Den Bergsommer in Tirol fühlen & genießen


+++ Update Mai 2017 +++

Mittelalterfest in Altfinstermünz und Bogensport in Pfunds

Vom 25. bis 27. Mai 2017 steht das Tiroler Oberland wieder ganz im Zeichen des Mittelalters und des Bogensportes. In den alten Gemäuern von Altfinstermünz werden die Besucher mehr als 500 Jahre zurückversetzt, während sich die Bogenschützen auf der 3D Bogensportanlage in Pfunds/Tschingls zum Wettkampf treffen.

Beim Mittelalterfest am Donnerstag, 25. Mai, begrüßen Ritter, Burgfräulein und Gaukler die Besucher ab 11.00 Uhr in den altehrwürdigen Räumlichkeiten von Altfinstermünz. Einst eine mittelalterliche Zoll- und Grenzbefestigung an der Via Claudia Augusta, schafft diese nun den perfekten Rahmen für Ritterkämpfe, Feuershows der Truppe „Daidalos“, mittelalterliche Musik und vieles mehr. Auf alle Kinder wartet ebenfalls ein spannendes Programm. Kulinarische Köstlichkeiten von damals runden den Ausflug ins Mittelalter ab. Der Eintritt beträgt sieben Euro.
Fußweg oder Shuttle-Service

Da die Parkplätze begrenzt sind, lohnt es sich, den schön angelegten Rad- & Fußweg von Pfunds zur Festung zu wählen. Außerdem gibt es heuer erstmals einen Shuttle-Service von Pfunds bis nach Schalkl. Von dort sind es noch 20 Minuten bis zur Festung. (Hinfahrt von 11.00 bis 12.30 Uhr / Rückfahrt von 16.00 bis 18.30 Uhr). Abfahrt ist beim Tourismusbüro.


Am Samstag, 27. Mai 2017, findet ein weiteres Highlight statt: Ab 9.00 Uhr stellen Schützen aus Nah und Fern beim traditionellen „3D Bogensportturnier“ am Outdoor-Parcours in Pfunds/Tschingls (Nähe Fischeralm Pfunds) ihre Treffsicherheit unter Beweis. Zum fünften Mal organisiert der Bogensport Club Pfunds gemeinsam mit Tiroler Oberland Tourismus den bekannten Wettbewerb. Für musikalische Unterhaltung sorgen die „Road Chicks“.

Bereits einen Tag vorher – am Freitag, 26. Mai 2017 – gibt es für alle TurnierteilnehmerInnen die exklusive Möglichkeit zur Vorbereitung in der neuen Indoorhalle, dem 3D-Bogenstadl. Der Eintritt ist frei.


Der Outdoor 3D-Bogenparcours in Tschingls (geöffnet bis Ende Oktober) hat sich zu einem wahren Besuchermagnet und Hot-Spot für Bogensportler im Dreiländereck entwickelt. Wer auf den Spuren von Robin Hood wandeln möchte, hat ganzjährig die Möglichkeit dazu. Seit heuer wird das Angebot nämlich mit einer neuen Indoor-Halle erweitert.

Im Dezember letzten Jahres eröffnete der 3D-Bogenstadl in Pfunds. Eine 18-Meter lange Schießbahn, zahlreiche 3D-Tiere und Scheiben, ein Schießkino sowie ein Kinderbereich mit Spielmöglichkeiten locken zahlreiche Bogensportler ins Tiroler Oberland. Dabei handelt es sich keineswegs um eine gewöhnliche Anlage. Mit viel Liebe zum Detail und besonderen Holz und Naturelementen entstand hier eine „Stadllandschaft“, die das Bogenschießen zum wahren Erlebnis macht.

Tipp: Von Montag bis Freitag gibt Trainer Othmar Reinstadler Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Anmeldung sind im Infobüro Pfunds möglich.

Weitere Informationen rund um den Bogensport in Pfunds gibt es unter www.tiroler-oberland.com/bogenparcours



Pitztaler Parkfest: Der große Sommer-Start für Familien

Auf die volle Dosis Abenteuer und Erlebnis können sich Familien beim Pitztaler Parkfest am 17. und 18. Juni freuen: Zum offiziellen Sommerstart setzen die Verantwortlichen alles auf eine Karte – und bündeln die vier Haupt-Attraktionen in einem günstigen Kombi-Ticket.

Während das Naturparkhaus Kaunergrat mit der Ausstellung „3.000 m vertikal“ und spannenden Themenführungen durchs alpine Gelände lockt, sind im XP Abenteuerpark in Jerzens Mut und Geschicklichkeit gefragt – auf acht Kletterparcours und beim „Flying Eagle“, mit dem man in 50 Meter Höhe am Seil über eine Wasserschlucht gleitet. Entspannter geht es im ZirbenPark am Hochzeiger zu, der seit dieser Saison um einen Wasserspielplatz reicher ist.

Wer mehr zur wohltuenden Zirben-Wirkung erfahren möchte, nimmt an einer Führung über den einen Kilometer langen Erlebnisweg mit seinen zwölf Stationen teil. Im Pitz Park Wenns dagegen erwartet die Gäste ein buntes Familienfest rund um den Naturbadeteich – mit Beachvolleyball- und Soccerturnier, Facepainting, Zaubershow und vielem mehr.

Das Kombi-Ticket ist für beide Tage gültig und inkludiert neben Park-Eintritten und Führungen die Berg- und Talfahrt mit der Hochzeiger Gondelbahn sowie den Shuttle von Park zu Park.

Preise Komiticket Pitztaler Parkfest: Erwachsenen: € 20,-, Kinder ab 6 Jahre: € 12,-. Pauschal-Tipp: Drei Übernachtungen mit Kombi-Ticket und weiteren Extras gibt es ab 82 Euro pro Person im Doppelzimmer.

www.pitztal.com



Wanderparadies am Gaisberg wieder begehbar

Im Frühjahr 2015 geriet der Hang unterhalb der Bärstättalm am Gaisberg in Kirchberg ins Rutschen. Auf einer Fläche von ca. 4.000 Quadratmetern setzten sich Erdmassen und Gestein ab. Die beiden unterhalb verlaufenden, viel frequentierten Wanderwege mussten daraufhin leider gesperrt werden.

Eine Alternative, um dennoch zu den gemütlichen Einkehrmöglichkeiten mit schönem Panorama zu kommen, wurde kurzerhand dank dem Entgegenkommen der Grundeigentümer und Jägerschaft mit dem Jägersteig geschaffen. Dieser Jägersteig war allerdings für viele Wanderer schwer zu bewältigen.

Zum Schutz der Wanderer konnte nun innerhalb kürzester Zeit eine 20 Meter lange Steinschlag-Galerie im Bereich des Sautalgrabens errichtet werden. Die Kosten für die Galerie betrugen 195.000 Euro. Das Land Tirol, die Gemeinde Kirchberg, der Tourismusverband und die Bergbahn AG Kitzbühel haben das Projekt gemeinsam finanziert. „Das Werk scheint recht klein - war aber sehr herausfordernd. Dies war alles nur durch die vorbildliche Zusammenarbeit möglich“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.

„Der wiedereröffnete Wanderweg ist ein sehr wichtiger Bestandteil des überregionalen Wanderweges zwischen Kirchberg, Brixen und Westendorf. Durch diese nicht alltägliche Maßnahme haben wir den Hauptwanderweg wieder für alle Bergfreunde zugänglich gemacht“, zeigt sich TVB-Ortsobmann Toni Wurzrainer erfreut.


+++ Update Oktober +++

Im PillerseeTal gibt es das Elektroauto für Alle

Seit Kurzem steht in der Region PillerseeTal ein Elektroauto zur Verfügung. Für 10 Euro pro Stunde kann das Fahrzeug von Gästen wie Einheimischen genutzt werden. Seit Oktober steht nun auch ein Elektroauto, nach dem Car-Sharing Prinzip, für Einheimische wie Gäste zur Verfügung.

Das Car-Sharing im PillerseeTal ist eine Kooperation im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion Pillerseetal-Leogang, Regio-Tech Regionalentwicklungs-GmbH, TVB Pillerseetal und Gemeinde Fieberbrunn in Zusammenarbeit mit der Firma Ecodrive Austria in St. Ulrich am Pillersee.

Gemeinde, Regio Tech und TVB sorgen auch für die Grundauslastung des gemeinsamen Fahrzeuges. „Ob Vermietercoach, Gemeindemitarbeiter oder Regionalmanagement, wir alle sind vor allem im Bezirk unterwegs und dafür ist das E-Car mit einer Reichweite von etwa 150 Kilometern perfekt.“, meint Regio-Tech Geschäftsführer Stefan Niedermoser.

Der 125 kw (170 PS) starke BMW i3 kann gegen eine Gebühr von 10 Euro pro Stunde bei der Gemeinde Fieberbrunn, dem Tourismusverband oder dem Regio-Tech ausgeliehen werden. Zusätzliche Kosten oder eine Kaution fallen nicht an, lediglich ein gültiger Führerschein muss bei Abholung des Fahrzeugs vorgelegt werden.

Im Onlinekalender auf der Regio-Tech Homepage sind die verfügbaren Zeiten rund um die Uhr abrufbar. An der Ladestation am Dorfplatz in Fieberbrunn kann das Fahrzeug dann in Empfang genommen werden. Durch den einfachen und unkomplizierten Verleih profitieren nicht nur Einheimische sondern auch die Urlaubsgäste von diesem Angebot. „Die Nachfrage nach sanfter Mobilität steigt auch bei unseren Gästen sichtbar und wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Mit dem Elektroauto können wir diese Nachfrage befriedigen.“, so TVB-Geschäftsführer Florian Phleps.

Bis Mitte 2016 soll das Konzept getestet werden und danach, so der Wunsch aller Beteiligten, möglichst ausgeweitet werden. Sowohl das Angebot an verfügbaren Fahrzeugen, als auch die Zahl der E-Tankstellen in der Region könnte dann ausgeweitet werden. Derzeit verfügt die Gemeinde Fieberbrunn und das Regio Tech über eine Tankstelle. Die Bergbahnen Pillersee und Waidring, als auch eine steigende Zahl von Firmen erwägen bereits die Einrichtung einer Ladestation. Die Zahl der elektrisch betriebenen Fahrzeuge steigt, deshalb muss es auch ein Regionsziel sein, in jeder Gemeinde entsprechende Ladestationen zu schaffen.

Fakten zum E-Car der Region PillerseeTal:
Fahrzeug: BMW i3 – 125 kw, Reichweite: ca. 150 km, Ladezeit: an der Ladestation 2 - 3 Stunden, Haushaltssteckdose: 6 – 7 Stunden, Standort: Dorfplatz Fieberbrunn, Verleih: über Gemeinde Fieberbrunn, Regio-Tech oder Tourismusverband, Kosten: 10.- Euro pro Stunde – keine Zusatzkosten, keine Kaution, Versicherung: Vollkasko mit Selbsthalt inkludiert.

Weitere Informationen: www.regio-tech.at



+++ Update Juni +++

Kostenloser Sehenswürdigkeiten Transfer im historischen Bus

In diesen Sommer bringt der historische Sehenswürdigkeiten-Bus bereits im vierten Jahr Besucher zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Silberregion Karwendel. Der Bus fährt ab 13. Juni bis 13. September täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr zwischen Jenbach und Schwaz.

Der Bus startet bei der Achenseebahn in Jenbach. Von dort fährt er weiter zur Zillertalbahn. Hier hat man eine direkte Anbindung mit dem Dampfzug ins Zillertal. Weiter geht es zum Jenbacher Museum und weiter zum Schloss Tratzberg. Von hier aus fährt der Bus weiter nach Stans. Der Bus hält beim Schwimmbad. Die Gäste können von Stans durch die Wolfsklamm zum St. Georgenberg wandern. Von Stans fährt der Bus weiter Richtung Vomp. Beim Kreisverkehr in Fiecht macht der Bus Halt. Von hier aus kann man zu Fuß zur Firma Geiger spazieren. Hier lernen Sie die Herstellung von Geiger NaturWalk kennen.

Auch zum Stift Fiecht kann man von der Haltestelle aus laufen. Weiter geht es nach Schwaz. Der Bus hält direkt bei den Stadtgalerien. Eine Shoppingtour in der Stadtgalerie oder eine Entdeckungsreise durch die Altstadt sind von dieser Haltestelle aus möglich. Jeden Donnerstag um 13.30 Uhr findet ein geführter Stadtrundgang incl. Besuch des historischen Weinkellers und des Dachstuhls der Stadtpfarrkirche statt. Der Bus fährt danach weiter zum Gasthof Goldenen Löwen, hier kann man sich im Gastgarten verwöhnen lassen. Weiter geht es zum Museum der Völker, das einzige Völkerkundemuseum Westösterreichs.

Die nächste Haltestelle ist beim Silberbergwerk, hier erlebt man eine spannende Zeitreise ins Mittelalter. Auch das Planetarium kann man hier besuchen. Von hier fährt der Bus wieder zurück nach Jenbach zur Achenseebahn.

Die Zillertalbahn und die Achenseebahn sind mit dem Sightseeing-Transfer getaktet. Dank der beiden Haltestellen bei den Bahnen haben Gäste eine direkte Anbindung ins Zillertal und dem Achensee! Aber auch für alle Gäste im Zillertal und dem Achensee wird die umweltfreundliche Anreise mit den Nahverkehrszügen aus dem Tal zu den Sehenswürdigkeiten möglich. Sie können in Jenbach umsteigen und der Freizeitspaß beginnt beim Einstieg in den historischen Bus, der zu den Sehenswürdigkeiten fährt.

Die Nutzung des Sightseeing Busses ist kostenlos gegen Vorlage der Gästekarte Achenseecard, Alpachtalcard und Zillertal Activcard. Den Folder mit Fahrplan gibt es bei den angeführten Tourismusverbänden, an den Haltestellen, den teilnehmen Sehenswürdigkeiten und im Büro der Silberregion Karwendel.

www.silberregion-karwendel.com

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Beim Genusswandern im Tannheimer Tal die Seele baumeln lassen

Das idyllische Tannheimer Tal im Norden Tirols bietet auf nur 16 Kilometern Länge alle Zutaten für erlebnisreiche und vielseitige Wanderausflüge. Gemütliche Promenaden im Tal, herrliche Höhenwege, romantische Bergseen, interessante Themenwege, das größte Gipfelbuch der Alpen und 31 Almhütten mit regionalen Spezialitäten warten hier auf Bergliebhaber. Beim „Wandern auf drei Ebenen" hat der Gast die Wahl zwischen entspannten Spaziergängen von Dorf zu Dorf bis hin zu sportlichen Aufstiegen oder einfachen Kletterrouten. Und das Beste: Die schönsten Wege liegen direkt vor der Haustür. Ideale Bedingungen für einen stressfreien Wanderausflug mit der ganzen Familie.

Das Tiroler Hochtal ist bekannt für sein „Wandern auf drei Ebenen“. Dabei bieten die unteren beiden Etagen pures Genusswandern in vielen Variationen: Unten im Tal locken entspannte Wege von Dorf zu Dorf über saftige Wiesen, vorbei an historischen Bauernhöfen und kleinen Kapellen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Tour am Ufer des Haldensees oder einem Ausflug zu Fuß oder mit der Pferdekutsche zum einsamen Vilsalpsee?

Das ist Genusswandern von seiner schönsten Seite. Der ambitionierte Urlauber gönnt sich mit dem Tannheimer Rundwanderweg ein unvergessliches Erlebnis. Gut trainierte Wanderer schaffen ihn in rund zehn Stunden. Wer ihn genießen will, verteilt ihn auf mehrere Tage und fährt jeweils mit dem kostenlosen Wanderbus wieder zurück zur Unterkunft. Ein Bergerlebnis für jedermann verspricht auch der Höhenweg Jungholz. Auf der gut einstündigen Tour warten schöne Aussichten, zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und eine Kneipp-Anlage, die für eine erfrischende Pause für die Beine sorgt.

Auch so kann Genusswandern aussehen: Mit der Bahn geht es den Berg hinauf, wo ein traumhafter Höhenweg mit einer grandiosen Aussicht wartet. Über sanfte Höhenunterschiede und kurze Anstiege führt der Weg zu gemütlichen Hütten, schönen Gipfeln und interessanten Sehenswürdigkeiten. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist der 9erlebnisweg. Die Wanderung beginnt bei der Bergstation der 8er-Gondelbahn Neunerköpfle in Tannheim. Unterwegs gibt es elf Stationen mit interessanten Informationen zur Bergwelt und als besonderes Highlight das größte Gipfelbuch der Alpen. Für diese rund eineinhalb Stunden lange Tour werden auch kostenlose Führungen mit vielen spannenden Geschichten und Insidertipps angeboten. Eine ebenso schöne Aussicht bietet der Höhenweg Lohmoos.

Er führt von Tannheim hinauf zum Berghotel Zugspitzblick auf 1.304 Metern, wo die zweistündige Tour mit einem perfekten Blick auf Deutschlands höchsten Gipfel belohnt wird. Ein faszinierendes Panorama bietet der Meraner Steig, ein Rundwanderweg von Nesselwängle über die Bergstation Krinnenalpe und die Rauther Alpe nach Rauth und zurück nach Nesselwängle. Besonders bequem lässt sich dieser Ausflug in Kombination mit einer Sesselbahn-Fahrt gestalten.

Genüsse in vielerlei Hinsicht verspricht die Drei-Hütten-Tour: Sie führt von Nesselwängle über die Krinnenalpe zur Nesselwängler Edenalpe und weiter zur Gräner Ödenalpe. Von der Krinnenalpe aus genießt man den besten Blick auf die Gipfel von Rote Flüh, Gimpel und Köllenspitze. Auf der Wanderung selbst kann man dann das beeindruckende Panorama der Allgäuer Alpen bewundern. Und an guten Einkehrmöglichkeiten mangelt es hier ganz bestimmt auch nicht.

Wem Genusswandern nicht genug ist und es lieber sportlich mag, für den geht es hoch auf die dritte Ebene. Dort locken Touren für erfahrene Alpinisten wie etwa der Aufstieg zum 2.249 Meter hohen Gaishorn, dem höchsten Berg im Tannheimer Tal, oder Gipfeltouren auf die 2.111 Meter hohe Rote Flüh und den 2.176 Meter hohen Gimpel. Und auch Kletterer werden hier fündig: Aggenstein, Gehrenspitze oder Läuferspitze genießen in Kletterkreisen einen exzellenten Ruf und begeistern mit einfachen Sportkletter-Routen ebenso wie mit anspruchsvollen Mehrseil-Routen. Zudem gibt es drei Klettersteige an der Lachenspitze, Rote Flüh und Köllenspitze.

Ganz andere Erlebnisse bietet der Schmugglersteig vom Wannenjoch zum Iseler. Wo früher heimlich Waren über die Grenze transportiert wurden, können die Gäste heute in die Rolle der Schmuggler oder Zöllner schlüpfen und müssen unterwegs entsprechende Aufgaben erfüllen. Wer es eher ruhig mag und beim Wandern Entspannung oder zu sich selbst finden will, für den ist der „Vater unser Weg“ in Grän genau das Richtige. Unterwegs gibt es acht Stationen, an denen die wichtigsten Gebetselemente zum Betrachten und Meditieren dokumentiert sind. Das Tannheimer Tal bietet alles, was Wanderfans glücklich macht – ob alleine oder mit der ganzen Familie.

Wandern im Tannheimer Tal ist stressfrei und vielseitig. Dafür sorgt auch das neue Angebot „Sommerbergbahnen inklusive“. Dabei handelt es sich um ein Ticket, das ausgewählte Gastgeber im Tal ihren Gästen anbieten. Dieses ermöglicht einmal pro Tag eine Berg- und Talfahrt mit den vier Sommerbergbahnen: Tannheim-Schattwald, Tannheim-Neunerköpfle, Grän-Füssener Jöchle und Nesselwängle-Krinnenalpe. Dazu bietet es täglich unbegrenzten Zugang zu dem Freibad „Wasserwelten am Haldensee“. Der ideale Ort für eine herrliche Erfrischung im kristallklaren Wasser nach einer schönen ausgedehnten Wandertour.

www.tannheimertal.com

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Piz Buin feiert 150 Jahre Erstbesteigung

3.312 Meter hoch und vor 150 Jahren das erste Mal bestiegen: Der Bergriese Piz Buin in der österreichischen Silvretta feiert am 14. Juli 2015 das 150. Jubiläum seiner Erstbesteigung. Galtür bietet zu Ehren des Zweiländerberges von 10. bis 13. Juli 2015 ein alpines Programm an, das den Piz Buin für jeden erlebbar macht. Bei geführten Wanderungen durch die Silvretta zeigt sich der Dreitausender in all seinen Facetten.

Für erfahrene Wanderer gibt es eine Gletschertour mit Steigeisen bis hoch zur oberen Ochsenscharte auf 2.970 Meter Höhe – die optimale Vorbereitung für die Hochtour auf den Piz Buin. Am 13. Juli 2015 steht die Besteigung des Jubiläumsberges auf dem Programm. Mit fachkundiger Anleitung geht es auf einem der bekanntesten Gipfelanstiege der Ostalpen über den Vermunt- sowie den Ochsentalgletscher und über eine leichte Kletterpassage hoch auf den Piz Buin – mit einem Panoramablick auf über einhundert Gletscher. Auch das Alpinarium in Galtür bietet ein Programm zur Jubiläumswoche an, wie eine Lesung „Geschichten über den Piz Buin“.

Anmeldung für das Aktivprogramm bis 8. Juli 2015 unter www.galtuer.com.


Der Piz Buin ist mit 3.312 Metern Höhe der höchste Berg Vorarlbergs sowie der dritthöchste Gipfel der Silvretta und markiert die Grenze zwischen Österreich und dem Schweizer Kanton Graubünden. Sein rätoromanischer Name bedeutet „Ochsenspitz“. Am 14. Juli 1865 brach Kaufmann Johann Jakob Weilenmann aus St. Gallen gemeinsam mit seinem Kollegen Joseph Anton Specht aus Wien sowie zwei Bergführern – dem Paznauner Gamsjäger Franz Pröll und dem Viehhändler Jakob Pfitscher aus dem Passeiertal – um zwei Uhr morgens von der Alpe Groß-vermunt auf der Silvretta-Bielerhöhe auf.

Über Vermuntgletscher, Ochsentalgletscher und Buinlücke schafften es die vier Bergsteiger in achteinhalb Stunden bis zum Piz Buin Gipfel und zurück. Beim „Steinmannli“ hinterließ Weilenmann in einer Flasche eine Nachricht für nachfolgende Besteiger: „Das Auge schwelgt im Anblick der rings am Himmelssaum funkelnden Firne, das Herz fühlt sich ergriffen von der feierlichen Stimmung, die durch den unermesslichen Raum weht.“ Vom Gipfel des Piz Buin eröffnet sich ein Panoramablick über hun-derte Gletscher, vom Dom im Wallis über die Berner Alpen im Westen bis zu den Ötztaler Gipfeln im Osten.

Der Piz Buin (3.312 m) ist der höchste Berg Vorarlbergs. Er ist der dritthöchste Gipfel der Silvretta und liegt an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Im Sommer 2015 feiern die beteiligten Regionen, das vorarlbergische Montafon, das Tiroler Paznaun ebenso wie das Prättigau und das Unterengadin den 150. Jahrestag der Erstbesteigung am 14. Juli 1865.

Zu Ehren des 150. Jubiläums der Erstbesteigung des Piz Buin bietet Galtür im Tiroler Paznaun von 10. bis 13. Juli 2015 ein musikalisch-sportliches Programm. Die Feierlichkeiten beginnen am 10. Juli 2015 mit einem Sommerkonzert der Musikkapelle Galtür im Sport- und Kulturzentrum.

Am Samstag gibt es eine kostenlose Wanderung mit Bergführer: Vom Berggasthof Piz Buin geht es in etwa fünf Stunden über 600 Höhenmeter von der Bielerhöhe bis auf den Radsattel (2.265 Meter) mit Einkehr in die Wiesbadener Hütte. Während der Wanderung zeigt der Piz Buin seine unterschiedlichen Facetten, die auch schon Erstbesteiger Weilenmann bewundert hat: „Während die anderen Höhen noch im Morgengrau liegen, glüht seine Stirn schon im Frührot; abends leuchtet er am längsten über dem dämmernden Tal.“ Die Wanderung ist auch im Sommerprogramm von Galtür enthalten und wird von 22. Juni bis Ende September 2015 kostenlos angeboten.

Am Sonntag, den 12. Juli 2015 können sich Gäste bei der Gletschertour zur Ochsenscharte bereits auf die Hochtour zum Piz Buin vorbereiten – angeseilt und mit Steigeisen an den Füßen. Die Rundwanderung von und bis zur Wiesbadener Hütte (2.443 Meter) führt auf die obere Ochsenscharte auf 2.970 Meter Höhe mit einem atemberaubenden Blick auf den Piz Buin. Die fünfstündige Wanderung kostet 63 Euro pro Person. Am Abend gibt es im Alpinarium in Galtür eine Lesung „Geschichten über den Piz Buin“ – Eintritt frei.

Hochtour auf den Piz Buin: Am 13. Juli 2015 begeben sich erfahrene Wanderer und Bergsteiger auf einen der bekanntesten Gipfelanstiege in den Ostalpen. Von der Wiesbadener Hütte geht es mit Bergführern hoch zum Gipfel des Piz Buin auf 3.312 Meter Höhe. Die schwere Tour umfasst 869 Höhenmeter und dauert etwa acht Stunden. Sie kostet 84 Euro pro Person, wobei alpine Ausrüstung wie Steigeisen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Eine Hüttenübernachtung auf der Wiesbadener Hütte kann unter www.wiesbadener-huette.com reserviert werden und ist nicht im Preis inbegriffen.

Für die Programmpunkte von 10. bis 13. Juli 2015 wird um eine Anmeldung bis spätestens Mittwoch, den 8. Juli 2015 im Infobüro Galtür unter info@galtuer.com gebeten.

www.paznaun-ischgl.com



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Von Hütte zu Hütte


Alpine Landschaften, eine einmalige Flora und Fauna und urige sowie moderne Hütten zur gemütlichen Einkehr – das bietet die Ferienregion Mayrhofen-Hippach ihren Sommergästen. Auf 379 km² geschützter Landschaft werden täglich bis zu drei geführte Wanderungen geboten, die Wanderungen führen über gemütliche Strecken mit Einkehr in den Zillertaler Schutzhütten bis zu Gipfelkreuze auf den zahlreichen Dreitausendern.

Was Alpinisten-Herzen höher schlagen lässt sind mehrtägige Touren über den Berliner Höhenweg, die Gipfelumrundung der westlichen Zillertaler Alpen über die Peter Habeler Runde oder eine Tageswanderung über die Neumarkter Runde. Mit der Seilbahn zum Genießerberg Ahorn können auch Genusswanderer sich am herrlichen Alpenpanorama erfreuen.

Gut ausgebaute Wanderwege bietet die Gebirgswelt rund um Mayrhofen-Hippach. Zahllose Möglichkeiten und die reizvolle Landschaft gilt es zu erkunden – ganz individuell oder bei einer geführten Tour mit den Naturpark-Experten. Die interaktive Wanderkarte auf www.mayrhofen.at listet ganze 75 Tourenvorschläge nach Schwierigkeit mit Angaben zu Länge, Dauer und Höhenprofil der jeweiligen Route: von der gemütlichen Genusswanderung bis zur anspruchsvollen Mehrtagestour.

70 Kilometer in sieben Tagen zu bewältigen, das ist das Ziel des Berliner Höhenweges. Von der Gamshütte bei Finkenberg bis zur Karl-von-Edel-Hütte in Mayrhofen gilt es, die Zillertaler Runde, wie der Höhenweg auch genannt wird, zu erwandern. 6.700 Höhenmeter sind bei dieser anspruchsvollen Tour durch das Herz des Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen und „Naturpark des Jahres 2015“ zu überwinden.

Der Berliner Höhenweg ist ein Tourenklassiker, der neben einer ausgezeichneten Ausrüstung auch alpine Erfahrung, eine gute Kondition sowie Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert. Wer nicht die gesamte Runde bewältigen möchte oder eine Schlechtwetterfront aufziehen sollte, kann von jeder Hütte aus absteigen. Besonders komfortabel ist die Buchung der Trekking-Pauschale: Sie beinhaltet Leistungen wie die Reservierung der Schutzhütten, Busgutscheine für den Transfer zum Ausgangs- und zu den Endpunkten und topografische Alpenvereinskarten.

Die Peter-Habeler-Runde, eine knapp 60 Kilometer lange Rundwanderung, führt über sechs gemütliche Hütten mit Tagesdistanzen von 3,5 bis 13 Kilometern – mit und ohne Gipfelbesteigungen. Dieser Höhenweg wurde anlässlich des 70. Geburtstages dem Mayrhofner Bergprofessor und Mount Everest Bezwinger Peter Habeler gewidmet.

Die jeweiligen Routen gliedern sich in Gehzeiten von 2,5 bis 8 Stunden mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und führen über leichtes Gelände wie Almwiesen sowie über Moränen und Blocksteinen. Bei dieser Gipfelumrundung der westlichen Zillertaler Alpen mit ihrer herrlichen hochalpinen Landschaft sind insgesamt rund 5.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu bewältigen – nicht selten unter Beobachtung von Murmeltieren und Gämsen. Die Zustiege sind über Ginzling und Hintertux sowie über das Wipptal und das Pfitschtal oder den Brennerpass möglich.

www.mayrhofen.at


Über das Zillertal hinaus ist eine nicht ganz alltägliche Herausforderung. Die Alpenüberquerung führt innerhalb einer Woche auf leichten bis mittelschweren Wegen vom Tegernsee über den Achensee und das Zillertal nach Südtirol/Sterzing, eine Transalp für Jedermann und mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis.

www.die-alpenueberquerung.com



+++ Update März +++

Während auf den Tiroler Bergen die Skifahrer ihre letzten Schwünge in der Frühlingssonne ziehen, grüßen im Tal die ersten Frühlingsboten. In der warmen Jahrszeit darf im Herz der Alpen noch mehr gewandert, gefühlt und genossen werden. Neue Routen und Touren führen zu erhabenen Aussichten, verborgenen Plätzen und vielseitigen Erlebnissen.


Einzigartige Ausflugsziele in Tirol von A bis Z

Die weltgrößte Freiorgel, eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken der Welt, die ältesten Almen Österreichs, das größte Maskenarchiv des Alpenraums und eines der letzten Riesenrundgemälde weltweit: Wer Tirol besucht, entdeckt nicht nur eine faszinierende Bergwelt, sondern auch einzigartige Ausflugsziele. Wir bringen eine Auswahl von 26 aus mehr als 200 Ausflugszielen, die Besucher auf www.tirol.at/ausflugsziele finden.

Alpenzoo in Innsbruck
Kein anderer Zoo weltweit beherbergt mehr Wildtiere aus den Alpen. Seit über 50 Jahren gibt der Alpenzoo am Fuß der Innsbrucker Nordkette einen Einblick in die Artenvielfalt der Bergwelt.

Bergisel Schanze Innsbruck
Die weltweit wohl einzige Skisprungschanze mitten in einer Stadt. Jedes Jahr Anfang Jänner, wenn die Vierschanzentournee Station in Innsbruck macht, heben hier die weltbesten Skispringer ab.

Café 3.440 am Pitztaler Gletscher
In Österreichs höchstgelegenem Café befinden sich Besucher fast auf Augenhöhe mit der Wildspitze, dem höchsten Berg Nordtirols.

Dampf-Zahnradbahn zum Achensee
Die älteste, ausschließlich mit Dampf betriebene Zahnradbahn Europas bringt Fahrgäste hinauf zum Achensee, dem größten Gewässer Tirols.

Erlebniswelt Kugelwald am Glungezer
Die weltweit größte Holzkugelbahn liegt auf 1.560 Metern Seehöhe am Glungezer. Ausgangspunkt der etwa 200 Meter langen Bahn ist das Baumhaus, ein romantischer Pfahlbau inmitten des 7.000 Quadratmeter großen Spielareals für Kinder.

Freiorgel in Kufstein
Auf der Festung Kufstein befindet sich die größte Freiorgel der Welt. Durch 4.948 Pfeifen strömt die Luft in der sogenannten „Heldenorgel“.

Glockengießerei Grassmayr
Seit mehr als 400 Jahren gießt der älteste Familienbetrieb Österreichs Kirchenglocken für verschiedenste Glaubensrichtungen in mehr als 100 Ländern weltweit. Er hat heute seinen Sitz im Innsbrucker Stadtteil Wilten.

Hängebrücke „Highline 179“ in Reutte
406 Meter misst die laut Guinness Buch der Rekorde längste Fußgängerbrücke der Welt im tibetischen Stil. Sie verbindet die Burgruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia.

Innsbrucks Wahrzeichen, das Goldene Dachl
Es ist ein weltweit einzigartiges Bauwerk und das einstige Zentrum Europas. Die 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln des Goldenen Dachls erinnern heute noch an die Hochzeit von Kaiser Maximilian I. (1459-1519) mit Bianca Maria Sforza von Mailand.

Jagdhausalmen in Osttirol
Seit dem Jahr 1212 verstecken sich im Osttiroler Arvental, heute Teil des Nationalpark Hohe Tauern, auf 2.009 Metern Seehöhe die ältesten Almen Österreichs. Die Jagdhausalmen umfassen insgesamt 15 Steinhäuser und dienen heute als Ställe, Vorratslager und Behausungen der Senner.

Kristallwelten in Wattens
Im Frühling 2015 öffnet Tirols meistbesuchte Sehenswürdigkeit „Swarovski Kristallwelten“ nach einem Umbau wieder seine Türen. Auf 7,5 Hektar entsteht eine Parklandschaft mit einmaligen Kunstinstallationen und neuen Bauten.

Latschenöl-Brennerei Mack
Seit über 150 Jahren verarbeitet die weltweit älteste Latschenölbrennerei im Tiroler Pillerseetal Latschenkiefern, Edeltannen und Arnika zu hochwertigen Naturmitteln, Schönheits- und Fitnesspräparaten.

Mittelalterliches Silberbergwerk in Schwaz
Schwaz war um das Jahr 1500 die größte Bergbaumetropole der Welt. Zu seiner Blütezeit haben die Knappen im Silberbergwerk Schwaz bis zu 85 Prozent des weltweit gehandelten Silbers abgebaut.

Nassereither Fasnachtshaus
Das größte Maskenarchiv des Alpenraums befindet sich im Nassereither Fasnachtsmuseum. Das Nassereither Schellerlaufen zählt zu den bedeutendsten Fasnachten Tirols und wurde 2012 von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe erklärt.

Obernberger See
Aufgrund seiner Schönheit wurde der Obernberger See bereits im Jahr 1935 zum Naturdenkmal erklärt. Er liegt auf 1.590 Metern Seehöhe und besteht eigentlich aus zwei durch einen prähistorischen Bergsturz vom Tribulaun getrennten Seen, die bei hohem Wasserstand miteinander verschmelzen.

Pillerseetaler Wahrzeichen: Jakobskreuz
Exakt 29,6 Meter hoch erhebt sich das größte begehbare Gipfelkreuz der Welt auf der Buchensteinwand im Pillerseetal seit 2014. Es zieht Jakobsweg-Pilger, Ausstellungen, Seminare und Touristen an.

Quelle als Heilmittel: Aigner Badl
Ein altes Holzhaus beherbergt das einzige noch erhaltene Bauernbad Osttirols. Die anerkannte Heilquelle Aigner Badl im Osttiroler Dorf Abfaltersbach enthält Calcium-Sulfat-Mineralwasser. Ein Bad darin soll Gelenkschmerzen, Rheuma sowie Ischiasschmerzen lindern und Wundheilung fördern.

Riesenrundgemälde im Tirol Panorama und Kaiserjägermuseum
Es ist eines der weltweit letzten erhaltenen Riesenrundgemälde und direkt am Ort des Geschehens ausgestellt: Auf 1.000 Quadratmetern Fläche zeigt die Panoramadarstellung das historische Drama der dritten Schlacht am Bergisel während der Tiroler Freiheitskämpfe.

Schwarz-Mander-Kirche / Hofkirche
Das bedeutendste Kaisergrab Europas befindet sich in der Innsbrucker Hofkirche. 28 überlebensgroße Bronzestandbilder flankieren das Hochgrab. Von diesen Figuren stammt auch die umgangssprachliche Bezeichnung „Schwarz-Mander-Kirche“.

Timmelsjoch Hochalpenstraße
Österreichs höchstgelegener Straßenübergang führt über das 2.509 Meter hoch gelegene Timmelsjoch vom Tiroler Ötztal hinüber ins Südtiroler Passeiertal. An mehreren Haltepunkten informieren Architektur-Skulpturen über Natur, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft der Region.

Umbalfälle Osttirol
1976 eröffnete in Prägraten in den Hohen Tauern der erste Wasserschaupfad Europas. Inzwischen zählt er jährlich 50.000 Besucher. Das Umbaltal im Nationalpark Hohe Tauern ist der Ursprung der Isel, dem letzten frei fließenden Gletscherfluss der Alpen. Die Umbalfälle sind seit 1991 Naturdenkmal des Landes Tirol.

Villgrater Natur Haus
Seit 1991 ist der ehemalige Bergbauernhof ein Vorzeigebeispiel für nachhaltiges Wirtschaften: Die Bergschafe von Josef Schett leben ganzjährig im Freien auf etwa 2.000 Metern. Sie liefern Lammfleisch, Milch, Wolle für Decken, Kissen, Dämmstoffe und zahlreiche weitere Produkte.

Wolfsklamm
Durch die Wolfsklamm führt ein Pilgerweg hinauf zum Kloster St. Georgenberg, einem Wallfahrtsort mit einer über 1000 jährigen Geschichte. Die Wanderung über Stege, Brücken und 354 Stufen entlang tosender Wasserfälle hinauf zum Wallfahrtsort ist ein unvergessliches Naturerlebnis.

X-Trees Waldseilgarten in Serfaus
Beinahe so groß wie eineinhalb Fußballfelder ist der Waldseilgarten X-Trees in Serfaus. Auf neun Parcours in bis zu 14 Meter Höhe erproben Kinder und Erwachsene ihr Geschick auf Seilen und Brettern – selbstverständlich gesichert.

Yaks im Wildpark Aurach
Der Name Yak entstammt der tibetischen Sprache, bezieht sich auf die typischen Grunzlaute dieser Tiere und bedeutet übersetzt „Grunzochse“. Vorwiegend im tibetischen Hochland beheimatet, leben einige dieser exotischen Tiere auch in Tirol, genauer gesagt im Wildpark Aurach.

Zirbenpark am Hochzeiger
Ein dichter Zirbenwald schützt das Dorf Jerzens im Pitztal schon seit Jahrhunderten vor Naturgewalten. Da ist es naheliegend, dass am Hochzeiger bei Jerzens im Sommer 2015 der „ZirbenPark“ eröffnet. Dieser Erlebnispark soll vor allem Kinder für die Natur im Pitztal begeistern.

Weitere Ausflugsziele auf www.tirol.at/ausflugsziele und in der Tirol Reiseführer App für Smartphones: www.tirol.at/apps



Die Gipfelstürmer: Am Berg mit den 19 Tiroler Sommerbahnen

Ob Familienabenteuer, Naturerlebnis, Adrenalinkick oder Genuss pur: Die 19 ausgezeichneten Tiroler Sommerbahnen sorgen für ein unvergessliches Bergerlebnis. Das Gütesiegel garantiert dabei optimale Bedingungen.

Tiroler Sommerbahnen Wanderhut

Schon die Auffahrt begeistert: Mühelos schweben die modernen Gondeln und Seilbahnen dem Gipfel entgegen. Am Berg warten Erlebniswelten, die Groß und Klein, Sportler und Genießer beeindrucken: Die 19 ausgezeichneten Tiroler Sommerbahnen verbinden auf spannende Weise das Tal mit dem Berg und die Menschen mit der Natur.


Die Berge erleben: Mit Garantie

Qualität steht dabei im Fokus: Das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ der ausgezeichneten Bergbahnen garantiert hohe Service- und Qualitätsstandards der 19 Tiroler Sommerbahnen. Diese Auszeichnung umfasst das komplette Angebot und bestätigt die optimale Leistung – von der Auffahrt, der Fahrt mit der Sommerrodelbahn, den liebevoll gestalteten Kinder-spielparks bis zu den Hütten und Restaurants am Berg, die zu einer Rast einladen. Jede der 19 Sommerbahnen ist zudem spezialisiert: Auf kleine Bergfexe, auf jene, die nach dem Adrenalinkick suchen oder auf Genießer oder Gipfelstürmer, die am liebsten das Panorama bewundern.


Family-Berge

Die 14 Familienberge bieten Maßgeschneidertes für Groß und Klein: Familienerlebniswelten, Spieleparadiese, Restaurants, in denen das Lieblingsgericht der Jüngsten serviert wird und Aussichtsplätze, an denen auch Mama und Papa Ruhe finden.

Verzaubert werden die Kleinen etwa im Hexenwasser Hochsöll mit über 60 Stationen oder im Nauderix Goldwasser, wo Groß und Klein auf Schatzsuche gehen. Märchenhaft ist auch die KaiserWelt Scheffau und Ellmi’s Zauberwelt. Kreative Geister sind vom Lauserland Alpachtal fasziniert, im Alpinolino Westendorf sind die kleinen Entdecker der Natur auf der Spur und rund um den idyllischen Filzalmsee in Brixen im Thale werden Geheimnisse der Unterwasserwelt enthüllt.

Aufregend wird es im Bergerlebnispark Serfaus-Fiss-Ladis: Hier begeistern unter anderem der Serfauser Sauser, der Fisser Flitzer oder der neue Familien Coaster Schneisenfeger. Rasante Abfahrten locken auch am Lienzer Schlossberg mit dem Osttirodler oder in Timoks Bergwelt Fieberbrunn mit Timoks Coaster. Mutige fahren mit der Rofanseilbahn bergwärts und schweben danach mit dem Skyglider Airrofan wie ein Adler durch die Luft.

Genau richtig für Bergfexe sind auch die Kletterkurse bei der Spieljochbahn Fügen. 200 Millionen Jahre alte Fossilien erwarten kleine Entdecker auf der Waidringer Steinplatte (Triassic Park Steinplatte Waidring), denn das Urmeer aus der Trias-Zeit hinterließ ein spektakuläres Felsenriff. Der Hornpark-Kletterwald St. Johann mit acht Parcours hingegen begeistert vor allem Klettermaxe und als Highlight lockt dort der Flying Fox.


Abenteuer-Berge

Wem der Sinn nach mehr Adrenalin steht, der ist bei den Abenteuer-Bergen richtig: Die Tiroler Sommerbahnen mit dieser Zertifizierung bieten hochalpine Berg- und Gletschererlebnisse: Am Hintertuxer Gletscher lässt sich etwa der Natur Eis Palast entdecken. Die Reise ins Ewige Eis führt zu glitzernden Eisstalaktiten, gefrorenen Wasserfällen und einem Gletschersee. In Mayrhofen lockt der Abenteuerberg Penken mit einer großen Auswahl an Funsportarten. Und im Bergerlebnispark Serfaus-Fiss-Ladis warten die Abenteuerberge, bei denen detektivischer Spürsinn gefragt ist.


Genuss-Berge

Genießer lassen sich in den Tiroler Bergen auf Hütten, Bergrestaurants, in Sennereien und Bauernhöfen verwöhnen. Die Tiroler Sommerbahnen garantieren auch dabei Qualität: Etwa am Genießerberg Ahorn in Mayrhofen - hier lockt eine spannende Greifvogelvorführung, idyllische Genusswanderwege und die schönsten Aussichtsplätze.


Panorama- und Naturerlebnisberge

Ein imposantes Panorama, ein unvergesslicher Gipfelblick - die Tiroler Sommerbahnen bringen Naturliebhaber zu den schönsten Aussichtsplätzen. Die Panorama- und Naturerlebnisberge bieten Weitblick, der beeindruckt. Eine Fahrt auf die Nordkette lässt Gipfelstürmern die Stadt Innsbruck zu Füßen liegen. Auf der Gipfelplattform des Stubaier Gletschers erwartet die Besucher eine faszinierende Fernsicht auf die umliegenden Dreitausender. Atemberaubend ist die Fahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn: Vom Gipfel aus eröffnet sich der Blick auf vier Länder, zahlreiche Zwei- und Dreitausender und den einzigen Viertausender der Ostalpen, den Piz Bernina.


Die 19 Tiroler Sommerbahnen:

Alpinolino Westendorf (Family-Berg)
Ellmi‘s Zauberwelt Ellmau (Family-Berg)
Bergerlebnispark Serfaus-Fiss-Ladis (Family-Berg, Abenteuer-Berg)
Filzalmsee Brixen im Thale (Family-Berg)
Hexenwasser Söll – Hohe Salve (Family-Berg)
Hintertuxer Gletscher (Abenteuer-Berg)
Hornpark-Kletterwald St. Johann (Family-Berg)
KaiserWelt Scheffau (Family-Berg)
Lauserland Alpbachtal (Family-Berg)
Lienzer Schlossberg (Family-Berg)
Mayrhofner Bergbahnen (Abenteuer-Berg, Genuss-Berg)
Nauderix Goldwasser Nauders (Family-Berg)
Nordkette Innsbruck (Panorama- und Naturerlebnisberg)
Rofanseilbahn (Family-Berg)
Spieljochbahn Fügen (Family-Berg)
Triassic Park Steinplatte Waidring (Family-Berg)
Stubaier Gletscher (Panorama- und Naturerlebnisberg)
Timoks Bergwelt Fieberbrunn (Family-Berg)
Tiroler Zugspitzbahn (Panorama- und Naturerlebnisberg)


Nähere Informationen zu den Tiroler Sommerbahnen auf www.sommerbahnen.tirol.at.



Weitwandern mit Kick am neuen Tiroler Adlerweg

So alpin wie noch nie präsentiert sich der bekannteste Weitwanderweg Tirols im Sommer 2015. Der neue Tiroler Adlerweg besinnt sich auf das Wesentliche. Nur noch zwei Routen führen durch Nord- und Osttirol, ohne die bisherigen Varianten und Nebenrouten. Im Revier des Steinadlers entdecken Weitwanderer Tirols Alpingeschichte und stellen ihre eigene Fitness auf die Probe.



Der Tiroler Adlerweg feiert 2015 sein erst zehnjähriges Bestehen und zählt dennoch jetzt schon zu den bekanntesten Weitwanderwegen der Alpen. Dieses Jubiläum hat die Erfinder des Adlerwegs dazu bewogen, den Streckenverlauf schlanker zu gestalten. Bislang umfasste der Adlerweg 126 Etappen und mehrere alpine Varianten.

Ab 2015 rückt der alpine Charakter des Adlerwegs noch mehr in den Vordergrund. Es gibt nun zwei Routen, auf weitere Varianten wird verzichtet. Eine der beiden Routen führt auf 24 Tagesetappen quer durch die Bergwelt Nordtirols, die zweite Route durchquert auf neun Tagesetappen die Glockner- und Venediger-Gruppe in Osttirol.


Neue Streckenführung: Der Adlerweg wird noch alpiner

Die beiden neuen Routen des Adlerwegs sind die alpine Interpretation der Reduktion auf das Wesentliche. Wer die Herausforderung des Adlerwegs annimmt, der begibt sich in Nordtirol auf ein 320 Kilometer langes Abenteuer quer durch die Bergwelt.

Auf 24 Tagesetappen wandern Abenteurer insgesamt 23.000 Höhenmeter bergauf und rund 20.000 Höhenmeter bergab. Nur gelegentlich führt der Weg ins Tal hinunter. Vom Kaisergebirge im Osten Tirols geht es unter anderem durch die Brandenberger Alpen/Rofan, das Karwendel, die Tuxer Voralpen, das Wettersteingebirge und die Lechtaler Alpen.

Das Einzigartige am Adlerweg in Osttirol ist der Routenverlauf zwischen Venediger und Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs. Von Ströden im Virgental bis nach Kals am Großglocker wandern Adlerweg-Aspiranten hier in bis zu 2.800 Metern Seehöhe. Auf neun Tagesetappen absolvieren die Weitwanderer 93 Kilometer, etwa 8.000 Höhenmeter bergauf und fast ebenso viele bergab. Die Berggiganten der Hohen Tauern laden ein, sich dieser Herausforderung zu stellen.


Einzigartig in den Alpen

Der Tiroler Adlerweg ist ein einzigartiges Abenteuer für Weitwanderer. Kaum ein anderer Weitwanderweg in den Alpen ist so konzipiert, dass er immer in konstanter Höhenlage entlang der Gebirgsrücken führt. Dieses Abenteuer erfordere Kraft, Mut und Ausdauer, sagt Michael Walzer, Adlerweg-Projektleiter der Tirol Werbung: „Wir erzählen entlang des Adlerwegs jene Geschichten, die diese Gebirgszüge prägen. An vielen Stellen am Weg findet man deshalb Hinweise und Erzählungen über die alpinen Pioniere Tirols.“ Wanderer können diese Geschichten am Adlerweg erkunden und ihr persönliches Kapitel hinzufügen.


Neues Starterpaket mit Tourenbuch

Wer sich zu diesem Abenteuer entschließt, kann sich im Tirol Shop online ein Adlerweg-Starterpaket bestellen. Es besteht aus einem Tourenbuch mit Stempelblatt, einem Erste-Hilfe-Paket, einem Adlerweg-Bandana und einem Talisman für die Wanderung. Weitwanderer, die mit dem goldenen Adler-Pin ausgezeichnet werden, nehmen automatisch an der Verlosung von Wanderurlauben in einem der WanderHotels* Tirol teil. Das neue Adlerweg-Paket können Wanderer ab Mai 2015 online im Tirol Shop bestellen – zum Vorzugspreis von 17,90 Euro für das kleine Starterpaket ohne Erste-Hilfe-Set oder 34,90 Euro für das große Starterpaket mit Erste-Hilfe-Set. (www.tirolshop.com)


Einfache Tourenplanung via Internet

Genaue Streckenbeschreibungen zu den 24 Etappen des Nordtiroler Adlerwegs und den neun Etappen des Osttiroler Adlerwegs sind online verfügbar. Auf der Adlerweg-Website (www.tirol.at/adlerweg) können sich Wanderer vorab auch die GPS-Daten aller Etappen herunterladen.

Die Tourenbeschreibungen enthalten zusätzlich zur Streckenbeschreibung auch Hinweise zu den „Adlerblicken“ – das sind sehenswerte Orte und Aussichtspunkte, an denen Wanderer ihren Blick für die Schönheit der Bergwelt schärfen können. Besonders schwierige Passagen sind in den Tourenbeschreibungen mit dem Stichwort „Adlerkick“ hervorgehoben. Denn zum Wandern auf den Schwingen des Tiroler Adlers gehört es dazu, sich immer wieder dem Abenteuer zu stellen.

www.tirol.at/adlerweg, www.tirolshop.com


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Bikeschaukel Tirol: Alpenüberquerung mit dem Mountainbike

Steile Anstiege und viele Höhenmeter – das mögen nicht alle Mountainbiker. Vor allem, wenn gleich daneben eine Bergbahn nach oben führt. Mit der neuen „Bikeschaukel Tirol“ überwinden Mountainbiker von Nauders bis nach Walchsee ab Sommer 2014 insgesamt rund 660 Kilometer und legen dabei bergauf 25.000 Höhenmeter zurück. Etwa die Hälfte aller Anstiege auf dieser Strecke bewältigen sie mit Hilfe von Seilbahnen. Zusätzlich ist eine gemeinsame Mehrtages-Liftkarte geplant, die Mountainbiker bei allen 18 beteiligten Bergbahnen nutzen können.

Der Durchgang zur Bergkastellbahn in Nauders öffnet sich lautlos. Ein junger Mann und eine junge Frau schieben nacheinander ihre Mountainbikes in Richtung Gondel. Ein Mountainbike hängt der Liftbedienstete außen an der Kabine auf eigens dafür angebrachte Haken, das andere nehmen die beiden Sportler einfach mit hinein in die Gondel und entschweben bergwärts.


Mit der Bikeschaukel von Nauders bis Walchsee

So wie in Nauders am Reschenpass erschließen in ganz Tirol während der Sommermonate zahlreiche Seilbahnen die Bergwelt für Wanderer und Mountainbiker. Nauders ist ab Sommer 2014 auch der westliche Ausgangspunkt für die Bikeschaukel Tirol, einer Mountainbike-Route quer durch Tirol bis nach Walchsee. Diese neue Route unterscheidet sich durch ein wesentliches Detail von anderen bekannten Möglichkeiten wie dem Bike Trail Tirol: Teilstücke von ihr können Mountainbiker mit der Bergbahn zurücklegen und sich dadurch allzu steile Anstiege ersparen.

„Schon Mitte der 90er Jahre gab es die Idee, das Mountainbike mit der Bergbahn mitzunehmen,“ sagt Mountainbike-Urgestein Gerd Agerer aus Nauders. „Heute setzt sich das endlich durch und auch Genuss-Mountainbiker schätzen die Möglichkeit, schöne Touren mit Liftunterstützung zu unternehmen.“ Neue Lifte müssen für die Bikeschaukel Tirol nicht gebaut werden – sie nutzt ausschließlich die bestehende Infrastruktur. Die Wegweisung der Bikeschaukel Tirol erfolgt mittels GPS-Daten (zum Download auf www.tirol.at/bikeschaukel), Tourunterlagen, Kartenmaterial sowie Höhenprofile. In Planung sind Mehrtagestickets (3- bzw. 6-Tage), mit denen Mountainbiker alle beteiligten Bergbahnen nutzen können.

Fakten zur Bikeschaukel Tirol: 660 Kilometer Gesamtstrecke, 18 Bergbahnen, 15 Etappen, 25.000 Höhenmeter bergauf, davon rund 12.000 Höhenmeter mit den Bergbahnen und 13.000 mit dem Mountainbike, Höchster Punkt auf 2.385 Metern Seehöhe

 Info zur Bikeschaukel Tirol, Factsheets und GPS-Daten der Etappen zum Download auf www.tirol.at/bikeschaukel





Weitwandern mit der Bahn

Urlaubsgäste reisen im Bergsommer Tirol bequem mit der Bahn nach Tirol und durchqueren auf mehrtägigen Wanderungen das Land im Gebirg. Sieben neue, speziell für Bahnreisende ausgearbeitete Mehrtagestouren eröffnen Weitwanderern im Herz der Alpen eine faszinierende Bergwelt.

Mehrtagestouren sind beliebt: Etwa 24% aller unternommenen Wanderurlaube deutscher Wanderer werden als Mehrtagestour durchgeführt, bei denen täglich die Unterkunft gewechselt wird (lt. BMWI – Grundlagenuntersuchung Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern, September 2010). Mit den bereits etablierten Adlerweg, Lechweg sowie weiteren Weitwanderwegen bietet das Herz der Alpen die ideale Gelegenheit wandernd die einzigartige Bergwelt Tirols kennen zu lernen.

Für Sommer 2014 wurden nun speziell für Bahnreisende, welche den Komfort bei der An- und Abreise schätzen, sieben Tourenvorschläge für Weitwanderungen mit der Bahn ausgearbeitet. Diese Mehrtagestouren starten direkt nach Ankunft am Bahnhof und enden nach drei bis sechs Tagen wieder am Bahnhof, von wo aus der Gast erneut bequem zurück nach Hause reisen kann. Dazwischen warten abwechslungsreiche Etappen mit zünftigen Hüttenübernachtungen in Tirols machtvoller Bergwelt.

Die Tourenvorschläge für Weitwanderungen mit der Bahn sind fertig für den Gast geschnürt: Von Bahnverbindungen über den Tourenverlauf bis hin zu den wichtigsten Kontaktdaten und GPS-Daten zum Download findet der Gast alle Informationen auf den von der Tirol Werbung zur Verfügung gestellten Factsheets (online auf www.tirol.at/weitwandern-mit-der-bahn). Der Vorteil für den Gast liegt dabei auf der Hand: Dieser kann entspannt und komfortabel zur Wanderung starten; nach Ankunft am Zielort muss das Auto nicht wieder am Ausgangspunkt abgeholt werden. Somit endet die Reise für den Wanderer ebenso bequem wie sie begonnen hat.


Sieben Tourenvorschläge für Weitwanderungen mit der Bahn:

Am Adlerweg durch die Brandenberger Alpen (3-Tageswanderung)

Die mittelschwierige 3-Tagestour führt von Langkampfen über das Sonnwendjoch bis hin nach Kramsach. Am Ende jeder Tagestour laden Hütten und Almen zur Einkehr ein. Bei der Aussichtsplattform Adlerhorst lohnt sich eine kurze Rast, um mit dem Adlerblick-Fernrohr das herrliche Panorama zu genießen.


Am Adlerweg durch das Karwendel (5-Tageswanderung)

Die schwierige Wandertour führt auf rund 56 Kilometern durch das Karwendelgebirge. Vorbei an der Wolfsklamm und zahlreichen Hütten und Almen gelangt man nach einer fünftägigen Tour bis nach Innsbruck.


In fünf Tagen durch die Kitzbüheler Alpen (5-Tageswanderung)

Der mittelschwierige Bergweg führt fünf Tage lang durch die wunderschöne Berglandschaft der Kitzbüheler Alpen. Almrosen, Latschen, allerlei Beeren sowie wunderschöne Wildbäche und sanfte Almwiesen begleiten den Gast auf seiner Wanderung.


Lasörling Höhenweg (4-Tageswanderung)

In nur vier Tagen von Matrei in Osttirol nach Ströden wandern: Diese mittelschwierige Wanderung am Lasörling Höhenweg führt an der Zupalseehütte, der Lasörlinghütte, der Reichenberger Hütte sowie an weiteren Hütten mit Einkehrmöglichkeiten vorbei.


Am Adlerweg durch die Lechtaler Alpen (4-Tageswanderung)

Die schwierige Wandertour führt über Gipfel und Grate von Hütte zu Hütte. Von Bahnhof Imst ausgehend geht es hinauf auf die Hahnauer Hütte. Danach geht es zunächst „auf einsamen Höhen zwischen Inn und Lech“ zum Württemberger Haus, und anschließend zur Memminger Hütte bis hinab nach Bach, wo die viertägige Wanderung ihr Ende findet.


Entlang des Lechwegs – Von der Quelle bis zum Fall (6-Tageswanderung)

Gestartet wird die sechstägige Wandertour in Lech am Arlberg auf dem Lechweg auf rund 1.793 Metern Höhe. Ein erster Abstecher über den Güterweg zum Formarinsee offenbart ein wunderschönes Panorama mit Blick über den See. Am dritten Tag führt der Weg von Steeg nach Holzgau unter anderem an einem imposanten Wasserfall vorbei. Ab Stanzach führt der Lechweg entlang der Schotterbänke, einer für den Lech charakteristischen Wildflusslandschaft, die zum Verweilen einlädt.


Am Adlerweg durch den Wilden Kaiser (3-Tageswanderung)

Die mittelschwierige Wandertour führt drei Tage lang durch das Gebiet vom Wilden Kaiser – vorbei an mächtige Felswände und dem beeindruckenden Bergsee, dem Hintersteiner See.

Info zum Weitwandern mit der Bahn, Factsheets und GPS-Daten der Touren zum Download sind zu finden auf www.tirol.at/weitwandern-mit-der-bahn.




Familienklettern im Climbers Paradise

Vor allem bei Kindern fördert Klettern die Konzentration, stärkt die Motorik aber auch das soziale Handeln. Das Climbers Paradise Tirol fördert mit den qualitätsgeprüften familienfreundlichen Klettergärten nun das Freizeitvergnügen für Groß und Klein.

Klettern ist uns angeboren und ein ureigener Instinkt des Menschen. Schon Kleinkinder versuchen im zarten Alter alles zu erklimmen, was sie zu fassen bekommen: von Stühlen und Tischen bis hin zu Schränken, Regalen und Bäumen. Diesen Bewegungsdrang fördert Climbers Paradise mit seinen eigens entwickelten „familienfreundlichen Klettergärten“. Hierbei wurde sowohl auf die Bedürfnisse der Kleinen und Jugendlichen, als auch auf jene der Eltern Rücksicht genommen. Das „Kraxeln“ hat dabei durchwegs positive Auswirkungen auf Körper und Geist, denn Klettern fördert nicht nur die motorische Vielfalt, sondern auch die Konzentration.


Qualitätsgeprüfte familienfreundliche Klettergärten

Alle Tiroler Klettergärten wurden von Climbers Paradise auf ihre Familientauglichkeit geprüft. Größtmöglicher Schutz vor alpinen Gefahren, kindergerechte Zustiege und ein breit gefächertes Angebot an kindergerechten Kletterrouten, eine entsprechende Beschilderung und ein befestigter Weg sowie der Schutz der Kinder vor Steinschlag, Absturz, Straßenverkehr und Gewässer aber auch kindergerechte Rastplätze sowie optionale Kinderkletterkurse und das Rahmenprogramm waren nur einige Kriterien der Überprüfung.

Zu den familienfreundlichen Climbers Paradise-Regionen zählen das Ötztal, Tiroler Oberland, Wilder Kaiser, Innsbruck und seine Feriendörfer, Imst, Naturparkregion Lechtal-Reutte, Lienzer Dolomiten, Stubaital, Pitztal, Achensee und Steinberge. Umfangreiche Informationen zu deren familienfreundlichen Klettergärten sind zu finden auf www.familien-klettern.at.


Familienfreundliches Ötztal und Lechtal

Eine besonders große Klettervielfalt findet man im Ötztal. Mit dem Klettergarten Ötz am Eingang des Tales, dem Klettergarten Tumpen-Engelswand vor Umhausen, dem Klettergarten Oberried zwischen Umhausen und Längenfeld und dem Klettergarten Sölden Moos kann das Ötztal gleich vier familienfreundliche Klettergärten aufweisen.

Zum einen sind es die Jausenplätze mit Bänken und Tischen sowie die grünen Wiesen zum Toben und Spielen, die Familien anlocken, zum anderen animieren die vielen Routen vom 3. bis zum 5. Grad UIAA zum gemeinsamen Kraxeln. Ein besonderer Ausflugstipp für Familien ist die Area 47 in Nähe der genannten Klettergärten. Kletterturm, Boulder Cave, Deep-Soloing Boulderwand mit Absprung in den See oder der Rock Längenfeld lassen keine Langeweile aufkommen.

In der Naturparkregion Lechtal-Reutte sind es die Klettergärten Schrofenwies bei Steeg, Bach-Kreichen und Gsperr bei Reutte, die Familien immer wieder gerne ansteuern. Davon in unter einer Minute vom Parkplatz Lechleiten zu erreichen, ist der Klettergarten Schrofenwies.

Dort tun sich Groß und Klein Routen zwischen 4. und 9. Grad in Längen von 10 bis 18 Metern auf. Zum Abschluss des Klettertages wartet dann ein gemeinsames Abendessen am Grillplatz. Ein ausgewogener Mix an Klettertouren im untersten bis mittleren Schwierigkeitsgrad lädt im Klettergarten Kreichen in der Nähe der Gemeinde Bach zum Probieren und Trainieren ein.


Vom Tiroler Oberland bis in die Steinberge

Im Tiroler Oberland kommen Kletterfans in luftige Höhen. Direkt an der Kaunertaler Gletscherstraße finden sich im Klettergarten Fernergries neben den zahlreichen Mehrseillängenrouten auch ein Klettersteig und Anfängerrouten von Schwierigkeitsgrad 3 bis 6. In derselben Region eignet sich der Klettergarten Sauerbrunn bei Prutz besonders aufgrund der vorherrschenden Griffstrukturen für den Übergang von Halle auf Fels, während die eigene Mineralwassequelle und der Spielplatz in dem kleinen aber feinen Klettergarten die 6 Routen vom 4. bis 7. Grad zum Genuss werden lassen. Einen Blick aufs Gelände des Klettergartens zu werfen, lohnt sich in Nauders. Direkt an der alten Römerstraße Via Claudia stellt der Museumsverein in 1.300 Metern Seehöhe neben den Kletterfelsen Panzer aus.

Ein kleines Übungsmassiv bringt Familien zum Klettern an den Achensee. Unterhalb der Mauritzalm im Rofangebirge, die man einfach mit der Rofan Seilbahn von Maurach am Achensee erreicht, befinden sich Routen im 3. Schwierigkeitsgrad, die besonders für Kinder und Anfänger geeignet sind und sich perfekt dafür anbieten, die Seiltechnik zu üben. Kindergerecht eingerichtet wurde der Klettergarten Wiesensee zwischen St. Ulrich und Hochfilzen in den Steinbergen des Pillerseetales. Alleine die 12 Routen im 6. Schwierigkeitsgrad geben leicht fortgeschrittenen Familien stundenlange Beschäftigung.


Tipp: Urlaub in den Family Tirol Dörfern

Sechs der 16 Kletterregionen punkten unter dem Namen „Family Tirol Dörfer“ zudem als Familienspezialist und bieten besonders familienfreundliche Infrastruktur, Unterkünfte und ein kostenfreies Kinderprogramm. Somit profitieren Kinder, Jugendliche und natürlich auch die Eltern sowohl von den gebotenen Familienprogrammen sowie den qualitätsgeprüften, familienfreundlichen Klettergärten gleichermaßen. Nähere Informationen unter www.tirol.at/familie.

Informationen zur familienfreundlichen Klettergärten im Climbers Paradise Tirol sind zu finden auf www.familien-klettern.at.




Tirol bewegt zum gesunden Leben

Viele Menschen merken, dass sie im Alltag aufgrund von Zeitmangel kaum Gelegenheit für körperlichen und seelischen Ausgleich finden. Was tun? Ob beim Genießen regionaler Speisen, beim Wandern oder Spazieren, beim Kneippen oder bei Yoga-Übungen inmitten der Bergwelt – im Sommer 2014 bieten erstmals sechs Tiroler Regionen unter dem Motto „Tirol bewegt“ spezielle Urlaubsangebote für Gäste, die ihre Freude an körperlicher Betätigung zurückgewinnen wollen.

Eine leichte Wanderung oder eine gemütliche E-Bike-Tour unternehmen, eine Yoga-Stunde oder Kneippen an der frischen Luft: In Tirol haben sich sechs Regionen mit der Aktion „Tirol bewegt“ zusammengetan, um bei Gästen die Lust auf Bewegung wieder zu erwecken. Der Genuss kommt dabei nicht zu kurz. Ernährungsworkshops, Brotbackkurse, Kräuterkunde und Kräuterwanderungen sowie das Ausprobieren regionaler Produkte bei Genusswanderungen stehen am Programm.

Fachlich qualifizierte Personen wie beispielsweise Wanderführer und Energetiker geben Tipps, wie man sich richtig bewegt. Wichtig bei „Tirol bewegt“ ist, dass den Gästen eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten geboten wird und sie selbst entscheiden können, ob und wann sie daran teilnehmen wollen. So stehen unterschiedlichste Aktivitäten zur Wahl, wie beispielsweise Nordic Walking mit Pulsfrequenzmessung, Pilates und Tai Chi –(Tai Chi ist eine chinesische Bewegungskunst) oder eine E-Bike-Tour.

Stress und Überforderung soll im Urlaub natürlich vermieden werden, deshalb können die Gäste auch einfach nach Lust und Laune selbständig die Natur auf Themenwegen erkunden. „Wir möchten einen Urlaub in den Bergen anbieten – speziell für Menschen, die sich zu wenig bewegen,“ sagt Dörte Kuhn. Als Bewegungstherapeutin und Heilpraktikerin hat sie „Tirol bewegt“ mitentwickelt: „Die Bewegungswochen sollen ein Kick-Off für ein bewegteres Leben sein.

Die Gründe für mangelnde Bewegung sind ganz unterschiedlich: Zeitmangel oder schlicht und einfach Unwissen, welche Bewegungsform geeignet ist. Häufig betroffen sind Familien mit kleinen Kindern oder Menschen die viel arbeiten. Aber sie merken oft, dass im Alltag etwas fehlt und möchten etwas ändern. Dabei wollen wir ihnen helfen.“


Warum uns Bäume entspannen

Der Körper sollte idealerweise auch abseits des Urlaubs in Schwung bleiben. Deshalb gibt eine neue Fibel zur Aktion „Tirol bewegt“ Tipps, die Bewegung in den Alltag bringen. Bewegungstherapeutin Dörte Kuhn ergänzt: „Es gibt einige Tricks, die nicht ganz neu, aber trotzdem wirkungsvoll sind: Bewegungseinheiten sollte man immer fest in den Terminkalender einplanen – und zwar detailliert mit genauer Uhrzeit, Art der Bewegung, Ort und Dauer.

Auch feste Verabredungen zum Sport können helfen durchzuhalten: Denn einer Freundin, die sich schon die ganze Woche auf die Zumba-Stunde freut, sagt man nicht so leicht ab. Oft muss es aber nicht gleich ein fixes Trainingsprogramm sein: Auch mehr Bewegung in den Alltag einzuplanen, bewirkt schon viel.“

Zusätzlich enthält diese Informationsbroschüre wissenschaftlich fundierte Informationen zu den positiven gesundheitlichen Effekten der Höhenluftin den Alpen. Beispielsweise sinkt bei einem Aufenthalt in der Höhenluft der Appetit, während der Grundumsatz des Körpers steigt. In der Höhe produziert der Körper mehr rote Blutkörperchen, was wiederum den Sauerstofftransport ankurbelt. Auch das Herz-Kreislaufsystem profitiert bei Bewegung inmitten der Bergwelt – Pulsfrequenz und Blutdruck sinken stärker, als das beim Training in geschlossenen Räumen der Fall wäre.

Wer zu hohes Cholesterin und schlechte Blutfettwerte hat, kann ebenfalls mit Bewegung gegensteuern. Zudem stärkt Aktivität an der frischen Luft das Immunsystem und durch die Bewegung in den Bergen verbessert sich auch die Koordination. Kurios, aber wahr: Der Anblick von Bäumen wirkt entspannend auf die Muskulatur. In Tirol sind übrigens auch weniger Sportliche mit Hilfe moderner Bergbahnen schnell inmitten der Bergwelt. Oben angekommen, wartet ein Gefühl der Freiheit, das es im Fitnessstudio nicht gibt.

„Studien bestätigen, dass ein Spaziergang in der Natur erholsamer ist als in der Stadt,“ so Dörte Kuhn, „Das bezieht sich nicht nur auf das subjektive Empfinden, sondern ist auch objektiv anhand des Cortisol- und Adrenalinspiegels messbar.“ Deshalb bietet „Tirol Bewegt“ auch Sinneswanderungen an, bei denen sich die Gäste in der Natur ganz bewusst auf einen bestimmten Sinn konzentrieren. So lernen sie beispielsweise wieder bewusst hinzuhören, wenn Bäume im Wind rauschen oder ein Gebirgsbach talwärts plätschert. Der Geschmackssinn spielt bei kulinarischen Wanderungen die Hauptrolle, wenn Wildkräuter, Heumilch, selbstgemaches Dinkel-Brot oder andere regionale Besonderheiten ausprobiert werden.

Diese Regionen bieten Urlaubsangebote unter dem Motto „Tirol bewegt“: Alpbachtal & Tiroler , Seenland, Ferienland Kufstein, Kaiserwinkl, Pillerseetal, Tirol West, Stubai

Weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten sowie eine digitale Informationsbroschüre zu „Tirol bewegt“ finden Sie auf www.tirol.at/tirol-bewegt.




Video Bergsommer Tirol





Kultur in Tirol – von A wie Ambras bis Z wie Zeughaus


So wie die Tiroler Landschaft mit sanften Wiesen und schroffen Felswänden, mit lieblichen Flussauen und weit herabstürzenden Wasserfällen gesegnet ist, so bietet auch die Tiroler Kulturlandschaft eine erstaunliche Vielfalt der Sparten und Stile.

Ob Opernliebhaberin oder Architekturaficionado, Festivalbesucher oder Freundin historischer Sehenswürdigkeiten – in Tirol werden alle fündig, in den Städten ebenso wie in den entferntesten Winkeln des Landes. An geschichtsträchtigen Bauwerken und Museen reich ist nicht nur die Landeshauptstadt Innsbruck. Ein Besuch auf Schloss Tratzberg bei Schwaz lässt den Glanz der österreichischen Monarchie wieder aufleben, Stift Stams strahlt sakrale Größe aus und Schloss Landeck gibt sich – hoch über dem Inn – wehrhaft.

In Innsbruck sollte man der Kaiserlichen Hofburg mit ihren Prunkgemächern, der Hofkirche mit den lebensgroßen Bronzestatuen der „Schwarzen Mander“ sowie dem Goldenen Dachl einen Besuch abstatten, vor allem aber den Weg zum etwas oberhalb der Stadt gelegenen Renaissanceschloss Ambras nicht scheuen.

Dort sind der prachtvolle Spanische Saal, eine umfangreiche Sammlung von Rüstungen sowie die Kunst- und Wunderkammern zu bewundern, in denen die vom Landesfürsten Ferdinand II. im 16. Jahrhundert zusammengetragenen Kunstwerke und Kuriosa aus aller Welt gezeigt werden.

Nicht weit von Schloss Ambras befindet sich eines der Tiroler Landesmuseen, das Tirol Panorama. Es beherbergt ein berühmtes Schlachtenpanorama aus der Zeit um 1900. Auf dem „Riesenrundgemälde“ ist nicht nur die dritte Bergiselschlacht aus dem Tiroler Aufstand gegen Franzosen und Bayern 1809 wiedergegeben, sondern auch der historische Blick über die Stadt.

Wie sehr sich Innsbruck seither verändert hat, kann man vor der Tür des Museums in der Gesamtschau sehen – oder bei einem Bummel die Stadt mit ihren modernen Baudenkmälern entdecken. Zu den Bekanntesten zählen das BTV Stadtforum, der PEMA-Turm, der Landhausplatz, die Skisprungschanze und die Hungerburgbahn von Zaha Hadid.


Traditionsreich und modern – Tiroler Museen

Wer über Geschichte, bildende Kunst und Volkskunst Tirols mehr erfahren möchte, findet in den anderen Tiroler Landesmuseen – Ferdinandeum, Zeughaus und Tiroler Volkskunstmuseum – Gelegenheit dazu. Ihre Sonderschauen 2014 widmen sich der künstlerischen Beziehung Tirol – München und dem romantischen Maler Joseph Anton Koch (Ferdinandeum) sowie der Seh(n)sucht 3D – dem Versuch, Räumliches auf einer Fläche abzubilden (Zeughaus). Was sich Hinter der Maske verbirgt und woher die Lust am Verkleiden kommt, beleuchtet das Tiroler Volkskunstmuseum.


Museen in allen Regionen

Apropos Masken: Tirol hat viele traditionelle Fasnachten – die größten Umzüge 2014 waren das Fisser Blochziehen (26.01.2014) und die Imster Buabefasnacht (09.02.2014). Das Fasnachtsmuseum in Imst und das Noaflhaus in Telfs zeigen kunstvoll geschnitzte Masken und Kostüme der regionalen Brauchtumsgruppen. Will man einen Vergleich zu anderen Kulturen ziehen, wie beispielsweise zur traditionellen Kunst Afrikas und Asiens, dann wird man im ethnografischen Museum der Völker in Schwaz fündig.

Weitere regionale Museen mit zum Teil bedeutenden Sammlungen sind das Museum im Ballhaus in Imst, die Festung Kufstein und das Museum Kitzbühel mit der größten permanenten Ausstellung von Gemälden und Grafiken von Alfons Walde. Schloss Bruck in Lienz stellt die größte Werksammlung von Albin Egger-Lienz aus.

Zeitgenössische bildende Kunst und Baukunst zeigen in Innsbruck die Galerie im Taxispalais, der Kunstraum Innsbruck, das aut. architektur und tirol sowie die Neue Galerie in der Hofburg. Die größte Publikumsattraktion Westösterreichs sind die Swarovski Kristallwelten mit ihren funkelnden Wunderkammern. Die einzigartige Erlebnisdestination am Heimatort des berühmten Unternehmens Swarovski in Wattens soll übrigens noch schöner werden und wird maßgeblich erweitert. Bis 5. Oktober 2014 können die Swarovski Kristallwelten uneingeschränkt besucht werden.


Festlich durchs Jahr

Wer sich auf

www.kultur.tirol.at

umsieht, die Highlights, Sehenswürdigkeiten und den Veranstaltungskalender studiert, wird feststellen: So dicht wie die Museen und Baudenkmäler sind in Tirol auch die Festivals gesät. Die Bandbreite reicht dabei von modernem Tanz über Kammermusik und Literatur bis hin zu Comedy, das ganze Jahr über gibt es Gelegenheit dazu, aufstrebende Talente und internationale Stars auf den Bühnen des Landes zu sehen.

Den Festivalkalender eröffnet die Winterschiene der Tiroler Festspiele Erl mit Opern- und Orchestermusik, im Sommer 2014 bespielen die Tiroler Festspiele im kleinen Grenzort Erl übrigens zum ersten Mal sowohl das Passionsspielhaus als auch das 2012 eröffnete Festspielhaus  mit Wagner, Bruckner, Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ und nicht zuletzt mit Carl Orffs „Carmina Burana“. Europäische sakrale und weltliche Musik, Tanz sowie traditionelle asiatische und afrikanische Kunstformen zählen zu den Schwerpunkten beim Osterfestival Tirol ,das unter dem Motto „spiel t räumen“ steht.

Auf das Jahr 1685, in dem Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Domenico Scarlatti geboren wurden, fokussierten die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik (15.07.–31.08.2014) und Musik im Riesen in den Swarovski Kristallwelten (06.–11.05.2014) rückte Kammermusik mit internationalen Stars wie dem Bariton Matthias Goerne und dem Pianisten Till Fellner ins Blickfeld.

Ein besonders reizvoller Event waren die Innsbrucker Promenadenkonzerte, zu denen sich von 2. bis 27. Juli 2014 allabendlich Bläserorchester im Innenhof der Hofburg einfanden.

So leichtfüßig, wie hier Kultur unters Volk gebracht wird, agierte nur der Operettensommer Kufstein, der von 1. bis 16. August 2014 zu „My Fair Lady“ auf die Festung Kufstein lud.

Der zeitgenössischen Musik unterschiedlichster Ausprägung galt das Interesse bei den Klangspuren Schwaz im September 2014, die sich auf das klassische Musikschaffen konzentrierten, bei artacts in St. Johann (14.–16.03.2014) mit der Ausrichtung auf Jazz und Improvisation, bei fmRiese (Oktober 2014) in den Swarovski Kristallwelten, wo Pop, neue Klassik und Elektronik aufeinandertraffen, und schließlich bei Outreach Schwaz (Juli/August 2014), einem gelungenen Konglomerat aus Jazzfestival und Workshop.


Spaßmacher und Ernstmacher

Tirol ist ein Land der leidenschaftlichen Profi- und Laienschauspieler, die in zig Theatergruppen organisiert sind. Das zeigt sich das ganze Jahr über mit den Aufführungen der professionellen Häuser in der Tiroler Landeshauptstadt wie dem Tiroler Landestheater, dem Theater præsent oder dem Freien Theater Innsbruck.

Das zeigt sich aber auch und vor allem am regen Treiben der Sommertheater und Theaterfestivals, die von Thaur bis Uderns und von Hall bis Tux über die Bühne gehen. Als Leuchtturm des Volkstheaters könnte man die Tiroler Volksschauspiele Telfs (25.07.–31.08.2014) bezeichnen, die seit Jahrzehnten richtungweisend agieren.

Das Jahr 2014 wird in Telfs ein unterhaltsames und tragikomisches: mit dem Travestiespaß „Ein Käfig voller Narren“, der Revue „Hint’n heacha wie vorn“ und dem real-absurden Stück „Wir lieben und wissen nichts“ von Moritz Rinke. Tatkräftige Konkurrenz machen den Telfern die Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp (05.07.–05.09.2014) mit dem Stück „Bergfuir“ und die Schlossbergspiele Rattenberg, die ihr 60-jähriges Bestehen mit „Philippine Welser – schöne Herzogin“ (30.06.–08.08.2014) begehen. Zwei biennal stattfindende Festivals ergänzen den Theaterkalender 2014.

Das interdisziplinäre Festival Stummer Schrei (20.06.–02.08.2014) im Zillertaler Ort Stumm setzt auf Zusammenarbeit regionaler und internationaler Theaterkünstler. Beim freien Theaterfestival Innsbruck im Dezember 2014, lassen sich die freien Innsbrucker Bühnen zum Thema „Wir alle sind Österreich. Eine Theaterreise in die Provinz“ Ernstes und Unterhaltsames einfallen.

Lustvoll geht es schließlich auch in der Kleinkunst zu, die nicht nur im Innsbrucker Treibhaus undbei der Kufsteiner Veranstaltungsreihe Woasst eh! eine Heimat gefunden hat. Viel zu lachen gibt es mit dem englisch-deutschen Altitude Comedy Festival (31.03.–04.04.2014) im Zillertaler Mayrhofen, das vom britischen Komiker Marcus Brigstocke ins Leben gerufen wurde.

Auf Varieté und Clownerie setzt das Festival der Träume (06.–30.08.2014) in Innsbruck. Beim Straßentheaterfestival Olala im Juli 2014 bespielen Musikclowns, Pantomimen, Walking Acts und andere Spaßvögel die gesamte Lienzer Innenstadt von Lienz. Dass Humor in Tirol eine wichtige Rolle spielt, ist nicht verwunderlich, denn schließlich heißt es schon in einem alten Volkslied: Die Tiroler sind lustig, die Tiroler sind froh …

Einen Überblick darüber gibt www.kultur.tirol.at


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 Schneeschuhwandern in Tirol - so geht's !

Schneeschuhwandern kann jeder. Egal ob groß oder klein, ob jung oder alt, ob leicht oder schwer, sportlich oder untrainiert. Wer gehen kann, kann sich auch mit Schneeschuhen fortbewegen. Was man als Anfänger trotzdem beachten und wissen sollte, erklären die Tiroler Verleiher und ein Video-Tutorial.

Wer auf Schneeschuhen durch die Tiroler Winterlandschaft wandert, dem ist ein einzigartiges Naturerlebnis garantiert. Einfach querfeldein, durch den Wald oder auf einen Berg. Dem Schneeschuhwanderer sind in Tirol keine Grenzen gesetzt. Was man vor dem Start beachten sollte: Wasser- und winddichte Outdoorbekleidung verhindert das Auskühlen. Jeans sind eher ungeeignet, da die Hosenbeine im tiefen Schnee nass und kalt werden.

Ebenso wichtig: wasserdichte Winterschuhe, schließlich stapft man durch den Schnee. Hilfreich für Halt und Gleichgewicht sind Wanderstöcke. Am besten Teleskopstöcke, die lassen sich je nach Schnee- und Geländebeschaffenheit anpassen. Ein breiter Teller am Stockende verhindert zu starkes Einsinken. Unbedingt Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor benutzen. Die Höhenlagen in Tirol intensivieren die UV-Strahlung – auch bei leicht bedecktem Himmel. Im Rucksack sollte man immer genügend zu trinken dabei haben (bei Kälte verliert man genauso viel Flüssigkeit wie bei Wärme), Mütze und Handschuhe, eine Sonnenbrille und eine warme Jacke.

Im Parallelschritt durch den Tiefschnee: Die Technik beim Schneeschuhwandern ist kinderleicht. Man kann sich in den Tiroler Tallagen ebenso fortbewegen, wie bergauf und bergab. In vielen Hotels können sich die Gäste Schneeschuhe ausleihen und auch an geführten Touren teilnehmen. Nach dem Festschnallen der Schneeschuhe bieten sich folgende Gangarten an: Parallelschritt – im flachen Gelände. Auf einen breitbeinigen Gang achten, da man sich sonst auf die Schneeschuhe tritt. Treppenschritt – für Anstiege.

Mit dem Fußballen zuerst auftreten, wie beim Treppensteigen. Die Steigeisen unter dem Schneeschuh geben genügend Halt. Grätschschritt – bei schwerem Schnee. Die Fußspitzen leicht auswärts drehen, so sinkt man bei wärmeren Temperaturen weniger ein und rutscht am Hang nicht so leicht ab. Gleitschritt – für Abstiege. Mit den Stöcken das Gleichgewicht halten und bei jedem Schritt den Schneeschuh ein bisschen mitrutschen lassen und dabei in die Knie gehen.

Ein informatives Schneeschuh-Tutorial für Anfänger gibt es im Tiroler Youtube-Kanal unter
www.youtube.com/watch?v=Bvip0TVwnWg





Die schönsten Tourenvorschläge für Schneeschuh-Anfänger

Achensee/Pertisau: Schneeschuhtour Rodelhütte

Die gut fünf Kilometer lange, leichte Runde, für die man etwa drei Stunden benötigt, führt unterhalb des Zwölferkopfes durch den verschneiten Wald. An verschiedenen Aussichtspunkten eröffnen sich immer wieder Ausblicke auf den Achensee und den Ort Pertisau. Nach 215 Höhenmetern wartet die bewirtschaftete Rodelhütte für eine gemütliche Einkehr. Extra-Tipp: Nach der Schneeschuhtour eine Spa-Behandlung mit dem ortstypischen Tiroler Steinöl im Hotel Wiesenhof, www.wiesenhof.at. Wie das Tiroler Steinöl hergestellt wird, erfährt man übrigens am besten im Vitalberg in Pertisau, www.steinoel.at.


Osttirol: Schneeschuhtour Taurer Talboden

Wer die Augen offen hält, kann bei dieser Tour immer wieder Tierspuren erkennen und mit etwas Glück auch die Tiere dazu – Gämsen, Steinbock oder sogar einen Steinadler. Auf dieser leichten, drei Kilometer langen Wanderung muss man nur 50 Höhenmeter überwinden. Achtung: Vorher unbedingt zur Lawinengefahr informieren. Extra-Tipp: Hauben-Pizzeria Saluti in Matrei – Pizza und andere Speisen auf Sterneniveau, www.saluti-matrei.com. In modernen Tiroler Design übernachtet man im Hotel Hinteregger in Matrei, www.hotelhinteregger.at.


Kitzbüheler Alpen: Schneeschuhtour Hagstein

Die fast fünf Kilometer lange Rundtour mit 167 Höhenmetern bergauf ist in etwa 2,5 Stunden zu schaffen. Durch den Fichtenwald geht es hinauf zum Gasthof Hagstein, wo man einen tollen Ausblick in der Bergwelt der Kitzbüheler Alpen hat. Extra-Tipp: ein Besuch auf der Husky-Ranch Angerberg, wo man einen ganzen Tag mit Husky buchen und erleben kann, inklusive Schnupperfahrt mit dem Hundeschlitten, www.husky.co.at. Stylisch übernachtet man im modernisierten 4-Sterne-Hotel und Wirtshaus Post in St. Johann, www.dashotelpost.at.

Weitere Tourenempfehlungen gibt es unter www.tirol.at/schneeschuhwande