Reiseziel Franken - Artikel 2016 und früher

Jubiläumsaktionen 2016 & Musikzauber in Franken

Mit frischem Elan und vielen Höhepunkten wie das Jubiläum „500 Jahre Reinheitsgebot“ startet die Tourismusregion Franken in das Jahr 2016. Um dabei die Vielfalt Frankens zu genießen, bieten sich die frisch erschienen Broschüren als ideale Lektüre an.

Kultur ist auch das Stichwort für unser aktuelles Feature, das über die Jubiläumsaktionen rund um den 150. Todestag des Dichters und Orientalisten Friedrich Rückert informiert. Außerdem stellen wir auch die aktuellen Musikreihen des „Musikzauber Frankens 2016“ vorstellt.

Wer mit dem Vorsatz ins neue Jahr gestartet ist, sich 2016 besonders schöne Urlaubs- und Freizeitmomente zu gönnen, hat mit den frisch erschienenen Broschüren von FrankenTourismus die ideale Lektüre an der Hand. Darunter ist auch der über 120 Seiten starke Veranstaltungskalender für das Jahr 2016, der nicht nur die Orte und Reiselandschaften im Urlaubsland vorstellt, sondern die fränkische Vielfalt an Höhepunkten praktischerweise nach verschiedenen Rubriken gliedert. Kulinarische Veranstaltungen sind genauso darunter wie Musik und Festspiele, Brauchtumsveranstaltungen und Jubiläen oder sportliche Events.

Der Veranstaltungskalender ist natürlich auch online (www.frankentourismus.de/veranstaltungen) mit unterschiedlichsten Suchfunktionen verfügbar: So ist man immer aktuell über rund 3.000 Veranstaltungen auf dem Laufenden.

Brandneu erschienen ist außerdem die hochwertige Broschüre „Franken – Freie Fahrt zur Vielfalt“, die die schönsten Touren mit dem Wohnmobil durch Franken vorstellt. Vier überregionale Routen- und 16 Tourenvorschläge durch je eine der fränkischen Reiselandschaften machen Lust darauf, Franken ganz entspannt mit seinem mobilen Zuhause zu entdecken und Station auf ausgewiesenen Stellplätzen in ruhiger Naturlandschaft, direkt neben Thermen oder zentrumsnah in den historischen fränkischen Städten zu machen.

Viele weitere Publikationen hat FrankenTourismus zum neuen Jahr außerdem mit neuen Inhalten wieder aufgelegt: darunter das rund 150 Seiten starke Urlaubsmagazin „Freu’ Dich auf Franken“ und die „Die Fränkischen Städte – Reisetipps 2016“ mit abwechslungsreichen Reiseanlässen.

Neu erschienen sind auch die Themenzeitungen „Genießerland Franken“, „Radelparadies Franken“, „Wanderparadies Franken“, „Wohlfühlland Franken“ und „Familienparadies Franken“ sowie die Tourbegleiter zum „MainRadweg“, zum „Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“ und zum „Fränkischen Gebirgsweg“ oder die Veranstaltungsbroschüre zum „Musikzauber Franken“. Alle Publikationen können kostenlos über FrankenTourismus bezogen werden und stehen zudem online als praktische Blätterkataloge zum Lesen bereit

www.frankentourismus.de/infomaterial



2016 wird im „Musikzauber Franken“ viel gefeiert:

In seine 30. Spielzeit startet der „Kissinger Sommer“ (24. Juni bis 24. Juli 2016), der mit Interpreten der absoluten Weltspitze Barock- und Orchestermusik, Kammer- und Vokalmusik erklingen lässt. Dabei werden Prachtbauten wie in Bad Kissingen der Regentenbau oder die Erlöserkirche sowie der König-Ludwig-I.-Saal in Bad Brückenau oder Kloster Maria Bildhausen in Münnerstadt zu Spielorten des „Kissinger Sommers“.

Bei den hochklassigen Konzerten im Jubiläumsjahr sind unter anderem die Tschechische Philharmonie, die Bamberger Symphoniker, die Russische Nationalphilharmonie, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und viele mehr zu hören. Absolute Stars dominieren das Auftakt- und das Ausklangkonzert: Am 20. Mai 2016 gibt sich die große Opernsängerin Cecilia Bartoli die Ehre, am 25. Oktober 2016 erlebt man den virtuosen Lang Lang am Klavier (www.kissingersommer.de)

Eine ganze andere Musikrichtung feiert man vom 1. bis 10. April 2016 bei den 25. „Rother Bluestagen“. Auch im Jubiläumsjahr zeigt das deutschlandweit bekannte Festival die ganze Bandbreite des Blues.

Das liegt zum einen an den großen Künstlern, die jedes Jahr den Weg nach Roth finden, darunter 2016 Henrik Freischlader, Ben Poole und Donovan. Zum anderen ist selbst der größte Spielort, der Kulturfabriksaal, so gebaut, dass man nirgends weiter als 15 Meter von der Bühne weg steht – damit geht der Blues auch bei den Zuhörern direkt ins Blut (www.bluestage.de).

Wer sich beim „Würzburger Hafensommer“ direkt vor der Bühne befinden würde, wäre mit Sicherheit nass: Denn hier ist es gerade die schwimmende Bühne, die viel vom Flair dieser „Musikzauber“-Reihe ausmacht.

Vom 22. Juli bis 7. August 2016 feiert der Hafensommer nicht nur sein zehnjähriges Bestehen, sondern kehrt auch an den Alten Hafen, der in den vergangenen Jahren saniert wurde, zurück. Eröffnet wird der Hafensommer traditionell mit der „Sparda-Bank Classic Night“ mit einem eigens für das Festival komponierten Programm. In den folgenden Wochen laden abwechslungsreiche Musikerlebnisse zu genussvollen Abenden am Alten Hafen ein. Begleitet wird das Festival von einer Kunstinstallation (www.hafensommer-wuerzburg.de).


Übrigens feiern 2016 im „Musikzauber Franken“ auch die Künstler – und das trifft ganz besonders auf die „Bamberger Symphoniker“ zu. 70 Jahre werden sie alt, und das feiert das weltweit renommierte Orchester am 20. März 2016 mit einem „Tag der offenen Tür“ in seiner Heimstatt, der Konzerthalle Bamberg.

Die Konzerte der „Bamberger Symphoniker“ mit zahlreichen Gastkünstlern genießt man von Januar bis Juli 2016, „Portraitkünstlerin“ ist die Sängerin und Dirigentin Barbara Hannigan. Außerdem endet im Sommer eine Ära, wenn sich Jonathan Nott nach 16 Jahren als Chefdirigent mit einem Konzert im Bamberger Dom verabschiedet (www.bamberger-symphoniker.de).


Die Konzerte der „Bamberger Symphoniker“ sind genauso wie viele weitere Musikreihen alte Bekannte im „Musikzauber Franken“: Doch es gibt auch viele musikalisch neue Gesichter zu begrüßen. Zu ihnen gehört „Dein Lied – Internationales Festival des Liedes“ in Rothenburg ob der Tauber (26. bis 29. Mai 2016), für das das Wildbad am Tauberufer mit seinen Konzertsälen und seinem Park das stimmungsvolle Ambiente bietet.

Während des Festivals präsentieren unter anderem junge, hochbegabte Sänger neue Formen eines Liederabends – mit Philipp Hugeau ist ein Meister des französischen Chansons zu hören und beim „Galakonzert des Liedes“ erlebt man ein Feuerwerk des Liedgesangs mit internationalen hochkarätigen Solisten und Pianisten (www.tourismus.rothenburg.de).


Stimmgewaltig zeigt sich auch der Oratorienchor Würzburg, dessen Konzerte ebenfalls neu im „Musikzauber Franken“ sind. In Würzburg und darüber hinaus ist der Chor schon seit Jahren für seine erstklassigen philharmonischen Chorkonzerte bekannt. Hier singen Studenten zusammen mit Rentnern, Semiprofessionelle mit leidenschaftlichen Hobbymusikern große Werke der Musikliteratur (Termine 2016: 19. März, 20. März, 6. November und 17. Dezember, www.oratorienchor-wuerzburg.de).


Der Kirchenmusik hat sich die neue Reihe „Klang-Kontakte“ in Königsberg i.Bay. verschrieben, die sich als Hauptveranstaltungsort die gotische Marienkirche ausgesucht hat. Vor allem junge Ensembles und Nachwuchskünstlern bekommen eine Bühne.

So bietet das Bamberger Jugendorchester Symphonisches am 18. Juni 2016, der Windsbacher Knabenchor mit der Geigerin Leila Schayegh am 9. Juli 2016 geistliche Chormusik und die Kantorei Haßberge einen festlichen Kantatengottesdienst mit Bachscher Musik am 3. Juli 2016. Im Herbst lassen Konzerte bei Kerzenschein in der spätgotischen Burkarduskirche das Musikjahr ausklingen (www.klang-kontakte.de).


Die Kombination von historischen Spielorten, klassischer und geistlicher Musik sowie außergewöhnlichen Künstlern zeichnet auch den „Musiksommer Obermain“ (Ende Mai bis Ende November 2016) aus. Zu seinen Konzertstätten gehören in Bad Staffelstein etwa der Kaisersaal von Kloster Banz und die beeindruckende Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen (www.musiksommer-obermain.de).


Ebenso füllen die „Pegnitzer Sommer Konzerte“ (3. bis 7. August 2016) kunsthistorische Kirchen mit Klang. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf Komponisten und Musikern, die 2016 einen runden Geburts- oder Gedenktag haben, wie Johann Jakob Froberger und Max Reger (www.pegnitzersommerkonzerte.de).


Immer ein Erlebnis sind die „Bronnbacher Kultouren“ in der ehemaligen Zisterzienserabtei Kloster Bronnbach bei Wertheim. So ist vom Jazzkonzert über Kammermusik bis zum großen Sinfonieorchester alles im Jahresprogramm der „Kultouren“ vertreten (Termine 2016: 7., 13., 14. und 15. Mai, 1., 2. und 10. Juli sowie 16. September, www.kloster-bronnbach.de).


Obwohl neu im „Musikzauber Franken“, blickt das „Festival Mitte Europa“ in Hof bereits auf 25 Jahre mit Konzerten, Lesungen, Ausstellungen und inspirierenden Workshops zurück, die grenzüberschreitend Franken, Böhmen und Sachsen verbinden.

Den besonderen Charme der über 50 Veranstaltungen machen die Spielstätten aus: gotische und barocke Kirchen, mittelalterliche Klöster, Schlösser und Burgen sind genauso darunter wie Scheunen oder Bergstollen. Beim Jubiläumsfestival vom 19. Juni bis 7. August 2016 soll ausgelotet werden, was sich im Verhältnis zwischen Tschechen und Deutschen sowie Franken und Sachsen getan hat (www.festival-mitte-europa.com).


„Zeit für Neue Musik“ ist dank des gleichnamigen Festivals vom 11. bis 20. März 2016 in Bayreuth – und das wartet mit einem besonderen Höhepunkt auf: 2016 wird Richard Wagners gewaltiger „Gralsglockenklang“ nach 134 Jahren mit einer Welturaufführung im neuen Wahnfried-Museum „wiederbelebt“. Ein weiterer Publikumsmagnet ist außerdem die dreiteilige Klaviernacht mit Komponisten aus Kanada, Indien, Italien, Finnland, Griechenland und einem Stummfilm um Mitternacht (www.steingraeber.de).

Das Klavier steht auch beim „Miltenberger Claviersalon“ im Mittelpunkt – gespielt auf historischen Tasteninstrumenten des 18. und 19. Jahrhunderts. Über das Jahr verteilt bietet die Reihe verschiedene Konzerte wie das Claviersalon-Festival, das Improvisations-Festival, das Orgel-Festival und die Schubertiade sowie zahlreiche Kurse (www.claviersalon.de).


In Hersbruck steht dagegen ein anderes Instrument im Mittelpunkt: die Gitarre. Das dortige „Internationale Gitarrenfestival“ (13. bis 20. August 2016) hat sich als eines der bedeutendsten Festivals seiner Art etabliert. Auch 2016 gastieren bekannten Gitarristen der verschiedensten Genres in Hersbruck, darunter Tommy Emmanuel und Giora Feidman. Neben den Konzerten, die sich auf die ganze Stadt verteilen, finden im Festivalzentrum Ausstellungen, Vorträge, Workshops und Einzelunterricht statt (www.gitarre-hersbruck.de).


Der „Musikzauber Franken“ verdankt sein besonderes Ambiente übrigens nicht nur den gebauten Kunstwerken, sondern auch der fränkischen Natur – wie viele wunderbare Open Airs beweisen.

Ein Beispiel dafür ist das Weißenburger Bergwaldtheater. Hier wird ein ehemaliger Steinbruch, gesäumt von herrlichen alten Bäumen, zur Kulisse für die jährlichen Festspiele. Auf dem Programm der romantischen Naturbühne stehen vom 7. Mai bis 28. Juli 2016 unter anderem das „Heimspiel-Festival“, das Musical „Natürlich blond“ und die Operette „Das Schwarzwaldmädel“ (www.bergwaldtheater.de).


Alle Veranstaltungen und Termine des „Musikzauber Franken“ präsentiert die gleichnamige Broschüre, die kostenlos über FrankenTourismus erhältlich ist. Auf der Webseite www.frankentourismus.de, wo Musikliebhaber zusätzlich viele weitere Kulturtermine in Franken finden, steht sie auch als Blätterkatalog zur Verfügung.


Dem Weltpoeten zur Ehre

2016 gedenkt Coburg dem 150. Todestag des Dichters und Orientalisten Friedrich Rückert. Der am 16. Mai 1788 in Schweinfurt geborene Rückert starb am 31. Januar 1866 im heutigen Coburger Stadtteil Neuses. Seine Grabstätte befindet sich auf dem alten Neuseser Friedhof und damit nur wenige Meter von seinem Gutshof entfernt, der sich bis heute im Eigentum seiner Familie befindet. Als Auftakt zum Rückert-Jahr in und um Coburg zeigt die Landesbibliothek Coburg im herzoglichen Stadtschloss Ehrenburg vom 29. Januar bis 27. Mai 2016 die Ausstellung „Mit anderen Augen – Kulturelle Berührungen nicht nur bei Friedrich Rückert“.

Am 31. Januar 2016, Rückerts Todestag, lädt der „Rückertkreis Bad Rodach“ im Jagdschloss der Kurstadt zu einer musikalischen Matinee zu Ehren des Dichters ein. Am selben Tag wird im Coburger Rathaus der Rückert-Preis verliehen, für den Autoren aus dem türkischen Sprachraum nominiert sind. Das erste Coburger Wohnhaus Rückerts beherbergt heute das Puppenmuseum: Hier steht am 10. Februar 2016 „Rückert für Kinder“ auf dem Programm – samt einer interaktiven Führung mit Lesungen unter dem Motto „Fünf Märlein für mein Schwesterlein“.

Am 22. Mai 2016 gestattet das Museum einen ungewohnten Blick in Rückerts Dachstübchen. Zu einer literarischen Wanderung mit dem Thüringerwald-Verein bricht man am 28. Mai 2016 auf: Dabei führt der Weg zum Sommerhaus Rückerts auf dem Goldberg bei Neuses. Dort tragen am 25. und 26. Juni 2016 Schüler Gedichte und Geschichten des Dichters vor. Den Abschluss bildet die Ausstellung „Der Weltpoet – Friedrich Rückert 1788 bis 1866. Dichter, Orientalist, Zeitkritiker“, die vom 14. Januar bis 17. April 2017 beim Coburger Kunstverein im Hofgarten zu sehen ist

www.coburg-tourist.de, www.coburg.de/rueckert


Jahrmarkt der Redewendungen

Sprichwörter und Redensarten sind auch in alltäglichen Gesprächen natürliche, fast unverzichtbare Bestandteile. Viele gehen zurück auf literarische Quellen wie der Bibel oder haben ihre Wurzeln in der Jagd, im Theater oder im Handwerk. Vom 19. Februar bis 5. Juni 2016 lädt deshalb das Nürnberger „Museum für Kommunikation“ zu einer amüsanten wie aufschlussreichen Entdeckungstour in die Welt der Redewendungen ein. Unter dem Titel „Mein Name ist Hase“ und nach einem Konzept des Bamberger Sprachexperten Rolf-Bernhard Essig soll den Besuchern auf einem Jahrmarkt mit einer eigens entwickelten Ausstellungsarchitektur „nichts durch die Lappen gehen“, damit sich bei ihnen am Ende das Gefühl „alles paletti“ einstellt

www.mfk-nuernberg.de


Backstage zu Kunst und Geschichte

Mit einer neu erschienenen Broschüre macht Bayreuth Lust auf über 200 Themen- und Erlebnisführungen, bei der sich die Vielfalt der Stadt offenbart. Darunter sind der bewährte Stadtrundgang „Historisches Bayreuth“ genauso wie Backstage-Führungen durch das Bayreuther Festspielhaus und Führungen auf der Bayerischen Landesgartenschau, die 2016 in Bayreuth stattfindet.

Außerdem hat man die Wahl zwischen Nachtwächterführungen, Park- und Blumenführungen, Führungen auf den Spuren Richard Wagners und der Markgräfin Wilhelmine oder durch die Geschichte und Gegenwart des jüdischen Bayreuths. Köstlich wird es bei den Genussführungen mit original Bayreuther Spezialitäten und außergewöhnlich bei Kutschfahrten mit Richard Wagner und anderen Bayreuther Charakteren „höchstpersönlich“ (www.bayreuth-tourismus.de).


Anziehsachen als Ansichtssache

Der Frage nach dem Stellenwert von Kleidung widmet sich das „Levi Strauss Museum“ in Buttenheim vom 15. Januar bis 11. September 2016 in der Sonderausstellung „Ansichtssache – Anziehsache. Kleidung in Karikaturen des 19. und 20. Jahrhunderts“. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der Mode und deren Darstellung in zeitgenössischen Karikaturen. Dabei richtet sich der Fokus auf folgende Fragen: „Was bewirkt Kleidung? Machen Kleider Leute hübsch? Oder etwa wichtig? Vielleicht sogar lächerlich?“

Auf jeden Fall machen Kleider Leute kenntlich. Das erkannten auch die Zeichner der Karikaturenzeitschriften des 19. und 20. Jahrhunderts wie im „Simplicissimus“ oder in „Le Caricature“. Anhand der Kleidung werden in den in der Ausstellung gezeigten Werken die individuellen Eigenheiten von Personen überspitzt und ins Lächerliche gezogen. Gleichzeitig lässt sich dabei auch die Entwicklung der einzelnen Modestile und manchmal auch der Gesellschaft nachvollziehen.

So treten in diesen Karikaturen nicht nur einstige Neuheiten wie Frauenhose, Matrosenanzug, Badekleidung oder Abendrobe auf, auch die modische Entwicklung von Bärten oder Hüten ist den Spottbildern zu entnehmen. Entstanden ist die Ausstellung durch ein Kooperationsprojekt des „Levi Strauss Museums“ Buttenheim mit der „Otto- Friedrich-Universität“ Bamberg (www.levi-strauss-museum.de).


Großmeister aus der Schatzkiste

Einen bedeutenden, sonst aus konservatorischen Gründen verschlossenen Teil seiner graphischen Sammlung stellt das „Germanische Nationalmuseum“ Nürnberg erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Vom 18. Februar bis 22. Mai 2016 sind mehr als 80 Zeichnungen niederländischer Meister in einer Sonderausstellung zu sehen – sowohl aus dem katholisch geprägten Flandern wie aus dem protestantischen Holland.

Zu den „neu entdeckten“ Werken gehören Figurenstudien und Genreszenen, Allegorien, Landschaftsdarstellungen und religiöse Historien. Neben Rembrandt sind Künstler wie Jacob de Wit oder Jacob Matham vertreten. Ein Schwerpunkt liegt auf der kulturellen Blütezeit des „goldenen“ 17. Jahrhunderts (www.gnm.de).


Kunstvolle Augenblicke

Mit der Ausstellung „Augen & Blicke“ in der Würzburger Residenz widmet sich das „Martin von Wagner Museum“ der Universität Würzburg noch bis zum 2. April 2016 dem Sehen in der Kunst von Alt-Ägypten bis zur Moderne. Dabei ist ein Querschnitt durch die Epochen und Kulturen zu sehen, der die Besucher mit den Erscheinungsformen von Auge und Blick in den verschiedensten Bildmedien konfrontiert.

Gerade das Auge spielt als wichtigstes Sinnesorgan zur Erfassung von Bildern in der Kunst eine prominente Rolle, sei es in seiner Darstellung als Körperteil oder als symbolisches Zeichen. Was sich in dieser Darstellung über die Jahrhunderte geändert hat und was gleich geblieben ist, zeigen in der Ausstellung unter anderem ägyptische Amulette, griechische Vasen, römische Marmorporträts, romanische und gotische Schnitzkunst, Gemälde, Zeichnungen, Kupferstiche und Skulpturen vom 15. bis zum 20. Jahrhundert (www.museen.uni-wuerzburg.de).


Von Kohle und Eisen zur „Industrie 4.0“

Das Nürnberger „Museum Industriekultur“ führt durch 200 Jahre Stadt- und vor allem Wirtschaftsgeschichte – und dies nun mit gründlich überarbeiteten Abteilungen. Der Schauplatz für diese Zeitreise könnte authentischer nicht sein: In den Hallen des früheren Tafelwerks wurden einst Millionen von Schrauben aller Art und Größe hergestellt.

Heute zeigt hier das Museum beispielsweise die Entwicklung von Zweirädern, der frühen Autoherstellung und des Druckwesens. Ebenso führt die Zeitreise in die Gegenwart: So zeigt die Ausstellung etwa Komponenten speicherprogrammierbarer Steuerungen, die in allen automatisierten Produktionsanlagen stecken – von der Möbelfertigung über die Nahrungs- und Genussmittelherstellung bis zur Autoindustrie. Damit schlägt das Museum den Bogen von Deutschlands erster Eisenbahn bis zur Industrie unserer Tage (www.museen.nuernberg.de).


Bewegendes Passionsspiel

Die Kirche ist abgedunkelt, ein leuchtendes Kreuz senkt sich auf die Gestalt Jesu herab und Chormusik unterstreicht die bewegende Atmosphäre: Seit 500 Jahren kommen Gläubige in Berching im Naturpark Altmühltal zum ergreifenden Spiel der Ölbergandachten zusammen.

Die erste Berchinger Ölbergandacht datiert auf das Jahr 1516. Seitdem gedenken die Berchinger in der Fastenzeit dem Leiden und der Todesangst Jesu Christi in der Nacht vor seinem Tod (Termine 2016: 11., 18. und 25. Februar, 3., 10. und 17. März 2016). Das Ritual in der „St.-Lorenz-Kirche“ beginnt jeweils um 13.45 Uhr (am 17. März um 18.30 Uhr) mit einem Rosenkranzgebet. Darauf folgen die Ölbergpredigt und das Ölbergspiel.

Die szenische Darstellung zeigt Jesus, der im Garten Getsemani mit seiner Angst ringt. Dreimal erscheint ihm ein Engel und reicht ihm schließlich den Kelch des Heils. Wechselgesänge begleiten das Schauspiel, das durch eine kurze eucharistische Andacht und den Segen beschlossen wird (www.berching.de/veranstaltungen).


Zu Gast bei Hexen, Werwölfen und Untoten

Bei Sonderführungen lehrt Kulmbach seinen Gästen das Gruseln – natürlich auf angenehme Art. Zusammen mit „Gruselexperte“ Herrmann Müller entdecken sie die Sonderausstellung „Hexen, Werwölfe und Untote – Angst und Aberglaube im Mittelalter und in der frühen Neuzeit“ auf der „Plassenburg“.

Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichten – vom „Vampir von Venedig“, Flugsalben und Krötensteinen bis zu Richtschwert und Teufelspakt – findet sich in dieser Ausstellung vieles, was Staunen und Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen hervorruft und den Aberglauben der Menschen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit veranschaulicht (Termine 2016 für die rund einstündige Führung: 17. Januar, 14. Februar, 13. März, 10. April, 9. Oktober, 6. November und 11. Dezember, www.kulmbach.de).


Spaziergang zum Genuss

Am 12. und 13. März 2016 dreht sich in Iphofen im Fränkischen Weinland alles ums Thema fränkische Feinkost, wenn die „Fränkische Feinschmeckermesse“ zum Probieren und Kaufen von hochwertigen fränkischen Produkten, Iphöfer Weinen und Gerichten der Iphöfer Wirte einlädt.

Die Stationen verteilen sich gemäß dem Motto „Das Land – Der Wein – Die Küche“ auf die „Karl-Knauf-Halle“, die Vinothek und die Wirte Iphofens. In der „Karl-Knauf-Halle“ präsentiert Iphofen dabei die besten Feinkostlieferanten der Region. Ein kleiner Spaziergang zur Vinothek am Kirchplatz führt dann direkt zu den Weinen von über 20 Iphöfer Weingütern.

Auch die Wirte laden zum Gaumenschmaus ein und verwöhnen den Feinschmecker-Gast mit frischen und ursprünglichen Gerichten. Ergänzend dazu runden Kompetenzteams das Erlebnis mit Informationen, Wissenswertem und Unterhaltsamen ab (www.iphofen.de).



Kostenloses Equipment für Touren im Frankenwald

Im Zuge der Zertifizierung als Bayerns erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ wurde der Frankenwald auch Mitglied im Verbund „Best of Wandern“. Durch die enge Kooperation mit neun verschiedenen Outdoor-Ausstattern gibt es in allen „Best of Wandern“-Regionen ein großzügig bestücktes Testcenter, in dem Interessierte kostenlos hochwertiges Wanderequipment für eine Tour oder auch für mehrere Tage ausleihen können.

Im Frankenwald befindet sich dieses ab sofort in der Tourist-Information Oberes Rodachtal in Steinwiesen – ein Service, der den Wanderurlaub erheblich aufwerten kann oder auch eine nicht geplante Wandertour erleichtert. Zur Auswahl stehen Wanderschuhe, Rucksäcke und Kindertragen, Ferngläser, Trekkingstöcke und -schirme, Softshelljacken, GPS-Geräte und Schneeschuhe. Eine telefonische Reservierung ist empfehlenswert, um sicher zu gehen, dass zum Beispiel die gewünschte Schuhgröße auch verfügbar ist (www.wandern-im-frankenwald.de, www.best-of-wandern.de).


Auf Tour in der frühen Menschheitsgeschichte

Acht neue Wanderwege zum Thema „Kelten“ laden seit vergangenem Sommer rund um Bad Staffelstein zu aktiven Stunden ein. Ab März 2016 können geschichtsinteressierte Wanderer nun auch bei geführten Wanderungen mit versierten Führern zu einer Tour durch Geschichte und Natur aufbrechen. Die acht Wege mit leichter Schwierigkeit und Streckenlängen zwischen 11 und 19 Kilometern zeigen die keltischen Besonderheiten in Bad Staffelstein und im benachbarten Ebensfeld.

Die Wanderungen finden zwischen 5. März und 1. Oktober 2016 jeweils am ersten Samstag im Monat statt. Unterwegs erzählen ausgebildete Wanderführer Wissenswertes über die Geheimnisse der frühen Menschheitsgeschichte. Dabei steht nicht nur Bad Staffelsteins Wahrzeichen, der markante Staffelberg, mit seiner herausragenden Funktion als Oppidum im Vordergrund. Auch ehemalige Gräberfelder und Burganlagen werden erwandert.

Im Anschluss warten gastliche Wirtschaften und lauschige Biergärten. Für alle, die sich schon vorher mit den Kelten vertraut machen wollen, gibt es immer am Abend vor der Tour die Gelegenheit zu einer einstündigen Führung mit dem Schwerpunkt Archäologie durch das Stadtmuseum Bad Staffelstein (www.bad-staffelstein.de).

Zauberhafte Kultur im Urlaubsland Franken

Frankens Kultur ist ein Meisterwerk. So, wie sie sich heute zeigt, wäre sie nicht denkbar ohne die Einflüsse von großen Künstlern, Baumeistern, Musikern, von barocken Kirchenfürsten, ja sogar von römischen Feldherren und keltischen Siedlern. Franken lädt dazu ein, diese Vielfalt immer wieder aufs Neue zu entdecken.

Hervorragend dazu eignen sich etwa die Veranstaltungsreihen, die das Qualitätssiegel „Musikzauber Franken“ tragen, oder die vielen kulturellen Jubiläen, die 2016 im Urlaubsland gefeiert werden. Eines von ihnen dreht sich um einen herausragenden Franken, der genauso Dichter und Gelehrter wie Orientalist und Sprachgenie war: Friedrich Rückert.


Franke, Kosmopolit und Sprachgenie

2016 jährt sich Rückerts Todestag zum 150. Mal – und seine Geburtsstadt Schweinfurt sowie viele weitere fränkische „Rückert-Orte“ ehren ihn mit vielen Veranstaltungen. Rückerts Werke – darunter die von Gustav Mahler vertonten „Kindertotenlieder“ – berühren noch heute. Sein Sprachgenie kannte keine Grenzen: Durch seine bis heute literarisch unerreichten Übertragungen aus insgesamt 44 Sprachen gehört er zu den bedeutendsten Mittlern zwischen der Literatur des Orients und des Okzidents.

Er übersetzte den Koran genauso wie Nationalepen aus Finnland oder Persien. „Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ war die Überzeugung des Kosmopoliten, der seiner fränkischen Heimat, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte, sehr verbunden war.

Zum Jubiläum widmet ihm Schweinfurt die Literaturausstellung „Der Weltpoet: Friedrich Rückert (1788-1866) – Dichter, Orientalist und Zeitkritiker“ (8. April bis 10. Juli 2016) in der „Kunsthalle Schweinfurt“. Sie bringt den Besuchern nicht nur Rückerts Zeit und Werk näher, sondern zeigt auch, wie aktuell viele seiner Gedanken heute noch sind – thematisierte Rückert doch schon damals in seinen Gedichten Probleme wie die Umweltzerstörung oder die Verknappung der natürlichen Ressourcen.

Umrahmt wird die Ausstellung von zahlreichen Veranstaltungen. Dazu gehören unter anderem „Dichter-Wettkämpfe“ (5. März 2016), die Krimivorstellung „Der Fall Rückert“ (21. April 2016) oder Konzerte, bei denen Rückerts Gedichte in Vertonungen etwa von Franz Schubert, Gustav Mahler oder Leonard Bernstein zu hören sind (30. April und 20. November 2016, www.schweinfurt360.de).


Wirkungsstätten des Weltpoeten

Genauso wie Rückert neben Schweinfurt in vielen weiteren fränkischen Städten lebte und wirkte, beschränken sich auch die Jubiläumsveranstaltungen nicht auf einen Ort. So spielte unter anderem Coburg eine große Rolle im Leben des Dichters: Hier lernte er seine Frau Luise kennen und widmete sich dem Studium orientalischer Sprachen und der Literatur.

Aus diesem Grund würdigt Coburg mit der Verleihung des Rückert-Preises am 31. Januar 2016 nicht nur zeitgenössische Literatur aus dem Orient, sondern lädt ebenso zu Lesungen, Vorträgen, Führungen und einer literarischen Wanderung ein. Speziell für Kinder gedacht ist eine interaktive Führung im Coburger Puppenmuseum (10. Februar 2016). Außerdem zieht die Schweinfurter Ausstellung am 14. Januar 2017 zum Coburger Kunstverein um und ist dort bis zum 17. April 2017 zu sehen. Die Grundkonzeption der Ausstellung bleibt dabei gleich, nur setzt sie einen stärkeren Schwerpunkt auf Rückerts Zeit in Coburg (www.coburg-tourist.de).

Ebenso verhält es sich mit Erlangen, wo die Ausstellung bereits vom 24. Juli bis 13. November 2016 zu Gast ist. Rückert lehrte in Erlangen als Professor – seiner Zeit in der Markgrafenstadt ist man auf dem „Rückert-Rundweg“ sowie bei einer Tagesexkursion (17. September 2016) auf der Spur (www.erlangen-marketing.de).

Für längere Touren bietet sich der 145 Kilometer lange „Friedrich-Rückert-Wanderweg“ an. Er verbindet Schweinfurt und Neuses bei Coburg, Rückerts langjährigem Feriendomizil und Alterswohnsitz. Genauso wie die weiteren fränkischen Rückertorte Oberlauringen, Hofheim i. UFr., Ebern, Rentweinsdorf, Bad Rodach oder Seßlach erinnert Neuses 2016 an den Dichter. So feiert beispielsweise Ebern am 16. Mai 2016 eine „Rückert-Geburtstagsparty“ und lädt zu Konzerten, Lesungen und Rückert-Menüs ein (www.rueckert-gesellschaft.de).


Zauberhafte Grenzüberschreitungen

Genauso wie Rückert nicht vor den Grenzen der Sprache halt machte, schafft es der „Musikzauber Franken“, musikalische Grenzen kunstvoll zu überwinden. Nur Veranstaltungsreihen, die sich durch besondere musikalische Qualität und ein außergewöhnliches Ambiente auszeichnen, werden mit dem begehrten Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Ein hervorragendes Beispiel für solche musikalischen Grenzüberschreitungen sind die „Passagen“ in Fürth, die 2016 ihren zehnten Geburtstag feiern. Nicht entgehen lassen sollte man sich das Festkonzert am 7. Mai 2016, bei dem gleich drei genre- und stilübergreifende Projekte rund um Jazz, Alte Musik, Pop und Elektro zu hören sind (www.stadttheater.de).




 +++ Update Juli 2015 +++



Fränkische Küche & Weinwanderwege - Schlemmerstunden in Franken



Zeit für Genuss ist in Franken eigentlich immer, denn das Urlaubsland ist untrennbar mit seinen Schätzen aus Küche und Keller verbunden. Die Sommermonate eignen sich allerdings ganz besonders für Schlemmerstunden – zum Beispiel auf Frankens Weinwanderwegen oder auf stimmungsvollen Weinfesten. Auch Frankens Hauben- und Sternengastronomie und die fränkische Küche zeigen sich in Bestform.

In Bestform sind auch die Veranstaltungen, die in den kommenden Wochen für Höhepunkte sorgen: Klassik unterm Sternenhimmel, Robinson Crusoe auf einer fränkischen Insel, Sommertheater mit viel PS – gerade in Sachen Kultur ist viel geboten. Festspiele und traditionsreiche Feste laden dazu ein, Franken von einer seiner schönsten Seite kennen zu lernen.

Und wem es zu warm ist, der genießt einfach ein kühles und frisch gezapftes „Seidla“ Bier im Schatten großer Bäume auf einem Bierkeller. Wir wünschen genussvolle Sonnenstunden in Franken.



Einsteigen ins UNESCO-Welterbe

Lange galt die Buslinie 910 in Bamberg als Geheimtipp: Nun haben sie die Stadtwerke offiziell zur Entdeckerlinie ernannt. Zu Recht, bringt sie einen doch im 15-Minutentakt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten – und das zum Preis eines Einzelfahrscheins. Wer am Zentralen Omnibusbahnhof mitten in der Stadt in die Linie 910 einsteigt, fährt erst einmal durch die Lange Straße mit ihrer kleinteiligen Einzelhandelslandschaft und ihren historischen Häusern.

Es folgen bekannte Sehenswürdigkeiten der UNESCO-Welterbestadt wie Klein Venedig, Altes Rathaus, Dom, Neue Residenz und Alte Hofhaltung, Schillerplatz und Jakobskirche. Aussteigen lohnt sich auch am Anfang zweier besonderer Straßenzüge: der vom studentischen Leben geprägten Austraße und der Sandstraße mit ihrem Mix aus Kneipen, kleinen Geschäften, Galerien und Brauereigaststätten.

Ein Höhepunkt ist die Fahrt auf den Michaelsberg mit dem Klosterareal, der Kirche St. Getreu und dem Michaelsberger Wald. Zwischendrin ist noch ein Abstecher zur Altenburg oder der Ausflug nach Wildensorg möglich. Die Sehenswürdigkeiten werden im Bordinfosystem angezeigt, ein eigener Flyer verweist auf die richtigen Haltestellen für die entsprechenden Sehenswürdigkeiten

www.bamberg.info


Wohnmobil-Urlaub mit Wellnessfaktor

Anfang Juli 2015 ist es so weit: Die „ThermeNatur“ in Bad Rodach eröffnet ihren erneuerten und erweiterten Wohnmobil-Stellplatz an der Thermalbadstraße. In bester Lage direkt am Kurgebiet und in Sichtweite der Therme bietet der Platz dann 68 Komfort-Stellplätze, die in der eingegrünten Anlage mit Größen von 6 auf 8 Metern, 6 auf 10 Metern und 6 auf 12 Metern viel Raum bieten.

Zusätzlich steht den Gästen eine moderne Ver- und Entsorgungsstation und in unmittelbarer Nachbarschaft ein komfortables Sanitärgebäude zur Verfügung, das neben Toiletten und Waschplätzen auch einen Wasch- und Trockenraum sowie einen Spülraum mit zeitgerechter Ausstattung umfasst. Zum Duschen führt der Weg in die benachbarte „ThermeNatur“.

Ein weiterer Höhepunkt der Anlage ist der neue, angrenzende Informations- und Servicepunkt für Wanderer und Radfahrer, der natürlich auch von den Wohnmobil-Gästen genutzt werden kann. Neben weiteren WCs finden sie dort einen Umkleide- und Trockenraum, eine E-Bike-Ladestation, ein umfangreiches Informationsangebot sowie eine überdachte Terrasse mit Sitzgruppen und Grillmöglichkeit

(www.therme-natur.de).


Auf den Spuren der „Rübenbahn“

Idyllische Flusslandschaften, komfortable Radwege und Orte mit historischem Flair zeichnen den neuen Fahrradtipp des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) aus. Dieser kostenlose Radführer beschreibt eine Tagestour auf dem „Gaubahn-Radweg“, der Rothenburg ob der Tauber und Kitzingen und damit das Taubertal und das Maintal miteinander verbindet. Der „Gaubahn-Radweg“ wurde auf der Trasse einer ehemaligen Nebenbahn gebaut, die dem Transport von Zuckerrüben diente – daher der Name „Rübenbahn“.

Die gesamte Strecke zwischen den beiden Flusstälern verläuft ohne größere Steigungen. So lassen sich die 70 Kilometer auch gut als Tagestour schaffen. Alternativ dazu gibt es eine Querverbindung durch das Gollachtal, mit der man 15 Kilometer abkürzen kann. Los geht es in Rothenburg ob der Tauber und über die Holdermühle, wo die Landesgrenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg mitten durchs Haus verläuft, nach Creglingen. Weiter fährt man in Richtung Ochsenfurt mit seinen schön restaurierten Fachwerkhäusern.

Von Ochsenfurt zum Ziel in Kitzingen hat man die Wahl zwischen der längeren und kürzeren Tourvariante. Ab Kitzingen bringt die R1 die Radler im Stundentakt wieder nach Nürnberg. Wer nicht so weit fahren will, kann außerdem die Tour in Uffenheim beginnen und wahlweise nach Kitzingen oder Rothenburg ob der Tauber radeln. Die Varianten sind zusammen mit einer detaillierten Streckenbeschreibung, Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten im Führer des VGN enthalten, der kostenlos in den VAG-Kundenbüros in Nürnberg und Fürth, der DB-Verkaufsstelle in Ansbach, beim VGN sowie im Internet erhältlich ist. Online stehen zudem die GPS-Daten zur Tour zum kostenlosen Download bereit

(www.vgn.de/freizeit).


Mit Robinson Crusoe auf die Insel

Vom 25. Juni bis 15. August 2015 wird der Bürgerhof in Muhr am See im Fränkischen Seenland wieder zur Freilichtbühne für die Altmühlsee Festspiele (bei schlechter Witterung im benachbarten Theatersaal). Auf dem vielseitigen Spielplan stehen die Erbschaftskomödie „Letzter Wille“ von Fitzgerald Kusz genauso wie der musikalische Lustspiel-Klassiker „Im Weißen Rössl“ und „Max und Moritz“ nach den Lausbubengeschichten von Wilhelm Busch.

Besonders stimmungsvoll werden die Aufführungen von „Robinson Crusoe“: Passend zur Handlung wird die Bühne dafür auf die Insel im Altmühlsee verlegt. Liebhaber englischen Humors sollten sich „Shakespeares sämtliche Werke“ (leicht gekürzt) am Schloss Altenmuhr und als Gastspiel im Falkengarten in Gunzenhausen nicht entgehen lassen.

Erstmals gastieren die Altmühlsee Festspiele zudem am 26. Juli 2015 auf der Seebühne des Seezentrums in Gunzenhausen-Schlungenhof. In Zusammenarbeit mit dem Kammerchor Fränkisches Seenland und Mitgliedern der Ansbacher Kantorei, dem Jugendchor Petersaurach, dem Percussionensemble Timbaloso und Solisten ist dort das Musikspektakel „Carmina Burana“ von Carl Orff zu hören

(www.altmuehlsee-festspiele.de).


AB ins Grüne!

„AB ins Grüne! Gärten und Parkanlagen in Aschaffenburg“ ist das Motto der Aschaffenburger Kulturtage vom 2. bis 12. Juli 2015. Ausstellungen, Events, Führungen, Konzerte, Open-Air-Kino, Vorträge, Kabarett und darstellende Kunst rücken dabei die historisch gewachsene Parklandschaft der Stadt in den Mittelpunkt.

Höhepunkte setzen die Museumsnacht in der Altstadt am 4. Juli 2015 und die Parktage Schönbusch mit Kutschfahrten, historischer Eisenbahn, Konzerten und Führungen durch die Parkarchitekturen am 11. und 12. Juli 2015. Eröffnet werden die Kulturtage am 2. Juli 2015 mit Performance und Big-Band-Sound auf der Grünbrücke zwischen Fasanerie und Großmutterwiese: Durch die Fertigstellung der Brücke im vergangenen Jahr wurde der ehemals durch Bahntrasse und Ringstraße unterbrochene Grünzug wieder geschlossen.

Hintergründe zu den Aschaffenburger Gärten als komplexe Gesamtkunstwerke erfährt man ebenfalls ab 2. Juli 2015 auf einer Inforoute zwischen Mainufer und Fasanerie. Der „Tag der offenen Gärten“, das „offene Singen“ im Park Schöntal, „Yoga im Park“, Atelierbesuche und vieles mehr runden die Kulturtage ab

(www.aschaffenburger-kulturtage.de).


Eine Comiclegende kombiniert in der Welterbestadt

Mit dem stets Pfeife rauchenden Meisterdetektiv Nick Knatterton schuf der Zeichner, Autor und Filmemacher Manfred Schmidt in den 1950er Jahren eine Ikone des deutschen Comics. Schmidts 60-jährigem Schaffen widmet die Stadtgalerie Bamberg – Villa Dessauer noch bis 16. August 2015 die Sonderausstellung „Kombiniere! Nick Knatterton & Co.“.

Damit würdigt sie die doppelbödigen und gesellschaftssatirischen Abenteuer des Meisterdetektivs in der Illustrierten „Quick“, mit denen Schmidt ein Wegbereiter des Comics in der jungen Bundesrepublik wurde. Neben den Comic-Episoden zeigt die Ausstellung den bis heute anhaltenden „Kultfaktor“ Nick Knattertons anhand einiger Vermarktungsartikel, wie etwa die im Jahr 1955 wegen vermeintlich sittenwidriger Motive umstrittenen Fahrscheine der städtischen Verkehrsbetriebe München.

Zusätzlich werden ausgewählte Beispiele für Schmidts beliebte Such- und Wimmelbilder aus den 1940er bis 1970er Jahren vorgestellt wie auch Kostproben seiner gezeichneten Reisereportagen, die er für die Zeitschrift „Quick“ anfertigte. Ein Blick auf Schmidts künstlerische Anfänge sowie ein Begleitprogramm mit Lesungen, Kriminaltango-Abenden und einem Workshop fürs Comic-Zeichnen ergänzen die Ausstellung

(www.museum.bamberg.de).


Klassik-Gala mit Top-Star Martin Grubinger

Das Nürnberger Klassik Open Air, Deutschlands größtes Klassikevent unter freiem Himmel, glänzt in diesem Jahr mit einem jungen Superstar. Am 26. Juli 2015, dem ersten Abend des zweiteiligen Konzertprojekts im Nürnberger Luitpoldhain, lässt Schlagzeuger Martin Grubinger bei „Klassiker des 20. Jahrhunderts“ die Sticks über Pauken und Marimbaphon wirbeln – im spannenden Dialog und Zusammenspiel mit der Staatsphilharmonie Nürnberg unter der Leitung von Marcus Bosch.

Die meisten der mehreren 10.000 Besucher stimmen sich mit einem Picknick im Park auf die abendliche Gala ein. Familien haben bereits um 11 Uhr Gelegenheit, die Musik beim Familienkonzert zu genießen. Zwei Wochen später, am 8. August 2015, erwecken unter dem Motto „Freiheit“ die Nürnberger Symphoniker Helden wie Wilhelm Tell und Robin Hood zu klingendem Leben. Passend zum Motto bildet der Finalsatz aus Beethovens 9. Sinfonie mit dem hymnischen „Freude schöner Götterfunken“ den Höhepunkt. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei

(www.klassikopenair.de).


Der rote Faden durch das Mittelalter

Die Haßberge sind ein Land der Burgen und Schlösser – und bieten mit der Erlebnisburg Altenstein bei Maroldsweisach etwas ganz besonders. Sie ist nicht nur eine der größten Burgruinen Frankens, sondern eine Einladung, die Welt der Burgen, Schlösser und Ruinen auf spannende Weise zu entdecken, schließlich war das Leben im Mittelalter keineswegs trist und trostlos.

Das erleben die Teilnehmer der Veranstaltungsreihe „Der rote Faden“, die auf der Ruine Altenstein in mehreren Etappen in die mittelalterliche Welt einführt. So erfährt man etwa am 29. Juli 2015 zum Thema Lichtverhältnisse, dass im Mittelalter nur die Nacht wirklich finster war. Den medialen Hintergrund für Neugierige und Kulturinteressierte präsentiert das angegliederte Burgeninformationszentrum.

Bis in den Herbst hinein gewährt es bei einstündigen Führungen jeweils sonntags Einblicke in das Dasein der Burgbewohner. Wer gerne liest, findet in einem speziellen „Abenteuerbuch“ viel Wissenswertes zum Thema Mittelalter – und ganz nebenbei ist die Aussicht von der Burg grandios und weckt die Lust auf Ausflüge in den Naturpark Haßberge

(www.hassberge-tourismus.de).


Mit zwei Komödien in einen amüsanten Sommer

Das Toppler Theater, Rothenburgs Profi-Freilichttheater mit 139 Sitzplätzen, verspricht in dieser Saison (1. Juli bis 28. August 2015) mit zwei amüsanten und bekannten Komödien einen vergnüglichen Theatersommer. Für das stimmungsvolle Ambiente sorgt der Spielort im Nordhof des ehemaligen Dominikanerinnenklosters und heutigen Reichsstadtmuseums.

Zum Saisonauftakt dürfen sich die Besucher auf Moritz Rinkes Vierpersonenstück „Wir lieben und wissen nichts“ freuen (Premiere am 1. Juli 2015), bei der rund um einen geplanten Wohnungstausch vier Charaktere und Lebensentwürfe aneinander geraten. Viel zum Lachen gibt es auch bei der zweiten Eigenproduktion „Der dressierte Mann“ (ab 29. Juli 2015).

In diesem Stück muss sich der männliche Protagonist die Frage stellen, ob in Wahrheit nicht die Frauen, sondern die Männer das unterdrückte Geschlecht sind. Abgerundet wird der Sommer-Spielplan durch zwei Aufführungen der Rothenburger Hans-Sachs-Gilde, deren Schwänke von den Weisen der Hans-Sachs-Musik umrahmt werden

(www.toppler-theater.de).


Eine Road-Opera im PS-Wahn

Wege, Felder, Häuser und Scheunen: Sie alle werden zur Bühne, wenn das Freilandmuseum Bad Windsheim im Steigerwald zum Freilandtheater einlädt. Vom 25. Juni bis 15. August 2015 wird dieses Jahr gespielt – und das mit besonders viel PS. Denn das Sommerstück „Vollgas – Eine Road Opera“ fährt einen beeindruckenden Fuhrpark an historischen Autos auf. In der musikalischen Komödie geht es um die Flucht zweier Bankräuber, die 1982 mitsamt ihrer Geisel plötzlich im Stau stehen.

Der Versuch, über einen Feldweg von der Autobahn abzufahren und ins nächste Dorf zu gelangen, scheitert: Im Dorf ist die Brücke eingestürzt und die Straße gesperrt. Da ihrem Beispiel viele andere Autofahrer gefolgt sind, sitzen in dem kleinen Dörfchen nun alle gemeinsam fest: Autofahrer, Dorfbewohner und die Bankräuber. Das Stück wurde eigens für das Theater und sein Ensemble aus Profidarstellern und -musikern sowie Amateuren jeden Alters geschrieben und komponiert.

Außerdem wird, wie jedes Jahr, eine Tribüne für bis zu 400 Zuschauer an einem zum Stück passenden Ort aufgebaut. Fast alles, was das Museum an lebendem und beweglichem Inventar zu bieten hat, war schon in Stücken des Freilichttheaters zu sehen: Schafe, Pferde, Kutschen, Hühner, Traktoren – selbst der Hund des Museumsschäfers war schon in einer eigenen Rolle zu sehen

(www.freilandtheater.de).


Mittendrin in fröhlichen Klängen

Am 17. und 18. Juli 2015 steht in Eichstätt bei den Volksmusiktagen „Mittendrin“ die traditionell bayerische Blasmusik im Mittelpunkt. In der barocken Altstadt, auf den Bühnen am Dom- und am Marktplatz, am Pater-Philipp-Jenningen-Platz und auf dem parallel stattfindenden Fischerfest zeigen über 800 Musikanten, wie vielfältig Volksmusik sein kann: mit Saiten-Musik, bissigem Musikkabarett, Kinderchören, Wirtshaus- und Blasmusik.

Mitsingen und mittanzen – zum Beispiel auf dem Tanzboden am Domplatz – sind hier ausdrücklich erwünscht. Wer gerne bummelt, schaut bei der Willibaldi-Dult am Domplatz oder beim Mittendrin-Markt in der Johanniskirche vorbei. Dort bieten die Händler Handgemachtes aus Wolle und Stoff, Trachtennähkunst, Schnupfdosen und sogar Hackbretter an

(www.eichstaett-mittendrin.de).


Feierstimmung am Main

Mit Steckerlfisch, Festbier, Bratwurst und Zuckerwatte feiert Würzburg vom 3. bis 19. Juli 2015 das Kiliani-Volksfest und damit das größte Volksfest der Region mit rund 800.000 Besuchern. Ein Höhepunkt am Eröffnungstag ist der kilometerlange Trachtenzug, der sich von der Innenstadt bis zum Festplatz Talavera am Main schlängelt.

An den Festtagen genießt man die Stimmung mit zahlreichen Fahrgeschäften, zwei Bierzelten und abwechslungsreichen gastronomischen Angeboten. So verspricht etwa ein Fahrgeschäft eine spektakuläre Fahrt mit Gondeln, die eine maximale Flughöhe von 45 Metern erreichen. Den farbenprächtigen Beginn und Abschluss des Kiliani-Spektakels bilden die Feuerwerke am Abend des 3. und 19. Juli 2015. Parallel zum Volksfest findet die Kiliani-Verkaufsmesse mit Kunsthandwerk, Schmuck und Waren des täglichen Bedarfs statt

(www.wuerzburg.de/kiliani).


Tapfere Kinder im Angesicht des Feindes

Die Kinderzeche in Dinkelsbühl, die 2015 vom 17. bis 26. Juli stattfindet, ist der Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Stadt und nimmt unter den Kinder- und Heimatfesten in Süddeutschland einen bedeutenden Rang ein. Mit der Kinderzech’-Festwoche gedenkt die Stadt ihrer Rettung vor den Schweden im Dreißigjährigen Krieg. Der Überlieferung nach war es das beherzte Eingreifen der Türmerstochter Lore, die mit einer Schar Kinder den Soldaten entgegenzog und damit das Herz der Schweden erweichte.

Zum Dank an ihre Kinder feiert die Stadt ihre Rettung mit einem ergreifenden Schauspiel und eine ganze Woche lang herrscht Ausnahmezustand: Dann lagern wieder schwedische Truppen vor den Mauern, die Tore werden von Stadtsoldaten bewacht und das historische Festspiel lässt die dramatische Situation von damals wieder aufleben.

Nach dem Einzug der Schweden und der Übergabe der Stadt an die Sieger beginnt ein großer Festzug in historischen Gewändern durch die Gassen der festlich geschmückten Stadt. Darbietungen wie der Schwertertanz des Zunftreigens machen das Schauspiel komplett. Am Abend des 26. Juli 2015 versammeln sich Einheimische und Gäste auf dem feierlich beleuchteten Weinmarkt, wo die Knabenkapelle mit einem Großen Zapfenstreich die Festwoche beendet

(www.dinkelsbuehl.de, www.kinderzeche.de).


Weltmusikfestival in Geburtstagslaune

Vom Wettstreit der Amateur-Liedermacher zum Weltmusikfestival: In seiner 40. Auflage präsentiert sich das Nürnberger Bardentreffen vom 30. Juli bis 2. August 2015 so frisch wie eh und je. Auf neun Live-Bühnen in der historischen Altstadt geben insgesamt mehr als 80 Bands und Solokünstler bei fast 100 Auftritten ihre musikalische Visitenkarte ab – und das zum Nulltarif für die rund 200.000 Besucher.

Darüber hinaus bringen Dutzende von Künstlern außerhalb des offiziellen Programms die ganze Altstadt zum Klingen. Zum Jubiläum startet das Bardentreffen bereits am Donnerstag mit einem Sonderkonzert des Schweizers Stephan Eicher. Zu den Jubiläumsgästen gehören außerdem Rainald Grebe, Georg Ringsgwandl, Bratsch, Los de Abajo, Mayra Andrade, Steve Gibbons sowie Mohammed Mounir & Dissidenten: Bei ihren Auftritten erlebt man, wie sich die Gäste von einst musikalisch entwickelt haben. So gehen Tradition und Innovation eine besondere Mischung ein

(www.bardentreffen.de).


Beten, Bier und Büchsenknall

Jedes Jahr Ende Juli steht der Forchheimer Kellerwald im Blickpunkt fränkischer Geselligkeit, wenn hier mit dem Annafest eines der schönsten Volksfeste Frankens gefeiert wird – und das vom 24. Juli bis 3. August 2015 bereits zum 175. Mal. Selbstverständlich sorgen auch im Jubiläumsjahr über 20 Bierkeller für das leibliche Wohl der Besucher sowie zahlreiche Fahrgeschäfte und Musikkapellen für Unterhaltung.

Eröffnet wird das Jubiläumsfest am 24. Juli 2015 mit dem traditionellen Bieranstich auf dem Schindlerkeller, am 26. Juli 2015 führt der Jubiläumsfestzug zahlreiche Blaskapellen, Schützen, Abordnungen verschiedener Vereine, Innungen und historische Gruppen zum Kellerwald. Dort haben die Wirtschaften und Buden meist schon zur Mittagszeit geöffnet, die Musik auf den sechs verschiedenen Podien beginnt gegen 17 Uhr, teilweise wird auch der Frühschoppen musikalisch umrahmt.

Der Biergenuss ist beim Annafest äußerst vielfältig: Neben dem Annafestbier werden über 30 verschiedene Biersorten ausgeschenkt. Wer sich mehr über die Ursprünge des Annafests informieren will, ist im Pfalzmuseum richtig: Vom 23. Juli bis 30. August 2015 zeigt es die Sonderausstellung „Beten, Bier und Büchsenknall – 175 Jahre Annafest“

(www.forchheim.de).


Ein Walzer in der Baumkrone

In der Fränkischen Schweiz ist die jahrhundertealte Tradition der Tanzlinden äußerst lebendig. Als Baum der Liebenden, Baum der Christen, Baum der Drachen sowie als Heil- und Nutzpflanze ist die Linde bekannt. Zur Tanzlinde wird der Baum aber erst, wenn er mit einem Gerüst samt Geländer und Plattform versehen ist, die Äste scheinbar das Gerüst tragen und auf der Plattform getanzt wird.

In der Fränkischen Schweiz gibt es noch drei Linden, auf denen zur Kirchweih getanzt wird. Sie verbindet ein 31 Kilometer langer Radrundweg durch den Görauer Anger und das Rotmaintal. Wer nicht nur gerne radelt, sondern auch etwas über Geschichte und Kultur der Tanzlinden erfahren will, besucht außerdem das Deutsche Tanzlindenmuseum in Limmersdorf. Dort steht auch eine sehr alte Tanzlinde, auf der seit 1729 zur Lindenkirchweih (29. August bis 1. September 2015) getanzt wird.

Folgt man dem Radweg weiter, kommt man zur Peestener Tanzlinde bei Kasendorf, bei der man über eine steinerne Wendeltreppe in den 87 Quadratmeter großen Baumsaal gelangt. Die dritte Tanzlinde befindet sich in Langenstadt bei Neudrossenfeld inmitten eines Rondells aus 8 Sandsteinsäulen

(www.fraenkische-schweiz.com).


Herzogstadt mit brasilianischem Herz

Die alte Herzogstadt Coburg erwartet zu seinem 24. Internationalen Sambafestival vom 10. bis 12. Juli 2015 wieder über 3.000 Sambistas aus aller Welt sowie rund 200.000 Besucher, die gemeinsam die Straßen und Plätze Coburgs zum Kochen bringen.

Einer der Stargäste ist Clara Paixao und damit die amtierende Königin des Karneval aus Rio de Janeiro. Deren Besuch ist Ehrensache, denn das Coburger Sambafestival wurde jüngst in Rio mit dem „Edison Carneiro Preis“ für die besten Sambaveranstaltung außerhalb der brasilianischen Metropole ausgezeichnet. Wer professionell tanzen, trommeln oder den brasilianischen Kampftanz Capoeira lernen möchte, ist bei den Workshops des Festivals richtig, die von professionellen Trainern betreut werden.

Für jüngere Sambafans gibt es Kindersamba im Coburger Hofgarten. Der Festivalsonntag beginnt mit dem Sambagottesdienst auf dem Marktplatz, Höhepunkt ist am Nachmittag der große Umzug durch die Innenstadt, der alle Gruppen vereint

(www.samba-festival.de).


Eine Ferienlandschaft als Bühne

Der Sommer im Lieblichen Taubertal steht im Zeichen von Open Airs in historischer Kulisse. Zu ihnen gehören etwa die Burgfestspiele in Freudenberg am Main, die am 26. Juni 2015 beginnen und bis 11. Juli 2015 das Stück „Burgunderblut“ zeigen. Kloster Bronnbach lädt am 3. und 4. Juli 2015 zu seinen Kreuzgangserenaden und am 22. August 2015 zum „Erlebnis Kammermusik“ ein.

Der 4. Juli 2015 ist auch der Termin für das Musikfest auf Schloss Weikersheim. Am gleichen Ort ist vom 23. bis 26. Juli 2015 Mozarts „Le nozze di Figaro“ zu sehen. Am 13. Juli 2015 wird der Schlossplatz in Tauberbischofsheim zum Schauplatz für die Freilichtaufführung von „Cyrano de Bergerac“. „Sommer auf der Burg“ heißt es vom 17. bis 19. Juli 2015 in Wertheim am Main mit Konzerten und Comedy im Burggraben.

Den Freilicht-Reigen ergänzen das Kurparkfest mit Illumination am 18. Juli 2015 in Bad Mergentheim und am selben Tag das Konzert „Sommertraum im Klostergarten“ in Gerlachsheim. Nach dem kulturellen Genuss setzt dann am 2. August 2015 der „Autofreie Sonntag“ einen aktiven Höhepunkt. Die Strecke zwischen Tauberbischofsheim, Werbach, Wertheim und Freudenberg am Main ist an diesem Tag motorfrei und gehört den Radfahrern und Inlineskatern, denen unterwegs Erfrischungen und Köstlichkeiten angeboten werden. Hinzu kommen Unterhaltungsangebote, deren zentraler Veranstaltungsort Gamburg ist

(www.liebliches-taubertal.de).


Genussstunden in „Frankens größter Weinstube“

Mit der Aktion „Kunst und Kulinarisches“ und seinem Weinfest lädt Gerolzhofen im Steigerwald zu genussvollen Stunden ein. So verwandelt sich am 28. Juni 2015 die Nördliche und Östliche Allee in eine Flaniermeile, auf der Kunst, Kunsthandwerk, kulinarische Köstlichkeiten und Live-Musik präsentiert werden. Vom 17. bis 20. Juli 2015 feiert die Stadt dann ihr Weinfest in „Frankens größter Weinstube“.

Es ist eines der größten und dabei gemütlichsten Weinfeste in Franken. Auf dem historischen Marktplatz werden dabei ausgewählte Weine aus dem gesamten Gerolzhöfer Land ausgeschenkt. Hunderte von kleinen Lichtern zaubern eine romantische Atmosphäre auf dem Marktplatz und in den verschiedenen „Genießerzonen“ der Altstadt

(www.gerolzhofen.de).


Fröhlicher Kulturaustausch mit dem Reich der Mitte

„Bayrisch-China“: Seit Jahrhundert hat Dietfurt a. d. Altmühl diesen Spitznamen. Die Stadt im Naturpark Altmühltal bekam ihn, weil sich ihre Bewohner einst wie die „Chinesen hinter ihrer Stadtmauer“ verschanzten, um einer Steuerschätzung zu entgehen. Heute laden die Dietfurter gerne in ihre Stadt ein, und das zum Beispiel zum „Bayrisch-Chinesischen Sommer“ am 20. und 21. Juni 2015.

Auf die Besucher des multikulturellen Fests wartet neben bayerischen und chinesischen Schmankerln vielfältige Unterhaltung: Bayerische Blasmusik, chinesische Oper und viele Bands sorgen mit ihrer Musik für Stimmung. Die Flaniermeile bietet mit Tanz, Show und Kultur aus Bayern und China für jeden Geschmack etwas. Sportliche starten beim 7-Täler-Lauf oder messen ihre Kräfte beim „Bayrisch-Chinesischen Triathlon“ in den Disziplinen Stelzenlaufen, Rikschafahren und Sautrogrennen

www.dietfurt.de/bayrisch-china).


Frisch gezapft und aus alter Tradition

Sommerliche Temperaturen und ein frisch gezapftes „Seidla“ fränkisches Bier – diese Kombination ist wunderbar, und umso schöner, wenn man das ganze bei einem der zahlreichen fränkischen Bierfeste zelebrieren kann. Gelegenheit dazu hat man in den kommenden Wochen oft, zum Beispiel beim Brauereifest in Zirndorf (26. bis 28. Juni 2015) oder beim Bieranstich in Fladungen (28. Juni 2015).

Ein Höhepunkt unter den Bierfesten ist die Kulmbacher Bierwoche (25. Juli bis 2. August 2015), die Tausende Besucher in die „heimliche Hauptstadt des Bieres“ lockt. Gemütlicher, aber sehr beliebt ist das Brauereifest der Privatbrauerei Hofmühl in Eichstätt (31. Juli bis 1. August 2015), bei dem der Brauereichef persönlich das Höhenfeuerwerk am Samstagabend inszeniert. In eine Biermeile verwandelt sich Karlstadt (14. bis 17. August 2015).

Auf dem Marktplatz dreht sich dabei alles um den goldenen Gerstensaft und um gute Musik. Am 15. August 2015 feiert Bad Staffelstein sein Brauereifest. Vielfalt ist hier garantiert: Allein im Stadtgebiet Bad Staffelsteins gibt es zehn Brauereien – und beim Fest sind sie natürlich alle vertreten

(www.frankentourismus.de/veranstaltungen).


Aromen und Frische köstlich serviert

Unter dem Motto „Schmecke den Sommer“ stehen bei den Gastronomen der „Frankenwald-Küche – natürlich regional“ Salat, Geflügel, feine Kräuter und viel frisches Gemüse aus der Region auf den Speisekarten. Vom 19. Juni bis 31. Juli 2015 verwöhnen sie ihre Gäste mit fettarmen und vitaminreichen Gerichten, die zum Sommer passen und bei denen Frische und Aromen gefragt sind.

Serviert werden zum Beispiel „Wildkräutersalat mit überbackenem Ziegenkäse“, „Knusperfisch auf Tomatenscheiben mit Basilikum und Baguette“, „Steaks vom Frankenwald-Landochsen“ oder „Lammcarpaccio mit Holunderbalsamico und Brotchips“. Am besten schmeckt es im Sommer natürlich unter freiem Himmel und beste Gelegenheit dazu bieten die schattigen Biergärten im Frankenwald

(www.frankenwald-kulinarisch.de).


Aktiv in der Mittsommernacht

Am 23. Juni 2015 lädt die Kurverwaltung Bad Mergentheim zur „Nordic Walking Mittsommernacht“ ein, bei der Nordic-Walking-Touren sternförmig zum außergewöhnlichen Kurpark des Heilbads im Lieblichen Taubertal führen. Los geht es jeweils um 19.30 Uhr in den Bad Mergentheimer Ortsteilen.

Dort erwarten die vom Institut für Bad Mergentheimer Kurmedizin, Gesundheitsbildung und medizinische Wellness eingesetzten Nordic-Walking-Trainer ihr lauffreudiges Publikum und führen dieses in etwa eineinhalb Stunden zum Kurpark.

Nach dem Walk können sich die Gäste im Kurpark bei Lagerfeuer-Romantik und Musik in geselliger Runde erholen. Zum Schluss der Veranstaltung gegen 22.30 Uhr erklingen auch noch einmal die Wasserspiele im Kurpark. Die Beteiligung an den Läufen ist kostenlos, allerdings müssen die Nordic-Walking-Stöcke selbst mitgebracht werden und auch für den eventuellen Rücktransport in die Ortsteile müssen die Teilnehmer selbst sorgen

(www.bad-mergentheim.de).


Zeitreisen in Oppidum und Frauendorf

Auf acht neuen Themenwegen rund um Bad Staffelstein brechen Wanderer auf zu einer Reise in die Zeit der Kelten. Die Rundwege zeigen die keltischen Besonderheiten im gesamten Stadtgebiet Bad Staffelstein und in der angrenzenden Gemeinde Ebensfeld: Somit führen sie zu Geologie, Archäologie und Geschichte im „Gottesgarten am Obermain“.

Dank des leichten Schwierigkeitsgrads und Längen zwischen 11 und 19 Kilometern eignen sich die Wege gut für Tagestouren. Insgesamt erzählen 53 Informationstafeln Wissenswertes über die Geheimnisse der frühen Menschheitsgeschichte. Die Tafelstandorte sind so gewählt, dass sie mit den archäologischen Fundplätzen übereinstimmen. Dabei steht nicht nur Bad Staffelsteins Wahrzeichnen, der markante Staffelberg, mit seiner herausragenden Funktion als keltisches Oppidum im Vordergrund.

Auch die ehemaligen Gräberfelder bei Reundorf/Grundfeld, am Dornig und in Prächting oder ehemalige Burganlagen wie am Banzer Berg, Ansberg oder Posserberg werden durch die Wege erschlossen. Die einzelnen Strecken widmen sich jeweils einem Schwerpunktthema und führen beispielsweise zum strategisch gut bewachten Frauendorf oder zum Prächtinger Pferdchen. Hervorragende Ausblicke sowie viele Gastwirtschaften und Biergarten machen das Wandererlebnis komplett

(www.bad-staffelstein.de).


Schlemmereien im Rokokogarten

Mit einem Weinfest in der Pracht des Rokoko versüßt Veitshöchheim Genießern den Sommer. Schauplatz des Festes (31. Juli bis 3. August 2015) ist der eindrucksvolle Rokokogarten, bei dem die Besucher unter den schattigen Bäumen der Fasanen-Allee sitzen und bei edlen Frankenweinen und fränkischen Spezialitäten den Blick auf Schloss und Garten genießen.

Ein Genuss für den Gaumen sind die ausgesuchten Weine von örtlichen Winzern und Weingütern sowie fränkische Schmankerl wie Bratwurst und angemachter Camembert, Flammkuchen und Schupfnudeln. Das Rahmenprogramm bietet Führungen durch den Rokokogarten, bei der es Laubengänge, Pavillons und zahlreiche Skulpturen zu entdecken gibt, musikalische Akzente und eine „Schlenderweinprobe“

(www.wuerzburgerland.de).


Viel Spaß zwischen Scheunenviertel und Marktplatz

Die Altstadt von Ebermannstadt in der Fränkischen Schweiz wird am 21. Juni 2015 zur Familienzone und lädt zum Erlebnis- und Familientag ein. Zentrale Veranstaltung ist dabei der Historische Markt im unteren Scheunenviertel. An über 40 Ständen präsentieren Handwerker und Kunsthandwerker ab 10.30 Uhr ihr Können. Bei einigen Marktteilnehmern dürfen sich auch die Kinder bei Mitmachaktionen ausprobieren.

Ab 14 Uhr unterhalten auf dem Markt die „Ebermannstädter Pfeifen“ mit mittelalterlicher Musik und Liedern aus der „Ebermannstädter Liederhandschrift“. Bereits um 10 Uhr beginnt auf dem Marktplatz der Aktionstag der Freiwilligen Feuerwehr Ebermannstadt. Hier gesellt sich der aktuelle Feuerwehrfuhrpark zu historischen Handwasserpumpen, Atemschutzgeräten und Uniformen. Für Kinder bereitet die Feuerwehr einen Ballonwettbewerb vor.

Während am Nachmittag auch der verkaufsoffene Sonntag zum Bummeln einlädt, hat man um 10, 14 und 16 Uhr zudem Gelegenheit zu Fahrten mit den historischen Zügen der Museumsbahn von Ebermannstadt durch das Wiesenttal nach Behringersmühle. Ebenfalls im Programm sind die Sonderausstellung „Süße Beute – oder wie der Honig ins Glas und der Apfel an den Baum kommt“ im Heimatmuseum, der „Tag der offenen Tür“ bei Trauernetz Consolare und eine musikalische Komödie im Rahmen des Fränkischen Theatersommers

(www.ebermannstadt.de).


Vom Eisenbahnerhimmel ins Bier- und Brotparadies
Am 27. Juni 2015 lädt das Bayerische Brauerei- und Bäckereimuseum in Kulmbach ein, vom „Eisenbahnerhimmel ins Bier- & Brotparadies“ zu fahren. Vom Kulmbacher Mönchshof geht es mit dem historischen Schienenbus durch die Landschaft des Frankenwalds zum Deutschen Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt.

Höhepunkt der Tour ist die Nostalgiefahrt über die berühmte „Schiefe Ebene“, einst die erste Steilstrecke in Europa: ein Abenteuer für Kinder und eine schöne Erinnerung für die Erwachsenen. Wer möchte, kann auch noch die sehenswerten Museen am Start- und Schlusspunkt der Strecke besuchen

(www.kulmbacher-moenchshof.de).


Tafelfreuden und Hochgenuss im Glas –
Wein und ausgezeichnete regionale Küche im Urlaubsland Franken

Im Urlaubsland Franken ist der Tisch reich gedeckt: Zu Köstlichkeiten aus regionalen Zutaten wird feiner Frankenwein kredenzt. Ein köstliches Duett, das mit Einfallsreichtum und hoher Qualität überzeugt. Leuchttürme in der genussvollen Vielfalt Frankens sind dabei die Betriebe, die das Qualitätssiegel „Franken – Wein.Schöner.Land!“ tragen oder von Sternen und Hauben gekrönt sind.


Die schönsten Reisen zum Frankenwein

Ausgezeichnet! Damit ist „Franken – Wein.Schöner.Land!“ überschrieben – und deshalb findet man unter diesem Siegel nur Angebote, die einen strengen Kriterienkatalog erfüllen und damit für außergewöhnliche Reisen zum Franken stehen. Für das hohe Niveau der rund 240 Angebote, die sich mit diesem Siegel schmücken dürfen, sorgt ein unabhängiges Qualitätsteam aus Weinbau und Tourismus, das jedes Angebot prüft und nach individuellen Kriterien bewertet.

Mit einer hochwertigen, jährlich aktualisierten Broschüre, einer kostenlosen App und einer eigenen Webseite präsentiert sich die Qualität des Weinlands Franken praktisch und handlich auf einen Blick. Vor Ort sind die zertifizierten Betriebe und Angebote mit einem „Franken – Wein.Schöner.Land!“-Hausschild gekennzeichnet. Die individuellen Kriterien sind deshalb so wichtig, da „Franken – Wein.Schöner.Land!“ alle Facetten einer Reise zum Frankenwein berücksichtigt.

Deshalb gesellen sich zu den Rubriken „Winzer, Weingüter und Jungwinzer“ auch die Themen „Urlaub auf dem Winzerhof“, „Küche & Kulinarik“, „Feines aus Weinfranken“, „Weinfeste & Weinevents“, „Weinwanderwege“ und „Vinotheken“. Komplettiert werden sie durch die Gästeführer „Weinerlebnis Franken“ und die „Flying Weindozenten“, die als genussvolle Botschafter in ganz Deutschland unterwegs sind, sowie „terroir f – die magischen Orte des Frankenweins“, die auf besondere Weise Weinwissen, Landschafts- und Weinerlebnis miteinander verbinden

(www.franken-weinland.de).


Ein Fluss, der verbindet

Überhaupt legt „Franken – Wein.Schöner.Land!“ auf die genussvolle Verbindung von Wein und Natur, Kultur und Kulinarik sehr großen Wert. Deshalb findet man hier auch gleich Routenvorschläge, bei denen sich all das vereinen lässt. Dazu gehört der „MainRadweg“ als einer der schönsten Radrouten Frankens. Sein Verlauf folgt der fränkischen Lebensader Main in seiner ganzen Länge – und so ist man auf rund 600 bestens ausgeschilderten Radkilometern von seinen beiden Quellen bis zur Mündung in den Rhein unterwegs.

Dabei führen herrliche Etappen der Route mitten durch das Weinland Franken. So macht man unterwegs unter anderem Station in den zauberhaften Weinorten an der Volkacher Mainschleife, in der alten Weinhandelsstadt Kitzingen, in der „Weinmetropole“ Würzburg oder radelt über Bürgstadt mit seinen Buntsandsteinterrassen weiter nach Aschaffenburg

(www.mainradweg.com).


Routen zu Wein und Genuss

Wer gerne aktiv eine Landschaft und ihre Weine für sich entdeckt, findet mit den „Franken – Wein.Schöner.Land!“-zertifizierten Wanderwegen die richtige Tour für sich. Vier Routen wurden bisher zertifiziert. Einer von ihnen ist der „Abt-Degen-Steig“ zwischen Zeil am Main und dem Ebelsbacher Ortsteil Steinach. Seine 5 bis 25 Kilometer langen Strecken folgen den Spuren des Abts Alberich Degen. Für das Weinland Franken war dieser von besonderer Bedeutung: Als erster pflanzte er vor über 300 Jahren Silvaner-Reben in fränkischen Boden – heute steht kein anderer Wein so sehr für Franken wie der köstliche Silvaner.

Dass aber auch der Rotwein für köstliche Farbtupfer im sonst eher vom Weißwein geprägten Weinfranken sorgt, zeigt der „Fränkische Rotwein Wanderweg“. Auf 79 Kilometern führt er zwischen Großwallstadt und Bürgstadt zu atemberaubenden, steilen Rotweinterrassen. Am Ziel in Bürgstadt hat man auch gleich Gelegenheit, bei einem zertifizierten Winzer vorbeizuschauen: Das Weingut Rudolf Fürst kultiviert unter anderem einen köstlichen Spätburgunder, der die heißen Buntsandsteinböden des Centgrafenbergs und des Schlossbergs besonders liebt.

Für müde Wanderer bietet sich das zertifizierte „Main-Vinotel“ des „Weinguts Helmstetter“ an. Neben dem Blick auf den Centgrafenberg genießt man hier die Vorteile aller Betriebe, die das Kriterium „Zu Gast beim Winzer“ erfüllen – darunter ein besonderes Ambiente mit Bezug auf den Wein, ein repräsentatives Weinangebot, Keller- und Weinbergsführungen.

Mit 19 Kilometern eine deutlich kürzere Tour und damit ideal für eine Tageswanderung ist der „Weinparadiesweg“ vom Weigenheimer Kapellenberg bis Nenzenheim und damit durch die bekannte Lage „Bulleneimer Berg“. Versüßt wird die Tour durch die Pausen in den bewirtschafteten Weinbergshütten oder in der Weinparadiesscheune, wo nicht nur weinfränkische Küche und herzhafte Brotzeiten, sondern auch grandiose Aussichten serviert werden.

Nur ein kurzer Abstecher ist es vom Weg nach Ippesheim – und wer zufällig am 18. und 19. Juli 2015 auf dem „Weinparadiesweg“ unterwegs ist, sollte sich das Weinfest in Ippesheim nicht entgehen lassen. Die Veranstaltung ist nur eines der zertifizierten Weinfeste, die bis in den September hinein zum Mitfeiern einladen.

Ein historisches Ambiente, Live-Musik, die gepflegte Unterhaltungen nicht übertönt, leckere fränkische Gerichte und Weine aktueller Jahrgänge sind hier eine Selbstverständlichkeit. Weingenuss und sanfte Hügellandschaften bringt die zertifizierte „WeinKultTour“ rund um Lindach, Zeilitzheim, Gaibach und Stammheim zusammen. Abwechslungsreich führt der Weg über Wiesen und Weinberge zu Spargelfeldern und Streuobstwiesen.


Steingewordene Weinqualität

Eine besondere Empfehlung von „Franken – Wein.Schöner.Land!“ sind die „ArchitekTouren“. Diese Routenvorschläge verbinden Winzerhöfe, Weingüter und Vinotheken, in denen sich der Qualitätsanspruch auch in der Architektur ausdrückt. Wie im Weinbau vereinen sich hier Tradition und neue Ideen zu einem harmonischen Ganzen.

Wer den Vorschlägen zu den ausgewählten und mehrfach ausgezeichneten Beispielen der fränkischen Weinarchitektur folgt, hat außerdem beste Gelegenheit, auch die Qualität der anderen Angebote von „Franken – Wein.Schöner.Land!“ zu genießen – oder stellt fest, dass manche für seine Architektur ausgezeichnetes Weingut auch noch in weiteren Rubriken glänzt.

So verhält es sich beispielsweise bei der „ArchitektTour 1 – Licht, Struktur und neue Eindrücke“, die unter anderem zum „Winzerkeller Sommerach“ in Sommerach a. Main und zu den Volkacher Weingütern „Max Müller 1“ und „Horst Sauer“ führt: Sie begeistern nicht nur durch ihre Architektur, sondern gehören auch zu den Empfehlungen erstklassiger „Winzer & Weingüter“ von „Franken – Wein.Schöner.Land!“.

Auch bei der „ArchitekTour 2 – Kühle Dramatik und die Wärme des Weingartens“ steuert man die geballte Qualität an, macht sie doch unter anderem Station am „Weingut Brennfleck“ in Sulzfeld a. Main, am „Weingut Hans Wirsching“ in Iphofen und am „Kultur- & Kommunikationszentrum KuK“ in Dettelbach. Während die ersten beiden gleichzeitig zu Frankens ausgezeichneten Winzern gehören, zählt das „KuK“ zu den zertifizierten Vinotheken.

Ausgezeichnete Qualität bietet zudem die „ArchitekTour 3 – Pracht im Quadrat“, zu der unter anderem die ausgezeichneten Weingüter „Rudolf Fürst“ in Bürgstadt, „Wilhelm Arnold“ in Randersacker und der „Staatliche Hofkeller“ in Würzburg zählen. Station macht die Tour zudem am „Weingut am Stein“ in Würzburg.

Es ist eine architektonische Besonderheit mitten in der berühmten Weinlage „Würzburger Stein“, die zum Bleiben einlädt – und das darf man auch, ist das Weingut doch auch in der Rubrik „Urlaub auf dem Winzerhof“ zertifiziert. Mehrere Auszeichnungen vereint das „Weingut Meintzinger“ in Frickenhausen: Es gehört zur „ArchitekTour“, ist als stilvoll renoviertes Hotel mit moderner Vinothek eine Empfehlung für „Urlaub auf dem Winzerhof“ und trägt zudem das Gütesiegel der zertifizierten Winzer und Weingüter.


Zu Hause in der Heckenwirtschaft

Wie zu Hause fühlt man sich bei den fränkischen Winzern außerdem, wenn sie zu bestimmten Zeiten auf ihre Höfe und Weingüter in die Heckenwirtschaft einladen. Die Atmosphäre ist dabei besonders ungezwungen, was unter anderem an den hauseigenen Weinen des aktuellen Jahrgangs und den Leckereien von der Brotzeitkarte liegt. Wann die zertifizierten Heckenwirtschaften jeweils geöffnet haben, erfährt man aus der Broschüre, von der Webseite oder mit Hilfe der kostenfrei erhältlichen App.

Gelegenheit in den nächsten Wochen zum ausgiebigen Besuch einer Heckenwirtschaft ist auf jeden Fall gegeben: zum Beispiel in Bürgstadt im Jugendstilambiente des „Weinguts Stich“ (30. Juni bis 9. Juli 2015) oder in der gemütlichen Weinlaube von „Weinbau Gall“ (31. Juli bis 3. August), auf der Weinterrasse des „Winzerhofs Kremer“ in Großheubach (24. Juli bis 7. August 2015) oder im urigen Gewölbekeller von „Weinbau Keller“ in Ramsthal (24. Juli bis 23. August 2015).

Für den kulinarischen Genuss bei den Reisen zum Franken stehen selbstverständlich auch die zertifizierten Gasthäuser und Weinstuben, die mit fränkischem Ambiente, Typischem aus der Region und jahrgangsaktuellen Weinen verwöhnen. Kochkunst und Wein in perfekter Harmonie ist außerdem die Spezialität der zertifizierten Restaurants, in denen sich die Küchenchefs von der traditionellen Küche, regionalen Produkten und den Schätzen aus den Weinbergen inspirieren lassen. Serviert werden diese köstlichen Kreationen im stimmungsvollen Ambiente, wobei viel Wert auf eine hochwertige Tisch- und Glaskultur gelegt wird.


Sterne und Hauben strahlen über Frankens Küche

Da wundert es nicht, dass diese Restaurants auch in Sachen Sterneküche überzeugen können. Mit Laudensacks Parkhotel in Bad Kissingen und dem Restaurant Phillip in Sommerhausen finden sich gleich zwei Häuser, die neben der „Franken – Wein.Schöner.Land!“-Zertifizierung auch ein Stern des renommierten Guide Michelin 2015 schmückt. In Sachen Sterneküche ist es dabei äußerst genussvoll, über den Tellerrand Weinfrankens hinauszuspähen und dabei etwa den Blick auf Nürnberg zu richten.

Hier hat nämlich das Restaurant „Essigbrätlein“ sein Zuhause und ist mit zwei Sternen Frankens feinste „Michelin“-Adresse. „Kreativ, leicht, aromenintensiv und doch auch immer bodenständig“: So lobten die Inspektoren des Guide Michelin die Gewürzküche des „Essigbrätleins“. Auch die Speisekarten der insgesamt elf fränkischen Häuser wie dem „Esszimmer“ in Coburg, die sich zwischen Amorbach und Wirsberg mit einem Michelin-Stern schmücken dürfen, lassen einem das Wasser im Munde zusammen laufen: Dort liest man von Rehrücken aus dem Steigerwald mit Sellerie, Artischocken und Portwein-Verjus, von gebratenem Lammrücken mit Rosmarinsalz, eingelegtem Spargel und Sesamschwamm oder von gegrilltem Haselnuss-Hefezopf mit Weizengraseis.

Was dem Guide Michelin die Sterne, sind die Hauben für die Tester des renommierten Gault Millaut. Ihnen scheint es in Franken geschmeckt zu haben: Ganze 48 Restaurants haben sie für ihre ausgezeichnete Gourmetküche mit „Hauben“ gekrönt.


Regionale Köstlichkeiten in Bestform

Zartes Lamm und fangfrischer Fisch, Wild aus den weiten Wäldern Frankens, deftiger Braten und zartes Gemüse: All das bekommt man in Franken praktisch vor der Haustür. Genau diese regionale Küche steht im Mittelpunkt der Klassifizierung „Ausgezeichnete Bayerische Küche“. Regional, saisonal und original muss die Küche der Betriebe sein, um das Qualitätssiegel zu erhalten. All das ist eine Spezialität der fränkischen Köche, und so wundert es nicht, das Franken bei der höchsten Qualitätsstufe „drei Rauten“, die für „Ausgezeichnete Bayerische Küche in Bestform“ steht, bestens vertreten ist.

Mitten in der Rhön lädt so die „Fischerhütte Edwin“ in Oberelsbach ein: Die Forellen, die den Gästen fangfrisch aufgetischt werden, tummeln sich direkt vor der Terrasse in den Teichen – und ebenfalls Gerichte mit Bärlauch oder Pfifferlingen kommen hier gerne auf den Tisch.

Auch in der Fränkischen Schweiz hat man die Möglichkeit, die „Bayerische Küche in Bestform“ zu genießen: Im Gasthaus-Hotel Wurm in Röbersdorf bei Hirschaid, wo man sich den Karpfen und das selbst gebackene Brot nicht entgehen lassen sollte, sowie im Gasthof-Hotel Krone in Gößweinstein mit eigenem Obstgarten und altem Schlachthaus, wo gelegentlich der legendäre „Zwetschgenbaames“-Schinken noch selbst geräuchert wird.

Im Romantischen Franken kehrt man im Zeichen der drei Rauten im Hotel Restaurant Anna in Schnelldorf ein – ein Tipp ist hier der kulinarische Kalender – während im Fränkischen Weinland der Weg in den Brunnenhof in Handthal bei Oberschwarzach führt. Wein und Fisch gehen hier etwa in Form von frischem Saibling in Silvanersahnesauce mit Weintrauben eine köstliche Verbindung ein, während es bei der Handthaler Winzerplatte deftig wird.

Der letzte im Bunde der Drei-Rauten-Häuser ist das Landhotel Geyer in Pfahldorf-Kipfenberg im Naturpark Altmühltal. Hier kocht der Chef persönlich und schafft so köstliche Gerichte rund ums Altmühltaler Lamm, Fische aus frischem Quellwasser oder Obst aus eigenem Garten.

Infos zur fränkischen Küche und zu den Betrieben der „Ausgezeichneten Bayerischen Küche“ unter www.franken-geniesserland.de.




+++ Update Juni2015 +++


Familienzeit & Musikzauber

Nehmen Sie sich Zeit für die Familie – viel zu schnell werden die Kinder groß. Franken ist das ideale „Revier“, um die schönste Zeit des Jahres gemeinsam und entspannt zu erleben. Lesen Sie, wie schön Familienzeit in Franken sein kann: aktiv auf dem Wasser, entdeckungsfreudig und kindgerecht in den Städten oder märchenhaft bezaubernd.


Für magische Momente sorgen auch die Veranstaltungsreihen im „Musikzauber Franken“. Viele von ihnen, darunter vor allem Open-Air-Veranstaltungen, starten jetzt in die Spielzeit. Unterm romantischen Blätterdach oder vor der Kulisse ehrwürdiger Schlösser und Burgen heißt es nun Bühne frei.

Dazu kommen neue Kulturangebote, die Frankens Veranstaltungskalender bereichern. „Open Air“ ist man auch bei Frankens Aktiv-Angeboten unterwegs: Hier hat man die Wahl, ob man es besonders sportlich oder ganz entspannt angehen lässt – oder ob man sich lieber bei großen Sportveranstaltungen von Topathleten begeistern lässt. Bis dahin – viele magische Momente unter Frankens Himmel.


Per Express ins Fränkische Seenland

Mit zwei neuen Linien ins Fränkische Seenland sind die Freizeitbusse des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) in die neue Saison gestartet. Bis zum 1. November 2015 bringen sie Wanderer, Radfahrer und Ausflügler an den Wochenenden und Feiertagen zu Sehenswürdigkeiten und lohnenden Zielen im ganzen Verbundgebiet. Insgesamt sind 22 speziell für den Freizeitverkehr eingerichtete Linien unterwegs: in der Fränkischen Schweiz, im Steigerwald, im Bayerischen Jura, im Fichtelgebirge und im Fränkischen Weinland sowie speziell zu den Brauereien und Bierkellern Frankens.

Auch das Fränkische Seenland ist Station der Freizeitbusse: Bisher waren mit dem Brombachsee-Express (Roth – Abenberg – Spalt – Enderndorf) und dem Rothsee-Express (Allersberg – Rothsee – Hilpoltstein – Heideck) hier zwei Linien unterwegs: Mit Start der Saison haben sie Zuwachs bekommen. Der Altmühlsee-Express (Gunzenhausen – Ornbau – Muhr am See) umrundet den Altmühlsee, der Kleine Brombachsee-Express (Gunzenhausen – Langlau – Absberg) schafft eine Verbindung zwischen Altmühl- und Brombachsee. Zusammen mit den S- und Regionalbahnen wird nun das komplette Gebiet des Fränkischen Seenlands abgedeckt.

Die beiden neuen Linien sind wie der Brombachsee-Express mit einem Fahrradanhänger ausgestattet. Gleich alle vier Linien ins Fränkische Seenland sind außerdem nicht nur an Sonn- und Feiertagen, sondern auch samstags unterwegs. Zu den Seenland-Linien ist ein über 40 Seiten starker Prospekt erschienen: Er beinhaltet Fahrpläne, Karten mit Linienverläufen, Wandertipps, Beschreibungen der Orte und Sehenswürdigkeiten, nützliche Adressen sowie Hinweise auf Einkehrmöglichkeiten und die Fahrpläne der Erlebnisschifffahrt

www.vgn.de/freizeitlinien


Exquisite Kammerkonzerte im Park

In den Sommermonaten wird der Festsaal im Aschaffenburger Park Schönbusch wieder zum stimmungsvollen Spielort für die Schönbusch-Serenaden, die aufgrund ihrer Qualität und ihres Ambientes auch zum „Musikzauber Franken“ zählen. Den Anfang der exquisiten Kammerkonzerte, die 2015 auf dem Programm stehen, hat am 14. Mai 2015 bereits das „Diogenes Quartett“ gemacht.

Ihm folgen am 6. Juni 2015 das Bläserquintett „arirang“, das mit großer Spielfreude klassische und neue Werke aufführt. Das Ensemble „Nobiles“ schließt die Reihe am 12. September 2015 mit geistlicher und weltlicher Vokalmusik aus Romantik und Moderne. In den Pausen der Serenaden lädt der Park mit seinen abwechslungsreichen Szenen und Kleinarchitekturen zum Lustwandeln ein. Der Park Schönbusch, geschaffen Ende des 18. Jahrhunderts von Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell, zählt zu den bedeutendsten Landschaftsgärten im englischen Stil .

www.stadttheater-aschaffenburg.de


Jubiläum für ein großartiges Festival

2015 feiert das internationale Musikfestival „Kissinger Sommer“ sein 30-jähriges Bestehen. Vom 19. Juni bis zum 19. Juli 2015 erleben Musikfreunde bei der zum „Musikzauber Franken“ zählenden Reihe über 50 Konzerte mit weltweit renommierten Künstlern und begabten Nachwuchsmusikern. So sind in den prächtigen Konzertsälen mit ihrer hervorragenden Akustik unter anderem das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin mit Cellistin Sol Gabetta, das BBC Symphony Orchestra mit Pianist Igor Levit sowie Künstler wie Cecilia Bartoli, Waltraud Meier, Sabine Meyer, Christoph Prégardien oder Midori zu Gast.

Während der Kissinger LiederWerkstatt vertonen zeitgenössische Komponisten Texte großer Meister und bringen sie als Uraufführungen auf die Bühne. Bereits einen Monat vor dem offiziellen Festivalstart läutet Star-Geiger David Garrett am 16. Mai 2015 den Musiksommer ein. Praktisch für Wochenendgäste und Kurzurlauber: Seit dieser Saison können sie Konzertkarten, Hotelübernachtung und Thermenbesuch dank der Pauschale „Bad Kissingen kulturell“ gemeinsam buchen

www.kissingersommer.de, www.badkissingen.de


Eine nach Blut dürstende Premiere

Mit vier Eigenproduktionen warten die diesjährigen Clingenburg Festspiele in Klingenberg am Main auf. Vom 11. Juni bis 2. August 2015 sind insgesamt 61 Aufführungen vor der Kulisse der Burgruine im Spessart-Mainland zu sehen. Im Mittelpunkt stehen die vom Festspiel-Ensemble aufgeführten Eigenproduktionen. Die festliche Premiere des Musicals „Dracula“ bildet den Auftakt der Festspiele, der von einem Sektempfang und einem Festspiel-Büfett umrahmt wird.

Das Musical aus der Feder von Komponist Frank Wildhorn basiert auf dem 1897 veröffentlichten Briefroman von Bram Stoker, der als Klassiker der Weltliteratur gilt. Ebenso werden Shakespeares „Othello“ (ab 16. Juli 2015), „Die kleine Hexe“ (ab 20. Juni 2015) von Otfried Preußler und das Jugendtheaterstück „Klara und Abbas“ (ab 29. Juni 2015) vom Ensemble gespielt. Ergänzt wird das Programm von einer Musical-Gala (29. Juli 2015) mit den Musicalsolisten des Festspiel-Ensembles sowie den Gastspielen „The ABBA Tribute Show“ (22. Juni 2015) und „Queen Revival Band“ (7. Juli 2015,

clingenburg-festspiele.de


Große Momente auf der Karlsburg

2015 findet die Musikreihe „Musik in Historischen Häusern und Höfen“ in Karlstadt zum 25. Mal statt. Für das Jubiläum der Reihe, die zum „Musikzauber Franken“ gehört, hat sich die Stadt im Fränkischen Weinland etwas Besonderes einfallen lassen: drei hochkarätige Open-Air-Konzerte auf der Ruine der Karlsburg. Zum Eröffnungskonzert (3. Juli 2015) spielt Jazz-Trompeter Till Brönner und damit einer der erfolgreichsten Jazz-Musiker Deutschlands.

Als kreativer Grenzgänger ist er immer für eine Überraschung gut. Nach Karlstadt kommt er mit dem „Till Brönner Orchestra“ und bringt große Filmmusik auf die Bühne. Am 4. Juli 2015 präsentiert das Russische Philharmonische Kammerorchester St. Petersburg zusammen mit der Sopranistin Barbara Cramm und Tenor Christian Lanza eine „Italienische Nacht“ mit Arien und neapolitanischen Liedern. Den Abschluss der Jubiläumskonzerte macht am 5. Juli 2015 das Duo „Carolin No“, die mit vier Alben und zahlreichen Konzerten fest in der deutschen Musikszene etabliert sind

www.karlstadt.de


Welterfolg am Wehrgang

Auf einer überdachten Freilichtbühne im Garten des historischen Dinkelsbühler Wehrgangs startet das Landestheater Dinkelsbühl in die Saison für seine Sommerfestspiele. Vom 17. Mai bis 23. August 2015 stehen der Musicalklassiker „Jesus Christ Superstar“, die Komödien „Don Camillo und seine Herde“ und „Ganze Kerle“, die Wiederaufnahme der Kultrevue „Abba Hallo“ und das Kinderstück „Pippi Langstrumpf“ auf dem Spielplan. Besonders das Rockmusical „Jesus Christ Superstar“, der erste große Welterfolg von Andrew Lloyd Webber, verspricht beste Unterhaltung und eine fulminante Show.

Um das Stück auf die Bühne am Wehrgang zu bringen, wurde das Ensemble des Landestheaters beträchtlich vergrößert. Dazu kommt ein hochkarätiges Rahmenprogramm: Kabarettgrößen wie Urban Priol, Helmut Schleich und Lisa Fitz gastieren in Dinkelsbühl. Traditionell startet die Freilichtsaison auf dem Altrathausplatz zur Premiere von „Pippi Langstrumpf“ mit einem großen Kinderfest.

www.landestheater-dinkelsbuehl.de


Klangfülle im Renaissanceschloss

Am 15. Juli 2015 erlebt die eindrucksvolle Renaissanceanlage von Schloss Eyrichshof bei Ebern im Naturpark Haßberge eine Premiere: Zum ersten Mal findet auf dem Anwesen das „Schloss Eyrichshof Open Air“ statt. An vier Abenden gastieren namhafte Künstler im malerischen Schlosshof. Den Anfang macht am 15. Juli 2015 die Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi.

In Zusammenarbeit mit der Venezia Festival Opera wird dabei eine monumentale Neuinszenierung der Meisteroper mit dem berühmten Gefangenenchor gezeigt. Am 16. Juli 2015 ist mit „Blackmore’s Night” das einzigartige Renaissance-, Folk- und Rockprojekt des legendären Gitarristen Ritchie Blackmore (ehemals Deep Purple) und der preisgekrönten Sängerin und Songschreiberin Candice Night zu sehen. Frankens berühmtes Comedy-Duo Volker Heißmann und Martin Rassau tritt am 17. Juli 2015 mit seiner neuen Spaß-Revue „Unterhaltungsabend“ auf.

Ihnen folgen am 18. Juli 2015 Rea Garvey und seine Begleitband. Den Abschluss bildet am 19. Juli 2015 die Pink Floyd Tributeband Echoes. Sie nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise in die Ära von Pink Floyd. Die Produktion verspricht dank der aufwändigen Technik und vielen Elementen aus den Original-Shows von Pink Floyd ein außergewöhnliches Live-Erlebnis.

www.eyrichshof-openair.de


Oldies in blitzendem Chrom

Passend zur laufenden Sonderausstellung „Die Wirtschaftswunderjahre – Alltagskultur in Original und Kunst“ lädt das Industriemuseum Lauf am 21. Juni 2015 ein zu „Oldies in Chrom – Wirtschaftswunderfest mit Oldtimer-Schau“. An diesem Tag präsentieren sich Oldtimer aus dieser Epoche von ihrer glänzenden Seite: darunter BMW Isetta, Fuldamobil, Messerschmitt Kabinenrolle oder Mopeds und Motorräder von prägenden Marken wie Hercules, NSU oder Zündapp. Für Spaß sorgen zudem Hula-Hoop-Reifen, Gummitwist und „Schussern“.

Vorführungen an einer mechanischen Knittax-Strickmaschine und im museumseigenen Friseur-Salon runden die Zeitreise in die 50er und 60er Jahre ab. Seinen ganz eigenen Wirtschaftswunder-Wohlstandsbauch füllt man mit Kuchen, Ananasbowle und prämierten Bratwüsten. Am selben Tag veranstaltet der MC Lauf eine Oldtimerfahrt, die um 10 Uhr am Laufer Marktplatz startet. Das Museum öffnet eine Stunde später – so hat man genügend Zeit, um während des Festes auch die Ausstellungen zu den Themen „Wirtschaftswunderjahre“ sowie die „Fokus Fabrikschlot – Eine Fotoausstellung zur Industriegeschichte Mittelfrankens“ (beide bis 4. Oktober) zu besuchen

www.industriemuseum-lauf.de


Ein Zeichen lebendiger Kunst

Am 4. und 5. Juli 2015 fällt mit den „Kulturzeichen Kitzinger Land“ der Startschuss für eine neue Kulturveranstaltung im Fränkischen Weinland. In ihrem Mittelpunkt steht die Spurensuche nach den Besonderheiten und nach verborgenen Schätzen der Region. Im Premierenjahr geht es dabei um den Blick, den Außenstehende auf die Geschichte und die kulturelle Identität des Kitzinger Landes haben.

Dafür werden bildende Künstler, Szenografen und Lichtkünstler eingeladen, die an „ihrem Ort“ im Kitzinger Land ein künstlerisches Zeichen hinterlassen. Hauptspielort ist dabei Kitzingen. Neben der „Außensicht“ kommt aber auch die regionale Kultur nicht zu kurz. So gestalten Kulturschaffende und -träger für die Kulturzeichen in Kitzingen und am Schwanberg bis Anfang August 2015 ein interessantes Programm mit speziellen Angeboten in Museen und in der alten Synagoge, mit Führungen und einem eigens entwickelten Stück im Kitzinger Papiertheater.

www.kitzingen.de/kulturzeichen


Künstlerinnen räumen auf

Vom 19. Juni bis 20. September 2015 präsentiert das Würzburger Museum im Kulturspeicher die Sonderausstellung „Desperate Housewives? Künstlerinnen räumen auf“, die sich mit der Rolle der Frau in Haus und Haushalt im 20. Jahrhundert beschäftigt. Dieses Thema ist Schauplatz öffentlicher Grabenkämpfe: das altbackene Heimchen am Herd versus die moderne und berufstätige Familienmanagerin.

Die Ausstellung zeigt, wie die Rollen heute definiert und bewertet werden. Die Künstlerinnen reflektieren das weibliche Verhältnis zum Haus: Ist es Gefängnis oder Freiraum, lästige Pflicht oder Vergnügen? Videos, Installationen, Objekte, Fotografien und Gemälde von über 20 internationalen Künstlerinnen geben überraschende, nachdenkliche, ironische oder provokante Antworten

(www.kulturspeicher.de).


Kulturgenuss unterm Blätterdach

Am 16. Mai 2015 startet das Bergwaldtheater in Weißenburg i. Bay. in seine neue Saison. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die eindrucksvolle Freilichtbühne im Naturpark Altmühltal verändert: Viele alte und erkrankte Bäume mussten gefällt und junge Bäume nachgepflanzt werden, auch das Programm war einem Wandel unterworfen. Ihren besonderen Charme und ihr einzigartiges Flair hat die Bühne, deren Aufführungen zum „Musikzauber Franken“ gehören, aber nie verloren.

Das zeigt sich auch beim Auftakt 2015 mit dem „Heimspiel-Festival“, bei dem sich einheimische Bands wie die „Ohrbooten“ oder „Itchy Poopzkid“ dem Publikum präsentieren. Von der „Schöpfung“ handelt am 21. Juni 2015 das Klassik Open Air mit den Nürnberger Symphonikern, bei dem ein Chor mit mehr als 100 Mitwirkenden und drei hervorragende Solisten singen werden.

Dem folgt am 23. Juni 2015 die romantische Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber, gespielt vom Nordharzer Städtebundtheater. Bei der „Stimmflut“ am 26. Juni 2015 stehen die a-capella-Gruppen „Viva Voce“, „iNtrmzzo“ und „Les Brünettes“ auf der Freilichtbühne. Am 11. Juli 2015 hat die beste ABBA-Cover-Band Deutschlands ihren Auftritt und bei der „Nacht der Lieder“ (24. Juli) sind Konstantin Wecker und Pippo Pollina zu hören. Auf keinen Fall fehlen dürfen der Klassiker „Der Brandner Kaspar“ (24. Juli 2015) sowie als Abschluss „formerly of Supertramp – Roger Hodgson & Band“ (30. Juli). Familien und Kinder freuen sich auf „Pettersson und Findus und die Geburtstagstorte“ (28. Juli 2015) und das Theaterstück „Katharina Knie“

(6. Juni und 4. Juli 2015, www.bergwaldtheater.de).


Spielräume für die Kunst

Einen kunstvollen Sommer genießt man in Nürnberg dank der Ausstellungen des DB-Museums, in der Lorenzkirche und in der Kunstvilla. Noch bis 17. Juli 2015 zeigt das DB-Museum einen Querschnitt durch die moderne Kunst. In der Fabrikhalle des einstigen AEG-Hausgerätewerks präsentiert das Museum Arbeiten der Gruppe „ZERO“, die parallel zum deutschen Wiederaufbau den Neubeginn der Kunst markierten. Vertreten sind zugleich parallele Strömungen von den 1950er bis 1980er Jahren, darunter Beispiele der „Konkreten Kunst“.

Noch bis zum 28. Juni 2015 ist die Nürnberger Lorenzkirche ein „Spielraum Reformation“ im Spannungsfeld von Mittelalter und Moderne. Im Rahmen der Lutherdekade und als eines der ersten Gotteshäuser, in dem die neue protestantische Lehre Einzug hielt, bietet die Lorenzkirche ein ungewohntes Bild. Für den „Spielraum“ wurden die schweren Sitzbänke ausgeräumt, eine Jukebox spielt Bach und Händel, eine Videoskulptur versinnbildlicht das blühende Leben und eine Installation lädt dazu ein, die Tradition ins Heute zu holen. Blicke hinter die bürgerliche Fassade ermöglicht schließlich die Nürnberger Kunstvilla.

Die vor einem Jahr eröffnete Villa widmet ihre Sommerausstellung (noch bis 4. Oktober 2015) dem „bunten Gewerbe“ und damit den Lebenswelten jenseits bürgerlicher Existenzen und konventioneller Moralvorstellung. Pate standen Motive und Werke des 19. Jahrhunderts, als die französischen Impressionisten auszogen, um den Alltag der Menschen vor der rapide zunehmenden Industrialisierung einzufangen. So wagten sich auch hierzulande Künstler an Motive, die etwa Animierdamen in aufreizenden Posen zeigen

(www.dbmuseum.de, www.lorenzkirche.de, www.kunstvilla.org).


Neuer Glanz in der Puppenstube

Als am Pfingstsonntag vor drei Jahren ein Großbrand in der Coburger Altstadt große Schäden verursacht hatte, war auch das Coburger Puppenmuseum davon betroffen. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten erstrahlt das Puppenmuseum im einstigen Wohnhaus des Dichters Friedrich Rückert wieder in neuem Glanz.

Außerdem wurde das Ausstellungskonzept zeitgemäß überarbeitet und um einige Themen erweitert. So erzählt die neue Abteilung „Kindheit und Familie“ anhand von Spielzeug, wie eine Kindheit im Bürgertum des 19. Jahrhunderts aussah. Um Materialien und die Vielfalt der Puppenwelt geht es im Abschnitt „Faszination Puppe“. Unter dem Motto „Puppen sammeln“ werden Besonderheiten wie Teepuppen, Miniaturporzellan, Automaten und Künstlerpuppen präsentiert

(www.coburger-puppenmuseum.de).


Im Schutz des Erzengels

2015 begeht die UNESCO-Welterbestadt Bamberg ein besonderes Jubiläum: 1.000 Jahre Kloster Michaelsberg. Das Benediktinerkloster wurde 1015 auf einem der sieben Hügel Bambergs gegründet. Durch die Weihe an den Erzengel Michael sollte der Stadt der Schutz der himmlischen Heerscharen gesichert sein. Auch wenn die Kirche St. Michael in ihrem Jubiläumsjahr aufgrund notwendiger Sanierungen geschlossen bleiben muss, lässt sich doch das einstige Leben in dem für die Stadt so prägenden Kloster erahnen: So suchen zum Beispiel der barocke Terrassengarten mit seinem herrlichen Panoramablick und auch der Weinberg am Südhang ihresgleichen.

Das Jubiläum feiern Stadt und Bistum Bamberg gebührend vom 26. Juni bis 4. Oktober 2015. So richtet das Diözesanmuseum mit seiner Sonderausstellung den Fokus auf die Ordens- und Kulturgeschichte. Diese überrascht mit Einblicken in ein nicht immer so sittenstrenges Mönchtum, wie gemeinhin angenommen. In der Ausstellung im Stadtarchiv wird sichtbar, wie vielfältig sich die Bamberger Sakrallandschaft gestaltetet und wie sie das Leben der Bamberger beeinflusste. Eine 3D-Präsentation bietet die Möglichkeit, das Innere der Kirche virtuell zu besuchen.

Die Staatsbibliothek präsentiert wertvolle Handschriften aus Bibliothek und Skriptorium des Klosters und bietet ein ausgesuchtes Rahmenprogramm. Im Historischen Museum werden ausgewählte Exponate vorgestellt, die teils seit 1935 nicht mehr gezeigt wurden. Das Staatsarchiv stellt eine spannende Auslese markanter und teils auch brisanter Archivalien vor.

Die Klosteranlage Michaelsberg selbst bietet in der Oswaldkapelle eine Ausstellung der koreanischen Künstlerin Anna Bien. Sie nimmt in ihren Werken Bezug auf den „Himmelsgarten“,das berühmte Deckengemälde der Michaelskirche. Im Rahmen der Sonderausstellungen findet zudem am 25. September 2015 von 19 bis 24 Uhr eine „Lange Ausstellungsnacht“ mit Spezialführungen und -aktionen statt. Zum Jubiläum ist eine umfangreiche, kostenlose Broschüre mit allen Programmdetails sowie buchbaren Angeboten erschienen

(www.1000-jahre-michaelsberg.bamberg.de).


In Gesellschaft der Flussgesichter

Nördlich von Bamberg haben sich naturnahe Bereiche im Maintal erhalten oder wurden renaturiert und beherbergen heute eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt. Zum Naturerlebnis gesellt sich nun auf dem neuen Auenweg Obermain auch der Kunstgenuss. Er ist ein Skulpturenweg, der auf rund 40 Kilometern auf bestehenden Radwegen an den Gewässern durch die Region führt.

Am Wegesrand entdeckt man überlebensgroße Skulpturen aus heimischem Sandstein, die im Rahmen des Projektes des „Flussparadies Franken e.V.“ von internationalen Künstlern geschaffen wurden. Erst seit kurzem stehen diese „Flussgesichter“, die teils gigantische Maße haben, an ihrem Platz auf dem neuen Auenweg. Über den Natur- und Kunstgenuss hinaus gelingt mit dem Auenweg Obermain die Anbindung zu weiteren Kunstwegen der Region, beispielsweise im Ellertal, bei Bad Staffelstein und in Bamberg.

Zusammen bilden insgesamt über 90 Skulpturen auf rund 100 Kilometern eine beachtliche Skulpturenlandschaft entlang von Flüssen und auf alten Pilgerwegen. Ab Ende Mai ist dazu ein kostenloser Prospekt beim Bamberg Tourismus & Kongress Service erhältlich

(flussparadies-franken.de/flussgesichter.html, www.bamberg.info).


Frankenland trifft Nordseestrand

Vom 9. Juli bis 12. August 2015 verwandelt sich der Schlossplatz in Erlangen wieder in einen belebten Nordseestrand. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr darf man heuer auf einige Neuerungen gespannt sein. Feinster, weißer Sand und Gräser sorgen für eine authentische nordische Atmosphäre vor dem Schloss.

Die Partnerschaft mit der nordfriesischen Insel Sylt besteht auch in diesem Jahr und bereichert den „SchlossStrand“ um eine größere Anzahl an Strandkörben, die vor Sonne, Wind und Wetter schützen. Fischspezialitäten, Köstlichkeiten aus dem Meer, ein täglich wechselnder Mittagstisch, Cocktails, Winzerchampagner, feine Weine und ein Rahmenprogramm sorgen außerdem für Urlaubsstimmung. Neu in diesem Jahr ist die geräumige Sylt-Terrasse, auf der sich ein weiterer Loungebereich befindet.

Vier überdachte Lounges können einzeln oder kombiniert reserviert und nach individuellen Wünschen bewirtet werden. Für den Service sorgt die Strandgastronomie oder ein Premiumcatering für größere Veranstaltungen und Firmenevents. Geöffnet hat der „SchlossStrand“ auf den rund 1.500 Quadratmetern des Schlossplatzes täglich bereits ab 11 Uhr

(www.schlossstrand.de).


Blütenpracht und grüne Paradiese

Pflanzen und Kräuter, Gartenaccessoires und Dekoratives, Gartenmöbel und Kunsthandwerk – die perfekte Einstimmung auf die Gartensaison sind die Gartenmessen im Naturpark Altmühltal. Sie verbinden Natur und Garten mit Kunst, Kultur und historischer Kulisse und bieten zudem kulinarische Leckereien und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

So verwandelt sich am Pfingstwochenende vom 23. bis 25. Mai 2015 der Sulzpark in Beilngries bei den „Altmühltaler Gartentagen“ wieder in ein Paradies für Gartenfreunde. Zahlreiche Aussteller präsentieren dort ihre Waren, zudem sorgt ein großer Kinderbereich für Unterhaltung.

In Wemding, der Geburtsstadt des großen Botanikers Leonhart Fuchs, findet am 30. und 31. Mai 2015 der beliebte Fuchsien- und Kräutermarkt statt: Auf dem Marktplatz entfaltet sich ein Meer von leuchtenden Farben und betörenden Düften. Ein Höhepunkt ist die Fuchsienpyramide aus rund 1.000 Pflanzen, die vor dem Geburtshaus von Leonhart Fuchs aufgebaut wird

(www.naturpark-altmuehltal.de/veranstaltungen).


Rettung dank eines legendären Humpens

Vom 22. bis 25. Mai 2015 feiert Rothenburg ob der Tauber mit dem historischen Festspiel „Der Meistertrunk“ im Kaisersaal des Rathauses, einem historischen Handwerker- und Händlermarkt, einem großen historischen Heereszug und einem Feldlager die wundersame Rettung vor den Schergen des Generals Tilly, der die Stadt im Dreißigjährigen Krieg brandschatzen und plündern wollte.

Das Festspiel erzählt davon, wie Tilly im Jahr 1631 in die protestantische Stadt einfiel. In ihrer Not riefen die Ratsherren nach dem Kellermeister der Stadt, der dem Feldherrn einen großen Humpen reichte – gefüllt mit dreieinviertel Litern Wein. Offensichtlich milder gestimmt, versprach Tilly der Stadt Schonung, wenn einer der Ratsherren den Humpen auf einen Zug leeren könnte. Dabei rechnete er nicht mit dem Pflichtbewusstsein und der Trinkfestigkeit des Altbürgermeisters Nusch, der die Tat vollbrachte und damit die Stadt rettete

(www.tourismus.rothenburg.de, www.meistertrunk.de).


Bühne frei auf Burg Brattenstein

Eine abwechslungsreiche Spielzeit erwartet die Zuschauer der „Frankenfestspiele Röttingen“ vom 25. Juni bis 16. August 2015 auf Burg Brattenstein. In ihrer 32. Saison verwandelt sich der Burghof wieder zu einem Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs. So ist ab 25. Juni 2015 Franz Lehárs Operette „Paganini“ unter der Regie von Pavel Fieber zu sehen.

Unter gleicher Regie feiert Karl Schönherrs Alpendrama „Der Weibsteufel“ am 2. Juli 2015 Premiere. Ab 16. Juli 2015 ist das preisgekrönte Musical „Der Geheime Garten“ unter der Regie von Schauspieldirektor Sascha Oliver Bauer zu sehen. Die Frankenfestspiele zeigen dieses Erfolgsstück erstmals an einem deutschen Festspielort. An stimmungsvollen Sommerabenden, verbunden mit kulinarischen Genüssen und fränkischem Wein, können auch Konzerte besucht werden.

Am 26. Juli 2015 lädt das Ensemble der Frankenfestspiele Röttingen zu einem Festkonzert. Der traditionsreiche Abend verführt mit einem musikalischen Potpourri aus weltbekannten Musicals und Operetten. Mit seinem Jubiläumsprogramm „40 Jahre Wahnsinn“ ist zudem am 28. Juli 2015 Konstantin Wecker in Röttingen zu Gast

(www.frankenfestspiele.de).


Rittersleut’, Römer und Fürstenherrlichkeit

Streifzüge durch den Naturpark Altmühltal sind immer auch eine Reise in die Geschichte. Besonders unterhaltsam präsentiert sich diese bei historischen Festen. Stolze Burggrafen und edle Hofdamen, tapfere Ritter und Knappen lassen in Riedenburg beim Mittelalterfest vom 29. bis 31. Mai 2015 längst vergangene Zeiten wieder lebendig werden. Rings um den Riedenburger Stadtweiher schlagen die historischen Gruppen ihr Lager auf und laden ein zu Lagerfeuer, mittelalterlichen Klängen, authentischen Speisen und Getränken.

Am 13. und 14. Juni 2015 lädt auf Burg Kipfenberg das „Römer & Bajuwaren Museum“ zum Museumsfest mit Römern, Germanen, historischen Handwerkern und Gladiatoren, mit Museumsführungen und einer römischen Taverne. Auf Burg Pappenheim wird es spannend: Am 27. und 28. Juni 2015 hauen und stechen sich edle Rittersleut’ am Tage und beim Nachtturnier zu Sieg und Niederlage.

Wer zum Ritterturnier mit Mittelaltermarkt im historischen Gewand erscheint, erhält beim Eintritt einen Euro Preisnachlass. Alle zwei Jahre wird auch in Neuburg an der Donau das Rad der Zeit zurückgedreht: Beim Schlossfest vom 26. bis 28. Juni und 3. bis 5. Juli 2015 erwacht die Fürstenherrlichkeit der einstigen Residenzstadt zu neuem Leben

(www.naturpark-altmuehltal.de/veranstaltungen/historisch).


Zeitreise mit dem Walpurgisgericht

Jährlich an Fronleichnam (4. Juni 2015) lockt das „Walpurgisgericht“ Tausende von Besuchern in den Friedrich-Pfister-Park im Schweinfurter Stadtteil Oberndorf. Hier vermitteln ein historisches Spektakel und ein handwerklicher Markt einen lebhaften Eindruck in das Gedankengut, Brauchtum und Leben des Mittelalters. Für Spaß bei den Gästen sorgen kulinarische Spezialitäten wie anno dazumal vom Grill oder aus der Pfanne, der Festzug zu Beginn, historische Spiele und der Gesang der Bardentruppe in ihren bunten Gewändern. Höhepunkt ist die lustige Verhandlung, bei der das Walpurgisgericht zusammentritt

(www.schweinfurt360.de).


Eine genussvolle Lebensart

Im Fränkischen Weinland setzen zwei Veranstaltungen sommerliche Höhepunkte. Am 5. und 6. Juni 2015 lädt die „Volkacher Lebensart“ in die Volkacher Altstadt ein, vom 10. bis 13. Juli 2015 feiert Iphofen sein Winzerfest. Die „Volkacher Lebensart“ präsentiert sich dabei als kulinarisch-musikalisches Festival in sechs Winzer- und zwei Gastronomiehöfen. Dabei wird zur Musik immer das passende Gericht und der passende Wein angeboten.

Die musikalische Bandbreite ist groß und reicht von Black Musik über Rock und Funk bis zum „fränkischen Jazz mit der singenden Säge“. Besucher zahlen nur einmal Eintritt und können dann von Hof zu Hof wandern und insgesamt acht Live-Bands erleben. Schauplatz des Iphöfer Winzerfestes ist der historische Marktplatz. Die ausgeschenkten Weine – Silvaner, Scheurebe, Bacchus, Müller-Thurgau und auch Rotweine – stammen alle aus den bekannten Iphöfer Weinlagen wie Julius-Echter-Berg, Kronsberg, Kalb oder Domherr.

Ein Anziehungspunkt wird wieder der Sektstand: Bei fränkischem Sekt oder Secco ist schon so manche Weinfreundschaft geschlossen worden. Freunde edler Frankenweine genießen in der Bocksbeutelbar im Keller der historischen Rathauses. Umrahmt wird das Fest zudem von abwechslungsreicher, stimmungsvoller Musik

(www.volkach.de, www.iphofen.de).


Saisoneröffnung bei den „Brauern mit Leib und Seele“

Pünktlich zum Sommeranfang feiert am 10. Juni 2015 die Kooperation „Brauer mit Leib und Seele“ in Bad Mergentheim die Saisoneröffnung für ihre Weizenbiere. Acht inhabergeführte Brauereien haben sich dafür zusammengeschlossen, jedes Jahr findet der Anstich an einem anderen Brauereistandort statt. Diesjähriger Gastgeber ist die Brauerfamilie Wunderlich von der Herbsthäuser Brauerei Bad Mergentheim.

In Kooperation mit der Kurverwaltung des Heilbads im Lieblichen Taubertal laden sie in den Kurpark ein, wo die acht Brauer gleichzeitig ihre Weizenfässer anstechen. Dazu gibt es Freibier und die Gäste erleben gute Stimmung bei regionalen Schmankerln und den flotten Dixie- und Swing-Melodien des Kur- und Salonorchesters Hungarica Bad Mergentheim. Die Veranstaltung im Kurpark beginnt um 18 Uhr, der gemeinsame Anstich ist für 19 Uhr geplant. Bei schlechter Witterung findet die kostenlose Veranstaltung in der Wandelhalle statt

(www.bad-mergentheim.de).


Genussvolles unterwegs im Spessart

Mit einem neu gestalteten Wanderwegenetz startet Bad Orb in die Aktivsaison. Das Heilbad im Spessart-Mainland bietet mit seinem gut markierten und gepflegten Wegenetz beste Voraussetzungen für einen entspannten Wanderurlaub mit überschaubaren Spaziergängen, Panoramawanderungen und anspruchsvollen Tagetouren.

Auf 17 Strecken mit einer Länge zwischen 3 und 21 Kilometern lässt sich die unberührte Natur des Spessarts immer wieder neu entdecken. So wandert man beispielsweise durch eine renaturierte Moorlandschaft, in das Haseltal mit seiner von einem Steinbruch umgebenen Waldbühne oder auf dem Premiumwanderweg „Spessartbogen“.

Für Erholung und Entspannung sorgt in Bad Orb außerdem die Toskana Therme mit ihrer futuristischen Thermen- und Saunalandschaft. Als praktische Pauschale für einen abwechslungsreichen Wanderaufenthalt bietet sich die „Entdeckertour auf dem Spessartbogen“ an. Sie beinhaltet drei Übernachtungen mit Frühstück, Transfer zu den Wanderstartpunkten, Lunchpakete und einen Eintritt in die Toskana Therme (ab 169 Euro pro Person,

www.bad-orb.info


Laufen, schwimmen und radeln beim „Irhönman“

Laufen, Schwimmen und Radfahren sind die klassischen Triathlon-Disziplinen – dass man diese aber auch ganz entspannt miteinander verbinden kann, zeigen die Wellness- und Bewegungstage „Irhönman“ vom 9. bis 12. Juli 2015 in Bad Neustadt a. d. Saale. Der „Irhönman“ bringt mit Spaß Menschen in jedem Alter in Bewegung.

So beginnt er am 9. Juli erst einmal mit einem Konzert auf dem Bad Neustädter Marktplatz, wo sich zur Live-Musik kulinarische Köstlichkeiten gesellen. So gestärkt startet man am 10. Juli 2015 zum Stadtlauf, bei der fünf Laufstrecken zwischen 350 und 9.440 Metern zur Auswahl anstehen. Der Tag endet mit einer großen After-Run-Party. Am 11. Juli 2015 steht Schwimmen mit vielen Aktionen im Erlebnisbad Triamare auf dem Programm – und zwar mit der Olympiasiegerin und mehrfachen Medaillengewinnerin Britta Steffen.

Der „Rhöner Kuppenritt“ am 12. Juli 2015 beschließt den „Irhönman“ mit neun Radfahrstrecken zwischen 24 und 205 Kilometern sowie einem unterhaltsamen Rahmenprogramm. Passend zum „Irhönman“ bietet die Tourismus und Stadtmarketing Bad Neustadt GmbH auch ein viertägiges Pauschalangebot für Teilnehmer ab 185 Euro pro Person an

(www.irhoenman.de, www.tourismus-nes.de).


Auf herrlichen Trails rund um die Bierstadt

Naturerlebnis pur bieten die geführten Mountainbike-Touren rund um die Bierstadt Kulmbach, die für geübte Mountainbiker ab 18 Jahren am 31. Mai, 14. Juni und 30. August 2015 angeboten werden. Treffpunkt für die Fahrten ist jeweils am Kulmbacher Freibad. Nach einem gemeinsamen Radcheck vor dem Start wird die Strecke kurz besprochen.

Dann geht es los: durch ausgeprägte Mischwälder, auf Wald- und Feldwegen und versteckten Trails, die zu den Höhepunkten der Kulmbacher Landschaft führen – darunter etwa der Hans-Edelmann-Weg, der Patersberg, der Görauer Anger, der Spitalweg und der Rehberg. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bei der Tourist Information Kulmbach erforderlich

(www.kulmbach.de).


Legenden im Kampf gegen aufstrebenden Nachwuchsstar

„Race the Legend“ ist das Motto des berühmten „DATEV Challenge Roth“, der am 12. Juli 2015 als weltgrößter Langstrecken-Triathlon wieder rund 250.000 Zuschauer entlang der Wettkampfstrecken und im Rother Triathlon-Stadion ins Rennfieber versetzt. Im Fokus des diesjährigen Top-Starterfelds stehen insbesondere drei Männer: Die beiden „Roth-Legenden“ Timo Bracht (Sieger 2014) und Dirk Bockel (Sieger 2013) treffen auf den aufstrebenden Nachwuchsstar und Vorjahreszweiten Nils Frommhold.

Mit am Start ist eine illustre internationale Konkurrenz: Mit Andrew Starykowicz (USA) geht ein extrem starker Radfahrer an den Start und auch sein Landsmann Blake Becker ist ein erfahrener Athlet mit mehr als 60 absolvierten Wettkämpfen. Clemente Alonso McKernan (Spanien), der 2014 den Ironman Barcelona gewann, ist ebenfalls in Roth dabei – wie auch Petr Vabrousek (CZ), der mit über 100 Ironman-Teilnahmen aufwarten kann.

Auch bei den Damen geht ein starkes Teilnehmerfeld an den Start, darunter mit der „Fliegenden Holländerin“ Yvonne van Vlerken (Siegerin 2007 und 2008) eine echte „Roth-Legende“. Ihre schärfsten Konkurrentinen werden wohl die Neuseeländerin Gina Crawford sowie die US Athletin Laura Bennett. Unter den Deutschen dürften drei Ausnahme-Athletinnen ganz vorne mit dabei sein: Daniela Sämmler, Natascha Schmitt und Svenja Bazlen.

Der „DATEV Challenge Roth“ lebt allerdings nicht nur von den Spitzenathleten, sondern auch von den vielen Altersklasse-Athleten, die ihren ganz persönlichen Kampf gegen die Elemente und den eigenen Körper austragen. Rund 3.400 Einzelstarter und 650 Staffeln sind am 12. Juli 2015 ebenfalls am Start – betreut und umsorgt von mehr als 5.700 freiwilligen Helfern

(www.challenge-roth.de).


Urlaubslaune in der Obermain Therme

Von Anfang Juni bis Ende August 2015 lädt die Obermain Therme in Bad Staffelstein zu ihrer neuen Aktion „SommerSauna“ ein. Einen entspannten Wohlfühltag am Meeresstrand verspricht zudem das Sommerarrangement der Therme im Oberen Maintal-Coburger Land. Bei der „SommerSauna“ schlägt man die sommerliche Hitze mit ihren eigenen Waffen: Der Wechsel von Saunatemperaturen und nachfolgender Abkühlung stärkt nämlich nicht nur den Organismus, sondern der Körper empfindet danach die normale Außentemperatur als regelrecht belebend.

Es locken Erfrischungsaufgüsse mit anschließendem Aqua-Walking im Naturbadesee oder Abkühlung im Lauterbach, ein „Latino-Aufguss“ mit südamerikanischen Rhythmen oder „Crash Menthol & Eis“. Ein Special ist auch das einstündige Saunadiplom „Frische-Kick durch Sommer-Sauna“, das vom 8. bis 12. Juni 2015 mehrmals täglich kostenlos angeboten wird (Anmeldung unter Telefon 09573/9619-28). Ganz umsonst gibt es auch jeden Tag eine pflegende Joghurt-Gesichtsmaske mit Ingwer oder Minze, die den Teint strahlen lässt.

Auch die SaunaBar und das VitaRestaurant stimmen ihr Angebot auf die „SommerSauna“ ab. Zudem kann vom 1. Juni bis 31. August 2015 der „Wohlfühl-Tag am Meeresstrand“ gebucht werden. Neben unbegrenztem Bade- und Saunavergnügen umfasst das Angebot ein Zwei-Gänge-Bademantel-Menü mit sommerlichen Leckereien, ein hausgemachtes Tiramisu, ein alkoholfreies Getränk und ein „Sunshine“-Cocktail. In der Variante „Premium“ kommt noch eine Wellness-Massage hinzu

(www.obermaintherme.de).


Mit Volldampf durch den Frankenwald

Vom 23. bis 25. Mai 2015 steht Neuenmarkt im Frankenwald unter Volldampf: Am Fuße der historischen Eisenbahnsteilstrecke „Schiefe Ebene“ sind Eisenbahnfreunde im Deutschen Dampflokomotiv-Museum dazu eingeladen, dem Lokführer im Führerstand einer altehrwürdigen 50 3616 über die Schulter zu schauen. Auf der „Gästeliste“ stehen in diesem Jahr nicht nur die 30 Loks des Museums, sondern auch zwei „Dampflok-Besucher“ aus Würzburg und Nürnberg.

Rund 110 Kilometer reist die Diesellok V100 1200 aus dem Fränkischen Weinland samt Eisenbahnfans an, um im Frankenwald auf die Dampflok 52 8195 aus Nürnberg zu treffen. Eine besonderer Höhepunkt ist die Fahrt auf der „Schiefen Ebene“, die dieses Jahr 167. Geburtstag feiert. Die „Schiefe Ebene“ war die erste Strecke Europas, auf der der damals enorme Höhenunterschied von bis zu 158 Metern bewältigt werden konnte. Nach ihrem Vorbild entstanden bekannte Alpenbahnen wie die Gotthardstrecke

(www.dampflokmuseum.de).


Herrlich entspannt ins Abenteuer – Familienurlaub in Franken

Franken und Familie: Das passt hervorragend zusammen. Kinderfreundliche Gastgeber – vom Hotel bis zur Übernachtung auf dem Bauernhof – bereiten Eltern und Kindern ein Zuhause auf Zeit, das mit kindgerechter Ausstattung und großen Spielbereichen genau ihren Bedürfnissen angepasst ist. So hat man Muße, um die 15 fränkischen Urlaubslandschaften gemeinsam mit der Familie zu entdecken. Bei zehn Naturparken, die fast die Hälfte des Urlaubslands Franken bedecken, lässt es sich besonders schön im Freien unterwegs sein – etwa beim Wandern und Radeln auf familiengerechten Routen.


Perspektivwechsel mit Lama und Kanu

Dabei haben die Kinder manchmal sogar tierische Gesellschaft: Im Nürnberger Land, im Frankenwald, in der Fränkischen Schweiz und in der Rhön begleiten freundliche Lamas die Wandertour. Auch ein Perspektivwechsel ist für Familien ganz einfach, wenn sie den festen Boden mit dem Wasser tauschen und auf Frankens Flüssen zum Wasserwandern starten. Je nach Alter der Kinder oder auch der Paddelerfahrung der Familie hat man hier die Wahl zwischen gemütlichen Flüssen und etwas anspruchsvolleren Wasserstraßen.

Für Anfänger ideal ist die Altmühl: Auf Bayerns langsamsten Fluss paddelt man gemütlich durch den Naturpark Altmühltal und genießt den Spaß, den zwei Bootsrutschen mit sich bringen. „Zahme Flüsse“ sind auch die Tauber, die sich im Lieblichen Taubertal zwischen Weikersheim und Wertheim sehr gut befahren lässt, und die Pegnitz im Nürnberger Land.

Sind die Kinder schon etwas größer, bietet sich eine Kanutour auf der Regnitz zwischen den Regnitzauen bei Pettstadt und dem UNESCO-Welterbe Bamberg an. Hier genießt man die Natur der Uferlandschaft – genauso wie bei einer Tour auf der Fränkischen Saale in der Rhön zwischen Bad Neustadt und Gemünden am Main. Ausgedehnten Paddelspaß bietet mit einer 354 Kilometer langen Bootwanderstrecke außerdem der Main.

Wer mit dem Kanu seinem Lauf folgt, genießt Natur und Kultur im Oberen Maintal, im Steigerwald, in den Haßbergen, im Fränkischen Weinland, im Spessart-Mainland und im Lieblichen Taubertal. Dank der „Gelben Welle“ ist die Tour auf dem Main ganz unkompliziert: Schilder mit dem Zeichen der „Gelben Welle“ weisen auf Ein- und Ausstiegstellen hin und zeigen den Wasserwanderern unter anderem, welche Einkehrmöglichkeiten es vor Ort gibt (www.main-wasserwandern.de). Schätzt man auf dem Wasser das spritzige Abenteuer, empfiehlt sich eine Tour auf der Wiesent in der Fränkischen Schweiz, wo sogar leichte Wildwasserfahrten möglich sind

(www.frankentourismus.de/wasserwandern).


Eine ideale Gelegenheit, um seine Fähigkeiten auf dem Wasser auszuprobieren, bietet sich am 30. und 31. Mai 2015 im Seezentrum Schlungenhof-Gunzenhausen im Fränkischen Seenland: An diesen beiden Tagen wird am Ufer des Altmühlsees nicht nur das Kanufestival gefeiert, sondern auch getestet: Allerhand Ausrüstung und viele Tipps für Kanuten und Kajakfahrer laden dazu ein, den See für sich zu erobern.


Piraten an Bord

Übrigens ist der Altmühlsee gemeinsam mit dem Großen Brombachsee ideal für alle Familien, die zwar aufs Wasser wollen, aber dabei lieber das Ruder anderen überlassen: Von April bis Oktober drehen Ausflugsschiffe ihre Runden und begeistern neben dem Linienverkehr mit Sonderaktionen und Veranstaltungen – darunter etwa Piraten- und Gespensterfahrten für Kinder.

Wieder zurück an Land wartet am Brombachsee gleich noch eine Besonderheit: In Pleinfeld wird Golf gespielt – aber mit den Füßen und einem Fußball. Schließlich geht es beim „SoccerGolf“ darum, den Fußball mit möglichst wenigen Schüssen einzulochen und dabei an Hindernissen wie Sandbunkern und Felsen vorbei zu bugsieren

(www.fraenkisches-seenland.de).


Hoch hinauf ins Kletterparadies

Paradiesische Zustände herrschen in Franken aber nicht nur für Wasserwanderer, sondern auch für Himmelsstürmer: Vor allem die Fränkische Schweiz, der Naturpark Altmühltal, das Nürnberger Land und die Region um Bad Staffelstein sind berühmt für ihre senkrecht aufragende Felswände mit Überhängen, Rissen und winzigen Vorsprüngen.

Da auf diese Felsen Routen in allen Schwierigkeitsgraden führen, ist Franken auch ideales Kletterrevier für Familien – sei es dank der ausgewiesenen Kinderkletterfelsen oder dank der Kinder- und Anfängerkurse, die von vielen Kletterschulen angeboten werden

(www.frankentourismus.de/klettern).


Hoch hinauf geht es in Franken übrigens nicht nur am Felsen, sondern auch an den Bäumen: In zahlreichen Hochseilgärten – etwa in Bad Windsheim, Beilngries, Rimpar, Heimbuchental, Betzenstein, am Ochsenkopf und am Brombachsee – ist gut gesichert Mut und Geschicklichkeit gefragt.


Auf den Schwingen der Natur

Wo so viel Natur ist wie in Franken, geht es auch tierisch zu: Zum Beispiel in den Falknereien auf Burg Rosenhof bei Riedenburg, auf dem Bayerischen Jagdfalkenhof auf Schloss Schillingsfürst, auf der Falknerei auf Burg Rabenstein oder der Falknerei Katharinenberg bei Wunsiedel. Bei den regelmäßigen Flugvorführungen breiten Adler, Falken, Milane und Geier ihre oft enormen Flügel aus.

Geflügelten Säugetieren widmet sich das neue Bayerische Fledermauszentrum auf Schloss Thurn bei Heroldsbach in der Fränkischen Schweiz. Im Dachboden des Schlosses leben schon seit vielen Jahren über 300 Fledermäuse – und in der neuen Ausstellung taucht man nun ganz ein in die Welt dieser lautlosen Flugkünstler. Interaktive Spiel- und Lernstationen sowie ein komplett mit Schwarzlicht ausgeleuchteter Raum zeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen, wie sie im Dunklen sehen und wie sie im Hängen schlafen. Draußen geht der Spaß weiter: Dafür sorgt der Erlebnispark Schloss Thurn mit seinen Fahrgeschäften, Spielplätzen, mit Ritterturnier und Wild-West-Stunt-Show

(schloss-thurn.de, www.fledermauszentrum-schloss-thurn.de).


Eine Nacht bei den Löwen

Begegnungen mit europäischen Wildtieren in freier Natur verspricht außerdem der Wildpark Schloss Tambach in der Nähe von Coburg. Hier leben in zum Teil frei begehbaren Gehegen über 250 Tiere wie Wolf, Luchs, Mufflon, Fischotter und Elch

(www.wildpark-tambach.de).


Auch Hof setzt mit seinem Bürgerpark Theresienstein einen tierischen Höhepunkt. Dort lädt der Zoologische Garten dazu ein, Kängurus, Sumpfschildkröten, Kapuzineraffen, Nasenbären und vielen weiteren Tieren einen Besuch abzustatten

(www.zoo-hof.de).


Rund 270 verschiedene Tierarten – vom Andenkondor bis zum Zwergseidenäffchen – haben im Nürnberger Tiergarten ihr Zuhause. Mit seinen zerklüfteten Sandsteinfelsen, jahrhundertealten Bäumen und idyllischen Weiherlandschaften zählt er zu den schönsten Zoos in Europa – und so fühlen sich auch Steinböcke, Löwen und Flamingos wohl. In deren Gesellschaft kann man sogar die Nacht verbringen: Kindern bietet der Tiergarten zu bestimmten Terminen die Möglichkeit, in gemütlichen Zelten zu schlafen und vorher bei einer Nachtwanderung durch den Tiergarten zu streifen oder beim Füttern der Tiere zu helfen

(www.tiergarten.nuernberg.de).


Die Kaiserstadt als Kinderland

Überhaupt ist Nürnberg ein hervorragendes Beispiel dafür, dass in Franken auch eine Städtereise problemlos mit Kindern machbar ist. Gerade die Nürnberger Museen zeigen sich dabei sehr kindgerecht, da hier nach Herzenslust experimentiert, ausprobiert und gespielt werden darf.

So hat Nürnberg zum Beispiel ein eigenes Kindermuseum, im Germanischen Nationalmuseum, im Spielzeugmuseum, im Museum für Kommunikation und im Museum für Industriekultur geht man auf Familienzeitreise und im „Turm der Sinne“ erfährt man spielerisch, zu was unsere Sinne alles fähig sind – und wie sie sich täuschen lassen. Ein eigenes „KinderBahnLand“ erwartet die Kinder im DB Museum: Es bietet einen Spielplatz, der so groß ist wie eine Sporthalle!

Noch spannender ist der Museumsbesuch bei einer Führung: So lädt Agnes Dürer, die Ehefrau des berühmten Nürnbergers Albrecht Dürer, die Kinder ins Dürer-Haus ein und auf der Kaiserburg plant der Nachwuchs die Eroberung der Anlage. Ein bisschen Grusel darf nicht fehlen, wenn die Familien zusammen mit dem Nachtwächter durch die Altstadt ziehen oder in die Lochgefängnisse hinabsteigen.

Ob Kindertheater, Kletterparcours oder Planetarium: In Nürnberg gibt es für Familien an jeder Ecke etwas zu entdecken. Im Sommer verbindet so das „Erfahrungsfeld der Sinne“ (1. Mai bis 13. September 2015) Physik mit Spiel und Spaß, im Advent erwartet die Kinder gleich neben dem berühmten Christkindlesmarkt eine eigene „Kinderweihnacht“. Ganz in der Nähe von Nürnberg haben zudem die weltberühmten Playmobil-Figuren ihr eigenes Reich: Im „Playmobil FunPark“ in Zirndorf sind sie zur Lebensgröße herangewachsen und laden in ihre fantasievollen Spielwelten ein

(www.tourismus.nuernberg.de).


Märchenhafte Stadtentdeckungen

Auch die anderen fränkischen Städte bieten beste Voraussetzungen für eine spannende wie entspannte Familienzeit. In Eichstätt etwa begegnen Kinder im Jura-Museum auf der Willibaldsburg dem berühmten Urvogel Archaeopteryx sowie lebenden Fossilien und machen sich danach im Familiensteinbruch selbst mit Hammer und Meißel auf die Suche nach Fossilien

(www.eichstaett.de).


Mit eigenen Kinderführungen machen zum Beispiel auch Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth, Fürth und Würzburg jungen Besuchern Lust auf Stadtgeschichte: Da verhindern die Aschaffenburger Schlossdetektive ein Verbrechen, da treffen Kinder in Bamberg auf Kater Murr und das Sams, da entdecken Familien die Veste Coburg oder begeben sich in Würzburg in die Gesellschaft von Bischöfen und Bildschnitzern.

Besonders willkommen sind Kinder in Dinkelsbühl – schließlich waren es Kinder, die im Dreißigjährigen Krieg die Stadt vor der Zerstörung retteten. Davon erzählen die „Kinderzeche“-Festspiele (17. bis 26. Juli 2015) sowie das ganze Jahr über die Ausstellung im Kinderzech-Haus

(www.dinkelsbuehl.de)


Von seiner magischen Seite zeigt sich Rothenburg ob der Tauber während des „Rothenburger Märchenzaubers“ (1. bis 9. November 2015): Dann entführen Kinderworkshops, Märchenlesungen und Märchenführungen in eine Welt voller verwunschener Orte und fantastischer Geschöpfe

(www.tourismus.rothenburg.de).


In der Schatzhöhle der Erde

Märchenhaft ist in Franken zudem die Welt, die sich Familien unter Tage erschließt: In Besucherbergwerken wie etwa in Fichtelberg, Goldkronach und Lichtenberg fährt man ein in den Berg und erfährt von den Schätzen, die die Menschen früher Zentimeter für Zentimeter dem Stein abgerungen haben.

Wahre Schatzkammern sind außerdem die Schauhöhlen Frankens: Von Tropfsteinen in den bizarrsten Formen geschmückt, sind die Maximiliansgrotte in Neuhaus a.d. Pegnitz, die Teufelshöhle bei Pottenstein, die Sophienhöhle in Ahorntal, die Binghöhle in Streitberg und das Schulerloch bei Essing ein beeindruckendes Naturerlebnis. Und wenn die Höhlen dann noch – wie es in Pottenstein der Fall ist – zum Märchenabend mit dem gestiefelten Kater oder Petterson und Findus einladen, steht dem zauberhaften Familienurlaub nichts mehr im Wege.

FrankenTourismus, Postfach 440453, 90209 Nürnberg, Telefon 0911/941510, Fax 0911/941511
info@frankentourismus.de, www.frankentourismus.de



+++ Update Mai 2015 +++

Main-Radweg, Regnitz-Radweg & Tauber-Altmühl-Radweg 

Endlich ist es wieder soweit! Die Radsaison in Franken ist gestartet. Lesen Sie in unserem Feature, welche Wege Radler in Franken „auf Tour“ bringen, darunter so wunderbare Flussrouten wie der „MainRadweg“, der „RegnitzRadweg“ und der „Tauber-Altmühl-Radweg“ oder sportliche Mountainbike-Routen in den einzigartigen Landschaften der fränkischen Mittelgebirge.


Dass der Frühling und der Sommer vor der Tür stehen, beweisen auch die Veranstaltungshöhepunkte der kommenden Wochen. Der „Altmühltal-Panoramaweg“ feiert mit vielen Aktionen seinen zehnten Geburtstag, Nürnberg läutet den Sportsommer ein, im Frankenwald laden „Wanderquickies“ ein und in der Fränkischen Schweiz stehen die Kirschbäume in voller Pracht. Für Entspannung sorgen dazu die Thermen im Gesundheitspark Franken. Zudem reiht sich eine frühlingshafte Veranstaltung an die nächste: Kulturtage und Festspiele, Ausstellungen und kulinarische Höhepunkte lassen keine Wünsche offen.


Frühlingszauber in Franken

Die zweite Ausgabe des kostenlosen „Franken ReiseMAGAZIN“ fürs iPad und Android-Tablet in 2015 geht mit vielen Themen zur Frühjahrs- und Sommersaison an den Start. Die neue Ausgabe macht mit Reportagen, Interviews, Reisetipps und Bildergalerien Lust auf fränkische Höhepunkte. Dabei locken vor allem viele Open-Air-Veranstaltungen und Outdoor-Aktivitäten: So ist vom 22. Mai bis 16. August 2015 Alzenau im Spessart-Mainland Gastgeber der „10. Bayerischen Gartenschau“ und lädt zum Flanieren im „Energiepark“ oder im „Generationenpark“ ein. Ebenfalls im Grünen und vor der prächtigen Kulisse der Orangerie im Ansbacher Hofgarten entführen die Rokoko-Festspiele vom 3. bis 7. Juli 2015 in vergangene Zeiten. Zudem warten viele fränkische Städte mit Events und Gratis-Konzerten unter freiem Himmel auf, wie Nürnberg mit seinem Bardentreffen oder die „Umsonst & Draussen“-Festivals in Fürth und Würzburg. Ein großer Artikel mit Bildergalerie ist Erlangen gewidmet. Infos zur Erlanger Stadtgeschichte mit ihrer besonderen Willkommenskultur sowie zum „Tag der Franken“, der in Erlangen am 5. Juli 2015 gefeiert wird, sind dort nachzulesen. Zu Frankens Biertradition und -genüssen entführt das „Franken ReiseMAGAZIN“ mit der Bayerischen Bierkönigin Tina-Christin Rüger und natürlich dürfen kurz vor dem Tag des Bieres am 23. April auch die entsprechenden Veranstaltungstipps dazu nicht fehlen. Berichte zum „Tauber Altmühl Radweg“, zum Ziplinepark am Ochsenkopf und zu großen Sportveranstaltungen machen Lust darauf Franken aktiv zu erleben. Geschichten und Bildergalerien zum ersten Franken-Tatort, den Luisenburg-Festspielen, dem Cranach-Jahr, den Jubiläen„1.000 Jahre Kloster Michaelsberg in Bamberg“ und „700 Jahre Waischenfeld“, dem historischen Festspiel „Die Kinderzeche“ in Dinkelsbühl, der Lutherdekade und vielem mehr ergänzen diese Ausgabe. Die App ist kostenlos im Apple Zeitungskiosk oder im Google PlayStore erhältlich und kann direkt auf das Tablet geladen werden. Übrigens kann man auf der Website von Franken Tourismus auch ohne passendes Gerät im „Franken ReiseMAGAZIN“ blättern

www.frankentourismus.de/e-magazin


Die Felsenbühne feiert

Das Felsenlabyrinth der Luisenburg bei Wunsiedel ist auf zweierlei Weise ein beeindruckendes Schauspiel: Neben der Natur begeistern hier die Aufführungen der Luisenburg-Festspiele – und das bereits seit 125 Jahren. Selbstverständlich bieten diese auch in der Jubiläumsspielzeit vom 21. Mai bis 30. August 2015 ein anspruchsvolles und hochklassiges Programm. Als erstes feiert zwischen den Felsen das Familienstück „Der kleine Wikinger“ Premiere (ab 21. Mai 2015), gefolgt vom Shakespeare-Stück „Ein Sommernachtstraum“ (ab 26. Juni 2015). Ab 16. Juli 2015 ist das Kultstück „Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“ in der Luisenburg zu sehen, am 24. Juli 2015 feiert „Es gibt keine Sünde im Süden des Herzens“ im Museumshof Premiere. Natürlich haben auch die großen Klänge ihren festen Platz bei den Festspielen: Zur Aufführung kommen der Musical-Klassiker „Cabaret“ (ab 3. Juli 2015), die Operette „Maske in Blau“ (ab 20. August 2015) und Verdis Oper „Ein Maskenball“ (ab 28. August 2015). Auf Höhepunkte darf man sich auch dank weiterer Gastspiele freuen: Am 6. Juli 2015 ist mit „Yamato – the drummers of Japan“ das erfolgreichste Trommelensemble der Welt zu Gast im Felsenlabyrinth, am 7. Juli 2015 spielen „LaBrassBanda“ ihren einzigartigen Musikmix aus neuer Volksmusik, Brass, Reggae und Ska. Nach dem Auftritt der bayerischen Kultband „Haindling“ (20. Juli 2015) steht Konstantin Wecker mit seinem Programm „40 Jahre Wahnsinn“ auf der Bühne (27. Juli 2015). Extra zum Jubiläum lädt zudem die Operettengala „An der schönen blauen Donau“ am 15. August 2015 zu einem einmaligen Gastspiel. Besonders entspannt wird der Besuch der Luisenburg-Festspiele durch praktische Pauschalangebote, die in der Spielzeit angeboten werden. Diese reichen von der Tagespauschale, bei der zum Beispiel der Besuch des Freilichttheaters mit einem Drei-Gänge-Festspielmenü abgerundet wird, bis zur einwöchigen Familienpauschale inklusive sechs Übernachtungen, dem Besuch des Familienstücks „Der kleine Wikinger“, Familieneintritt ins Felsenlabyrinth, eine Woche freier Eintritt ins Wunsiedler Freibad, Tretbootfahren auf dem Eisweiher, Klettern im „Wunsiedler Zuckerhut“, dem Besuch des Museums für Comic und Sprachkunst und mehr. Auch die weiteren Pauschalen mit ein bis vier Übernachtungen schnüren ein abwechslungsreiches Paket rund um die Festspiele, das die Vielfalt des Fichtelgebirges erschließt

www.luisenburg-aktuell.de


Eine Stadt im Zauber des galanten Säculums

Der Ansbacher Hofgarten ist mit seiner Orangerie einer der schönsten Belege für die Zeit der prachtvollen Markgrafen, die einst Herr über Stadt und Land waren. Vom 3. bis 7. Juli 2015 lässt Ansbach diese Zeit mit seinen Rokoko-Festspielen wieder aufleben – inklusive Musik, Tanz, Kostümen und Kulinarik des 18. Jahrhunderts. Die Festspiele beginnen am 3. Juli 2015 mit einem Maskenfest im Hofgarten, bevor am 4. Juli 2015 ein historisches Galadiner in der Orangerie auf dem Programm steht. Danach geht es in den Hofgarten, wo aus „Anlass“ des Besuchs Friedrich des Großen bei seiner Schwester, der Ansbacher Markgräfin, ein rauschendes Fest gegeben wird. Der 5. Juli beginnt mit einem Rokoko-Gottesdienst in St. Gumbertus, bevor die markgräflichen Haustruppen zur großen Feldmusik mit Parade auf die ehemalige Reitbahn bitten. Der Nachmittag steht im Zeichen der „Fürstlichen Gartenlust“ im Hofgarten, wo auf dem historischen Tanzboden Tänze zum Mitmachen präsentiert werden. Am 6. Juli 2015 erzählt die szenische Lesung „Feigenblatt und Zitrusduft“ aus dem Leben des Ansbacher Hofgärtners, am 7. Juli 2015 beschließt die Schlosshof-Serenade die Festspiele. Übrigens werden während der Festspiele nicht nur verschiedene Führungen angeboten, sondern auch die Pauschale „Ein Hauch von Puder und Parfum“

www.ansbach.de; www.rokoko-festspiele.de


Wein, Witz und kunstvolles Programm

Konzerte, Theater, Kunst und eine musikalische Weinprobe verbinden vom 8. bis 24. Mai 2015 die Kulturtage im Würzburger Weingut Juliusspital. Erster Höhepunkt ist die „Juliusspital Open“ (10. Mai 2015) mit Jazz und Folk, Weingutsführungen und Kreativmarkt. Am 11. Mai 2015 verwandelt sich die Zehntscheune in die Bühne für Brigitte Obermeiers One-Woman-Show. Die Cello-Formation „Cellostrada“ spannt am 14. Mai 2015 den Bogen vom Walzer bis zur Balkan-Folklore, während am 17. Mai 2015 Kabarettist Wolfgang Buck im Gartenpavillon sein neues Programm präsentiert. Bei der „Musikalischen Weinprobe“ am 21. Mai 2015 reicht das renommierte Weingut zwischen den Darbietungen von neu interpretierten Schlagern aus den 50er und 60er Jahren einen Aperitif und acht Weine. Die Finissage am 24. Mai 2015 steht im Zeichen von Opernarien und Gospels, gesungen von Gail Gilmore. Umrahmt werden die Kulturtage von der Ausstellung „Das Hübsche ist der Feind des Schönen“ von Herbert Janouschkowetz im Gartenpavillon

www.juliusspital.de/weingut


Bittersüße Zeiten aus Barock und Gegenwart

Vom 9. Mai bis 6. September 2015 treten in der Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg bei der Ausstellung „Bittersüße Zeiten. Barock und Gegenwart in der Sammlung SØR Rusche Berlin/Oelde“ außergewöhnliche Werke miteinander in Dialog. In fast 30 Werken aus dem holländischen und flämischen Barock des 17. Jahrhunderts – unter anderem von Samuel von Hoogstraten, Pieter Codde und Joos van Craesbeck – und einer umfangreichen Auswahl zeitgenössischer Werke von international bekannten Künstlern wie George Condo, David Lynch oder Oda Jaune verfolgt die Ausstellung die wichtigsten Stationen des menschlichen Lebensweges von der Kindheit bis zum Totenbett. Nicht nur die Themen ähneln sich, sondern auch die Situation des Kunstschaffens. Nach der Reformation und der Befreiung von der spanischen Besatzung erlebte die Malerei in Holland und Flandern einen immensen Aufschwung und wurde zu einer frühen „Pop-Kultur“. Diese Situation ist der heutigen nicht ganz unähnlich: Nie war der allgemeine Wohlstand der europäischen Gesellschaft so groß wie zu Beginn des 21. Jahrhunderts, in der Kunst ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft ist. Sämtliche Werke der Ausstellung stammen aus der Sammlung „SØR Rusche Oelde/Berlin“, die eine der umfassendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland sein dürfte – und gleichzeitig den Schwerpunkt auf den holländisch-flämischen Barock und der Gegenwart legt

www.museen-aschaffenburg.de


Neues Leben in der Villa Wahnfried

Richard Wagners Wohnhaus „Wahnfried“ und das Richard Wagner Museum in Bayreuth öffnen nach fünf Jahren Bauzeit am 26. Juli 2015 wieder ihre Tore für die Öffentlichkeit. Völlig neu präsentieren sich Villa und Museum mit einem Erweiterungsbau und verdoppelter Ausstellungsfläche sowie mit drei thematisch unterschiedlichen Dauerausstellungen. Das Haus Wahnfried zeigt eine authentische Dokumentation zum Leben, Werk und Schaffen Richard Wagners. Der Erweiterungsbau widmet sich der Aufführungsgeschichte der Bayreuther Festspiele von den Anfängen bis zur Gegenwart. Im Siegfried Wagner Haus erwarten die Besucher die Wohnräume Winifred Wagners, die damit in Gänze erstmals zugänglich sind. Hier wird die Ideologiegeschichte Wagners thematisiert, wie Richard Wagner in der Zeit des Nationalsozialismus benutzt wurde und welche Beziehungen die Familie Wagner zum damaligen Regime und zu Adolf Hitler hatte

www.wagnermuseum.de


Mehr Extras, mehr Programm

Vom 17. Mai bis 15. August 2015 steht Feuchtwangen wieder im Zeichen seiner Kreuzgangspiele und damit von beeindruckenden Inszenierungen vor den Arkaden des Kreuzgangs und an der historischen Stadtmauer. Auf dem Spielplan stehen unter anderem „Der Brandner Kaspar“, „Der eingebildete Kranke“ und „Effi Briest“. Ein Begleitprogramm ergänzt die Theaterinszenierungen. So findet am 21. Mai 2015 die bereits etablierte Reihe „Kreuzgangspiele extra“ ihre Fortsetzung mit dem „TheaterStadtSpaziergang“ und der „Mitternachtsshow“ am 24. Juli 2015. Zudem gestaltet das Ensemble der Spiele eine Museumsnacht zu einer Ausstellung im Fränkischen Museum. Zu den Fotografien Andreas Feiningers, der in den 1940er Jahren New York in atmosphärisch dichten Fotografien festhielt, präsentieren die Schauspieler am 10. Juli 2015 Texte und Musik unter dem Titel „Lichter in der Großstadt“. Ein Extra ist außerdem der Auftritt der „holstuonarmusigbigbandclub“ – kurz HMBC – am 29. Juni 2015 auf der Kreuzgangbühne. Mit der neuen Reihe „Kreuzgangspiele klassik“ sind auch klassische Töne vertreten. Passend zu den Theaterstücken erklingen am 31. Mai 2015 in der Johanniskirche Arien von Händel, am 19. Juli 2015 im Kreuzgang Madrigale von Monteverdi mit dem britischen Ensemble „I Fagiolini“. Zudem ist am 19. Juni 2015 der Fränkische Sommer zu Gast: mit einem barocken Konzert für Solo-Cembalo

www.kreuzgangspiele.de


Eine Nacht zwischen hell und dunkel

Der Kontrast von hell und dunkel steht als Leitmotiv über der „Regionalen Museumsnacht Coburg-Südthüringen“, zu der am 16. Mai 2015 von 18 Uhr bis Mitternacht Museen und wissenschaftliche Einrichtungen aus dem Coburger Land, aus Südthüringen und dem Frankenwald einladen. So entfaltet das Europäische Museum für Modernes Glas in Rödental in der Nacht einen besonderen Reiz. Wenn es um Dunkelheit und Nacht geht, gehört in Bad Rodach natürlich der Rundgang des Nachtwächters dazu. Im Heimatmuseum im ehemaligen herzoglichen Jagdschloss erklingt dazu Gitarrenmusik. Licht ins Dunkel bringt das Heimatmuseum Seßlach mit dem Auftritt einer Pantomimengruppe. Außerdem sind mit dabei: das Spielzeugmuseum, die Sternwarte und das Meeresaquarium „Nautiland“ in Sonneberg, das Zweiländermuseum in Straufhain, das Friedensmuseum in Meeder, das Flakonmuseum in Kleintettau und Schloss Rosenau. Verbunden werden die Veranstaltungsorte durch Pendelbusse

www.museumsnacht-coburg-suedthueringen.de


Freiheit in den höchsten Tönen

Mit einem anspruchsvollen wie vielseitigen Programm entfaltet die diesjährige „Internationale Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra“ (ION), auch Teil des „Musikzauber Franken“, vom 19. bis 28. Juni 2015 das Thema Freiheit. Neben der Staatsphilharmonie Nürnberg und den Kantoren der historischen Altstadtkirchen spannen Gäste wie der Dresdner Kammerchor, die Bamberger Symphoniker und Concerto Köln einen weiten Bogen über die Auseinandersetzung mit dem Freiheitsverständnis in Religion, Natur, Geschichte und Musik – von der Interpretation bis zur Improvisation. Erstmals wird das Eröffnungskonzert mit Bachs Johannispassion von „Arte“ live im Internet übertragen. Dabei werden der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Solisten in St. Lorenz Teil des Publikums. Für neue Akzente sorgen die internationale Koproduktion „Sounds&Clouds“ sowie das Projekt „Über Wunden“ zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren. „Klangproben“, die Reihe „Pachelbel für alle“, ein Renaissancefest für Familien im Tucherschloss, Mittagskonzerte, eine ION-Party sowie die beliebte ION-Nacht an fünf Spielstätten runden das Programm ab

www.ion-musica-sacra.de


Höllenwesen, Drachen und Vampire

Fantasiegestalten zwischen Grauen und Komik begegnen den Besuchern der großen Sommerausstellung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (GNM): Vom 7. Mai bis 6. September 2015 geben rund 200 Exponate einen Überblick über Monster und Mythen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Handschriften, Kinoplakate und Filmausschnitte lassen Drachen und Dämonen, seltsame Mischwesen, Vampire und Fabelwesen Revue passieren – und veranschaulichen den schönen Schauer, das Schwanken zwischen Abscheu und Faszination. Im Mittelalter bevölkerten groteske Gestalten als Abbild des Bösen und des Teufels die Kirchenfassaden, später tauchten sie auch auf Gefäßen und Tafelbildern auf. Mit Objekten vom „Echternacher Kodex“ über Munchs Vampir-Gemälde und Franz von Stucks Medusen-Haupt bis zu den „Monstern des Alltags“ von Comiczeichner Christian Moser nimmt das GNM die Besucher mit zu einer Reise quer durch die Kulturgeschichte. War durch die Jahrhunderte vor allem die Angst vor dem Fremden eine Quelle der Dämonisierung, verbirgt sich in einer näheren Begegnung immer auch die Chance, im schrecklichen Biest den verzauberten Prinzen zu entdecken

www.gnm.de


Magische Momente

Vom 7. bis 17. Mai 2015 geht das „Internationale Varietéfestival – Dirk Denzers Magische Momente“ in Sennfeld bei Schweinfurt in seine fünfte Runde. Rund 150 Künstler aus aller Welt und allen Bereichen der Varietékunst werden dafür auf dem Freizeitgelände erwartet: von Magie bis Comedy, von Jonglage bis Artistik, von Musik bis Akrobatik. Dabei wartet das Festival mit einigen Neuerungen auf: Bei „Varieté Bavaria“ präsentieren sich durchgängig bayerische Künstler jenseits aller alpenländischen Klischees etwa mit Hochrad-Comedy, Alphornwahnsinn und bayerischer Artistik. Ebenfalls neu ist die Show „Varieté Magische Momente“, die durch die Kunst der Magie verzaubert. Unter der Moderation des renommierten Zauberkünstlers Stefan Alexander Rautenberg bieten internationale Könner atemberaubende Balancekunst sowie zauberhafte, akrobatische und artistische Darbietungen. Völlig neue Wege beschreitet Dirk Denzer mit dem „Varieté New Media – New Performance“. Bei dieser einzigartigen Mischung aus Artistik, Theater und Multimedia verschwimmen die Grenzen zwischen Sein und Schein. Als Format bekannt ist dagegen die Show „Varieté Lachen Machen“, die alle Stilrichtungen der Comedy vereint: von Artistik und Jonglage über Magie und Slapstick bis zu moderner Clownerie und Stand-up-Comedy. Ein Klassiker des Festivals ist auch der Sparkassen-Familientag mit großer Familienshow im Festivalzelt, Mitmachzirkus und der Gelegenheit, die Künstler hautnah zu erleben

www.varietefestival.de


Sansibar auf den Mainwiesen

Die Musik und Kultur der Insel Sansibar und Nordafrikas sind die Höhepunkte des Internationalen Africa Festivals Würzburg, das vom 4. bis 7. Juni 2015 auf den Würzburger Mainwiesen stattfindet. Das Festival wird vom Präsidenten der Insel Sansibar eröffnet. Das Ministerium für Information, Kultur und Tourismus stellt die Höhepunkte dieser afrikanischen Insel vor. Zudem präsentiert Mario Gerth vom 29. Mai bis 21. Juni 2015 in der VKU-Galerie Spitäle seine Fotoausstellung „Zanzibar – Traditionen am Tor zu Afrika“, die alte Traditionen der Insel dokumentiert. Die diesjährigen Künstler des Festivals kommen aus Marokko, Mali, Sambia, Süd- und Westafrika und von den Kapverden. So stellt die in ihrem Heimatland bekannte marokkanische Sängerin Oum ihr erstes Album vor. Auch Saxophonist und Komponist Klaus Doldinger ist bereits zum zweiten Mal mit seinem Projekt „Passport to Morocco“ zu Gast. Sänger und Gitarrist Habib Koité aus Mali spielt mit seiner Band Songs über Freundschaft und ruft zum friedlichen Zusammenleben auf. Zusätzlich zu den Konzerten bietet ein afrikanischer Basar eine große Auswahl an Kunst- und Gebrauchsgegenständen, Mode, Schmuck und Musikinstrumenten. Komplett wird das Festival durch Informationsstände, einen Handwerkermarkt, ein großes Kinderprogramm, eine offene Bühne, ein Late-Night-Programm und ein Kinozelt

www.africafestival.org


Schäferstündchen für alle Sinne

Es wird eng in den Straßen Mörnsheims im Naturpark Altmühltal, wenn sich am 16. und 17. Mai 2015 beim traditionellen „Altmühltaler Lamm“-Auftrieb wieder rund 1.000 Schafe und Ziegen auf ihren Weg zur Sommerweide machen. Dort sorgen sie dafür, dass die charakteristische Landschaft der Region mit ihren typischen Wacholderheiden erhalten bleibt: Die Schafe sind als „Rasenmäher“ im Einsatz und bewahren die kräuterreichen Heiden vor der Verbuschung. Das macht auch das Lammfleisch besonders schmackhaft. Diese besondere Symbiose feiert der Lammauftrieb mit einem gut bestückten Schäfer- und Handwerkermarkt, Kinderprogramm und der Führung „Auf den Spuren der Schafe“. Während man die kulinarische Seite bei deftigem Lammbraten oder feinen Lammbratwürsten genießt, zeigt der Schäfer, wie seine Schützlinge geschoren werden. Tipp: Von Mai bis September laden die regelmäßigen „kulinarischen Schäferstündchen“ zum Spaziergang mit dem Hüteschäfer und seiner Herde ein – nach der Wanderung gibt es kulinarische Spezialitäten vom „Altmühltaler Lamm“

www.naturpark-altmuehltal.de/lamm


Ein Himmel aus duftendem Weiß

Mit seinen rund 200.000 Kirschbäumen auf 2.500 Hektar Anbaufläche zählt die Fränkische Schweiz in Deutschland zu den größten geschlossenen Kirschanbaugebieten. Die süßen Früchte werden dabei nicht nur frisch genossen, sondern in den vielen Brennereien der Fränkischen Schweiz zu feinen Destillaten verarbeitet. Je nach Witterung zeigen sich die weißen Süßkirschenblüten zwischen Mitte und Ende April. Nach einer Reifezeit von etwa 60 Tagen können die süßen Früchte in der Regel im Juni geerntet werden. Damit Urlauber die Blütezeit genau mitverfolgen können, hat sich die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz das Blütenbarometer einfallen lassen. Es zeigt auf deren Webseite tagesaktuell an, in welchem Stadium sich die Blüte befindet. Live erlebt man das frühlingshafte Naturschauspiel zum Beispiel auf dem neun Kilometer langen „Pretzfelder Kirschenlehrpfad“. Wissenswertes zum Kirschenanbau, Natur und Geschichte vermitteln Schautafeln entlang des Weges. Führungen durch die Obstgärten bieten zudem die Genussbotschafter der Fränkischen Schweiz an, die ihr Wissen gerne mit den Gästen teilen. Ein Wochenendtipp zur Blütezeit ist das Walberlafest bei Kirchenehrenbach: Vom 1. bis 3. Mai 2015 wird hier die Kirschblüte mit Musik und kulinarischen Angeboten aus der Region gefeiert

www.fraenkische-schweiz.com/kulinarisch/kirschen.html


Gartenpracht rund um die Seen

Schlossgärten, botanische Besonderheiten, private Oasen, Lehrgärten, Parke und Naturschauspiele: 2015 erlebt man ein „Blühendes Seenland“. Ein Jahr lang stehen die Parks und Gärten im Fränkischen Seenland besonders im Fokus. Veranstaltungen und Führungen bringen sie den Besuchern näher. So wartet auf Gartenfreunde etwa am Schloss Dennenlohe der größte Rhododendronpark Süddeutschlands. Eine fürstliche Gartenanlage umgibt auch Schloss Dürrenmungenau. Zum „Tag der offenen Gartentür“ am 28. Juni 2015 öffnen Privatleute ihre Gärten für Interessierte. Ergänzt wird das Angebot durch Exkursionen sowie durch Open-Air-Veranstaltungen. Der blühende Veranstaltungsreigen erstreckt sich bis in den Oktober 2015: Über alle Termine und Sehenswürdigkeiten im Themenjahr informiert die Broschüre „Blühendes Seenland. Parke, Gärten & Balkone“, die kostenfrei beim Tourismusverband Fränkisches Seenland bestellt werden kann

www.fraenkisches-seenland.de


Gold für Urstöffla, Märzen und Rauch

Beim „International Craft Beer Award“ wurde die Brauerei Kundmüller aus Weiher bei Bamberg mit jeweils einer Gold-Medaille für ihr „Weiherer Urstöffla“, „Weiherer Märzen“ und „Weiherer Rauch“ ausgezeichnet. Damit holt das Familienunternehmen erneut einen der begehrtesten Bierpreise nach Bamberg. Beim Award wurden rund 600 Biere aus 21 Ländern von professionellen Verkostern unter die Lupe genommen. Biersommeliers, Brauer, Fachjournalisten und Experten nahmen sich den eingereichten Bieren an und entschieden, ob und welches Bier mit „Großem Gold“, „Gold“ oder „Silber“ gekrönt wurde. Der Craft Beer Award wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt und hat die Braubranche mit seiner innovativen Verkostungsmethode überzeugt. Bereits jetzt ist er der führende Craftbier-Wettbewerb weltweit. Die Brauerei Kundmüller ist dabei ein typisches Beispiel für die Brautradition in und um Bamberg. Sie verfügt auch über einen Gasthof mit gemütlichen Zimmern. Neben den köstlichen Bierspezialitäten des Hauses stehen zumeist hausgemachte, lokaltypische Gerichte auf der Karte. Weitere Informationen, verschiedene Bier-Reiseangebote und eine ausführliche Bierbroschüre bietet der Bamberg Tourismus & Kongress Service (www.bamberg.info) sowie die Initiative „Franken - Heimat der Biere.“

www.franken-bierland.de


Köstliche Rezepte und genussvolle Heimatgeschichten

Mit einem neuen Genussführer macht das Fichtelgebirge Appetit auf seine schönsten Seiten: Neben Einkehrtipps serviert er schmackhafte Rezepte sowie Wander- und Ausflugsziele wie den Kartoffelpfad oder das poetisch-pädagogisches Roggen-Museum in Weissenstadt am See. So erzählt der Genussführer beispielsweise über die Initiative „Essbares Fichtelgebirge“, bei der Wildkräuterköche mit hochwertigen Kreationen etwa aus Giersch, Bärwurz und Hirschholunder verwöhnen, oder vom traditionellen Kronfleisch. Ausgefallene Kreationen wie „Hoppelpoppel“ und „Schnepfendreck“ kommen nicht nur in den Werken des fränkischen Literaten Jean Paul vor, sondern werden auch bei Jean-Paul-Menüs serviert. Mehr über den kuriosen Vertreter der Romantik erfährt man entlang des Jean-Paul-Wegs durch das Fichtelgebirge – und unterwegs erfrischt ein Jean-Paul-Bier. Der Genussführer ist als Download bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge oder in gedruckter Form bei den Tourist-Informationen und Gasthäusern vor Ort erhältlich

www.tz-fichtelgebirge/services


Wandertage und Jubiläumsaktionen mit dem Bayerischen Rundfunk

Er ist als Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ zertifiziert, einer der „Top Trails of Germany“ und blickt 2015 bereits auf zehn erfolgreiche Jahre zurück: der „Altmühltal-Panoramaweg“. Gefeiert wird dies mit verschiedenen Jubiläumsaktionen. Am 29. Mai 2015 findet in Zusammenarbeit mit dem „Bayerischen Rundfunk – Studio Franken“ ein großer Wandertag statt: Unter dem Motto „Franken entdecken – mit dem Bayerischen Rundfunk auf dem Altmühltal-Panoramaweg“ wandert man von Solnhofen über Pappenheim nach Treuchtlingen. Wer mag, verlängert die Tour über Eßlingen und die Felsformation „Zwölf Apostel“. Die Radiosendung „Mittags in Franken“ auf Bayern 1 wird von 12.05 Uhr bis 13 Uhr live von der Mittagsrast auf dem Pappenheimer Marktplatz gesendet. Die „Frankenschau aktuell“ im Bayerischen Fernsehen berichtet ab 17.30 Uhr live von der Abschlussveranstaltung am Stadtschloss in Treuchtlingen. Zusätzlich werden exklusive geführte „Extratouren“ angeboten: Wer als Sportler beim „Trail-Running“ (26. Mai 2015), als Genusswanderer bei der kulinarischen Tour (27. Mai 2015) oder mit Kindern bei der Familientour (28. Mai 2015) dabei sein möchte, kann sich unter www.br.de/franken per E-Mail dafür bewerben. „Happy Birthday Altmühltal-Panoramaweg“ heißt es auch bei den Naturparkführern des Umweltzentrums Naturpark Altmühltal.

Am 3. Mai, 7. Juni, 5. Juli, 2. August, 6. September und 4. Oktober 2015 bieten sie geführte Wanderungen auf ausgewählten Streckenabschnitten an. Ebenso haben einige Stationsorte am „Altmühltal-Panoramaweg“ im Jubiläumsjahr geführte Touren im Angebot

www.altmuehltal-panoramaweg.de


Traumrunden in den Weinbergen

Im Mai steht das Fränkische Weinland im Zeichen ungetrübter Wanderfreuden: Am 1. Mai 2015 lädt der „Schwandertag“ rund um den Schwanberg in Iphofen ein, vom 11. bis 17. Mai 2015 werden im Kitzinger Land mit den „TraumRunden“ acht optimierte Rundwanderwege im Rahmen einer Aktionswoche eröffnet. Beim „Schwandertag“ laden die Weinbauvereine aus den Weinorten rund um den Schwanberg zu einer Wanderung in den Weinbergen ein. Dabei ist in jedem Ort in einer der Weinbergshütten Gelegenheit zum Verweilen, Schöppeln und Genießen: in Iphofen der Pavillon am Kronsberg, in Rödelsee die Küchenmeisterhütte, in Großlangheim die Hardthütte und in Wiesenbronn die Wachhügelhütte. Keine zwei Wochen später ist man dem „Wanderglück im Kitzinger Land“ auf der Spur: Acht neue „TraumRunden“ zwischen 7 und 13 Kilometern Länge rund um Abtswind, Castell, Dettelbach, Iphofen, Rödelsee, Wiesenbronn, Hüttenheim und Seinsheim zeichnen sich durch viele Einkehrmöglichkeiten und zahlreiche Aussichtspunkte wie die „Schönste Weinsicht Deutschlands“ bei Castell aus. Während der Auftaktwoche bieten Betriebe, Gästeführer und die beteiligten Orte viele Aktionen: von Qigong und Wellness über geführte Wanderungen und Weinverkostungen bis zu Kellerführungen ist einiges geboten. Eine Führung am Mittelwaldpavillon in Iphofen gehört ebenso dazu wie Schlossparkführungen und Konzerte am Schwanberg. Auch an Familien ist gedacht: mit einem Sonntagspicknick samt Rallye für Kinder in Dettelbach

www.iphofen.de, www.wanderglueck-kitzingerland.de


Ein Muss für Mountainbiker

Haßberge und Radfahren – das gehört zusammen wie Partner auf einem Tandem. In der Radsportszene machen besonders zwei Veranstaltungen in und um Hofheim i.UFr. von sich reden: der Haßbergritt am 9. Mai 2015 und der Triathlon am 26. Juli 2015. Der mittlerweile achte Haßbergritt ist die Herausforderung für Montainbiker. Für Profis oder reine Hobbybiker beziehungsweise Anfänger werden drei unterschiedliche Streckenprofile angeboten. Sie starten um 14 Uhr am historischen Hofheimer Marktplatz und sind von den Organisatoren und Helferteams des Veranstalters Tria TC Hofheim bestens präpariert. Verbunden ist das MTB-Event mit dem genussvollen Hofheimer Marktplatzfest. Ebenfalls in Hofheim i.UFr. findet der Triathlon statt, der eingebettet in die vielfältige Naturlandschaft der Haßberge ein Erlebnis für Sportler und Publikum ist

www.hassberge-tourismus.de


Kurze Wege für den aktiven Genuss

Es muss nicht immer die ausgedehnte Tagestour sein, die für Wandervergnügen sorgt: Deshalb macht der Frankenwald mit seinen „Wanderquickies“ Kurzentschlossenen, Familien und Wandereinsteigern Lust auf entspannte Touren in der Landschaft des Naturparks. Die „Quickies“ auf verschiedenen Rundwegen dauern maximal drei Stunden und führen auf etwa zehn Kilometern vorbei an historischen Orten und idyllischen Weilern. Einer von ihnen ist der knapp acht Kilometer lange „Hühnergrund-Weg“, bei dem die Wanderer den Ausblick vom Oberleupoldsberg genießen und am Ende der Tour bei einer Floßfahrt auf der „Wilden Rodach“ in Wallenfels viel Spaß haben. Der „Almweg“ hingegen führt hinauf auf die Radspitze und schenkt den Wanderern einen herrlichen Blick bis zum Staffelberg, zum Ochsenkopf und zum Schneeberg – genauso wie einen Besuch der Radspitzalm und damit einem der schönsten Biergärten Frankens. In Wirsberg startet die etwa dreistündige Tour auf dem „Franzosenweg“ ins Tal der Schorgast und zu den Resten der Burgruine Wirsberg

www.frankenwald-tourismus.de, www.frankenwaldverein.de


Ein Reigen des Spitzensports

Von Mai bis Juni 2015 ist Nürnberg Gastgeber für eine ungewöhnlich dichte Folge von herausragenden Sportwettbewerben. Zum Auftakt messen sich am 17. Mai 2015 die Rad-Profis zum Abschluss der Bayern-Rundfahrt auf einem Stadtkurs rund um die historische Stadtmauer. Das Jedermann-Rennen und das Begleitprogramm machen das Ereignis zu einem Fest nicht nur für Radsportbegeisterte. Ebenfalls ab 17. Mai 2015 treffen sich eine Woche lang die besten deutschen Tennisspielerinnen bei WTA-Turnier um den Nürnberger Versicherungscup. Einen Monat später, vom 26. bis 28. Juni 2015, geben die Piloten der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) und der Partnerserien Vollgas auf dem Norisring und damit auf Deutschlands einzigem Stadtkurs. Erstmals werden beim ADAC-Speedweekend die DTM-Wertungsläufe auf Samstag und Sonntag verteilt. Den Höhepunkt bilden die Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten am 25. und 26. Juli 2015 im Nürnberger Frankenstadion: Hier geht es für die Top-Sportler auch um die Tickets für die Weltmeisterschaften in Peking

www.sportservice.nuernberg.de, www.norisring.de, www.nuernberger-versicherungscup.de, www.leichtathletik.de


Eine Dekade unvergleichlichen Naturbadens

Zehn Jahre ist es her, dass in der „FrankenTherme Bad Königshofen“ der erste Natur-Heilwassersee Deutschlands eröffnet wurde und die Therme in den Haßbergen damit komplettes Neuland im Bäderwesen betrat. Bis heute gibt es kein vergleichbares Angebot, das naturbelassenes Mineralheilwasser mit über zehn Gramm gelösten Mineralien und 30 Grad Badetemperatur vollbiologisch aufbereitet. Kies- und Pflanzenfilter ersparen hier den Zusatz von Chlor, was vor allem Badegäste mit Hautproblemen sehr schätzen. Das Jubiläum feiert die Therme mit dem Seefest am 28. Juni 2015. Dabei gelten Eintrittspreise wie vor zehn Jahren: Man zahlt für zwei Stunden und badet ohne Zeitbegrenzung. Das Fest beginnt mit einem Frühschoppen am Heilwassersee und bietet am Vormittag ein Volleyball-Turnier, Kinderbetreuung, Frühsport und Aqua-Zumba im Heilwassersee sowie ein Kurkonzert. Nachmittags wird im und am See getanzt, die Wasserwacht stellt sich vor und es erklingt „Strandkorb-Musik“. Zum Sonnenuntergang umrahmt Blasmusik die Siegerehrung des Volleyballturniers

www.frankentherme.de


Wohlfühlen im Wonnemonat

Im Wonnemonat Mai verwöhnt die „Franken-Therme Bad Windsheim“ im Steigerwald mit entspannenden Angeboten. Den Anfang macht am 1. Mai 2015 die Mitternachtssauna unter dem Motto „Maiblühen“ rund um wohltuende Blumen- und Blütendüfte. Ein „Gartenspaziergang“ steht am 10. Mai 2015 zum Muttertag auf dem Programm: mit einem Aufguss speziell für Frauen um 16 Uhr in der Panorama-Sauna. Danach dürfen sich alle Damen über ein Gesichtspeeling und frisches Obst freuen. Wohltuend sind zudem die Qi-Gong-Einheiten im 1,5-Prozent-Sole-Becken (4. und 18. Mai 2015 jeweils 18 Uhr) sowie der Klangaufguss im Brechelbad (4. und 18. Mai 2015 jeweils 19 Uhr). Sanfte Obertöne entspannen bei der Klangmeditation im Kaminzimmer (4. und 18. Mai 2015 jeweils um 20 Uhr) sowie bei der Klangmeditation im Sauna-Ruhehaus (12. Mai 2015 um 19 und 20 Uhr), bei der Klänge und Stimmungen aus der Natur nachempfunden werden

www.franken-therme.net


Fünf Sterne für das Erdfeuer

Eine hohe Auszeichnung für die „ThermeNatur Bad Rodach“: Der Deutsche Saunabund hat der Saunawelt „Erdfeuer“ sein höchstes Qualitätssiegel „SaunaPremium“ mit fünf Sternen verliehen. Damit gehört die Saunalandschaft der Therme offiziell zu den hochwertigsten Einrichtungen in ganz Deutschland. Für diese Auszeichnung musste ein umfangreicher und anspruchsvoller Kriterienkatalog erfüllt werden. Neben Grundvoraussetzungen wie geprüfter Wasserqualität und geschultem Fachpersonal müssen mehrere Sauna- und Warmlufträume sowie mindestens eine Sauna im Außenbereich zur Verfügung stehen. Ebenfalls gefordert werden verschiedene Abkühlbereiche und Badebecken. Fünf Sterne bekommt zudem nur, wer zahlreiche Wohlfühlangebote wie unterschiedliche Massagen und Schönheitspflege sowie Bewegungskurse im Angebot hat. Auch ein Restaurant muss vorhanden sein. Der Deutsche Saunabund ist überzeugt von der „ThermeNatur“: Die Saunawelt „Erdfeuer“ wartet unter anderem mit offenen Feuerstellen und Blockhaussaunen, Erd-, Aufguss-, Erdhügel- und Finnischer Sauna sowie der BioOase und der Vitabar auf

www.therme-natur.de


Die schönsten Touren zu Flussgenuss und Hochgefühl
Auf dem Rad durch das Urlaubsland Franken


Überall in Franken steht die Natur in den Startlöchern – ein deutliches Zeichen dafür, dass auch die Radelsaison nicht mehr weit ist. Wer sich in Franken aufs Rad schwingt, kann sich herrlicher Touren gewiss sein, bei denen sich Natur mit Kultur verbindet, wo sich gemütliche Routen an Frankens Flüssen mit sportlichen Erlebnissen in den Mittelgebirgen abwechseln und immer Zeit ist, um die kulinarischen Höhepunkte Frankens zu genießen. Dabei überzeugen die fränkischen Radwege immer auch mit ihrer Qualität, wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) regelmäßig in seinen Reiseanalysen bestätigt.


Genuss am Fluss: der „MainRadweg“

Immer richtig sind Radler in Franken, wenn sie dem Lauf der Flüsse folgen. Bestes Beispiel dafür ist der „MainRadweg“, der dem Main von seinem Ursprung bis zu seiner Mündung in den Rhein folgt. Seine rund 600 Kilometer lange Strecke zählt nicht nur zu den beliebtesten Fernradwegen in Deutschland, sondern auch zu den vielfältigsten Strecken in Franken. Das beginnt schon bei seiner Quelle – besser gesagt, bei seinen zwei Quellen: die des Weißen Mains nahe Bischofsgrün im Fichtelgebirge und die des Roten Mains bei Creußen in der Fränkischen Schweiz. Deshalb hat man zu Beginn der Tour auf dem „MainRadweg“ auch die freie Auswahl, an welcher Quelle man starten möchte. In Kulmbach im Frankenwald vereinigen sich Roter und Weißer Main – genauso wie die beiden Routen. Nun führt der Radweg zunächst vorbei an Lichtenfels und Bad Staffelstein, wo Bayerns wärmste und stärkste Thermalsole neue Kraft schenkt. Weiter geht es in den Steigerwald und in die UNESCO-Welterbestadt Bamberg, in der das Bier eine sehr große Rolle spielt.

Erreichen die Radler die Haßberge, so mischen sich bereits Weinberge ins Landschaftsbild, bevor sie im Fränkischen Weinland die Hauptrolle übernehmen. Berühmte Weinorte liegen hier auf dem Weg ebenso wie die Kunststadt Schweinfurt und natürlich Würzburg, dessen Residenz zum Welterbe der UNESCO zählt. Dem Wein bleibt der „MainRadweg“ auch im Lieblichen Taubertal treu, bevor er sich aufmacht, durch die Weinberge und die Wälder des Spessart-Mainlands sowie einem Zwischenstopp in Aschaffenburg seiner Vereinigung mit dem Rhein im hessischen Wiesbaden entgegenzustreben: Dort endet der „MainRadweg“

www.mainradweg.com


Raderlebnis an vier Flüssen

Schlängelt sich der Main von Ost nach West durch Franken, so entdeckt man das Urlaubsland auf dem „Tauber-Altmühl-Radweg“ von Norden nach Süden. In Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet und das auch an der Strecke des „MainRadwegs“ liegt, beginnt diese 350 Kilometer lange Strecke. Ihr erster Abschnitt verläuft auf derselben Route wie der vom ADFC mit fünf Sternen ausgezeichnete Qualitätsradweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ mit Stationen am Kloster Bronnbach, in Tauberbischofsheim, in Bad Mergentheim und Weikersheim. In Rothenburg ob der Tauber verlässt der Weg die Tauber und strebt im Romantischen Franken über den Naturpark Frankenhöhe dem Quellgebiet der Altmühl entgegen. Die noch junge Altmühl geleitet die Radler zunächst ins Fränkische Seenland an den Altmühlsee und nach Gunzenhausen. Nun vereint sich die Route mit dem „Altmühltal-Radweg“ und folgt dem Lauf der Altmühl über Eichstätt und Riedenburg durch den Naturpark Altmühltal nach Kelheim. Hier mündet der Kanal in die Donau – und mit einer Schifffahrt zum Donaudurchbruch findet die Tour ein fulminantes Ende

www.tauber-altmuehl-radweg.de


Stadtkultur und kulinarische Leidenschaften

Die Kombination traumhafter Landschaften mit Frankens Städtehöhepunkten zeichnet noch weitere Routen durch das Urlaubsland aus. Der Radweg „Romantische Straße“ etwa eignet sich hervorragend, um Würzburg mit Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl zu verbinden – letztere sind ehemals Reichsstädte, in denen die Faszination des Mittelalters heute noch deutlich spürbar ist. Stolze Bauten sind zudem die Begleiter auf dem „Radweg Burgenstraße“ von Mannheim nach Prag, unter denen zum Beispiel die Markgräfliche Residenz in Ansbach, die Kaiserburg in Nürnberg, die Altenburg in Bamberg, die Veste Coburg, die Plassenburg in Kulmbach und die Eremitage in Bayreuth herausstechen.

Doch nicht nur die Kultur, auch der kulinarische Genuss gehört zum Radeln in Franken einfach dazu. Auf dem „Aischtalradweg“ zwischen Rothenburg ob der Tauber und Bamberg ist man zum Beispiel im Land der Karpfenteiche und Bierkeller unterwegs. Die Bierkultur spielt auch auf dem „RegnitzRadweg“ eine große Rolle – genauso wie frisch gestochener Spargel, Erdbeeren und Meerrettich. Wer auf diesem Weg der Regnitz über Fürth, Erlangen und Forchheim bis nach Bamberg folgt, sollte viele Pausen für genussvolle Momente einplanen. Will man sich nach dem Radeln eine Extraportion Entspannung gönnen, wählt man die „Thermentour“: Sie führt von Bad Rodach über Bad Staffelstein nach Bayreuth und damit mitten hinein in die Vielfalt der Heilbäder und Kurorte Frankens

www.frankentourismus.de/radtouren


Mit dem Mountainbike ins Mittelgebirge

Ideales Terrain für unbegrenzten Fahrspaß sind die fränkischen Mittelgebirge. Etwas anspruchsvoller sind die Routen zwar durch ihre Steigungen durchaus – aber die Landschaften und Ausblicke machen die Anstrengung schnell wieder wett. Da wundert es nicht, dass gerade Moutainbiker die fränkischen Mittelgebirge zu schätzen wissen. Vor allem der Frankenwald, die Rhön, die Fränkische Schweiz, das Fichtelgebirge, das Spessart-Mainland, die Haßberge und das Nürnberger Land sind ideales Terrain für Mountainbiker. Sie bieten Einsteigerrouten genauso wie anspruchsvolle Singletrails und Downhill-Routen. Letztere finden sich etwa auf den „Bike Fun Trails“ am Döbraberg, im „Bike-Funpark“ am Ochsenkopf oder im „Bikepark Osternohe“ bei Schnaittach (www.frankentourismus.de/mountainbiken). Mountainbiker haben zudem vielfach Gelegenheit, den Spaß auf dem Bike mit Wettkampffieber zu verbinden: beim Mountainbike-Wettbewerb „Haßberg-Ritt“ (9. Mai 2015) in Hofheim i.UFr., beim „12h-Mountainbikerennen“ (4. Juli 2015) in Schnaittach oder beim „RhönBikeKing“ (4. Juli 2015) rund um den Kreuzberg.

Es ist aber nicht nur das Mountainbike, das für sportliche Spannung sorgt: Vom 12. bis 17. Mai 2015 macht die Bayern-Rundfahrt und damit Deutschlands bedeutendstes Etappenrennen wieder Station in Franken: Selb, Ebern und Haßfurt sind Etappenziele, der Finalsprint mit großem Rahmenprogramm findet am 17. Mai 2015 in Nürnberg statt. Am 1. und 2. August 2015 legt der Frankenwald-Radmarathon in Stockheim noch einmal kräftig sportlich nach

www.frankentourismus.de/veranstaltungen


Der Motor für mehr Radvergnügen

Wer gerne auf etwas Unterstützung bei längeren Touren oder Anstiegen zurückgreift, steigt aufs E-Bike und nutzt in Franken das Netz aus Service- und Vermietstationen sowie Ladestationen. Besten Service sowie spezielle Routenvorschläge rund ums E-Bike bieten der Spessart und das Liebliche Taubertal sowie die movelo-Regionen „Zwischen Main und Rhön“, „Fränkische Schweiz“, „Bamberger Land“, „Frankenwald“, „Fichtelgebirge-Bayreuth“ und „Nürnberger Land“. Auch im Naturpark Altmühltal, im Fränkischen Seenland und im Romantischen Franken steht das E-Bike besonders im Fokus: Diese drei Ferienlandschaften haben sich als „Stromtreter-Regionen“ zusammengeschlossen

www.frankentourismus.de/e-bike


Gemeinsam auf Tour

Das gemütliche Radeln steht auch bei vielen Radveranstaltungen in Franken in den kommenden Wochen im Vordergrund. Zum Saisonauftakt geht es zum „Radelspaß ins Werntal“ (26. April 2015): Entlang der Strecke des „Wern-Radwegs“ bieten Gastronomen, Vereine, Gästeführer und Gemeinden geführte Radtouren, kulinarische Leckereien, Führungen und Attraktionen rund ums Rad. Ein echter Familienradeltag findet am 1. Mai 2015 in Erlangen statt: Beim „Erlanger Rädli“ fahren die Teilnehmer zu Erlebnisstationen, die über die ganze Stadt verteilt sind. Gänzlich ungestört vom motorisierten Verkehr sind Radler am 17. Mai 2015 beim „Autofreien Sonntag für Genießer“ im Fränkischen Weinland unterwegs. Ein 45 Kilometer langer Rundkurs führt von der Volkacher Mainschleife zu den kulturellen Schätzen im Schweinfurter Land und zurück – garniert mit einem abwechslungsreichen Programm der teilnehmenden Orte. Zu einer Familienradtour lädt auch der „Rhöner Kuppenritt“ am 12. Juli 2015 ein. Neben der Familienstrecke führen dabei noch viele weitere Routen durch die Mittelgebirgslandschaft rund um Bad Neustadt. Auch zum Ausklang der Radsaison hat man noch die Wahl zwischen vielen Veranstaltungen. Am 13. September 2015 heißt es in Steinau an der Straße etwa „Kinzigtal total – Vorfahrt fürs Rad“ und am gleichen Tag lädt Kitzingen zur „Bocksbeutelradtour“ ein

www.frankentourismus.de/veranstaltungen


Mehr Service für erholsame Radeltage

Zum entspannten Radgenuss trägt auch der ausgezeichnete Service für Radler in Franken bei. Rund 400 Übernachtungsbetriebe haben sich besonders auf die Bedürfnisse von Radlern eingestellt – etwa durch die Möglichkeit, auch nur für eine Nacht zu bleiben oder durch einen Fahrradabstellraum. Für diese Leistungen wurden sie vom ADFC als „Bett+Bike“-Betrieb zertifiziert. Dicht geknüpft ist in Franken außerdem das Netz an Verleih- und Vermietstationen für Fahrräder und Reparaturwerkstätten. Zudem machen die fränkischen Orte, Urlaubslandschaften und touristischen Dienstleister aktiven Gästen die Urlaubsplanung besonders einfach: Sie bieten praktische Arrangements an, die genussvolle Touren und besten Service miteinander verbinden.

Ein weiterer Vorteil für Radler in Franken ist die gute Zusammenarbeit mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) und weiteren Verkehrsunternehmen. So ist während der Saison entlang des „MainRadwegs“ der Rad-Wander-Express-Frankenland unterwegs, der den Transport der Räder besonders einfach macht. Zusätzlich fahren in vielen Urlaubslandschaften Busse, die dank eigenem Fahrradanhänger ideal für die Touren sind. Diesen Service findet man beispielsweise im Naturpark Altmühltal, in der Rhön, im Fichtelgebirge und im Frankenwald sowie bei einigen Sonderlinien des VGN, die unter anderem im Fränkischen Seenland und im Steigerwald unterwegs sind.

Den besten Überblick über die fränkischen Touren und den Radservice bietet die FrankenTourismus-Website. Über sie kann man auch die aktuelle Themenzeitung „Franken Radelparadies“ sowie die praktischen Tourenbegleiter zum „MainRadweg“, zum „RegnitzRadweg“ und zum „Tauber-Altmühl-Radweg“ bestellen, wobei diese Broschüren auch als Blätterkatalog zur Verfügung stehen. Praktisch für unterwegs sind außerdem die kostenlosen Apps zum „MainRadweg“ und zum „Tauber-Altmühl-Radweg“: Sie bieten viele Informationen zur Tour genauso wie georeferenzierte Karten, die auch im Offline-Modus nutzbar sind.

FrankenTourismus, Postfach 440453, 90209 Nürnberg, Telefon 0911/94151-0, Fax 0911/94151-10, info@frankentourismus.de, www.frankentourismus.de




+++ Update März +++

Fastenbier, Osterbräuche & Neue Radwege


Bild oben: Bieberbach, Osterbrunnen


Familienfeste sind eine großartige Sache – vor allem, wenn es sich um eine so faszinierende Künstlerfamilie wie die Cranachs handelt. Lucas Cranach d. Ä., sein Sohn und seine Werkstatt haben die Kunst der Renaissance maßgeblich mitgeprägt und waren Wegbegleiter Martin Luthers. Der Künstlerfamilie und den Ausstellungen zum Jubiläum „500 Jahre Lucas Cranach d. J.“ ist unser aktuelles Feature gewidmet.

Überhaupt sind die kommenden Wochen voller kultureller Höhepunkte: Sei es musikalisch, cineastisch oder bei außergewöhnlichen Ausstellungen. Auch der Frühling kündigt sich bereits an und wird unter anderem mit leichten Gerichten oder Fastenbier, mit Osterbräuchen oder magischen Momenten gefeiert.

Neue Radwege wie der „Wörnitz-Radweg“ läuten die Aktivsaison ein – und wer bis dahin noch neue Kraft tanken will, ist in den fränkischen Thermen gut aufgehoben. Bis dahin – genussvolle Tage und kunstvolle Frühlingsgefühle


Kunstvolle Höhepunkte

Das kostenlose Franken ReiseMAGAZIN für iPad und Android-Tablet startet mit vielen Themen ins Jahr 2015. Die neue Ausgabe macht mit Reportagen, Interviews, Reisetipps, Videos und Bildergalerien Lust auf fränkische Höhepunkte. Dabei wird es dieses Jahr besonders kunstvoll: Kronach, Coburg und Nürnberg feiern mit Ausstellungen und Veranstaltungen das Cranach-Jubiläum. Lucas Cranach d. Ä. gehört neben Albrecht Dürer zu den prägendsten Kunstgestalten der Renaissance.

Gemeinsam mit seinem Sohn Lucas Cranach d. J. und seiner florierenden Werkstatt etablierte Cranach sich nicht nur als Künstler, sondern auch als Unternehmer und Marketingstratege. Heiter wird es im neuen ReiseMAGAZIN dank Martin Rassau und Volker Heißmann. Die beiden fränkischen Komödianten präsentieren sich und ihre „Comödie Fürth“ im Interview. Geschichten und Videos über das Bamberger Reinheitsgebot, das noch älter ist als das Bayerische Reinheitsgebot, fränkische Frühlingsbräuche und jüdische Geschichte in Franken ergänzen die Ausgabe.

Die App ist kostenlos im Apple Zeitungskiosk oder im Google PlayStore erhältlich und kann direkt auf das Tablet geladen werden. Übrigens kann man auf der Website von Franken Tourismus auch ohne passendes Gerät im Franken ReiseMAGAZIN blättern

www.frankentourismus.de/e-magazin


Unterwegs bestens informiert

Wer im Gebiet des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) einen Urlaub oder einen Ausflug mit Bus und Bahn plant, muss sich dank der VGN-App „Fahrplan & Tickets“ sowie der mobilen Website mobil.vgn.de nicht mehr sämtliche Informationen über Verbindungen, Abfahrtszeiten oder die Wanderroute vorab ausdrucken.

Die App, die für Android, iOS und Windows Phone erhältlich ist, berechnet Verbindungen von Haustür zu Haustür, zeigt detaillierte Karten- und Netzpläne, speichert oft genutzte Verbindungen und informiert über Fahrplanänderungen und Fahrpreise. Auch die mobile Website bietet Urlaubern einen großen Service. Neben der Fahrplanauskunft gibt es hier ausführliche Infos über Tickets und Fahrpreise.

Tarifkenntnisse sind nicht erforderlich, da die Fahrplanauskunft den jeweiligen Fahrpreis gleich ermittelt. Besonders vorteilhaft für Touristen und Ausflügler sind die Freizeittipps, die man auf dem Smartphone nicht nur ansehen, sondern auch gleich herunterladen kann. Rund 200 Freizeittipps samt Karten, GPS-Tracks, Wegbeschreibungen und Einkehrmöglichkeiten im Verbundgebiet des VGN stehen hier zur Auswahl

www.vgn.de


Meisterliche Saitenklänge im Stadttheater

Die Aschaffenburger Gitarrentage zählen zu den ältesten und bedeutendsten Veranstaltungsreihen ihrer Art und aufgrund ihrer Qualität zum „Musikzauber Franken“. Vom 21. Februar bis 22. März 2015 bietet das Festival im Stadttheater Aschaffenburg und an weiteren Spielorten wieder ein abwechslungsreiches Programm.

Die Gitarrentage starten am 21. Februar 2015 mit einem Flamenco-Konzert mit dem „Niño de Pura Quartett“, gefolgt am 28. Februar 2015 vom großen Orchesterkonzert, bei dem namhafte Solisten und das Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau zu hören sind. Das „Kerzenscheinkonzert“ am 7. März 2015 gestalten preisgekrönte Solisten und verschiedene Ensembles. Weitere Programmpunkte sind ein Konzert für Flöte und Gitarre mit dem „Baumbach-Duo“ (8. März 2015), ein Gesprächskonzert über „La Purpura de la Rosa“ und damit über die erste Oper der Neuen Welt (13. März 2015) sowie ein Solokonzert mit dem international gefragten Gitarristen Goran Krivokapic (14. März 2015).

Beim Abschlusskonzert am 22. März 2015 steht das dynamische Quartett „Guitar4mation“ auf der Stadttheaterbühne. Zudem werden im Rahmen des Festivals Meisterkurse für fortgeschrittene Schüler, Studenten, Profis und Lehrkräfte angeboten (1. März 2015). Als Dozenten unterrichten Solisten des Orchesterkonzertes – und auch Zuhörer sind bei den Kurseinheiten willkommen

www.stadttheater-aschaffenburg.de


Das Wort des Dichters in der ganzen Stadt

Der Schriftsteller Jean Paul, einer der großen Klassiker der deutschen Literatur und Schöpfer von zahlreichen Aphorismen und Werken wie „Flegeljahre“ oder „Siebenkäs“, ist in Bayreuth allgegenwärtig. Zu seinem 252. Geburtstag am 21. März 2015 widmet ihm die Stadt, in der er gelebt hat und gestorben ist, wieder zahlreiche Aktionen: darunter Führungen, Lesungen, freier Eintritt ins Jean-Paul-Museum und ein Jean-Paul-Shop in seinem Wohn- und Sterbehaus (Friedrichstraße 3).

Im Programm sind zudem kostenlose Führungen auf dem Jean-Paul-Weg; im Jean-Paul-Museum werden Texte des Schriftstellers vorgetragen. Gleich alle 15 Minuten (von 12.15 bis 14.00 Uhr) ist Jean Paul in der Markgrafenbuchhandlung (Opernstraße 1-3) zu hören: Hier werden seine Aphorismen zum Fenster hinaus gelesen. Im Wilhelmine-Museum im Neuen Schloss finden kostenlose Führungen zum Thema „Jean Paul, Wilhelmine und Arkadien“ statt. Auch die „Rollwenzelei“, in der Jean Paul geschrieben hat, kann bei Führungen besichtigt werden

www.bayreuth-tourismus.de


Klassik belebt!

Unter dem Motto „Klassik belebt!“ lädt Bayreuth vom 30. April bis 23. Mai 2015 zur „Musica Bayreuth“ ein. In ihrer 54. Saison bietet die Veranstaltungsreihe wieder ein vielfältiges Programm, das der Klassik verpflichtet ist und dabei auch die Berührung mit anderen Genres sucht. Beim Auftakt der Reihe, die aufgrund ihrer Qualität und ihres Ambientes auch zum „Musikzauber Franken“ gehört, trifft dank der deutsch-serbischen Formation „Uwaga“ der Balkan auf Klassik; den Abschluss bildet die traditionelle Spazierfahrt. Sie führt 2015 in die vogtländische Residenzstadt Greiz.

Dazwischen geben sich große Künstler sowie kleine, aber feine Ensembles die Ehre. Erwartet werden unter anderem das Weltklasse-Streichquartett „Quatuor Ebène“ und der Ausnahme-Organist Cameron Carpenter. Ein weiterer Höhepunkt der „Musica Bayreuth“ ist das Konzert in der Stadtkirche mit den Bamberger Symphonikern. Passend zur „Musica Bayreuth“ bietet die Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH die Pauschale „Musica in Bayreuth“ an (ab 129 Euro pro Person). Eintrittskarten für ein Wunschkonzert der Musica Bayreuth bucht man dort gerne hinzu

www.musica-bayreuth.de, www.bayreuth-tourismus.de


Zwischen Schlossstrand, Klassik am See und Bergkirchweih

Mit legendären Festen, kulturellen Höhepunkten und kulinarischen Neuigkeiten ist der Veranstaltungskalender Erlangens auch 2015 wieder bestückt: Er lädt ein, die vielen Gesichter der Markgrafen- und Medizinstadt kennen zu lernen.

Gleichsam bricht in Erlangen die fünfte Jahreszeit mit der Eröffnung der Bergkirchweih (21. Mai bis 1. Juni 2015) an. Rund eine Million Besucher pilgern dann auf den „Berch“ mit seinen vielen Bierkellern. Urlaubsgefühle weckt vom 9. Juli bis 9. August 2015 der „Erlanger SchlossStrand“: Am Schlossplatz warten 150 Tonnen feinster Sand, Liegestühle, Strandkörbe und ein breites Angebot an Speisen, Getränken und Cocktails.

Auch Kulturfans kommen auf ihre Kosten: Dafür sorgen das „Internationale Figurentheaterfestival“ (8. bis 17. Mai 2015), die „Erlanger Schlossgartenkonzerte“ (ab 10. Mai 2015 immer sonntags), „Klassik am See“ (29. Juli 2015) und das „Erlanger Poetenfest“ (27. bis 30. August 2015). Der „Erlanger Weihnachtszauber“ (ab 25. November 2015) schließt den Veranstaltungsreigen – samt Waldweihnacht am Schlossplatz, Historischer Waldweihnacht am Neustädter Kirchenplatz und der Eislauffläche „Erlangen on Ice“

www.erlangen-marketing.de


Premierentage im „Babylon“

Vom 19. bis 22. Februar 2015 erleben die Jüdischen Filmtage Fürth ihre Premiere. In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Franken zeigt das Babylon-Kino am Stadtpark Filme, die großteils zum ersten Mal in der Region im Kino zu sehen sind.

Einige Filme laufen während des Festivals sogar weit vor dem offiziellen Filmstart. Die Auswahl der insgesamt 14 Filme zeigt unbekannte Facetten des jüdischen Lebens. Natürlich spielt dabei die jüdische Geschichte, insbesondere im 20. Jahrhundert, eine Rolle. Der Fokus ist jedoch auf aktuelle Themen gerichtet, beim Premierenfestival ist dies das Thema Homosexualität.

Die Bandbreite der Filme reicht von der schwarzhumorigen israelischen Senioren-Komödie „Am Ende ein Fest“ bis zur Dokumentation über die jüdisch-orthodoxe Punkszene New Yorks. Das Begleitprogramm bietet Gelegenheiten zur Diskussion, Filmschaffende stellen ihre Werke persönlich vor und bei einem Brunch am Sonntagvormittag genießt man israelische Küche

www.juedische-filmtage.de


Ein Abend voller Rhythmus

Nach den großen Erfolgen in den Vorjahren lädt Coburg am 14. März 2015 wieder zur „Coburger Jazznacht“ am Markt ein. Zum Auftakt spielt ab 19 Uhr im Rathaussaal das Trio um Wolfgang Dauner, eines der prägenden Gesichter des deutschen Jazz. Am Kontrabass ist Dieter Ilg zu hören, am Schlagzeug Flo Dauner, Schlagzeuger der Hip-Hop-Band „Die Fantastischen Vier“. Um 21 Uhr gastiert im Gasthof „Münchner Hofbräu“ das „Cooking Trio“.

Der wandlungsfähige Saxophonist Hubert Winter zählt zur ersten Liga der deutschen Jazzszene. Mit ihm treten am Kontrabass Felix Himmler und am Schlagzeug Tobias Schirmer auf, beide ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreis. Zeitgleich spielen im Kulturhaus „Leise am Markt“ Sachie Matsushita, Markus Krämer und Philipp Schaeper unter dem Motto „Jazz meets Classic – Japan meets Germany“. Ebenfalls um 21 Uhr beginnt der Auftritt des „Till Martin Quartetts“ im Ratskeller. Der Münchner Saxophonist und Komponist stellt sein neues Album vor und musiziert mit Pianist Christian Elsässer, Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Bastian Jütte

www.coburg-tourist.de


Jubiläum für eine cineastische Kulturbegegnung

Die Anfänge waren bescheiden, doch inzwischen findet das „Nürnberger Filmfestival Türkei/Deutschland“ überregional Zuspruch und Beachtung – und das sogar am Bosporus. Vom 13. bis 22. März 2015 bietet es bereits zum 20. Mal ein Forum für die Kulturbegegnung von Filmschaffenden und Kinoliebhabern.

Präsentiert werden rund 50 aktuelle Produktionen in den Sparten Kurz-, Dokumentar- und Spielfilme. Als einer der prominenten Gäste stellt Regisseur Nuri Bilge Ceylan seinen bereits in Cannes mit der „Goldenen Palme“ ausgezeichneten Film „Winterschlaf“ vor. Sein Kollege Fatih Akin, langjähriger Begleiter und Ehrenpreisträger des Festivals, bring seinen neuen Film „The Cut“ mit nach Nürnberg

www.ffdt.de


Der Weg der Kaiserin

Zum Pfingstfest 2015 (21. bis 25. Mai 2015) begeben sich Künstler und Kunstinteressierte auf eine Pilgerreise zum Kloster Michaelsberg in Bamberg, das 2015 sein tausendjähriges Stiftungsjubiläum feiert. Als Mitstifterin des Klosters, das bis zur Säkularisation zu den bedeutendsten in Europa zählte, gilt die Heilige Kunigunde, Gattin des für Bamberg so bedeutenden und ebenfalls heiligen Kaisers Heinrich II.

Deshalb nimmt die Prozession auch an der Kunigundenkapelle in Aub ihren Anfang. Der Weg führt von dort über Bullenheim, Scheinfeld, Kloster Schwarzenberg, Burghaslach, Kirchrimbach und Burgebrach nach Bamberg. Die in mehrere Tagesetappen aufgeteilte Kunstprozession wird von der Prozessionsmusik von Peter Fulda sowie dem Frauenchor Ars Musica Aub begleitet – genauso wie von Sängerin Susanne Pfitschler und Tänzerin Lisa Kuttner, die beide auf ihre Weise die Heilige Kunigunde verkörpern.

An den Konzertstationen schaffen sie Raum für Meditation und Reflexion. Die Pilgerreise wird zudem von verschiedenen Auftragskunstwerken, die unter anderem von mitwandernden Künstlern stammen, bereichert. Umrahmt wird die Prozession vom Ausstellungsprojekt „Himmelsgarten“. Die koreanische Künstlerin Anna Bien zeigt dabei in der Oswaldkapelle auf dem Bamberger Michaelsberg unter anderem Zeichnungen, die sich mit der floralen Welt des Deckengemäldes des St. Michaelsklosters auseinandersetzen.

Im Fränkischen Spitalmuseum in Aub sind Modelle des Künstlers Winfried Baumann zu sehen. Sie wurden speziell für Pilger und Wallfahrer entwickelt und befassen sich mit den Themen Mobilität, Behausung, Verpflegung und Fortbewegung. Beim Abschlusskonzert am 25. Mai 2015 wird unter anderem die Komposition „Schleierflug“ aufgeführt

www.stadt.bamberg.de


Modellparade en miniature

Das Nürnberger DB-Museum öffnet seine Schatzkiste: In einer neuen Abteilung breitet es ab 16. April 2015 die Fülle seiner Modellsammlung aus. Die rund 1.500 Miniaturfahrzeuge in allen gängigen und auch ungewöhnlichen Maßstäben und Spurweiten zeichnen fast lückenlos die 180 Jahre Bahngeschichte nach, die zwischen dem Heute und der Pionierfahrt des „Adlers“ von Nürnberg nach Fürth liegen.

Legendär ist der Bestand von Modellen im Maßstab 1:10, die von 1882 an in den Lehrwerkstätten entstanden waren. Neben dem „Modellarium“ lenkt das Museum in diesem Jahr auch den Blick ins Bahnland Schweiz. Erstmals holt es eine repräsentative Auswahl der Sammlung moderner Kunst der Deutschen Bahn Stiftung nach Nürnberg. Übrigens ist das Museum jetzt auch für Blinde und Sehbehinderte gut erschlossen und damit barrierefrei

www.dbmuseum.de


Magische Momente und ein Fest für alle Sinne

Mit innovativer Technik, Spezialeffekten und monumentalem Sound verwandelt sich am 25. April 2015 der Brombachsee im Fränkischen Seenland in ein Licht- und Lasermeer. Dafür sorgen fünf Musikbühnen im Bereich der Freizeitanlagen Ramsberg, Absberg, Enderndorf, Allmannsdorf und vor dem Strandhotel Seehof in Pfofeld-Langlau sowie eine DJ-Party an Bord der „MS Brombachsee“.

Die Musikrichtungen sind dabei ganz unterschiedlich, sie reichen von Irish Folk über die Swinging Sixties bis zu „Pop meets Classic“. Kulinarisch präsentiert sich die Region mit gegrillten, gegarten, geschmorten, gebratenen und gebackenen Seenland-Spezialitäten. Werden diese „Erlebnisinseln“ an Land bereits mit Farbeffekten illuminiert, so wird auch der See selbst zur „Farbexplosion“. Auf der „MS Brombachsee“ ist an diesem Abend eine Laser-Licht-Ton-Anlage stationiert, mit der sie nacheinander alle vier Freizeitzentren anfährt.

Begleitet wird das Ausflugsschiff von einem Boot der Freiwilligen Feuerwehr Pleinfeld, die in dieser Zeit auf halber Strecke zwischen Strand und Schiff eine etwa 250 Quadratmeter große Wasserwand aufbaut. Auf dieser wird eine Lasershow projiziert, die synchron zur Musik fantasievolle Lichteffekte bietet, die auch einen inhaltlichen Bezug zum Fränkischen Seenland haben. Wenn die „MS Brombachsee“ unterwegs zum nächsten Freizeitzentrum ist, wird von Bord aus auf den Himmel eine Laser-Inszenierung projiziert. Beleuchtete Boote auf dem See und Fackelwanderungen machen das nächtliche Ereignis komplett

www.fraenkisches-seenland.de/magische-momente


Aufblühen in der Tauberstadt

Das „Rothenburger Frühlingserwachen“ vom 21. März bis 30. April 2015 macht Lust auf den Frühling. Bei Sonderführungen wie „Die Rothenburger Passion“, „Rothenburger Brunnen“, „Romantisches Rothenburg“ oder „Die touristische Entdeckung Rothenburgs“ erlebt man die Tauberstadt aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Am 22. März 2015 tritt der Windsbacher Knabenchor in der St. Jakobs Kirche auf. Als oratorisches Werk erklingt am 18. April 2015 der „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Kinder treffen sich am 5. April 2015 im Burggarten zum Ostereiersuchen. Aktiv erlebt man das Aufblühen der Natur bei der Frühjahrswanderwoche (18. bis 26. April 2015) mit geführten kostenlosen Wanderungen.

Weitere Höhepunkte sind die „Frühlings-Stadtmosphäre“ für die ganze Familie in der Altstadt (25. bis 26. April 2015) sowie die „Taubertäler Weinkost“ (26. April 2015), bei der Winzer und Weingüter ihre Weine vorstellen. Konzerte, Ausstellungen, der Historische Schäfertanz am Ostersonntag, geschmückte Osterbrunnen und weitere Aktionen runden das „Rothenburger Frühlingserwachen“ ab

www.tourismus.rothenburg.de


Junge Stimmen und Wonne-Klänge

Schon lange hat sich die Reihe „Musik in Scheune und Kapelle“ in Rückersdorf einen festen Platz im Kulturkalender des Nürnberger Landes gesichert – und auch das Programm für das erste Halbjahr 2015 ist voller Höhepunkte. Spielort ist hierbei die Kirche St. Martin. Am 1. April 2015 steht ein Sonderkonzert zur Passionswoche auf dem Spielplan.

Das Bamberger Streichquartett spielt „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“, eine der eindrucksvollsten Kompositionen Joseph Haydns. Besonders wird das Konzert auch dadurch, dass der berühmte Pater Dr. Anselm Grün die einzelnen Sätze mit Meditationen verbindet. Zu einem musikalischen Frühlingsspaziergang lädt am 10. Mai 2015 das Konzert „Im wunderschönen Monat Mai“.

Bariton Jochen Kupfer, langjähriges Mitglied des Staatstheaters Nürnberg, singt an diesem Abend zur Klavierbegleitung von Rita Kaufmann Lieder von Schumann, Wolf, Pfitzner und Sommer. „Very british“ wird es am 19. Juni 2015 bei „Pomp & Circumstances“. Kurzweilig präsentiert das Ensemble „brasspur“ die Vielfalt englischer Musik und eine humorvolle Moderation. Das letzte Konzert des ersten Halbjahres ist die „Gala der jungen Stimmen“ am 17. Juli 2015. Kammersänger Siegfried Jerusalem präsentiert dem Publikum seine Meisterklasse sowie herausragende Instrumentalsolisten

www.scheuneundkapelle.de


Musikalischer Sternenglanz

Mit zwei Konzerten, die beide das Qualitätssiegel „Musikzauber Franken“ tragen, setzt Weißenburg i. Bay. frühlingshafte Höhepunkte. Den Anfang macht am 12. März 2015 ein Orchesterkonzert mit den Nürnberger Symphonikern im Kulturzentrum Karmeliterkirche, bei dem auch gleichzeitig der neue Steinway-Flügel eingeweiht wird.

Der erste Konzertpianist am neuen Flügel ist mit Howard Shelley nicht nur ein Musiker, sondern auch ein Dirigent von erstem Rang. An diesem Abend aber überlässt er die Führung seinem Sohn Alexander Shelley, Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker. Gemeinsam haben sie den Abend unter das Thema „Der Griff nach den Sternen“ gestellt: Sie spielen Mozarts zukunftsweisende Jupiter-Symphonie sowie Rachmaninows drittes Klavierkonzert.

Am 20. März 2015 gehört die Weißenburger Bühne dem Nachwuchs. Der Abend im Söller des Gotischen Rathauses steht im Zeichen des „Podiums junger Solisten“. Die preisgekrönten Cellisten Janina Ruh (Jahrgang 1989) und Jakob Stepp (Jahrgang 1991) stellen sich in der volltönenden Akkustik des Söllers unter anderem mit Haydns „Duo für zwei Violoncelli D-Dur“ und der „Sonate Nr. 4 G-Dur für zwei Celli“ von Jean Baptiste Barrière vor

www.weissenburg.info


Nichts zu sehen, doch viel zu schauen

Von der Fotografie erwartet man eigentlich eine realitätsgetreue Abbildung der Wirklichkeit. Umso erstaunlicher ist es, wenn Fotografien nichts Wiedererkennbares, sondern abstrakte Bilder zeigen. Diesen Bildern, bei denen Spuren von Licht, feine Farbverläufe und das glänzende Fotopapier im Mittelpunkt stehen, widmet das Museum im Kulturspeicher Würzburg vom 14. März bis 31. Mai 2015 die Sonderausstellung „Lichtbild und Datenbild – Spuren konkreter Fotografie“.

Bereits 2005 behandelte das Museum die Geschichte und die Entwicklung der Konkreten Fotografie – denn die Reduktion auf das Wesentliche ist nichts anderes als Konkrete Kunst. Zehn Jahre später zeigt es nun ein „Update“, vor allem unter dem Vorzeichen des radikalen Wandels durch die Digitalisierung fotografischer Kunst. Ausgehend von den Klassikern der Sammlung Ruppert aus der Zeit nach 1945 entwirft die Ausstellung ein breites Panorama der heutigen, konkreten Fotografie: ungegenständliche Bilder, die von der Experimentierlust heutiger Fotokünstler erzählen

www.kulturspeicher.de


Der Spiegel der Seele

Das Gesicht ist Ausdruck der Identität, Zentrum der Wahrnehmung sowie Spiegel der Seele und des Gemüts. Dem Gesicht und seiner Interpretation in der Kunst der Gegenwart widmet das Neue Museum Nürnberg vom 20. März bis 21. Juni 2015 eine große Sonderausstellung.

Dem Rätsel und der Faszination von Augen, Nase und Mund spüren Thomas Schütte und Cindy Sherman ebenso nach wie Marlene Dumas in ihren fotografischen Rollenbildern oder Bruce Nauman in seinen Selbstversuchen. Der Bogen spannt sich weiter von den Familienporträts von Rosemarie Trockel über die Gesichtsschemata von Julian Opie bis zu den eindringlichen Porträts von Thomas Ruff. Die Themen, die in den Werken angestimmt werden, sind oftmals von existenzieller Bedeutung, sei es in Formen des emotionalen Ausbruchs oder in der Konfrontation mit Tod und Vergänglichkeit wie bei Christian Boltanski

www.nmn.de


Bunte Eier und magisches Wasser

Das Schmücken der Osterbrunnen hat in der Fränkischen Schweiz eine lange Tradition. Auch in diesem Jahr werden wieder in rund 200 Orten von der Karwoche an bis zwei Wochen nach Ostern zahlreiche Brunnen und Quellen farbenprächtig dekoriert.

Der Ursprung des Brauchtums liegt vor allem daran, dass in der wasserarmen Hochebene der Fränkischen Alb die Wasserversorgung nicht immer selbstverständlich war. Aufgrund geologischer Bedingungen gab es nur wenige natürliche Sammelstellen für das Wasser, weshalb Brunnen und Zisternen unumgänglich waren. Zudem wurde gerade dem Osterwasser früher eine außergewöhnliche Wirkung nachgesagt. So sollten zum Beispiel Kinder, die mit frisch geweihtem Wasser an Ostern getauft wurden, besonders klug werden.

Mit dem Osterschmuck wird die Bedeutung der Brunnen für Land und Leute auch heute noch hervorgehoben. Die Tradition beginnt mit dem Fegen bzw. Säubern der Anlage. Danach wird der Brunnen mit Girlanden, Fichtenzweigen und ausgeblasenen, einfarbig bemalten oder verzierten Eiern geschmückt. Einzelne oder zu Büscheln gebundene Papierbänder, die „Pensala“, dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie echter Blumenschmuck.

Ein durchschnittlicher Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz umfasst zum Schluss etwa 80 Meter Girlandenschmuck und 1.800 bis 2.000 bemalte Eierschalen. Der Osterbrunnen in Bieberbach bei Egloffstein wurde im Jahr 2002 sogar als „größter Osterbrunnen der Welt“ mit 11.108 handbemalten Eierschalen ins Guinessbuch der Rekorde eingetragen

www.fraenkische-schweiz.com/ostern.html


Die entspannenden Seiten des Frühlings

Gerade im Frühling ist das Liebliche Taubertal ein interessantes Reiseziel für Naturliebhaber, Wanderer und Radfahrer. Zahlreiche Frühlingsveranstaltungen und Feste laden ein, den Landstrich an Tauber und Main zu entdecken.

Die Veranstaltungen und Pauschalangebote zur Osterzeit bündelt der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ in der Broschüre „Ostern“. So wird schon im März der Frühling mit Konzerten und traditionellen Märkten begrüßt – darunter Promenadenkonzerte, festliche Schlosskonzerte, Krämermärkte und verkaufsoffene Sonntage.

Im April locken Brunnenfeste, das traditionelle Ostereierschießen, der Schäfertanz in Rothenburg ob der Tauber und weitere Ostertänze. Alle Veranstaltungen sind übersichtlich in einem Veranstaltungskalender in der Broschüre integriert. Auch die Betriebe entlang der Tauber haben Pauschalen und Arrangements für die Osterzeit ausgearbeitet.

Gäste genießen unter anderem in Bad Mergentheim einen Osterausritt auf Gut Üttinghof oder einen Feinschmecker-Abend im Hotel Alexa. Der Landgasthof Franz in Kreuzwertheim sorgt mit Karten für die Wonnemar Therme für zusätzliche Entspannung und das Weinhotel Benz in Beckstein mit Winzerfrühstück und Weinprobe für genussvolle Osterfeiertage

www.liebliches-taubertal.de


Passionsspiele in Dietfurt und Berching

In vielen Orten im Naturpark Altmühltal sind religiöse Bräuche ein fester Bestandteil im Jahreslauf. Als höchstes Fest im christlichen Kalender gilt Ostern, daher bereiten sich in Dietfurt und Berching viele Gläubige mit einem Besuch der traditionellen Ölbergandachten auf diese Feiertage vor.

In beiden Orten geht diese Tradition auf die Franziskanermönche zurück. Bereits seit 1680 wird der alte Brauch in Dietfurt praktiziert. Jeden Donnerstag in der Fastenzeit (19. und 26. Februar, 5., 12., 19. und 26. März 2015) wird das Leiden Jesu in der dunkel verhängten Klosterkirche szenisch dargestellt. Ein Chor und Solosänger runden die Aufführung musikalisch ab.

Auch in der St.-Lorenz-Kirche in Berching wohnen die Gläubigen während der Fastenzeit donnerstags bei der Ölbergandacht dem religiösen Schauspiel bei. In drei Szenen wird das Ringen Jesu mit seinem bevorstehenden Leiden und Sterben eindrucksvoll dargestellt

www.naturpark-altmuehltal.de/veranstaltungen


Leidenschaft für eine neue Landhausküche

Eine feine Küche und gelebte Weinkultur zeichnen den Weinstall Castell aus, der im Steigerwald-Weinort Castell auf köstliche Weise Landhausgastronomie und Weinlaube miteinander verbindet. Küchenchefin Veronika Widmann und Gastgeber Michael Kiepert legen Wert auf eine neu interpretierte Landhausküche und frische, saisonale Zutaten: Der Fisch stammt aus dem nahen Obervolkach, das Wild aus der hiesigen Jagd, das Gemüse aus Albertshofen und der Käse aus Willanzheim.

Casteller Bauernbrot und selbstgebackenes Weinstallbaguette ergänzen den Genuss. Woher die regionalen Produkte stammen, ist in den Speisekarten offen einsehbar. Besonderen Wert legt der Weinstall auf die Weine. Sie stammen vom Fürstlich Castell'schen Domänenamt, das wiederum zum Verband Deutscher Prädikatsweingüter zählt.

Soviel Engagement wird belohnt: Der Weinstall trägt das Qualitätssiegel „Franken – Wein.Schöner.Land!“ und ist gelistet im ARAL-Schlemmeratlas, im Feinschmecker, im Varta-Führer und im Falstaff. Veronika Widmann wurde zudem von ARAL als eine „Top Köchin im deutschsprachigen Raum“ geehrt

www.weinstall-castell.de


Genuss ist eine runde Sache

Vier Weine, vier Kunsterlebnisse und der Charme des Fränkischen Weinlands: Das sind die Eckdaten für die Neuauflage der „Wein Kunst Rotation“ am 28. März 2015 in Volkach. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr bekommt die Veranstaltung heuer Unterstützung vom Hörfunk- und Fernsehmoderator Tilmann Schöberl.

Der bekennende Frankenwein-Liebhaber ist im Weingut „Max Müller I“ Teil des Kunsterlebnisses „Weinlese & Tilmann Schöberl“. Weitere Stationen warten zum Thema „Kunst und Wein“ in der Goldschmiede-Werkstatt „Schmuckwerk“, zu „Käse & Wein“ im Weinkeller des Romantik-Hotels „Zur Schwane“ und zu „Musik & Wein“ im Museum Barockscheune.

Bei allen vier Stationen stellt ein Volkacher Winzer seinen Wein vor und bietet diesen zur Verkostung an. Das Finale für alle Teilnehmer findet ab 20 Uhr im historischen Schelfenhaus statt: mit einem fränkischen Brotzeit-Buffet und vielen Gelegenheiten, mit Winzern und Künstlern ins Gespräch zu kommen. Karten für die „Wein Kunst Rotation“ sind in der Touristinformation Volkacher Mainschleife erhältlich. Im Preis von 38 Euro pro Person sind alle künstlerischen Programmpunkte, eine vierstufige Weinprobe, Gebäck und das Buffet enthalten

www.volkach.de


Die köstliche Seite der Fastenzeit

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit – genussarm müssen diese Wochen allerdings nicht sein und das schon gar nicht im Frankenwald, wo nahezu jeder Ort seine eigene Brauerei hat. Bier spielte schon im Mittelalter beim Fasten eine herausragende Rolle. Heute gibt es im Frankenwald zahlreiche kleine Brauereien, die die Tradition des Fastenbierbrauens pflegen.

Im Kulmbach etwa braut die Kommunbräu im Februar das Starkbier „Kommunator“. Die Brauerei Haberstumpf in Trebgast verwöhnt Bierliebhaber mit dem „Haberstumpfer Fasten-Bock“ aus dunklem Malz. Die Meinel-Bräu in Hof läutet mit dem Doppelbock „Absolvinator“ die Fastenzeit ein und bei der Brauerfamilie Schübel in Stadtsteinach wird das Fastenbier „Leonhardor“ kredenzt.

Wer das Bier im Frankenwald nicht nur trinken will, sondern ganz in die Braukultur eintauchen möchte, dem sei das Bierseminar im Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach empfohlen. Immer freitags bis sonntags kann man hier Einblicke in die Biersensorik erhalten, einen Brauprozess von A bis Z in der museumseigenen gläsernen Brauerei begleiten und am Ende sein persönliches Bierdiplom erwerben

www.frankenwald-tourismus.de, www.bayerisches-brauereimuseum.de


Frühlingsgenuss auf dem Teller

Wenn die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen die grauen Wintertage vertreiben, begrüßen die Wirte im Naturpark Altmühltal mit leichten Frühlingsgerichten die neue Jahreszeit. In Eichstätt servieren in der Fastenzeit vom 18. Februar bis 4. April 2015 zehn Genusswirte unter dem Motto „Eichstätt kocht.... zur Fastenzeit“ frisch zubereitete Köstlichkeiten aus dem Suppentopf.

Beilngries startet mit dem „Kulinarischen Frühling“ ins Genussjahr: Vom 28. Februar bis 29. März 2015 zaubern die Küchenchefs von neun familiengeführten Beilngrieser Restaurants und Gasthöfen frühlingshafte Gerichte auf den Teller. Dabei stehen mit Lamm, fangfrischem Fisch und würzigen Kräutern regionale Spezialitäten ganz oben auf der Karte.

Von der mediterranen Küche inspiriert, kredenzen die Wirte in Berching ihren Gästen vom 14. bis 29. März 2015 unter dem Motto „Citta-Slow – leichte Frühlingsküche“ leckere und vitaminreiche Gerichte. Einen Überblick und viele Informationen zu diesen und weiteren kulinarischen Terminen, regionalen Spezialitäten und den vielfältigen Angeboten im Naturpark Altmühltal bietet darüber hinaus die Broschüre „Kulinarische Genüsse 2015“. Sie ist kostenlos über das Informationszentrum Naturpark Altmühltal erhältlich

www.naturpark-altmuehltal.de


Musik, Wandern und Genuss zum Tag des Bieres

Der Fünf-Seidla-Steig ist ein landschaftlich reizvoller Wanderweg in der Fränkischen Schweiz. Auf seinem wahlweise 10 oder 19 Kilometer langen Verlauf rund um Gräfenberg und Weißenohe locken nicht nur die landschaftlichen Schönheiten, sondern auch die Bierspezialitäten von fünf Privatbrauereien. Am 18. April 2015 wird ab 10 Uhr anlässlich des „Tag des Bieres“ die Saisoneröffnung auf dem Fünf-Seidla-Steig gefeiert.

Dabei laden die Thuisbrunner Elchbräu, die Brauerei Hofmann und die Lindenbräu zum frühlingshaften „Zamhock’n“ bei beschwingten Klängen in den Biergärten und Wirtsstuben ein. Zur Musik gesellen sich im Wirtshaus Klosterbrauerei Weissenohe Freibier aus dem Holzfass und „bierige“ Gerichte, im Biergarten zum Bergschlösschen ein Festbieranstich und in Friedmann’s Bräustüberl Scharfes mit Kren aus der Spezialitätenküche. Besonders praktisch für Wanderer und Genießer ist das Angebot des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN): Am 18. April 2015 verkehrt ein kostenloser Sonderbus zwischen den Gasthäusern

www.graefenberg.de, www.vgn.de


Eine Route zu Wörnitz und Weißstorch

Sanfte Flusslandschaften und historische Städtchen zeichnen den neuen „Wörnitz-Radweg“ im Romantischen Franken und im Ferienland Donau-Ries aus. Er folgt auf 106 Kilometern der Wörnitz, die in Schillingsfürst entspringt und sich zunächst durch weite Wiesentäler schlängelt.

Von dort verläuft sie durch den Georpark Ries, durchbricht bei Harburg die Riesrandhöhen und mündet in Donauwörth in die Donau. Für die Anreise bieten sich die Bahnhöfe in Dombühl und Rothenburg ob der Tauber an, die über den Radweg „Romantische Straße“ gut mit dem Startpunkt des „Wörnitz-Radwegs“ in Schillingsfürst verbunden sind. Erste größere Stadt am Weg ist Dinkelsbühl, wo laut dem Focus-Magazin die schönste Altstadt Deutschlands auf einen Besuch wartet.

Nicht versäumen sollte man auch das Limeseum im Römerpark Ruffenhofen und das Museum Fluvius in Wassertrüdingen, in dem das Leben an, in und mit der Wörnitz dargestellt wird. Über Oettingen und Harburg kommt das Ziel Donauwörth in Sicht. Auch in Sachen Natur ist das Wörnitztal außergewöhnlich. Es ist Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen und nicht selten entdeckt man unterwegs den Weißstorch. Ein kostenloser Prospekt beschreibt die Route und die Orte am Weg

www.romantisches-franken.de


Mit Petticoats und Caprihosen

Beim Saunaevent „Back to the Fifties“ am 14. März 2015 taucht man in der „Obermain Therme Bad Staffelstein“ ein in die Zeit des Wirtschaftswunders. Bei dieser langen Saunanacht lassen „The Wonderfrolleins“ die 1950er Jahre musikalisch wieder aufleben – mit einem Programm aus Oldies, das so bunt ist wie ihre Petticoats. In die Kelo-Sauna locken Aufgüsse mit Namen wie „Pomade & Rockabilly“ oder „Sissi & Franz“, in der Suuri-Sauna der „Waschbrett-Aufguss“ und in der Banja-Sauna eine Reinigungszeremonie mit der guten alten Kernseife.

Natürlich ist auch das ganze „SaunaLand“ in Softeisfarben und mit den typischen Utensilien der 1950er Jahre dekoriert. An der Bar gibt es bunte Drinks und ab 23 Uhr darf im gesamten „ThermenMeer“ hüllenlos gebadet werden. Das Saunaevent beginnt um 17 Uhr, bis 2 Uhr früh bleibt die „Obermain Therme“ für alle Entspannungs- und Nostalgiefans geöffnet

www.obermaintherme.de


Frühlingsdüfte in der Therme

In eine gemütliche Lounge verwandelt sich am 20. Februar 2015 der Saunabereich der „Therme Bad Steben“. Bis 24 Uhr laden die Saunameister zur langen Bad Stebener Saunanacht. Die Gäste, die in Bad Steben die Wahl zwischen der Finnischen Feuersauna, der Aufguss-Sauna, der Erdsauna, der Bio-Kräutersauna und dem Aroma-Dampfbad haben, werden ab 18 Uhr mit halbstündlichen Erlebnis-Aufgüssen verwöhnt.

Das Geschwister-Duo Kristina und Christian Kemnitzer sorgt für musikalische Unterhaltung. Seit fast 20 Jahren sind die beiden musikalisch unterwegs und sorgen mit Gesang und Keyboard für gute Stimmung. Besucher der Saunanacht dürfen sich darüber hinaus auf eine zehnminütige Schnupper-Frühlings-Massage zum Preis von 10 Euro freuen. Ab 22 Uhr darf in der gesamten Therme textilfrei gebadet werden

www.bad-steben.de


Im Kunstkreis der Familie – Franken feiert Cranach und meisterliche Ausstellungen

Familienfeste sind immer ein hervorragender Anlass zum Feiern – und wenn es sich wie in Franken um eine äußerst erfolgreiche Malerfamilie handelt, darf man sich auf außergewöhnliche Kunsterlebnisse freuen. 2015 steht Franken im Zeichen der Künstlerfamilie Cranach, die die Kunst der Renaissance maßgeblich mitgestaltet hat –unter anderem auch deshalb, da die Cranachs enge Wegbegleiter des großen Reformators Martin Luther waren.

Doch die Cranachs sind nicht der einzige Anlass, den die große „fränkische Künstlerfamilie“ feiert. Der Würzburger Domschatz bezieht ein neues Zuhause, den Weg zu 100 Meisterwerken ebnet das Historische Museum in Bamberg, wohingegen in Schweinfurt für Kunstliebhaber „paradiesische Zustände“ anbrechen.


Ein „Verführer“ der Renaissance

Rund 500 Jahre ist es her, dass Lucas Cranach d. Ä. (um 1472 bis 1553) den Grundstein für die künstlerische Bedeutung seiner Familie legte. Seinen Nachnamen gab sich der Ausnahmekünstler selbst: angelehnt an seine fränkische Geburtsstadt Kronach. Im Jahr 1500 betrat Cranach in Wien die Bühne der Kunstgeschichte. Von dort aus machte er eine steile Karriere: Er wurde Hofmaler des sächsischen Kurfürsten in Wittenberg.

ine prestigesträchtige Stelle, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1553 innehatte. Großen Anteil an seinem Erfolg hatte seine Werkstatt, dessen Leitung nach dem Tod des Vaters Lucas Cranach d. J. übernahm, welcher 1515 geboren wurde – also genau vor 500 Jahren. Dieses Jubiläum nehmen 2015 einige fränkische Städte zum Anlass, die Bedeutung der Künstlerfamilie Cranach auf vielfältige Weise herauszustellen.

Doch was macht Cranach und seine Familie so besonders? Wie keinem seiner Zeit gelang es Lucas Cranach d. Ä., künstlerisches Genie mit Geschäftssinn zu verknüpfen. Cranach war nicht nur ein hochbegabter Maler, sondern gleichzeitig auch Unternehmer und Marketingstratege, der seine Werkstatt zum Erfolg führte.

Dabei war Cranach in Bezug auf seine Motive durchaus streitbar: Als erster wagte sich Cranach an mythologische Themen in der Aktdarstellung. Die nackte Liebegöttin Venus etwa war damals ein Skandal – schließlich setzte Cranach auf unverhohlene Erotik. Umso überraschender ist deshalb die weitere Säule von Cranachs Erfolg: Cranach d. Ä. war ein enger Gefährte Martin Luthers und begleitete quasi in künstlerischer Monopolstellung Luthers Entwicklung vom Mönch zum Ehemann und Gelehrten.

Das Bild, das man heute von Martin Luther kennt, stammt von Cranach. Sein Sohn führte die „Vermarktung“ Luthers weiter, indem er vom Porträt sogar zur Ganzkörperdarstellung überging – und die war bis dahin eigentlich den Fürsten vorbehalten.


Begegnungen in der Heimatstadt

Die Cranachs waren also eine durch und durch interessante Familie. Gelegenheit, sie kennenzulernen, hat man 2015 natürlich in Kronach, wo sich die über 1.000-jährige, denkmalgeschützte Altstadt in vielerlei Hinsicht den Besuchern noch so präsentiert wie zu Cranachs Zeiten. Auf dem „Cranach-Weg“ entführen etwa Hörstationen in das 15. Jahrhundert. Absolutes Cranach-Zentrum ist in Kronach aber die Festung Rosenberg.

Am 1. März 2015 wird hier die Wiedereröffnung der Fränkischen Galerie gefeiert. An diesem Tag startet die Ausstellung „Fränkische Meister von Spätgotik bis Renaissance und der Weg zu Cranachs Kunst“, die bis zum 31. Oktober 2015 auf der Festung zu sehen ist.

Sie ist eine der Höhepunkte im Kronacher Cranach-Jahr, zu denen genauso das Lichterfest „Kronach leuchtet“ (8. bis 17. Mai 2015), die Nacht der Museen „Cranach-Nights“ (23. bis 25. Juli 2015), der historische Cranach-Staffellauf (12. September 2015) oder die Faust-Festspiele Kronach im Juli und August gehören. Sie stellen ihre Spielzeit 2015 unter das Thema „Renaissancemensch Faust, Renaissancemensch Cranach“

www.wege-zu-cranach.de, www.kronach.de


Auf der Jagd nach Perfektion

Kronach ist aber nicht die einzige fränkische Stadt, die der Künstlerfamilie Cranach verbunden ist. In Coburg verbrachte der ältere Cranach zu Beginn seiner Karriere als Hofkünstler mehrere Monate und vervollkommnete hier seine Inszenierung der Jagd. Er malte so lebendig, dass sogar die Hunde die Bilder angebellt haben sollen.

Die Originale sind zwar verloren, aber wer 2015 die Große Hofstube der Veste Coburg betritt, wird mitten in eine fürstliche Jagd versetzt: samt Rufen, Hundegebell und Szenen aus dem Jagdgeschehen. Insgesamt erinnern die Kunstsammlungen der Veste Coburg mit drei Sonderausstellungen rund um Gemälde und Graphiken Cranachs an die Künstlerfamilie: Zu sehen ist ab dem 27. März 2015 unter dem Titel „Kunst – Religion – Politik. Bilder und ihre Funktionen im Wandel“.

Am gleichen Tag startet die Ausstellung „Cranachs Graphik“ (bis 31. Mai 2015), gefolgt von „Die dunkle Seite der Renaissance – Bizarrerien im Kontext der italienischen Druckgraphik des 16. Jahrhunderts“

25. Juni bis 12. September 2015, www.wege-zu-cranach.de, www.kunstsammlungen-coburg.de


In der Stadt des Konkurrenten

Nürnberg schließlich ist die dritte fränkische Stadt, die für Lucas Cranach d. Ä bedeutend war. Während des Reichstags 1524 traf er hier auf seinen künstlerischen Konkurrenten Albrecht Dürer – und Dürer fertigte das berühmte Silberstift-Porträt von Cranach an.

Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg würdigt das Jubiläum mit der Ausstellung „Zwischen Venus und Luther: Cranachs Medien der Verführung“ (21. Mai 2015 bis 22. Mai 2016; www.gnm.de). Im Nürnberger Stadtmuseum Fembohaus geht es um „Deutschlands Auge und Ohr: Nürnberg als Medienzentrum der Reformationszeit“

23. April bis 31. Oktober 2015, www.wege-zu-cranach.de, www.museen.nuernberg.de


Bittersüße Zeiten in Aschaffenburg

Auf den Spuren der Familie Cranach führt der Weg in Franken auch nach Aschaffenburg. Die Altdeutsche Galerie im Schloss Johannisburg rückt zahlreiche Werke Cranachs d. Ä. und seiner Schule in den Mittelpunkt. Wer für die Kunst nach Aschaffenburg reist, sollte sich zwei andere Sonderausstellungen zum Thema „Kunst“ nicht entgehen lassen.

Im Pompejanum, dem eindrucksvollen Nachbau eines römischen Wohnhauses in unmittelbarer Nähe des Schlosses, ist vom 1. April bis 11. Oktober 2015 die Ausstellung „Mythos Troja“ zu sehen. Sie präsentiert die für das antike Griechenland so bedeutenden mythischen Episoden, die direkt und indirekt mit dem zehnjährigen Kampf um Troja zu tun haben.

Mit „Bittersüße Zeiten“ hingegen ist eine Ausstellung in der Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg überschrieben (9. Mai bis 6. September 2015). In fast 30 Werken aus dem holländischen und flämischen Barock und anhand von zeitgenössischen Werken verfolgt die Schau die wichtigsten Stationen des menschlichen Lebens von der Kindheit bis zum Sterbebett

www.museen-aschaffenburg.de


Der Weg zu wahrer Meisterschaft

Noch ein weiteres Mal wird Cranach zum Thema einer Ausstellung in Franken, und zwar vom 25. April bis 1. November 2015. Dann zeigt das Historische Museum Bamberg „100 Meisterwerke – Von Lucas Cranach über Pieter Breughel zu Otto Modersohn“.

Dafür wurden aus den Kunstschätzen der städtischen Gemäldesammlung Meisterwerke aus sieben Jahrhunderten präsentiert. Während des Rundgangs begegnet man unter anderem Werken des Mittelalters, Porträts der Renaissance, barocken Nachtstücken, Historienbildern und monumentalen Stillleben

www.museum.bamberg.de


Das Paradies des Landschaftsmalers

Mit besonders vielen Kunstschätzen wartet Schweinfurt auf. Kunsthistorische Museen, moderne Galerien und zeitgenössische Ausstellungen zeugen von einem breitgefächerten Sammlerreichtum. Vor allem das Museum Georg Schäfer wartet neben der Kunsthalle mit großartigen Ausstellungen auf.

Dabei schöpft das Museum Georg Schäfer vor allem aus seiner Sammlung, die die bedeutendste Privatsammlung der Kunst des deutschsprachigen Raums des 19. Jahrhunderts darstellt. Spätes Rokoko, Klassizisten, Romantiker, Impressionisten und Sezessionisten: Werke all dieser Strömungen sind unter dem Dach des Museums vereint.

Dazu gesellt sich die weltweit größte Carl-Spitzweg-Sammlung. Für Kunstliebhaber also paradiesische Zustände, und vom 1. März bis 24. Mai 2015 gilt dies in doppelter Hinsicht. Das Museum zeigt die Ausstellung „Biblische Landschaften – Das Paradies als ein Frühlingsmorgen“ mit Werken von Johann Wilhelm Schirmer, einem der prägendsten Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts

www.museumgeorgschaefer.de


Die Stimmen der Farbe

Wer sich nicht scheut, auf künstlerische Art nach Antworten auf die elementaren Fragen des Lebens zu suchen, findet im Museum am Dom in Würzburg eine hervorragende Adresse. Es stellt Werke unterschiedlichster Jahrhunderte und Stile in einen Kontext, in dessen Rahmen die Ausstellungsstücke genau diese Fragen zu ergründen suchen.

Alte Kunst zeigt sich so erstaunlich aktuell, neue Kunst verankert sich in Traditionen. Sonderausstellungen verstärken diese Wirkung und so wird es auch bei „Gaetano Fiore. Stimmen in Farbe“ sein. Von 20. Februar bis 19. April 2015 stehen in der Ausstellung des italienischen Malers farbstarke Arbeiten im Mittelpunkt, die Rilkes Gedichtzyklus „Das Stunden-Buch“ zum Thema haben

www.museum-am-dom.de


Der Schatz zieht um

Für neue Eindrücke sorgt 2015 in Würzburg aber nicht nur das Museum am Dom, sondern auch der Würzburger Domschatz, der seinen angestammten Platz im Marmelsteiner Hof verlässt und am 18. Februar 2015 im Rahmen des „Aschermittwochs der Künstler“ eine Neupräsentation feiert – und zwar am neuen Standort direkt am Kreuzgang des Würzburger Kiliansdoms.

Die grundlegend neugestaltete Präsentation des Domschatzes zeigt anhand seiner kunstvollen Objekte, wie groß die Verehrung des heiligen Kilian war und führt gleichzeitig durch 1000 Jahre Domgeschichte, die teilweise auch zu hören sein wird: Für den Domschatz am neuen Standort ist noch für dieses Jahr ein Audioguide geplant

www.museen.bistum-wuerzburg.de

Mehr bei FrankenTourismus, Postfach 440453, 90209 Nürnberg, Telefon 09 11 94 15 10, Email info@frankentourismus.de, www.frankentourismus.de



+++ Update Januar +++

Winterflair, Höhepunke 2015 & Biergeschichte

2015 präsentiert sich Franken in schillernden Farben: Dafür sorgen Jubiläen rund um meisterliche Künstlerfamilien und kaiserliche Klöster. Neue Museen machen Lust auf Frankens Geschichte und Traditionen, die auch dank liebevoll gepflegtem Brauchtum lebendig bleiben.



FrankenTourismus kooperiert mit Foto-Service-Portal myfoto

Unter der Domain www.franken.myfoto.de ist im November 2014 ein exklusives Fotos-Service-Portal für das Urlaubsland Franken an den Start gegangen. Das Besondere daran: Die Foto-Themenbücher Start im Frühjahr 2015 zu Wein, Bier und dem „MainRadweg“ gestaltet man nicht nur mit eigenen Fotos und Texten, sondern kann dafür auch einzigartige Franken-Bildmotive des renommierten Fotografen Andreas Hub nutzen. Hub ist seit vielen Jahren als Fotograf für FrankenTourismus unterwegs und hat einen ganz besonderen Blick auf die Vielfalt des Urlaubslandes. Möglich wurde das Portal durch eine Kooperation zwischen FrankenTourismus und der myfoto International GmbH aus Wolfen.

Damit haben Nutzer die Möglichkeit, exklusive Fotobücher zu den fränkischen Themen Wein, Bier und „MainRadweg“ zu gestalten: Es ist das erste Spezialportal dieser Art, das myfoto anbietet. Der User erhält so ein professionelles und individuelles Franken-Themenbuch in bester technischer und inhaltlicher Qualität. Darüber hinaus informiert www.franken.myfoto.de in der Rubrik „Das ist TOP in Franken“ über die jahreszeitlich interessantesten touristischen Angebote des Urlaubslands, über Top-Veranstaltungen und die zahlreichen kulinarischen Genüsse im Wein- und Bierland Franken. Zum Start des Portals findet man hier einen Überblick über Frankens schönste Weihnachtsmärkte und adventliche Veranstaltungen.

Begleitet wird der Start von Foto-Gutscheincodes auf www.franken.myfoto.de www.frankentourismus.de/myfoto.


Im Bann grenzüberschreitender Erzählkunst

Im neuen Jahr lässt sich Nürnberg von der Fantasie beflügeln. Das ermöglicht vom 2. bis 6. Januar 2015 das Erzählkunstfestival „Zauberwort“. Sprachakrobaten und Meister der dramatischen Gestaltung, Geschichten- und Kaffeehauserzähler entführen über alle Sprach- und Genregrenzen hinweg in den Orient, nach Afrika oder Amerika.

Die Künstler stammen aus allen deutschsprachigen Ländern, haben aber auch Wurzeln in Ländern wie Gambia, Algerien, dem Libanon oder den USA. Schauplätze des Nürnberger Festivals sind die Tafelhalle, das Krakauer Haus, das Künstlerhaus und die Kulturlounge des Buchhauses Thalia Campe. Höhepunkte sind neben der Eröffnung unter anderem zwei „Lange Abende“ mit Musikbegleitung

www.zauberwort.info.


200 Kilometer im Zeichen des Genusses

Burgen, Schlösser, Klöster, Museen und Wein zeichnen das Liebliche Taubertal aus: Vernetzt werden sie nun durch die neue Weinstraße Taubertal, die auf 204 Kilometern zwischen Wertheim-Dertingen und Niederstetten verläuft. Gleichzeitig durchquert sie auch die drei Weinanbaugebiete, die im Lieblichen Taubertal aneinander stoßen: Baden – Bereich Tauberfranken, Württemberg – Bereich Tauber und Franken – Bereiche Maindreieck bzw. Mainviereck.

Die neue Weinstraße beginnt in Tauberfranken in Wertheim-Dertingen. Von dort geht die Fahrt durch Weinorte und in die Zwei-Flüsse-Stadt Wertheim am Main. Sehenswert ist hier das Grafschafts- und Glasmuseum, das beispielsweise historische Trink- und Weingläser zeigt. Über verschiedene Weinlagen erreicht die Weinstraße Kloster Bronnbach. Die Besichtigung dieser ehemaligen Zisterzienseranlage ist ein Muss und wird durch den Besuch der Vinothek Taubertal gekrönt. Die Weinbergslagen rund um Külsheim liegen auf dem weiteren Weg nach Werbach.

Die Fahrt geht weiter Richtung Tauberbischofsheim mit seiner historischen Altstadt und dem Tauberfränkischen Heimatmuseum. Unweit der Altstadt befindet sich die Städtische Rebgutanlage, die man mit dem Taubertäler Weingästeführern erkunden kann. Weiter nach Königshofen dominieren nun auch die Weinberge die Landschaft. Bevor die Reisenden Bad Mergentheim erreichen, queren sie die Weinbaugrenze zwischen Baden und Württemberg.

Ab hier dürfen die Weine nicht mehr in die für Franken typischen Bocksbeutelflaschen gefüllt werden. In Bad Mergentheim empfiehlt sich der Besuch der Altstadt, des Deutschordensschlosses mit Deutschordensmuseum und dem außergewöhnlichen Kurpark. Dem Wein kann dann wieder im Weinort Markelsheim gefrönt werden. Danach wartet mit Schloss Weikersheim ein weiterer Höhepunkt auf die Reisenden. Nur wenige Kilometer tauberaufwärts erreichen sie das bayerische Franken – Bereich Maindreieck. Die kommenden Weinorte heißen Tauberrettersheim und Röttingen, wo Spezialitäten wie der Tauberschwarz angebaut werden.

Das südliche Taubertal ist durch die Kunst von Tilman Riemenschneider geprägt. Seine Altäre in der Hergottskirche Creglingen, in der Kirche in Detwang und in der Jakobskirche in Rothenburg ob der Tauber sind Kunstwerke von internationalem Rang. Auch solche Schönheiten bindet die Weinstraße Taubertal ein, bevor sie zum Abschluss noch einen Abstecher nach Niederstetten macht und dabei die Weinbaugrenze zwischen Franken und Württemberg überquert

www.liebliches-taubertal.de.


Mehr Service für ein gesundes Leben

Mit der Integration des „Gesundheitsfinders” bietet FrankenTourismus seit Ende November 2014 auf der Webseite von FrankenTourismus und der Webseite des Gesundheitsparks Franken einen zusätzlichen Service, der speziell die Gesundheitsdienstleister - darunter Ärzte, Kliniken, Therapeuten oder Heilpraktiker - im Gesundheitspark Franken bündelt.

Die Nutzer können sich mit einfachen Suchfunktionen beispielsweise über Indikation, Therapieform oder konkrete Anwendungen informieren. Ebenso ist es möglich, die Angebote nach Ort oder Versicherungsart zu filtern. Klickt man auf das Suchergebnis, gelangt man zum übersichtlichen Eintrag des jeweiligen Dienstleisters einschließlich einer umfangreichen Darstellung des entsprechenden Leistungsspektrums. Die fränkischen Heilbäder und Kurorte bieten dem Onlinenutzer aktuell 435 Einträge, um den passenden Gesundheitsexperten für die individuellen Beschwerden zu finden.

Die Daten im "Gesundheitsfinder" werden natürlich laufend aktualisiert und ausgebaut. Der „Gesundheitsfinder“ www.gesundes-bayern.de/gesundheitsfinder wurde vom Bayerischen Heilbäder-Verband e. V. im Zuge der Einführung der gesundheitstouristischen Marke „Gesundes Bayern“ im Jahre 2012 mit finanzieller Förderung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums geschaffen. Die erfolgreiche Integration des „Gesundheitsfinders“ ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit zwischen FrankenTourismus und des Bayerischen Heilbäder-Verbandes.

Weitere Informationen: www.frankentourismus.de/gesundheitsfinder bzw. www.gesundheitspark-franken/gesundheitsfinder/.


Zwei Leipziger Meister in der Jesuitenkirche

Erstmalig vereint die Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg mit einer Ausstellung Hauptwerke der beiden Leipziger Künstler Werner Tübke und Michael Triegel. Tübke ist einer der Gründerväter der „alten“ Leipziger Schule, während Triegel als führender Vertreter der Neuen Leipziger Schule gilt. Mit einer umfangreichen Auswahl an Gemälden präsentiert die Kunsthalle Jesuitenkirche vom 24. Januar bis 19. April 2015 die markantesten Stufen aller Schaffensperioden der beiden Maler.

Darunter befinden sich zahlreiche Leihgaben aus wichtigen deutschen Museen, die jahrelang der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Neben ihrer handwerklichen Meisterschaft eint Tübke 1929 bis 2004 und Triegel * 1968 vor allem die Lust am Fabulieren. Beide Künstler schaffen Bildwelten, in denen Versatzstücke der antiken Mythologie, der biblischen Heilsgeschichte und der Kunst- und Kulturgeschichte aufgegriffen, neu kombiniert und interpretiert werden. Im Gewand einer vermeintlichen Altmeisterlichkeit verdichten sich dabei die Bildinhalte zu einer radikalen Modernität

www.museen-aschaffenburg.de.


Zeitgeist, Satire und Jazz unterm Sternendach

Kreativität, Fantasie und grenzüberschreitendes Denken sind Merkmale der Reihe „Kunst Kultur Korn“ in Rothenburg ob der Tauber. Bereits seit 1995 setzt die Reihe Ideen und Projekte mit großem Erfolg in der Central Garage Korn mit ihrem charakteristischen Sternendach um.

Auch die Winter- und Frühjahrssaison 2015 ist spannend besetzt: Zu Gast ist am 30. Januar 2015 Julia Neigel mit ihrem Programm „Neigelneu“, genauso wie das „Trevor Richards New-Orleans Trio“ am 16. Januar 2015 oder am 20. März 2015 das „Ensemble Classique“ mit dem Besten aus 30 Jahren Blechbläser-Sextett. Gastspiele von Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig und Urban Priol stehen ebenfalls auf dem Programm, sind aber schon restlos ausverkauft. Chanson-Konzerte, Vorträge und Ausstellungen gehören ebenso zum Spektrum von „Kunst Kultur Korn“

www.kkk.rothenburg.de.


Strahlendes Kloster über dem Welterbe

2015 wird das ehemalige Kloster St. Michael in Bamberg 1.000 Jahre alt. Gefeiert wird dies mit vielen Veranstaltungen, ist das Kloster doch neben dem Dom das prägnanteste Wahrzeichen des UNESCO-Welterbes Bamberg. In Kürze wird das Programm zum Jubiläumsjahr vorgestellt: Ein Höhepunkt ist neben Ausstellungen in der Staatsbibliothek und im Staatsarchiv Bamberg die Sonderausstellung „1.000 Jahre Kloster Michaelsberg“ 26. Juni bis 4. Oktober 2015 im Diözesanmuseum. Sie rückt die herausragende Bedeutung der Benediktinerabtei in den Fokus.

Geweiht wurde sie im Jahr 1015 im Beisein ihres Förderers Kaiser Heinrich II., Gründer und Patron Bambergs. Das Areal des Klosters, das 1803 aufgelöst wurde, hat sich bis heute kaum verändert. So ist die Klosterlandschaft mit ihren sakralen und profanen Gebäuden, Garten- und Parkanlagen sowie den landschaftlichen Flächen und Wegeführungen außergewöhnlich gut erhalten.

Viele Kunsthistoriker sprechen von einer der wertvollsten historischen Kulturlandschaften, die Deutschland zu bieten hat. Die auf einem Hügel erbaute Anlage beeindruckt durch einen barocken Terrassengarten, einen Weinberg am Südhang und eine barocke Kirchenfassade mit Freitreppe. Dazu kommt der Panoramablick über Bamberg und das Bamberger Land sowie charmante Weinfeste. Leider ist das Kircheninnere von St. Michael wegen Renovierungsarbeiten bis auf weiteres nicht zugänglich

www.bamberg.info.


Ein strittiger Höhepunkt der Nürnberger Handwerkskunst

Noch bis zum 12. April 2015 spürt eine Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg einer Berühmtheit der Uhrmacherkunst nach: Anfang des 16. Jahrhunderts schuf der Nürnberger Peter Henlein eine trag- und zerlegbare Räderuhr, die in einer kleinen Dose Platz fand. Lange galt dieses feinmechanische Wunderwerk aus rund 90 winzigen Feinteilen als erste Taschenuhr der Welt.

Doch das wurde früh bezweifelt. Tatsächlich entstand der Mythos um den angeblichen Erfinder erst viel später: Im 19. Jahrhundert wollte sich die deutsche Industrie mit einem historischen Genie gegenüber Frankreich und England profilieren. Diesem Rätsel spürt die Ausstellung nach und rekonstruiert dabei die Erfolgsgeschichte der Uhrmacherkunst seit der Renaissance

www.gnm.de.


Musikalische Mußestunden

Mit zwei beschwingten Konzerten zum Jahresausklang setzt das Spessart-Mainland musikalische Höhepunkte der leichten Muse. Den Anfang macht am 28. Dezember 2014 Bad Orb mit einem Konzert der örtlichen Opernakademie in der Konzerthalle. Bereits seit vielen Jahren ist die Opernakademie ein wichtiges Sprungbrett für junge Sänger und in dieser Form einzigartig in Deutschland.

Bereits im Sommer haben sie eine Oper in Bad Orb aufgeführt, nun präsentieren die Solisten gemeinsam mit einem Chor die schönsten Arien, Duette und Opernchöre. Zum schwungvollen Jahresauftakt lädt am 1. Januar 2015 das Neujahrskonzert der Brüder-Grimm-Stadt Steinau ein. Das Johann-Strauß-Orchester Frankfurt als Spezialist der leichten Muse, Sopranistin Esther Hilsberg und Tenor Hubert Schmid spielen und singen unter dem Motto „Heiter weiter“. Moderiert wird das Konzert von Stefan Ottersbach, gleichzeitig auch Dirigent des Orchesters

www.bad-orb.info, www.steinau.de.


Zwischen ruhigen Klängen und bissigem Kabarett

Coburg FR/1.383 Zeichen. Zwischen den Jahren ist für viele die Zeit, um zur Ruhe zu kommen und dabei vielfältige Kultur zu genießen – und Coburg ist dafür der ideale Ort. An Silvester zeigt das Landestheater Coburg nachmittags und abends das Erfolgsmusical „My fair Lady“, ebenfalls abends ist im „Theater in der Reithalle“ die Komödie „Sonny Boys“ zu sehen.

Festliche und besinnliche Musik zum Jahreswechsel erklingt am späten Abend in der Salvatorkirche bei einem Konzert für Orgel und Sopran. Nach dem Gastspiel der „12 Tenöre“ am 29. Dezember 2014 im Kongresshaus startet Coburg musikalisch beschwingt am 1. Januar 2015 ins neue Jahr: Auf dem Programm steht das Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters Landestheater Coburg unter dem Motto „Lieder, Legenden, Walzer und Rhapsodie“. „Stimmen der Berge“ verspricht am 3. Januar 2015 die Ladiner-Gala im Kongresshaus. Traditionell steht am 6. Januar 2015 im Kongresshaus Rosengarten das Neujahrskonzert mit dem Alt-Wiener-Strauss-Ensemble aus Stuttgart auf dem Programm.

Auch bissig-kabarettistisch wird es im Kongresshaus mit der Coburger Comedy-Gala am 5. Januar 2015 und „Die neuen russischen Omas“ am 26. Januar 2015. Das Landestheater ergänzt die kulturelle Vielfalt zwischen den Jahren mit Aufführungen u.a. von „La Traviata“, „Hänsel und Gretel“ und „Der Nussknacker“ sowie einer Hommage an die Fernsehcomedy „Klimbim“

www.coburg-tourist.de.


Fabelhaft und federleicht

Kreative Kunstobjekte aus den Federn verschiedener Vogelarten kreiert die in Würzburg lebende Künstlerin Barbara Lenz. Ihre „Fabelhaften Wesen“ präsentieren bis zum 1. März 2015 die gleichnamige Winterausstellung des Mainfränkischen Museums Würzburg auf der Festung Marienberg. Barbara Lenz arbeitet aber bei ihren Objekten, die meist Tierwesen mit Menschengestalt darstellen, nicht nur mit Federn: Auch Blätter, Disteln, Muscheln und Perlen, Strass und Watte zieren sie.

Viele Figuren sind mit einer Spieluhr versehen, manche bewegen sich aufgrund einer im Körper eingebauten Mechanik zur Musik. Andere sind mit Rauchgeneratoren ausgestattet oder mit einem Mechanismus versehen, der ihnen erlaubt, kleine Seifenblasen zu pusten. So entsteht eine schillernde Welt zwischen Kunst und Kultur, zwischen Mensch und Tier

www.mainfraenkisches-museum.de.


In der Gruft der Markgrafen

Nach acht Jahren Sanierungszeit ist die Bayreuther Stadtkirche mit der Grablege der Hohenzollern nun wieder für Gottesdienste und Besucher geöffnet. Die mächtige gotische Kirche ist nicht nur eines der Wahrzeichen der Stadt, sondern mit ihren romanischen Ursprüngen im 12. Jahrhundert auch das älteste Gebäude Bayreuths.

Teile des romanischen Vorgängerbaus sind noch in den ersten beiden Stockwerken des Nordturms erhalten. Nachdem ein Stadtbrand die Kirche im Jahr 1605 schwer in Mitleidenschaft gezogen hatte, führten die Instandsetzungsarbeiten jener Zeit schließlich zu den im Jahr 2006 festgestellten Schäden, die nun aber dauerhaft beseitigt sind. Bereits seit der Reformation war die Stadtkirche die evangelische Hauptkirche der Markgrafenschaft Bayreuth und seit 1614 Grablege der Hohenzollern. Diese wurde jetzt durch die Verlegung des Grufteingangs der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Erstmals können die 28 Sarkophage der Markgrafen und ihrer Angehörigen durch Glasscheiben besichtigt werden

www.stadtkirche-bayreuth.de.


Unvergessliche Erlebnisse im Land der Burgen, Höhlen und Genüsse

Ewige Anbetung und Peitschenknall, Strohbären und Osterbrunnen: All das vereint das lebendige Brauchtum der Fränkischen Schweiz in den Winter- und Frühlingsmonaten. Das neue Jahr beginnt mit der Ewigen Anbetung, einer traditionellen Lichterprozession in Pottenstein. Am 6. Januar 2015 hüllen brennende Fackeln an den Berghängen die Stadt in warmes Licht.

Endgültig der Garaus gemacht wird dem Winter am 15. Februar 2015. Dann kommen die Effeltricher „Fasalecken“ nach Baiersdorf. Junge Burschen, mit Peitschen bewaffnet und mit bunten Bändern geschmückt, treiben Strohbären durch die Stadt und damit die kalte Jahreszeit aus: eine Tradition, die man so nur in der Fränkischen Schweiz findet. Wenn der Frühling dann vor der Tür steht, werden spätestens in der Karwoche 200 Brunnen in der Fränkischen Schweiz mit Tausenden von handbemalten Eierschalen geschmückt. Den größten Osterbrunnen der Welt findet man von 28. März bis 19. April 2015 in Bieberbach bei Egloffstein

www.fraenkische-schweiz.com.


„Aber heit is koid“

Nur alle sieben Jahre tanzen gemäß der Tradition die Schäffler in Eichstätt. 2015 ist es wieder so weit, dass ihr typisches Lied „Aber heit is koid“ in der Domstadt erklingt. Zum Schäfflertanz in Eichstätt gehören neben den Schäfflern Fassbauern auch Kasperl, Buttengretel und Musikanten sowie Tanzfiguren, mit Buchs umwickelte Tanzbogen und Reifenschwinger.

Der Tanz, der seit den 1960er Jahren fester Bestandteil des Eichstätter Brauchtums ist, geht auf die Pestjahre in Bayern zurück: Nachdem der „schwarze Tod“ überstanden war, heiterten erstmals im Jahr 1517 in München die Gesellen der Fassbauer die Stadtbewohner mit einem Tanz auf. Anfangs wurde der Tanz nur in sporadischer Abfolge aufgeführt, ab 1760 ist für München der siebenjährige Turnus nachweisbar. Dass die Wurzeln im Handwerk liegen, ist in Eichstätt noch deutlich an der traditionellen Tracht des Schäfflertanzes sichtbar.

Der erste Schäfflertanz der Saison findet am 6. Januar 2015 vor dem Bischofspalais am Leonrodplatz statt. Bis zum Ende der Faschingssaison 2015 sind die Schäffler in Eichstätt und Umgebung unterwegs. Der Erlös aus den Tänzen kommt der gemeinnützigen Schäfflertanz-Stiftung zu Gute

www.schaefflertanz.de.


Nostalgisches Winterflair an der Mainschleife

Mit dem „Volkacher Winterzauber” gestaltet sich der Jahresbeginn in Volkach schwungvoll und romantisch. Vom 1. bis 6. Januar 2015 verwandelt sich der Marktplatz mit kleinen Hütten in Fachwerk-Optik, Pferdeschlitten, Tannengrün und Lichterglanz in ein schmuckes Winterdorf. Die Besucher erwartet jeden Tag Lagerfeuer, ein nostalgisches Spieleangebot und Live-Musik.

Geöffnet hat der Markt täglich von 15 bis 21 Uhr, jeweils ab 17 Uhr bis 20 Uhr gibt es Musik: von fränkischer Blasmusik über Country, Rock und Pop bis hin zur Oldie- und Klassikernacht. Der Nachmittag gehört den Kindern mit Zauberei und Jonglage, Puppentheatern und Kinderliedern, Stockbrotbacken und dem Nostalgie-Spieleland. Ein Höhepunkt ist die Feuershow der Mittelalter-Gruppe „Franken & Frey“. Der Eintritt zum Winterzauber ist frei

www.volkach.de.


Eine gepfefferte Tradition zum Jahreswechsel

Wer im Frankenwald zum Jahreswechsel einem Pfefferer mit seiner Pfeffergertn begegnet, dem winkt im neuen Jahr Glück im Überfluss. Was kulinarisch anmutet, entpuppt sich als einer der ältesten Bräuche des Frankenwalds. Dabei kommen mit der Pfeffergertn frisch geschnittene Tannen-, Weiden- oder Haselnusszweige zum Einsatz. In einigen Frankenwaldorten ziehen die Pfefferer zum Jahreswechsel von Haus zu Haus, um Glück zu wünschen und das Böse zu vertreiben.

Gepfeffert, also symbolisch geschlagen, werden dabei bevorzugt die Damen. Bereits seit dem 18. Jahrhundert wird im Frankenwald die Rute für das Gute geschwungen. Beim Pfeffern sollten sich Kraft, Gesundheit, Glück und Fruchtbarkeit auf den Gepfefferten übertragen. Gleichzeitig sollte alles Schlechte mit einem ordentlichen Rutenschwung verbannt werden. Sobald die gute Tat vollbracht ist, wagen die Damen des Hauses ein Tänzchen mit dem Pfefferer, der anschließend seinen Pfefferlohn erhält. Waren dies früher ein Pfefferschnaps oder ein Pfefferkuchen, reicht man heute eine kleine fränkische Brotzeit oder ein paar Geldstücke

www.frankenwald-tourismus.de.


Eisschwimmen und heiße Stimmung

Die Winterkälte im Fränkischen Seenland hat Anfang Januar keine Chance gegen die Veranstaltungen am Kleinen Brombachsee. Mit gleich drei Highlights wartet der Dreikönigstag dort auf. So wird am 6. Januar 2015 im Strandhotel Seehof in Pfofeld-Langlau die erste „Iceman – Golf Trophy“ ausgespielt. Geselligkeit und Spaß stehen bei diesem Teamwettspiel im Vordergrund.

Für die Trophy wurde am Kleinen Brombachsee und rund um das Hotel ein eigener Platz mit 18 Spielbahnen angelegt. Am Nachmittag des 6. Januars 2015 eröffnet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG auf eisige Weise die Badesaison. Beim DLRG Drei-Königs-Schwimmen stürzen sich um 15 Uhr wieder Dutzende Schwimmer, einige nur mit Badehose bekleidet, in das kalte Wasser des Sees. Von 14 bis 19 Uhr geht es beim Winter Open Air des Strandhotels Seehof heiß her. Bei freiem Eintritt spielen „Die Störzelbacher“

www.fraenkisches-seenland.de, www.strandhotel-seehof.de.


Runder Geburtstag des XXL-Schneemanns

Am Rosenmontag 16. Februar 2015 laden Deutschlands größter Natur-Schneemann und die Bischofsgrüner zur Jubiläumsfeier ins Fichtelgebirge: Bereits zum 30. Mal bauen Freiwillige in Bischofsgrün ihren Schneemann Jakob aus Tonnen von Schnee. Mit eigens gebrautem Schneemannbier, Schmankerlbuden, Fackelzug, Maskenfete, Kinderprogramm, Showeinlagen und DJ-Party ist den ganzen Rosenmontag für Unterhaltung rund um den Schneemann gesorgt.

Schon am Freitag zuvor starten die Schneemannbauer und bringen mit Schaufeln und Baggern die 40 bis 50 LKW-Ladungen Schnee in Form. Sie wollen mit dem Jubiläumsschneemann den bisherigen Rekord brechen: Es gilt, 12,80 Meter Höhe und 32 Meter Dicke zu übertrumpfen. Noch mehr Schnee erleben die Besucher im Fichtelgebirge, das als eines der schneesichersten Mittelgebirge Deutschlands gilt, auf ökologisch-geführten Schneeschuhwanderungen, auf über 255 Kilometern Loipen sowie auf den Skipisten rund um den Schneeberg und den Ochsenkopf.

Speziell zum Jubiläum bietet das Bischofsgrüner Hotel Kaiseralm über die Faschingstage ein Schneemann-Arrangement vom 13. bis 17. Februar 2015 mit einem Vier-Gänge-Menüs, einem kalt-warmem Abendbuffet, Musik und Tanz sowie der Nutzung von Schwimmbad und Sauna

www.bischofsgruen.de, www.tz-fichtelgebirge.de.


Edle Pferde und stattliche Gespanne

Am 15. Januar 2015 wird Niederstetten im Lieblichen Taubertal wieder zum Anziehungspunkt für Pferdeliebhaber und Kutschenfreunde. Der traditionelle Rossmarkt ist ein Forum für Pferde aller Rassen vom Mini-Pony bis zum stattlichen Kaltblut. Während die Pferdehalter ihre Tiere von der Richterkommission bewerten lassen, ist der Markt ein Erlebnis für die ganze Familie.

Dafür sorgen die 200 Rösser, ein pferdesportliches Schauprogramm auf dem Frickentalplatz, die Kutschen- und Gespannprämierung, ein großer Krämermarkt in der Langen Gasse und zahlreiche Sonderschauen in der Innenstadt. Ein Höhepunkt ist der prächtige Umzug, bei dem Pferde und Gespanne durch die Straßen ziehen

www.niederstetten.de.


Ein starkes Stück der Bierkultur

Das „Stärk’ antrinken“ ist ein alter Brauch und wird zum Jahreswechsel in Bamberg immer noch gepflegt. Dieses Ereignis rund um Bock-, Weihnachts- und Festbiere findet stets am Vorabend des 6. Januars statt und besitzt eine jahrhundertealte Tradition. Bis 1691 markierte dieser Tag nämlich den Beginn eines neuen Jahres. Gefeiert wird er noch gerne in den rund 70 Brauereien in und um die UNESCO-Welterbestadt.

Man trifft sich, um sich in geselliger Runde Kraft und Gesundheit – im Volksmund „Stärk’“ – anzutrinken. Damit die Stärke auch tatsächlich ein ganzes Jahr vorhält, sollte man, so heißt es, für jeden Monat des Jahres ein Seidla vom starken Bier trinken. Entstanden ist diese Gepflogenheit aus dem vorchristlichen Brauchtum der zwölf Raunächte zwischen den Jahren, in der Geister und Dämonen ihr Unwesen treiben. Durch Lärm, Ausräuchern und mit Stärke sollen diese vertrieben werden

www.bamberg.info.


Biergeschichte Schritt für Schritt

Mit einer neuen Beschilderung erfährt der Erlanger Brauereiweg, der 2005 anlässlich des 250. Geburtstags der Erlanger Bergkirchweih eröffnet wurde, eine Überarbeitung. Die 19 Stationen des Weges informieren über ehemalige und aktuelle Brauereien der Stadt: Vor rund 150 Jahren existierten in Erlangen bis zu 18 Brauereien, die Stadt stand im bayerischen Bierexport an erster Stelle. Erlanger Bier wurde nicht nur innerhalb des deutschen Kaiserreichs vertrieben, sondern auch nach Übersee.

In Nordamerika war ein „Erlanger“ Inbegriff für gutes Exportbier. Schon 2005 wurden alle historischen und noch bestehenden Braustätten am Brauereiweg mit Tafeln versehen, die die Bedeutung des Gebäudes für die Bierstadt Erlangen illustrierten. Diese wurden nun neu gestaltet und ausgetauscht. Der Weg verläuft vom „Brauzentrum“ der Altstadt über zahlreiche bierhistorische Orte im Stadtkern bis zur Mälzerei Klostermalz im Stadtteil Frauenaurach.

An einigen Stationen kann selbstverständlich auch heute noch das „flüssige Gold“ gekostet werden, so zum Beispiel in der Steinbach Bräu oder der BräuSchänke der Brauerei Kitzmann. Alle Informationen zu den einzelnen Stationen sind in die Broschüre „Bier- und Braukultur“ eingebunden, die in der Tourist-Information Erlangen erhältlich ist

www.erlangen-marketing.de.


Museumsbock für Kraft und Gesundheit

Auch im Frankenwald werden am 5. Januar 2015, in der letzten der zwölf Rauchnächte, beim „Stärk’ antrinken“ traditionell Kräfte für das neue Jahr gesammelt. Gefeiert wird im Kreis der Familie und vielerorts in Gaststätten. Zahlreiche Brauereien unterstützen den Brauch mit einem speziellen Starkbier, das für das „Stärk’ antrinken“ besonders geeignet sein soll.

So braut zu diesem Zweck auch das Mönchshof Bräuhaus in Kulmbach in der gläsernen Museumsbrauerei einen Museumsbock. Es handelt sich um ein sehr helles Bockbier, das sehr hoch gegoren ist und dadurch seinen nicht zu vollen, ausgewogenen Geschmack erhält. Bei fränkischen Spezialitäten aus der Bräuhausküche und Live-Musik wird das „Stärk’ antrinken“ zum besonderen Genuss

www.bayerisches-brauereimuseum.de.


Faschingszug in eisigen Fluten

Zum 46. Donauschwimmen kommen am 31. Januar 2015 wieder Tausende Eisschwimmer aus verschiedenen Nationen in den Naturpark Altmühltal. Die wagemutigen Sportler stürzen sich in Neuburg an der Donau an der Staustufe Bittenbrunn in die rund zwei Grad kalten Fluten der Donau und schwimmen am Renaissanceschloss vorbei bis zum Bootshaus des Donauruderclubs.

Viele Wasserratten treten die rund vier Kilometer lange Strecke in bunten Faschingskostümen an, andere wagen sich nur mit Badehose oder Badeanzug in die winterliche Donau. Viele Gruppen führen als schwimmende Faschingswagen kleine Boote mit sich. Unterstützt werden sie von den über 10.000 Zuschauern, die das Ufer der Donau säumen

www.chronisten.com


Vorfreude auf einen Wandertag der Spitzenklasse

Am 9. Mai 2015 ist Helmbrechts im Naturpark Frankenwald Ausrichter des 4. Frankenwald-Wandermarathons und damit eines herausragenden Wanderevents. Am 1. Januar 2015 startet der Verkauf der Teilnahmetickets: Ab 0 Uhr können sich Wanderfans auf der Webseite www.frankenwald-wandermarathon.de für die Tour anmelden, die wie gewohnt etwa 42 Kilometer lang sein wird und zu markanten Punkten sowie zu zahlreichen Erlebnisstationen führt.

Das Startgeld beträgt 49 Euro und enthält neben der Komplett-Verpflegung am Wandertag ein Starterpaket mit kleinen Geschenken, eine Wanderkarte mit eingezeichneter Route, die Teilnahme an einer Verlosung und die Benutzung des Shuttle-Busses

www.frankenwald-wandermarathon.de.


Wärme, Wasser und Stille in den Weihnachtsferien

Wohlige Entspannung und verdiente Erholung in den Weihnachtsferien verspricht die Obermain Therme in Bad Staffelstein vom 25. Dezember 2014 bis 5. Januar 2015 bei ihrem großen Thermen-Event. Unter dem Titel „Wärme, Stille, Geborgenheit“ verwandelt sich die Therme jeden Abend außer Silvester von 19 bis 23 Uhr in einen Rückzugsort mit erhöhtem „Kuschelfaktor“.

An diesen Abenden genießen die Besucher das besondere Ambiente von gedämpftem Licht, flackernden Kerzen, Feuerschalen und sanfter Musik in der Badehalle. Das absichtlich dezent und ruhig gehaltene Programm lockt mit duftenden Pflege-Peelings für beanspruchte Winterhaut, motiviert zu Aqua-Walking-Einheiten und schickt die Gäste auf meditative Fantasiereisen. Dazu gibt es winterliche Getränke, Cocktails und verführerische kleine Gaumenfreuden

www.obermaintherme.de.


Auf ein gesundes und entspanntes Jahr 2015

Es werden nicht wenige sein, die sich als Silvestervorsatz mehr Entspannung vornehmen. Bei den Januar-Veranstaltungen in der Franken-Therme Bad Windsheim lässt sich dieser Vorsatz gut in die Tat umsetzen. So lautet das Motto der Mitternachtssauna am 2. Januar 2015 „Neujahrssauna“, bei der man bis 1 Uhr nachts bunt gemischte Aufgüsse genießt. Am 12. Januar und am 26. Januar 2015 hat man abends die Wahl zwischen Qi Gong im Solebecken, einem Klangaufguss im Brechelbad und einer Klangmeditation im Kaminofenzimmer der Saunalandschaft.

Noch bis zum 9. Januar 2015 ist im Foyer und in der Wellness-Oase der Franken-Therme eine Ausstellung mit Kunstwerken von Thea Zwanziger zu sehen, ihr folgt vom 19. bis 17. April 2015 eine Ausstellung von Gabriele Wanck

franken-therme.net.


Lichtgestalt der Renaissance: Franken feiert Cranach

Die Renaissance war für Frankens Kunstszene eine fruchtbare Epoche: Es war die Zeit Albrecht Dürers – und die seines künstlerischen Konkurrenten Lucas Cranach d. Ä. Der gebürtige Kronacher Cranach 1472 bis 1553 entwickelte sich nicht nur zu einem äußerst erfolgreichen Künstler, er war genauso Unternehmer, „Marketingstratege“, Wegbegleiter der Reformation und ein enger Freund Martin Luthers. Seine Aktdarstellungen erregten die Gemüter der damaligen Zeit; gleichzeitig gab er aber dem Reformator Luther in seinen Werken das Gesicht, das wir heute von Luther kennen.

Cranachs Erfolg wurde von seiner Werkstatt und seinem Sohn Lucas Cranach d. J. weitergeführt. Den 500. Geburtstag des jüngeren Cranachs nimmt Franken zum Anlass, ein künstlerisches Jubiläumsjahr im Zeichen der Malerfamilie Cranach zu feiern.

Kronach spielt dabei als Geburtsstadt des Vaters eine besondere Rolle: In der Fränkischen Galerie auf der Festung Rosenberg ist vom 1. März bis 31. Oktober 2015 die Ausstellung „Fränkische Meister von Spätgotik bis Renaissance – der Weg zu Cranachs Kunst“ zu sehen. Außerdem lädt die Stadt ein zum Lichterfest „Cranachs Kronach leuchtet“ 8. bis 17. Mai 2015 und zum historischen Stadtspektakel 26. bis 28. Juni 2015. Eine enge Verbindung hatte Cranach zudem zu Coburg, wo er zu Beginn seiner Karriere einige Monate als Hofkünstler verbrachte.

Es wundert nicht, dass viele Werke Cranachs in den Kunstsammlungen der Veste Coburg ein Zuhause gefunden haben. 2015 drehen sich drei Sonderausstellungen um die Gemälde und Graphiken Cranachs: Am 27. März 2015 eröffnet „Kunst – Religion – Politik. Bilder und ihre Funktionen im Wandel“. Am gleichen Tag startet die Ausstellung „Cranachs Graphik“ bis 31. Mai 2015, gefolgt von „Die dunkle Seite der Renaissance“ 25. Juni bis 12. September 2015.

Als dritte fränkische Stadt des Cranach-Jubiläums präsentiert sich Nürnberg. Cranach weilte nicht nur zum Reichstag in der Stadt, sondern traf hier auch auf seinen Konkurrenten Dürer. Das Germanische Nationalmuseum stellt anlässlich des Jubiläums das Thema „Zwischen Venus und Luther: Cranachs Medien der Verführung“ 21. Mai 2015 bis 22. Mai 2016 in den Mittelpunkt.

Im Museum Industriekultur geht es um das „Medium Papier – eine Nürnberger Erfindung“ Anfang März bis 31. September 2015 und im Stadtmuseum Fembohaus um „Das Auge und Ohr Deutschlands: Nürnberg und die Reformation“ Anfang Mai bis 31. Oktober 2015;

www.wege-zu-cranach.de.


Der Weg der Kaiserin

Ist Nürnberg berühmt für seine Kaiserburg, so ist es die UNESCO-Welterbestadt Bamberg für seinen Kaiserdom, der wie das Bistum Bamberg von Kaiser Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde gestiftet wurde. Das Heilige Kaiserpaar erwies sich für Bamberg als wahrer Wohltäter. Unter anderem geht auch die Gründung des Klosters St. Michael, das bis zur Säkularisation zu den bedeutenden Klöstern Europas zählte, auf die beiden zurück.

Die Klosterkirche ist aufgrund von Sanierungsarbeiten momentan nicht von innen zu besichtigen birgt das Grab des Hl. Otto von Bamberg und wird von einem einzigartigen Deckengemälde, dem „Himmelsgarten“, geschmückt, seine Terrassengärten zählen zum Kernbestand des UNESCO-Welterbes Bamberg. 2015 jährt sich die Gründung zum tausendsten Mal. Bamberg feiert dies mit Führungen, Sonderausstellungen, Konzerten und Festen.

Zu den Jubiläumsaktionen gehört auch „Der Weg der Kunigunde“. Dafür begeben sich rund um Pfingsten 21. bis 25. Mai 2015 Künstler und Gäste auf den historischen Pilgerweg der Kaiserin von der Kunigundenkapelle in Aub/Bubenrot zum Kloster Michelsberg. Begleitet wird die Pilgerreise von Vorträgen, Besichtigungen, künstlerischen Performances, Aufführungen und einer Ausstellung zum Thema „Himmelsgarten“ im Fränkischen Spitalmuseum Aub und in Bamberg

www.bamberg.info.


Neue Energie in der Gartenpracht

Himmlische Gartenfreuden verspricht 2015 ebenso Alzenau: Die Stadt im Spessart-Mainland ist vom 22. Mai bis zum 16. August Gastgeberin der „10. Bayerischen Gartenschau“. Getreu ihrem Motto „Natur in der Stadt“ entsteht dafür im Zentrum von Alzenau der „Generationenpark“. Dieser beweist, dass Naturerlebnis keine Frage des Alters ist. In ihm findet man unter anderem einen Bewegungsparcours, einen Garten für Demenzkranke und eine Kneippanlage mit Rollstuhlbecken.

Über den Alzenauer Stadtpark ist er mit dem „Energiepark“ verbunden. Dort flaniert man durch den Leucht- und den Sonnenenergiegarten, wandelt zwischen Energiepflanzen und genießt den Blick vom Aussichtssteg. So werden auf besondere Weise die Themen Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien vermittelt. Komplett wird die Gartenschau in Alzenau durch den Wein- und Rosengarten sowie durch blühende Ausstellungen

www.gartenschau-alzenau.de.


Jubiläum auf der Felsenbühne

Nicht von Menschenhand angeordnet, doch ein ganz besonderer Park liegt ganz in der Nähe von Wunsiedel: Das Felsenlabyrinth der Luisenburg ist Natur- und Kulturerlebnis gleichermaßen, ist es doch Heimat der Luisenburg-Festspiele. 2015 beginnt auf der Felsenbühne bereits die 125. Spielzeit, was mit einem anspruchsvollen wie unterhaltsamen Programm gefeiert wird.

Shakespeares „Sommernachtstraum“, das Volksstück „Der Brandner Kasper“, das Musical „Cabaret“, die Operette „Die Maske in Blau“, die Oper „Ein Maskenball“ und das Kinderstück „Der kleine Wikinger“ stehen auf dem Jubiläumsspielplan

www.luisenburg-aktuell.de.


Geburtstagsständchen aus 700 Kehlen

Ein Jubiläum steht 2015 zudem in der Fränkischen Schweiz an. Waischenfeld feiert „700 Jahre Stadtrecht“, und das besonders stimmgewaltig. Denn am 6. Juni 2015 versammeln sich auf Burg Waischenfeld 700 Sänger, um das Jubiläum klangvoll zu begehen. Die Burg, Wahrzeichen der Stadt, ist außerdem Schauplatz des Ritterfests 29. und 30. August 2015 und des Weihnachtsmarktes 6. Dezember 2015,

www.waischenfeld.de.


Zauberhafte Klänge und Wagner Wähnen

Überhaupt ist Franken ein Land der Musik. Allein die vielen Veranstaltungen, die unterm dem Dach des „Musikzauber Franken“ vereint sind, beweisen dies durch ihre hohe musikalische Qualität und ihr besonderes Ambiente. Reihen wie die „Internationale Orgelwoche Nürnberg“ 19. bis 28. Juni 2015 oder der „Ebracher Musiksommer“, der 2015 seinen 25. Geburtstag feiert, sind dafür beste Bespiele.

Ein weiterer Musikzauber-Geburtstag steht in Bayreuth an: Der Philharmonische Chor Bayreuth blickt mit hochkarätigen Konzerten auf 125 Jahre seines Bestehens zurück

www.frankentourismus.de/musikzauber-franken.


Natürlich ist Bayreuth auch sonst ein großer Stützpfeiler der fränkischen Klangwelt. Zum einen zählt hier das Markgräfliche Opernhaus zum Welterbe der UNESCO, zum anderen ist Bayreuth vor allem die Stadt Richard Wagners, und gerade hier gibt es 2015 Neues: Nach einer umfassenden Sanierung und einer Neukonzeption der Ausstellung öffnet Haus Wahnfried, Wagners Wohnhaus und seit fast 30 Jahren Sitz des Richard-Wagner-Museums, wieder seine Türen.

Das Museum erstreckt sich auf die Villa selbst, in der die Lebenswelt Wagners im Vordergrund steht. Im Museumsneubau finden eine Dauerausstellung zu den Bayreuther Festspielen und Sonderausstellungen Platz. Gegenüber, im Siegfried-Wagner-Haus, setzt sich das Museum mit der ideologischen Vereinnahmung Richard Wagners im Dritten Reich auseinander

www.wagnermuseum.de, www.bayreuth-tourismus.de.


Aktiv für mehr Qualität

Immer wieder neue Wege offenbaren sich in Franken für aktive Genießer. Gerade Radler und Wanderer finden hier ein ganz besonderes Terrain mit außergewöhnlichen Routen. Ganz entspannt durch die fränkischen Flusslandschaften geht es beispielsweise auf dem rund 350 Kilometer langen „Tauber Altmühl Radweg“ zwischen Wertheim am Main und Kelheim

www.tauber-altmuehl-radweg.de.


Unterwegs auf der Route „Vom Main an den Main“ hingegen entdecken Radler zwischen Gemünden a. Main und Marktheidenfeld das märchenhafte Spessart-Mainland

www.spessart-mainland.de.


Wer es sportlich anspruchsvoller mag, testet in Frankens Mittelgebirgen auf Mountainbikestrecken, Singletrails und Downhill-Routen sein Fahrgeschick

www.frankentourismus.de/mountainbiken.


Besonders zeichnet sich Franken auch durch seine Wanderwege aus, von denen ganze 20 Routen als Premiumwege oder „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ zertifiziert sind – darunter als neue Touren etwa der Rundwanderweg „Romantisches Wildbachtal“ im Lieblichen Taubertal, die „Spalter Hügelland-Tour“ zu Hopfen, Bierkultur und Kirschblüte oder der Vorgeschichtsweg im „Fundreich Thalmässing“.

Letzterer führt nicht nur durch eine uralte Siedlungslandschaft, sondern auch zu Rekonstruktionen eines Steinzeit-, eines Kelten- und eines Bajuwarenhauses. Bereits seinen zehnten Geburtstag feiert 2015 der als Qualitätsweg zertifizierte „Altmühltal-Panoramaweg“ zwischen Gunzenhausen und Kelheim

www.frankentourismus.de/zertifizierte-fernwanderwege.


Mittendrin im lebendigen Brauchtum

Wer in Franken unterwegs ist, trifft nicht nur auf die Zeugnisse einer bewegten Geschichte, sondern auch auf äußerst lebendiges Brauchtum, das von Franken jeden Alters mit Leidenschaft gepflegt wird. Im Frühling borden etwa die Osterbrunnen über vor Hunderten von verzierten Eiern – vor allem in der Fränkischen Schweiz werden die Brunnen derart geschmückt.

Der Brauch erinnert daran, wie wichtig die Brunnen für die Wasserversorgung auf den trockenen Hochflächen dieser Region einst waren. Ölbergandachten, Passionskrippen und große Karfreitagsprozessionen gehören ebenso zum fränkischen Osterbrauchtum wie das „Eierwalchen“ im Frankenwald: Am Ostersamstag lassen dabei in Naila die Teilnehmer hartgekochte Eier um die Wette rollen.

Und auch sonst ist der fränkische Traditionskalender dicht gefüllt: zum Beispiel mit Terminen zum historischen Festspiel „Die Kinderzeche“ in Dinkelsbühl 17. bis 26. Juli 2015 oder den Reichsstadt-Festtagen in Rothenburg ob der Tauber 4. bis 6. September 2015. Undenkbar ist Franken außerdem ohne seine Kirchweihen – und hier hat sich in Limmersdorf, Peesten und Langenstadt ein besonders schöner Brauch erhalten, bei dem die prächtigen Dorflinden im Mittelpunkt stehen. Zur Kirchweih wird um den Baum getanzt – aber nicht am Boden, sondern auf einem Tanzboden hoch oben in der Krone des Baumes

www.frankentourismus.de/veranstaltungen.


Tradition hat in Franken außerdem eine ausgesprochen authentische Genusskultur – und die reicht von den legendären Bratwürsten bis zur exzellenten Hauben- und Sternenküche. Begleitet werden die Kreationen aus der Küche vom Frankenwein und vom fränkischen Bier – beides Repräsentanten des Urlaubslandes, die weltweit in der ersten Liga spielen.

Frankens Kulinarik beschränkt sich aber bei Weitem nicht nur auf das, was man sich auf der Zunge zergehen lässt: Auf Weinwanderwegen wie der „WeinKulTour“ rund um Stammheim oder auf der „Pilger-Brauerei-Tour“ bei Bad Staffelstein verbinden sich Genuss, Naturerlebnis und neue Entdeckungen. Wie beflügelnd die Verbindung von Wissensvermittlung und Genuss sein kann, zeigt 2015 das neue „HopfenBierGut“ in der Hopfen- und Bierstadt Spalt – samt interaktiver Ausstellung, begehbarem Braukessel und medialer Bierothek

www.hopfenbiergut.de.


„Freu’ dich auf Franken“ mit dem neuen Urlaubsmagazin

Es gibt 2015 noch so viel mehr zu entdecken in Franken: das neue Steigerwald-Zentrum in Handthal etwa, den Sternenpark in der Rhön, die entspannenden Angebote in den Heilbädern und Kurorten im „Gesundheitspark Franken“ oder die unterirdischen Schätze in den fränkischen Bergwerken.

Ausführlich informiert zu all diesen Themen das neue Urlaubsmagazin „Freu’ dich auf Franken“, das im Januar 2015 erscheint. Auf rund 150 Seiten präsentiert es alle Höhepunkte des Jahres sowie viele Informationen, Reportagen und Interviews. Erhältlich ist das kostenlose Magazin über den Tourismusverband Franken – genauso wie die vielen aktuellen Themenzeitungen und Servicehefte rund um den Urlaub in Franken.

Spannende Reisetipps, interessante Reportagen, Videoclips, Podcasts und Bildergalerien gibt es auch im kostenfreien „Franken ReiseMAGAZIN“ fürs iPad und Android-Tablett. Das E-Magazin erscheint in 2015 in regelmäßigen Abständen mindestens vier Mal im Jahr. Unterwegs weisen kostenlose Apps den Weg.

FrankenTourismus, Postfach 440453, 90209 Nürnberg, info@frankentourismus.de, www.frankentourismus.d



+++ Update Dezember 2014 +++

Winterwandeltheater, Adventsmusik & Silvesterparty

Spätestens jetzt greift der Winter mit klammen Fingern nach uns. Überall in Franken sind die Advents- und Weihnachtsmärkte, für die Wintersportler fällt der Startschuss, hochkarätige Kunstausstellungen versetzen das Gemüt in einen Farbenrausch und auch die ersten Fässer köstlichen Adventsbiers werden angestochen – so lässt man das Jahr wunderbar ausklingen.


Nachtaktiv im Land der offenen Fernen

Die Tage werden kürzer und die Nächte lang – das ist in Franken jedoch kein Grund, melancholisch zu werden. Dafür sorgt das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Hier steht nun nicht nur die Natur unter besonderem Schutz, sondern auch die Nacht. Vor wenigen Wochen wurde die Rhön von der „International Dark Sky Reserve“ in Tucson/USA als internationaler Sternenpark anerkannt. Von der Vermeidung von Lichtverschmutzung profitieren die innere Uhr des Menschen sowie nachtaktive Tiere und Pflanzen – und sie ermöglicht einen ungetrübten Blick auf den Sternenhimmel, wie er in der Rhön noch möglich ist.

Ein neuer Flyer des Sternenparks Rhön informiert über das Projekt und zeigt, wo man in der Rhön die besten Plätze zum Sterngucken findet und was in einen Sternbeobachter-Rucksack gehört. Wer in kompetenter Begleitung den Nachthimmel erforschen will, schließt sich einer geführten Sternguckerwanderung an (www.sternenpark-rhoen.de).


Malerei von der Front

Vom 18. November 2014 bis zum 15. Februar 2015 zeigt das Martin Wagner Museum der Universität Würzburg die Sonderausstellung „Armin Reumann – Bilder vom Krieg 1914 – 1918“. Damit gedenkt das Museum dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Rund 250 Werke von Armin Reumann präsentiert die Schau und stellt damit einen Maler in den Fokus, der die Kriegsjahre mit künstlerischer Qualität dokumentiert hat.

Reumann (1889 – 1952) galt als aufsteigender Stern der jungen Münchner Malerei, bevor er 1915 als Soldat einberufen wurde. Dreieinhalb Jahre verbrachte er an wechselnden Fronten. Dort schuf er für sich selbst Hunderte von Werken, die zum größten Teil noch nie öffentlich zu sehen waren. Seine Gemälde, Ölskizzen, Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen schildern den Ersten Weltkrieg in allen Facetten und in großer Ausdrucksvielfalt: Kämpfe auf dem Schlachtfeld, Verwundung, Tod und Trauer, Flucht und Gefangenschaft, Nachschub und Transport, Soldaten und Frauen, Sehnsucht nach Frieden sowie das malerische Interesse am Fremden gehören zu seinen Themen. Führungen durch die Sonderausstellung bringen den Besuchern das Werk Reumanns näher (www.reumann.museum.uni-wuerzburg.de).


Nachtwache über einem dunklen Geheimnis

„Nachtwache“ heißt das Stück des Winterwandeltheaters im Freilandmuseum Bad Windsheim, bei dem das gesamte Gelände dieses großen Museums im Steigerwald zur Bühne wird. Premiere feiert es am 9. Januar 2015 und ist dann bis zum 14. Februar 2015 in insgesamt 22 Aufführungen zu sehen. Karten sind bereits jetzt im Vorverkauf erhältlich.

Der Theaterrundgang beginnt am Haupteingang und endet in der Nähe des Kommunbrauhauses im Museum. Dazwischen entführt „Nachtwache“ in den Winter des Jahres 1968, in dem eine junge Schwesternschülerin gemeinsam mit einer erfahrenen Schwester in einem fränkischen Dorf unterwegs ist, um die Kranken und Pflegebedürftigen auf die Nacht vorzubereiten.

Doch hinter der braven Fassade der Häuser brodelt es, und als eine Frau verschwindet, nähern sich die Schwestern einem dunklen Geheimnis. Übrigens bietet das Kommunbrauhaus im Freilandmuseum auch dieses Jahr das Paket „Kulinarisches Wintertheater“ an, das aus Theaterbesuch und Abendessen besteht. Karten/Infos: Freilandmuseum Bad Windsheim, Telefon: 09106/924447 (www.freilandtheater.de).


In Wagners Welt

Das Festspielhaus in Bayreuth ist eines der eindrucksvollsten Opernhäuser der Welt. In den Wintermonaten blicken Besucher bei den täglichen Backstage-Führungen der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH hinter seine Kulissen. Dabei entdecken sie den nach Art antiker Theater gebauten Zuschauerraum, tauchen im berühmten Orchestergraben tief ein in die Mystik wagnerscher Musikdramen und stehen schließlich auf einer der größten Opernbühnen, die je gebaut wurden.

Von November bis März starten die Backstage-Führungen jeweils um 14 Uhr, Führungen für Gruppen sind jederzeit nach Vereinbarung möglich. Vom 2. bis 8. Februar sowie ab dem 23. März sind keine Führungen möglich (www.bayreuth-tourismus.de).


Wortgewaltig in den Winter

Ab Dezember 2014 bereichert eine neue Literaturreihe das Kulturleben in Feuchtwangen und damit im Romantischen Franken. Bei „wortarten“ werden unterschiedliche Texte von lebenden und unvergessenen Autoren präsentiert – in Form von Lesungen, Vorträgen, Literaturkonzerten und Gesprächen.

Am 9. Dezember 2014 startet die Reihe im Sängermuseum Feuchtwangen mit einem musikalisch-literarischen Abend zu Erich Kästner als einem der wohl bekanntesten deutschen Dichter. Vor allem seine Kinderbücher wie „Emil und die Detektive“, „Das fliegende Klassenzimmer“ oder „Das doppelte Lottchen“ gehören zu den beliebtesten Büchern weltweit.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltungsreihe sind bei den „wortarten“ die Autoren Sabine Weigand, Ewald Arenz und Susanne Röckel zu Gast, zudem bittet Dr. Rolf-Bernhard Essig zu einer seiner beliebten Sprichwortsprechstunden ins Fränkische Museum (www.feuchtwangen.de).


Zerbrechliche Kunst im Winterlicht

Bei mehreren Veranstaltungen entfaltet das „Europäische Museum für Modernes Glas“ in Rödental winterlichen Zauber. So lädt es am 7. Dezember 2014 zu seinem „Tag der offenen Tür“ ein“. Bei freiem Eintritt und in weihnachtlicher Atmosphäre präsentiert das Museum im Oberen Maintal-Coburger Land den Besuchern unter anderem die einzigartige Glaskrippe und bietet ihnen die Möglichkeit, eigene Christbaumkugeln und Glasperlen zu gestalten.

Auf besondere Weise spielen Glas und Kunstlicht zusammen, wenn am 11. Dezember das Glasmuseum erst zum Einbruch der Dunkelheit um 17 Uhr öffnet. Dann erlebt man die Kunstwerke aus Glas aus einer völlig anderen Perspektive. Am 18. Dezember schließlich startet im Glasmuseum die neue Konzertreihe „JIM – Jazz im Museum“ mit dem musikalischen Trio um Falk Zenker und dessen Crossover aus Alter Musik, Jazz und Weltmusik (www.kunstsammlungen-coburg.de).


Ausschnitt eines Künstlerlebens

Mit repräsentativen Werken aus fast fünf Jahrzehnten zeichnet das Neue Museum Nürnberg bis zum 22. Februar 2015 das Schaffen von Gerhard Richter nach. Der 82-jährige Künstler, der die Ausstellung mit dem Titel „Ausschnitt“ selbst einrichtet, gilt als einer der bedeutendsten und gefragtesten deutschen Maler der Nachkriegszeit.

Sein Spektrum reicht von altmeisterlich anmutenden Gemälden über Farbstudien und seine unverwechselbaren, scheinbar verwischten Fotobilder bis zu expressiven, abstrakten Großformaten. Ermöglicht wird die Ausstellung durch das Sammlerehepaar Ingrid und Georg Böckmann, das bedeutende Teile seiner hochkarätigen Privatsammlung dem Neuen Museum Nürnberg als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat (www.nmn.de).


Kinderfreude aus „volkseigener“ Produktion

Vom 21. November 2014 bis 1. März 2015 widmet das Spielzeugmuseum in Nürnberg seine Sonderausstellung der Spielzeugproduktion in der ehemaligen DDR. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer entfaltet die Schau – auf Basis einer Privatsammlung und mit zahlreichen Leihgaben – ein Panorama des Spielzeuggewerbes unter den Bedingungen des „real existierenden Sozialismus“.

Gespielt wurde mit den Waren aus „volkseigener“ Produktion aber nicht nur in der DDR: Da ein großer Teil exportiert wurde, waren die Erzeugnisse weit über Ostdeutschland hinaus verbreitet. Auch nostalgisch darf es zur Weihnachtszeit in der Spielzeug-Hochburg Nürnberg werden: In der Ehrenhalle des historischen Rathauses gibt das Spielzeugmuseum mit „Schnee von gestern“ ein weihnachtliches Gastspiel.

Dabei zeigt es neben Exponaten zur Geschichte des berühmten Nürnberger Christkindlesmarktes auch Bilder aus privaten Fotoalben mit Erinnerungen an Winterfreunden aller Art (www.museen.nuernberg.de).


Geschnürt, gemalt, gezeichnet

Humpelrock, Schutenhut und Hammelkeulenärmel: Sie alle sind ästhetische Besonderheiten der Mode des 19. Jahrhunderts. Mit ihr befasst sich vom 14. Dezember 2014 bis zum 8. März 2015 im Schweinfurter Museum Georg Schäfer die Ausstellung „Geliebte Tyrannin. Mode in Bildern des 19. Jahrhunderts“.

Dabei betrachten die Besucher die Mode vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg mit dem Blick der damaligen Künstler, darunter Johann Georg von Dillis, Hugo von Habermann, Franz Skarbina oder Max Klinger. Zeichnungen und Druckgraphiken, Schriften über Modephilosophie und Modezeitschriften geben einen Einblick in die Entwicklungen in diesem Zeitraum und führen die deutlichen Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf die Mode vor Augen.

Die Darstellungen der Künstler zeigen, wie Mode auf soziale Unterschiede hinweist, wie Kleidung charakterliche Eigenschaften unterstreicht oder der Idealisierung der Frau dient. Genauso nehmen Karikaturen modische Auswüchse und Zwänge wie überdimensionale Ärmel, Krinoline oder Turnüre auf die Schippe (www.museumgeorgschaefer.de).


Pathos und Verwandlung

Eine Bilanz seines Lebenswerkes zieht der in Schweinfurt geborene Künstler Helmut Pfeuffer in der Ausstellung „Pathos und Verwandlung“, die noch bis zum 22. Februar 2015 in der Kunsthalle Schweinfurt zu sehen ist. Ausgestellt werden Werke aus dem Besitz des Künstlers sowie aus Privatsammlungen, die bisher nicht oder nur selten zu sehen waren.

Die Liste der Exponate reicht von seinen frühen Landschaften in rauschhaften Farben über seine zeitkritischen Figurenbilder bis zu den Körperbildern, in denen Pfeuffer Krankheit und Hysterie thematisiert. Frauenakte, „traumatische Landschaften“ und ganz aus Farbe entwickelte Körperlandschaften gehören ebenfalls zum Oeuvre Pfeuffers, das in der Schweinfurter Kunsthalle präsentiert wird (www.kunsthalle-schweinfurt.de).



Musikzauber in der St. Anna Kirche

Bereits zum 16. Mal lädt der Markt Sulzbach am Main vom 22. bis 30. November 2014 zur seiner „Sulzbacher Konzertwoche“ ein, die sich als kultureller Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit einen Namen im gesamten Spessart-Mainland und darüber hinaus gemacht hat. Spielort der Konzerte ist die historisch bedeutsame St. Anna Kirche.

Aufwendig restauriert verleiht die kleine Kirche mit ihrer beeindruckenden Atmosphäre der Konzertwoche und den dort auftretenden renommierten Künstlern einen würdigen Rahmen. Diese Kombination aus musikalischer Qualität und Ambiente ist auch der Grund dafür, dass die „Sulzbacher Konzertwoche“ Teil des „Musikzauber Franken“ ist. 2014 treten in der St. Anna Kirche unter anderem das A-capella-Ensemble „Mundwerk“ und preisgekrönte junge Künstler auf.

Ebenso zu hören ist ein Gesangsabend mit Tanja Ammon und Ulrich Paetzholdt am Klavier sowie eine musikalische Lesung über das Abenteuer Advent mit dem Organisten und Pianisten Thomas Gabriel sowie der christlichen Autorin Andrea Schwarz (www.sulzbach-main.de).


Adventliche Besinnung im Angesicht der 14 Nothelfer

Am 5. und 12. Dezember 2014 gibt die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen in Bad Staffelstein jeweils um 18 Uhr Raum für adventliche Besinnung mit meditativen Orgelmusik-Improvisationen. Damit stimmen die Franziskanerpater von Vierzehnheiligen auf die Wiederkehr der Geburt Christi ein und bieten den Besuchern die Gelegenheit für eine kostbare Stunde der Besinnung im vorweihnachtlichen Trubel.

Das barocke Vierzehnheiligen, einer der bekanntesten Wallfahrtsorte Bayerns, präsentiert sich dabei bewusst schlicht und noch ohne weihnachtlichen Schmuck, damit nichts vom Adventsgedanken ablenkt. Absolut sehenswert ist in der Kirche jedoch der den 14 Nothelfern geweihte Gnadenaltar und die figurenreiche große Weihnachtskrippe – im Advent natürlich noch ohne Jesuskind (www.bad-staffelstein.de).


Musikalische Winterfreuden

Bei zahlreichen Konzerten im Naturpark Altmühltal erklingen in den kommenden Wochen adventliche Waisen und bekannte Weihnachtslieder. Leise Töne in einer lauten Welt bietet so am 28. November 2014 die Fraunhofer Saitenmusik im Historischen Gasthof Stirzer in Dietfurt. Am 29. November 2014 tritt in Eichstätt das Klavierduo Anna und Ines Walachowski auf. Dieses Konzert ist Teil der Reihe „Pro Musica“, die aufgrund ihrer Qualität und ihres Ambientes zum „Musikzauber Franken“ zählt.

Am gleichen Tag bietet das Symphonische Blasorchester Beilngries in seiner Heimatstadt eine Mischung aus Klassik, Filmmusik, Pop und Musical. In Weißenburg i. Bay. stimmt das Winterkonzert des Weißenburger Kammerorchesters am 6. Dezember 2014 auf die weihnachtliche Jahreszeit ein. In Greding verzaubert das Weihnachtskonzert der Musikschule am 7. Dezember 2014. In weihnachtliche Stimmung versetzt am 14. Dezember 2014 das Dollnsteiner Weihnachtskonzert die Zuhörer: Zu hören sind der Liederkranz-Kirchenchor, der Kinderchor Jericho, die Jugendblaskapelle Dollnstein und die Dollnsteiner Blaskapelle (www.naturpark-altmuehltal.de/veranstaltungen).


Weihnachtsgeschichte im Feuerzauber

Mit seinem winterlichen Mittelaltermarkt bringt in der Rhön Bad Neustadt a.d. Saale am 29. und 30. November 2014 historisches Markttreiben in die Stadt. Auf dem Marktplatz und dem Vorplatz der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt vermitteln unter anderem Schmiede, Lederpunzierer, Wollfärber und Wappenmaler den Marktbesuchern ihr historisches Handwerk.

Dazu kommen Stände mit Töpferwaren, Räucherei oder Edelsteinschmuck ebenso wie Gaukler und mittelalterliche Musik mit Dudelsack, Trommel und Laute, ein Mäuseroulette und ein handbetriebenes Riesenrad. Auch die kulinarischen Köstlichkeiten werden dem Mittelaltermotto angepasst: Brote und Fladen kommen bei der Feldbäckerei frisch aus dem Holzofen, Würzwein und Met wärmen Hände und Seele, herzhaft wird es dank Fleischbräter und Eintöpfen. Ein Höhepunkt auf dem mittelalterlichen Markt ist die Feuershow am Samstag um 17 Uhr, die Charles Dickens Weihnachtsgeschichte darstellt (www.tourismus-nes.de).



Winterliches Wandeln

Vom 5. bis 7. Dezember 2014 lädt Bad Mergentheim im Lieblichen Taubertal zu seinem Weihnachtsmarkt ein, der mit der Wandelhalle samt Vorplatz und dem Vestibül des Heilbads einen besonders schönen Standort hat. Drei Tage lang präsentieren zahlreiche Aussteller, Kunsthandwerker und Hobbykünstler in stimmungsvoller Beleuchtung ihre Angebote, auch Handwerk wie die Herstellung von Glasperlen oder Kerzenziehen wird vorgeführt.

Die weihnachtlich geschmückte Wandelhalle, in der es auch Kaffee und Kuchen gibt, sowie Chöre und Ballett tragen viel zur Stimmung des Marktes bei. Im Außenbereich werden außerdem saisonale Köstlichkeiten und diverse Glühweinspezialitäten angeboten. Für die Kinder dreht der Nikolaus in und um die Wandelhalle seine Runden, die Kinder haben zudem auf der Dampfeisenbahn im Park ihren Spaß (www.bad-mergentheim.de).


Im Stadtpark wartet die längste Krippe der Welt

Die längste Krippe der Welt, traditionelles „Krippenschauen“ und eine historische Krippenausstellung: Von November 2014 bis Januar 2015 präsentiert Marktredwitz im Fichtelgebirge außergewöhnliche Darstellungen und Installationen der „Heiligen Nacht“. Unübersehbar ist im Stadtpark die insgesamt 80 Meter „Große Krippe“, die dort von 29. November 2014 bis 11. Januar 2015 aufgestellt ist.

Geschaffen wurde sie von Künstler Martin Buchard aus insgesamt 2.014 Kanthölzern. Jedes der Hölzer symbolisiert ein Jahr seit der Geburt Christi. Zwischen den Jahren öffnen entlang des „Rawetzer Krippenwegs“ zahlreiche Familien ihre Haustüren für die, die durch den winterlichen Ort von Tür zu Tür spazieren und die alte Tradition des Krippenschauens mit bis zu 60 Quadratmeter großen Landschaftskrippen erleben wollen (www.tourismus-marktredwitz.de).



Krippenzauber im Welterbe

In der kalten Jahreszeit zeigt die UNESCO-Welterbestadt Bamberg eine ihrer besonders schönen Seiten: Seit vor 400 Jahren die Jesuiten den Brauch der Krippen in die Stadt gebracht haben, hat sich Bamberg zu einer einzigartigen Krippenstadt entwickelt – und auch das Bamberger Land glänzt mit einer vielfältigen Krippenlandschaft. Allein im Bamberger Stadtgebiet wandert man vom ersten Advent bis Dreikönig zu insgesamt 37 öffentlichen Krippenstationen, teilweise werden die Krippen sogar bis in den Februar hinein ausgestellt.

Die Krippen verschiedenster Art finden sich unter anderem in Kirchen, auf öffentlichen Plätzen oder in Museen. Ergänzt wird das Krippenwandern in Bamberg durch eine Reihe von Ausstellungen. So präsentiert das Historische Museum die Sonderausstellung „Himmlische Irdenware. Hafner-Krippen aus Marktredwitz“ vom 29. November 2014 bis 11. Januar 2015 im Marstall der Alten Hofhaltung – und damit in einem echten Stall. In der Maternkapelle erwartet die Besucher vom 29. November 2014 bis 11. Januar 2015 die neu arrangierte Ausstellung „Ein Stern geht auf in Bethlehem“. Sie stellt rund 45 Krippen vor, die eigens für diese Schau gebaut wurden – darunter auch Krippen aus fernen Ländern.

Ins Bamberger Krippenmuseum lockt vom 29. November 2014 bis 6. Januar 2015 die Sonderausstellung „Alpenländische Krippenkunst von Oberammergau bis ins Grödnertal“ mit Holzkrippen aus dieser historischen Krippenbaugegend. Vom 29. November 2014 bis 6. Januar 2015 beleuchtet jeweils samstags, sonntags und an Feiertagen die Themenführung „Von Krippe zu Krippe“ die Bamberger Krippentradition, Höhepunkte im Altstadtgebiet und Schätze des Weltkulturerbes. Mit der „Winterreise in die Krippenstadt“ hat Bamberg zudem eine eigene Pauschale zum Thema im Angebot.

Ist Bamberg ein Zentrum der Krippen, so wartet auch das Bamberger Land mit zahlreichen sehenswerten Krippen auf. In 34 Gemeinden sind ab dem 1. Advent Ortskrippen aufgebaut, die teilweise eine mannshohe Größe und eine lokaltypisch geprägte Szenerie aufweisen. Obendrein wartet das Bamberger Land mit zwei Krippenwegen auf: In Heiligenstadt findet man 12 Stationen entlang der Hauptstraße, in Schlüsselfeld sind es ganze 30 Krippen. In Hirschaid präsentiert das „Museum Alte Schule“ 450 Krippen aus 65 Ländern. Die Ausstellung begeistert mit zum Teil außergewöhnlichen Exponaten: So wird in einer Krippe die Geburt Jesu in die apokalyptische Szenerie von New Yorks 9/11 verlegt. Zusammengefasst sind alle Infos über die Weihnachtszeit in Bamberg und im Bamberger Land in der Broschüre „Weihnachtsstadt – Krippenstadt 2014/2015“ (www.bamberg.info).


Advent im Land der Burgen, Höhlen und Genüsse

Im Winter setzt die Fränkische Schweiz besondere Highlights – und das dank der Tradition der Lichterprozessionen im wahrsten Sinne des Wortes. Noch bevor diese beginnen, gehört dort Forchheim zu den schönsten Weihnachtszielen. Das mittelalterliche Rathaus verwandelt sich dann in einen riesigen Adventskalender. Ganz auf irdene Kunst konzentriert sich hingegen vom 5. bis 7. Dezember 2014 der Weihnachtstöpfermarkt auf Schloss Thurnau. Nicht wegzudenken aus der Weihnachtszeit in der Fränkischen Schweiz ist der Neunkirchener-Hetzleser Krippenweg. Wer ihm folgt, entdeckt bei einem Rundgang mehr als 30 Weihnachtskrippen in Privathäusern und Kirchen. Auch durch die historische Altstadt von Forchheim führt ein Krippenweg zu künstlerisch gestalteten Miniaturkrippen, überdimensionalen Darstellungen, mechanischen und lebenden Krippen. Ausschließlich in der Fränkischen Schweiz findet man noch die Tradition der „Ewigen Anbetung“ in einer ganz besonderen Form. Dafür werden kleine Tal-Orte, umgeben von hohen Felswänden, mit vielen kleinen Holzfeuern bestückt. Sie werden entzündet, wenn zum Ende der „Ewigen Anbetung“ eine kirchliche Prozession nach Einbruch der Dunkelheit durch den Ort zieht, die Straßenlichter ausgehen und Lieder ertönen. Die wichtigsten Prozessionen finden am 20. Dezember 2014 in Oberailsfeld, am 31. Dezember 2014 in Nankendorf, am 3. Januar 2015 in Obertrubach und am 6. Januar 2015 in Pottenstein statt (www.fraenkische-schweiz.com).


Winter, Wein und Weihnacht

Bei der „Sommeracher WinterWeihnacht“ verwandelt sich der Weinort Sommerach im Fränkischen Weinland am 13. und 14. Dezember 2014 in ein Wintermärchen. Das Besondere an diesem Weihnachtsmarkt: Im Ort öffnen die schmucken Winzerhöfe ihre Türen für die Besucher. Folgen diese dem sogenannten Sternenweg, finden sie über 20 Genussplätze, Herbergen, offene Tore und Türme. Die Winzerhöfe bieten hausgemachten Glühwein an, die Gastronomen bereiten vorweihnachtliche Köstlichkeiten zu und wer mag, wärmt sich am Kachelofen und genießt Sommeracher Adventsflair. In der Dorfmitte strahlt die alte Schule mit 23 Sternenfenstern. Während Erwachsene ihr Weinwissen bei verschiedenen Kellerführungen vertiefen und die Winzer sowie deren Weinphilosophien kennenlernen, können Kinder in der Backstube Lebkuchen verzieren oder Märchen lauschen (www.sommerach.de).


Spezereien im Spitalhof

Unter dem Motto „Ihr Kinderlein kommet“ lädt Dinkelsbühl vom 27. November bis 21. Dezember 2014 zum Weihnachtsmarkt in den Innenhof des Heilig-Geist-Spitals ein. Die Stadt erinnert damit an den Dinkelsbühler Christoph von Schmid, der den Text zu „Ihr Kinderlein kommet“ verfasst hat. Im Innenhof findet man an den Ständen Geschenke, Weihnachtsschmuck und Leckereien. Kunsthandwerk und exklusive Handarbeiten werden im Spitalgebäude angeboten. Traditionell sind an den Wochenenden auch die Dinkelsbühler Partnerstädte Guérande (Frankreich/Bretagne) und Sighisoara (Rumänien/Siebenbürgen) mit typischen Produkten aus ihrer Region vertreten. In der Mühlradscheune sind vom 5. bis 7. Dezember 2014 Greifvögel zu sehen, außerdem sind Glockengießer und Glasperlendreher zu Gast, für Kinder gibt es eine Seilerei und eine Druckwerkstadt, Kunst- und Fotoausstellungen ergänzen den Weihnachtsmarkt. Bei einem adventlichen Besuch in Dinkelsbühl führt der Weg zudem ins Münster St. Georg: Dort verlegt die fast 60 Quadratmeter große Krippe das Weihnachtsgeschehen in die Dinkelsbühler Altstadt (www.dinkelsbuehl.de).


Adventsromantik im märchenhaften Wald

Die wildromantische Natur des Frankenwalds bildet eine ideale Kulisse für vorweihnachtlichen Zauber am ersten Adventswochenende. Ein Geheimtipp ist der Weihnachtsmarkt in Mitwitz (29. und 30. November 2014) in einem der schönsten Wasserschlösser Frankens. In den alten Gemäuern aus dem 13. Jahrhundert laden rund 70 Aussteller zum Bummeln ein. Ein „Weihnachtsmarkt im Paradies“ wartet auf die Besucher Weißenbrunns am 30. November 2014. Rund um das alte Rathaus bieten auf dem Paradiesplatz Vereine und Privatleute selbstgemachten Waren an. Ein Besuchermagnet ist der „Naalicher Rupperichmarkt“ in Naila (29. November 2014). Den Buden auf dem Marktplatz statten die Jagdhornbläser des Bayerischen Jagdverbandes und der „Rupperich“ einen Besuch ab – eine düstere Gestalt, die Geschenke für die Kinder im Gepäck hat. Rund um die große Dorfkrippe auf dem Markt- und Rathausplatz gruppieren sich über 30 Buden beim Adventsmarkt in Wirsberg (30. November 2014) – begleitet von Kerzenschein, Engeln und Lagerfeuerromantik (www.frankenwald-tourismus.de).


Wintermärchen mit über 500 Jahren Tradition

Schon seit dem 15. Jahrhundert wird die Adventszeit in Rothenburg ob der Tauber vom Reiterlesmarkt begleitet – und so ist es auch vom 28. November bis 23. Dezember 2014. Höhepunkte des Marktes sind die Auftritte des namensgebenden „Rothenburger Reiterle“. Sein Ursprung liegt in dem Glauben, dass das Reiterle als Abgesandter einer anderen Welt zur Winterzeit mit den Seelen der Verstorbenen durch die Lüfte schwebte. Während man früher vor dieser unheimlichen Figur zitterte, freuen sich die Besucher des Reiterlesmarktes heute auf sein Erscheinen: 2014 wird er bei der feierlichen Eröffnung des Marktes sowie beim Lichterzug der Schulkinder (3. Dezember 2014) dabei sein. Den Zauber des Reiterlesmarktes macht zudem die mittelalterliche Kulisse Rothenburgs aus. Die verwinkelten Gassen und die Plätze um das Rathaus, dessen Gewölbe und der Marktplatz sind gesäumt von Buden, an denen unter anderem altdeutsches Weihnachtsgebäck, weißer Glühwein und Kunsthandwerk angeboten werden. Freitags und samstags können Besucher zudem den Blick auf den Reiterlesmarkt vom Rathausturm aus genießen. Begleitet wird der Reiterlesmarkt von Sonderführungen, Malaktionen, Kirchenführungen, Winterwanderungen, Bläserkonzerten, den Auftritten des Rothenburger Nachtwächters und des Pelzmärtels, vom Rothenburger Krippenweg und dem Rothenburger Meisterkonzert (29. November 2014) mit den Nürnberger Symphonikern (www.tourismus.rothenburg.de).


Barockfeuerwerk und Budenzauber

Am 13. und 14. Dezember 2014 startet Wolframs-Eschenbach mit einem Barockfeuerwerk und einem ebenso besinnlichen wie unterhaltsamen Programm beim Sternlesmarkt ins dritte Adventswochenende. Eröffnet von Christkind und Laternenzug, bietet der Markt Handwerkskunst und Geschenkideen sowie kostenlose Kirchen-, Museums- und Stadtführungen. Zum Programm gehören auch Auftritte von Chören und Bläsergruppen, Theater und die lebende Krippe im Gewölbe des „Museum Wolfram von Eschenbach“. Zudem fährt ein Kinderfeuerwehrlöschzug durch die Altstadt. Den Abschluss des Sternlesmarkts stellt das Barockfeuerwerk auf dem Wolfram-von-Eschenbach-Platz dar. Eine Besonderheit des Sternlesmarkts ist die Ausstellung auf der Galerie des Bürgersaals: Sie zeigt dieses Jahr verschiedene Souvenirs aus Wolframs-Eschenbach (www.wolframs-eschenbach.de).


Lichterglanz auf der Burg

Die Weihnachtsmärkte im Naturpark Altmühltal zeichnen sich durch ihr historisches Ambiente und das damit verbundene besondere Flair aus. So werden die Gemäuer der mittelalterlichen Burg Pappenheim bei der Burgweihnacht am 29. und 30. November 2014 von Tausenden Fackeln beleuchtet, während die Besucher an den Buden der Kunsthandwerker fündig werden. In der Barockstadt Eichstätt stellen der Domplatz und die ehemalige Johanniskirche die Kulisse für den Adventsmarkt: An den ersten drei Adventswochenenden bietet er ein liebevoll gestaltetes Musikprogramm, exklusive Glühweinspezialitäten wie den „Heißen Bischof“, kulinarische Schmankerln aus dem Suppentopf, heiße Maroni und Märchenlesungen für Kinder. Besinnliche Stimmung zeichnet auch den Weihnachtsmarkt im mittelalterlichen Ambiente Berchings aus (13. und 14. Dezember 2014). Zu den Höhepunkten des St.-Andreas-Weihnachtsmarktes (13. bis 21. Dezember 2014) in der ehemaligen Reichsstadt Weißenburg i. Bay. gehört der Besuch den Weißenburger Christkinds (www.naturpark-altmuehltal.de/winterland).


Durch die Katakomben zum Höhepunkt der Braukultur

Mit der „Braumeistertour“ bietet die Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH (BMTG) ihren Gästen eine Gruppenpauschale, die ganz im Zeichen der fränkischen Brautradition und der Bierkultur der Stadt steht. Während des Aufenthalts lernen die Gäste eine der schönsten Städte Frankens kennen, die dank des Markgräflichen Opernhauses auch zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Sie besuchen kleine Brauereien, fachsimpeln mit dem Braumeister und lassen sich in die Geheimnisse des Bierbrauens einweihen. Anschließend verkosten sie das Resultat des Brauvorgangs bei einer zünftigen Brotzeit. Zum Programm gehört auch ein Besuch in Maisel’s Brauerei- und Büttnereimuseum und damit im umfangreichsten Biermuseum der Welt. Auch das Felsenlabyrinth unter der Bayreuther Aktienbrauerei wird mit der Pauschale erkundet – der Rundgang in den Katakomben wird mit schmackhaften Bierspezialitäten belohnt. Die Braumeistertour dauert drei Tage mit zwei Übernachtungen und ist zum Preis ab 229 € im Doppelzimmer bei der BMTG buchbar (www.bayreuth-tourismus.de).


Flüssig Brot zur Winterzeit

Franken ist berühmt für seine unzähligen Brauereien und die Vielfalt seiner Biere. Das spiegelt sich auch in den zahlreichen Spezialbieren wider: Eines von ihnen ist das einzigartige Lebkuchenbier aus Kulmbach. Am 28. November 2014 wird pünktlich zum ersten Advent im Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach das erste Fass Lebkuchenbier angestochen. Dieses kräftig goldene Exportbier ist vollmundig und mild und verdankt sein besonderes Aroma der Beimischung einer kleinen Menge Rauchmalz. Besucher, die beim Lebkuchenbieranstich dabei sein wollen, können dies mit einen Rundgang durch das Bayerische Brauereimuseum verbinden oder dem Kulmbacher Winterdorf auf dem Marktplatz einen Besuch abstatten. Es wartet mit urigen Hütten, wärmendem Kaminfeuer und einer großen überdachten Terrasse auf. Am gleichen Tag wie der Lebkuchenbieranstich startet zudem der Kulmbacher Adventsmarkt (28. bis 30. November 2014) mit täglichen Handwerksvorführungen, Kerzenschein und Lagerfeuer, dem Kulmbacher Nachtwächter und winterlichen Köstlichkeiten (www.bayerisches-brauereimuseum.de, www.kulmbach.de).


Startschuss auf Nordbayerns längsten Pisten

Mitte Dezember startet am Ochsenkopf (1.024 Meter) im Fichtelgebirge die Saison für Wintersportler. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Der als schneesicher geltende Ochsenkopf ist ideal zum Schneeschuhwandern, Rodeln, Skifahren und Snowboarden. Nordbayerns längste Skipisten eigenen sich dabei auch gut für Skianfänger und Familien. Auftakt zur Saison ist eine dreitägige Ski-Opening-Party (12. bis 14. Dezember 2014). Zudem fahren alle Gäste an den Ochsenkopf-Seilbahnen am 12. Dezember 2014 vergünstigt zum Kindertarif, an den Klausenliften haben Kinder bis einschließlich 17 Jahre in Begleitung eines zahlenden Elternteils am 14. Dezember 2014 freie und kostenlose Fahrt. Die Skischulen in Fleckl und Bischofsgrün bieten Probeunterricht an – und zum Ausklang des Wintersporttages geht es zu den Après-Ski-Partys am Ochsenkopf. Detaillierte Informationen zum Skigebiet fasst der neue „Ochsenkopf Skiguide 14/15“ zusammen. Daneben informiert die Broschüre über das aktuelle Verbundkartensystem, Liftbetriebszeiten, Tarife, Skischulen und über Verleiher von Wintersportausrüstung (www.erlebnis-ochsenkopf.de).


Panoramablick in der Loipe

Für die neue Wintersaison wurde in Bad Steben das örtliche Skilanglaufnetz überarbeitet. So wird den Langläufern im Frankenwald die Orientierung erleichtert. Elf neue Übersichtstafeln informieren an den Einstiegspunkten der Loipen über den genauen Verlauf der insgesamt sechs verschiedenen Strecken. Die Loipen durch die naturbelassene Landschaft des Frankenwalds sind zwischen 2,6 Kilometer und 14,4 Kilometer lang – darunter Strecken für Anfänger genauso wie für Trainierte. Besonders schon ist die Panoramaloipe, die an der „Schönen Aussicht“ startet und ein geruhsames Naturerlebnis verspricht. Einen schnellen Überblick über das rund 50 Kilometer lange Langlaufnetz rund um Bad Steben bietet auch die neue Skilanglauf-Broschüre, die kostenlos in der Tourist-Information der Therme Bad Steben erhältlich ist (www.bad-steben.de).


Dampfbad statt Dress Code

Ohne starren Dress Code, dafür umso entspannter in Badehose und Bikini lässt sich Silvester in Bad Kissingen feiern. Die „KissSalis Therme“ des berühmten Heilbads in der Rhön öffnet am 31. Dezember 2014 ihre Türen für eine große Silvesterparty. Für den Eintritt von 69 Euro genießen die Gäste nicht nur das Ambiente der Therme mit rund 1.000 Quadratmeter Wasserfläche, sondern auch das Silvesterbuffet, Live-Musik, eine großes Feuerwerk, ein Kaltgetränk, Mitternachtssnack und Mitternachtssekt. Dazwischen entspannen sie in den großen Innen- und Außenbecken, genießen die Kraft der Intensivsole oder tun sich im „SaunaPark“ etwas Gutes. Die Karten für die Party sind im Vorverkauf unter Telefon 0971/826-621 oder -622 erhältlich (www.kisssalis.de).


Wellness genießen, Gesundheit spüren

Gesund werden und gesund bleiben: Dafür stehen die 17 fränkischen Heilbäder und Kurorte, die gemeinsam den „Gesundheitspark Franken“ bilden. Jedes Mitglied ist für sich genommen einzigartig, doch haben alle Orte etwas gemeinsam. Sie setzen auf die Heilkräfte aus der Natur, auf bewährte Methoden aber auch auf innovative Angebote. Mit Sole, Radon, Moor und Mineralquellen tankt man neue Kraft in einem außergewöhnlichen Ambiente, das schon Könige zu schätzen wussten, lässt sich fürstlich verwöhnen und nimmt sich eine kleine Auszeit vom Alltag.


Schwerelos im Thermenmeer

Wie reich die Natur Franken mit ihren Gesundheitsschätzen beschenkt hat, zeigt sich zum Beispiel in Bad Windsheim, das mit natürlichen Heil- und Mineralwässern sowie vollgesättigter Sole aufwartet. Diese Quellen speisen die „Franken-Therme“ der ehemals freien Reichsstadt. Die Therme ist an sich schon ein Erlebnis, doch ein Höhepunkt ist ein Bad im Salzsee: Eine hohe Salzkonzentration auf rund 750 Quadratmetern bietet ein schwereloses Badeerlebnis wie im Toten Meer. An warmen Tagen genießt man so den Blick in den Himmel über Bad Windsheim. Die Teilüberdachung, die am Abend in sanftem Licht erstrahlt, lädt aber auch an kälteren Tagen zum wohltemperierten Baden ein (www.franken-therme.net).


Blaue Stunde in der Therme

Alle Sinne verwöhnt die Therme Bad Steben. Im Mittelpunkt stehen dort der „Pavillon des Hörens“, der Pavillon des Fühlens“ und der „Wellness-Dome“: Das warme Wasser verbindet sich hier mit Licht und angenehmen Sounds, mit Wasserfallduschen und Lagunen (www.therme-bad-steben.de).

Die Kräfte von Musik, Farbe und Sole vereinen sich auch in der „Toskana Therme“ in Bad Orb. Hier badet man in der futuristisch gestalteten Thermenlandschaft bei „Liquid Sound®“ nicht nur im Wasser der Heilquellen, sondern auch in Musik und Licht (www.bad-orb.info). Zur „blauen Stunde“ bittet außerdem die „Franken Therme“ in Bad Königshofen. Das Wasser im Innenbereich der Therme ist in ein intensives, azurblaues Licht getaucht – das perfekte Ambiente für tiefenentspannte Stunden (www.frankentherme.de).

In ein Märchen aus 1001er Nacht verwandelt sich am 22. November 2014 die „ThermeNatur“ in Bad Rodach bei der „Orientalischen Nacht“. Regelmäßig finden außergewöhnliche Veranstaltungen in der Therme statt – wenn draußen Novembergrau die Oberhand hat, entfalten in der Bade- und Saunalandschaft der Therme anregende, würzige Düfte, betörende Klänge ihren Zauber, orientalische Peelings, Sauna-Aufgüsse und würzig-aromatische Leckereien aus dem Thermenbistro vollenden den märchenhaften Thermentag (www.therme-natur.de).


Heiße Zeiten für die Gesundheit

Im Winter sehnt sich der ganze Körper nach Wärme – und wo könnte dieser Wunsch besser erfüllt werden als in den fränkischen Saunalandschaften. Eine hervorragende Adresse hierfür ist die „Obermain Therme“ in Bad Staffelstein. Hier speist nicht nur Bayerns wärmste und stärkste Thermalsole die Becken, auch das „SaunaLand“ der Therme ist ein Superlativ. Bereits zum dritten Mal wurde es vom Deutschen Saunabund mit fünf Sternen und damit in der höchsten Qualitätsstufe ausgezeichnet. Ein Saunagenuss, der jetzt mit der Erweiterung des „SaunaLands“ verdreifacht wurde: Auf mehr als 15.000 Quadratmetern laden nun fünf zusätzliche neue Themensaunen, ein über 1.000 Quadratmeter großer Naturbadesee, ein naturnah angelegter Saunagarten, ein „Haus der Stille“ und ein großzügiger Loungebereich zum Entspannen ein (www.obermaintherme.de).


Abendstunden voller Wohlgefühl

Wasser und Wärme sind die Stärken der „Altmühltherme“ in Treuchtlingen, die mit ihrem Thermalbad, der Saunalandschaft, der Totes-Meer-Salzgrotte, dem Hallen-Wellenbad, dem Freibad und dem integrierten Wellness- und Gesundheitszentrum zu den größten Thermalbädern in Deutschland zählt. Wenn im Herbst die Tage immer kürzer werden, verlängert die „Altmühltherme“ einfach die Saunanächte. Bei der „Mitternachtssauna“ von Oktober bis März stimmt man sich jeweils freitags auf das Wochenende ein und genießt Salzpeelings, Spezialaufgüsse und kulinarische Häppchen – ab 22 Uhr taucht man zusätzlich textilfrei in die Becken der Therme ein. In Treuchtlingen bietet es sich zudem an, die letzten Stunden des Tages für den „Wellness-Abend“ zu nützen: Nach der Power-Aqua-Gymnastik und einem Bad im warmen Thermalwasser entspannt man bei einer Hot-Stone-Massage oder einer Aromaöl-Massage und schlürft einen gesunden Fruchtcocktail (www.altmuehltherme.de).

Für Entspannung ist natürlich nicht nur das Wochenende da: Deswegen ist im Winter der Donnerstag ein besonderer Tag in der „KissSalis Therme“ in Bad Kissingen. An diesem Tag erstrahlt jeweils ab 17 Uhr der „SaunaPark“ der außergewöhnlichen Therme in stimmungsvollen Kerzenschein. Das warme Licht beleuchtet unter anderem die Erdsauna und die Loftsauna, die Panoramasauna, die Gartensauna und den Saunagarten. In dieser heimeligen Atmosphäre stehen stündlich Candlelight-Spezialaufgüsse auf dem Programm, genauso wie besondere Angebote wie Candlelight-Massagen und -Menüs (www.kisssalis.de).


Eiskalt erwischt

Es muss aber nicht immer die Wärme sein, aus der sich die Gesundheit schöpft. Bestes Beispiel dafür ist Weißenstadt am See. Dort ist man bekannt dafür, Schmerzen eiskalt den Garaus zu machen. Möglich ist dies durch die Ganzkörperkältetherapie, die sich etwa bei chronischen Schmerzen und Schafstörungen bewährt hat. In Badebekleidung, aber mit geschütztem Gesicht sowie bedeckten Händen und Füßen befindet man sich dabei für wenige Minuten in einer Kältekammer. Die eisigen -110° C, die in der Kammer herrschen, wirken euphorisierend und entzündungshemmend (www.weissenstadt.de). Solch ein arktisches Klima bietet übrigens auch das „Icelab -110°“ in der „Spessart Therme“ in Bad Soden-Salmünster (www.spessart-therme.de).


Königliche Landpartie

Richtig königlich zu Mute wird Wellnessurlaubern in Bad Brückenau. Hier sprudeln fünf Heilquellen um die Wette, hier kurte mit Vorliebe Bayernkönig Ludwig I. Auf Ludwigs Spuren begibt man sich mit der Pauschale „Königliche Landpartie“: Dreimal übernachtet man in der König-Ludwig-Suite der Villa Schwan, genießt morgens das Gute-Laune-Frühstücksbuffet, taucht ein in die Therme „Vital Spa“, flaniert durch die Heilwasserlounge und nimmt teil am Kultur- und Freizeitveranstaltungen. König Ludwig war übrigens besonders gerne mit seiner Geliebten Lola Montez zu Gast in Bad Brückenau – kein Wunder, dass die hiesige „Lola Montez-Quelle“ als Schönheitsquelle gilt (www.badbrueckenau.com).


Neue Stabilität für Körper und Geist

Ein gesunder Körper, ein gesunder Geist – dieser Zusammenhang ist heute aktueller denn je. Ein Vorreiter dieses Präventionsgedanken war Pfarrer Sebastian Kneipp. Als einziges Kneippheilbad in Nordbayern setzt Bad Berneck i.F. genau auf diese ganzheitliche Therapie im Sinne Kneipps, etwa bei den „Kneipp’schen Wohlfühl- und Gesundheitswochen“. Die fünf Säulen Wasseranwendungen, Pflanzenheilkunde, Bewegungs- und Ernährungstherapie sowie Lebensordnung bringen Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht – und gerade für das Thema Bewegung ist Bad Berneck i.F. mit seiner Lage im Fichtelgebirge wie geschaffen (www.badberneck.de).

Diese Lage teilt sich Bad Berneck i.F. mit Bischofsgrün, das aufgrund seines gesunden Mittelgebirgsklimas das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“ trägt. Wer sich etwas Gutes tun will, macht sich in Bischofsgrün zum Heilklima-Wandern auf und nutzt Angebote rund um Klangschalen, Klangpyramide oder den „Energie-Steinkreis“ im Naturkurpark (www.bischofsgruen.de).

Ein „Stützpunkt“ in Sachen gesundheitlicher Prävention ist Bad Alexandersbad, das sogar ein eigenes „Bad Alexandersbader Lebensstilprogramm“ anbietet. Dessen Teilnehmer lernen, ihre Gesundheit im Blick zu behalten, um Risikofaktoren wie Übergewicht und Bluthochdruck, aber auch Stress zu identifizieren. Mit Hilfe von Arzt und Gesundheitscoach, Seminaren und Vorträgen legen sie anschließend fest, was sie wo in ihrem Leben ändern wollen (www.badalexandersbad.info).

„Lebensfreude contra Krankheit“ ist das Motto des Bad Mergentheimers Instituts für Kurmedizin, Gesundheitsbildung und medizinische Wellness. Es arbeitet eng mit den Kurärzten des Heilbads zusammen – für den Kurgast bedeutet dies fachkundige und praktische Anleitungen, Workshops und Seminare rund um eine gesundheitsorientierten Lebensführung und mehr Stabilität im Alltag
(www.bad-mergentheim.de).

Um Gesundheit und Vitalität zu fördern, denkt man im Gesundheitspark Franken grenzenlos. Das zeigt sich an den fernöstlichen Heilmethoden, die hier von Profis angewendet werden. Ein hervorragendes Beispiel für „Franken meets East“ ist das Kunzmann’s Hotel in Bad Bocklet. Mitten in der Rhön gelegen ist es ein Zentrum für ayurvedische Anwendungen. In enger Kooperation mit etablierten indischen Ayurveda-Ärzten stehen hier die seelische und körperliche Ruhe, Heilung und Regeneration im Vordergrund – inklusive typgerechter ayurvedischer Ernährung, Massagen, Reinigungsprozessen, Yoga und Pflanzenkunde (www.kunzmanns.de).


Wegweiser im Gesundheitspark Franken

Den besten Überblick über die fränkischen Gesundheitsangebote bietet die Webseite www.gesundheitspark-franken.de. Auf ihr stellen sich die einzelnen Orte vor, die verschiedenen Indikationen und Heilmittel sind ebenso wie Wellness- und Gesundheitspauschalen klar und verständlich aufgelistet. Zudem erhält man hilfreiche Tipps rund ums Thema Kur und die Kostenübernahme der Krankenkassen. Lust auf mehr Wohlbefinden macht auch die Hochglanzbroschüre „Hier schöpft das Leben seine Kraft“ sowie die aktuelle Themenzeitung „Franken Wohlfühlland“, die im Januar erscheint und von FrankenTourismus herausgegeben wird. Broschüre und Zeitung können kostenlos über FrankenTourismus bezogen werden, sie stehen aber auch auf der Webseite als Blätterkatalog bereit.




+++ Update November +++

 Weihnachtszauber, Frankenwein & Zinnfiguren

Für viele ist der Herbst die schönste Jahreszeit, auch in Franken ist er farbenprächtig und vielfältig. So startet eine ganze Reihe von Sonderausstellungen in den fränkischen Museen; Festivals und Filmtage bereichern ebenso das Kulturleben. Auch kulinarisch ist der Herbst in Franken ein reines Genussversprechen, wenn zum Beispiel Wild und Wein köstlich in Szene gesetzt werden.

Mit besonderen Aktionen rund um Wohlbefinden und Schönheit laden zudem die Thermen im Gesundheitspark Franken ein. So schön der Herbst auch ist: Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Adventsbeginn. In Franken kann man stimmungsvoll die Vorweihnachtszeit verbringen. Wir stellen bekannte Weihnachtsmärkte genauso wie Geheimtipps vor und weisen Ihnen den Weg zu Krippen und besinnlichen Veranstaltungen rund um den Advent.


Qualitätssiegel für eine einzigartige Landschaft

Im Rahmen der „Qualitätsoffensive Naturparke“ wurde der Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst für seine Leistungen in Sachen Naturschutz, nachhaltiger Tourismus und Erholung, Umweltbildung und nachhaltige Regionalentwicklung als „Qualitäts-Naturpark“ vom Verband Deutscher Naturparke ausgezeichnet.

Mit einer Fläche von 2.300 Quadratkilometern gilt der Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst als einer der größten Naturparke in ganz Deutschland und umfasst den gesamten Naturraum der nördlichen Frankenalb vom Obermaintal bei Lichtenfels im Norden bis zum Pegnitztal bei Hersbruck im Süden. Kalkfelsen, Karstquellen, tief eingeschnittene Täler und Höhlen mit gewaltigen Tropfsteingebilden machen seine Landschaft einzigartig.

Zudem gilt dieses Gebiet als das felsen- und höhlenreichste in Deutschland außerhalb der Alpen. Im „Informationszentrum Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst“ in Muggendorf können sich Besucher einen kleinen Einblick über diese facettenreiche Landschaft verschaffen

www.fraenkische-schweiz.com, www.naturparke.de/parks/quality


Herbstliche Vielfalt „to go“

Das kostenlose „Franken ReiseMAGAZIN“ für iPad und Android-Tablet wartet mit vielen interessanten Themen in seiner dritten Ausgabe auf. Reportagen, Interviews, Reisetipps, Videos und Bildergalerien sind bei dieser App jederzeit dabei. Die neue Ausgabe macht dabei Lust auf den fränkischen Herbst: Sie berichtet über Wanderungen auf Winzerspuren, feine Köstlichkeiten aus Frankens Wäldern, Pilgern für Bierliebhaber oder über die „Burgenstraße“.

Der Rothenburger Märchenzauber ist ebenso Thema wie eine Motorradtour im Frankenwald oder wärmende Thermenbesuche im Gesundheitspark Franken. Eine spannende Audio-Datei nimmt Hörer mit auf die Suche nach „versteckten Schätzen“ in den fränkischen Städten. Die App ist kostenlos im Apple Zeitungskiosk oder im Google PlayStore erhältlich und kann direkt auf das entsprechende Gerät geladen werden. Übrigens kann man auf der Webseite von Franken Tourismus auch über dem PC im „Franken ReiseMAGAZIN“ blättern

www.frankentourismus.de/e-magazin


Mit der Bahn zu Frankens schönsten Zielen

Die frisch erschienene Herbst-Winter-Ausgabe der Broschüre „Ausflugstipps im Bahnland Bayern“ der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) steckt voller Tipps für unvergessliche Tage. Insgesamt 16 Ausflugsziele werden darin mit kurzen, informativen Texten vorgestellt: Mit Nürnberg, Bad Steben, Rödental und Gemünden am Main liegen vier davon in Franken.

In Nürnberg empfiehlt die Bahn das Tucherland und damit einen einzigartigen In- und Outdoorspielplatz, in dem Bewegung, Spiel und Spaß im Vordergrund stehen. Zudem lädt es ein zur Zeitreise im DB Museum, das mit seiner erweiterten Dauerausstellung nicht nur Deutschlands ältestes Eisenbahnmuseum ist, sondern Kindern mit dem „Kibala“ auch ein eigenes Kinderbahnland bietet. Bad Steben ist das ideale Ausflugsziel für Wintersport und Wellness.

Über 530 Kilometer gespurte Loipen stehen hier Langläufern zur Verfügung. Zum Aufwärmen geht es dann in die Therme Bad Steben mit ihrem 34° C warmen Sole-Schwebebecken, der Sole-Lagune und der großen Saunalandschaft. Zerbrechliche Kunst steht in Rödental im Mittelpunkt. Das Europäische Museum für Modernes Glas – gegenüber der Orangerie von Schloss Rosenau – zeigt in lichtdurchfluteter Architektur die Entwicklung des sogenannten Studioglases, das Künstler unabhängig von Fabriken im eigenen Studio bearbeiten. Außerdem bietet sich in Rödental ein Abstecher zur Hummel Manufaktur an, in der man Künstlern und Kunsthandwerkern beim Fertigen der weltweit beliebten Keramikfiguren über die Schulter schauen darf.

Als vierten fränkischen Tipp entdeckt man in der Broschüre die Stadt Gemünden am Main, über der die Ruine Scherenburg thront. Wer zu ihr hinaufsteigt, genießt einen weiten Blick über die Berge des Spessarts und das Saaletal. Im Gemündener Huttenschloss hingegen befindet sich das Film-Photo-Ton-Museum, das die Geschichte der bewegten Bilder vorstellt.

Ins Museum ist ein kleines Kino integriert, in dem regelmäßig Filmklassiker und Wunschfilme gezeigt werden. Neben den Tipps enthält die im praktischen Faltformat gestaltete und kostenlose Broschüre Tarifinformationen zum Bayern-Ticket, den gesamten Streckennetzplan des Freistaates sowie ein Gewinnspiel

www.bahnland-bayern.de/shop


Meisterliche Gegenüberstellung

Vom 21. bis 30. November 2014 stellen die 46. Würzburger Bachtage Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy in ihren musikalischen Mittelpunkt. Die Veranstaltungsreihe, aufgrund ihrer Qualität und des besonderen Ambientes Teil des „Musikzauber Franken“, beginnt mit einem Festakt im Toskanasaal der Würzburger Residenz.

Den Abschluss bildet ein Festgottesdienst mit Bachkantate. Dazwischen bereiten unter anderem zwei Oratorienabende, ein Orchesterkonzert, ein Klavierrecital und ein Förderkonzert für junge Künstler musikalische Höhepunkte. Besonders hervorzuheben ist außerdem das Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy am 22. November 2014 in der St. Johanniskirche, bei dem die Solisten Anna Nesyba, Nicole Pieper, Johannes Strauß, Uwe Schenker-Primus, der Bachchor Würzburg, der Cäcilien-Chor Frankfurt und die Thüringen Philharmonie Gotha zu hören sind

www.bachtage-wuerzburg.de


Ungarische Klänge in der Wandelhalle

Am 22. Oktober 2014 begegnen sich beim Konzert „Romanza all’ Ungarese“ in der Wandelhalle von Bad Mergentheim im Lieblichen Taubertal die Musik von Franz Liszt und der ungarischen Roma. Präsentiert wird das Programm durch den ungarischen Geiger József Lendvay und dem Salonorchester SoLiszti, das sich aus musikalischen Weggefährten Lendvays mit klassischem und folkloristischem Hintergrund zusammensetzt.

Das Konzert stellt dabei eine Hommage an die Musikalität der ungarischen Roma sowie an das ästhetische und politisch-humanistische Konzept des Komponisten Franz Liszt da. Lendvay ist dafür prädestiniert: Geboren in Budapest als Sohn einer Roma-Musikerfamilie zählt er zu den profiliertesten Violin-Solisten der Gegenwart. Mit SoLiszti interpretiert er in „Romanza all’ Ungarese“ Werke von Franz Liszt, Johannes Brahms, Pablo de Sarasate, Vittorio Monti und Leo Weiner sowie weitere Kompositionen mit thematischem Bezug zur Roma-Folklore und zu Ungarn

www.bad-mergentheim.de


Zwischen Blauhemd und Bluejeans

Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Mauerfall“ widmet sich das Levi Strauss Museum in Buttenheim mit seiner aktuellen Sonderausstellung den Bedeutungen und Rollen, die das Kult- und Kulturobjekt Jeans in 40 Jahren DDR einnahm. Bis zum 31. Mai 2015 erzählt das preisgekrönte Museum in der Fränkischen Schweiz die wechselvolle Geschichte der Denim-Hose im sozialistischen Teil Deutschlands.

Die „Nietenhose“ präsentiert sich dem Besucher als verpönte und verbotene West-Erfindung, als heiß begehrte Modeschöpfung, als teuer gehandeltes Schmuggelgut, als politisches Statement und als Alltagskleidung. Mit zahlreichen Ausstellungstücken, Zeitdokumenten und Hands-On-Objekten führt die Schau durch die DDR-Geschichte und präsentiert die Jeans in neuem Licht

www.levi-strauss-museum.de


Durch die dunklen Gassen der Markgrafenstadt

Wenn in Bayreuth der Ruf „Hört ihr Leut...“ erklingt, ist es wieder Zeit für die beliebten Nachtwächterführungen in der Markgrafenstadt. In der Vorweihnachtszeit und um die Weihnachtsfeiertage zeigt der Nachtwächter wahlweise die verwinkelten, mittelalterlichen Gassen rund um die Bayreuther Stadtkirche oder die historischen Schätze im barocken Stadtteil St. Georgen.

So besucht er mit den Teilnehmern unter anderem die Ordenskirche, die Stiftskirche sowie die Katakomben. Er erzählt aus der Zeit, in der die Markgrafen über die Stadt herrschten oder als Jean Paul und Richard Wagner in Bayreuth lebten und wirkten

Termine Innenstadt: 8. und 28. November, 6., 13., 20. und 27. Dezember 2014; Termin St. Georgen: 7. und 29. November, 5., 14., 19. und 26. Dezember 2014; www.bayreuth-tourismus.de


Alltag im Angesicht des Schreckens

Die Zeit des Kriegsausbruchs, Stadtbewohner an der Front sowie der Kriegsalltag in der Heimat sind Themen der neuen Ausstellung „Fürth und der Erste Weltkrieg“. Vom 18. Oktober 2014 bis 12. April 2015 zeigt das Stadtmuseum Fürth Dokumente, Fotos und Objekte, die aus der Zeit zwischen 1914 und 1918 stammen und zum größten Teil in direkter Beziehung zu Fürth stehen.

Hierzu gehören Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Fürther Soldaten ebenso wie Tagebücher oder medizinisches Werkzeug von der Front. Darüber hinaus zeigen historische Unterlagen die Lebenswirklichkeit der Menschen zu Hause in Fürth, beispielsweise durch den Einsatz von Menschenhaar in der Industrie oder die Verwendung von Brennnesseln, Eicheln und Bucheckern bei der von knappen Lebensmitteln geprägten Ernährung.

Zur Ausstellung gehört auch ein Begleitprogramm mit Vorträgen zu Themen wie „Fürths Frauen in der Zeit des Ersten Weltkriegs“ oder „Der Erste Weltkrieg in der Fotografie“ ebenso wie eine musikalische Lesung, die Feldpostbriefe und Lieder aus dem Ersten Weltkrieg in Szene setzt

www.stadtmuseum-fuerth.de


Prinzenpaar im Arbeiter- und Bauernstaat

Mit der Sonderausstellung „Fastnacht, Fasching, Karneval in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik“ gedenkt das Deutsche Fastnacht Museum in Kitzingen dem Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren. Die Ausstellung, die vom Bund Deutscher Karneval initiiert und vom Museumsgründer Hans-Joachim Schumacher konzipiert wurde, ist nach Stationen in vielen deutschen Städten nun vom 9. November 2014 bis 31. Januar 2015 wieder in Kitzingen zu sehen.

In Bildern, Texten und Exponaten zeichnet sie ein Bild vom fastnächtlichen und karnevalistischen Treiben in einem zentral gelenkten sozialistischen Staat. Sie geht dabei der Frage nach, über was in der DDR gelacht werden durfte. So finden sich unter den ausgestellten Exponaten auch Auszüge systemkritischer Büttenreden nebst den dazugehörigen Dossiers der Staatssicherheit.

Erst vor einem Jahr, im November 2013, wurde das Deutsche Fastnacht Museum nach umfangreichen Umbauten und Neukonzeption neu eröffnet und beherbergt heute die bedeutendste Fastnachts-Sammlung im deutschsprachigen Raum

deutsches-fastnachtmuseum.byseum.de


Im Land der Kilts und Kelten

Prinz Albert, Ehemann der britischen Queen Victoria, war ein großer Förderer von Kunst und Wissenschaft. Sein Engagement reichte auch über den Kanal, und so gründete er 1844 in seiner Heimat Coburg das Naturkundemuseum.

Albert war aber auch ein großer Liebhaber der schottischen Landschaft, deshalb ist es kein Wunder, dass das Coburger Naturkundemuseum am 18. Oktober 2014 seine neue Sonderausstellung eben jenem Land widmet. „Schottland – Land der Saurier, Kilts und Lochs“ ist sie betitelt und nimmt die Besucher bis Ende Februar 2015 mit auf eine Reise durch die Highlands, zu Hochmooren und Sturmküsten.

Die Geologie, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Geschichte und Gegenwart dieses rauen und kargen Landes zwischen Atlantik und Nordsee breitet sich dabei vor den Besuchern aus

www.naturkunde-museum-coburg.de


Genussreiche Entdeckungen zum Frankenwein

Historische Gewölbe, ein modernes Ambiente und edle Frankenweine empfangen Besucher am 29. November 2014 bei der „Nacht der offenen Weinkeller“ in Würzburg. Von 18 bis 24 Uhr öffnen vier bekannte Würzburger Prädikatsweingüter ihre Weinkeller und setzen auf unterschiedliche Schwerpunktthemen.

Im Bürgerspital steht ein effektvoller Rundgang durch den Holzfass- und Edelstahlkeller auf dem Programm; Köstliches aus Keller und Küche gibt es dort in der Kelterhalle. Das Juliusspital bietet einen Blick hinter die Kulissen, eine Weinparty mit Musik im ältesten Holzfasskeller Würzburgs und eine ansprechende Weinauswahl. In den festlich illuminierten Residenzweinkeller lädt der Staatliche Hofkeller zur Weinpräsentation und Verkostung.

Große Gewächse, alte Reben und Musik werden in der Vinothek im Rosenbachpalais präsentiert. Im Weingut am Stein, das mit einem Busshuttle von der Innenstadt aus gut erreichbar ist, erwartet die Besucher ein Lagerfeuer und Barbecue. Daneben gibt es Führungen durch den Keller und die Brennerei. Zum Wein und kleinen Gerichten wird Live-Musik im Barriquefasskeller gespielt.

Bereits am Vorabend kann man sich bei einem „5-Gang-Freestyle-Menü“ im Sternerestaurant „Reisers am Stein“ im Weingut am Stein auf die „Nacht der offenen Weinkeller“ einstimmen: Jedes der vier Weingüter präsentiert am 28. November 2014 zwei Weine, die fachkundig und humorvoll vorgestellt werden

www.buergerspital.de, www.juliusspital.de, www.hofkeller.de, www.weingut-am-stein.de


Roter Teppich im Frankenwald

Vom 21. bis 26. Oktober 2014 empfängt die Stadt Hof bei ihren Filmtagen die Größen der Filmbranche. In den Festivalkinos der Stadt treffen Regisseure, Produzenten und Schauspieler auf Filmliebhaber und Frankenwald-Urlauber, um gemeinsam die cineastischen Höhepunkte der kommenden Filmsaison zu sehen.

Rund 100 Produktionen aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt sind dabei als deutsche Erstaufführungen mit von der Partie. Die 46. Hofer Filmtage starten mit dem Eröffnungsfilm „Wir sind jung. Wir sind stark“ von Burhan Qurbani. Die Retrospektive des Festivals ist dem israelischen Regisseur Eran Riklis gewidmet. Er stellt in Hof eine Auswahl seiner Filme persönlich vor

hofer-filmtage.com


Großer Auftritt für ein kleines Instrument

Vom 16. bis 19. Oktober 2014 ist das „Altmühltaler Mundharmonika Festival“ in Beilngries wieder Treffpunkt für alle Freunde der Mundharmonika. Kennenlernen lässt sich das vielseitige Instrument bei den zwei Abendkonzerten und bei zahlreichen Workshops, die das Festival im Naturpark Altmühltal bietet.

Ein erster Höhepunkt ist der Abend mit dem bekannten Blues-Mundharmonika-Spieler Dieter Kropp, der dabei unter anderem vom Gitarristen Richie Arndt musikalische Schützenhilfe bekommt. Beim Jubiläums-Abendkonzert zum 15-jährigen Bestehen des Festivals ist eine große Bandbreite an erlesenen Bearbeitungen sowie Originalkompositionen für die Mundharmonika zu hören.

Das Beilngrieser Spielzeugmuseum zeigt zudem die Sonderausstellung „Die Mundharmonika – ein Musikinstrument“ und darin Instrumente, Kataloge und Fotografien aus den vergangenen 100 Jahren. Die Workshops, das Mundharmonikaspielertreffen und ein Flohmarkt runden das Festival ab

www.beilngries.de


Königliches Finale auf Donau und Altmühl

Am 8. November 2014 legen die Schiffe der „Weißen Flotte“ Kelheims zu ihrem Saisonfinale ab. „Feuer und Flamme an Donau und Altmühl“ ist die Fahrt im Naturpark Altmühltal überschrieben – und sie wird ihrem Namen gerecht.

Am frühen Abend starten die Schiffe in Kelheim. Während die Gäste an Bord Musik und ein Drei-Gänge-Menü genießen, ist das Wendemanöver des festlich beleuchteten Konvois ein erster Höhepunkt. Zurück in Kelheim lassen Bengalfeuer die Kanalufer rot aufleuchten, dann wird an der Schleuse Kelheim zum Abschluss ein Feuerwerk angezündet. Musik untermalt die strahlenden Lichtkaskaden, von denen sich auch die Zuschauer an Land gerne bezaubern lassen

www.schifffahrt-kelheim.de


Die Welt aus der Vogelperspektive

Wie technische Errungenschaften und die Eroberung neuer Räume die Ordnung von Raum und Zeit überwinden, zeigt das Germanische Nationalmuseum Nürnberg in seiner Winterausstellung. Unter dem Titel „Von oben gesehen“ spannt sie vom 20. November 2014 bis 22. Februar 2015 einen Bogen vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart und zeigt, wie schon vor der Konstruktion von Flugzeugen Berggipfel, Türme und andere Aussichtspunkte das Erlebnis der Vogelperspektive ermöglichten.

Waren frühe Darstellungen der „Welt von oben gesehen“ noch erdacht, ging es spätestens mit der Erfindung des Heißluftballons steil bergauf. Veranschaulicht wird diese Eroberung neuer Räume in der Ausstellung durch Ansichten von Städten, Landschaften, repräsentativen Bauten und Schlachten

www.gnm.de


Jazz und Groove zwischen Dampfross und Königswagen

Mit Musik und Kunst startet das Nürnberger DB-Museum ins Winterhalbjahr. Jeweils am letzten Sonntag im Monat und bei einigen Extraterminen sind sowohl junge als auch etablierte Ensembles zwischen den historischen Schienenstars des Museums zu Gast.

Einen Höhepunkt verspricht zudem die Winterausstellung des Fotografen Christian Höhn: In großformatigen, gestochen scharfen und akkurat inszenierten Aufnahmen stellt er ab dem 5. Dezember 2014 berühmte Bahnhöfe auf fünf Kontinenten vor

www.dbmuseum.de


Lebendige Geschichte im Kleinformat

Zinnfiguren durften einst in keinem Kinderzimmer fehlen – und Nürnberg und seine Nachbarstädte waren eine Hochburg der Zinnfigurenherstellung. Überlebt hat aus dieser Zeit eine einzige Manufaktur: Die „Offizin Heinrichsen“ fertigt heute in sechster Generation.

Im Ambiente historischer Handwerkerhäuser zeigt das Nürnberger Museum 22/20/18 noch bis zum 22. März 2015 einen repräsentativen Querschnitt aus den Beständen der Manufaktur, darunter Formen, Figuren und Mustertafeln. Nicht nur klassische Militär- und Armeeszenerien von Friedrich dem Großen bis zum Ersten Weltkrieg werden dabei von den Zinnfiguren in der Ausstellung dargestellt, sondern auch Genre- und Alltagsszenen, exotische und antike Motive, wie sie früher auch zur anschaulichen Bildungsvermittlung dienten

www.altstadtfreunde-nuernberg.de


Irdene Kunst in adventlichem Glanz

Zum 25. Mal seit seinem Bestehen findet vom 5. bis 7. Dezember 2014 im Schloss Thurnau der Weihnachtstöpfermarkt statt. Dieser Markt in der Fränkischen Schweiz hat sich seit seinen Anfängen zu einem international renommierten Keramikspezialmarkt entwickelt. 52 Keramikbetriebe aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland, aus Spanien und Frankreich zeigen dabei handwerklichen Anspruch und künstlerisches Niveau.

An den Ständen finden die Besucher hochwertige Gebrauchskeramik, wertvolle Einzelstücke, Irdenware, Steinzeug und Porzellan in der ganzen Vielfalt der in Mitteleuropa tradierten Techniken. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Thurnauer Töpfermuseum noch bis 6. Januar 2015 die Sonderausstellung „25 Weihnachtstöpfermarkt im Schloss Thurnau.

Eine Erfolgsgeschichte: regional – national – international“. In einer Retrospektive stellt sie die im vergangenen Vierteljahrhundert am Markt beteiligten keramischen Betriebe vor und beleuchtet auch die Schwierigkeiten, mit denen sich der Weihnachtstöpfermarkt auseinandersetzen musste

www.thurnau.de


Weihnachtszauber im UNESCO-Welterbe

Am 27. November 2014 eröffnet das Bamberger Christkind den traditionellen Weihnachtsmarkt. Bis zum 23. Dezember 2014 verwandelt er den Maxplatz im Herzen der Altstadt in eine weihnachtlichte Budenstadt. Doch es sind gleich mehrere Märkte, mit denen das UNESCO-Welterbe Bamberg im Advent aufwartet.

So bilden vom 28. bis 30. November 2014 die mittelalterliche Elisabethenkirche und die stattlichen Bürgerhäuser rund um den Elisabethenplatz die Kulisse für den Adventsmarkt im Sand, einem der ältesten Stadtteile Bambergs. Am 13. und 14. Dezember 2014 lädt der Lorberhof und das umgebende Gelände zum Besuch auf dem „Weihnachtsmarkt mit Kunst & Handwerk“ ein. Zeitgleich findet auf dem Stephansberg der „Interkulturelle Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt“ in und um die frisch renovierte Johanniskapelle statt.

Auch das Bamberger Umland bietet in der Vorweihnachtszeit eine große Auswahl an Märkten, darunter den romantischen Adventsmarkt am 6. und 7. Dezember 2014 im Bauernmuseum Bamberger Land in Frensdorf. Über die Märkte, Führungen und Reisespecials in Bamberg informiert die kostenlose Broschüre „Bamberg – Weihnachtsstadt 2014“

www.bamberg.info


Winter in der Stadt Wilhelmines

Mit der Eröffnung des Christkindlesmarktes am 28. November 2014 startet Bayreuth in die Vorweihnachtszeit. Erleuchtet werden das tägliche Marktgeschehen und die historische Altstadt dabei von einer sieben Kilometer langen Lichterkette, der längsten in ganz Franken. Außerdem erklingen jeweils an den Adventssamstagen zur Mittagsstunde in der Schlosskirche der Markgräfin Wilhelmine stimmungsvolle Adventskonzerte.

Ebenso lädt der Harmoniehof am Schlossturm zum Adventsbasar des Fairen Handels ein, mit dessen Erlös Projektpartnerschaften in Indien, im Sudan, in Brasilien und weiteren Ländern unterstützt werden. Am 6. Dezember 2014 bietet Bayreuth außerdem viel Zeit für die Weihnachtseinkäufe: Die Geschäfte in der Innenstadt und im Rotmaincenter haben bis Mitternacht geöffnet.

Wer nicht so lange warten will, hat in Bayreuth bereits ab dem 23. Oktober 2014 die Möglichkeit, im Bayreuther Winterdorf vor dem Alten Schloss einzukehren. Täglich gibt es hier beliebte Glühweinvariationen, prasselndes Kaminfeuer in den fünf rustikal dekorierten Hütten und Leckeres aus regionalen Zutaten sowie jeden Abend eine Party mit wechselndem Motto

www.bayreuth-tourismus.de, www.bayreuther-winterdorf.de


Ein Sonntag für Gourmets und Shoppingqueens

Die verkaufsoffenen Sonntage in Erlangen erfreuen sich großer Beliebtheit: So auch der „Erlanger Herbst“ am 19. Oktober 2014, der neben dem Shoppingerlebnis von 13 bis 18 Uhr noch vieles mehr bietet. So präsentieren sich auf dem Marktplatz rund 20 Städte, Gemeinden und Landkreise der Metropolregion Nürnberg und informieren über Urlaub und Freizeit in Franken.

Die enge geschichtliche Verbindung der Hugenottenstadt Erlangen mit Frankreich schlägt sich auf dem Schlossplatz nieder, wo der Französische Gourmet Markt bereits ab Donnerstag mit Delikatessen lockt. Auch das Bayerische Rote Kreuz ist auf dem Schlossplatz mit Informationen und Vorführungen zugegen. Neben den neuen Errungenschaften, die man beim Shoppen macht, birgt der Trödelmarkt auf dem Bohlenplatz Schätze aus zweiter Hand

www.erlangen-marketing.de


Christkind, Sternenhaus und eine musikalische Fee

Wenn es um die Einstimmung auf Weihnachten geht, führt in Franken kein Weg an Nürnberg vorbei. Im Mittelpunkt steht dabei vom 28. November bis 24. Dezember 2014 der Christkindlesmarkt mit seinen 180 aufwändig dekorierten Buden.

Dazu gibt es mit der Kinderweihnacht einen eigenen Markt für Kinder mit Mitmachangeboten, ein abwechslungsreiches Kinderkulturprogramm im Sternenhaus und den internationalen Markt der Partnerstädte. Das Nürnberger Christkind eröffnet dabei nicht nur den seit dem 17. Jahrhundert bezeugten Christkindlesmarkt, sondern besucht ihn auch jeweils von Dienstag bis Freitag um 15 Uhr.

In eine fantastische Traumwelt entführt schließlich das Weihnachtsmusical „Norika“ im Heilig-Geist-Saal direkt am Christkindlesmarkt: Es erzählt von der Fee Norika und wie der berühmte Ring der Wünsche in den „Schönen Brunnen“ auf dem Nürnberger Hauptmarkt eingefügt wurde. Wer zur Weihnachtszeit gerne länger in Nürnberg bleiben will, kann bei der Nürnberger Congress- und Tourismuszentrale Übernachtungspauschalen mit Extratarifen für Familien bereits ab 58 Euro buchen

www.christkindlesmarkt.de, www.norika-musical.de


„Wilde“ Köstlichkeiten für Genießer

Von Perlhuhnbrust in Cognac-Rahmsauce in Adelsdorf über Edelwildragout mit Haselnussspätzle in Gremsdorf bis zur Hasenkeule mit Rosenkohl in Weisendorf: Vom 4. bis 23. November 2014 verwöhnen die „Wildbretwochen im Landkreis Erlangen Höchstadt“.

19 ausgesuchte Gasthöfe in der Region servieren ihren Gästen in dieser Zeit als „Wildbret-Restaurants“ Köstliches und Kreatives aus Wald und Flur. Dabei stehen klassische Wildgerichte mit traditionellen fränkischen Beilagen genauso auf den Speisekarten wie neue Kreationen mit Anklängen internationaler Haute-Cuisine. Eine Broschüre stellt die teilnehmenden Restaurants und ihre „wilden“ Angebote vor

Telefon 09131/803-204, www.erlangen-hoechstadt.de


Wellness gegen das Wintergrau

Die kalten Wintermonate sind ideal, um in der Therme KissSalis in Bad Kissingen Wärme und Wohlgefühl zu tanken. Eine gute Gelegenheit dafür sind die Veranstaltungen, Kurse und Aktionen, die diese moderne Therme in der Rhön anbietet.

So erstrahlt ab dem 6. November 2014 jeden Donnerstag der „SaunaPark“ der Therme im stimmungsvollen Kerzenschein. Sonderaufgüsse und ein spezielles Menü runden diese „CandleLight-Nights“ ab. Einen klingenden Abend verspricht am 15. November der „KlangWasserCocktail“. Über und unter dem Wasser wird eine Vielzahl von Instrumenten zum Klingen gebracht, während sich ein Wasser-Shiatsu-Team um das Wohl der Badegäste kümmert.

Wer sich lieber an Land auspowert, ist am 21. November 2014 in der Fitnessarena der Therme bei der langen Kursnacht richtig. Alles Wissenswerte zum optimalen Badeablauf und Saunieren vermittelt am 4. Dezember 2014 das Praxisseminar „Richtiges Thermal- und Saunabaden“. Die heilsame Kombination aus Wasser und Shiatsu zeigt am 13. Dezember 2014 das Angebot „Wasser-Shiatsu kennenlernen“. Eine ganz andere Stimmung herrscht am 31. Dezember 2014 in der Therme, wenn zur großen Silvesterparty mit Buffet, Live-Musik und Feuerwerk eingeladen wird

www.kisssalis.de


Chill-out und Cocktails in der Therme

Am 25. Oktober 2014 lädt die Therme Bad Steben im Frankenwald zum letzten Mal in diesem Jahr zu ihrer „Langen Nacht der Sinne“ ein. Bis ein Uhr nachts genießen die Besucher die Wasserwelten, das Saunaland und den Wellness-Dome bei sanften Klängen. Lichterspiele und eine Cocktailbar am Sole-Außenbecken sorgen für Urlaubsstimmung wie am Meer. Passend dazu serviert die Thermen-Gastronomie leckere Kreationen. Im Saunaland sind sinnliche Chill-out-Aufgüsse und Sinnesreisen geplant

www.bad-steben.de


Luxuriöse Auszeit für die Schönheit

Eine Auszeit für die Schönheit im Oberen Maintal-Coburger Land: Das verspricht das neue Arrangement des Kur & Tourismus Service Bad Staffelstein. Unter dem Namen „Meer Beauty de Luxe“ genießen die Gäste in Bad Staffelstein ein entspanntes Wochenende samt zwei Übernachtungen mit Frühstück in einem Wohlfühl-Haus.

Höhepunkt des Aufenthalts ist ein Schönheitstag in der „Obermain Therme“: Zwei Stunden lang schwimmt man im warmen Thermalwasser der 16 Innen- und Außenbecken, dann geht es zur einstündigen Gesichtsbehandlung mit Reinigung, Peeling, Tiefenreinigung mit Aromabedampfung und Wirkstoffampulle. Es folgen eine wohltuende Entspannungsmaske und eine intensive Gesichts- und Dekolleté-Massage, komplementiert durch Augenserum und Wrinkle-Filler.

Eine Besonderheit: Für die Kosmetikanwendungen kommen die hochwertigen Produkte der hauseigenen Kosmetikserie mit echter Bad Staffelsteiner Sole zum Einsatz. Eineinhalb Stunden im „ThermenMeer“ bekommen die Teilnehmerinnen des Arrangements zusätzlich gut geschrieben. Das Paket, in dem auch eine Gästekarte mit vielen kostenlosen und ermäßigten Leistungen inbegriffen ist, ist bereits ab 166 Euro beim Kur & Tourismus Service Bad Staffelstein buchbar

www.bad-staffelstein.de


Der Traum vom Fliegen

Die guten Windverhältnisse am Altmühlsee im Fränkischen Seenland werden normalerweise besonders von Seglern und Surfern geschätzt. Am 26. Oktober 2014 können sie aber auch an Land und von der ganzen Familie genutzt werden: Beim großen „Drachenfest am Altmühlsee“ dreht sich am Seezentrum Schlungenhof bei Gunzenhausen alles um den Traum vom Fliegen.

Jeder ist eingeladen, seinen eigenen Lenkdrachen mitzubringen, außerdem veranstalten der Landesbund für Vogelschutz, die Zirkusschule Windspiel und die Jugendarbeit Gunzenhausen abwechslungsreiche Mitmachaktionen. Der See und das Gelände verwandeln sich zudem zur luftigen Showbühne: Profis zeigen ihr Können beim Drachenfliegen und geben gerne Tipps und Tricks an die Besucher weiter. Musik und kulinarische Spezialitäten runden das Drachenfest ab

www.fraenkisches-seenland.de


Zauberhafte schauderhafte Geschichten

Ob als Film, Theaterstück, Führung oder Mitmachaktion: Der „Rothenburger Märchenzauber“ steht dieses Jahr unter dem Motto „Schauermärchen“. Sowohl schauder- als auch zauberhaft entführt das Programm vom 1. bis 9. November 2014 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die Welt der Mythen und Märchen.

Der Stummfilmklassiker „Der Untergang des Hauses Usher“ (8. November 2014) und eine Soloinszenierung von E.T.A. Hoffmanns „Sandmann“ (9. November 2014) gehören zu den Highlights für Erwachsene, während sich kleine Gäste auf Schattenspiele und Kindermärchen freuen dürfen. Für die Jugend gibt es einen „Fairy Tale Slam“.

Bei den kostenlosen „Märchenverführungen“ entdeckt man die geheimnisvollen Seiten der Stadt, bei den Familienführungen geht es mit den Geschichten der Gebrüder Grimm im Gepäck durch die romantische Altstadt. Neben Sahnestücken der viktorianischen Gruselliteratur stehen auch kulinarische Köstlichkeiten unter dem Motto „Tischlein deck dich“ auf dem märchenhaften Programm

www.tourismus.rohenburg.de


Weihnachtszauber in der Heimat des Christkinds – Advent in Franken


Sobald das Jahr sich dem Ende zuneigt, sind alle Augen auf Franken gerichtet, genauer gesagt auf die Empore der Nürnberger Frauenkirche, denn wenn dort das Christkind zu seinem Markt einlädt, ist die Weihnachtszeit offiziell eröffnet. Doch nicht nur Nürnberg, das ganze Urlaubsland weckt die Vorfreude auf das Fest der Feste – mit warmem Lichterglanz, zauberhaft dekorierten Altstädten und Dörfern, kunstfertigen Geschenkideen, liebevoll gepflegten Traditionen und nicht zuletzt mit zahlreichen weihnachtlichen Delikatessen.


„Weihnachtsstädte“ mit Tradition

Der Nürnberger Christkindlesmarkt (28. November bis 24. Dezember 2014) ist die berühmteste Adresse, um Weihnachtsstimmung in Franken zu genießen. Das „Städtlein aus Holz und Tuch“ ist mit seinem Angebot von Glühwein über Lebkuchen bis zu den urigen „Zwetschgenmännla“ ein Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt. Rund um den Markt bietet die Lebkuchenstadt ein erlebnisreiches Rahmenprogramm, das von Kostümführungen mit der Lebküchnerin bis zur Fahrt mit der Postkutsche reicht

www.christkindlesmarkt.de


Als ein wahres Zentrum der Weihnachtsromantik präsentiert sich Rothenburg ob der Tauber: Die Gassen und Fachwerkhäuschen der Mittelalterstadt sind festlich geschmückt, zwischen Rathaus und Jakobskirche reihen sich die Buden aneinander, weißer Glühwein und süße Schneeballen duften verlockend.

Der „Reiterlesmarkt“ (28. November bis 23. Dezember 2014, www.tourismus.rothenburg.de) verdankt seinen Namen einem vorweihnachtlichen Besucher, dem „Reiterle“. Früher eine düstere Gestalt, begleitet es heute als freundlicher Bote die Eröffnung des Marktes.

Marienkapelle und Falkenhaus bilden in Würzburg den stimmungsvollen Rahmen für den Weihnachtsmarkt mit Handwerkskunst, Geschenkartikeln und süßen Leckereien

28. November bis 23. Dezember 2014, www.wuerzburg.de/weihnachtsmarkt


Zusätzlich öffnet an den Adventswochenenden der Künstler-Weihnachtsmarkt im Innenhof des Rathauses seine Tore, wo es bei rund 40 Künstlern jede Menge Deko- und Geschenkideen zu entdecken gibt. Glühwein gibt es hier im Fränkischen Weinland in verschiedenen Variationen zu probieren, außerdem laden die Würzburger Weingüter im Advent zu Kellerführungen und Weinproben ein.

Auch in Schweinfurt ergänzt der Kunsthandwerkermarkt, der am dritten Adventswochenende stattfindet, das Programm des gemütlichen Weihnachtsmarkts vor dem Rathaus (27. November bis 23. Dezember 2014, www.weihnachtsmarkt-sw.de). Daneben lädt die Stadt zur Waldweihnacht (14. Dezember 2014) im Wildpark an den Eichen mit Musik, vielen Leckerbissen und natürlich in tierischer Gesellschaft ein.

Gleich fünf Weihnachtsmärkte bietet die UNESCO-Welterbestadt Bamberg: Besucher genießen ganz traditionell auf dem Maximiliansplatz Glühwein und Gebäck (27. November bis 23. Dezember 2014) oder entdecken beim Adventsmarkt im Sand regionale und kunsthandwerkliche Produkte (28. bis 30. November 2014).

Eine Woche später (13. und 14. Dezember 2014) laden der Lorbeershof und das umgebende Gelände zum Besuch auf dem „Weihnachtsmarkt mit Kunst & Handwerk“ ein. Zeitgleich finden der „Interkulturelle Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt“ in der frisch renovierten Johanniskapelle mit ihrem romantischen Außenbereich auf dem Stephansberg und der „Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt“ in den Innenhöfen von Schloss Geyerswörth statt

www.bamberg.info/weihnachtsmaerkte


Bayreuth strahlt zur Adventszeit besonders hell: Eine sieben Kilometer lange Lichterkette schmückt den Christkindlesmarkt (28. November bis 23. Dezember 2014) und die Altstadt. In diesem stimmungsvollen Ambiente machen die Weihnachtseinkäufe richtig Spaß, deshalb lädt die Stadt am 6. Dezember 2014 zum Midnight-Shopping ein, bei dem nicht nur die Geschäfte, sondern auch die Buden des Marktes bis Mitternacht geöffnet bleiben

www.bayreuth-tourismus.de


Einheimische Schmankerl und Weihnachtsmarkt-Zeitreisen

Eine riesige Weihnachtspyramide ragt in Aschaffenburg vor Schloss Johannisburg in die Höhe. Der über drei Meter hohe Nussknacker und die Krippe mit lebensgroßen Figuren ziehen außerdem den Blick auf sich. Auf kleine Weihnachtsmarktgäste wartet ein Mini-Riesenrad

27. November bis 22. Dezember 2014, www.info-aschaffenburg.de


In der Bierstadt Kulmbach liebt man es deftig und zapft zum Adventsmarkt (28. bis 30. November 2014, www.kulmbach.de) Lebkuchenbier und Eisbock an.

In Ansbach verspricht die original Ansbacher Bratwurst herzhaften Genuss auf dem Weihnachtsmarkt mit vielen regionalen Produkten

26. November bis 23. Dezember 2014, www.weihnachtsmarkt-ansbach.de


Einheimische Handwerker und Künstler prägen auch das Angebot des Coburger Weihnachtsmarkts (28. November bis 23. Dezember 2014, www.coburger-weihnachtsland.de) auf dem historischen Marktplatz. In der „lebenden Werkstatt“ lassen sich Glasbläser, Holzschnitzer oder Korbflechter hier über die Schulter schauen.

Fürth und Erlangen laden in der Weihnachtszeit gern zu stimmungsvollen Zeitreisen ein. Heißer Met statt Glühwein, Spanferkel statt Würstelsemmel: Der Weihnachtsmarkt auf dem Neustädter Kirchplatz in Erlangen präsentiert sich ganz im mittelalterlichen Gewand (26. November bis 23. Dezember 2014). Zusätzlich erleben Besucher auf dem Schlossplatz eine „Waldweihnacht“ mitten in der Stadt, zwischen liebevoll mit Zweigen dekorierten Buden und Tannenbäumchen

26. November bis 24. Dezember 2014, www.erlanger-waldweihnacht.de


Ein echter Geheimtipp ist die Altstadtweihnacht auf dem Waagplatz in Fürth: Umrahmt von Fachwerkhäusern findet man hier ein Angebot, von dem sich viele Besucher in ihre Kindheit zurückversetzt fühlen: Blechspielzeug, Porzellan, Selbstgestricktes und Handgeschnitztes gehören dazu (5. bis 14. Dezember 2014). Auch der Weihnachtsmarkt und Mittelaltermarkt auf der Fürther Freiheit ist einen Besuch wert (27. November bis 23. Dezember 2014, www.fuerth.de), hier warten eine lebende Krippe und Fahrgeschäfte für Kinder.


Hier machen kleine Marktbesucher große Augen

Weihnachten ist in Franken ein Fest für die ganze Familie. Der Weihnachtsmarkt in Dinkelsbühl steht sogar ganz unter dem Motto „Ihr Kinderlein kommet“. Schließlich war es Christoph von Schmid, ein Sohn der Stadt, der den Text zu diesem bekannten Weihnachtslied schrieb. Im Rahmen des Weihnachtsmarkts (27. November bis 21. Dezember 2014) folgen Kinder und Jugendliche bei Führungen seinen Spuren durch die Stadt

www.dinkelsbuehl.de


In Nürnberg erkunden Kinder gemeinsam mit den Eltern die Geheimnisse des Christkindlesmarkts und erfahren zum Beispiel, wie der Rauschgoldenegel zu seinen goldenen Flügeln kam. In der Lebkuchenstadt haben Kinder sogar ihren ganz eigenen Weihnachtsmarkt: Nahe des Hauptmarkts öffnet auf dem Hans-Sachs-Platz die Kinderweihnacht ihre Tore (28. November bis 24. Dezember 2014, www.christkindlesmarkt.de/fuer-kinder) – mit vielen Mitmachbuden für kleine Bäcker, Maler und Kerzenzieher, Etagen-Karussell, Eisenbahn und natürlich regelmäßigen Besuchen des Nürnberger Christkinds.

Große Augen bekommen kleine Besucher auf dem Weihnachtsmarkt in Niederstetten im Lieblichen Taubertal (4. bis 7. Dezember 2014): Da schüttelt Frau Holle ihre Betten aus, Hänsel und Gretel streifen durch den Wald und viele weitere lebensgroße Märchenfiguren warten auf Entdeckung. Auch die Fahrt mit der echten Dampfeisenbahn ist ein ganz besonderes Erlebnis

www.niederstetten.de


Kleine (und natürlich auch große) Eisenbahnfans zieht es in der Vorweihnachtszeit in die Sonderausstellung „1914 – 1918 – Weihnachten sind wir wieder zu Hause“ mit Eisenbahnausstellung in die Forchheimer Kaiserpfalz, wo sie nicht nur die große Eisenbahn bestaunen, sondern selbst mitspielen dürfen (29. November 2014 bis 6. Januar 2015). Außerdem wartet draußen der „schönste Adventskalender der Welt“: Am Forchheimer Rathaus mit seinem kunstvollen roten Fachwerk öffnet sich jeden Abend ein Fensterchen

www.forchheim.de


Hoch hinaus kommen Kinder jedes Jahr bei der Eröffnung des Eichstätter Adventsmarkts (28. bis 30. November, 5. bis 7. und 12. bis 14. Dezember 2014). Beim gemeinsamen Schmücken des großen Weihnachtsbaumes kommt die Drehleiter der Feuerwehr zum Einsatz, damit die Kleinen ihren selbst gebastelten Schmuck bis an die höchsten Zweige hängen können – und hinterher geht es zum Stockbrot und Würstchen Rösten ans Lagerfeuer

www.eichstaett.de/veranstaltungen


Schon weit vor der Adventszeit herrscht übrigens Hochkonjunktur im Weihnachtspostamt im fränkischen Himmelstadt. Jedes Jahr treffen dort tausende Wunschbriefe an das Christkind ein. Während der Vorweihnachtszeit nehmen dort in der Weihnachtsstube des Christkindes fleißige Englein die Wünsche der kleinen Gäste auch persönlich entgegen

www.post-ans-christkind.de


Keramik, Kunst und Weinspezialitäten

Auch für die Großen haben Frankens Weihnachtsmärkte viel mehr als Glühwein und Kulinarisches zu bieten. Die Sandsteinhöfe von Schloss Thurnau bilden beispielsweise die Kulisse für einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt: An über 50 Ständen des Weihnachtstöpfermarktes (5. bis 7. Dezember 2014) finden Besucher ausschließlich hochwertige und künstlerisch niveauvolle Keramikwaren. Dafür kommen Töpfer aus ganz Deutschland und weit darüber hinaus in die Stadt – mittlerweile zum 25. Mal.

Das Töpfermuseum zeigt aus diesem Anlass eine Ausstellung zur Geschichte des Weihnachtstöpfermarktes mit Stücken beinah aller Aussteller, die bereits auf dem Markt vertreten waren. Außerdem haben Besucher die Gelegenheit live einen Raku-Brand nach alter japanischer Technik zu beobachten. Für das leibliche Wohl ihrer Gäste sorgen die Thurnauer selbst, unter anderem mit selbst gemachtem Glühwein und Lebkuchen „von der Oma“

www.weihnachtstöpfermarkt-thurnau.com


Exklusives Kunsthandwerk erwartet Weihnachtsmarktbesucher in Sommerhausen an den Adventswochenenden. Buden findet man beim Künstler-Weihnachtsmarkt nur wenige, stattdessen öffnen Ateliers, Galerien, Höfe, Scheunen und Häuser ihre Türen und bereiten den Gästen ein warmes weihnachtliches Willkommen

www.sommerhausen.de


In Frankens ältester Weinstadt Hammelburg dreht sich beim „Altstadt-Advent“ (29. und 30. November 2014) alles um den Wein. Während an den Ständen auf dem Marktplatz ein klassisches Angebot mit Kulinarischem und Dekoideen zu finden ist, warten in den Altstadthöfe Weinspezialitäten und regionale Delikatessen

www.tourismus-hammelburg.de


Ein „Weihnachtsmarkt mit dem gewissen Etwas mehr“ öffnet in der Stadt Spalt am 29. und 30. November 2014 seine Türen. Felsenkeller, Hopfenscheunen, Stuben und Stände laden zum Bummeln ein

www.spalterweihnachtsmarkt.de


Burgen und Schlösser im Festtagskleid

Die fränkischen Burgen und Schlösser warten mit besonders stimmungsvollen Adventsmärkten auf: Romantischer Fackelschein weist beispielsweise den Weg zu Burg Pappenheim, die dieses Jahr bereits zum zehnten Mal zur Burgweihnacht einlädt (29. und 30 November, 6. und 7. Dezember 2014). Rund 50 Stände bieten handwerklich gefertigte Waren und kulinarische Leckereien, für besinnliche Momente sorgt die tägliche Andacht in der Burgkapelle

www.grafschaft-pappenheim.de


Auf Schloss Crailsheim bei Rödelsee öffnen vom 21. bis 23. November 2014 die „Christkindles Werkstätten“ ihre Tore: Der Schlosshof ist mit Fackeln geschmückt, die Räume des Schlosses strahlen in warmem Licht und an den Verkaufsständen warten kunsthandwerkliche und kulinarische Weihnachtsgeschenke in großer Vielfalt. Natürlich genießt man gern auch gleich vor Ort, etwa Wildbratwürste und feinen fränkischen Glühwein

www.schloss-crailsheim.de


Das Barockschloss Oberschwappach bei Knetzgau zeigt sich am 22. und 23. November 2014 ganz von seiner romantischen Seite, Schloss Castell (13. und 14. Dezember 2014) und Schloss Weikersheim (12. bis 14. Dezember 2014) laden ebenfalls zum Weihnachtsmarkt in besonderem Ambiente

www.frankentourismus.de/veranstaltungen


Hell erleuchtet ist die Fassade des Wasserschlosses Mitwitz am 29. und 30. November 2014, die Bäume im Schlosspark sind in magisches Licht getaucht. Rund 70 Aussteller präsentieren in dieser zauberhaften Kulisse ihr vielfältiges Angebot an Dekorativem, Nützlichem und Schmackhaftem

www.mitwitz.de


Eine märchenhafte Kulisse für den Weihnachtsmarkt haben die fränkischen Kurorte entdeckt: Sie verwandeln ihre Kurparks in ein strahlendes Weihnachtsland. Vor der romantisch beleuchteten Wandelhalle gruppieren sich etwa in Bad Steben die Buden (30. November 2014), in Bad Mergentheim stellen Kunsthandwerker und Hobbykünstler ihre Stände beim Weihnachtsmarkt im Kurpark direkt in der Wandelhalle auf

12. bis 14. Dezember 2014, www.frankentourismus.de/veranstaltungen


Beim Bad Kissinger Lichterglanz in der Vorweihnachtszeit erstrahlt nicht nur die Innenstadt: Im Kurgarten entdecken Besucher die stimmungsvoll beleuchtete begehbare Krippe, eine Krippenlandschaft, die in Deutschland einmalig ist

www.badkissingen.de.


Unterwegs nach Bethlehem

Die Krippe spielt im fränkischen Advent eine große Rolle, in den Kirchen und in vielen Privathäusern werden aufwendige Krippenszenen aufgebaut. Wie abwechslungsreich und kunstvoll die fränkische Krippentradition ist, erfährt man bei einem Spaziergang auf dem Bamberger Krippenweg: Über 400 Darstellungen an knapp 40 Stationen in der ganzen Stadt verbindet die Route. Wer mehr über die Hintergründe der Krippentradition erfahren möchte, schließt sich der Führung „Von Krippe zu Krippe“ an

www.bamberg.info/krippen).


In Marktredwitz entdeckt man den Krippenweg zwischen dem 26. Dezember und dem 6. Januar 2015, dann öffnen zahlreiche Privatleute ihre Türen für Neugierige. Die Marktredwitzer Landschaftskrippen mit ihren bunt bemalten Tonfiguren zeigen übrigens nicht nur die klassische Krippenszene, sondern auch fränkisches Alltagsleben

www.tourismus-marktredwitz.de


Aus Lindenholz geschnitzt sind die Krippenfiguren in der Rhön, die hier nach Weihnachten in vielen Kirchen zu bewundern sind. Schon im Advent bietet der „Rhöner Krippenweg“ jedoch ein abwechslungsreiches Programm an Sonderausstellungen und Konzerten, die auf die Festtage einstimmen

www.rhoener-krippenweg.de


Theater, weihnachtliche Führungen oder Fahrten mit der Pferdekutsche machen den Adventszauber in Franken vollkommen. In Sulzbach am Main etwa präsentiert sich die St. Anna-Kirche als festlicher Rahmen für die Sulzbacher Konzertwoche, die das Siegel des „Musikzauber Franken“ trägt (22. bis 30. November 2014).

Weihnachtliche Klänge erfüllen am 14. Dezember 2014 auch den ehrwürdigen Eichstätter Dom beim traditionellen Weihnachtskonzert des Domchores. Die Schwabacher Kantorei lädt am 13. und 14. Dezember 2014 zum Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in die Stadtkirche Schwabach.


Verlängerung für Glühweinfans

Bei so vielen Angeboten ist die Adventszeit fast zu schnell wieder vorbei. Zum Glück gibt es in Franken eine Lösung: In Kulmbach und Bayreuth öffnen bereits Ende Oktober gemütliche „Winterdörfer“ mit typischen Weihnachtsspezialitäten, und wer über die Feiertage hinaus noch Lust auf Glühwein und Co. verspürt, ist in Dinkelsbühl richtig, wo das Weihnachtsdorf bis zum Neujahrstag 2015 geöffnet bleibt

www.dinkelsbuehl.de


In Rothenburg o.d.T. herrscht sogar ganzjährig Weihnachtsstimmung – in Käthe Wohlfarths Weihnachtsdorf und im Deutschen Weihnachtsmuseum

www.weihnachtsmuseum.de




+++ Update Oktober +++

 Bockbier, Frankenwein & Schäferwagenhotel

Jetzt beginnt eine der genussvollsten Jahreszeiten in Franken: Herbstliche Gaumenfreuden laden Sie allerorts dazu ein, sich in fröhlicher Runde bei einem Glas Frankenwein oder würzigem Bockbier etwas Gutes zu tun. Wohlfühlangebote und besondere Übernachtungsmöglichkeiten wie das erste Fränkisch-Bayerische Schäferwagenhotel machen den Urlaubsherbst in Franken perfekt.

Bild oben: Altstadtansicht Dinkelsbühl


Der Herbst ist in den herrlichen fränkischen Landschaften natürlich auch Wanderzeit – wir stellen Ihnen Termine zu geführten Wanderungen vor.

Herbstliche Gaumenfreuden präsentiert auch unser aktuelles Feature: Es verführt Sie mit fangfrischem Fisch und „wilden“ Delikatessen, einer Herbstküche mit Kren und Kürbis oder fränkischen Besonderheiten wie Erntedank- und Lebkuchenbier. Die Gourmets unter Ihnen können sich auf „eisige“ Delikatessen im Glas wie Eiswein oder Eisbock, die Weinlese-Saison und Premium-Angebote aus Franken freuen. Wir wünschen Ihnen einen genussvollen Start in den Herbst.


Außergewöhnlich übernachten

Eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit bietet im Naturpark Haßberge jetzt Sulzfeld im Grabfeld: Dort wurde das erste Fränkisch-Bayerische Schäferwagenhotel eröffnet. Auf einer idyllischen Lichtung am Rande des Ortsteiles Leinach stehen sieben der aus massivem Holz handgefertigten Wagen, die man für eine Nacht oder länger mieten kann. Wie früher die Wanderschäfer der Region finden Urlauber darin alles, was sie für eine geruhsame Nacht brauchen – ein Bett, Tisch und Bänke.

Einfach und trotzdem urgemütlich und exklusiv wurden sie von Hotelbesitzer und Tischlermeister Matthias Fahl gebaut und eingerichtet. Ein zentraler Sanitätstrakt, ein überdachtes Schwimmbad und die „Jägerstube“ als Frühstücksraum sorgen dafür, dass bei aller Nostalgie der Komfort nicht zu kurz kommt. Geöffnet hat das Schäferwagenhotel in den Haßbergen von April bis Oktober

www.schaeferwagenhotel.de


„Classic & Swing“ zum Jubiläum

Ganz besondere Künstler, Highlights aus den vergangenen Jahren und neue Programmideen erwarten die Besucher bei den 25. Bad Brückenauer Gitarrentagen am 22. und 25. Oktober 2014. Im Jahr 1990 fanden im Staatsbad in der Rhön die ersten Gitarrentage statt; initiiert wurden sie vom Konzertgitarristen Siegbert Remberger. Im Laufe der Jahre wurden die Bad Brückenauer Gitarrentage zu einem internationalen Podium für Gitarre und Kammermusik, Remberger selbst ist heute als Solist in ganz Europa erfolgreich.

Das Jubiläum der Gitarrentage feiert die Staatliche Kurverwaltung Bad Brückenau gemeinsam mit Siegbert Remberger und illustren Künstlern: Am Mittwoch, 22. Oktober 2014, zeigt „Il Duo DiVino“ mit dem Gitarristen Carlo Hilsdorf und dem Violinisten Rainer Nürnberger mit Musik von Paganini, Piazzolla und irischer Folkmusik die große Bandbreite der Gitarre auf. Im zweiten Konzert am Samstag, 25. Oktober 2014, spielt Siegbert Remberger zusammen mit dem Elisenstreichquartett und dem Pianisten Christoph Stibor „Classic & Swing“ – von Boccherini bis Gershwin

www.badbrueckenau.com


Preisträger mit „Sangeslust“

„Sangeslust“ heißt das Bayreuther A-Cappella-Festival, das vom 2. bis zum 5. Oktober 2014 bereits zum vierten Mal stattfindet. In diesem Jahr stehen neben bekannten fränkischen Lokalmatadoren Künstler auf der Bühne, die erwiesenermaßen zu den Besten ihres Faches gehören: So sind unter anderem die Sieger des A Cappella-Bundescontests, „Die Bembelsänger“ aus Hessen zu Gast im Fichtelgebirge.

Mit „Delta Q“ aus Berlin und „Sjaella“ aus Sachsen sind außerdem gleich zwei Preisträger des renommierten A-Capella-Wettbewerbs „Leipzig live“ zu erleben; „Voco Novo“ aus Taiwan und „The Junction“ aus den Niederlanden sorgen für internationales Flair.

Das Besondere am Bayreuther A-Cappella-Festival sind jedoch nicht nur die Künstler: Auch die Veranstaltungsorte sind außergewöhnlich, vom Ordenssaal der Justizvollzugsanstalt über Restaurants in der Innenstadt bis zur Terrasse am Schlossberglein. Workshops ergänzen das Konzertprogramm. Begleitend zum Bayreuther A-Cappella-Festival kann man über die Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH das Pauschalangebot „Sangeslust“ mit drei Übernachtungen, Eintritt zu den Konzerten und vielen weiteren Leistungen buchen

www.bayreuth-tourismus.de, www.sangeslust.com


Jazz trifft Pop

Es wird bunt beim Bayreuther Festival „Jazz-November“, das vom 6. bis 9. November 2014 internationale Spitzenkünstler ins Fichtelgebirge holt. Der Veranstalter, das Jazzforum Bayreuth, verspricht im Glashaus und im Becher-Saal, dem Veranstaltungssaal der ältesten Brauereigaststätte Bayreuths, eine faszinierende Mischung aus Jazz und Pop. Dafür sorgen die „Jazzkantine“, die 2014 „Das Beste, ohne Stecker – 20 Jahre Jazzkantine“ feiert, der Ausnahmetrompeter Joo Kraus und sein „Tales in Tones Trio“, die Kölner Formation „Wildern“, die Popsongs in Jazz verwandelt, und die Dänin Malene Mortensen, eine der erfolgreichsten Jazz-Sängerinnen Europas.

Ganz ohne Pop kommt der „Bahama Soul Club“ aus, der kubanische Rhythmen mit Tiki-Jazz verbindet. Ein Pauschalangebot der Bayreuther Marketing & Tourismus GmbH schnürt die Konzertabende des „Jazz-Novembers“ mit einem abwechslungsreichen Bayreuth-Aufenthalt zu einem genussvollen Paket für Musikliebhaber zusammen .

www.bayreuth-tourismus.de, www.jazz-bayreuth.de/jazz-november


Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

52 begabte junge Opernsängerinnen und Opernsänger aus ganz Europa treten beim 7. Europäischen Gesangswettbewerb „Debut 2014“ vom 22. bis 27. September 2014 auf Schloss Weikersheim in Qualifikationsrunden gegeneinander an. Die besten sechs von ihnen treffen am 27. September 2014 im Finalkonzert in der Wandelhalle Bad Mergentheim aufeinander.

Seit dem Jahr 2002 gibt es diesen Talentwettbewerb im Lieblichen Taubertal, der alle zwei Jahre stattfindet, bereits. Für viele Teilnehmer begann danach eine erfolgreiche Karriere. Eine international besetzte Jury hat in den vergangenen Monaten aus 247 Bewerbern die Teilnehmer für „Debut 2014“ ausgewählt, die in den Stimmfächern Sopran, Mezzosopran und Alt, Tenor, Countertenor, Bariton und Bass singen. Opernliebhaber genießen die Vorrunden im Gewehrhaus des Schlosses Weikersheim am Montag, Dienstag und Mittwoch bei freiem Eintritt, für den Abend „Lied & Lesung“ am Donnerstag auf Schloss Weikersheim und für das Galakonzert der Finalrunde in Bad Mergentheim am Samstag können Karten erworben werden .

www.debut.de


Musikalischer Herbst in den Haßbergen

Mit der neuen Konzertreihe „Meisterkonzerte im Schüttbau“ bieten fünf Ensembles der Bamberger Symphoniker ab dem 12. Oktober 2014 Kammermusik der Extraklasse in historischem Ambiente. Der denkmalgeschützte Schüttbau in Rügheim, einem Ortsteil von Hofheim i. UFr., stellt die schöne Kulisse für insgesamt fünf Konzerte. Die Abende mit dem Blechbläserquintett (12. Oktober 2014), dem Klaviertrio Bamberg (7. Dezember 2014), Solocellist Ulrich Witteler (31. Januar 2015), dem Holzbläserquintett (28. Februar 2015) und dem Streichquartett (3. Mai 2015) der Bamberger Symphoniker garantieren nicht nur exzellenten Musikgenuss: Vor jedem Konzert gibt es eine Einführung zu den gespielten Werken und den auftretenden Musikern, ein exklusives Catering und Weine der Region begleiten die Abende.

Die „Meisterkonzerte im Schüttbau“ sind eine attraktive Ergänzung zum musikalischen Herbst im Naturpark Haßberge, der mit der Konzertreihe „Musik in fränkischen Schlössern“ zwei weitere Highlights bietet, die zudem Teil des Musikzaubers Franken sind: die Barockoper „Pimpinone oder die ungleiche Heirat“ am 11. Oktober 2014 auf Schloss Eyrichshof und das Adventskonzert des Rundfunk-Jugendchores Wernigerode am 29. November 2014 im Wasserschloss Burgpreppach.

www.meisterkonzerte-schuettbau.de, www.schloesser-und-musik.de


Begegnung mit Martin Luther

Am 31. Oktober 2014 ist der Kirchenreformator Martin Luther zu Gast auf der Veste Coburg im Oberen Maintal-Coburger Land – das jedenfalls ist die Idee einer Kostümführung anlässlich des Reformationstages. Mit dieser Aktion erinnern die Kunstsammlungen der Veste Coburg an das Jahr 1530, als Martin Luther ein halbes Jahr auf der Veste wohnte – die einzige Möglichkeit für den unter Reichsacht und Kirchenbann stehenden Reformator, mit der evangelischen Delegation auf dem Reichstag in Augsburg zeitnah zu kommunizieren.

Um 11 Uhr und um 12 Uhr haben Besucher während des Reformationstages Gelegenheit, gemeinsam mit „Dr. Martin Luther“ die Veste Coburg mit den historischen Wohnräumen Luthers zu besichtigen; um 14 und um 15 Uhr übernimmt „Gemahlin Katharina von Bora“ die Führung. Um 19 Uhr findet am 31. Oktober 2014 außerdem in der Großen Hofstube der Veste Coburg ein Vortragsabend statt: Kirchengeschichtler Prof. Dr. Wolfgang Sommer spricht zum Thema „Martin Luthers zwei Regimente und ihre Aktualität für Politik und Kirche heute“ .

www.kunstsammlungen-coburg.de


Ungewöhnliche Konzerterlebnisse

Originelle Spielorte sowie die ungewöhnliche Verbindung von Musik, Literatur und Kunst zeichnen die Konzertreihe „Musik in Scheune und Kapelle“ in Rückersdorf im Nürnberger Land aus. Am 1. Oktober 2014 startet die Reihe in die Wintersaison und zeigt sich zum Saisonstart des zweiten Halbjahres wieder einmal als Forum, besonders für junge Künstler: Preisträger der Hochschule für Musik Nürnberg spielen in der Kirche St. Martin in Rückersdorf ein Kammerkonzert mit Werken von Haydn, Mozart und Brahms.

Am 24. Oktober 2014 gibt sich dann in der Aula des Blindeninstituts Rückersdorf das internationale Damen-Salonorchester „Bella Donna“ mit seinem Programm „Das Tier in mir“ die Ehre – das szenische Konzert verknüpft Fantasie und Musik. Seit zwölf Jahren begeistert die kleine, aber feine Konzertreihe „Musik in Scheune und Kapelle“ mit ihrem abwechslungsreichen Programm. Ein gutes Beispiel dafür ist auch der Abend des 12. November 2014 mit dem Titel „Impressionismus in Musik und Bild“, der die darstellende mit der bildenden Kunst verbindet.

www.scheuneundkapelle.de


„9 cm Nürnberg“

Vom 24. September 2014 bis zum 29. März 2015 widmet sich das Stadtmuseum Fembohaus einer ganz besonderen Nürnbergerin: In dem Kaufmannshaus aus der Spätrenaissance, seit den 1950er Jahren stadtgeschichtliches Museum, wird unter dem Titel „9 cm Nürnberg“ die Kulturgeschichte der Nürnberger Bratwurst erzählt.

Die Sonderschau geht der Frage nach, was der kleinen Wurst zu ihrem großen Erfolg verhalf, schaut hinter die Mythen und Legenden, die sich um die Nürnberger Rostbratwurst ranken und folgt ihrem spannenden Weg aus der mittelalterlichen Garküche bis zur industriellen Produktion. Die Ausstellung erzählt so immer auch ein Stück Stadtgeschichte, denn die Nürnberger Bratwurst ist untrennbar mit der Frankenmetropole verbunden.

www.museen.nuernberg.de/fembohaus


Jubiläum für Jazz aus Deutschland

"Jazz – made in Germany“, dafür steht seit 1985 das Jazzfestival der Jazzinitiative Würzburg: Am 25. und 26. Oktober 2014 findet das Festival in seiner 30. Auflage statt. Was als öffentliche Plattform für die einheimische Würzburger Jazzszene begann, lockte schon bald renommierte Musiker ins Fränkische Weinland – auch diese Erfolgsgeschichte feiert die Jazzinitiative beim runden Geburtstag.

Zu Gast im Felix-Fechenbach-Haus sind am Jubiläumswochenende namhafte Künstler genauso wie Newcomer: So zieren etwa eine Tanzperformance und die Gewinnerband „Dispact“ des diesjährigen Jazzwettbewerbs der Würzburger Hochschule für Musik das Programm am Samstag, 25. Oktober 2014, bevor als Höhepunkt der zweimalige Grammy-Preisträger Ernie Watts mit seinem Quartett auf die Bühne tritt.

Der Sonntag, 26. Oktober 2014, beginnt am Vormittag mit dem Nachwuchswettbewerb für Jazz-Schülerbands und endet unter anderem mit Big Band Sound und Nik Bärtschs Band „Ronin“, die ihre Musik als Zen-Funk bezeichnet. Somit vereint auch das 30. Würzburger Jazzfestival wieder lyrische Jazzstimmen, zeitlose Songs und moderne Interpretationen .

www.jazzini-wuerzburg.de


Neue Bilder mit alter Fototechnik

Vor 175 Jahren wurde die Technik der Fotografie erfunden – aus diesem Anlass zeigt das Nürnberger Museum für Industriekultur vom 1. Oktober bis zum 30. November 2014 die Ausstellung „1 Gramm Licht. Alte Verfahren in jungen fotografischen Bildern“. Gewürdigt wird dabei sowohl das Können der Foto-Pioniere, die mit unhandlichen Apparaten und giftigen Dämpfen zu kämpfen hatten, als auch die Kunst zeitgenössischer Fotografen: Ausgestellt werden Werke, die von heutigen Fotokünstlern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit historischen Verfahren und Kameras aufgenommen wurden.

Erfindern wie Joseph Nicéphore Nièpce oder Louis Daguerre wird so ein faszinierendes Denkmal gesetzt. Workshops, Vorführungen und Filmmatineen lassen als Begleitprogramm der Ausstellung „1 Gramm Licht“ die Magie der frühen Aufnahmetechniken des 19. Jahrhunderts lebendig und erlebbar werden .

www.museen.nuernberg.de/museum-industriekultur


„Ver-rückte“ Kulturszene

Das Motto „Schweinfurt ver-rückt“ ist Programm bei der „Nacht der Kultur“ am 27. September 2014: Für die teilnehmenden Künstler werden ganz bewusst Auftrittsorte gewählt, die man nicht mit ihnen in Verbindung bringen würde. So gab es in den vergangenen Jahren schon Pantomime im Waschsalon, Lesungen in öffentlichen Toiletten oder Ballett im Punk-Club. Und auch wenn sich die 15 verschiedenen Spielorte in diesem Jahr auf den Bereich rund um die Johanniskirche und den Martin-Luther-Platz konzentrieren, werden sicher wieder einige „ver-rückte“ Veranstaltungsorte dabei sein.

Insgesamt 50 Auftritte von über 30 Kulturschaffenden und Gruppen stehen in Schweinfurt bei der „Nacht der Kultur“ auf dem Programm: Musik, Theater, Tanz, Literatur, Film, Kabarett und mehr. Um Mitternacht setzt ein großes Feuerwerk brillante Akzente, ohne das Event zu beenden: An drei Orten genießt man danach noch ein Nachtprogramm. Praktisch für Besucher ist das Eintrittsbändchen – einmal gekauft, erlaubt es den Eintritt zu allen „ver-rückten“ Spielorten und Aktionen.

www.kulturpackt.de


Kreatives aus 600 Jahren

Zeitgenössisches Kunsthandwerk, Kunst und Antiquitäten vereint die Messe „Fine A.R.T.S.“ vom 17. bis zum 19. Oktober 2014 unter dem Dach des Würzburger Kulturspeichers. Kunstbegeisterte Besucher erwartet ein hochwertiges Angebot bei rund 40 Ausstellern – bildende Kunst, Handwerkskunst, Mode und mehr aus 600 Jahren. Besonders reizvoll ist, dass die Würzburger Messe „Fine A.R.T.S.“ keine reine Verkaufsausstellung ist: Das Rahmenprogramm ist ebenso inspirierend wie die Angebote der kreativen Stände.

So führt das Papiertheater Kitzingen von Freitag bis Sonntag insgesamt acht Mal die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ auf, frei inszeniert nach Engelbert Humperndinck. Der Samstagabend wird besonders genussvoll: Die Geschmacksvielfalt schottischer Single-Malt-Whiskies testet man ab 19 Uhr bei der Veranstaltung „Fine A.R.T.S. trifft feine schottische Whiskies und Musik“, die vom Schwander-Goltz-Duo mit Sopransaxophon und Gitarre stimmungsvoll begleitet wird .

www.fine-arts-wuerzburg.de, www.kulturspeicher.de


„Geistvolles“ am Walberla

14 Brennereien und drei Brauereien in den Orten rund ums „Walberla“, die markante Tafelbergkuppe in der Fränkischen Schweiz, laden am 19. Oktober 2014 zu genussvollen Verkostungen ein: Beim „12. Tag der offenen Brennereien und Brauereien“ in Dietzhof, Dobenreuth, Gosberg, Kirchehrenbach, Leutenbach, Mittelehrenbach, Ortspitz, Pretzfeld, Schlaifhausen, Thuisbrunn und Weingarts.

An diesem Sonntag kann man das Sortiment der Gastgeber, ihre neuesten Erzeugnisse und passende fränkische Schmankerln probieren oder bei Brauereiführungen Interessantes über die Bierherstellung erfahren. Beim Schaubrennen zeigen die Brennmeister ihr Metier, das typisch ist für die Region: Die Landschaft rund ums Walberla wird durch Obstbäume geprägt. Aus Kirschen und Zwetschgen werden in der Fränkischen Schweiz besonders gerne edle „geistvolle“ Destillate gebrannt. Damit nach dem hochprozentigen Genuss keiner mit dem Auto fahren muss, fährt eine Sonderbuslinie, die auf die An- und Abfahrtszeiten der Züge von und nach Nürnberg bzw. Bamberg abgestimmt ist, vom Bahnhof Forchheim aus alle Ortschaften an .

www.schnaps-brennerei.com


„Letzte Fuhre“

Das Einholen der „Letzten Fuhre“, also der letzten Wagenladung Trauben, die in den Weinorten Frankens traditionell das Ende der Weinlese symbolisiert, wird in Iphofen im Fränkischen Weinland am 11. Oktober 2014 fröhlich gefeiert. Mittags um 13:30 Uhr ziehen alle Iphöfer Winzer auf festlich geschmückten Wagen durch das Einersheimer Tor in das Weinstädtchen ein und werden auf ihrem Weg von Musik und der Winzertanzgruppe begleitet.

Auf dem historischen Marktplatz wird der Zug feierlich vom Bürgermeister und der Weinprinzessin empfangen. Die Pfarrer der Iphöfer Kirchen segnen dort das Lesegut und dann zeigt sich das Brauchtum von seiner genussvollen Seite: Zu Zwiebelkuchen, Schmalzbrot oder Bratwurst schmeckt der Bremser, wie die Franken ihren frischen Federweißen nennen, besonders gut. So wird nachmittags auf dem Marktplatz und später im Ratskeller fröhlich der diesjährige Wein gefeiert.

www.iphofen.de


Für Sammler und Gourmets

Warme Pullover, Socken, Pantoffeln, Schaffelle – wer nach Böhming zum Altmühltaler Lamm-Abtrieb (27. und 28. September 2014) kommt, findet alles für einen kuscheligen Winter. Aber auch Handwerksvorführungen, Schafschur und ein Umzug gehören zum Programm, wenn die Herden des „Altmühltaler Lamms“ in den Winter verabschiedet werden – und nicht zuletzt vielfältige feine Lammspezialitäten.

Ein buntes „Menü“ ist am 4. und 5. Oktober 2014 auch in der Barockstadt Eichstätt angerichtet: Auf dem Historischen Kirchweihmarkt zeigen Handwerker vom Seifensieder bis zum Korbflechter ihre Kunst, zahlreiche regionale Produkte warten auf Entdeckung. Mit seinem historischen Flair, den Angeboten für Kinder und den vielen herbstlichen Schmankerln hat der Kirchweihmarkt für Groß und Klein viel zu bieten, und auch die typischen, frisch ausgebackenen Kirchweihküchle dürfen natürlich nicht fehlen.

Liebhaber von Antikem und Erinnerungsstücken sind am 11. und 12. Oktober 2014 auf Burg Pappenheim richtig: Im eindrucksvollen Ambiente der mittelalterlichen Burganlage findet bereits zum 5. Mal der Sammlermarkt „Antikes & Kurioses“ statt. Zahlreiche Stände laden zum Stöbern nach verborgenen Schätzen ein, zwischendurch werfen Neugierige einen Blick in die Folterkammer oder schlendern durch den Burggarten .

www.naturpark-altmuehltal.de/veranstaltungen


„Schöppeln“ ohne Reue

Einen attraktiven Service für Weinliebhaber und aktive Urlauber gibt es jetzt im Fränkischen Weinland: In Zusammenarbeit mit Beherbergungsbetrieben in Würzburg und Umgebung fährt man als Besitzer des neuen „Gästetickets“ kostenlos in Bussen, Straßenbahnen und Nahverkehrszügen im gesamten Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Mainfranken (vvm) mit. So kann man unkompliziert die Urlaubsregion entdecken, auf Wandertour gehen und mit den „Öffentlichen“ zurückfahren oder in den reizvollen Winzerorten und Weinstädtchen am Main auch mal einen Schoppen Wein oder zwei trinken – „schöppeln“, wie man im Fränkischen Weinland sagt.

Das Gästeticket gilt für die Dauer des Aufenthalts bei teilnehmenden Beherbergungsbetrieben (Sommerhausen: Hotel-Restaurant Philipp, Emma Häusle, Ferienwohnung „Klostermannhaus“ und Ferienwohnung „Alte Schule“; Würzburg: Ferienwohnung „Efinger“ und Ferienwohnung „Am alten Weinberg“; Eibelstadt: Weinforum Franken und Ferienappartement „Schmachtenberger“; Ferienwohnung „Am alten Berg“ in Goßmannsdorf; Ferienwohnung „Blobner“ in Randersacker; Knaus Campingpark Frickenhausen) und ist für den Urlauber kostenfrei. Im kommenden Jahr sollen sich deutlich mehr Gastbetriebe beteiligen. Ein Flyer des vvm stellt Freizeittipps zum Gästeticket vor.

www.vvm-info.de


Herbstliche Gaumenfreuden

Mit herbstlichen Speisen, regionalen Zutaten und neuen Ideen feiern die Gastronomen der Initiative „Frankenwald-Küche – natürlich regional“ ihr Kulinarisches Erntedankfest: vom 19. September bis zum 5. Oktober 2014. Die beteiligten Betriebe setzen im Aktionszeitraum traditionelle Gerichte, aber auch moderne Interpretationen der Herbstgemüse Kartoffel und Kürbis auf ihre Speisekarten.

So freut man sich über ein Kürbissamtsüppchen mit Sahne und Ingwer oder auf edle Gratins. Natürlich sind auch zartes Lamm und würziges Wild, Karpfen aus heimischer Zucht oder das im Frankenwald gern gegessene Zicklein delikate Bestandteile der köstlichen Erntedankmenüs. Informationen zu den Aktionswochen zum Erntedank, den beteiligten Gastronomen und über die Initiative „Frankenwald-Küche – natürlich regional“ findet man im Internet .

www.frankenwald-kulinarisch.de


Hier geht`s um die Wurst

Mit rund 50 Ausstellern entlang der Ostheimer Marktstraße ist der Rhöner Wurstmarkt am 11. und 12. Oktober 2014 eine wahre Open-Air-Feinschmeckermesse. Das Motto lautet zurecht „Entdecken. Schmecken. Genießen.“: Ausgewählte Metzger und Direktvermarkter aus der Rhön, deutschen Gastregionen und den diesjährigen Gastländern Frankreich und Italien zeigen, was sich unter dem einfachen Wort „Wurst“ an Köstlichkeiten zaubern lässt – von der Lammbratwurst über Wildspezialitäten bis zum Hüttenspeck, vom Leberkäs bis zur Trüffelsalami.

Viele der Besucher auf dem Rhöner Wurstmarkt, der alle zwei Jahre stattfindet, schätzen besonders, dass die Aussteller immer wieder etwas Anderes mit nach Ostheim v.d. Rhön bringen und auch Stammgästen stets neue Geschmackserlebnisse bieten. Zum Rahmenprogramm des diesjährigen Wurstmarktes gehört erstmalig der Wettbewerb „Bester Rhöner Presssack / Bester Fuldaer Schwartenmagen“, der so manchen Metzger sicher zu kulinarischen Höchstleistungen motiviert. Bäcker, Brauer, Winzer und Brenner servieren zu den Wurst- und Schinkenspezialitäten die passenden Beilagen und Getränke .

www.rhoener-wurstmarkt.de


Verborgene Schätze entdecken

Einige der historischen Anbauflächen der Bamberger Gärtnerstadt, Teil des UNESCO-Welterbes Bamberger Altstadt, werden auch heute noch bewirtschaftet – wie und von wem, das erfährt man beim „Tag der offenen Gärtnereien“ am 28. September 2014. Gärtnereien aus dem ganzen Stadtgebiet, die meisten von ihnen direkt in der historischen Gärtnerstadt gelegen, öffnen ihre Pforten und präsentieren, welch breites Pflanzensortiment – von Gemüse bis zu Zierpflanzen – direkt in Bamberg angebaut wird.

Und sie ermöglichen Besuchern Einblicke in ansonsten verborgene urbane Gartenschätze: Denn in der alten Gärtnersiedlung, die im Mittelalter entlang eines wichtigen Handelsweges entstand, stehen die eingeschossigen Häuser mit den hohen Satteldächern eng nebeneinander, die dahinterliegenden bewirtschafteten Innenhöfe sieht man von der Straße aus nicht. Spannende Mitmach-Aktionen und kulinarische Schmankerln, zum Beispiel aus Bamberger Gemüseraritäten wie dem Bamberger Hörnla oder dem Bamberger Spitzwirsing, runden den Erlebnistag der Bamberger Gärtnereien zusätzlich ab.

www.gaertnerstadt-bamberg.de


Gesellige Anstiche

In der Bierstadt Bamberg und im Bamberger Land versüßen die Bockbiere der ortsansässigen Brauereien Bierliebhabern das Winterhalbjahr – das wird mit den traditionellen Bockbieranstichen fröhlich gefeiert. Jedes Jahr zelebrieren die kleinen und mittelständischen Brauereien der Bierregion im Steigerwald etwa ab dem Michaelistag, dem 29. September, ihren ersten Bockbierausschank der Saison.

Den Anfang machen dieses Jahr die Schlossbrauerei Reckendorf und der Diller-Keller in Dörfleins bei Hallstadt mit ihren Bockbieranstichen am 26. September 2014. Die übrigen Brauereien folgen, so dass man im Oktober und November problemlos jede Woche einen der geselligen Bockbieranstiche in Bamberg und Umgebung besuchen kann.

www.bamberg-guide.de/bamberg/bierundbierkultur


Herbstluft weckt Wanderlust

Herbstzeit ist Wanderzeit, das gilt im Naturpark Altmühltal mit seinen sonnigen Wacholderheiden, bunten Mischwäldern und weiten Aussichten über das romantische Flusstal ganz besonders. Unter dem Motto „Herbstzauber im Altmühltal“ lädt die Barockstadt Eichstätt vom 27. September bis 19. Oktober 2014 wieder zu den Wanderwochen mit geführten Touren ein.

Dabei stehen samstags, sonntags und montags jeweils drei verschiedene Wanderungen auf dem Programm. Die Streckenlänge reicht von gemütlichen neun bis zu sportlichen 18,5 Kilometern, die Wanderer sind zum Beispiel entlang des beliebten Altmühltal-Panoramawegs oder auf dem Ostbayerischen Jakobsweg unterwegs. Besonders praktisch: Fünf Eichstätter „Wanderwirte“ bieten in dieser Zeit die Pauschale „Wander mal im Altmühltal“ an, die auch die kostenlose Teilnahme an einer der geführten Touren beinhaltet.

Wanderer, die sich für die Geologie der Gegend interessieren, schließen sich „Solnhofen wandert“ (12. Oktober 2014) an: Die Tour führt zur bekannten Felsformation „Zwölf Apostel“, und auch über die Solnhofener Platten gibt es unterwegs viel zu erfahren. Anschließend wartet eine gemütliche Einkehr mit Verlosung und einem Sonderpreis für den Wanderer mit der weitesten Anreise .

www.naturpark-altmuehltal.de/wandern


Zwischen Main und Tauber

16 geführte Wanderungen – teilweise in verschiedenen Variationen - rund um 16 Städte und Gemeinden an Main und Tauber stehen bei den Taubertäler Wandertagen, die vom 10. bis 12. Oktober 2014 bereits zum achten Mal stattfinden, auf dem Programm. Zur Auftaktwanderung startet man am Freitag, 10. Oktober 2014, um 14.00 Uhr in Unterwittighausen am Lindenbrunnen gegenüber des Rathauses.

Dabei hat man die Wahl zwischen zwei geführten Touren mit acht oder 16 Kilometern Länge auf den neuen Kapellen- und Bildstockwanderweg. Auch die anderen Touren der Taubertäler Wandertage sind geführte Wanderungen zu abwechslungsreichen Themen: So lädt am 11. Oktober 2014 zum Beispiel Wertheim zum „Balancieren auf der Landesgrenze“ ein und rund um Boxberg wandert man „Auf den Spuren des Boxberger Weinbaus“. Alle Wanderorte, Routen und Termine der 8. Taubertäler Wandertage stellt ein Flyer vor, den man über das Internet herunterladen kann .

www.liebliches-taubertal.de


Grenzlandwanderung

Grenzen gedenken, Grenzen überwinden: Die Aktion „Neustadt bewegt sich – Neustadt wandert“ lädt am 3. Oktober 2014, dem Tag der Deutschen Einheit, wieder zu einer Grenzlandwanderung ein. Die Sektion Neustadt des Deutschen Alpenvereins hat zwei Strecken ausgearbeitet, eine für geübte Wanderer und eine kürzere, die auch für Familien gut geeignet ist.

Die Routen (neun oder 17 Kilometer lang) beginnen und enden an der Frankenhalle in Neustadt bei Coburg. Zwischen 8.30 und 10.30 Uhr starten die Teilnehmer zu ihren Touren durch Wald und Flur. Am Ende der Wanderung bekommen alle Teilnehmer eine kleine Erinnerung überreicht, die drei „stärksten“ Wandergruppen werden mit einem Pokal geehrt. Alle gemeinsam feiern nachmittags in der Frankenhalle mit Musik und fränkischen Schmankerln einen gelungenen grenzüberschreitenden Wandertag.

Infos/Startkarten: DAV-Sektion Neustadt, Telefon 09568/1553, www.alpenverein-neustadt.de/veranstaltungen



„Wenn der frische Herbstwind weht...“

„Wenn der frische Herbstwind weht, geh ich in die Felder“ – dieses Motto hat Rothenburg ob der Tauber im Romantischen Franken seiner diesjährigen Herbstwanderwoche vom 11. bis 19. Oktober 2014 gegeben. Neun geführte Rundwanderungen in das Rothenburger Umland stehen an diesen neun Tagen auf dem Programm: Abwechslungsreiche Touren, die teilweise auch einen geselligen Abschluss bei einer gemeinsamen Einkehr finden. Als zehntes Angebot gibt es am Donnerstag, 16. September 2014, eine Nordic-Walking-Tour.

Los geht es immer in der pittoresken mittelalterlichen Altstadt von Rothenburg ob der Tauber; die Ziele der Wanderungen, etwa der Rothenburger Mühlenweg, die Weinberglage „An der Eich“ oder eine Kneippanlage, sind ebenfalls gut gewählt. Der Fokus liegt dabei auf den gemeinsamen Entdeckungen – die Strecken sind zwischen einem und zwölf Kilometern lang, so dass stets genug Zeit für die Erläuterungen der fachkundigen Wanderführer bleibt .

www.tourismus.rothenburg.de/aktiv/wandern


Nussige Wellnessträume

Verwöhn-Erlebnisse rund um die Macadamia-Nuss und sanfte Pflege stehen beim neuen Jahreszeiten-Arrangement „Herbst“ der Obermain Therme Bad Staffelstein im Mittelpunkt. Die Macadamia-Nuss ist ein echter Alleskönner in Sachen Gesundheit: Sie ist besonders reich an ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken, sowie an der Aminosäure Arginin, die zu einem gesunden Blutdruck beiträgt.

Entzündungshemmende Wirkstoffe der Macadamia-Nuss wie Vitamin B, Calcium, Eisen und Phosphor glätten kleine Fältchen und versorgen die Haut mit viel Feuchtigkeit – genau richtig, um sich beim Start in die kältere Jahreszeit etwas Gutes zu tun. Das Day-Spa-Arrangement „Herbst“, in der „Classic“-Version mit ganztägigem Aufenthalt in der Obermain Therme inklusive SaunaLand, Heißgetränk und Zwei-Gang-Bademantel-Menü kostet 30 Euro. In der „Premium“-Version beinhaltet das Day-Spa-Arrangement „Herbst“ zusätzlich eine Wellness-Massage mit Macadamia-Nuss-Öl und kostet 47 Euro.

www.obermaintherme.de


Training für`s Gehirn

Einen dreistündigen interaktiven Erlebnisspaziergang mit einer Kombination aus Bewegungs- und Gehirntraining können Urlauber jetzt in Bad Steben buchen: „Mental-Wandern“ heißt das neue Angebot, das jeden Sonntagnachmittag als geführte Tour stattfindet. „Mental-Wandern“, auch „Brainwalking“ genannt, nutzt die Tatsache, dass beim Gehen die geistige Leistung um rund 20 Prozent zunimmt, da beide Gehirnhälften optimal zusammenarbeiten. Bereits Aristoteles wusste von der Effektivität des „Brainwalkings“ – zum Philosophieren ging er mit seinen Schülern in den Wandelhallen seiner Schule auf und ab.

Während des Erlebnisspazierganges in Bad Steben absolvieren die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung Denksportaufgaben und Übungen für den Geruchs- und Tastsinn; Aufgaben für Koordination, Reaktion, Gleichgewicht und Beweglichkeit sorgen zusätzlich für Abwechslung. So wird bei leichter körperlicher Anstrengung das geistige Aufnahmevermögen spielerisch trainiert und sogar die Kreativität gefördert. Treffpunkt zum „Mental-Wandern“ ist immer sonntags um 13:15 Uhr am Parkplatz P1 der Therme Bad Steben, anmelden kann man sich unter der Telefonnummer 0175/2038434. Die Teilnahme am Erlebnisspaziergang kostet pro Person 8 Euro

www.bad-steben.de


Urlaub im „Family-Troll“

Hexenhäuschen, „Schlaf-Fässer“ und andere beheizbare Holzhütten in fantasievoller Gestaltung ermöglichen Familien auf dem Platz „Waldcamping am Brombachsee“ in Pleinfeld auch in der kälteren Jahreszeit einen entspannten Campingurlaub. So kann man das abwechslungsreiche Aktivangebot der Urlaubsregion Fränkisches Seenland ganz unkompliziert genießen: Tagsüber genießt man herbstliche Wanderungen, macht Ausflüge in die Römerzeit oder fährt mit dem Rad um den nahen Brombachsee.

Abends macht man es sich dann im „Family-Troll“ gemütlich: Wie kleine Hexenhäuser stehen die hölzernen „Trolls“ mitten im Wald und bieten doch jeden Komfort, mit vier Betten, eigenem Bad und einer kleinen Küchenzeile. Im Herbst gelten auf dem „Waldcamping am Brombachsee“ zudem vergünstigte Übernachtungspreise: Ab zwei Übernachtungen erhält man 20 Prozent Rabatt, ab der dritten Übernachtung zusätzlich einen Frühstücksgutschein oder einen Saunagutschein .

www.waldcamping-brombach.de, www.fraenkisches-seenland.de


Genießer-Herbst im Urlaubsland Franken

Fangfrischer Fisch und „wilde“ Delikatessen / Herbstküche mit Kren und Kürbis / Erntedank- und Lebkuchenbier: saisonale Spezialitäten aus der Brauerei / Weinlese und Kellerführungen für Gourmets / „Eisige“ Delikatessen im Glas / Premium-Angebote und Tipps für Feinschmecker in Franken

Rot, orange und golden schimmern die Weinberge, die Zweige der Obstbäume biegen sich unter prallen, violetten Zwetschgen, goldgelben Birnen und rotbackigen Äpfeln, ein tiefblauer Himmel spannt sich über den Stoppelfeldern – im Herbst ist Franken ein Fest für die Augen und den Gaumen.

Denn die Weinberge, Streuobstwiesen und Felder versprechen reiche Ernte für eine Vielzahl feiner Delikatessen. Erntefeste, Genießerführungen und kulinarische Aktionswochen rund um Fisch, Wild oder Kren sorgen für Hochgenuss im Herbst. Abgerundet wird das Menü durch die feinen Weine und süffigen Bierspezialitäten von Frankens Winzern und Braumeistern.


Gerade noch im Teich, gleich auf dem Teller

Fischliebhaber sehnen in Franken den September herbei. Viele Spezialitäten aus Teichen und Flüssen kommen traditionell nur in den Monaten mit „r“ auf den Tisch. Im Aischgrund im Steigerwald, wo unzählige Karpfenteiche in der Sonne glitzern, feiert man den lang erwarteten Saisonbeginn mit den „Karpfenschmeckerwochen“.

Vom 30. August bis 2. November 2014 gibt es bei den teilnehmenden Gastronomen Karpfen in allen Variationen, von klassisch gebacken bis hin zu Pfefferkarpfen, Karpfen-Sushi und Karpfenbratwurst. In Dinkelsbühl im Romantischen Franken ist das Abfischen der Teiche während der Fischerntewoche (24. Oktober bis 2. November 2014) ein Höhepunkt für Gourmets. Neben Karpfen kommen hier auch Zander, Waller, Schleie, Forelle und andere Wasserbewohner auf den Teller – fangfrisch und vielfältig zubereitet. Auch im Nürnberger Land und im Fränkischen Seenland machen Fischgenießer im Herbst einen guten Fang.


Das Beste aus Frankens Wäldern

Im Herbst bereichert Wild aus Frankens weiten Wäldern den Speiseplan. Deftiger Wildschweinbraten, zarter Rehrücken, feiner Hasenpfeffer und herzhafte Hirschkeule machen Appetit. Verfeinert werden die Wildgerichte gern mit weiteren Delikatessen aus dem Wald – zum Beispiel mit einer Hagebuttensoße oder mit frischen Pilzen.

Im Fichtelgebirge tischen die Küchenchefs während der „Wilden Wochen“ vom 27. September bis 2. November 2014 feine Wild- und Fischmenüs mit Wildkräutern auf. „Ganz wild ... auf Wild aus dem Frankenwald“ sind Feinschmecker vom 4. bis zum 16. November 2014: Spezialitäten wie Mufflonschnitzel und Hasenkeule warten dabei auf Entdeckung.

Die „Wildbretwochen“ (8. bis 23. November 2014) im Steigerwald folgen direkt auf die „Karpfenschmeckerwochen“ und das Spessart-Mainland lädt noch bis zum 26. Oktober 2014 zu den „Wild- und Wein-Wochen“, bei denen zum Wildgericht die passenden Weinspezialitäten aus der Region gereicht werden.


Genuss von der Wacholderheide

Kräutersatt und zufrieden werden im Naturpark Altmühltal am 27. und 28. September 2014 die Herden des „Altmühltaler Lamms“ in ihr Winterquartier geführt. Den ganzen Sommer über sind sie über die sonnigen Wacholderheiden gezogen, jetzt feiert man den Lamm-Abtrieb in Böhming mit vielen Lamm-Schmankerln.

Wer dabei Appetit auf weitere herbstliche Spezialitäten bekommt, macht einen Abstecher in die Barockstadt Eichstätt. Unter dem Motto „Eichstätt kocht herbstlich“ (3. bis 26. Oktober 2014) bieten die Genusswirte Gerichte rund um Kürbis, Wild und Schwammerl an. Die Herbstklassiker Kürbis und Kartoffel spielen auch die Hauptrolle, wenn die Wirte im Frankenwald zu „Herbstlichen Gaumenfreuden mit Erntedank“ (19. September bis 5. Oktober 2014) einladen.

Die Fränkische Schweiz sorgt schon mal für den Winter vor: Bei den „Scharfen Wochen“ im Oktober dreht sich alles um den Meerrettich, in Franken Kren genannt. Die aromatische Wurzel gibt nicht nur vielen Speisen eine würzige Schärfe, sondern ist auch besonders gesund, enthält jede Menge Vitamin C und stärkt das Immunsystem – genau das Richtige also, um gesund durch den Winter zu kommen.


Süße Verführung am Baum

Süß und saftig erfreut die Ernte von den fränkischen Streuobstwiesen im Herbst alle Naschkatzen, wenn sie sich Desserts wie frisch gebackene Apfelküchlein mit Zimtzucker auf der Zunge zergehen lassen. Doch die Franken verstehen es auch, die leckeren Früchtchen noch mehr zu veredeln. Obstkuchen, Marmeladen, Säfte und nicht zuletzt feine Brände werden gleich vor Ort aus frischen, reifen Früchten produziert.

In der Fränkischen Schweiz, wo sich weitläufige Obstgärten zu Füßen des Walberlas ausbreiten, öffnen die Brenner jedes Jahr ihre Türen. Am 19. Oktober 2014 laden beim „Tag der offenen Brennereien und Brauereien“ 14 Brennereien und drei Brauereien dazu ein, einen Blick in den Kessel zu werfen, Fragen an die Brenner und Braumeister zu stellen – und natürlich ihre Spezialitäten zu probieren. Damit jeder den edlen Tropfen guten Gewissens zusprechen kann, gibt es eine Bus-Sonderlinie sowie Wandervorschläge von Brennerei zu Brennerei.


Brautradition ganz nach Geschmack

Wer lieber von einer Brauerei zur nächsten schlendert und dabei gleich noch das bezaubernde Flair einer UNESCO-Welterbestadt genießen möchte, ist in Bamberg goldrichtig: Zahlreiche Brauereien und Brauereigasthöfe produzieren hier eine Vielzahl an Spezialitäten, darunter das berühmte Bamberger Rauchbier.

Seit Jahrhunderten schenkt die Brauerei Schlenkerla diese dunkle, herbe Spezialität aus. Ab Oktober gibt es neben dem „Aecht Schlenkerla Rauchbier“ auch noch den „ Aecht Schlenkerla Rauchbier Urbock“ zu probieren, der ebenfalls mit Rauchmalz gebraut wird und monatelang in historischen Stollen unter dem Bamberger Stephansberg reift. Mehr über die Stadt Bamberg und ihr Bier erfährt man immer freitags und samstags bei der Führung „Bier – Das Bamberger Herzblut“, natürlich mit anschließender Bierprobe.

Oder man zieht bei der „BierSchmeckerTour“ auf eigene Faust von Brauerei zu Brauerei, ausgestattet mit Rucksack, Bierkrug und Gutscheinen. Bierliebhaber, die mehr über die Bamberger Spezialitäten erfahren möchten, besuchen ein Bierseminar an der Bierakademie und verkosten zusammen mit einem Biersommelier verschiedene Sorten (zum Beispiel am 2. November 2014).

Gern geht man auch in der Festspielstadt Bayreuth auf „BierTour“ – Stadtführung, ein Besuch in Maisel’s Brauerei- und Büttnereimuseum und natürlich eine genussvolle Einkehr gehören unter anderem zum Paket. In Spalt im Fränkischen Seenland gibt es noch eine Kommunbrauerei. Am 18. Oktober 2014 feiert die Stadt mit vielen süffigen Spezialitäten die „Nacht des Bieres“.

Frankens einmalige Biervielfalt – das Urlaubsland hat die weltweit höchste Brauereidichte – zeigt sich im Herbst noch abwechslungsreicher, denn jetzt beginnt die Zeit der starken, süffigen Bockbiere. Als „heimliche Hauptstadt des Bieres“ gilt Kulmbach im Frankenwald. Im Bayerischen Brauereimuseum zeigt dort eine rund 3.000 Jahre alte Bieramphore, wie tief die Kunst des Bierbrauens in der Gegend verwurzelt ist.

Aber auch den modernen Brauvorgang nehmen die Besucher ganz genau in Augenschein, dafür sorgt die gläserne Brauerei. Und zum Abschluss des Rundgangs gibt es noch ein Museumsbier zum Probieren. Übrigens findet man auf dem Gelände der früheren Mönchshof-Brauerei auch noch das Bayerische Bäckereimuseum und das „Mönchshof-Bräuhaus“, wo zum Bier gern deftige fränkische Klassiker serviert werden – wie Bierfleisch, Bratwürste mit Sauerkraut oder knuspriges Schäufele.

Je nach Jahreszeit genießen Gäste dazu verschiedene Spezialitäten aus der Museumsbrauerei, zum Beispiel das dunkle Erntedankbier, das am 28. September 2014 im Rahmen des Erntedankfestes angestochen wird. Zahlreiche kleine Brauereien und Brauereigasthöfe warten in Franken auch auf dem Land auf Bierliebhaber.

Auf der Website

www.franken-bierland.de

finden Ausflügler viele Tipps für Biertouren, Brauereien, Brauereigasthöfen, Bierfesten, Brauereimuseen und Hintergrundinfos zur fränkischen Biertradition.


Besonders praktisch sind die Freizeitlinien des VGN, die noch bis 1. November 2014 regelmäßig unterwegs sind: Der Brauereien-Fachwerk-Express (Linie 977), der Aischgründer-Bier-Express (Linie 127), der Brauereien-Wander-Express (Linie 230), der Hallerndorfer-Keller-Express (Linie 265) und der Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express (Linie 343) bringen ihre Fahrgäste zu verschiedenen „bierigen“ Zielen in Franken.


Ein Goldkuss zur Weihnachtszeit

Berühmt unter Bierkennern ist auch das Kulmbacher Lebkuchenbier, das nur zur Weihnachtszeit erhältlich ist. Dieses goldgelbe Exportbier passt mit seiner leichten Rauchnote nicht nur gut zu deftigem Essen, sondern auch zu den süßen Spezialitäten der Saison wie Lebkuchen. Weltberühmt für den Lebkuchen an sich ist aber Nürnberg. Wer auf eigene Faust durch die Stadt schlendert, findet viele Gelegenheiten zum Probieren. Klein, aber fein ist die Coburger Lebkuchen-Variante, die „Coburger Schmätzchen“, die teilweise sogar als „Goldschmätzchen“ mit Blattgold veredelt werden.


„Bremser“ und edle Spitzenweine

Im Herbst macht auch ein berühmter „Franke“ besonders von sich reden: der Frankenwein. Während die Weinblätter in herrlichen Farben zu leuchten beginnen und die prallen, saftigen Trauben geerntet werden, kommt in der Rhön, im Spessart-Mainland, in den Haßbergen, dem Steigerwald und im Fränkischen Weinland der „Bremser“ auf den Tisch.

Dieser Traubenmost, der gerade erst angefangen hat zu gären, schmeckt süffig süß und passt hervorragend zu einer weiteren fränkischen Spezialität, dem „Zwiebelplootz. Direkt beim Winzer und mit Blick auf die Weinberge munden diese Delikatessen besonders gut, deswegen haben die fränkischen Heckenwirtschaften, die von den Weinbauern betrieben werden, jetzt noch einmal Hochsaison.

Bis der fertige Wein des Jahrgangs 2014 ausgeschenkt wird, dauert es natürlich noch, aber vieles deutet darauf hin, dass er besonders gut wird: Die Weinstöcke haben schon früh ausgetrieben, deshalb konnten die Trauben in Ruhe reifen. Lage, Boden, Kleinklima, die geschickte Hand des Winzers und natürlich die Rebsorte – viele Faktoren verleihen den fränkischen Spitzenweinen ihren besonderen Geschmack. Bekannte Klassiker wie Silvaner, Müller-Thurgau, Riesling und Bacchus bei den Weißweinen oder Spätburgunder und Domina stehen für Frankens Spitzenweine.

Daneben bekommen Weinliebhaber hier auch noch alte einheimische Sorten wie den Tauberschwarz, der nur im Taubertal angebaut wird. Junge, innovative Winzer bereichern die Weinkarten zusätzlich mit ihren Kreationen. Eine ideale Anlaufstelle, um sich einen Überblick über die fränkische Weinvielfalt zu verschaffen, sind die Vinotheken.

Sie bieten vielfältige Informationen rund um den Wein und natürlich Gelegenheit, die feinen Erzeugnisse verschiedener Winzer und Weinlagen zu verkosten – und natürlich auch zu kaufen. Vielerorts kommt noch eine eindrucksvolle Architektur hinzu, die alt und neu ebenso geschickt zu verbinden versteht wie die Weine selbst .

www.franken-weinland.de/erlebnis/vinotheken


Weinkulturelle Veranstaltungen mit Premiumgarantie

Die ganze funkelnde Vielfalt der Weinerlebnisse in Franken präsentiert „Franken – Wein.Schöner.Land!“. Eine attraktive Melange aus Genuss und Kultur, Architektur und Natur, denn die Premiumlinie (ver-)führt nicht nur zum Frankenwein, sondern stellt auch die Winzer und Weingüter als Gastgeber vor und empfiehlt Vinotheken, Kulinarisches aus Weinfranken, Heckenwirtschaften, Weinfeste, Gästeführer und Wanderungen durch die Weinberge.

Gerade im Herbst findet man auf der Webseite www.franken-weinland.de viele Termine für anspruchsvolle Genießer: Etwa den Wein-Kulinarischen Spaziergang durch die historische Altstadt von Iphofen am 28. September 2014. Dabei erfährt man viel über die Kompetenz der Iphöfer Winzer und Wirte; offene Winzerhöfe, Museen und Galerien sowie Musik und Präsentationen auf dem historischen Marktplatz verbinden Genuss und Information.

In Dettelbach gönnen sich Weinliebhaber am 4. Oktober 2014 eine „Wein-Genuss-Schlenderei“: Während des geführten Spaziergangs wird ein Drei-Gänge-Menü an drei verschiedenen Orten mit passenden einheimischen Weinen gereicht. Zu „Kunstgenuss und Gaumenfreuden“ lädt am 11. Oktober 2014 Burgpreppach ein: Dabei genießt man im Schloss Eyrichshof zunächst klassische Musik und anschließend im festlich dekorierten Saal ein Vier-Gänge-Menü, zu dem das Weingut Graf von Schönborn die passenden Weine empfiehlt. In Hüttenheim öffnen Winzer und Direktvermarkter am 22. und 23. November 2014 ihre Höfe für einen wahren Genießermarkt: Der „Hüttenheimer Hofgenuss“ lädt dazu ein, durch die Gassen zu schlendern, regionale Schmankerln und lokale Weine zu genießen und nebenbei kunsthandwerkliche Besonderheiten zu entdecken.


Frostige Zeiten für feine Spezialitäten

Manchmal muss es aber erst richtig kalt werden, damit Gourmets Frankens feine Delikatessen genießen können: Die fränkischen Winzer behalten im Spätherbst das Thermometer immer im Auge. Erst, wenn es weit unter null Grad fällt, werden die letzten Trauben gelesen. Gefroren werden sie geerntet und weiterverarbeitet, so entsteht ein besonders süßer, edler Tropfen – der Eiswein. Eher zufällig kamen auch die fränkischen Brauer darauf, die eisigen Temperaturen zu nutzen: Der Überlieferung nach hatte ein Kulmbacher Brauereilehrling vergessen, einige Bockbierfässer in den Keller zu schaffen.

Unter dem Schnee vergessen, kamen die Fässer erst wieder im Frühjahr zum Vorschein. Im Inneren des Eisblocks fanden die Brauer jedoch eine dunkelbraune, äußerst süffige und gehaltvolle Flüssigkeit: Der Eisbock war geboren. Die Starkbierspezialität mit einem Alkoholgehalt von über neun Prozent gibt es nur in den kalten Monaten. Dann stoßen die Biergenießer dafür umso lieber damit an.


Noch mehr Tipps für Genießer

Aktuelle Genusstermine finden Feinschmecker auf der Webseite des Tourismusverbands Franken sowie auf drei speziellen Themenwebseiten rund um Wein, Bier und kulinarische Genüsse in Franken

www.frankentourismus.de/kulinarisch

www.franken-bierland.de

www.franken-weinland.de

www.franken-geniesserland.de


Deren Inhalte lassen sich dank kostenloser Apps auch mobil jederzeit abrufen. Zusätzlich stehen Gourmets drei Premium-Broschüren mit jeweils über 100 Seiten zur Verfügung: „Franken – Wein.Schöner.Land!“, „Franken – Land der Genüsse“ und „Franken – Heimat der Biere“. Die Broschüren sind kostenlos über den Tourismusverband Franken erhältlich und versammeln die schönsten Angebote, Gastgeber und Erlebnisse rund um Frankenwein, fränkisches Bier und Spezialitäten aus Franken.


Volks-, Stadt-, Dorffeste und Kirchweihen im Oktober

03.10.-15.10. | Fürth in Bayern - Michaelis-Kirchweih

03.10.-04.10. | Haßfurt - 37. Haßfurter Straßenfest

03.10.-06.10. | Ludwigsstadt - Kirchweih in Lauenhain

04.10.-05.10. | Bad Brückenau - Oktoberfest

04.10.-05.10. | Burgpreppach - Kirchweih mit Handwerkermarkt im Schloss

04.10.-06.10. | Steinbach a. Wald - Trachtenkirchweih mit Plantanz in Hirschfeld

08.10.-13.10. | Auerbach i. d. OPf. - Michelfelder Kirwa

08.10.-13.10. | Heiligenstadt i. Ofr. - Herbstkirchweih

09.10.-13.10. | Heilsbronn - Kirchweih

10.10.-13.10. | Forchheim - Kirchweih in Forchheim-Reuth

11.10.-13.10. | Steinbach a. Wald - Trachtenkirchweih mit Plantanz in Windheim

12.10. | Bad Steben - Herbst-Kirchweih

12.10. | Gerolzhofen - Herbstfest mit verkaufsoffenem Sonntag

16.10.-20.10. | Grub a. Forst - Kirchweih mit Kunst- und Handwerkermarkt

16.10.-20.10. | Marktrodach - Kirchweih in Zeyern

17.10.-20.10. | Forchheim - Kirchweih in Forchheim-Burk

17.10.-20.10. | Ludwigsstadt - Kirchweih in Lauenstein

17.10.-22.10. | Mitteleschenbach - Kirchweih Mitteleschenbach

17.10.-20.10. | Spalt - Kirchweih in Spalt und Wernfels

17.10.-20.10. | Tauberbischofsheim - Martini-Messe

18.10.-21.10. | Ebermannstadt - Kirchweih in Breitenbach

19.10. | Erlangen - Erlanger Herbst

19.10. | Geroldsgrün - Kirchweih in Langenbach

19.10. | Geroldsgrün - Kirchweih in Steinbach

19.10. | Kitzingen - Etwashäuser Kirchweihumzug

25.10.-02.11. | Rothenburg o.d.T. - Rothenburger Herbstmesse mit Volksfest

25.10.-27.10. | Steinbach a. Wald - Trachtenkirchweih mit Plantanz in Buchbach

26.10. | Lohr a. Main - Rambourfest

31.10. | Üchtelhausen - Oktoberfest mit den Frankenräuber


FrankenTourismus, Postfach 440453, 90209 Nürnberg, info@frankentourismus.de,
www.frankentourismus.de/kulinarisch





+++ Update September +++

Trachtenmarkt, Weinwandertag & Tillyfest

Der Sommer in Franken geht in seine letzte Runde – genießen Sie also die sonnigen Tage, die Ihnen die kommenden Wochen noch bringen werden. Vielleicht bei einer außergewöhnlichen Veranstaltung unter freiem Himmel? Erleben Sie einen entspannten und erfüllten Spätsommer in Franken.

Unterm Sternenzelt lauscht man in Franken der Poesie genauso wie vitalem Jazz, genießt Wanderungen zum Frankenwein und nussigen Spezialitäten oder schlendert durch Frankens Altstädte. Damit befindet man sich auch gleich an den schönsten Plätzen Deutschlands: Laut dem aktuellen Focus-Ranking hat Dinkelsbühl die schönste Altstadt der Bundesrepublik und auch sonst ist Franken bei diesem Ranking sehr gut vertreten.

In Franken weiß man aus Tradition die schönen Seiten des Lebens zu zelebrieren. So stellen wir fränkisches Brauchtum im Spätsommer und Herbst vor und laden Sie ein, mitzufeiern bei legendären Kirchweihen, in Bäumen zu tanzen, prachtvolle Erntedankfestzüge zu erleben und natürlich die Früchte des Herbstes zu kosten: bei Festen rund um Kraut, Kren und Wein.


Spitzenplätze für Franken

In seiner Ausgabe 29/2014 hat das Magazin Focus die 200 schönsten Plätze in Deutschland gekürt. Franken ist dabei insgesamt 14 Mal vertreten und glänzt besonders bei den schönsten Altstädten: Dinkelsbühl belegt in dieser Kategorie sogar den ersten Platz. Als „Spitzweg-Idyll“ und „Zeitreise-Ziel“ bezeichnet der Focus die 11.500-Einwohnerstadt im Romantischen Franken.

Das Magazin weist auch darauf hin, dass in der Altstadt, die sich ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt hat, Leuchtreklamen verboten sind. In der Kategorie „Altstädte“ befindet sich Dinkelsbühl in bester fränkischer Gesellschaft. Unter den zehn aufgeführten Städten stehen auf Platz sechs die ehemals Freie Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber und gleich danach auf Platz sieben die UNESCO-Welterbestadt Bamberg mit dem größten unversehrt erhaltenen Mittelalter-Stadtkern Deutschlands.

Auch in den weiteren Kategorien zählt Franken zu den schönsten Plätzen im Land: Im Bereich Familie etwa liegt bei den Freizeitparks der Playmobil FunPark in Zirndorf auf Platz fünf, bei den Zoos und Tierparks belegt der Tiergarten Nürnberg einen hervorragenden ersten Platz. Der Mohrenhof in Geslau im Romantischen Franken erreicht in der Kategorie „Campingurlaub“ Platz zehn.

Im Bereich Aktiv empfiehlt der Focus in der Kategorie Wandern den „Hochröhner“ (Platz neun) durch das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und den „Altmühltal-Panoramaweg“ (Platz zehn) durch den Naturpark Altmühltal. In der Kategorie Radeln ist Franken mit dem „MainRadweg“ auf Platz zwei ebenfalls besonders weit vorne vertreten.

Für den Bereich Abenteuer listet der Focus das Höhlen-Trekking mit Helm und Stirnlampe in Hirschbach in der Fränkischen Schweiz auf Platz vier. Für Entdecker findet sich in der Kategorie Motor-Routen wiederum das Altmühltal als Tipp für Motorradfahrer auf Platz neun und in der Kategorie „Unter der Erde“ belegt die Teufelshöhle in Pottenstein in der Fränkischen Schweiz Platz vier.

Bleibt noch der Bereich Kultur, der auch die starke fränkische Kategorie der schönsten Altstädte umfasst. In der Kategorie Genussorte belegt hier das Riedenburger Bio-Brauhaus den fünften Platz – und bei der Kategorie Burgen/Schlösser führt noch einmal Franken das Ranking an: Die Veste Coburg steht hier auf Platz eins, empfohlen als gut erhaltene und nie eroberte „Fränkische Krone“.


Frankens Vielfalt auf dem Tablet

Die Vielfalt Frankens immer dabei: Das ist möglich mit dem kostenlosen „Franken ReiseMAGAZIN“ fürs iPad und Android-Tablet, das mit Reportagen, Interviews, Reisetipps, Videos und Bildergalerien Lust auf das Urlaubsland Franken macht.

Die zweite Ausgabe dieses E-Magazins ist nun als App erhältlich und entführt die Leser unter anderem zu einer Kulturtaxi-Führung in Fürth, zu den Reichsstadt-Festtagen in Rothenburg ob der Tauber, auf den „Aischtalradweg“ und den zertifizierten Wanderweg „Spessartbogen“, in den Playmobil FunPark in Zirndorf, zu Angeboten für Paare im Gesundheitspark Franken oder ins Weingut Max Müller I in Volkach.

In Interviews taucht man ein in die literarische Welt von Paul Maar oder die Musik des Komponisten Christoph Willibald Gluck. Die App ist kostenlos im Apple Zeitungskiosk oder im Google PlayStore erhältlich und kann direkt auf das entsprechende Gerät geladen werden. Übrigens kann man auch ohne passendes Gerät im „Franken ReiseMAGAZIN“ auf der Webseite von Franken Tourismus blättern

www.frankentourismus.de/e-magazin


Die Poesie des Roggens

Das neue Informationszentrum „ROGG-IN“ in Weißenstadt am See widmet sich der Bedeutung des Roggens – und das gleichermaßen in Form spannender Wissensvermittlung als auch auf poetische Weise. Das neue Informationszentrum ist dabei nicht zufällig im Fichtelgebirge angesiedelt: Da Roggen auch auf kargen Böden gedeiht, sicherte er einst die Brotversorgung der dortigen Bevölkerung. Neben diesem Aspekt hat die interaktive Ausstellung genauso die Roggenverarbeitung wie die „inneren Werte“ des Korns zum Thema.

Ein besonderer Aspekt im „ROGG-IN“ ist die Verschmelzung mit internationaler Kunst. So begleiten Gedichte, Fotografien ebenso wie Werke und Installationen renommierter Künstler die Roggen-Darstellungen in den verschiedenen Themengebieten. Eine weitere Besonderheit ist der 1.300 Quadratmeter große Roggengarten im Außenbereich. Diese Ausstellungsfläche wird als „Drei-Felder-Wirtschaft“ mit Roggen, Hafer und Lupinen betrieben. Bei der traditionellen Ernte zeigt das Zentrum, wie der Roggen früher geschnitten, zu Garben gebunden und gedroschen wurde. Ebenso im Angebot sind Führungen, Projekttage und ein Rundgang für Kinder

www.rogg-in.de


Im Rausch der Farben

„Im Rausch der Farben“ lautet das Motto, unter dem vom 13. bis 21. September 2014 die Residenztage Bayreuth stattfinden. An zwei Wochenenden wird mit Musik- und Themenführungen, Vorträgen, Kinderführungen, Filmen und Konzerten die Farbenpracht der Markgrafenstadt in den Mittelpunkt gerückt.

Die bunte Zeitreise beginnt am 13. September 2014 in der Bayreuther Eremitage und setzt sich in allen Schlössern und Gärten der Stadt sowie im Markgräflichen Opernhaus fort. Besonders farbenfroh ist das Programm am „Tag des offenen Denkmals“ (14. September 2014), der in Bayreuth von einer Konzert-Matinee im Schloss Fantaisie mit dem Thema „Klangfarben des Barock“ eingeläutet wird.

Des Weiteren erkundet man an den Veranstaltungstagen bei Vorträgen und Führungen die Farbkonzepte des Opernhauses und der Bayreuther Gärten, genießt den Anblick exotischer Motive im Japanischen Lackkabinett der Eremitage und entdeckt die private Seite der bedeutenden Markgräfin Wilhelmine. Auch der Leidenschaft barocker Fürstenhöfe für Ruinentheater, wie man es auch in Bayreuth findet, widmet sich ein Themenabend

www.bayreuth-wilhelmine.de, www.schloesser.bayern.de


Die Kunst liegt auf der Straße

Das „Stramu“, wie das Internationale Fest für Straßenkunst in Würzburg kurzerhand genannt wird, ist das größte bühnenfreie Straßenmusik- und Straßenkunstfestival Europas. Auch vom 12. bis 14. September 2014 wird beim „Stramu“ wieder ganz bewusst auf Bühnen, Bazare und Eintrittsgelder verzichtet – dafür steht das unmittelbare Kulturerlebnis im Vordergrund.

Hunderte von Künstlern aus aller Welt präsentieren in der Würzburger Altstadt Artistik und Musik aller Stilrichtungen, wobei 2014 der Fokus auf Künstlern liegt, die noch nicht in Würzburg zu Gast waren. Zehntausende Besucher flanieren jedes Jahr beim „Stramu“ über die zahlreichen Plätze der Fußgängerzone und genießen die Darbietungen von Profis und neuen Talenten, von Jongleuren, Zauberern, Comedians oder Märchenerzählern.

Kindershows, Breakdance, Improvisations- und Slow-Motion-Theater gehören ebenso zum Programm wie die große Parade mit Walking Acts durch die Stadt. Zusätzlich entscheidet das Publikum am Sonntagabend im Rahmen der Sparda-Open-Air-Gala über die Vergabe des Nachwuchspreises

www.stramu-wuerzburg.de


Ein Festival des gedruckten Worts

Vom 28. bis 31. August 2014 ist Erlangen fest in der Hand der Poesie: Über 80 Schriftsteller, Publizisten und Literaturkritiker machen das Erlangener Poetenfest, das 2014 bereits zum 34. Mal stattfindet, wieder zu einem einzigartigen Literaturereignis.

Mehr als 10.000 Besucher werden zu diesem traditionsreichen Festival erwartet, das mit Lesungen, Gesprächen und Diskussionen aufwartet – zum Beispiel bei den langen Lesenachmittagen im Erlanger Schlossgarten. Viele wichtige Neuerscheinungen werden hier erstmals öffentlich gelesen. Abends geht es ins barocke Markgrafentheater, in dem international renommierte Autoren vorgestellt werden. Zudem gewährt die Erlanger Übersetzerwerkstatt Einblicke in die Welt literarischen Übersetzens.

Das „Junge Podium“ präsentiert bei Lesungen aktuelle Kinder- und Jugendliteratur und bietet zudem ein breit gefächertes Rahmenprogramm für junge Leser. Bibliophile Kostbarkeiten zeigt die Buchkunst-Ausstellung „Druck & Buch“, weitere Ausstellungen runden das Erlanger Poetenfest ab

www.poetenfest-erlangen.de


Der Meister und sein Schüler

Am 27. September 2014 präsentiert das Bayerische Kammerorchester das Herbstkonzert in Bad Brückenau. Das Kursaalgebäude wird dort zum Podium für einen außergewöhnlichen Musikabend, bei dem der Solokontrabassist Professor Michinori Bunya gemeinsam mit seinem einstigen Meisterstudenten, dem Deutsch-Ägypter Nabil Shehata, musizieren wird. Gemeinsam präsentieren sie Werke von Johann Matthias Sperger, Einojuhani Rautavaara, Frank Martin und Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Karriere Bunyas ist beeindruckend: In Japan geboren, gewann er mehrere Musikwettbewerbe, spielte als Solist mit den besten Orchestern der Welt und gehört seit über 30 Jahren zum Kollegium der Hochschule für Musik in Würzburg. Wie erfolgreich Bunya lehrte, zeigt sich an Nabil Shehata: Er spielte an der Berliner Staatsoper und bei den Berliner Philharmonikern, gastierte als Solist bei namhaften Orchestern und feiert auch als Dirigent Erfolge

www.bad-brueckenau.de


Die musikalische Freude am Leben

Solisten des Opernstudios Oberfranken aus Bayreuth vermitteln am 13. September 2014 in Bad Mergentheim, wie wunderbar musikalische Lebensfreude klingt. Im Großen Kursaal des Kurbads im Lieblichen Taubertal interpretieren sie Stücke aus Opern und Operetten von Komponisten wie Johann Strauss, Otto Nicolai, Georges Bizet, Carl Millöcker und vielen mehr, die die Freude am Leben vertont haben.

Zu hören sind bekannte Melodien unter anderem aus „Die Fledermaus“, „Die lustigen Weiber von Windsor“ oder „Hochzeitsnacht im Paradies“. Die Begleitung am Flügel übernimmt der Dirigent Klaus D. Jung, der bereits im vergangenen Jahr sehr erfolgreich mit den Bayreuther Sängern zusammenarbeitete

www.bad-mergentheim.de


Welthauptstadt der Blasmusik

Vom 12. bis 14. September 2014 trifft sich in Bad Orb die Blasmusikjugend Europas beim Internationalen Blasmusikfestival. 1.200 Musiker aus 14 Nationen werden in der Kurstadt im Spessart-Mainland erwartet. Als „Welthauptstadt der Blasmusik“ verwandelt sich während der Festivaltage die ganze Stadt in einen einzigen Konzertsaal, in dem Rock genauso wie Sinfonische Blasmusik oder Märsche zu hören sein werden.

Eröffnet wird das Musikfest am 12. September 2014 mit dem „Abend der Nationen“: Ab 18 Uhr ziehen alle Orchester zu den Klängen der jeweiligen Nationalhymne in das Festzelt auf dem Salinenplatz ein und präsentieren ihr Können. Parallel dazu finden in der Konzerthalle die ersten Gala-Konzerte statt. Ab Samstagmorgen überzeugen die Musiker bei Platzkonzerten auf der großen Konzertmeile, die von der Innenstadt bis zur Konzerthalle reicht. Eine Auswahl an Orchestern begleitet am Samstagnachmittag die ökumenische Bergandacht auf dem Molkenberg.

Höhepunkt des Festivals ist das Großkonzert am Sonntag. Auf dem Salinenplatz erschallt dann unter anderem aus 1.200 Instrumenten die Europahymne. Mit einem Festzug verabschieden sich anschließend die Musiker aus Bad Orb

www.musikfestinbadorb.de, www.bad-orb.de


Gekrönt auf Erden und im Himmel

Am 14. Februar dieses Jahres wurde in Bamberg das 1.000-jährige Jubiläum der Kaiserkrönung von Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde – den Stiftern der UNESCO-Welterbestadt – begangen. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Diözesanmuseum Bamberg noch bis zum 12. Oktober 2014 die Sonderausstellung „Gekrönt auf Erden und im Himmel“, die die enorme, auch heute noch sehr lebendige Verehrung des Kaiserpaares veranschaulicht.

Heinrich II. und Kunigunde hatten 1007 die Gründung des Bistums Bamberg initiiert. Den von ihnen gestifteten Kaiserdom wählten sie als ihre Grablege und statteten ihn reich aus. Nach ihrem Tod wurden beide heiliggesprochen – als einziges Herrscherpaar in der Geschichte. Bei der Sonderausstellung werden rund 150 Exponate präsentiert, darunter selten gezeigte Stücke aus Bamberg sowie kostbare Leihgaben wie ein Heinrichsreliquiar aus der Zeit um 1170, das als ältestes Zeugnis der Heinrichsverehrung heute zu den Schätzen des Pariser Louvre gehört.

Darüber hinaus vermittelt die Schau, wie sich die über Jahrhunderte gewachsene Verehrung in vielfältigen Formen manifestierte – etwa in volkssprachlichen Legenden oder in liturgisch-musikalischen Zeugnissen wie dem „Bamberger Graduale“. Zeitgenössische Kunst und die Abteilung „Kunst und Kitsch“ ergänzen die Ausstellung

www.bamberg.info


Bildreiche Hundejahre zum literarischen Jubiläum

Noch bis zum 21. September 2014 zeigt das Historische Badhaus in Kulmbach eine Ausstellung mit Radierungen des Literatur-Nobelpreisträgers Günter Grass. Die über 100 Arbeiten beziehen sich auf Grass’ Roman „Hundejahre“, der 1963 erschienen ist, und unterstreichen die Fabulierkunst des Autors.

Grass schuf die Radierungen anlässlich des 50. Geburtstags dieses Buches, das Grass für den wichtigsten Roman aus seiner Feder bezeichnet. Konzipiert wurde die Ausstellung von Ingo Cesaro, einem Schriftsteller aus dem nahen Kronach. Nur durch Cesaros persönliche Bekanntschaft mit Günter Grass war es möglich, die Radierungen auszustellen. Am letzten Tag der Ausstellung lädt das Badhaus zudem zur Finissage „Grass und Jazz“ ein

www.kulmbach.de


Geballtes Wissen von Bürgersfrau und Nachtwächter

Die Geschichte der Residenzstadt Coburg ist eine spannende Angelegenheit – und äußerst unterhaltsam, wenn man sie im Rahmen einer der neuen Kostümführungen für sich entdeckt. Bisher hatte man bereits die Möglichkeit, mit dem „einheimischen Hochadel“ auf Tour zu gehen.

Nun wagen auch die Bürgerfrauen Wilhelmine und Amalie mit den Führungsteilnehmern den Zeitsprung in das späte 19. Jahrhundert. Beim Gang durch die Altstadt erzählen die kostümierten Gästeführerinnen vom Alltag dieser Epoche, inklusive dem „neuesten“ Klatsch vom Coburger Hofe. Spannende Gerüchte hat auch die „Coburger Marktfrau“ bei ihrer neuen Führung parat, die sie in echt Alt-Coburger Tracht präsentiert.

Vom Schicksal des finsteren Mönchs Malchus oder eines armen Junkers im Verlies der Stadtmauer hingegen berichtet der Coburger Nachtwächter, und das gerne auch im Coburger Dialekt. Abseits der Kostümführungen bietet die Tourist Information Coburg nun auch eine Führung zu den „Stolpersteinen“ an. Diese erinnern an Coburger Bürger, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen

www.coburg-tourist.de


Swingender Schlusspunkt für den Fränkischen Sommer

Mit dem Jazzwochenende in Dinkelsbühl setzt die renommierte Veranstaltungsreihe „Fränkischer Sommer”, die auch Teil des Musikzaubers Franken ist, am 22. und 23. August 2014 einen swingenden Schlusspunkt. Konzentriert sich der „Fränkische Sommer“ sonst eher auf klassische Musik, erklingt zum Abschlusswochenende im Spitalhof in Dinkelsbühl Jazzmusik.

Ein Widerspruch ist dies nicht, hat doch der Jazz in seiner rasanten Entwicklung schon vor Jahrzehnten die Schwelle zur Kunstmusik überschritten, ohne dabei seine Vitalität einzubüßen. In Dinkelsbühl genießt man unter freiem Himmel Konzerte der lebendigen Jazz-Szene der Region genauso wie hochklassige Ensembles: darunter die Crossover-Formation Uwaga, das Ensemble Remembre, Ohropack und das Duo Olivia Trummer und Jean Lou Treboux

www.dinkelsbuehl.de, www.fraenkischer-sommer.de


Zeitreise auf der Burgruine

Willkommen zur Zeitreise heißt es am 13. und 14. September 2014 im Frankenwald, wenn das Mittelalterliche Burgfest zu Lichtenberg seine Pforten öffnet. Auf der Burgruine schlüpfen die Lichtenberger in mittelalterliche Gewänder und begrüßen Knochenschnitzer, Scherenschleifer, Drucker, Schmiede, Zauberer sowie Musikgruppen aus Franken und aus Tschechien.

Während des Festes genießt man die Spannung bei den Ritterkämpfen und das eigens eingebraute Bier, schmaust und tanzt im Burgkeller und lässt sich von Böllerschützen und Trommlern wachrütteln. Kinder haben außerdem in der Märchenklause des Burgturms ihr ganz eigenes mittelalterliches Terrain. Für den „Lichtenberger Verein der Burgfreunde“ ist das mittelalterliche Treiben auf der Burg nicht nur ein Höhepunkt im Veranstaltungsjahr, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Burgruine

www.burgfreunde-lichtenberg.de


Eine Verführung der Geschichte

Tausende Gäste und Einheimische lassen sich jährlich in Nürnberg bei Deutschlands größtem Führungsmarathon „(ver)führen“: Zum 15. Mal laden vom 26. bis 28. September 2014 die „Nürnberger Stadt(ver)führungen“ zu ungewöhnlichen Entdeckungstouren und Besichtigungen ein. Unter dem Motto „Zeitenwende“ stellen Prominente, Künstler, Mitarbeiter von Institutionen und gemeinnützigen Organisationen, professionelle Stadtführer und Nürnberger mit Spezialwissen bei über 350 Führungen bekannte und weniger bekannte Seiten der Stadt vor.

Sie berichten mit Fakten und Legenden über Wandel, Widerstand und Anpassung. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und dem Auftakt des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren, ebenso aber auch dem Jubiläum „175 Jahre Fotografie“ und dem Neuen Museum

www.stadtverfuehrungen.nuernberg.de


„Hochstapeln“ für Fortgeschrittene

Präzision, Schnelligkeit und Übersicht auf dem Gabelstapler: Das müssen die Teilnehmer des StaplerCups vom 18. bis 20. September 2014 auf dem Aschaffenburger Schlossplatz beweisen. Diese Meisterschaften der Staplerfahrer finden in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt: Seit ihrem Bestehen gingen bereits über 16.000 Fahrer an den Start. Neben der Deutschen Meisterschaft und dem internationalen Team-Wettbewerb im Staplerfahren wird erstmalig auch eine Einzelweltmeisterschaft ausgetragen.

Dazu erwarten die Organisatoren Staplerfahrer aus allen fünf Kontinenten. Begleitet wird die Veranstaltung von einem abwechslungsreichen Familienprogramm. Der StaplerCup hat aber auch einen ernsten Hintergrund: Der Veranstalter Linde Material Handling will dabei vor allem Sicherheitsvorschriften vermitteln, um Arbeitsunfälle zu vermeiden

www.staplercup.com


Stimmungsvoller Sommerausklang

Vom 18. bis 29. September feiert Nürnberg sein Altstadtfest, zu dem der Trägerverein mit rund drei Dutzend Wirten, vielen Brauereien und zahlreichen Institutionen und Vereinen der Stadt einlädt. Das Herzstück des Altstadtfests in Nürnbergs „guter Stube“ bildet ein Gastronomie-Städtchen aus gemütlichen Fachwerkbuden auf dem Hans-Sachs-Platz und auf der Insel Schütt ganz in der Nähe des Hauptmarktes, der wie die Open-Air-Spielstätte St. Katharina ebenfalls zu Bühne wird.

Überall dort werden bei freiem Eintritt täglich wechselnde Shows gezeigt: von Pop über Variéte und deftige Schwänke von Hans Sachs bis zur beliebten Performance „Wer ko, der derf“ mit viel fränkischem Dialekt. Ein Feuerwerk illuminiert am 24. September 2014 den Fluss Pegnitz und die Altstadt

www.altstadtfest-nue.de


„Rumlumpen“ und „schönes Gwand“

Der Gredinger Trachtenmarkt im Naturpark Altmühltal am 6. und 7. September 2014 ist Anlaufstelle, Börse und Einkaufsmöglichkeit für alle, die sich für Trachten interessieren, sie kennen lernen, erforschen, selber machen oder kaufen möchten.

An über 90 Ständen auf dem historischen Marktplatz finden Besucher alles für die Tracht: Stoffe, Kurzwaren, Zubehör, Schnitte, Bücher, Beratung und Information rund ums „Gwand“. Zur liebgewordenen Tradition ist das Musizieren auf dem Trachtenmarkt geworden. Besonders das „Rumlumpen“, bei dem die Musikanten am Samstagabend durch die Wirtshäuser am Gredinger Marktplatz ziehen, hat viele Freunde gefunden

www.greding.de


Dem Feldherrn zur Ehre

Im Naturpark Altmühltal zieht der Zauber der Vergangenheit die Besucher beim Tillyfest in seinen Bann: Ganz Breitenbrunn huldigt am 13. und 14. September 2014 Johann Tserclaes Graf von Tilly, dem großen Feldherrn des Dreißigjährigen Krieges. Ihm hatte Kurfürst Maximilian für seine militärischen Leistungen Breitenbrunn zum Geschenk gemacht.

Das Festprogramm rund um das historische Lager verspricht raue Landsknechte, Klosterbier, Spielleute und Magie. Höhepunkt des Festes ist der historische Festzug am Sonntagnachmittag, bei dem Graf Tilly „persönlich“ durch den Markt reitet. Weitere Anziehungspunkte sind am Samstag um 15 Uhr der historische Kinderfestzug und ab 20 Uhr das Feuerspektakulum. Am Sonntag beginnt das Fest um 9.30 Uhr mit einem Kirchenfestzug

www.tillyfest.de


Blühende Neuigkeiten

Vom 22. April bis 9. Oktober 2016 richtet Bayreuth die Bayerische Landesgartenschau aus, zu der rund eine Million Besucher erwartet werden. Interessierte können schon jetzt den Online-Newsletter abonnieren, der ab Oktober 2014 über die Vorbereitungen und über aktuelle Entwicklungen informieren wird. Dazu gehört etwa die neue Parkanlage, die im Zuge der Gartenschau im Bereich der oberen Mainaue entstehen wird und eine Brücke schlägt zwischen historischer Innenstadt, Hofgarten und Eremitage

www.landesgartenschau2016.de


Ein Bilderbuch der Stadtgeschichte

Die Reichsstadt-Festtage gehören zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender von Rothenburg ob der Tauber. 2014 feiern sie vom 5. bis zum 7. September ihr 40-jähriges Bestehen. An diesen Tagen blättert sich die gesamte Geschichte der ehemals Freien Reichsstadt auf – zum Leben erweckt von rund 1.000 Mitwirkenden.

Bereits am Freitagabend findet ein großer Fackelzug der Historiengruppen zum Marktplatz statt. Das historische Rathaus mit seinen Arkaden bildet anschließend die Kulisse für ein Fassadenfeuerwerk mit Musik. Am Samstag bietet das Lager der Ritterschar mittelalterliches Handwerk, Musik, Showkämpfe und Familienprogramm.

Die Rothenburger Altstadt hingegen wird zum Schauplatz wechselnder historischer Szenen, bei denen man unter anderem der Schwarzen Schar des Bauernkrieges oder mittelalterlichen Bürgern begegnet. Zudem sind während der Festtage das Festspiel „Der Meistertrunk“ im Rathaus, der Rothenburger Schäfertanz und speziell zum Jubiläum historische Schlaglichter der Rothenburger Vergangenheit zu sehen

www.tourismus.rothenburg.de


Über den Schlossberg zum Weingenuss

Am 7. September 2014 lädt im Steigerwald der Weinbauverein Castell-Greuth zum „Weinwandern“ beim Casteller Weinwandertag ein. Von 11 bis 19 Uhr sind auf einem rund fünf Kilometer langen Rundweg durch die Weinberge verschiedene Probierstationen aufgebaut. Sie laden dazu ein, 25 verschiedene Weine der Casteller und Greuther Winzer zu kosten.

Dazu gibt es an jeder Station passende Leckereien wie Kochkäse, Häppchen mit hausgebeizter fränkischer Forelle, Weinblätter oder Hausmacherwurst. Ziel des Weges ist der Garten von Schloss Castell, Sitz des renommierten und mit dem Qualitätssiegel „Franken – Wein.Schöner.Land!“ ausgezeichneten Weinguts „Fürstlich Castell’sches Domänenamt“: Hier spielen die Rüdenhäuser Wengertsmusikanten auf und es warten kulinarische Leckereien auf die Wanderer. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, den Schlosskeller, die Kirche und die Lage „Schlossberg“ bei Führungen und Besichtigungen zu erkunden

www.castell.de


Im Dorf der (Ge)nüsse

Das „Nussdorf“ Sammenheim im Fränkischen Seenland feiert am 7. September 2014 mit dem Nussmarkt seinen größten kulinarischen Schatz. Mehr als 180 Walnussbäume wachsen rund um das Dorf am Fuße des Gelben Berges. Aus ihren Früchten entstehen zahlreiche Spezialitäten wie das reine, kaltgepresste Walnussöl der Manufaktur „Gelbe Bürg“.

Dieses und vieles Köstliches mehr aus der Region gehören zum Angebot des Nussmarktes. Hier warten kulinarische Entdeckungen wie eingemachte „schwarze Nüsse“, Nussrollbraten, Nussbratwürste, verschiedene Nusskuchen sowie regionale Produkte und Kunsthandwerk. Musik und Aktionen für Kinder runden den Markttag ab

www.nussdorf-sammenheim.de


Würze aus der Wurzel

Der Oktober in der Fränkischen Schweiz ist eine scharfe Sache: Dafür sorgen die „Scharfen Wochen“ rund um den Meerrettich, ist doch die Fränkische Schweiz ein Hauptanbaugebiet für das hier „Kren“ genannte Herbstgemüse. Zu den Aktionswochen, zu denen ein eigener Flyer erhältlich ist, stehen in den über 30 teilnehmenden Restaurants und Gasthäusern der Region mindestens drei Gerichte auf der Speisekarte, bei denen der Kren eine würzige Hauptrolle spielt.

Jedes Jahr kreieren die Küchenchefs mit dem Kren und anderen regionalen Produkten neue Rezepte, schließlich passt der Kren hervorragend zu Rind- und Schweinfleisch, Wild und Fisch. In Forchheim übt man sich bei Kochkursen zudem selbst in köstlicher Meerrettichküche. Ein besonderer Termin ist der 10. Oktober 2014: Das Gasthaus Sponsel in Kirchehrenbach lädt ein zu „Gree hinder die Ohrn“. Die Gäste erwartet ein Meerrettich-Menü mit Mundartmeister Helmut Haberkamm

www.fraenkische-schweiz.com


Mit Rückenwind zur Wilhelmine

Mit vier neuen Pauschalen erweitert die Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH ihr Angebot für E-Bike-Fahrer und erschließt ihnen bei den mehrtägigen Touren so die schönsten Plätze in und um Bayreuth. „Das Erbe der Markgräfin Wilhelmine“ steht im Mittelpunkt einer Tour, bei der neben der Eremitage in Bayreuth auch Schloss und Park Fantaisie in Eckersdorf sowie der Felsengarten Sanspareil in Wonsees besucht werden.

Bei der „Biertour mit dem E-Bike“ dreht sich alles um Brauereivielfalt und das traditionelle Brauerhandwerk. Bei dieser Tour liegen die Bierstadt Kulmbach mit dem Bayerischen Brauerei- und Bäckereimuseum, das Töpferstädtchen Thurnau, das Bierweltrekord-Dorf Aufseß sowie in Bayreuth Maisel’s Brauerei- und Büttnereimuseum und die Aktien-Katakomben an der Strecke. In die Fränkische Schweiz führt die Tour „Die schönsten Höhlen“, bei der die Sophienhöhle im Ahorntal, die Teufelshöhle in Pottenstein und die Binghöhle in Streitberg am Weg liegen.

Die vierte E-Bike-Tour führt zu den schönsten Burgen der Region: Neben der Burg Zwernitz stehen die Burgen Waischenfeld, Gößweinstein, Egloffstein, Pottenstein und Rabenstein auf dem Programm. An der Tourist-Information Bayeuth stehen maximal vier E-Bikes zum Verleih zur Verfügung, natürlich kann auch mit privaten E-Bikes an den Touren teilgenommen werden

www.bayreuth-tourismus.de


Kleine Flitzer für großen Spaß

Wenn es um rasanten Spaß geht, kommt es nicht auf die Größe an: Das beweist am 13. und 14. September 2014 die Bayerische Bobby-Car-Meisterschaft in Ostheim v.d. Rhön. Als anspruchsvolle Rennstrecke für die getunten Spielautos hat der Bobby Car Club Ostheim erneut die Straße zum „Büchig“ ausgewählt, wo sich die Teilnehmer aller Altersklassen, Profis wie Amateure in mehreren Kategorien messen.

So stehen etwa auch ein Fun-Rennen und ein Mülltonnenrennen auf dem Programm, das ansonsten mit Festzeltbetrieb und Familienunterhaltung aufwartet. Am Samstag wird ab 21 Uhr zur Aftershow-Party mit DJs und Lasershow in die Boxengassen eingeladen

www.bobbycarclub-ostheim.de


Ausgangspunkt für Urlaub auf dem Green

Kunst, Kultur und Taubertäler Wein: Dafür steht das Liebliche Taubertal. Zudem ist es ein hervorragendes Ziel für Golfer, die das Liebliche Taubertal als Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Golfrunden auf sechs verschiedenen Golfplätzen nutzen können. In der Region liegen die Golfanlage des Golfclubs Bad Mergentheim im Erlenbachtal, die Golfanlage Kaiserhöhe bei Ravenstein sowie die 18- und Neun-Loch-Anlage des Golfclubs Neusaß-Glashofen.

Zudem gibt es im Raum Marktheidenfeld zwischen Main und Tauber eine schön gelegene 18-Loch-Anlage mit Ausblick auf das Maintal. Rund 30 Kilometer sind es vom Taubertal zur 18-Loch-Anlage am Rande von Würzburg. Auf einigen Spielbahnen bietet sich hier ein herrlicher Blick auf Würzburg mit der Festung Marienberg. Rund 25 Kilometer fährt man vom Lieblichen Taubertal zum Golf und Country Club Erftal, der den Golfern durch die kurzen Abstände zwischen den Bahnen ein schnelles Spiel ermöglicht.

Alle Informationen zu den Möglichkeiten für Golfer, zu Spielvoraussetzungen und Trainingsmöglichkeiten fasst der Flyer „Golfen im Odenwald, an Main und Tauber“ zusammen, der beim Tourismusverband Liebliches Taubertal erhältlich ist

www.liebliches-taubertal.de


Gesunde Hitze mit fünf Sternen

Im Oktober feiert die Obermain Therme in Bad Staffelstein die Eröffnung ihres erweiterten „SaunaLands“ und bereichert damit die Angebote im „Gesundheitspark Franken”: Auf mehr als 15.000 Quadratmetern finden sich dann fünf neue Themensaunen, ein 1.000 Quadratmeter großer Naturbadeteich, ein naturnah angelegter Saunagarten mit Bachlauf und Kneippanlage und großzügige Ruhe- und Loungebereiche. Neu ist auch das „Haus der Stille“ im asiatischen Stil, das den Gästen einen großartigen Ausblick auf Kloster Banz und den Staffelberg bietet.

Bei den neuen Saunen hat man die Wahl zwischen einer „Sauna der Stille“, einer russischen Banja-Sauna, einer See-Sauna mit Panoramablick, der großen Kelo-Sauna und der Suola-Sauna mit integriertem Gradierwerk. Schon vor der Erweiterung trug das SaunaLand das Prädikat „Premium-Sauna“ mit fünf Sternen, die vom Deutschen Saunabund verliehen werden. Am 24. September 2014 haben Interessierte am „Tag der Sauna“ noch vor der offiziellen Eröffnung die Möglichkeit zur Baustellenbesichtigung

www.obermain-therme.de


Lebenslust aus Tradition – Brauchtum im Urlaubsland Franken

„Die Kärwa is kumma, die Kärwa is do“ singen in Franken die „Kärwabuam“, wenn ihr Ort auf den Höhepunkt im Feierjahr zustrebt. Kärwa – was? Kärwa, Kirwa, Kerwa: Dahinter verbirgt sich die Tradition der fränkischen Kirchweih. Fast jeder Ort in Franken feiert seine Kirchweih mit Leidenschaft und mit jahrhundertealten Traditionen.

Hier mitzufeiern, ist eine wunderbare Gelegenheit, um das Urlaubsland Franken auf eine besonders fröhliche Weise kennenzulernen, genauso wie bei den Festen zu Erntedank und zur Weinlese, in den fränkischen Freilandmuseen oder rund um die traditionellen fränkischen Spezialitäten.


Auf zur Kerwa im UNESCO-Welterbe

Der August wartet in Sachen „fränkischer Kirchweih“ gleich mit einem großen Höhepunkt auf: Bamberg feiert vom 21. bis 25. August 2014 seine Sandkerwa. Ihren Namen hat sie vom „Sand“, dem ältesten Stadtteil der UNESCO-Welterbestadt. Schließlich findet diese Kirchweih nicht auf einem zentralen Festplatz, sondern direkt zwischen den historischen Häusern im Sand statt.

Überhaupt ist die Kulisse der Sandkerwa beeindruckend. Die Feiernden schauen auf die Fischerhäuser von „Klein-Venedig“, wie der Sand auch genannt wird, und auf das Wasser der Regnitz. Die Regnitz ist bei der Sandkerwa auch Schauplatz für das historische Fischerstechen am 24. August 2014, bei dem die ganze Stadt mitfiebert. Die Mannschaften treten dabei in den Schelchen, den historischen Booten der Bamberger Fischer, an und versuchen sich gegenseitig ins Wasser zu stoßen.

Einen Tag zuvor genießt man bei Einbruch der Dunkelheit die Auffahrt der geschmückten Boote beim Wasserfest oder am 25. August zum Abschluss der Sandkerwa das Hochfeuerwerk vom Michaelsberg

www.sandkerwa.de


Hunderennen und Kirchweihbaumklettern

Überhaupt gehören Kirchweih und Brauchtum in Franken untrennbar zusammen: Das Hunderennen während der Weißenburger Kirchweih (15. bis 24. August), das Kirchweihbaumklettern und Wiegen des schwersten Bürgers bei der Kirchweih Gunzenhausen (13. bis 21. September 2014) oder der Etwashäuser Kirchweihumzug (19. Oktober 2014) in Kitzingen mit seinen bunten Blumen- und Gemüsewägen sind dafür nur einige Beispiele.


Herrliche Tradition auf dem Plan

Eine besonders schöne Tradition hat sich in Gochsheim im Fränkischen Weinland erhalten. Bei der dortigen Kirchweih (7. bis 8. September 2014) steht der historische Plantanz im Vordergrund, der bis auf das Ende des Dreißigjährigen Krieges zurückgeht. Mit Plan ist dabei der Platz vor dem Rathaus gemeint, der auch Zentrum des Geschehens ist. Hier versammeln sich die Planburschen mit ihren Planmädchen.

Die jungen Männer tragen dabei eine besondere Tracht, bestehend aus einem schwarzen „Bratenrock“, einer schwarzen Weste, einem violetten Kreuz aus Seide über der Brust und weißen Handschuhen. Ihr Zylinder ist mit bunten Bändern und Rosmarinstengeln geschmückt – ein Zeichen für Fruchtbarkeit und Treue. Unter dem zehn bis 15 Meter hohen, eigens aufgestellten Planbaum tanzen sie mit den Planmädchen Walzer, Rheinländer, Hüpfer (Schottisch) und Dreher. Erst dann wird der Plan für den Tanz der Öffentlichkeit freigegeben, der bis Mitternacht andauert

www.gochsheim.de


Ein Tänzchen in der Krone

Getanzt wird zur Kirchweih auch in Limmersdorf in der Fränkischen Schweiz (23. bis 26. August 2014). Die „Plootzburschen“ müssen dafür aber nicht eigens einen Kirchweihbaum aufstellen, schließlich steht hier in der schmucken Dorfmitte eine prächtige Tanzlinde: ein rund 16 Meter hoher Baum mit einem Stammumfang von fünf Metern, gepflanzt im 17. Jahrhundert.

Die Linde ist deshalb so wichtig, weil in Limmersdorf nicht nur unter dem Baum, sondern auch in seiner Krone getanzt wird. Nachdem sich die Limmersdorfer schon an den Tagen vorher bei der „Wirtshauskerwa“ mit schlachtfrischen Spezialitäten wie Krenfleisch und Siedewürsten gestärkt haben, ziehen sie am Kirchweihsonntag mit den Platzpaaren und einem blumengeschmückten Hammel zur Tanzlinde. Erst tanzen die Platzpaare unter der Linde, dann steigt, wer Lust dazu hat, zum Tanzen auf den Tanzboden in rund vier Metern Höhe hinauf. Nichttänzer vergnügen sich derweil an der Sandkegelbahn

www.lindenkirchweih.de


Zu Gast bei der Kirchweih-Königin

Eine außergewöhnliche Straßenkirchweih ist gleichzeitig auch eine der letzten Kirchweihen im fränkischen Jahreslauf. Vom 3. bis 15. Oktober 2014 ist man zu Gast bei der Michaeliskirchweih in Fürth, die nicht umsonst als „Königin der fränkischen Kirchweihen“ bezeichnet wird. Riesige Bierzelte sucht man hier vergebens, dafür kehrt man direkt in den Wirtschaften der Innenstadt ein und genießt an den Ständen auf den Straßen und Plätzen Kirchweihklassiker wie „Baggers“ (Kartoffelpuffer) oder „Gwedelte“ (gebratene Heringe). Besonders freuen sich die Fürther auf den Erntedankfestzug am 12. Oktober 2014: Eine prächtige Kolonne aus Festwagen, Kapellen und Spielmannszügen bahnt sich dabei ihren Weg durch die historische Innenstadt

www.michaelis-kirchweih.de


Die Früchte des Herbstes

Rund um Erntedank zeigt sich außerdem, wie eng das fränkische Brauchtum mit dem kulinarischen Genuss verbunden ist: Schließlich ist Franken das Zentrum der Wein-, Bier- und Genusskultur. Gelegenheit, sie auf traditionelle Art kennenzulernen, haben die Besucher des Erntedankfests mit Erntedankbieranstich am 28. September 2014 in Kulmbach. Im Mönchshof der Kulmbacher Brauerei lässt man sich nicht nur das eigens eingebraute Bier schmecken, sondern schlendert auch über den „Markt der Genüsse“, den zahlreiche Direktvermarkter bestücken

www.kulmbacher-moenchshof.de


Vom Mönchshof in Kulmbach führt der nächste Erntedankmarkt in den Naturpark Altmühltal zum Kloster Plankstetten, das von den dortigen Benediktinermönchen nicht nur bewohnt, sondern auch bewirtschaftet wird. Am 27. und 28. September 2014 beschicken über 60 Aussteller den Markt. Für Musik, Führungen und ein buntes Kinderprogramm ist ebenfalls gesorgt

www.kloster-plankstetten.de


Scharf und würzig aus Tradition

Am 21. September 2014 hat man die Qual der Wahl zwischen zwei kulinarischen Traditionen, die unbedingt zur fränkischen Küche dazugehören. Ein perfekter Begleiter der berühmten fränkischen Bratwürste ist das Sauerkraut, und so feiert man an diesem Tag im Merkendorfer Ortsteil Heglau im Fränkischen Seenland das Krautfest. In Merkendorf hat der Krautanbau eine lange Geschichte, und die lässt man sich etwa in Form von Krautwickeln, Krautsuppe oder Krautkuchen auf der Zunge zergehen

www.merkendorf.de


Bratwürste werden in Franken aber auch sehr gerne mit dem hier Kren genannten Meerrettich gegessen, und schon ist man bei der zweiten kulinarischen Tradition an diesem Tag. Baiersdorf, in der Fränkischen Schweiz und Zentrum des fränkischen Kren-Anbaus, lädt ebenfalls am 21. September 2014 zu seinem Krenmarkt ein

www.baiersdorf.de


Und wer jetzt Hunger auf Bratwurst & Co. verspürt, dem sei der Rhöner Wurstmarkt in Ostheim vor der Rhön am 11. und 12. Oktober 2014 empfohlen

www.rhoener-wurstmarkt.de


Von der Sonne geküsst

Der Herbst ist auch die Zeit, in der die fränkischen Winzer ihre von der Sonne verwöhnten Trauben vom Weinberg in den Winzerkeller bringen. In Franken mit seinen vielen Steillagen bedeutet dies oft noch aufwendige Handarbeit – zum Ausgleich laden die Weinfranken zu traditionellen Festen ein. In Volkach feiert man etwa am 4. Oktober 2014 das Weinlesefest an der Mainschleife zusammen mit Weinprinzessinnen, Volkstanzgruppen, Zwiebelkuchen und Federweißer

www.volkach.de


Geht die Weinlese schließlich zu Ende, steht das Einholen der letzten Fuhre an. Unter genau diesem Motto steht das Bremserfest in Iphofen am 11. Oktober 2014. Mit festlich geschmückten Wagen ziehen die Iphöfer Winzern an diesem Tag durch die Stadt, wobei sie von Musikanten und Winzertanzgruppen begleitet werden. Nach der Segnung des Leseguts genießen Winzer und Gäste auf dem Rathausvorplatz Musik, Zwiebelkuchen, Schmalzbrot und natürlich den „Bremser“, wie in Franken der noch ganz frische Federweißer bezeichnet wird

www.iphofen.de


Genussvolles Landleben im Freilandmuseum

Hervorragende Adressen, um traditionellem Handwerk und dem Landleben, wie es früher in Franken war, nachzuspüren, sind die Freilandmuseen. Solch ein Tipp ist das Freilandmuseum Grassemann bei Warmensteinach im Fichtelgebirge, das am 14. September 2014 zum Backofenfest und Bauernmarkt einlädt

www.warmensteinach.de


Genussvoll wird es auch am 5. Oktober 2014 im Fränkischen Weinland beim Herbst- und Kelterfest im Kirchenburgmuseum Mönchsondheim. Apfelsaft direkt von der Kelter, Butter und Buttermilch frisch aus dem Butterfass, geschnittenes und eingestampftes Weißkraut genauso wie leckere „Apfelkräpfli“ verwöhnen den Gaumen

www.kirchenburgmuseum.de


Schon Tradition ist in der Rhön das Museumsfest im Freilandmuseum Fladungen. Am 30. und 31. August 2014 zeigen im Ambiente der alten Hofstellen des Museums Handwerker und Aussteller ihr Können und man lässt sich das naturtrübe, im Museumsbrauhaus gebraute Bier schmecken

www.freilandmuseum-fladungen.de


Im Steigerwald ist es das Freilandmuseum Bad Windsheim, das vom 27. September bis 5. Oktober 2014 zu einer handwerklichen Zeitreise einlädt. Bei der Mittelalterfestwoche im Freilandmuseum wird nicht nur die Eröffnung des Hofhäusleins aus Stöckach, die Wiedererrichtung des Grubenhauses und die Grundsteinlegung des Badhauses aus Wendelstein gefeiert. In authentischer Kleidung und mit historischem Werkzeug zeigen rund 40 Darsteller den Alltag der ländlichen Bevölkerung im Spätmittelalter sowie um das Jahr 1000. Wo sie sind, wird auf alte Weise gedrechselt und geschustert, werden Netze geknüpft, Salben gemischt und Wunden versorgt

www.freilandmuseum.de


Tradition von Kopf bis Fuß

Fehlt einem für all diese Veranstaltungen noch das passende traditionelle „Gwand“, dann ist der Gredinger Trachtenmarkt im Naturpark Altmühltal am 6. und 7. September 2014 der richtige Termin. Mit über 90 Ständen ist der Trachtenmarkt Anlaufstelle, Börse und Einkaufsmöglichkeit für alle, die sich für Trachten interessieren, sie selber machen oder kaufen wollen. In der Altstadt finden die Besucher Stoffe, Kurzwaren, Schnitte, Zubehör, viel fachkundige Beratung – und die liebgewordene Tradition des „Rumlumpens“, wobei Musikanten am Samstagabend durch die Wirtshäuser am Gredinger Marktplatz ziehen. Kein Wunder, denn in Franken ist Brauchtum vor allem eines: Lebenslust aus Tradition

www.greding.de


+++ Update August +++


 Wanderwege, Burgdämonen & Römerfeste

Panoramablicke in eine ursprüngliche Naturlandschaft, romantisch verschlungene Wege und bester Service: Wandern in Franken ist ein Genuss. Frankens Wanderwege schaffen das Kunststück, einzigartige Naturlandschaften mit Kultur und Geschichte zu verbinden. Auf wunderbare Weise zeigt das im Naturpark Haßberge der „Burgen- und Schlösserwanderweg“. 



Anbei unsere Ideen für unvergessliche Sommertage, Ausflüge und Kurztrips in Franken im August:

Lauffieber rund um den Brombachsee
Seenlandmarathon in Pleinfeld

Zum Ausklang des Sommers steigt am Brombachsee im Fränkischen Seenland noch einmal das Rennfieber beim Pleinfelder Seenlandmarathon am 21. September 2014. Der Landschaftslauf um den Brombachsee zeichnet sich durch die einzigartige Panoramastrecke direkt am Seeufer sowie die familiäre Atmosphäre aus.

Bei der größten Breitensportveranstaltung im Fränkischen Seenland haben die Teilnehmer neben der Königsdisziplin Marathon (42,2 Kilometer) die Möglichkeit, sich den Marathon als Staffel zu teilen sowie beim Halbmarathon (21,1 Kilometer), Walking und Nordic Walking (21,1 Kilometer), beim Hobbylauf (4,5 Kilometer) oder beim Schülerlauf (1,5 Kilometer) zu starten.

Die Kleinsten kommen beim Bambinilauf (300 Meter) auf ihre Kosten. Aufgrund der großen Nachfrage dürfen die Bambinis bereits am Samstag auf die Strecke. Rund um die Wettbewerbe sorgt das bunte Rahmenprogramm für Unterhaltung

www.fraenkisches-seenland.de, www.seenlandmarathon.de


„Von Rembrandt bis Richter“ im Kulturspeicher Würzburg

Alte Meister, Romantiker, Expressionisten und Moderne: Diese künstlerische Vielfalt vereint von Juli bis September 2014 das Würzburger Museum im Kulturspeicher. Die Sonderausstellung „Von Rembrandt bis Richter – Meisterwerke aus der Grafischen Sammlung des Landesmuseums Oldenburg“ verdeutlicht die große Faszination, die das Arbeitsmaterial Papier sowie das Zeichnen und die Druckgrafik auf viele große Künstler ausübte.

Die dadurch entstandenen „Meisterblätter“ stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, in der mehr als 100 dieser ausdrucksstarken Grafikblätter gezeigt werden. Man darf sich freuen auf Begegnungen mit Aquarellen, Kreidezeichnungen, Holzschnitten und Lithographien von Rembrandt, August Macke, von Ernst Ludwig Kirchner, Georg Baselitz oder Gerhard Richter

www.kulturspeicher.de



Tucher Blues- und Jazzfestival in der UNESCO-Welterbestadt

Beim „8. Tucher Blues- und Jazzfestival“ vom 1. bis 17. August 2014 verfällt Bamberg wieder ganz dem Geist von New Orleans. Einige der weltweit besten Musiker dieses Genres sind dann in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt zu Gast. Die Veranstaltung zählt mittlerweile zu den größten eintrittsfreien Blues- und Jazzfestivals in Deutschland.

Die jährlich bis zu 100.000 Besucher und die rund 70 Band aus dem In- und Ausland verteilen sich dabei auf mehrere Spielstätten. Als Festivalgelände dienen vom 8. bis 11. August 2014 die Böhmerwiese/Heiliggrabstraße in der Bamberger Gärtnerstadt und vom 11. bis 17. August 2014 die großen Bühnen am Maxplatz und am Gabelmann im Bamberger Zentrum. Während des gesamten Festivalzeit lädt der „Landkreisblues“ zu Spitzenkonzerten in vielen Gemeinden des Bamberger Lands. Das Festival nutzt dabei die gesamte Bandbreite des Genres: So bietet das Programm natürlich Jazz und Blues, aber genauso Soul, Funk, Rock, Dixie-Sound, Swing, Latin und Gypsy

blues-jazz-festival.mybamberg.de



Tagungen und Veranstaltungen im renovierten Schloss Sassanfahrt

Das Schlösschen in Sassanfahrt bei Hirschaid ist mit seinen Räumlichkeiten und dem gepflegten Schlosspark ein Kleinod. Nach einer aufwändigen Renovierung erstrahlt es nun in neuem Glanz. Seit Juli 2014 kann man hier heiraten, tagen und feiern. Obendrein wird das Schloss künftig auch zum Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen, darunter Lesungen, Konzerte und kreative Angebote.

Veranstaltet werden diese vom „Julius von Soden-Kultur- und Bildungszentrum“. Der Name kommt nicht von ungefähr: Julius von Soden war es, der als frisch gebackener Reichsritter 1784 den kleinen Weiler Sassanfahrt am äußersten Rand des Steigerwaldes erwarb. Bis dahin hatte Sassanfahrt nur aus dem Rittergut und einigen kleinen Bauernhöfen bestanden.

Von Soden baute im Ort über 90 der sogenannten „Tropfhäuser“ – kleine Häuser, deren Grund dort aufhört, wo das Wasser vom Dach tropft – und erhöhte damit maßgeblich die Bevölkerungszahl Sassanfahrts. Das letzte, unverändert erhaltene Tropfhaus empfängt heute die Besucher ganz in der Nähe des Schlosses als Museum

www.kulturbuehne-hirschaid.de



Neue Führungen in Bayreuth

Bedeutende Kunst und historische Persönlichkeiten bringt die neue Kunstführung der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH zusammen. Bei der für Gruppen buchbaren Führung geht es aber nicht ins Museum, sondern geradewegs durch die Stadt, dreht sich doch hier alles um Kunst im öffentlichen Raum: Die Teilnehmer sind unterwegs zu Bayreuths ältesten, modernsten und schönsten Kunstwerken.

Sie nehmen beispielsweise neben Richard Wagner „persönlich“ Platz und reichen den Statuen von Markgräfin Wilhelmine und König Maximilian die Hand – alle drei sind fest mit der Bayreuther Geschichte verwurzelt. Die Führung ist aber ebenso eine Tour zur Gegenwartskunst. Dazu gehören die von Horst Antes geschaffenen Skulpturen, sie sich über die Stadt verteilen, oder eine der bedeutendsten Skulpturen des österreichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka, die vor dem Bayreuther Kunstmuseum zu finden ist.

Gebucht werden können die Kunstführungen nach Vereinbarung bei der Tourist Information Bayreuth, Telefon 0921/88588

www.bayreuth-tourismus.de



Großes Jazz- und Swingfestival in Bayreuth

Beim beliebten Open Air „St. Georgen swingt“ wird ein ganzer Stadtteil zur Bühne: Am 26. und 27. Juli 2014 verwandelt sich der historische Straßenzug im barocken St. Georgen in Bayreuth in das brodelnde New Orleans der 1920er und 30er Jahre. Doch die musikalische Bandbreite geht noch darüber hinaus.

Über 25 Bands präsentieren an den beiden Festivaltagen Jazz, Funk, Swing, Blues, Soul, Boogie, Gospel, Rockabilly und vieles mehr. Neben bekannten Bands und Publikumslieblingen sind auf den beiden Hauptbühnen und zahlreichen kleineren Bühnen auch Newcomer zu hören.

Das Flair von St. Georgen macht das Festival zu etwas Besonderem: Idyllisch verschachtelte Hinterhöfe zweigen von der Flaniermeile mit ihrem charakteristischen Kopfsteinplaster ab und bieten viel Platz für Bands, Publikum und kulinarische Angebote.

Ein Extra ist der Kinderhof mit vielen Aktionen für das junge Publikum – außerdem ist der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre kostenlos

www.stgeorgen-swingt.de



Ausstellung zur Transsibirischen Eisenbahn im Laufer Industriemuseum

Die Transsibirische Eisenbahn ist Mythos, Abenteuer und die Lebensader Russlands in einem. Ihr widmet das Industriemuseum Lauf zusammen mit dem Deutschen Verkehrszentrum in München eine Sonderausstellung, die noch bis zum 5. Oktober 2014 in Lauf zu sehen ist.

Damit hat die Ausstellung nichts weniger als die längste Eisenbahnstrecke der Welt zum Thema: Täglich rollen auf ihrer Strecke viele tausend Tonnen Güter von Moskau bis nach China. Die sechstägige Fahrt ist aber auch für Touristen nach wie vor ein großes Abenteuer. Mit einzigartigen Bildern und fremden Klängen erweckt die Ausstellung dieses „Jahrhundertprojekt auf Schienen“ zum Leben.

Besucher gehen im Industriemuseum auf die Reise von der Metropole Moskau durch die Weiten Sibiriens und die Steppenlandschaft der Mongolei bis ins fernöstliche China. Eisenbahnmodelle und -uniformen, mongolischer Käse oder chinesisches Porzellan gehören ebenso zur Ausstellung wie die Thematisierung von technischen und politischen Problemen beim Bau der Bahn, ihrer Bedeutung für den Güterverkehr und für die Menschen, die mit ihr leben.

Einen lebendigen Zugang zur Ausstellung bietet zudem das museumspädagogische Programm www.industriemuseum-lauf.de



Berchinger Barockfestival als Höhepunkt des Gluck-Jahres

Ein Festivalwochenende verwandelt Berching im Naturpark Altmühltal vom 25. bis 27. Juli 2014 in ein barockes Gesamtkunstwerk zu Ehren des Opernreformators Christoph Willibald Gluck, der vor 300 Jahren in Berching geboren wurde.

Nachdem das Barockfest am Freitag um 18 Uhr eröffnet ist, lädt an allen drei Tagen ein barocker Markt zum Flanieren ein. Nach Einbruch der Dunkelheit faszinieren unter anderem Feuerkunst am Main-Donau-Kanal und Open-Air-Kino vor dem Gluck-Museum. Am Samstag ist ganz Berching eine Bühne für Musik, Theater und Kunst – etwa mit der Aufführung der Oper „Le Cinesi“, mit der Gluck einst Kaiserin Maria Theresia erfreute.

Mit Feuerwerk, Fackelschwimmen und Gesang setzt abends der „Kanal im Feuerzauber“ einen fulminanten Höhepunkt. Sonntags beschließt die „Matinee in Weiß“ als stilvoll-fröhliches Familienpicknick im Park vor dem Gluckmuseum das Barockfestival. Die Gäste bringen dafür Speis und Trank selbst mit und erscheinen möglichst komplett in Weiß gekleidet

www.gluckstadt-berching.de/barockfest



Kunst aller Gattungen bei der Nürnberger RathausART

Werke von international bekannten Künstlern, regionalen Größen und jungen Talenten lassen sich vom 8. bis 10. August 2014 bei der RathausART im Nürnberger Rathaus entdecken und erwerben. In der Ehrenhalle und im Historischen Rathaus stellt sich die Nürnberger Galerieszene in ihrer ganzen Bandbreite vor und knüpft dabei an eine bedeutende Tradition an

An gleicher Stelle waren in der Reichsstadtzeit Werke von Albrecht Dürer zu bewundern, seine Frau Agnes bot hier seine Bilder und Stiche zum Kauf an. Heute erlebt man, wie mit Farben und Formen experimentiert wird oder Videos entstehen. Die Künstler lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken, genauso kann man im lauschigen Innenhof entspannen oder sich bei Vorträgen über den Einfluss des Nürnberger Großmeisters Dürer auf die zeitgenössische Kunst informieren

www.duerer.nuernberg.de



Bildmächtige Inszenierung zum Ersten Weltkrieg in Nürnberg

Unmittelbar und sehr intensiv vermittelt bis zum 11. November 2014 eine raumgreifende Inszenierung im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, was der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren im Sommer 1914 bedeutete.

Sie zeigt, wie kurz der Weg vom Sommervergnügen in die Abgründe der Materialschlachten des modernen Krieges war. „Sinnlich“ erfahrbar wird der Bruch vom „Sommer Vierzehn“ in der Ausstellungshalle: Feiner Sand, Liegestühle und Strandkörbe locken die Besucher, es sich mit Blick aufs Meer gemütlich zu machen. Doch die Idylle trügt.

Von der Decke hängen drohend Granaten herab, mit einem Paukenschlag setzt auf der 37 Meter breiten Panoramaleinwand eine Revue von Bildern aus Vergangenheit und Gegenwart ein, von Schlachtfeldern und Friedhöfen, erschütternden Zahlen und Zeitdokumenten, unterlegt mit Kommentaren von Zeitzeugen. Die 30-minütige Multimedia-Collage wird zu jeder vollen Stunde gezeigt

www.museen.nuernberg.de



Neue App für den Deutschen Burgenwinkel

Der Naturpark Haßberge ist berühmt für seine Burgenvielfalt, die sich hier im Deutschen Burgenwinkel zentriert. Jetzt reist man mit der neuen Smartphone-App „Burgdämonen“ des Zweckverbands Deutscher Burgenwinkel auf besondere Weise in die Vergangenheit. 3-D-Animationen der Burgruinen und eine innovative 3-D-Karte begleiten die Nutzer durch den Burgenwinkel.

Die App ist dabei als „Offline-App“ konzipiert, so dass alle Inhalte bereits unabhängig vom Aufenthalt auf den Burgruinen jederzeit verfügbar sind und so auch die Reisevorbereitung erleichtern. Eine Ausnahme besteht jedoch: Als Besonderheit wurde die „Geheimnis“-Funktion in die App integriert. Mit ihr soll das Geheimnis rund um die „Burgdämonen“ und das Verschwinden der fiktiven Gestalten des Steinmetzen Jacob und seiner Freundin Lena geklärt werden.

Die dafür nötigen Inhalte sind nur direkt vor Ort an der jeweiligen Burgruine verfügbar. Die App selbst steht für iOS und Android kostenlos im App-Store bzw. bei Google Play zum Download bereit

www.burgenwinkel-abenteuer.de/app.htm, www.hassberge-tourismus.de



Ausstellung „200 Jahre bayerisches Porzellan“ in Selb und Hohenberg

Mit der Sonderausstellung „Porzellan für die Welt – 200 Jahre Porzellan der bayerischen Fabriken“ gibt das Porzellanikon als Staatliches Museum für Porzellan an den Standorten Selb und Hohenberg einen Einblick in die Erfolgsgeschichte der Bayerischen Porzellanfabriken. Ihren Anfang nahm diese vor 200 Jahren mit der Gründung der Porzellanfabrik Hutschenreuther in Hohenberg. Auch heute noch ist Bayern die bedeutendste Porzellanregion Europas.

Vom 18. Juli bis 30. November 2014 zeigt das Porzellanikon an beiden Standorten rund 2.000 Exponate, die den Facettenreichtum des Porzellans widerspiegeln. Während der Schwerpunkt in Hohenberg auf der Geschichte von der Gründung der Porzellanmalerei durch Carolus Magnus Hutschenreuther bis zum Mauerfall 1989 liegt, steht in Selb das Design im Vordergrund. Hier widmet sich die Sonderschau ausgewählten Stücken aus der Produktion der vergangenen 25 Jahre, ausgezeichnetem Design, aktuellen Trends und Ausblicken

www.porzellanikon.org



Bayerische Bands und „Revolverheld“ bei den Ansbach Open

Vom 25. bis 27. Juli 2014 ist die Reitbahn in der Ansbacher Altstadt dank der „Ansbach Open“ eine hervorragende Adresse für Open-Air-Fans. Dieses Jahr steht das Festival ganz im Zeichen der deutschen Musik. So stehen zum Auftakt am 25. Juli „Schmidbauer & Kälberer“ auf der Reitbahn-Bühne.

Sie präsentieren sowohl die schönsten Momente aus 20 gemeinsamen Musikerjahren als auch erste Lieder aus ihrem neuen Album. Einen Tag später gastieren „Die Cubaboarischen“ in Ansbach. Die Band spielt lebendige bayerische Volksmusik mit kubanischen Elementen. Am dritten Festivaltag kommt mit „Revolverheld“ eine Band nach Ansbach, die mit ihrer aufrichtigen Musik und ihren kraftvollen Texten nicht mehr aus der deutschen Musikszene wegzudenken ist.

Karten sind erhältlich beim Amt für Kultur und Touristik der Stadt Ansbach, bei den Ansbacher Kammerspielen und an allen deutschen Reservix-Vorverkaufsstellen

www.ansbach.de



Sonderausstellung „40 Jahre Playmobil“ in Zirndorf

Vor 40 Jahren erblickten in Zirndorf in der Spielwarenfirma geobra Brandstätter die ersten Playmobil-Figuren und damit das erste Systemspielzeug das Licht der Welt. Seitdem haben die 7,5 Zentimeter großen Spielfiguren in den Kinderzimmern einen festen Platz. Zum Jubiläum widmet ihnen das Museum Zirndorf vom 28. Juni 2014 bis 22. Februar 2015 die Sonderausstellung „Happy Birthday! – 40 Jahre Playmobil“.

Es zeigt etwa anhand früher Skizzen und handgefertigter Figuren des Playmobil-Erfinders Heinz Beck, wie rasant sich die Playmobil-Figuren und -Themen zu ganzen Spielwelten entwickelt haben. Verschiedene Produkte, darunter die ersten und heute als Sammlerobjekte heiß begehrten Bauarbeiter, Ritter und Indianer, verdeutlichen die stete Weiterentwicklung von Playmobil. Gegenüberstellungen von frühen und aktuellen Ausführungen spiegeln wider, wie das Unternehmen technische, gesellschaftliche und modische Entwicklungen der realen Welt ins Spielzeug übertragen hat. Spieltische im Dachsaal des Museums sorgen dafür, dass das Spielen nicht zu kurz kommt

www.zirndorf.de/museum



Beim Bad Staffelsteiner Altstadtfest feiert man die Geschichte

Beim Altstadtfest in Bad Staffelstein vom 25. bis 27. Juli 2014 steht das Mittelalter im Zentrum. Tausende von Besuchern feiern mit, wenn die Stadt zu historischem Handwerk, Lagerleben, mittelalterlichen Darbietungen, Musik und einem farbenprächtigen Umzug einlädt. Bad Staffelsteins größtes Fest beginnt am Freitagabend mit Live-Musik im Staffelsteiner Hof und vor dem berühmten Fachwerk-Rathaus.

Der Samstag wird zunächst sportlich mit dem Bad Staffelsteiner Altstadtlauf, bevor Zauberer, morgenländische Tänze, Handwerksvorführungen und eine Feuershow in die Zeit des Mittelalters entführen. Traditionell ist der Sonntag der Höhepunkt des Altstadtfests und beginnt mit dem Einmarsch der historischen Handwerker- und Kaufmannschaft, des Magistrats, der Marketenderinnen und dem Spielmannszug. Danach folgen Handwerksvorführungen und mittelalterliche Darbietungen vor dem Rathaus. In den Seitengassen ergänzen Musik und Aktionen für Kinder das Programm. Nach dem Festumzug am Nachmittag beschließt ein großes Mittelalterfeuerwerk mit Musik am Stadtturm das Altstadtfest

www.bad-staffelstein.de



Kinderzech’-Festwoche in Dinkelsbühl

Vom 18. bis 27. Juli 2014 feiert Dinkelsbühl – im Zentrum der „Romantischen Straße“ gelegen – seine Kinderzeche und erinnert mit historischem Festspiel, Lagerleben, Musik und Tänzen an seine sagenhafte Rettung im Dreißigjährigen Krieg. Die Kinderzeche ist der Jahreshöhepunkt in Dinkelsbühl und nimmt unter den Kinder- und Heimatfesten in Süddeutschland einen hohen Rang ein. Hintergrund des Festes ist das Jahr 1632, als der ehemaligen Reichsstadt die Plünderung und Zerstörung durch die Schweden drohte.

Der Überlieferung nach war es allein die Türmerstochter Lore, die die Stadt vor „allem Elend“ bewahrte. Während der katholische Rat noch zögerte und die Stadttore verschlossen hielt, zog Lore zusammen mit den Kindern Dinkelsbühls dem Feind entgegen und erweichte das Herz der Schweden. Während der Kinderzeche herrscht Ausnahmezustand in der Stadt an der Wörnitz: Zum historischen Festspiel gesellen sich Lagerleben, Darbietungen, Musik und einer großer Festzug. Am Abend des 27. Juli 2014 schließlich beendet die Dinkelsbühler Knabenkapelle mit dem Großen Zapfenstreich auf dem Weinmarkt die Kinderzeche

www.dinkelsbuehl.de, www.kinderzeche.de



Mainschleifen Fährenfestival bei Volkach

Am und auf dem Wasser wird beim Mainschleifen Fährenfestival am 19. und 20. Juli 2014 in Volkach, Fahr/Untereisenheim, Obereisenheim und Wipfeld gefeiert. Dort werden die Fähren zu Partyschiffen. So heißt es zum Beispiel „Samba mixed mit Frankenwein“ in Fahr a. Main mit brasilianischen Cocktails, Zumba und lateinamerikanischen Rhythmen.

In Obereisenheim hingegen lautet das Motto „Der Teufel heizt dem Fahrmann ein“, und so lässt man sich hier etwa die Weine der Lage Obereisenheimer Höll schmecken, während man beim Fischerstechen mitfiebert. In Wipfeld hat man die Wahl zwischen „Der Main rockt“ mit viel Musik und „Fisch und Wein am Main“ mit feinen Fischspezialitäten und dazu passendem Frankenwein. Am Samstagabend setzt „Main in Flammen“ einen weiteren Höhepunkt, der von allen Fähren aus zu sehen ist.

Zum Festival wird zudem mit dem Mainschleifen-Shuttle zwischen Volkach, Untereisenheim, Fahr, Obereisenheim, Wipfeld und Stammheim ein besonderer Service geboten. Außerdem ist an beiden Tagen die Überfahrt auf allen drei Fähren für Fahrräder und Fußgänger frei

www.volkach.de



Das Coburger Vogelschießen ist eines der ältesten Volksfeste Bayerns

Am 1. August 2014 beginnt mit dem Coburger Vogelschießen wieder eines der ältesten Volksfeste in Bayern. Hier wird gefeiert, wie es Coburg schon seit über 500 Jahren tut. Denn zum ersten Mal urkundlich bezeugt wurde das Vogelschießen bereits 1444, im Jahr 1599 schließlich wird seine jährliche Durchführung vom damaligen Herzog Johann Casimir sogar angeordnet.

Deswegen gehört zum Vogelschießen nicht nur das Volksfesttreiben mit viel Musik auf dem Festplatz am Anger, sondern auch vieles, was noch ganz im Zeichen der Schützen steht. Dazu zählt der Schützenauszug nach dem Festgottesdienst am 3. August 2014 durch die Coburger Altstadt, in dessen Mittelpunkt die Übergabe der Schützenfahne aus dem Jahr 1715 steht.

Auch messen sich nicht nur die Schützen selbst beim Vogelschießen: Beim Armbrust-Volksfestschießen können sich alle Festbesucher um die Würde des Volkskönigs bewerben. Mit der feierlichen Proklamation der Schützenkönige und Pokalgewinner endet das Fest am 10. August

www.sgcoburg.de



Kurparkfest im Staatsbad Bad Steben

Im Bayerischen Staatsbad Bad Steben verzaubert am 16. und 17. August 2014 das Kurparkfest mit Musik, Varieté, Zirkus und Akrobatik. So wird der Kurplatz zwischen Klenzebau und Säulenwandelhalle mit dem Biergarten unter denkmalgeschützten Bäumen zur stimmungsvollen Bühne. Zu sehen sind unter anderem „Mad Hias“, Gewinner des Münchner Straßenmusikfestivals, mit seiner Comedy-Hochrad-Show oder Stelzenläufer, die sich als fantastische Figuren in bis zu drei Meter Höhe erheben.

Zudem erwartet die Besucher an beiden Tagen in den Parkanlagen vor der Wandelhalle ein Kunst- und Handwerkermarkt genauso wie Leckeres zum Essen. Kinder haben Spaß beim Luftballon-Modellieren, beim Golf-Shoot, auf den Funrollern oder beim Mitmachzirkus

www.bad-steben.de



Römerfeste und Aktionen im Naturpark Altmühltal

Vor rund 2.000 Jahren verlief der Limes – seit 2005 UNESCO-Welterbe – unter anderem quer durch den heutigen Naturpark Altmühltal. Im Hinterland dieser antiken Grenzmauer entstanden Kastelle und römische Siedlungen. Lebendig wird die römische Geschichte bei den historischen Festen, die im Sommer im Naturpark Altmühltal gefeiert werden.

So marschieren am 17. August 2014 „Römer“ in voller Militärmontur beim großen Festumzug des Limesfests in Kipfenberg auf. Eine Woche zuvor erlebt man antikes Landleben an der Villa Rustica in Möckenlohe: Das rekonstruierte Landgut ist am 2. und 3. August 2014 beim römischen Erntedankfest Schauplatz eines römischen Bauernmarkts, römischer Spiele und eines Alamannen-Überfalls.

Unter dem Motto „Salve Abusina“ stehen vom 15. bis 17. August 2014 bei den Römertagen in Eining antike Musik und Kulinarik, Handwerksvorführungen, Gladiatorenkämpfe und Mitmachaktionen für Kinder auf dem Programm. Gruppen und Vereine treten im Naturpark Altmühltal auch selbst in die Fußstapfen der antiken Besatzer und werden zu „Römern auf Zeit“: Gelegenheit zur Zeitreise bietet das „Historische Römerlager“. Die Teilnehmer wohnen im originalgetreuen Zeltlager, kochen nach antiken Rezepten und üben sich in den damaligen Handwerkstechniken

www.naturpark-altmuehltal.de/roemer



Weinparade auf dem Würzburger Marktplatz

Weingenießer haben vom 28. August bis 7. September 2014 in Würzburg die genussvolle Qual der Wahl: Bei der Weinparade auf dem Marktplatz stehen über 100 verschiedene Frankenweine und Sekte zum Verkosten bereit – und sie stammen aus Würzburger Weingütern und Sektkellereien. Bei der Weinparade kann man Weine aller Qualitätsstufen bis hin zum Eiswein kosten, und dass nicht nur als fränkischer „Schoppen“ im 0,25-Liter-Glas, sondern auch in der Probiergröße von 0,1 Litern.

Der hohe Qualitätsanspruch der Weinparade wird durch das gastronomische Angebot ergänzt: Die ausgesuchten kulinarischen Spezialitäten der Würzburger Gastronomen sind auf das Weinangebot abgestimmt. Mit von der Partie sind die Weingüter Juliusspital, Bürgerspital, Staatlicher Hofkeller, Reiss, Fesel, die Winzervereinigung Heidingsfeld, die Winzergemeinschaft Franken eG und die Würzburger Sektkellerei J. Oppmann

www.weinparade.de



Fränkisches Brauereifest der Landwehrbräu in Reichelshofen

Im Steinsfelder Ortsteil Reichelshofen stehen der 2. und 3. August 2014 ganz im Zeichen der Bierkultur, wenn die Landwehr-Bräu zu ihrem fränkischen Brauereifest einlädt. Dank dem Shuttlebus zwischen Rothenburg ob der Tauber und Reichelshofen kann man getrost das Auto stehen lassen und das Fest bei Musik im Brauereigarten oder – für alle, die es ruhiger mögen – bei fränkischer Volksmusik im kleinen Zelt genießen.

Zu sehen sind genauso historische Trachten, vorgestellt vom mittelfränkischen Trachtenverband, Kirchweihburschengruppen, Landwehr-Bräu-Bierköniginnen und Schäfflertänze. Wer sich dem fränkischen Bier von seiner kulinarischen Seite nähern will, dem sei bereits der 1. August 2014 im Brauerei-Gasthof der Landwehr-Bräu empfohlen. Chefkoch Willi Hahn tischt an diesem Abend ein bieriges Menü mit Spezialitäten wie Rotbiersuppe oder schokoladiger Bierlikörmousse zusammen mit harmonierenden Bieren auf.

Mit ihrer Philosophie „Fränkische Bierkultur erleben“ ist die Landwehr-Bräu ein hervorragendes Beispiel für „Franken – Heimat der Biere.“, mit dem FrankenTourismus die Welt der fränkischen Biere würdigt

www.landwehr-braeu.de, www.franken-bierland.de



Genussbotschafter in der Fränkischen Schweiz

Liebe geht durch den Magen – und das gilt auch für die Ferienregion der Fränkischen Schweiz. Sie entdeckt man am besten mit dem Gaumen, schließlich ist sie eines der bedeutendsten deutschen Anbaugebiete für Meerrettich, das größte zusammenhängende Süßkirschenanbaugebiet Europas und die Region mit der weltweit höchsten Dichte an Bäckereien, Metzgereien und Brauereien. Das wissen natürlich auch die „Genussbotschafter“, die in der Fränkischen Schweiz besonders feine Wege zur Vielfalt der Urlaubsregion ermöglichen.

Die Genussbotschafter – Direktvermarkter, Bäcker, Metzger, Brenner, Gastronomen und Gästeführer –haben sich im März und April 2014 bei Lehrgängen fortgebildet und bieten nun köstliche Genusserlebnisse in ihrer Heimat an. Dazu gehören zum Beispiel Jagd- und Kräuterführungen rund um Pottenstein oder Ausflüge zu den Streuobstwiesen und Brennereien rund um das Walberla, wo die Tradition des Schnapsbrennens tief verwurzelt ist

www.fraenkische-schweiz.com



Neuer kulinarischer Führer für Herzogenaurach

Die geschmackliche und kulturelle Vielfalt Herzogenaurachs präsentiert auf sympathische Weise der neue „Genussguide Herzogenaurach“. Getreu dem Motto „Selbst probieren macht schlauer und glücklicher“ hat sich für diesen kulinarischen Führer das Genussguide-Team durch die vorgestellten Gastronomiebetriebe, den Herzogenauracher Markt und durch die Feste der Stadt gekostet und geplaudert.

Es hat nach genussvollen Geheimtipps gefragt und sogar Rezepte der Herzogenauracher Partnerstädte nachgekocht. All das vereint der Genussguide, dazu kommt noch eine Genussrallye: Wer sich durch das ganze Heft schlemmt und dabei Stempel der teilnehmenden Betriebe sammelt, kann auf kulinarische Gewinne hoffen. Erhältlich ist der Führer kostenlos als Druckausgabe bei allen Genussanbietern, in der Tourist Information Herzogenaurach sowie im Rathaus-Foyer. Ergänzend dazu macht eine zweisprachige Internetseite Lust auf Genuss in Herzogenaurach

www.genussguide-herzogenaurach.de



Deutsche Grill- und BBC-Meisterschaft in Schweinfurt

Am 2. und 3. August 2014 glühen in Schweinfurt die Kohlen, wenn im Willy-Sachs-Stadion die Deutsche Grill- und BBQ-Meisterschaft ausgetragen wird. In Kooperation zwischen der German Barbecue Association e.V. (GBA) und der Stadt Schweinfurt misst sich an diesem Wochenende die deutsche Grill-Elite. Die Griller starten dabei in den Klassen „Profis“ und „Amateure“ in Teams mit maximal acht Personen.

Während die Profis fast alle beruflich mit Lebensmitteln zu tun haben, darf bei den Amateuren nur ein Teammitglied vom Fach sein. Drei Startplätze sind zudem für lokale amerikanische Grillteams reserviert. Jedes Team präsentiert einer Fachjury fünf Gänge, traditionell mit einer Bratwurst zu Beginn und einem gegrillten Dessert zum Abschluss. Schweinfurt rechnet mit vielen Besuchern: Die Deutsche Grillmeisterschaft im Jahr 2013 lockte rund 10.000 Besucher nach Göppingen

www.schweinfurt360.de, www.gbaev.de



Traditioneller Klößmarkt in Coburg

Zum gemütlichen Schmaus mit Kloß, Musik und netter Atmosphäre lädt vom 29. bis 31. August 2014 der Klößmarkt auf dem historischen Coburger Marktplatz ein. Im Mittelpunkt steht der bekannte „Coburger Rutscher“: ein handgeschlagener Kloß, der traditionell mit einem leckeren fränkischen Braten und tüchtig viel Soße hervorragend schmeckt.

Der Klößmarkt offeriert aber auch moderne Interpretationen aus Kloßteig wie Kloßpizza, Gnocchi oder Kloß-Cordon-Bleu. Volks- und Blasmusik, Oldies und Rock’n’Roll gehören ebenso zur Veranstaltung dazu. Am 31. August laden die Coburger Gastronomen und das Stadtmarketing bereits ab 11 Uhr zum traditionellen Rutscher mit verschiedenen Braten und kühlem Bier auf den Marktplatz ein, auf dem an allen drei Tagen der Eintritt frei ist

www.coburg-tourist.de



Weindorf in Rothenburg ob der Tauber

Vom 13. bis 17. August 2014 verwandelt sich die Altstadt von Rothenburg ob der Tauber in ein lauschiges Weindorf. Der Grüne Markt und der Kirchplatz vor der ehrwürdigen Kulisse der Türme von St. Jakob werden zur gemütlichen Bühne für den Frankenwein und eine kulinarische Entdeckungsreise. Die lokalen gastronomischen Betriebe präsentieren sich bei dieser Gelegenheit mit ihren Partnerwinzern, die über 70 Weinsorten ausschenken – darunter Qualitätstropfen klassischer Reben wie auch Weinraritäten.

Dazu reichen die Gastronomen ausgewählte Spezialitäten der regionalen und mediterranen Küche. Am 17. August 2014 bringt das Künstlerehepaar Bertamaria Reetz und Rainer Bonk zusätzlich die „Blaue Friedensherde“ auf den Rothenburger Marktplatz. Diese große Herde blauer Schafe aus Polyesterharz befindet sich mit ihrer Botschaft „Alle sind gleich – jeder ist wichtig“ derzeit auf einer dreijährigen Ausstellungstour durch verschiedene europäische Städte. Rothenburg ob der Tauber ist sowohl Teil der Romantischen Straße als auch der Burgenstraße

www.tourismus.rothenburg.de



Kulmbacher Bierwoche

Kulmbach ist eine der Bastionen fränkischer Braukultur. Das zeigt sich besonders bei der Kulmbacher Bierwoche, die die Stadt vom 26. Juli bis 3. August 2014 in den Ausnahmezustand versetzt. Tausende Besucher pilgern an diesen neun Tagen in den Feststadel und genießen die extra eingebrauten Festbiere und die besondere Atmosphäre der Bierwoche.

Eröffnet wird diese fünfte Jahreszeit in Kulmbach mit dem Anstich und dem traditionellen Büttner-Tanz. Zwar ist der Feststadel vor der Stadthalle Mittelpunkt des Festes, Bierwochen-Flair herrscht aber in der ganzen Stadt. Pünktlich zum Anstich glänzen vier Prunkfässer auf der Treppe des Kulmbacher Rathauses und überall wehen die Fahnen der Kulmbacher Brauerei.

Die Anziehungskraft der Bierwoche liegt in der gekonnten Mischung aus Geselligkeit, Braukunst und kulinarischen Schmankerln, beliebten regionalen Musikanten und bayernweiten bekannten Bands, die im Feststadel für Stimmung sorgen. Eine Besonderheit ist auch, dass jede Ecke im Feststadel unter der Ägide eines anderen Festwirtes steht – und auch in jeder Ecke eine andere Festbierspezialität ausgeschenkt wird

www.kulmbacher-bierwoche.de



Taubertäler Weindorf in Bad Mergentheim

Die Taubertäler Weine werden weit über das Liebliche Taubertal hinaus von Weinliebhabern geschätzt. Beste Gelegenheit, die Taubertäler Weine zu kosten, hat man am 29. und 30. August 2014 beim „Taubertäler Weindorf“ in Bad Mergentheim, zu dem die Kurverwaltung Bad Mergentheim einlädt. Im Kurpark präsentieren sich bei freiem Eintritt die drei Anbaugebiete der Region – Franken, Baden und Württemberg – mit ausgesuchten Qualitätsweinen, Secco und Sekt. Neu ist in diesem Jahr, dass das Weindorf an beiden Tagen bereits um 15 Uhr beginnt.

Besonders freuen darf man sich auf das Ambiente des Weindorfs, schließlich zählt der Kurpark in Bad Mergentheim zu den schönsten in ganz Deutschland. Auch gastronomisch ist alles bestens vorbereitet, genauso wie das Musikprogramm mit Bands sowie Kur- und Salonorchester. Dieser gekonnte Mix ist auch der Grund, warum das Taubertäler Weindorf mit dem Qualitätssiegel „Taubertal – kulinarisch erleben“ ausgezeichnet wurde

www.bad-mergentheim.de



Auf „Tour de Franconie“ mit dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg

Seit vielen Jahren ist der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) ein starker Partner für den fränkischen Tourismus mit seinen Angebote an Bus- und Bahnverbindungen und den Freizeittipps für aktive Urlauber. Diese Freizeittipps haben nun mit dem VGN-Ringbuch „Tour de Franconie“ Verstärkung bekommen. Das Ringbuch lädt mit ausführlicher Wegbeschreibung, Karten und vielen Infos Radler zu einer Franken-Rundfahrt mit sieben Etappen ein, die jeweils auch einzeln gefahren werden können.

Die Etappen sind zwischen 37 und 66 Kilometer lang und führen in einem großen Ring rund um Nürnberg über den Altmühl- und den Brombachsee, Mühlstetten, Hersbruck, Neuhaus a.d. Pegnitz, Forchheim und Neustadt a.d. Aisch. Aufgeteilt ist die „Tour de Franconie“ außerdem in einen Südring und einen Nordring, für den jeweils Ansbach den Ausgangspunkt bildet. Die Etappen wurden so konzipiert, das Start- und Zielorte opimal mit S- und R-Bahnen erreichbar sind und in den Linien auch möglichst viel Stauraum für die Fahrräder zur Verfügung steht.

Erhältlich ist das kostenlose, 112 Seiten starke Ringbuch beim VGN, zudem stehen die gesamte Tour wie auch die einzelnen Etappen zum Download auf der VGN-Webseite bereit

www.vgn.de/radfahren/


Wandern auf Frankens Qualitäts- und Themenwegen

Qualitätswege durch Frankens Naturparke / Unterwegs mit dem Ranger und im Mondenschein / Kulturwandern auf zertifizierten Routen / Service als idealer Wanderbegleiter / Pilgern zum Frankens Spezialitäten

Doppelt hält besser: Das gilt auf jeden Fall für Wanderer im Urlaubsland Franken. Hier sind sie nicht nur auf 19 zertifizierten Qualitätswegen unterwegs – und das sind mehr als in jeder anderen deutschen Ferienregion – sondern gleichzeitig auch in zehn einzigartigen Naturparken. Rund 14.000 Quadratkilometer Fläche machen die fränkischen Naturparke aus, und damit ist fast die Hälfte Frankens auch Naturpark-Land Eine Kombination, die Lust aufs wanderbare Grün macht und auf all das, was Franken seinen Wanderern bietet.


Unterwegs im Süden Frankens

Die südlichste der als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifizierten Routen in Franken ist der „Altmühltal-Panoramaweg“ im Naturpark Altmühltal. Die steilen Wacholderheiden mit ihren duftenden Kräutern erinnern tatsächlich an mediterrane Landschaften. Auch sonst hat die 200 Kilometer lange Tour zwischen Gunzenhausen und Kelheim viel zu bieten: die schroffen Kalkfelsen der stolzen Felsformation „Zwölf Apostel“, den faszinierenden Donaudurchbruch der „Weltenburger Enge“ und barocke, südlich anmutende Städte wie Eichstätt.

Gelegenheit, gemeinsam ein Stück des „Altmühltal-Panoramawegs“ zu entdecken, bieten die „Eichstätter Wanderwochen“ vom 27. September bis 19. Oktober 2014, bei denen man mit ausgebildeten Naturpark- und Gästeführern unterwegs ist

www.naturpark-altmuehltal.de/altmuehltal-panoramaweg/


Mit dem Wasser am Scheideweg

Bei 19 Qualitätswegen haben Wanderer in Franken die Qual der Wahl – doch nicht nur sie stehen hier am Scheideweg. Denn wer im Naturpark Frankenhöhe im Romantischen Franken unterwegs ist, folgt einfach dem Qualitätsweg „Europäische Wasserscheide“ und damit der Linie, an der das Wasser entweder seinen weiteren Weg Richtung Schwarzes Meer oder Richtung Nordsee nimmt. Auf seinen knapp 100 Kilometern treffen die Wanderer immer wieder auf Spuren der Wasserscheide genauso wie auf viele Gelegenheiten, um die Natur zu genießen.

Dazu zählen etwa wimmbad in Nordenberg, das Naturschutzgebiet Karrach oder das Geotop „Bodenloses Loch“ bei Unteroestheim nahe Schillingsfürst. Es gehört mit seinem Teich samt tiefem Quelltrichter, aus dem ununterbrochen das Wasser sprudelt, zu den schönsten Geotopen Bayerns. Findet sich kein Wanderpartner, bieten sich die „Singlewanderungen“ auf der Europäischen Wasserscheide an: Vom 2. bis 6. September 2014 ist man dabei auf dem Wasserscheideweg unterwegs, lässt es sich abends in den Gasthöfen gutgehen und ist dank des Gepäcktransports ganz unbeschwert in der Gruppe unterwegs (www.wasserscheideweg.de).


Qualität im Dreierpack

Besonders zahlreich sind die Naturparke im Norden Frankens: die Naturparke Fichtelgebirge, Frankenwald, Haßberge, Bayerische Rhön und Spessart liegen hier nah beieinander. Letzterer wartet gleich mit drei zertifizierten Qualitätswegen auf. Knapp 60 Kilometer ist der „Spessartweg 1 – von Fürsten, Fuhrleuten und Pilgern“ lang. Auf seiner Strecke von Aschaffenburg über Lohr a. Main bis Gemünden a. Main steht vor allem das Kulturerlebnis im Vordergrund.

Auf dem „Spessartweg 2 – über Berg und Tal zum Main“ spielt dagegen die Natur die Hauptrolle. Von Heigenbrücken bis Stadtprozelten führt er auf 58 Kilometern die Wanderer durch Auwälder, ruhige Täler, Lärchenalleen und zu herausragenden Spessartaussichten (www.spessartweg.de). Der dritte im Bunde der Qualitätswege im Naturpark Spessart ist der Premiumweg „Spessartbogen“ zwischen Langenselbold und Schlüchtern. Auf rund 90 Kilometern zieht er seinen Bogen über das Kinzigtal, Bad Orb mit seiner Toskana-Therme, sonnige Heiden und ruhige Spessartwälder

www.spessartbogen.de


Sternenglanz über den offenen Fernen

Verlässt man die Grenzen des Spessarts, nehmen die „offenen Fernen“ der Rhön und mit ihnen der 180 Kilometer lange Premiumweg „Der Hochrhöner“ die Wanderer in Empfang. Die höchsten Erhebungen der Rhön hat er zum Ziel, darunter den legendären Kreuzberg, die Wasserkuppe mit ihren Segelfliegern oder den sagenumwobenen Felsrücken der Milseburg. „Der Hochrhöner“ teilt sich dabei in zwei Routen auf: Die eine leitet die Wanderer über die „Lange Rhön“ mit ihrem einzigartigen Schwarzen Moor, die andere über die „Kuppenrhön“ mit dem Roten Moor.

Dass die Rhön nicht nur bei Tag durch traumhafte An- und Ausblicke besticht, zeigen die Nachtwanderungen im „Sternenpark Rhön“. Fernab vom Lichtermeer der Großstädte erlebt man den Sternenhimmel und die vom Mondlicht beschienenen Landschaften bei Keltenführungen, einer nächtlichen Barfußwanderung oder auf dem „Hochrhöner“ selbst

www.rhoen.de; www.sternenpark-rhoen.de


Die besten Ausblicke auf Steinmeere und Dünen

Überhaupt sind großartige Aussichten eine Spezialität der fränkischen Qualitätswege. Das zeigt sich auf dem „Steigerwald-Panoramaweg“, der durch den Naturpark Steigerwald führt, dem „Panoramaweg Taubertal“, dem „Frankenalb Panoramaweg“, der Route „Romantisches Wildbachtal“ und auf der „Spalter Hügellandtour“.

Wer für die schönsten Ausblicke hoch hinaus will, entscheidet sich für den „Fränkischen Gebirgsweg“: Vom Frankenwald über das Fichtelgebirge und den Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst bis ins Nürnberger Land erklimmt dieser Qualitätsweg auf ca. 425 Kilometer die höchsten Gipfel Frankens und verzaubert mit Landschaften, die geprägt sind von Vulkangestein, Granitblockmeeren, Kalksteinfelsen und Tropfsteinhöhlen

www.fraenkischer-gebirgsweg.de


Mit der Maximiliansgrotte zeichnet sich auch der Qualitätsweg „Der Erzweg durch das Land der tausend Feuer“ durch einen Höhlenhöhepunkt aus – genauso, wie die 153 Kilometer lange Strecke von Pegnitz über Sulzbach-Rosenberg bis nach Kastl mit der Landschaft der Kuppenalb, Felsendörfern und Zeugnissen des Bergbaus im „Ruhrgebiet des Mittelalters“ überzeugt

www.erzweg.de


Dass Steine spannende Geschichte erzählen, zeigt sich auf dem rund 75 Kilometer langen Qualitätsweg „Fränkisches Steinreich“, der auf seinem Weg vom Fichtelgebirge in den Frankenwald den Wanderern ein Fenster zur Erdgeschichte öffnet.

Eine ganz andere Landschaft durchwandert man auf dem Qualitätsweg „Fränkischer Dünenweg“. Und tatsächlich, mitten in Franken findet man faszinierende Sandlandschaften, einst in den Eiszeiten geformt von schneidend kalten Winden und Stürmen.

84 Kilometer ist diese Rundtour im Nürnberger Land lang und erschließt dabei dem Wanderer eine einzigartige Landschaft, in der auf den Dünen Kiefernwälder sich gen Himmel strecken und sich Silbergras und Besenginster im Wind wiegen

www.frankenalb.de


Wehrhafte Schönheiten am Wanderweg

Frankens Wanderwege schaffen mit Leichtigkeit das Kunststück, einzigartige Naturlandschaften mit Kultur und Geschichte zu verbinden. Auf wunderbare Weise zeigt das im Naturpark Haßberge der „Burgen- und Schlösserwanderweg“.

In einer 132 Kilometer langen Nordroute und einer 108 Kilometer langen Südroute nimmt dieser Qualitätsweg die Wanderer mit in die Vergangenheit und steuert dabei die schönsten Burgen, Wehrspeicher, Kirchenburgen, Schlösser und Landsitze der Haßberge an. Eine Station des Weges ist das noch junge Burgeninformationszentrum in Altenstein, auf dem spielerisch der Alltag auf einer Burg zum Leben erweckt wird

www.hassberge-tourismus.de


Auch im Frankenwald werden Wanderer zum Eroberer der Burgenherrlichkeit, und zwar auf dem Qualitätsweg „Burgenweg – der kulturhistorische Wanderweg“ mit Stationen an der Mantelburg in Lauenstein, am Wasserschloss Mitwitz, der Festung Rosenberg in Kronach oder der Plassenburg in Kulmbach

www.frankenwaldverein.de


Zur Heimstatt und zum heiligen Berg der Kelten

Noch weiter zurück in die Vergangenheit reist man auf dem „Vorgeschichtsweg“ in Thalmässing. Dieser 12 Kilometer Premiumweg ist Teil des „Fundreichs Thalmässing“ im Naturpark Altmühltal: Hier wandert man zu Siedlungs- und Grabstätten der Stein- und Eisenzeit, entdeckt das neu gestaltete Archäologische Museum und schlendert im Geschichtsdorf Landersdorf zwischen rekonstruierten Häusern der Vor- und Frühgeschichte

www.fundreich-thalmaessing.de


Wer sich bei 12 Kilometer gerade erst warmgelaufen hat und tiefer in das Leben der frühen Bewohner Frankens eintauchen will, wandert auf dem „KeltenErlebnisweg“. Auf stolzen 254 Kilometern nimmt er seinen Anfang in Südthüringen und setzt seinen Weg dann in Franken durch die Haßberge und den Steigerwald bis in den Aischgrund fort.

Ein Weg, der dicht gesäumt ist von den faszinierenden Zeugnissen der keltischen Welt: Höhensiedlungen, Grabhügel und Bodendenkmäler, aber auch spirituelle Orte wie der Dolmar als heiliger Berg der Kelten oder „weltliche“ Stationen, an denen man beispielsweise Handwerk in keltischer Tradition bewundern kann. Selbst Weingenuss stilecht aus keltischen Trinkhörnern ist möglich – so vielfältig kann Geschichte sein

www.kelten-erlebnisweg.de


Ein Weg – sechs Landschaften

Wer sich die Vielfalt Frankens auf direktem Weg erwandern will, findet im „Frankenweg – vom Rennsteig zur Fränkischen Alb“ die richtige Route. Gleich sechs fränkische Ferienlandschaften verbindet der „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ auf seinen 520 Kilometern: die romantische Wildheit des Frankenwalds, die Kulturschätze im Oberen Maintal-Coburger Land, die bizarren Felsen der Fränkischen Schweiz, die Hügel des Nürnberger Lands, die Wacholderheiden des Naturpark Altmühltal und das Fränkische Seenland

www.frankenweg.de


Wandern für Leib und Seele

Es muss aber in Franken nicht immer die Strecke an sich sein, die im Vordergrund steht. Manchmal kann die Tour auch zu einer Reise zu sich selbst werden, und dafür bieten sich die fränkischen Pilgerwege an. Dazu gehören natürlich die Jakobswege, die von Norden und Osten her Franken durchqueren, aber auch Routen wie der „Ökumenische Pilgerweg“, der den Naturpark Altmühltal mit dem Fränkischen Seenland verbindet, der „Fränkische Marienweg“ rund um Würzburg und Aschaffenburg oder der „Pilgerweg“ rund um die Basilika Vierzehnheiligen im Oberen Maintal-Coburger Land.

Franken wäre nicht Franken, wenn es sich auch beim Thema Wandern nicht ganz besonders um die kulinarischen Genüsse kümmern würde. Zu Frankens flüssigen Spezialitäten ist man zum Beispiel auf den zahlreichen Brauereitouren in der Fränkischen Schweiz, auf der Hopfenwanderung im Fränkischen Seenland oder auf Weinwanderwegen im Weinland Franken unterwegs.

Gerade im Fränkischen Weinland, im Spessart-Mainland, im Lieblichen Taubertal und im Steigerwald wandert man durch fruchtbare Weinlagen, bei denen man den Wein genau da kostet, wo er wächst.


Von Anfang an die perfekten Wegbegleiter

Wie sehr sich Franken auf seine wandernden Gäste eingestellt hat, zeigt die große Zahl an Gastgebern, die als „wanderfreundlich“ zertifiziert sind und sich ganz den Bedürfnissen der Wanderer angepasst haben.

So ist es etwa kein Problem, auch nur für eine Nacht zu bleiben. Diese Gastgeber sind vor allem auf der Website www.frankentourismus.de/wanderfreundliche-gastgeber/ aufgelistet. Über FrankenTourismus sind zudem ausführliche Tourenbegleiter zum „Frankenweg“, „Fränkischen Gebirgsweg“ und „KeltenErlebnisweg“ kostenfrei erhältlich.

Kostenlos ist auch die Themenzeitung „Franken Wanderparadies“ und die praktischen Apps mit Outdoor- und Auto-Routing: Gemeinsam sorgen sie dafür, dass das Wandervergnügen in Franken schon vor der Tour beginnt.



+++ Update Juli +++


Frankenwald-Küche, Mittelaltermarkt & Erlebnistouren

Endlich Sommer, endlich Sonne, endlich raus ins Grüne: Das ist die Zeit für viele spritzige, abenteuerliche und abwechslungsreiche Erlebnisse unter Frankens freiem Himmel. Die 15 fränkischen Urlaubslandschaften stecken voller Ideen für unvergessliche Sommertage, für Ausflüge, Kurztrips und den entspannten Familienurlaub.


Bild oben: Wanderer an der Arnsberger Leite am Altmühltal-Panoramaweg


Open Air-Vergnügen mit Klassik-Sternen

Auch wenn die politische Großwetterlage nicht dazu einlädt, bleibt Russland doch musikalisch eine Reise wert: Wenn am 27. Juli einige zehntausend Konzertfreunde mit prall gefüllten Picknickkörben zum Klassik Open Air im Nürnberger Luitpoldhain anrücken, servieren die Nürnberger Philharmoniker Werke von Peter Tschaikowsky und Dimitri Schostakowitsch – und das im Doppelpack: einmal vormittags um 11 Uhr speziell für Familien und mit einer Moderation, die auch Kinder einbezieht.

Abends hebt Maestro Marcus Bosch den Taktstock um 20 Uhr, ein prächtiges Barockfeuerwerk setzt den abschließenden Glanzpunkt. Eine der aktuellen Top-Sängerinnen ist zwei Wochen später, am 9. August, mit den Nürnberger Symphonikern zu erleben: Simone Kermes. Das Programm, ein Streifzug durch die Geschichte des Musiktheaters, ist auch im Titel ganz auf sie abgestimmt: „La Primadonna“

www.klassikopenair.de


Brasilianische Lebensfreude

Während in der Sambaheimat Brasilien im Juli König Fußball regiert, steht das fränkische Coburg beim 23. Internationalen Sambafestival Kopf. Wenn auf elf Bühnen in der historischen Altstadt und im Hofgarten bis in die Nacht hinein getrommelt, getanzt und gefeiert wird, fühlen sich die Besucher ganz leicht an den Zuckerhut in Rio versetzt. Gut 3.000 Künstler aus aller Welt sorgen vom 11. bis 13. Juli für tolles Flair, Stimmung und brasilianische Lebensfreude.

Die Veranstalter rechnen wieder mit gut 200.000 Besuchern. Besondere Stars sind in diesem Jahr die brasilianische Sambakönigin Veronice de Abreu und der Musiker Lenine. Der mehrfache Gewinner des Latin Grammy Awards verbindet in seiner Show zusammen mit dem Martin Fondse Orchester Elemente aus Samba, Jazz und Klassik. Höhepunkt ist am Sonntag der große Samba-Umzug mit allen rund hundert teilnehmenden Gruppen.

Überhaupt ist Mitmachen gefragt: Workshops zu den Themen Tanz und Percussion, brasilianischer Kampftanz und Zumba fordern die eigene Kreativität heraus. Dank Fußball geht das Sambafestival am Sonntagabend in die Verlängerung. Das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft wird live auf einer Großbildleinwand von der Sambafestival-Bühne am Schlossplatz übertragen

www.samba-festival.de


Barocke Pracht und italienische Arien

Die „Italienische Nacht“ verbindet die barocke Pracht der Würzburger Residenz mit großen italienischen Arien und einem umfangreichen mediterranen Buffet. Dieses südländische Ambiente können Besucher am 11. und 12. Juli genießen, wenn das Mainfrankentheater Würzburg zu einer stimmungsvollen Konzertgala mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg in den Kaisersaal der Residenz einlädt.

Auf dem Programm stehen Vivaldis Konzert für zwei Violinen und Orchester sowie Arien von Vincenzo Bellini, Giacomo Puccini und Giuseppe Verdi. Zu Gast sind die Sopranistin Nathalie De Montmollin und die beiden Violonisten Franz Peter Fischer und Alexander Zeiher, Dirigent ist der Würzburger Generalmusikdirektor Enrico Calesso. Den Abschluss beider Festabende bildet je ein brillantes Feuerwerk über den Wipfeln des Rosengartens der Residenz.

Karten, weitere Informationen und Programm gibt es beim Mainfrankentheater Würzburg unter www.wuerzburg.de


Sommernachtsfest mit einzigartigem Flair

Das 45. Bayreuther Sommernachtsfest am 2. August zählt zweifellos zu den schönsten und romantischsten Festen Frankens. Es ist mehr als „Europas größtes Gartenfest“, mehr als ein riesiger Biergarten mit bunten Lichtern, mehr als Musik und Tanz und ein gigantisches Feuerwerk.

Es ist die Gesamtkomposition in einer der schönsten Gartenkunstanlagen Deutschlands, geschaffen von der kunstsinnigen Markgräfin Wilhelmine, deren Opernhaus in Bayreuth in den Rang eines Weltkulturerbes erhoben wurde. Das einmalige Flair kennzeichnet dieses Fest, dessen Ursprünge zurück bis in die Markgrafenzeit des 18. Jahrhunderts reichen, als die Markgrafen alljährlich ihre Untertanen zu einem fröhlichen Sommerfest einluden.

In der Eremitage erwartet die Besucher in diesem Jahr ein vielseitiges Programm. Auf fünf Aktionsflächen und Bühnen wird Unterhaltung für alle Generationen geboten. Effektvolle Illumination sorgt in der Orangerie für Stimmung und Ambiente, wo man sich stilvoll kulinarischen Genüssen widmen kann. An allen Bars werden dort Cocktails gemixt, und am späteren Abend gibt es wieder das große Feuerwerk. Info/Karten: Theaterkasse / Ticket-Service, Telefon 0921/69001

www.bayreuth-tourismus.de


Kulturtage mit Motto „400 Jahre Schloss“

Die Aschaffenburger Kulturtage präsentieren das Kulturangebot der Stadt mit einem jährlich wechselnden Thema. Diesmal steht vom 3. bis 13. Juli das Schloss Johannisburg aus Anlass seines 400. Geburtstags mit Ausstellungen, Konzerten, Open Air-Kino, Lesungen, Kabarett, Führungen und darstellender Kunst im Mittelpunkt.

Das vielseitige Programm findet in der Museumsnacht am 11. Juli ihren Höhepunkt. Die 15. Aschaffenburger Kulturtage mit dem Motto „400 Jahre Schloss“ reihen sich ein in das gleichnamige Jubiläumsprogramm der Stadt Aschaffenburg und der Bayerischen Schlösserverwaltung. So wird der Schlosshof mit einem Open Air-Programm bespielt, zu erleben sind unter anderem das Familientheater Till Eulenspiegel, eine festliche Klassik-Gala, eine Operngala mit der Kammeroper München und Sabine Sauer sowie Kabarett.

Fast 30 Ausstellungen zeugen von der Inspirationskraft des Schlosses auf Künstler der Vergangenheit und Gegenwart. Im Schloss selbst vermittelt eine Ausstellung über den Bildhauer Hans Juncker einen Eindruck vom Werk dieses Meisters zwischen Renaissance und Barock, der den Schlossbau mitprägte

www.aschaffenburger-kulturtage.de; www.schlossjubilaeum-aschaffenburg.de


Songs von Krieg und Frieden beim Bardentreffen

Allein das Datum ließ schier keine andere Wahl: Wenn am 1. August in aller Welt an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert wird, beginnt in Nürnberg das 39. Bardentreffen. Zur gewohnt fröhlichen und sommerlich-entspannten Atmosphäre und der ausgelassenen Stimmung gesellen sich deshalb in diesem Jahr betont nachdenklich-kritische Töne rund um den Schwerpunkt „Krieg und Frieden“.

Eingeladen sind insgesamt 70 Weltmusik-Ensembles, Bands und Liedermacher, darunter speziell Künstler/innen aus heutigen Krisen- und Kriegsgebieten wie die Band Tamikrest aus Mali, Aziza Brahim aus der Westsahara oder das Dubioza Kolektiv aus Bosnien-Herzegovina. Zu den Songschreibern, die in Nürnberg erwartet werden, gehören etwa Kai Degenhardt und der Ire Billy Bragg. Drei Tage lang wird bei dem Umsonst- und Draußen-Festival auf sieben Plätzen gesungen und gespielt

www.bardentreffen.de


Ein Hauch von Puder und Parfüm

Vom 4. bis zum 8. Juli kehrt der höfische Glanz des Rokoko zurück in die ehemalige Residenzstadt Ansbach: Bei den Rokoko-Festspielen erleben die Besucher mit, wie in der markgräflichen Residenz und im Hofgarten das 18. Jahrhundert Einzug hält. Musik und Tanz, markgräfliche Reiterei, Damen in prächtigen Roben und stattliche Kavaliere verzaubern die Zuschauer mit dem Charme vergangener Tage.

Am Freitagabend, beim „Sommerlichen Maskenfest“, kommt der illustre Hofstaat zusammen, um sich im illuminierten Hofgarten zu amüsieren. Kulinarisch erwacht das 18. Säculum, wenn am Samstagabend der Markgraf zum historischen Galadiner im Grünen Saal der Orangerie lädt. Ein Höhepunkt für Familien ist die „Fürstliche Gartenlust“ am Sonntagnachmittag.

Der prachtvolle Hofgarten dient als Kulisse für Vergnügungen für Groß und Klein. Einen besonderen Augenschmaus bieten die fürstlichen Jagdfalken und die Quadrille der markgräflichen Reiterei. Krönender Abschluss am Montagabend ist die „Schlosshofserenade“. Das Blasorchester der Städtischen Musikschule ergänzt die prachtvolle Kulisse der Reitbahn der Markgräflichen Residenz mit opulentem Hörgenuss

www.rokoko-festspiele.de


Erlesene Kunstobjekte

Nirgendwo in Deutschland gibt es eine höhere Dichte an erlesenen Antiquitäten- und Kunstgeschäften als in den Bamberger Altstadtgassen. In den Gemäuern alter, denkmalgeschützter Häuser finden vom 23. Juli bis 18. August zum 19. Mal die Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen statt. Mit rund 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche bildet das Ensemble das größte „Verkaufsmuseum“ der Weltkulturerbe-Stadt.

Mit der Hochwertigkeit und dem breiten Spektrum der angebotenen Objekte hat sich die Bamberger Kunst- und Antiquitätenszene sogar international etabliert. Liebhaber alter Dinge finden eine große Bandbreite qualitätvoller Kunstobjekte. Highlights der älteren Epochen sind unter anderem gotische Heiligenfiguren aus der Riemenschneider-Werkstatt. Aus der Barockzeit stehen Tabernakel, Gemälde, Kunsthandwerk und Möbel zur Schau. Auch Biedermeier, Klassische Moderne und Art Deco sind vertreten

www.bamberger-antiquitäten.de


Sommerfestspiele vor romantischer Kulisse

Der Garten am Wehrgang in Dinkelsbühl beherbergt die überdachte Freilichtbühne des Landestheaters Dinkelsbühl und bildet die romantische Kulisse für die Sommerfestspiele 2014. Bis 24. August bietet die diesjährige Saison eine bewährte Mischung aus Weltliteratur, Schwank und Musikrevue. Sicher ein Highlight im Programm ist Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ mit der Musik von Kurt Weill.

Schon kurz nach der Uraufführung im Berlin des Jahres 1928 pfiffen die Hauptstädter auf der Straße die Melodien „Und der Haifisch, der hat Zähne" oder das Lied der Seeräuber-Jenny. Der „Dreigroschenoper“ ist es gelungen, die weltweiten sozialen und ökonomischen Zerfallsprozesse dieser Zeit bitterböse und dabei äußerst unterhaltsam in Szene zu setzen.

Ein echtes Kontrastprogramm ist der Bauernschwank „Kohlhiesels Töchter“ um zwei ungleiche Zwillingsschwestern – Anlass für viel Situationskomik und Verwirrung. An vielen Terminen sind auch die 70er Jahre-Revue „ABBA hallo!“ und das Kinderstück „Die Bremer Stadtmusikanten“ zu sehen

www.landestheater-dinkelsbuehl.de


Spielzeit-Beginn im Toppler-Theater

Das kleine, feine Toppler-Theater, ein Profi-Freilichttheater mit 126 Sitzplätzen im Reichsstadt-Museum von Rothenburg ob der Tauber, begeistert sein Publikum vom 27. Juni bis 23. August wieder mit einem variantenreichen Programm, darunter auch zwei Eigenproduktionen.

Unter der Regie von Martin König spielen Caroline Betz und Patrick Hellenbrand das Zwei-Personen-Stück „Gretchen 89ff.“ von Lutz Hübner. Darin ist zu erleben, wie zwei Darsteller sich auf eine Tour de Farce begeben, um der berühmten Kästchenszene aus Goethes Faust eine neue Haltung abzugewinnen. Premiere ist am 27. Juni. Finesse beweisen auch die Figuren in Florian Zellers Stück „Die Wahrheit.

Oder von den Nachteilen, sie zu sagen und den Vorteilen, sie zu verschweigen“, der zweiten Eigenproduktion. Mit der Komödie um Doppelmoral, Schein und Täuschung (ab 25. Juli) kehrt Regisseur Oliver Zimmer zurück ans Toppler-Theater. Darüber hinaus bereichern Gastspiele das Programm – von der Hans Sachs Gilde Rothenburg bis zum Solo-Stück „Der Kontrabass“

www.toppler-theater.de


Bürgerfest als Höhepunkt der Festsaison

Das traditionelle Bayreuther Bürgerfest, Höhepunkt der Bayreuther Festsaison, findet am ersten Juli-Wochenende (4. bis 6. Juli) im historischen Zentrum Bayreuths statt. Hatte das Bürgerfest im Jahr 1977 noch als eintägiges Straßenfest begonnen, so entwickelte es sich rasch zur beliebtesten Großveranstaltung in der von Gästen aus aller Welt besuchten sommerlichen Festspielstadt.

Heute ist das Bürgerfest eine dreitägige Mega-Veranstaltung mit rund 150.000 Besuchern. Hauptattraktionen des Festes sind die „Bierstraße“ der fünf Bayreuther Brauereien, mehrere Aktionsbühnen mit Live-Musik und Tanz für Jung und Alt sowie der Bürgerfest-Sonntag, der traditionell der Kultur und den Kulturschaffenden gewidmet ist. Eine besondere Attraktion in diesem Jahr ist das deutsch-türkische Weinfest im Innenhof des Historischen Museums. Ein Künstlermarkt ergänzt das Fest am Kultursonntag

www.bayreuth-tourismus.de


Luxus auf dem Land

Luxuskleidung, Einrichtungspomp, Prachtobjekte und exquisite Genussmittel zu früheren Zeiten mitten auf dem Land? Das gab es tatsächlich, und nicht nur in den berühmten Kulturlandschaften vornehmlich Südeuropas, sondern in Bayern. „Pracht, Prunk, Protz - Luxus auf dem Land“ heißt die Sonderausstellung, die das Bauernmuseum Bamberger Land vom 15. Juni bis zum 2. November in Frensdorf bei Bamberg zeigt.

Darin geht es um Statussymbole früheren ländlichen Lebens, die beweisen, dass man auch abseits der Städte von deren Kultur- sowie Modeströmungen beeinflusst wurde und eine Liebe für Exquisites entwickelte - wobei man sich auch dort nicht scheute, zu zeigen, was man hatte.

Spannende Einblicke in dieses besondere kulturhistorische Kapitel gewähren heute noch erhaltener Zierrat an den Häusern, symbolträchtige Einrichtungsgegenstände und Gerätschaften, reiche Aussteuerobjekte und die einstige Festkultur mit ihren Ess-, Trink- und Rauchgewohnheiten. Auch die „kleinen Luxusartikel“ wie Spiegel, Tafelgeschirr und Schmuck werden nicht vergessen. Die Schau basiert auf einer Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Freilichtmuseen

www.bauernmuseum-frensdorf.de


Fantastisch leuchtende Welt beim Kurparkfest

Beim großen Kurparkfest in Bad Mergentheim mit abendlicher Illumination leuchten am 19. Juli fast 15.000 Kerzen in allen Farben auf den Wiesen und verwandeln den Kurpark in eine fantastische leuchtende Welt. Ein buntes Programm vertreibt ab 15 Uhr die Wartezeit, bis am Abend der Kurpark im Schein der bunten Lichter erstrahlt.

Für die richtige Partystimmung sorgen verschiedene Bands und Musikgruppen auf insgesamt vier Aktionsbühnen mit Musikrichtungen von Klassik über Evergreens bis Rock'n Roll. Am Abend spielen „The 4Beats“ und lassen die alten Klassiker der 50er und 60er Jahre neu aufleben. Das Publikum erwartet ein Feuerwerk aus Beat, Rock'n Roll, Twist und Rockabilly. Bekanntermaßen bietet das Kurparkfest in Bad Mergentheim neben seinem bunten Musikprogramm auch ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot von süßen Köstlichkeiten bis hin zu herzhaften Kleinigkeiten und Gerichten (www.bad-mergentheim.de).


Wilde Abenteuer des Herzensbrechers

Zum zehnten Mal lädt die Stadt Wolframs-Eschenbach vom 6. bis 10. August zu ihrem Sommertheater vor der Kulisse des Kirchhofs ein. In diesem Jahr wird das Stück „Casanova“ gezeigt, der Schauspieler Klaus Michael Tkacz schlüpft für fünf Auftritte in die Rolle des schillernden venezianischen Frauenhelden und Lebenskünstlers, der wegen seiner Liebesaffären nicht selten die Stadt verlassen musste, nie verheiratet war, aber eine unbestimmte Zahl eigener Kinder hatte.

Zusammen mit Casanova fliehen die Zuschauer aus den düsteren Bleikammern der Inquisition hinauf in die königlichen Betten Europas. Das bewegte Leben von Giacomo Casanova (1725-1798), dem Schriftsteller und Herzensbrecher des 18. Jahrhunderts, wird unter der Regie von Harald Richter als frische, freche und frivole Komödie inszeniert. Die Gäste dürfen sich auf ein sinnenfrohes Theatererlebnis mit überraschenden Verwandlungen freuen.

Infos/Karten: Stadt Wolframs-Eschenbach, Amt für Kultur & Tourismus, Telefon 09875/9755-32 oder -0 www.wolframs-eschenbach.de.


Weltmusik in Würzburg

Zum 8. Mal findet der Würzburger Hafensommer statt – ein Kulturfestival mit Konzerten, Open Air-Kino, Comedy und Kunst. Auf den Talavera Mainwiesen gastieren vom 25. Juli bis 10. August zahlreiche Künstler aus dem In- und Ausland. Dieses Jahr steht im Zeichen starker und unverwechselbarer Künstlerinnen.

So präsentiert Suzanne Vega am 29. Juli ihr neues Album, die dänische Sängerin Agnes Obel steht am 31. Juli auf der Bühne. Judith Holofernes, die Frontfrau von „Wir sind Helden“, ist mit ihrem neuen Soloalbum am 30. Juli zu Gast. Am gleichen Abend tritt Melissa Laveaux auf, eine der kreativsten Künstlerinnen Frankreichs.

Ein neues Programm präsentiert auch Gabby Young am 1. August. Weitere Gäste sind Lenine & Martin Fondse Orchestra aus Brasilien am 27. Juli, Jan Josef Liefers am 26. Juli, das türkische Taksim Trio mit Bosporus Soul am 28. Juli, Helge Schneider am 9. August und viele weitere Künstler. Eröffnet wird der Hafensommer am 25. Juli mit der Sparda-Bank Classic Night bei freiem Eintritt

www.wuerzburg.de/tickets; www.hafensommer-wuerzburg.de


Premiere für „Jazz am See“

Der Veranstalter von „Klassik am See“, der gemeinnützige Verein Klassikkultur e.V. aus Erlangen, präsentiert am 27. Juli mit „Jazz am See“ ein neues Format. Erstmals wird am Dechsendorfer Weiher ein internationales Jazz-Open Air stattfinden. Eröffnet wird „Jazz am See“, das in der Ausführung und seinem musikalischen Anspruch dem großen Bruder „Klassik am See“ nicht nachstehen soll, mit einem Programm von besonderer Klasse.

Keine Geringeren als die beiden international gefeierten Jazzstars Till Brönner (Trompete) und Nils Landgren (Posaune) werden auf der eindrucksvollen Open Air-Bühne am See ihre großen Nummern wie Songs aus den aktuellen Alben zum Besten geben. Torsten Goods (Gitarre/Vokal), der mittlerweile ebenfalls große Konzerte feiert, hat für sein aktuelles Album „Love comes to town“ mit den beiden Musikern zusammengearbeitet. Das erste Mal werden Till Brönner, Torsten Goods und Nils Landgren gemeinsam auf der Bühne stehen (www.jazz-am-see.com).


Internationales Rennen der „Stand-Up-Paddler“

Die Weltelite der Stand-Up-Paddler trifft sich vom 19. bis 21. Juni im Fränkischen Seenland beim Internationalen SUP-Race „The Lost Mills“ auf dem Kleinen und Großen Brombachsee. Höhepunkt der Veranstaltung ist das Langstrecken-Rennen am 21. Juni. Vom Seezentrum Langlau aus brechen die Sportler auf zu einem 18 Kilometer langen Rennen über den Großen und Kleinen Brombachsee.

Bojen markieren nicht nur den Verlauf der Rennstrecke, sondern kennzeichnen auch die Stellen, an denen vor der Flutung der Seen Mühlen standen. So bekam auch die Veranstaltung ihren Namen „lost mills“ – „verschwundene Mühlen“. Bereits am Donnerstag ab 17 Uhr findet die Eröffnungsparty mit der Oktoberfestband „Münchner Zwietracht“ statt.

Ab Freitag wird es sportlich. Wettbewerbe für Profipaddler, Freizeitsportler und Kinder stehen auf dem Programm. Für das Rahmenprogramm unter anderem mit Yoga und Pilates wird die erste Fitnessinsel Deutschlands im See installiert (www.fraenkisches-seenland.de/lost-mills).


Radeln vor der Traumkulisse

Bad Staffelstein ist wie geschaffen für Radausflüge: Dort lockt die Traumkulisse des „Gottesgarten am Obermain“ mit der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen, Kloster Banz und dem Staffelberg. Dazwischen schlängelt sich der Main durch die Landschaft. Sechs ausgewählte Radtouren mit Start und Ziel direkt in Bad Staffelstein schöpfen aus dem Vollen ihrer landschaftlichen Reize.

Allein drei neue Touren sind dem Thema Bier und Brauereien gewidmet – immerhin gibt es im Stadtgebiet von Bad Staffelstein nicht weniger als zehn Brauereien. Die „Pilger-Brauerei-Tour“ (20 Kilometer), die „Main-Brauerei-Tour“ (10 Kilometer) und die 18 Kilometer lange „Fünf-Brauereien-Tour“ verbinden das Radeln durch Traumlandschaften mit kulinarischen Genüssen nach bester fränkischer Tradition.

Das barocke Kloster Banz ist der unumstrittene Höhepunkt der 19 Kilometer langen „Banz-Tour“. Geradewegs in die Korbmacherstadt Lichtenfels führt die „Korbstadt-Tour“, mitten ins Herz von Bamberg gelangen Radler auf der 70 Kilometer langen „Weltkulturerbe-Tour“. Radtouren-Broschüre: Kur & Tourismus Service, Telefon 09573/33120 (www.bad-staffelstein.de).


Festival der Sinne

Ein „Festival der Sinne“ ist das Coburger Schlossplatzfest vom 17. bis 21. Juli. Den Besuchern der „größten Party Nordbayerns“ wird auf den beiden Bühnen auf dem schönsten Platz der Stadt zwischen Schloss Ehrenburg, Landestheater und Hofgarten ein abwechslungsreiches Musik- und Showprogramm geboten.

Von Jazz über das Saturday Night Fever der 70er Jahre und klassischen Rock bis hin zu aktuellen Sounds bleibt kein Musikwunsch offen, außerdem gibt es Kleinkunst und professionelle Zirkusartistik, ein Kinderprogramm und Tanzshows. Ein Höhepunkt ist in diesem Jahr die Absolventen-Show der Berliner Artistenschule.

Die Coburger Gastronomie verwöhnt ihre Gäste mit fränkischen und internationalen Spezialitäten, und mit einem Glas Sekt oder einem fränkischen Bier wird ein lauer Sommerabend in festlich illuminierter historischer Kulisse zum besonderen Erlebnis. Infos: Tourist Information Coburg, Telefon 09561/89-8000 (www.schlossplatzfest-coburg.de).


Durch die Hölle zum Main

Ein neues Wanderziel rund um Schweinfurt ist der jüngst eröffnete Panorama-Rundwanderweg „Höllental und Mainblick“. Der abwechslungsreiche Rundweg startet am Biotop Höllental und führt auf rund acht Kilometern auf der Anhöhe zwischen Schweinfurt und Mainberg vorbei am Aussichtsturm an der Peterstirn, dem sogenannten „Beerhüterturm“, über die Bismarckhöhe und weitere Stationen zurück zum Ausgangspunkt.

Natur und Landschaft, Wein und Main, Geschichte und Kultur, Arbeit und Lebensraum werden dabei eng miteinander verknüpft. Besonders für Familien mit Kindern gestaltet sich der Weg zu einer kurzweiligen Erlebniswanderung. Auf einem Teil des Wegs folgen die Wanderer verwunschenen Pfaden zwischen alten Gärten und Weinbergen und werden überrascht mit Ausblicken auf Schloss Mainberg und das Maintal bis zum Steigerwald und auf die Stadt Schweinfurt.

Insgesamt 12 Themen- und Panoramatafeln säumen den Weg und informieren über den geschichtlichen Hintergrund und die heutige Bedeutung an den jeweiligen Stationen. Broschüre: Tourist Information Schweinfurt 360°, Telefon 09721/51360-4 (www.schweinfurt360.de).


Jeder kann ein IRHÖNMAN werden

Zu den Wellness- und Bewegungstagen „IRHÖNMAN 2014“ lädt die Stadt Bad Neustadt vom 10. bis 13. Juli ein. Nicht der Leistungssport und die Jagd nach Bestzeiten, sondern Freude und Spaß an der Bewegung stehen dabei im Mittelpunkt. Ob Groß oder klein, alt oder jung: Jeder kann IRHÖNMAN werden.

Los geht es am Donnerstag mit einem Marktplatzkonzert. Livemusik mit der „Occasional Big Band“ und kulinarische Köstlichkeiten läuten ein bewegungsreiches Sommerwochenende ein. Sportlich starten die IRHÖNMAN Wellness- und Bewegungstage am Freitag mit dem Sparkassen-Stadtlauf über knapp 10 Kilometer um die Stadtmauer und durch die Innenstadt.

Am Samstag bietet das Erlebnisbad „Triamare“ jede Menge Aktionen bis in den Abend hinein. Das Highlight: Der erfolgreichste deutsche Freiwasserschwimmer, Thomas Lurz, stellt sich in einer Staffel 210 Schwimmern, die gegen den zehnfachen Weltmeister und Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 2012 antreten.

Den sportlichen Abschluss erfahren die IRHÖNMAN-Tage am Sonntag mit dem Rhöner Kuppenritt, dem sportlichen Highlight in der Region. Bei den kürzeren Strecken geht es vorzugsweise in den Landkreis Bad Kissingen. Wer länger unterwegs sein will, kann bis zu 205 Kilometer durch die Rhön strampeln (www.irhoenman.de).


Sport und Spaß für Radfahrer und Inlineskater

Eine heitere Veranstaltung erwartet Radfahrer, Inlineskater und alle, die nicht motorisiert unterwegs sein wollen, beim 15. Autofreien Sonntag im Lieblichen Taubertal am 3. August. Der offizielle Startschuss fällt um 10 Uhr in Rothenburg ob der Tauber/Detwang, ab diesem Zeitpunkt kann man die Fahrt auf der mehr als 50 Kilometer langen motorfreien Strecke nach Bad Mergentheim genießen.

Ein attraktives Begleitprogramm in allen Festorten an der autofreien Strecke sorgt für Stimmung, auch Kulinarisches wird geboten. Für die An- und Abreise sowie zum Pendeln zwischen Lauda und Schrozberg setzt die Westfrankenbahn zusätzliche Radlerzüge ein, ebenso gibt es einen Buspendler von Niederstetten nach Rothenburg o.d.T./Detwang. Flyer: Tourismusverband Liebliches Taubertal, Telefon 09341/82-5806 (www.liebliches-taubertal.de).


Der Sommer zergeht auf der Zunge

Salat, Geflügel, feine Kräuter, Fisch und viel frisches Gemüse aus der Region stehen bei den Gastronomen der „Frankenwald-Küche – natürlich regional“ jetzt auf der Speisekarte. Vom 20. Juni bis zum 31. Juli verwöhnen sie ihre Gäste bei der Aktion „Schmecke den Sommer“ mit fettarmen und vitaminreichen Gerichten, die den Weg zur „Bikini-Figur“ kinderleicht machen.

Serviert werden zum Beispiel „Wildkräutersalat mit überbackenem Ziegenkäse“, „Knusperfisch auf Tomatenscheiben mit Basilikum und Baguette“, „Steaks vom Frankenwald-Landochsen“ oder „Lammcarpaccio mit Holunderbalsamico und Brotchips“. Am besten schmeckt es im Sommer natürlich unter freiem Himmel wie in den schattigen Biergärten im Frankenwald (www.frankenwald-kulinarisch.de).


Erlebnisreiche Ferien für Groß und Klein

Um beim Familienurlaub alle Interessen unter einen Hut zu bringen, müssen sich Eltern einiges einfallen lassen. Jetzt hat die Fränkische Schweiz individuelle Angebote für Familien ausgearbeitet. Als typisches Karstgebiet beherbergt die Ferienregion zwischen Bamberg, Nürnberg und Bayreuth über tausend Höhlen. Öffentlich zugänglich sind die Bing-, Sophien- und Teufelshöhle, die auch Kinderführungen anbieten.

Auf verschiedenen Fossilienklopfplätzen kann man mit Hammer und anderem Werkzeug Überreste von früher ausgraben. Danach laden über 30 Burgen, Schlösser und Ruinen zu einzigartigen Wandertouren ein. Unter den Radwegen ist für die ganz Kleinen der Spielplatzrundweg besonders interessant: Die 17 Kilometer lange Tour im Leinleitertal verbindet neun Spielplätze auf kurzen und einfachen Etappen.

Für Familien mit größeren Kindern sind hingegen die Fernradwege von zwanzig bis achtzig Kilometern Länge genau das Richtige. Ab in die steile Felswand oder den Hochseilgarten: nach einem Kletter-Schnupperkurs kann nichts mehr schief gehen. Die Hochseilgärten bieten außerdem für die ganz Kleinen Pfade in niedrigen Höhen an. Ein guter Tipp ist auch eine Kanu- oder Kajaktour auf der Wiesent: Auf rund 28 Kilometern Strecke kann man das Wiesenttal vom Wasser aus erkunden (www.fraenkische-schweiz.com/info/landleben.html).


Bayrisch-Chinesisches Wochenende

Wie der bekannte Chinesenfasching ist inzwischen auch der Bayrisch-Chinesische Sommer ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Altmühlstadt Dietfurt, die sich auch „Bayrisch China“ nennt. Am 28. und 29. Juni genießt man in Dietfurt den Charme von zwei Welten: Die Dietfurter Flaniermeile wartet mit Tanz, Show, Kultur und kulinarischen Genüssen aus Bayern und China auf.

Die Besucher fiebern mit beim Altstadtlauf oder lassen sich von der Live-Musik auf drei Bühnen mitreißen. Am Samstag lädt die bayrisch-chinesische Fröhlichkeit bis in die Nacht hinein zum Mitfeiern ein. Die Dietfurter Gastronomen haben bayrisch-chinesische Schmankerl im Angebot. Am Sonntag wird der Bayrisch-Chinesische Triathlon mit Rikschafahren, Drachenrodeo und Sautrogrennen viele Zuschauer anlocken. Auch kulturell ist einiges geboten:

Es gibt Chinesische Kunst zu sehen, und auch die Kunsttürmler aus Dietfurt präsentieren ihre Werke. Die Stadt Nanjing schickt im Rahmen des bayrisch-chinesischen Kulturaustauschs ein YUE-Opern-Ensemble an die Altmühl. Infos: Tourist-Information Dietfurt, Telefon 08464/6400-19 (www.dietfurt.de/bayrisch-china).


Schaukämpfe und Mittelaltermarkt

Die ehemaligen Herren von Pappenheim geben sich die Ehre: Sie laden Ritter und fahrendes Volk auf Burg Pappenheim. Die „Herzog Tassilo-Ritter“ kämpfen am Wochenende 28./29. Juni beim Tagturnier um 15 Uhr um Ruhm und Ehre. Zuvor zeigt an beiden Tagen ein Falkner auf dem Turnierplatz die hohe Kunst der Jagd mit Falken und Greifvögeln. Erstmals gibt es auch an beiden Tagen ein Kinderturnier.

Das große Lager der Tassilo-Ritter mit vielen Zelten umgibt zusammen mit Marktständen den weitläufigen Turnierplatz, der sich in die Welt des Mittelalters verwandelt. Auch in der Burg geht das Treiben mit Handwerks- und Warenständen, Zelten, Lagern und Tavernen weiter. Die Besucher genießen kulinarische Schmankerl, viel Musik und sogar echten Kanonendonner. Ein Höhepunkt am Samstag ist das spektakuläre Nachtturnier. Dabei wird ab 21.30 Uhr die gesamte Burganlage von romantischem Fackelschein erhellt. Infos: Gräflich Pappenheim´sche Verwaltung, Telefon 09143/83890 (www.grafschaft-pappenheim.de).


Sternwalking zur Mittsommernacht

Die Nordic Walking-Mittsommernacht von Bad Mergentheim am 24. Juni ist ein abendliches Sternwalking. Sie wird schon zum achten Mal veranstaltet, diesmal aber auf neuen Wegen. Gestartet wird um 19.30 Uhr ab dem Alten Rathaus Bad Mergentheim sowie den Rathäusern von Dainbach, Stuppach und Markelsheim.

Dort erwarten die vom Institut für Bad Mergentheimer Kurmedizin, Gesundheitsbildung und medizinische Wellness eingesetzten Nordic Walking-Trainer ihr lauffreudiges Publikum und führen es in rund 90 Minuten sicher zum Ziel in den Kurpark. Im Kurpark kann man sich dann bei Lagerfeuer-Romantik und Gitarrenklängen in geselliger Runde erholen.

Um 22.30 Uhr erklingen zum Schluss der Veranstaltung noch einmal die Wasserspiele. Die Beteiligung an den Läufen ist kostenlos, Nordic Walking-Stöcke sind aber selbst mitzubringen (www.bad-mergentheim.de).


Kurpark wird zur Picknick-Wiese

Am 22. Juni sind alle Picknickfreunde eingeladen, den Kurpark von Bad Steben von 14 bis 18 Uhr in eine große Picknickwiese zu verwandeln. Die Gäste können bei Live-Musik und einem großen Kinderprogramm ihre selbst mitgebrachten Köstlichkeiten auf Decken im Kurpark genießen.

Die Veranstaltung wird musikalisch vom Trio Weller aus Bad Steben gestaltet. Die drei passionierten Musiker schlagen einen weiten Bogen von Rockklassik über Kultschlager und Evergreens bis hin zu aktuellen Pop-Songs. Bei einem gemütlichen Nachmittags-Picknick kann geschwoft, gesungen oder einfach nur relaxt werden. Wer nicht sein eigenes Picknick mitbringen möchte, versorgt sich an verschiedenen Ständen mit Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Steak und Getränken und verbringt so einen entspannten Nachmittag im Kurpark. Für die kleinen Besucher gibt es ein Spiel- und Spaßprogramm.

Sollte das Wetter nicht picknicktauglich sein, wird die Veranstaltung ins Kurhaus verlegt. Die im letzten Jahr neu aufgelegte Picknick-Veranstaltungsreihe wird demnächst mit zwei weiteren Terminen fortgesetzt: Am 26. Juli gibt es ein Abendpicknick mit „Radspitz unplugged“ und am 7. September ein Picknick mit der „BIG-O-Band“ (www.bad-steben.de).


Große Tour für Flussgenießer: Wasserwandern auf dem Main

Die Sonne glitzert auf dem Wasser, sonnenbeschienene Weinhänge ragen in den blauen Himmel und die Wellen plätschern sanft gegen den Bug: Beim Wasserwandern auf dem Main erleben Bootfahrer pure Naturidylle. Insgesamt 360 Kilometer liegen vor den Wasserwanderern, wenn sie ihre Tour in Hochstadt am Main beginnen. Der erste Abschnitt im Oberen Maintal-Coburger Land führt direkt in den „Gottesgarten am Obermain“, wo Bad Staffelstein mit der Basilika Vierzehnheiligen, Kloster Banz und dem Staffelberg ein einzigartiges Panorama für die Flussfahrt ergeben.

Durch malerische Auenlandschaften geht es weiter bis Hallstadt bei Bamberg. Ab hier ist der Main als internationale Wasserstraße auch für große Schiffe befahrbar, was für die Bootwanderer mit etwas Achtsamkeit und dank der Sportbootschleusen aber kein Problem darstellt.

Hier lädt auch die Kunststadt Schweinfurt mit ihrem Museum Georg Schäfer oder der Kunsthalle zu einem Abstecher ein. Ganz ohne große Schiffe genießen die Wasserwanderer dann wieder einen Höhepunkt der Strecke: die Fahrt auf dem Altmain rund um die Weininsel, auf der bekannte Weinorte wie Nordheim am Main und Sommerach zur genussvollen Pause einladen.

Zurück auf dem Main, paddelt man zwischen steilen Rebhängen weiter auf dem breiten Strom auf die UNESCO-Weltkulturerbestadt Würzburg zu. Weinberge begleiten die Wasserwanderer weiter mainabwärts, bis schließlich Felsen und Wälder am Ufer die Landschaft bestimmen.

In sanften Schleifen geht es in Richtung Aschaffenburg: Roter Sandstein, Burgruinen und kleine Dörfer ziehen die Blicke auf sich. Auf den letzten Kilometern vor Aschaffenburg genießen die Bootfahrer noch einmal südliches Flair und lassen die Reise gemütlich ausklingen.

Damit die Tour auf dem Main zum rundum entspannten Vergnügen wird, weist die „Gelbe Welle“ den Bootfahrern den Weg. Die Tafeln mit dem auffälligen Symbol findet man fast durchgängig auf der gesamten Strecke. Sie markieren nicht nur Ein- und Ausstiegsstellen, sondern zeigen den Wasserwanderern auch gleich an, was sie an Land finden: Einkehrmöglichkeiten, Infrastruktur oder Sehenswertes zum Beispiel. Außerdem ist auf den Schildern immer die Entfernung zur nächsten Anlegestelle verzeichnet (www.main-wasserwandern.de).


Gemütlich, sportlich, naturnah: Unterwegs auf Pegnitz, Saale & Co.

In Franken gibt es für Wasserwanderer noch viele weitere Flusslandschaften zu entdecken – und auch Anfänger können sich unbesorgt auf eine Tour wagen. Dank zahlreicher Verleihstationen, die oft gleich den Rücktransport von Booten und Bootfahrern organisieren, ist die Tourplanung ganz einfach.

Kurse für Anfänger und geführte Touren gehören ebenfalls oft zum Angebot. Zudem sind die vielen naturnahen Campingplätze direkt am Flussufer eine praktische Übernachtungsmöglichkeit bei längeren Touren.

Ideal für Anfänger und Familien ist die Altmühl: Auf Bayerns langsamstem Fluss starten Nachwuchspaddler nach einer kurzen Einweisung zu einer erlebnisreichen Tour. Und wenn man erst mal ein bisschen geübt hat, sorgen zwischendurch Bootsrutschen für Spaß. Bestens ausgerüstet legen Kanuten außerdem im Nürnberger Land auf der Pegnitz zu unvergesslichen Touren zwischen steilen Felsen, sanften Wiesen und idyllischen Dörfern ab.

Mit etwas Glück lässt sich hier sogar der seltene Eisvogel erspähen. Die UNESCO-Welterbestadt Bamberg entdeckt man auf der Regnitz aus einer neuen Perspektive. Auch auf der Tauber im Lieblichen Taubertal sind Kanuten und Kajakfahrer zwischen idyllischen Weinbergen entspannt unterwegs.

In der Rhön begeistert die Fränkische Saale mit ihrem Artenreichtum. Die gut mit Infotafeln ausgestattete Bootsstrecke führt von Bad Neustadt an der Saale bis nach Gemünden am Main im Spessart-Mainland. Unterwegs begegnen prächtigen Libellen, Wasseramseln und vielleicht sogar ein Biber den Wasserwanderern, während sie durch Seerosen über das Reich von Bachforelle, Äsche und Barbe gleiten.

Der Fluss führt die Wasserwanderer in das Biedermeierbad Bad Bocklet und in die mondäne Kurstadt Bad Kissingen, wo die Bootsstrecke direkt am Kurpark und an den historischen Kuranlagen verläuft. Weiter flussabwärts liegt mit Hammelburg außerdem die älteste Weinstadt Frankens am Saaleufer – genau richtig für eine genussvolle Einkehr zum Abschluss einer Tagestour (www.frankentourismus.de/wasserwandern).


Spritziges Vergnügen auf wilden Wassern

Ein Tipp für alle, die es etwas abenteuerlicher mögen, ist die Wiesent in der Fränkischen Schweiz. Zwischen Steilhängen, Burgen und alten Mühlen am Ufer wartet hier im leichten Wildwasser (Schwierigkeitsstufen I und II) ein spritziges Vergnügen. Entlang der beliebten Strecke zwischen Doos und Muggendorf finden die Bootfahrer nicht nur unberührte Natur, sondern auch immer wieder Gelegenheiten zum Anlegen und Einkehren.

Nach einer Stärkung im gemütlichen Biergarten geht es dann direkt zurück aufs Wasser. Wem das noch nicht aufregend genug ist, der ist im Frankenwald richtig, denn hier sprudelt die Wilde Rodach. Früher transportierten die Flößer Baumstämme auf dem temperamentvollen Fluss – eine gefährliche Arbeit. Heute ist die Floßfahrt dagegen besonders an heißen Tagen ein herrliches Familienvergnügen, bei dem kein Mitfahrer trocken bleibt. Da die fröhliche Abkühlung im Hochsommer sehr gefragt ist, sollte man nicht vergessen, vorher zu reservieren.


Ein Kinderjahr

Überhaupt ist Franken ideal für den Familienurlaub. Ein besonders herzliches Willkommen bereitet Nürnberg Eltern und Kindern: Unter dem Motto „Kinder finden Stadt“ stehen sie das ganze Jahr über im Mittelpunkt. Schließlich gibt es einen ganz besonderen Geburtstag zu feiern.

Die Playmobilfiguren, Helden aus dem Kinderzimmer, werden 40 Jahre alt. Am 13. Juli 2014 steigt im Playmobil FunPark in Zirndorf ganz in der Nähe von Nürnberg die große Geburtstagsparty. Die beliebten Spielwelten in Lebensgröße erleben Playmobil-Fans hier natürlich jederzeit und bei jedem Wetter. Außerdem zeigt das Spielzeugmuseum Nürnberg noch bis zum 19. Oktober 2014 eine Sonderausstellung zu „40 Jahre Playmobil“.

Richtig austoben dürfen Kinder sich auch im Nürnberger Tiergarten mit Kinderzoo, Riesenspielanlage, Kleinbahn – und vielen exotischen und spannenden tierischen Bewohnern wie Eisbären, Delfinen und Giraffen. Sogar Stadtführungen und Museumsbesuche machen in Nürnberg Spaß:

Das DB-Museum mit seinem großen Kinderbahnland, der Turm der Sinne mit vielen verblüffenden Entdeckungen oder das Spielzeugmuseum – sie alle bieten Kindern viel zum Anfassen und Ausprobieren. Bei spannenden Stadtführungen planen Kinder und Eltern zusammen zum Beispiel den Sturm auf die Burg oder erforschen das mittelalterliche Nürnberg. Praktisch für Familien sind auch die Pauschalen, bei denen etwa der Eintritt in den Tiergarten oder den Playmobil FunPark schon dabei ist.

Und dann ist da noch die NürnbergCard: Sie kostet für Kinder von sechs bis elf Jahren nur 5 Euro (Preis für Erwachsene: 23 Euro) und beinhaltet zwei Tage lang kostenlosen Eintritt in alle Museen und freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln (tourismus.nuernberg.de/kinder).

Mit dem EntdeckerPass der Metropolregion Nürnberg können sogar über 130 große und kleine Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Nürnberg und Umgebung ein Kalenderjahr lang kostenfrei oder deutlich ermäßigt besucht werden.

Der EntdeckerPass für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren kostet 38,50 Euro. Kinder zwischen 6 und einschließlich 15 Jahren bezahlen 19,50 Euro und der Bambino-EntdeckerPass für Kinder bis einschließlich 5 Jahren ist kostenfrei in Verbindung mit einem Erwachsenen-Pass (www.metropolregionnuernberg.de).


Unterwegs mit Sams, Dommaus und Nachtwächter

Abenteuer warten auch in den anderen fränkischen Städten. Kleine Stadtentdecker folgen den Spuren des Sams durch Bamberg oder erkunden zusammen mit der Dommaus Dominik das historische Würzburg. In Coburg ist der Mohr unterwegs - in Dinkelsbühl, Erlangen und Rothenburg ob der Tauber dreht der Nachtwächter seine Runden. Wer gute Nerven hat, lässt sich in Rothenburg ob der Tauber zudem die gruselige Geisterführung nicht entgehen.

In Kulmbach ist die Erlebnisführung „Der mutige Landsknecht“ ganz auf Familien zugeschnitten (31. August, 7. September und 20. September 2014) und in Eichstätt wagen Kinder den „Sprung ins Jurameer“ (10. Juli 2014). Spezielle Stadtführungen für Kinder gibt es auch in Bayreuth (12. Juli, 13. September und 11. Oktober 2014), Fürth und Schweinfurt.


Raus aus der Stadt, rein in die Natur

Aus den faszinierenden Städten ist es gar nicht weit in Frankens erholsame Naturlandschaften. Ein herrliches Sommerziel für Familien ist das Fränkische Seenland mit seinen sieben harmonisch in die Natur eingebetteten Seen. Hier ist man ganz auf Kinder eingestellt: Flache Badestrände, hervorragende Infrastruktur, viele Freizeitmöglichkeiten und Familiengastgeber sorgen für einen rundum sorglosen Aufenthalt.

Die Ausflugsschiffe „MS Brombachsee“ und „MS Altmühlsee“ laden zum Wickie-Tag oder zu Piratenfahrten ein. Und auch am Ufer ist viel geboten, zum Beispiel am Altmühlsee auf dem neuen Erlebnisspielplatz am Seezentrum Gunzenhausen-Wald mit Alemannen- und Römerdorf und einem zehn Meter hohen Rutschturm.


Klettertouren im Wald und am Fels

Hoch hinaus kommen junge Abenteurer auch im AbenteuerWald Enderndorf mit der längsten Seilabfahrt Deutschlands: 560 Meter weit geht es über das glitzernde Wasser des Igelsbachsees. In Bad Staffelstein gehen Familien ebenfalls auf Baumwipfeltour und im Kletterwald Spessart in Heigenbrücken schweben unerschrockene Kletterer in 30 Metern Höhe über das Tal. Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden machen den Besuch in Frankens Klettergärten zum Erlebnis für die ganze Familie: Während die größeren Kinder gut gesichert die Baumwipfel erkunden, üben die Kleinen erst mal einen Stock tiefer. In Heigenbrücken dürfen sogar schon Kinder ab vier Jahren zeigen, was sie können.

Zum Klettern laden aber nicht nur die Wälder ein, sondern auch Frankens eindrucksvolle Felslandschaften. Im Nürnberger Land etwa gibt es einen ausgewiesenen Kinderklettersteig sowie im Naturpark Altmühltal eigene Kinderkletterfelsen. Ein bekanntes Klettergebiet ist außerdem die Fränkische Schweiz.

Hier geht es nicht nur weit hinauf, sondern auch tief hinunter in geheimnisvolle Höhlen. In Teufelshöhle, Sophienhöhle und Binghöhle taucht man ein in faszinierende Tropfsteinwelten, begegnet Höhlenbären – und genießt bei konstanten 9 Grad Temperatur im Sommer eine willkommene Abkühlung.


Vierbeinige Wanderfreunde und Zeitreisen auf dem Fahrrad

Tierisch viel Spaß machen Wandertouren in Franken, denn dabei trifft man ganz schnell putzige neue Freunde. Den Döbraberg im Frankenwald erobern Wanderer zum Beispiel zusammen mit Cayenne, Safran oder Thymian: geübten Trekking-Lamas, die nicht spucken und schnell mit Menschen Freundschaft schließen. Mit den freundlichen Vierbeinern aus Südamerika macht man sich auch in der Fränkischen Schweiz oder im Nürnberger Land auf zur Wanderung, während in der Rhön Esel mit auf Erkundungstour gehen: Das Rhön Park Hotel bietet die Eselwanderungen zweimal wöchentlich an.

Für Familien darf es in Franken aber auch gerne der Drahtesel sein, denn hier gibt es viele schöne, ebene Fahrradstrecken wie den „MainRadweg“ oder den „RegnitzRadweg“. Und wenn spannende Stationen auf dem Weg liegen, treten Kinder besonders gern in die Pedale: Im Leinleitertal in der Fränkischen Schweiz führt beispielsweise eine Radelstrecke von Spielplatz zu Spielplatz und im Naturpark Altmühltal erwecken zwischen Dietfurt und Kelheim die Stationen des Archäologieparks Altmühltal an der Strecke des „Tauber Altmühl Radweges“ vor- und frühgeschichtliche Orte zum Leben (www.frankentourismus.de/erleben).


Märchenstunde auf der Ritterburg

Als echtes Märchenland bietet Franken jede Menge zauberhafte Ausflugsziele: Das Schneewittchen-Schloss in Lohr am Main ist nur eines davon. Ein Erlebnis für kleinere Kinder ist der Märchenwald Sambachshof nahe Bad Königshofen in den Haßbergen. Geschichten von Rittern und Prinzessinnen ranken sich außerdem um die zahlreichen fränkischen Schlösser und Burgen, die oft ihre eigenen Führungsangebote für Kinder haben.

Darüber hinaus sind sie Schauplatz für abwechslungsreiche Veranstaltungen wie die „Crana historica“ (7. bis 9. Juni 2014) rund um die Festung Rosenberg in Kronach: Ein bunter Mittelaltermarkt und die Schaukämpfe der Ritter sind der Höhepunkt dieses Festes. Burg Pappenheim im Naturpark Altmühltal lädt ebenfalls zum Ritterturnier (28. und 29. Juni 2014), während es auf den Ansbacher Rokoko-Festspielen mit eigenem Familien-Nachmittag (6. Juli 2014) sehr fürstlich und vornehm zugeht.

In Dinkelsbühl dreht sich vom 18. bis 27. Juli 2014 alles um die Kinder, schließlich feiern die Dinkelsbühler mit der „Kinderzeche“ die Rettung ihrer Stadt durch eine tapfere Türmerstochter im Dreißigjährigen Krieg. Ein spannender Rundgang durch die Geschichte wartet in Rothenburg ob der Tauber bei den Reichststadt-Festtagen (5. bis 7. September 2014).


Service für die Familienzeit

Schon die Anreise nach Franken verläuft ganz entspannt, dafür sorgen der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) und die Deutsche Bahn. Sie bieten günstige Gruppentickets, mit denen man noch zusätzlich sparen kann: Bei vielen Freizeiteinrichtungen in Franken gibt es Vergünstigungen wie Rabatte oder kleine Geschenke bei Vorlage einer gültigen Fahrkarte. Zusätzlich hat der VGN auch viele Freizeittipps für Familien auf Lager, zum Beispiel die Reihe „Kinder wandern mit dem VGN“.

Kurze Strecken, spannende Ziele und Einkehrmöglichkeiten machen diese Touren zu einem Vergnügen für die ganze Familie. Die Freizeittipps des VGN findet man online zur kostenlosen Bestellung oder zum Download (www.vgn.de/freizeit). Familienspaß garantiert die Deutsche Bahn durch das günstige BAYERN-TICKET und das Schönes-Wochenende-Ticket. Bei deren Vorlage erhält man in vielen fränkischen Städten beispielsweise Vergünstigungen für Stadtführungen, in Museen oder Thermen (www.bahn.de/bayern).

Für eine bequeme An- und Abreise bei einem Familien-Radausflug sorgt die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG). Für die Fahrradsaison 2014 werden an Wochenenden und allen bayerischen Feiertagen vier Radelzugverbindungen und zusätzlich weitere fahrradfreundliche Ausflugszüge angeboten.

Umfassende Informationen zu den Fahrrad- und Ausflugszügen, nützliche Tipps des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) zur Fahrradmitnahme sowie zu ausgewählten Radwegen und fahrradfreundlichen Regionalzugverbindungen in Bayern sind auf der Website www.bahnland-bayern.de/infomaterial zusammengestellt.

Mehr Tipps für den Familienurlaub oder zum Wasserwandern in Franken gibt der Tourismusverband Franken auf den Webseiten www.frankentourismus.de und www.main-wasserwandern.de. Das Serviceheft zur Wasserwanderstrecke auf dem Main und die Themenzeitung zum Familienland Franken sind kostenlos bestellbar und stehen außerdem online als Blätterkataloge zur Verfügung.



+++++++ Update Juni ++++++++++

Schlossparkträume, Braukultur & Triathlon

Egal ob beim Musiksommer Obermain, beim Festival Umsonst & Draussen in Würzburg, den Internationalen Gluck Opernfestspielen in Nürnberg und Umgebung oder anderen Festivals: Überall singt’s und klingt’s jetzt in Franken, bevorzugt natürlich unter freiem Himmel. der Juni ist prall gefüllt mit Events und Veranstaltungen, die den Frühsommer erst so richtig lebenswert machen. Lassen Sie sich verzaubern, wir wünschen Ihnen viel Freude dabei!


Haus Wahnfried in Bayreuth (oben), Gartentage in Beilgries



Auch unser Feature befasst sich diesmal mit „Zauberklängen unterm Sternenzelt“ und führt zu herausragenden Open Air-Veranstaltungen der Saison sowie zu Konzerten des Musikzauber Frankens. Vom Sambafieber zur Fußball-Weltmeisterschaft über Klassik im Grünen bis zu den bekannten Historienfestspielen und „Blühenden Bühnen“ in Frankens Parks und Gärten geht die wundersame Reise durch 15 fränkische Ferienlandschaften.


Berühmte Pianisten aus Europa und Übersee

Seit Jahren erfolgreich, hat sich das von Steingraeber & Söhne veranstaltete Bayreuther Klavierfestival zu einem musikalischen Highlight in Franken entwickelt, das in diesem Jahr vom 27. Juni bis 28. August und einem zweiten Block im Oktober stattfindet. Bei dem im Musikzauber Franken vertretenen Festival treten zahlreiche bekannte Pianisten aus Europa und Übersee auf: Oxana Yablonskaya mit ihrem Sohn Dmitry Yablonsky (Cello), und Paul Badura Skoda wird als Doyen des Klaviers ein Recital beitragen.

Junge Meisterpianisten bilden das Gegengewicht, und internationale Pianisten stellen das Zentrum des 12. Bayreuther Klavierfestivals im Juli dar: Choong Mo Kang (Korea), Sven Birch (Dänemark), das Duo Fiamma und Ivo Varbanov (Italien/Bulgarien), Martin Rasch (Deutschland), Anne Le Bozec und Alain Meunier (Frankreich), Gerlinde Otto (Deutschland) und schließlich der Hammerflügelexperte Tobias Koch mit Wagners Klaviermusik aus den 1830er Jahren am Steingraeber op.1.

Uwe Hoppes Trauminszenierung von Wagners Leubald mit Live-Klavier (Premiere am 26. Juli) wird auf vielfachen Wunsch wieder im Steingraeber-Barockgärtchen gespielt. Im Oktober gibt es dann Strauss-Opern und Sinfonik am Klavier mit Stefan Mickisch

www.steingraeber.de


Gala im barocken Ambiente der Residenz

Im Rahmen des Würzburger Mozartfestes findet am 30. Mai eine besondere musikalische Veranstaltung in Kooperation mit dem Fränkischen Weinbauverband statt: die Residenzgala mit Dinner im prunkvollen barocken Ambiente der Würzburger Residenz.

Das renommierte Freiburger Barockorchester präsentiert im Kaisersaal der Würzburger Residenz drei Brandenburgische Konzerte von Johann Sebastian Bach und ein Konzert für Klavier und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart. Sebastian Wienand spielt Solo-Cembalo. Das Programm, das exklusiv für diesen Abend zusammengestellt wurde, bezieht Mozart und Bach spiegelsymmetrisch aufeinander. Der Abend beginnt mit einem Sektempfang und Vorspeisen im Vestibül. Höhepunkt ist das Gala-Dinner mit einem exquisiten Menü im Gartensaal und im Weißen Saal

www.mozartfest.de


Wege in die Moderne

Die allererste Weltausstellung lockte 1851 das Publikum nach London, die nächste ist für kommendes Jahr in Mailand geplant: Wie und warum die Menschen ihre Gegenwart für „modern“ halten und sich auf die Zukunft ausrichten, zeigte und zeigt sich nirgendwo eindrucksvoller als auf Weltausstellungen. Mitte des 19. Jahrhundert scheint der Weg in die Globalisierung der Gegenwart vorgezeichnet.

In seiner großen Sommerausstellung zeichnet das Germanische Nationalmuseum Nürnberg bis 21. September das Aufkommen und die Geschichte dieser großartigen Schaufenster von Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst nach. Zu den „Wegen in die Moderne“ gehören die rasante Entwicklung von Telegrafie und Telefon, Postkarte und Telegramm sowie der Musik und der Unterhaltungsmedien. Einen Eckpfeiler der Ausstellung bilden selten gezeigte Schätze der großartigen Sammlung des einstigen Gewerbemuseums, die dem GNM als Dauerleihgabe anvertraut ist

www.gnm.de


Baustellenführungen im Haus Wahnfried

In Bayreuth gibt es ab sofort exklusive Baustellenführungen durch das neue, noch nicht fertig gestellte Richard Wagner Museum im Haus Wahnfried. Wagners Haus Wahnfried wird nach Beendigung der Bauarbeiten Ende 2014 an die Nutzer übergeben, die museale Gestaltung wird voraussichtlich Mitte 2015 abgeschlossen sein und ab diesem Zeitpunkt eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des Komponisten beherbergen.

Bereits in diesem Sommer können sich Besucher bei rund 45 Minuten dauernden Führungen ein Bild vom Fortschritt an einem der derzeit größten Kulturprojekte Deutschlands machen. Sie erleben eine spannende Führung durch Haus Wahnfried, das neue unterirdische Depot und den Museumsneubau, wo die zukünftige Dauerausstellung zur Geschichte der Festspiele gezeigt wird.

Einen Überblick über das Neugestaltungsprojekt gibt es am Architekturmodell im Infopoint. Gruppenführungen sind ab sofort möglich. In der Festspielzeit vom 25. Juli bis 31. August werden tägliche Führungen um 12.30 Uhr angeboten, die Teilnahme kostet fünf Euro. Info, Tickets und Treffpunkt: Infopoint bau.schau.stelle., Richard-Wagner-Straße 45

www.wagnermuseum.de


Nürnberg feiert Christoph Willibald Gluck

Unter dem Motto „ReFORM und ReVISION“ feiern die 2005 begründeten Internationalen Gluck Opern Festspiele im Großraum Nürnberg einen der Stars der Musikszene des 18. Jahrhunderts: Christoph Willibald Gluck. Der Komponist, der vor 300 Jahren bei Berching im Naturpark Altmühltal das Licht der Welt erblickte, machte sein Glück in kulturellen Zentren wie Wien und Paris.

Von Musikfreunden wird er als genialer Erneuerer und Brückenbauer zwischen pompöser Barockoper und tief humanistischer Klassik geschätzt. In Nürnberg, Fürth, Erlangen, Coburg, Berching und Freystadt sind vom 14. bis 27. Juli vier szenische und eine konzertante Aufführung von Opern zu erleben, wie die selten gespielte Oper „Paris und Helena“.

Dazu kommen zwei Ballettproduktionen, darunter eine Uraufführung des chinesischen Choreografen Xin Peng Wang, sowie sechs Konzerte und ein Symposium. Zu erleben sind internationale Stars wie die Sopranistin Christiane Oelze, das „Tanzwunder“ Dimitry Semionov, die Berliner LauttenCompagny und die Dirigenten Philippe Auguin und Andreas Spering

www.internationale-gluck-opern-festspiele.de


Über hundert Live-Bands umsonst & draußen

Über hundert Live-Bands präsentiert vom 19. bis 22. Juni das weit über die Grenzen Würzburgs hinaus bekannte Open Air Musikfestival „Umsonst & Draussen“ auf den Würzburger Talavera Mainwiesen. Auf vier Musikbühnen treten an vier Tagen lokale und überregionale Künstler auf, rund 80.000 Fans werden erwartet.

Das Festival hat sich besonders der Förderung junger Künstler verschrieben. Die jüngsten Bands zeigen auf der U 25-Bühne in 20-minütigen Auftritten ihr Können. Musikalisch sind alle Stilrichtungen vertreten, darunter viele Newcomer-Bands und Nachwuchsmusiker. Als Rahmenprogramm werden ein Musikpicknick, eine Gospelmesse und die Open Dance Stage mit Breakdance und Hip Hop am Sonntagvormittag angeboten, dazu ein Kunstzelt mit Ausstellungen, Fußballturniere und ein Kinderprogramm unter dem Motto „Piratenzeit“. Auf der Cairo-Bühne gibt es Interviews, Kurzauftritte, Theater und Kabarett. Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei

www.umsonst-und-draussen.de


Musikalisches Coburg-Wochenende

In Coburg gibt es am Wochenende 28./29. Juni viel Musik. In der ganzen Coburger Innenstadt wird am Samstag musiziert. Bei Rock und Pop im Biergarten, entspannter Klaviermusik und Flötentönen im Mehrgenerationenhaus „Treff am Bürglass-Schlösschen“ und Chorgesang, Blasmusik sowie Samba-Rhythmen an allen Ecken und Enden kommen Musikfreunde auf ihre Kosten.

Weiterer Höhepunkt an diesem Wochenende ist das Klassik-Open Air, zu dem das Philharmonische Orchester Landestheater Coburg am Samstagabend unter dem Motto „Fiesta“ in den Rosengarten im Süden der Altstadt einlädt. Zu erwarten ist eine musikalische Reise rund um den Globus. Stargast ist der Tenor Milen Bozhkov, der früher am Landestheater Coburg engagiert war.

Die Bühne im Rosengarten bleibt bis Sonntag stehen. Dann hebt sich der Vorhang für ein integratives Musicalprojekt des Gymnasiums Albertinum und der Mauritiusschule, einer Förderschule für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Gezeigt wird das Musical „Tabaluga“ von Peter Maffay. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei

www.coburg.de; www.landestheater-coburg.de


Musik vom kurfürstlichen und großherzoglichen Hof

Die 2. Schönbusch Serenade in Aschaffenburg am 21. Juni ist abgestimmt auf das 400-jährige Jubiläum des Schlosses Johannisburg. Im Festsaal von Park Schönbusch spielt um 20 Uhr die „Fürstlich Löwensteinische Hofmusic“ Harmoniemusik auf. Zu hören ist Kammermusik für Bläser, die vor 200 Jahren im Umfeld des kurfürstlichen und großherzoglichen Hofes musiziert wurde.

In der Besetzung von je zwei Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotten erklingt eine Serenade von Vincenzo Righini, das Oktett op. 103 von Ludwig van Beethoven und eine Bearbeitung des „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Mozart war 1790 und Beethoven 1791 auf der Durchreise zu Gast in Aschaffenburg.

Der Bearbeiter des „Don Giovanni“ hingegen, der Oboist Franz Heinrich Ehrenfried, hat 30 Jahre lang in Aschaffenburg gelebt und gewirkt. Seine Opernarrangements spiegeln das hohe Niveau wider, das an diesem Hof gepflegt wurde

www.musikschule-aschaffenburg.eu


Ein Schloss mal anders kennenlernen

Bad Mergentheim (FR/925 Zeichen). Zum vierten Mal lädt das Deutschordensmuseum Bad Mergentheim im Rahmen eines Schlosserlebnistags am 15. Juni Eltern und Kinder ein, das Museum einmal ganz anders kennenzulernen.

Der Erlebnistag mitten in den Pfingstferien lockt vor allem mit Aktionen rund um das Thema der aktuellen Sonderausstellung „Indianer. Nordamerikas Ureinwohner und seine Tierwelt”, wie zum Beispiel Bogenschießen. Ein Gaukler preist seine Künste an, zwei Trapper erzählen von ihren Treffen mit den amerikanischen Ureinwohnern, Workshops für Kinder informieren spielerisch und unterhaltsam.

Alle halbe Stunde steht eine Schnupperführung, auch durch die Sonderausstellung „Indianer“, eine Kostümführung oder ein Aufstieg auf den Bläserturm auf dem Programm. Die Studioausstellung „Biedermeieridylle und große weite Welt. Der Forschungsreisende Herzog Friedrich Paul von Württemberg in Mergentheim“ wird um 16 Uhr eröffnet

www.deutschordensmuseum.de


Hochkarätige Musik-Highlights am Obermain

Der Musiksommer Obermain, Teil des Musikzaubers Franken, bietet ab Juni in der 44. Konzertreihe ein vielseitiges, anspruchsvolles Gesamtprogramm. Beim Eröffnungskonzert am 1. Juni in der ehemaligen Synagoge in Lichtenfels spielt das Klaviertrio Orfeo (München) Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Frederik Chopin.

Im Kaisersaal in Kloster Banz erklingt am 22. Juni „Festliches und Originelles“. Das Ventus Quintett Salzburg, eines der gefragtesten Holzbläserquintette Österreichs, überzeugt durch seine stilsicheren Interpretationen von Bläserkammermusik aus fünf Jahrhunderten.

Am 20. Juli folgt ein Serenadenkonzert auf der Veste Coburg (bei Regen: Große Hofstube der Veste) mit dem Collegium Musicum Coburg. Gespielt werden Werke von Luigi Boccherini, Dmitri Schostakowitsch und Gerhard Deutschmann. Streichquartette gibt es am 10. August in Seßlach im Kultursaal der Alten Schule mit dem Minguet Quartett, einem der gefragtesten Streichquartette der jüngeren Generation.

Später im Jahr folgen das „Konzert zur Kirchweihe“ mit Bavarian Brass(14. September) und die Adventskonzerte (29. und 30. November) in der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen

www.Musiksommer-Obermain.de


Münchberg feiert 650 Jahre Stadtrechte

Am 13. Juli 1364 wurden Münchberg die Rechte und Privilegien der Freien Reichsstadt Nürnberg verliehen. Dieses Ereignis jährt sich 2014 zum 650. Mal und wird ausgiebig gefeiert. Einer der Höhepunkte der Festlichkeiten ist vom 11. bis 14. Juli das Münchberger Wiesenfest, und dort vor allem der große historische Festzug am 12. Juli.

Zahlreiche Vereine schlüpfen in historische Kostüme, und auch ein historisches Feldlager gibt Einblick ins mittelalterliche Leben. Am Jubiläumssonntag um 13 Uhr erfolgt die „Verleihung der Stadtrechte durch die Herren von Sparneck“, ein effektvolles Feuerwerk lässt den Tag ausklingen.

Historisch geht es bereits vor dem eigentlichen Jubiläumstermin zu: Ritterturniere, Musik, artistische Höchstleistungen und ein Jahrmarkt sorgen am 24./25. Mai im Stadtpark für Mittelalter-Flair. Vom 29. Mai bis 1. Juni wird Münchberg bei den den 17. Oberfränkischen Malertagen zum Atelier

www.muenchberg.de


Das geheimnisvolle Kind Europas

Zum neunten Mal lädt die Stadt Ansbach vom 27. Juli bis 3. August zu ihren Kaspar Hauser-Festspielen ein und stellt sich der Aufgabe, das Einzigartige des Phänomens Kaspar Hauser verständlich zu machen. Nachdem Kaspar Hauser 1828 in Nürnberg aufgetaucht und in kürzester Zeit zum berühmtesten Findling der neueren Geschichte geworden war, siedelte er 1831 nach Ansbach um.

Dort fiel er am 17. Dezember 1833 einem Mord zum Opfer, der wohl als der Mystischste des 19. Jahrhundert angesehen werden muss. Diese zwei Lebensjahre in Ansbach und der tragische Mord genügten, dass das „Kind Europas“ weit über Zeit und Raum zu Ansbachs bekanntestem Bürger wurde. Kaspar Hauser ruft seit über 170 Jahren ein weites Feld an Interessenten und Forschungen hervor - allen Fragen voran das Rätsel seiner Herkunft.

Im Mittelpunkt der Festspiele steht eine Theateraufführung (mehrere Termine) mit zwei Einaktern um die beiden Antipoden der Geschichte von Kaspar Hauser: Anselm Ritter von Feuerbach und den ominösen Lord Stanhope. Mit Spannung erwartet werden auch hochkarätige Vorträge rund um den Mythos Kaspar Hauser, darüber hinaus gibt es Konzerte, Kunstaustellungen, Stadtführungen und Filmvorführungen

www.ansbach.de


25 Jahre friedliche Revolution und Grenzöffnung

1989 war für Deutschland ein geschichtlich bedeutsames Jahr: Unter anderem in Plauen wurden Fälschungen bei den DDR-Kommunalwahlen aufgedeckt. Infolge der Zuspitzung der politischen und wirtschaftlichen Situation kam es im Herbst 1989 zur friedlichen Revolution und zur Öffnung der innerdeutschen Grenze. Die Partnerstädte Hof (Bayern) und Plauen (damals DDR) gehörten zu den Zentren des Geschehens.

Am 7. Oktober 1989 fand in Plauen die erste Großdemonstration statt, vor der die Staatsmacht kapitulieren musste. In Erinnerung an die Ereignisse gibt es in der Region Podiumsdiskussionen, Konzerte, Ausstellungen, Filmvorführungen und Exkursionen. Ein Theaterprojekt Hofer und Plauener Schüler wird am 1. und 3. Oktober auf den Hauptbahnhöfen der Städte aufgeführt - die Liebesgeschichte zweier junger Menschen aus Ost und West mit dem Titel „Zug der Freiheit“.

Nicht entgehen lassen sollte man sich das Festkonzert der Polizeiorchester aus Sachsen und Bayern am 9. November in der Hofer Freiheitshalle. Die Deutsch-Deutschen Filmtage „Von der Teilung zur Einheit“ vom 14. bis 18. November (Central-Kino Hof, Capitol-Kino Plauen) zeigen eine spannende Mischung von Dokumentar- und Spielfilmen

www.hof-plauen-89.de


Beatles & Co. treffen auf fränkische Musiker

Hochkarätig, heimatverbunden und kultverdächtig – so lässt sich die Volkacher Lebensart als kulinarisch-musikalisches Winzerhof-Festival charakterisieren. In diesem Jahr geht das zweitägige Spektakel in den Gassen der Altstadt von Volkach ausnahmsweise am Pfingstwochenende (6./7. Juni) über die Bühnen in sechs Winzer- und zwei Gastronomiehöfen.

Zu Gast sind Musiker, die bereits mit Udo Lindenberg, Queen, Ike & Tina Turner und Blues- oder Country-Legenden auf der Bühne standen. Auch heimische Musikgrößen bevölkern die Bühnen. Zu erleben ist Musik von Blues-Rock über Country & Western und Rock´n Roll bis hin zu Latin & Gipsy Musik und „Blasmusik mal anders“.

Die Besonderheit: Zur Musik gibt es immer das passende Gericht und den richtigen Frankenwein – von fränkischen Spezialitäten bis zu spanischen, italienischen oder anderen mediterranen Köstlichkeiten

www.volkach.de


Streifzug durch eine lebendig gewordene Chronik

Eines der populärsten und sehenswertesten Festspiele in Deutschland, das große Historien-Spektakel „Der Meistertrunk“, erinnert an eine berühmte Begebenheit aus dem Jahre 1631, das seit 1881 als Bühnenstück aufgeführt wird. Mehr als hundert Darsteller führen an den Pfingstfeiertagen (6. bis 9. Juni) das Volksschauspiel mehrfach im Kaisersaal des Rothenburger Rathauses auf – natürlich in historischer Gewandung.

Kein historisches Ereignis hat sich derart in das Gedächtnis der Stadt Rothenburg eingeprägt wie jene Geschichte vom Meistertrunk. Altbürgermeister Nusch soll laut Überlieferung durch seinen rettenden Trunk von 3 1/4 Litern Frankenwein am 31. Oktober 1631 die Stadt vor dem sicheren Untergang durch die Truppen des kaiserlichen Feldherrn Tilly bewahrt haben.

Zusätzlich zum Volksschauspiel von Adam Hörber im historischen Kaisersaal des Rathauses gibt es an allen Tagen Lagerleben, Markttreiben und zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt. Am Pfingstsonntag wälzt sich ein „Historischer Heereszug“ durch die Straßen der Stadt

www.meistertrunk.de


Dornröschens Erweckung

Eine Radtour brachte im Frühjahr 1889 junge Münchner Maler in das fränkische Landstädtchen Dinkelsbühl. Die Entdecker schwärmten anschließend in Münchener Künstlerkreisen in höchsten Tönen von diesem Kleinod. Mit Sack und Pack, viel Malgerät und großen Erwartungen zogen im Juli 1889 schließlich zwölf Münchner Maler ins viel gepriesene Dinkelsbühl.

Zum 125. Jubiläum der Entdeckung Dinkelsbühls durch die Münchner Maler gibt es eine Veranstaltungsreihe mit Ausstellungen, Vorträgen und Atelierführungen. Start ist am 17. Mai mit der Vernissage zur ersten Ausstellung im Haus der Geschichte Dinkelsbühl. Sie präsentiert bis zum 18. Juni die Arbeiten zeitgenössischer Dinkelsbühler Künstler.

Seit der „Erweckung“ des im Dornröschenschlaf liegenden Städtchens ließen und lassen sich immer wieder Maler und andere Kreative von Dinkelsbühls Zauber einfangen. Am 25. Mai und 22. Juni öffnen Ateliers ihre Tore für Besucher, am 31. Mai gibt es „Kunst im Garten“ und zum 21. Juni einen Wochenend-Workshop für Freiluft-Malerei

www.dinkelsbuehl.de


Alltag und Kriegskunst von tausend Jahren

Unter dem Motto „Geschichte hautnah erleben, begreifen und verstehen“ findet an Pfingsten (7. bis 9. Juni) auf der Festung Rosenberg zu Kronach das Geschichtsfestival „Crana Historica“ des Historischen Vereins Kronach e.V. statt. Dargestellt wird ein Zeitraum von rund tausend Jahren, beginnend mit Zeit der Ritter und Burgfräulein über die verschiedenen Epochen des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648), der für die Stadt Crana (heute Kronach) von wesentlicher Bedeutung war. Weiter geht es bis zu den napoleonischen Kriegen (bis 1815). Historische Gruppen und Vereine lassen als Ritter, Soldaten, Handwerker, Händler, Gaukler, Musikanten und Volk die Vergangenheit aufleben und wollen den Besuchern einen bleibenden Eindruck des Alltags und der Kriegskunst der jeweiligen Epochen vermitteln.

Zudem gibt es handgemachte Musik in großer Vielfalt in mehreren Bereichen der Festung. Ein Shuttle-Bus verkehrt zwischen den Parkplätzen im Stadtgebiet und der Festung Rosenberg

www.kronach.de


Sommer-Romantik auf der Klosterwiese

Ungebrochen ist die Beliebtheit von Bad Staffelsteins Kult-Festival „Songs an einem Sommerabend“ auf der romantischen Klosterwiese. Erstmals gibt es bei der 28. Auflage des legendären Liedermacher-Festivals vom 4. bis 6. Juli eine zweite Tribüne, und da die Tickets für Freitag und Samstag bereits ausverkauft sind, wird am Sonntag ein Zusatzkonzert angeboten.

Auch diesmal liest sich das Star-Aufgebot des von Moderator Matthias Brodowy präsentierten Sommer-Events wie das „Who is who“ der Liedermacher-Szene. Vor der beeindruckenden Kulisse des illuminierten Kloster Banz und der Basilika Vierzehnheiligen verzaubern diesmal keine Geringeren als Reinhard Mey, Konstantin Wecker, Klaus Hoffmann, Hannes Wader, Bodo Wartke und Dominik Plangger das Publikum mit ihrer Musik.

Weibliche Unterstützung kommt von Anna Depenbusch und der Chansonniere Melanie Haupt. Neben den Künstlern ist aber auch das romantische Ambiente ein Grund für den Kult-Status des Festivals. Für das Zusatzkonzert am Sonntag gibt es noch Karten

www.bad-staffelstein.de


Eisenbahnhistorie erfahren

Die Museumseisenbahner der Gemeinschaft „Eisenbahnerlebnis Unterfranken“ bieten jetzt wieder Reisen in historischen Schienenfahrzeugen durch attraktive Landschaften, zu Museen, Gasthäusern oder Weinfesten. So ist die Mainschleifenbahn ein attraktives Verkehrsmittel zwischen den großen Städten und den touristischen Angeboten der Region.

Mit Volldampf pendelt auch das „Rhönzügle“ bis Ende September zwei- oder drei Mal im Monat zwischen Mellrichstadt und Fladungen. Während Rhönzügle und Mainschleifenbahn auf ihren Stammstrecken pendeln, geht die Würzburger Gruppe der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte mit ihrem Museumszug auf große Fahrt. Im Juli zieht eine historische Diesellok ihren Sonderzug zu den „Fladungen Classics“. Im Erlebnisbahnhof Amorbach können Museumsbesucher in einem historischen Speisewagen essen und im Original-Schafwagen übernachten.

Für die An- und Abreise sorgt die DB Regio Franken. Mit dem Bayern-Ticket und anderen Spezialangeboten erhalten Reisende zudem kleine Nachlässe, so auf die Fahrkarten der Mainschleifenbahn und des Rhön-Zügles, im Erlebnisbahnhof Amorbach, im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen und weiteren Museen und Gasthäusern

www.bahn.de/regio-franken; www.eisenbahnerlebnis-unterfranken.de


Wie die Bamberger Süßholz raspeln

Viele Jahrhunderte war das Süßholz für die Bamberger Gärtner die Haupteinnahmequelle, die Stadt seit dem Mittelalter bekannt für den Süßholzanbau. Von hier aus exportierte man die Pflanze bis nach Ungarn oder in die Niederlande. Im 19. Jahrhundert verdrängten Zuckerrohr und Zuckerrübe das Süßholz, der Anbau kam Mitte des 20. Jahrhunderts komplett zum Erliegen.

Vor einigen Jahren wurde der Süßholz-Anbau erfolgreich wiederbelebt. Inzwischen hat die erste Ernte ein Produkt hervorgebracht, das als typisches Bamberger Mitbringsel gilt: eine Schachtel mit 25 Gramm Süßholzstangen. Auch ein Süßholz-Likör ist neu im Angebot. Der Verkauf der Produkte der Bamberger Süßholzgesellschaft dient der Wiederbelebung des Süßholz-Anbaus.

Beide Produkte sind vor Ort erhältlich in der Tourist Information Bamberg, Geyerswörthstraße 5, www.bamberg.info


Faszination Triathlon beim DATEV Challenge Roth

Mit rund 3.500 Einzelstartern und 650 Staffeln aus über 60 Nationen, einem Top-Starterfeld und weit über 220.000 erwarteten Zuschauern wird der DATEV Challenge Roth, die weltgrößte Triathlonveranstaltung in der Langdistanz, am 20. Juli im fränkischen Roth ausgetragen. Gleichzeitig feiert man in diesem Jahr das Jubiläum „30 Jahre Triathlon in Roth“: Der erste „Franken-Triathlon“ markierte im September 1984 den Beginn einer großen sportlichen Ära.

Der Wettkampf startet mit 3,8 Kilometern Schwimmen im Main-Donau-Kanal (6.30 Uhr an der Lände Hilpoltstein), setzt sich fort mit einem Radrennen über 180 Kilometer und einem abschließenden Marathon über 42 Kilometer. Erwartet wird wieder eine Zeit unterhalb der magischen Acht-Stunden-Marke, die – in Roth aufgestellte – Weltbestzeit (2011) liegt bei 7:41:33 Stunden. Stadt und Landkreis Roth erleben am 20. Juli zum 13. Mal ein Sport-Spektakel der Spitzenklasse.

Dafür sorgen bekannte Weltklasse-Triathleten, gleichzeitig ist der DATEV Challenge Roth aber auch ein Familienfest mit einem umfangreichen Rahmenprogramm vom Triathlon-Spezialmarkt bis zur abendlichen Finishline-Party. Der Wettkampf findet seinen furiosen Abschluss gegen 22.45 Uhr im Rother Triathlon-Stadion mit dem größten und spektakulärsten Feuerwerk, das Roth je gesehen hat

www.challenge-roth.de


Radregion Bamberg mit neuer Radbroschüre

Das Bamberger Land bietet eine Vielfalt an attraktiven Radrouten für jeden Radlertyp vom Ruhe suchenden Genießer über Familien mit Kindern bis zum wadenstarken Mountainbiker. Eine neue Broschüre enthält detaillierte Beschreibungen der wichtigsten überregionalen Radwanderangebote wie etwa die „Fürstbischöfliche Radtour“, den vom ADFC mit vier Sternen klassifizierten „RegnitzRadweg“, die „Brauerei- und Bierkellertour“ oder das Mountainbike-Zentrum Heiligenstadt.

Außerdem sind lokale familien- und naturorientierte Strecken aufgeführt. Servicestationen für Reparaturen und Radverleih, fahrradfreundliche Übernachtungsbetriebe und Gastronomie werden ebenso dargestellt wie Sehenswürdigkeiten, Brauereien, Bierkeller und geführte Radtouren

www.bamberg.info


Fit mit Stockeinsatz und Wasserkraft

Der neue Nordic Walking-Park Brombachsee auf der Badehalbinsel Absberg im Fränkischen Seenland vermittelt mit hilfreichen Stationen die richtige Technik für den gesunden Trendsport: Auf der „Koordinationsleiter“ überprüft man seine Haltung oder kontrolliert die richtige Länge der Stöcke. Der „Vestikularbalken“ trainiert eine aufrechte Körperhaltung, und auf halbrunden Fundamenten erlernt man das richtige Fußabrollen.

Die Elemente folgen dem ALFA-System, das der Deutsche Nordic Walking Verband empfiehlt. Auf drei Parcours setzen die Hobbysportler das Erlernte anschließend gleich in die Tat um: Durch den Park führen die „Panoramatour“ (5 Kilometer), die „3-Seentour“ (7 Kilometer) und der „Igelsbachsee-Rundweg“ (12 Kilometer). Kinder finden spezielle Parcours mit „Alfa, dem Elch“, der kindgerecht und spielerisch in die Nordic-Walking-Technik einführt.

Auch Spaziergänger genießen den freien Blick auf den Brombachsee. Zwischendurch sind sechs neu gestaltete Kneipp-Stationen in Absberg, Enderndorf, an der Mandlesmühle, in Ramsberg, am Seecampingplatz Langlau und in Obererlbach ideal für einen gesunden Zwischenstopp. Hier haben Gesundheitsbewusste Gelegenheit zum Wassertreten nach der Kneipp’schen Lehre und finden Trainingsstationen für die „Fünf Esslinger“, ein anerkanntes Fitness-Übungsprogramm. Danach laden die Sandstrände zum Baden oder der Trimaran „MS Brombachsee“ zur Rundfahrt ein

www.brombachsee-nordic-walking.de; www.fraenkisches-seenland.de/wellness


Leben wie im Mittelalter

Am 6. Juli erweckt das Kirchenburgfest das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim zum Leben. Schmiede, Korb- und Strohnapfflechter, Steinmetz und andere mehr demonstrieren Fertigkeiten, die fast in Vergessenheit geraten sind. Es wird geklöppelt, gesponnen und gestrickt.

Attraktion für Kinder ist der Kükenschlupf im Stall des historischen Gasthauses. Authentisch gekleidete Akteure einer Mittelaltergruppe entführen die Gäste in das Mittelalter um 1350 und vermitteln, wie man damals gelebt, gekocht oder gearbeitet hat. Um 13.30 Uhr startet ein historischer Festumzug

www.kirchenburgmuseum.de


„Bierstadt Erlangen“ für Liebhaber der Braukultur

Viel Wissenswertes über die Geschichte der Bierstadt Erlangen enthält die neue Broschüre „Bier- und Braukultur 2014“ des Erlanger Tourismus und Marketing Vereins. Als besonderes Extra für Entdecker und Geschichtsinteressierte gibt es darin Informationen zum „Erlanger Brauereiweg“.

Ein Stadtplan vermittelt die Übersicht über ehemalige und aktuelle Bierbrauereien sowie wichtige geschichtliche Daten und Anekdoten zu jeder der insgesamt 19 Stationen. Der Weg verläuft vom „Brauzentrum“ der Altstadt über zahlreiche Brauereien im Stadtkern bis hin zur Mälzerei Klostermalz in Frauenaurach. An einigen Stationen kann auch heute noch das „flüssige Gold“ gekostet werden, zum Beispiel bei der Steinbach Bräu oder in der Bräuschänke der Brauerei Kitzmann.

Die neue Broschüre enthält zudem einen Bierkalender, der von Kirchweihen bis Bockbieranstiche über alle wichtigen Termine in Erlangen informiert, bei denen die Braukultur im Mittelpunkt steht. Bei Führungen und Touren kann man noch tiefer in die Erlanger Biergeschichte eintauchen und beispielsweise bei der Burgberg-Kellerführung des Entlas-Kellers einen Blick in das geheimnisvolle Gängelabyrinth der Bierkeller aus dem 17. Jahrhundert werfen.

Auch die traditionellen Erlanger Brauereien Steinbach Bräu und Kitzmann-Bräu öffnen auf Anfrage gerne ihre Pforten für Besucher. Dort sind zudem Bierproben und Verköstigungen möglich. Pauschal ist ein „Bier-Erlebnis-Wochenende“ mit Übernachtung, informativen Führungen sowie fränkischem Essen und Bier buchbar

www.erlangen-marketing.de


Schlossparkträume auf der Plassenburg

Die mächtige Plassenburg in Kulmbach bildet am 24./25. Mai die Kulisse für die Gartenmesse „Kunst, Genuss & Garten“. Besucher entdecken beim Bummel durch die vielfältigen Angebote kunstvolle, modische und nützliche Dinge für Haus und Garten.

Daneben werden kulinarische Köstlichkeiten von Crepes über italienische Spezialitäten, Weine, Bergkäse und Schinken bis hin zur regionalen Küche angeboten. Im Rahmenprogramm gibt es unter anderem eine Modenschau, einen Weißwurstfrühschoppen, BMW-Test- Erlebnisfahrten mit allen X-Modellen sowie Kinderunterhaltung im Indianer-Wigwam

www.schlossparktraeume.de


Neuer „Paläozoo“ präsentiert Fossilienstars

Wenn das Museum Solnhofen im Naturpark Altmühltal am 25. Mai wieder seine Pforten öffnet, erwartet die Besucher ein völlig neues, innovatives Konzept: der „Paläo-Zoo“, ein farbenprächtiges tropisches Archipel mit Tiefsee, Korallenriffen, Lagunen und Inseln – ganz so, wie der Solnhofener Raum vor rund 147 Millionen Jahren aussah.

In jeder Zone begegnen die Dinofans den Fossilien aus dem entsprechenden Lebensraum, präsentiert in Vitrinen, an den Wänden oder in Installationen. Der Fossilienstar im Naturpark Altmühltal, der Archaeopteryx – alle zwölf bekannten Exemplare wurden in der Region gefunden – findet besondere Beachtung: Zwei Originale beheimatet das Museum Solnhofen bereits, im Herbst kommt ein weiteres dazu. Die „Urvögel“ bekommen als Höhepunkt der Ausstellung einen eigenen Raum.

Neben den Fossilien ist der Archaeopteryx als Modell zu sehen, Flachbildschirme weisen auf seine besonderen Merkmale hin. Einmal im Monat lädt das Museum zu einem „Erlebnistag Fossilien“. Dann kann man sich im Steinbruch die Entstehung, den Abbau und das Finden von Fossilien von einem erfahrenen Sammler und Präparator erklären lassen

www.museum-solnhofen.de


Pfingstwochenende voller Blütenträume

Vom 7. bis 9. Juni wird die Stadt Beilngries im Naturpark Altmühltal noch ein wenig grüner und blühender, wenn zahlreiche Aussteller bei den „Altmühltaler Gartentagen“ ihre Waren rund um die Themen Natur, Garten und Accessoires präsentieren.

Das Gelände der Altmühltaler Gartentage, der Sulzpark, hat seinen Namen vom kleinen Flüsschen Sulz, das die Stadt durchquert. Er bildet eine idyllische Kulisse für das familienfreundliche Event. Während die Erwachsenen die aktuellen Gartentrends des Jahres entdecken und zu blühenden Pflanzenträumen, dekorativen Gartenaccessoires, liebevoll angefertigter Handwerkskunst und den verschiedensten kulinarischen Spezialitäten spazieren, freuen sich kleine Besucher über den großen Kinderbereich. Dort warten zum Beispiel ein Mitmach-Zirkus, ein Karussell und Kamele auf sie

www.altmuehltaler-gartentage.de


Zauberklänge unterm Sternenzelt –
Franken feiert musikalische, kunstvolle und vielfältige Open-Air-Veranstaltungen

Sobald es warm wird, findet das Leben im Urlaubsland Franken draußen statt: In den Straßen der Altstädte tönt fröhliche Musik, historische Plätze werden zum Tanzsaal und blühende Gärten zur Bühne. Mitten in der Natur hebt sich der Theatervorhang und imposante Bauten werden zur Kulisse für Festivals zwischen Klassik, Rock und lateinamerikanischen Rhythmen.


Musikleidenschaft trifft Fußballfieber

Diesen Sommer ist das Samba-Fieber ansteckend, schließlich ist Brasilien Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft. Frankens Herz aber schlägt schon längst für heiße Rhythmen: Nicht umsonst hat sich die Herzogstadt Coburg als „fränkisches Rio“ einen Namen gemacht.

Auch dieses Jahr wird es wieder rund 3.000 Sambistas aus zehn Nationen und temperamentvolle Tänzerinnen zum „Internationalen Samba-Festival“ (11. bis 13. Juli 2014) nach Coburg ziehen – die sicherlich schönste Einstimmung auf das Finalspiel in Rio am Abend des 13. Juli 2014. Und wer kein Fußballfan ist, der tanzt und feiert auf den Straßen einfach weiter

www.samba-festival.de


Brasilianisches Flair verbreitet nicht nur Coburg: Die Nürnberger Symphoniker haben sich für ihre Open-Air-Konzerte im Serenadenhof ihrer Heimatstadt vom WM-Gastgeber inspirieren lassen: „The Girl vom Ipanema“, „Deutschland wird Weltmeister“ oder „Samba, Tango & Bolero“ sind einige Konzerte zwischen dem 5. Juni und dem 8. August 2014 betitelt

www.nuernbergersymphoniker.de


Auch nach der WM wird weitergefeiert: Beim „Afrika-Karibik-Festival“ (14. bis 17. August 2014) in Aschaffenburg tritt beispielsweise Wyclef Jean bei seinem einzigen bestätigten Deutschlandkonzert des Jahres auf. Zusammen mit der Legende Carlos Santana, dem schwedischen DJ Avicii und dem brasilianischen Sänger Alexandre Pires ist er übrigens auch für die offizielle Hymne zur Weltmeisterschaft zuständig

www.afrika-festival.de


Aufblühen bei klassischen Klängen

Klassische Musik soll ja das Wachstum von Pflanzen fördern: Wenn das stimmt, dann dürften die fränkischen Parks und Gärten vor Blütenpracht geradezu überborden, so oft, wie sie zum Spielort für Klassik werden. Bestes Beispiel sind die „Nachtmusiken“ (7. und 22. Juni 2014) im Hofgarten der Würzburger Residenz, die zu den Höhepunkten des Würzburger Mozartfests gehören

www.mozartfest.de


Besonders lieblich duften die Sommernächte für Klassikfans in Bamberg: Hier wird der Rosengarten der Neuen Residenz zum Konzertsaal. In dem Barockgarten sprießen rund 4.500 Rosen – und in diesem herrlichen Ambiente spielen bei den „Rosengarten-Serenaden“ (28. Juni bis 16. August 2014) den ganzen Sommer über renommierte Künstler

www.rosengarten-serenaden.com


Unter freiem Himmel genießen Opernliebhaber am Dechsendorfer Weiher bei Erlangen „Klassik am See“. Dort steht am 30. Juli 2014 Verdis Meisterwerk „Rigoletto“ auf dem Spielplan. Neben internationalen Solisten wirken die „Philharmonischen Chöre“ aus Nürnberg und Herzogenaurach bei der Aufführung mit. Für die Inszenierung zeichnet die Dirigentin Ljubka Biagoni verantwortlich

www.klassik-am-see.com

Bereits am 20. Juli 2014 ist sie auf der Plassenburg in Kulmbach zu Gast. Bei „Klassik auf der Burg“ im Schönen Hof des geschichtsträchtigen Gemäuers präsentiert sie Werke Puccinis, Bellinis und Verdis. Das „Plassenburg Open Air“ ist aber nicht nur ein Tipp für Klassikgenießer. Ab dem 16. Juli 2014 stehen Rockklassiker und deutscher Poprock ebenso auf dem Programm wie fränkisches Kabarett

www.plassenburgopenair.de


Dinkelsbühl hingegen hat sich dem Jazz verschrieben. Zum Finale der Veranstaltungsreihe „Fränkischer Sommer“ lädt die ehemalige freie Reichsstadt am 22. und 23. August 2014 in den Jazz-Biergarten im Spitalhof ein. Je zwei hochkarätige Konzerte stehen an den beiden Abenden auf dem Programm. Sie zeigen, dass musikalischer Anspruch und beste Unterhaltung kein Widerspruch sind – zum Beispiel, wenn bei Jonas Herpichböhms „Ohropack“ Modern Jazz mit Humor gewürzt wird.

Nicht umsonst trägt der „Fränkische Sommer“ das Siegel des „Musikzauber Franken“. Damit werden Veranstaltungen ausgezeichnet, bei denen musikalische Qualität auf ein besonders stimmungsvolles Ambiente trifft

www.fraenkischer-sommer.de


Fränkische Festivalstimmung

Der „Musikzauber Franken“ ist auch in Bad Staffelstein lebendig: Das Festival „Songs an einem Sommerabend“ (4. und 5. Juli 2014) ist ein Gipfeltreffen der Großen in der deutschsprachigen Liedermacherszene vor der großartigen Kulisse von Kloster Banz. Mit dabei sind diesmal unter anderem Reinhard Mey, Konstantin Wecker und Hannes Wader

www.bad-staffelstein.de


Ein weiterer Klassiker unter den fränkischen Festivals mit dem Siegel des „Musikzauber Franken“ findet zu Füßen der stimmungsvoll beleuchteten Stadtmauer Rothenburgs ob der Tauber statt. Beim „Taubertal Festival“ (8. bis 10. August 2014) treten auf drei Bühnen internationale Stars auf, darunter die „Sportfreunde Stiller“ oder „Casper“

www.taubertal-festival.com


Der „Musikzauber Franken“ macht auch auf die kleinen, aber feinen Veranstaltungen im gesamten Urlaubsland aufmerksam – wie die sommerlichen Konzerte im Innenhof von Kloster Wechterswinkel bei Bastheim in der Rhön oder die „Musik in historischen Häusern und Höfen“ in Karlstadt (4. bis 6. Juli 2014).

Ganze Innenstädte werden von Frankens Musikleidenschaft in bunte Festmeilen verwandelt. Das demonstriert Schweinfurt am 19. Juli 2014 beim „Honky-Tonk Festival“: Auf rund 40 Open-Air-Bühnen und in Lokalen erklingt Musik von Swing und Blues bis Hip Hop und Samba. Wessen Herz für Jazz, Blues und Rockabilly schlägt, den zieht es nach Fürth.

An Pfingsten lädt die Kleeblattstadt zum „New Orleans Festival“ (6. bis 8. Juni 2014) ein. Bereits zum 15. Mal sorgen internationale Bands für ausgelassene Stimmung auf der Fürther Freiheit – und das Beste ist: Die Konzerte im Vintage-Sound genießen Musikfans gratis

www.new-orleans-festival.de


Frankens Städte laden ein

Livemusik, Altstadtflair und freier Eintritt: Mit diesem Konzept zelebrieren viele weitere fränkische Städte den Sommer. Die Plätze der Barockstadt Eichstätt etwa werden für das Altstadtfest (4. bis 6. Juli 2014) zur Bühne.

 In Nürnberg steht das „Bardentreffen“ (1. bis 3. August 2014) 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges unter dem Motto „Krieg und Frieden“. Die verbindende Macht der Musik zeigt sich, wenn rund um die acht Hauptbühnen in der Altstadt alle gemeinsam feiern

www.bardentreffen.de


Ganz ohne Bühne geht es in Würzburg: Beim „Internationalen Straßenmusikfestival“ (12. bis 14. September 2014) treten Musiker und Straßenkünstler aus aller Welt auf

www.stramu-wuerzburg.de.


In Schweinfurt steht der September ebenfalls im Zeichen der Straßenmusik: Das Festival „Pflasterklang“ (6. September 2014) in der Innenstadt und am Mainufer ist ein Erlebnis für die ganze Familie

www.schweinfurt360.de


Jubiläum in Rothenburg ob der Tauber, Geburtstag in Ansbach

In Rothenburg ob der Tauber reist die ganze Stadt jedes Jahr Anfang September gemeinsam in die Vergangenheit – und das seit mittlerweile 40 Jahren: Die „Reichsstadt-Festtage“ (5. bis 7. September 2014) laden zu einem Spaziergang durch die bewegte Geschichte der Stadt ein.

Mittelalterliche Ritter und Handwerker, Landsknechte aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, aufständische Bauern, Gaukler oder Hobbymaler des 19. Jahrhunderts: Spannende Begegnungen warten an jeder Ecke der Altstadt mit ihren berühmten Fachwerkhäusern

www.tourismus.rothenburg.de


Auch Dinkelsbühl feiert seine Vergangenheit: Die „Kinderzeche“ (18. bis 27. Juli 2014) erinnert an eine Geschichte aus dem Dreißigjährigen Krieg. Danach soll die Türmerstochter Lore mit einer Schar von Kindern den Feinden entgegen gezogen sein, die daraufhin die Stadt verschonten. In der Altstadt lassen Historiengruppen die Vergangenheit wieder aufleben und natürlich stehen während der Festwoche die Kinder besonders im Mittelpunkt

www.kinderzeche.de


In Ansbach hingegen bittet der Markgraf zum Fest. Vor der Kulisse der Orangerie verwandelt sich der Hofgarten in ein Meer von gepuderten Perücken und raschelnden Reifröcken. Die „Rokoko-Festspiele“ (4. bis 8. Juli 2014) starten mit einem Maskenfest nach venezianischer Art. Am Samstag darf man gar königlichen Besuch erwarten, schließlich feiert man zu Ehren des 300. Geburtstags der Markgräfin Friederike Luise ein rauschendes Fest mit prachtvollem Barockfeuerwerk.

Da lässt es sich natürlich auch ihr royaler Bruder Friedrich der Große nicht nehmen, „persönlich“ zu gratulieren. Nach dem Familiennachmittag am Sonntag schließt am Montag ein literarisches Picknick die „Geburtstagsfeierlichkeiten“ ab

www.rokoko-festspiele.de


Blühende Bühnen: Veranstaltungen in Parks und Gärten

Überhaupt werden Frankens herrliche Parks und Gärten gerne zum Spielort sommerlicher Lustbarkeiten. So bietet der Schlosspark Dennenlohe als Süddeutschlands größter Rhododendronpark die „Klassiktage“ (6. bis 27. Juli 2014).

In Bayreuth ist die Eremitage im Sommer ein beliebtes Ziel für kulturliebende Nachtschwärmer: Die Gartenanlage der Markgräfin Wilhelmine ist Schauplatz eines rauschenden Sommernachtsfestes (2. August 2014). Außerdem erwacht bei den Sommerspielen der Bayreuther Studiobühne jedes Jahr von Juni bis August das Ruinentheater in der Eremitage zu neuem Leben.

Für ihre außergewöhnliche Atmosphäre sind auch die „Luisenburgfestspiele“ (27. Mai bis 24. August 2014) in Wunsiedel bekannt. Zu Füßen des eindrucksvollen Felsenlabyrinths mit seinen bizarr geformten Felsblöcken wird dieses Jahr auf der Naturbühne unter anderem Goethes „Iphigenie auf Tauris“ gespielt

www.frankens-paradiese.de


Eine Bühne unter Bäumen erwartet Theaterfans in Weißenburg i. Bay.: das romantische Bergwaldtheater feiert dieses Jahr sein 85-jähriges Bestehen. Das Programm (31. Mai bis 2. August 2014) auf der Waldbühne reicht von Konzerten bis zum Kindertheater

www.bergwaldtheater.de


Bunte Nächte und Blätterrascheln

„Alles so schön grün hier“ – dieser Spruch passt am Abend des 19. Juli 2014 perfekt auf Ansbach, wenn die „Grüne Nacht“ die historischen Gebäude in satte Grüntöne taucht. Schausteller bringen Leben in die Straßen und selbst die Besucher werden mit passender grüner Kleidung Teil der Inszenierung

www.ansbach.de


In Dinkelsbühl dagegen ist Orange gefragt: Unter dem Motto „Dinkelsbühl leuchtet“ wird die Stadt am 31. Mai 2014 mit warmem Licht illuminiert. Die Geschäfte und viel Rahmenprogramm laden zum Flanieren ein

www.dinkelsbuehl.de


Auch Leseratten zieht es in Franken ins Grüne: In Fürth wird die Konrad-Adenauer-Anlage beim Festival „Lesen!“ (15. bis 25. Mai 2014) zum Lesewohnzimmer mit rund 3.000 Büchern

www.fuerth.de


Zum Ausklang des Sommers lädt das Erlanger „Poetenfest“ (28. bis 31. August 2014) in den Schlossgarten ein. Hier lauscht man den Lesungen bekannter Autoren und interessanter Newcomer

www.poetenfest-erlangen.de


Bamberg präsentiert am 3. August 2014 den „Kunstpavillon“ im Bürgerpark Hain. Hier schlendert man zwischen den Werken der Künstlergruppe Monopteros Bamberg und ihrer Gäste von Pavillon zu Pavillon

www.bamberg.info


Für den Überblick: Webseiten, Apps und Broschüren

Den Überblick über die Veranstaltungsvielfalt in Franken behält man mit den Angeboten von FrankenTourismus. Auf der Webseite suchen User Veranstaltungen bequem nach Gebiet, Ort, Datum oder Thema

www.frankentourismus.de/veranstaltungen.


Die Fränkischen Städte sowie Frankens Gärten und Parke haben zudem ihren eigenen Webauftritt mit Veranstaltungstipps

www.die-fraenkischen-staedte.de, www.frankens-paradiese.de


Für unterwegs lädt man sich die dazu passenden Apps aufs Smartphone. Abgerundet wird das Serviceangebot durch die praktischen kostenlosen Broschüren wie „Die Fränkischen Städte – Reisetipps 2014“, „Parks & Gärten – Frankens Paradiese“ oder „Musikzauber Franken 2014“, die übrigens auch online als Blätterkataloge zur Verfügung stehen.

FrankenTourismus, Postfach 44 04 53, 90209 Nürnberg, info@frankentourismus.de, www.frankentourismus.de




+++++++ Update Mai ++++++++++

Kulturnächte, Wander-Events & Radurlaub

Die ersten Freilichttheater öffnen schon bald ihre Tore, attraktive Kulturnächte laden zum abendlichen Flanieren durch fränkische Städte, und Wander-Events wie der Frankenwald Wandermarathon machen auch notorischen Frischluftgegnern klar: Im Mai ist es Zeit für erlebnisreiche Unternehmungen im Freien, das Leben spielt sich wieder zunehmend draußen ab. Es gibt viel zu entdecken im Franken-Frühling!


Bild oben: Aschaffenburg, Mainpanorama mit Pompejanum


Natürlich ist auch das Radlerparadies Franken längst startklar für seine Fans. Die herrliche Natur in den 15 fränkischen Ferienlandschaften, vielfältige Kulturerlebnisse am Wegesrand und vor allem die ausgezeichneten Radwege in Franken machen eine Tour für Genussradler zum besonderen Vergnügen.

Mit „Rückenwind für pure Radlerlust – Auf Qualitätswegen und Thementouren im Urlaubsland Franken“ ist deshalb auch unser Feature überschrieben, das Ihnen die schönsten Routen und besten Radlertipps vorstellt. Wir wünschen Ihnen erlebnisreiche, sonnige Frühlingstage.


„Blaue Nacht“ zum Staunen und Träumen

Wenn am 3. Mai die Dämmerung über Nürnberg hereinbricht, verbreiten Laternen und Strahler auf Fassaden und Plätzen der Nürnberger Altstadt einen Schimmer in Blautönen. Bis teils nach Mitternacht öffnen mehr als 70 Museen, Kirchen, Galerien und Kultureinrichtungen ihre Pforten zu Führungen, Aktionen, Lesungen und Konzerten. Top-Attraktion sind Projektionen, etwa an der Rathausfassade und der Nürnberger Burg, sowie gut ein Dutzend Kunstinstallationen im öffentlichen Raum, die nur für diesen Anlass entstehen: Angehende Landschaftsarchitekten der TU München verwandeln den Hauptmarkt in einen Wald und den Historischen Rathaussaal verwandelt die Künstlerin Petra Krischke in einen Windpark. Der Vorverkauf für die Blaue Nacht-Tickets, die auch in Bahnen und Bussen des Verkehrsverbunds VGN gelten, läuft bereits

www.blauenacht.nuernberg.de


Eine Nacht für die Kultur

Zehn Museen laden am Vorabend des Internationalen Museumstages (17. Mai) zur 11. Regionalen Museumsnacht bis 23 Uhr ein. Das Europäische Museum für Modernes Glas im Schlosspark Rosenau in Rödental lädt ein, neue Facetten des Materials Glas zu entdecken. Höhepunkt ist eine akustische Glasperformance der amerikanischen Glaskünstlerin Carrie Fertig. Im Friedensmuseum Meeder berichtet der „Landsknecht Caspar Wank“ von seinen Erlebnissen im Dreißigjährigen Krieg, und die „Coburger Friedenskämpferin Anna B. Eckstein“ lädt zu einer Kostümführung ein. Antoine de Saint Exupery und sein kleiner Prinz werden im Heimatmuseum Seßlach lebendig. 20 Original-Lithographien des Dichters werden gezeigt. Im Zweiländermuseum Rodachtal in Streufdorf lebt die Geschichte an der Grenze zwischen Bayern und Südthüringen von der vorletzten Jahrhundertwende bis ins 21. Jahrhundert auf, besondere Aufmerksamkeit verdient die vier Jahrzehnte währende Trennung durch die innerdeutsche Grenze. Heimatgeschichte vermittelt das Heimatmuseum Jagdschloss Bad Rodach - Livemusik und Nachtwächterauftritt inklusive

www.museumsnacht-coburg-suedthueringen.de


Nachtschwärmer in Bayreuth unterwegs

Kulturbegeisterte Nachtschwärmer treffen sich am 17. Mai im nächtlichen Bayreuth. Bis 1 Uhr früh besteht die Möglichkeit, über 20 Museen und andere interessante Kulturorte in Bayreuth zu besichtigen. Über den alltäglichen Museumsbetrieb hinaus gibt es Sonderausstellungen, Führungen und Events. Ob man unter die Erde in die Felsenkeller der Bayreuther Katakomben steigt oder hoch hinauf auf den Schlossturm, durch die Prachträume des Neuen Schlosses flaniert oder sich in die exotischen Pflanzenwelten des Ökologisch-Botanischen Gartens locken lässt, es wird ein vielseitig kulturelles und künstlerisch anspruchsvolles Programm geboten. Außerdem gibt es wieder viel zum Anfassen und Mitmachen. Die Besucher können auf einer historischen Schreibmaschine üben, im Archäologischen Museum auf Schatzsuche gehen, in ein Ritterkostüm schlüpfen oder ihre eigenen Kunstwerke im Glashaus präsentieren. Ebenso gibt es ein Orgelkonzert von Regionalkantor Christoph Krückl in der Schlosskirche sowie ein geistliches Konzert in der Spitalkirche

www.museumsnacht.bayreuth.de


Bamberg-Kultstück seit zehn Jahren der Renner

„Licht und Schatten in Bamberg“ heißt der Publikumsrenner des Theaters der Schatten. Bambergs wechselvolle Geschichte wird in diesem Kultstück so spannend inszeniert, dass das Stück nun schon in der zehnten Saison erfolgreich läuft. Den Stoff dazu liefert Bambergs Geschichte selbst, gleichzeitig erscheint ein faszinierendes Abbild des vergangenen Jahrtausends. Der Lichtkünstler und Erzähler Norbert Götz beleuchtet diese ergreifende Chronik mit den Mitteln des modernen Schattentheaters: Reflexionen, Silhouetten und Lichtbrechungen sowie Ton-Einspielungen und Erzählpassagen wechseln sich im Reigen der Szenen ab und stellen einen live gespielten Bilderbogen von Gründung, Aufstieg und Blüte der Weltkulturerbe-Stadt dar. Der Zuschauer „durchlebt“ dabei eine Vorführung, in der Humor, Gänsehaut und Begeisterung garantiert sind. Erzählt wird all dies in der Katharinenkapelle auf dem Domplatz, dem ältesten Raum der Stadt: genau dort, wo einst alles begann. Live zu erleben ist das Stück vom 1. Mai bis 31. Oktober an fast allen Samstagen und Sonntagen

www.bamberg.info


Gipfeltreffen für Krimifans

Mehr als 250 Autorinnen und Autoren aus den deutschsprachigen Ländern geben sich beim Festival „Criminale“ vom 21. bis 25. Mai in Nürnberg, Fürth und weiteren Orten im Großraum Nürnberg ein Stelldichein und geben Kostproben sprudelnder Fantasie und geballter Erzählkraft. „Tatorte“ sind nicht nur Kulturtempel wie das Fürther Stadttheater und die Nürnberger Tafelhalle, wo beispielsweise Tatort-Kommissar Miroslav Nemec Klassiker wie Sherlock Holmes und Wachtmeister Studer zum Besten gibt. Das üppige Leseprogramm entführt das Publikum auch an reizvolle und ausgefallene Schau- und Hörstationen wie Flughafen und Tiergarten, die Hausbrauerei im Nürnberger Altstadthof, Firmen, Kirchen und Hotels. Zum Rahmenprogramm gehören Theateraufführungen, Kunstausstellungen, eine Spurensuche im Deutschen Spielearchiv Nürnberg, Themenabende zur Verbrechensaufklärung in Fiktion und Realität und eine Reihe im Filmhaus

www.die-criminale.de


Die Sammlungen der Herzöge

Das Naturkundemuseum im Coburger Hofgarten wird 100 Jahre alt. Der vom letzten Coburger Herzog Carl Eduard in Auftrag gegebene Bau wurde am Pfingstsonntag des Jahres 1914 eingeweiht. Die Sammlungen selber sind jedoch älteren Ursprungs und gehen zurück auf die Sammeltätigkeit des Coburger Herzogs Franz Friedrich Anton (1757 bis 1806). Aber fast wichtiger noch ist die Leidenschaft der jungen Coburger Prinzen Ernst und Albert, des späteren Herzogs Ernst II. und des späteren britischen Prinzgemahls Albert, dem Ehegatten der Queen Victoria. Das Naturkundemuseum Coburg gehört mit seinen gut 2.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu den größeren seiner Art und hat in Bayern den Rang eines Landesmuseums. Dem Jubiläum ist eine große Sonderausstellung gewidmet, die am 18. Mai eröffnet wird und dann bis Ende September besichtigt werden kann. Bereits am 4. Mai gibt es eine Sonderausstellung zum Thema „Klimawandel - Globale Herausforderung des 21. Jahrhunderts“. Zum Thema Klimawandel hält Dr. Eberhard Faust einen Vortrag am 26. Mai um 15 Uhr

www.naturkunde-museum-coburg.de


Einmal auf der Bayreuther Festspielbühne stehen 

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr laden die Bayreuther Festspiele auch dieses Jahr wieder zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Am 17. Mai wird das Festspielhaus von 13 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet sein. Dabei gibt es viele Informationen und ein breitgefächertes Unterhaltungsangebot für die Besucher. Unter anderem besteht die Möglichkeit, die Foyers, den Königsbau und den Zuschauerraum in Augenschein zu nehmen. Auch in den „mystischen Abgrund“, den berühmten Orchestergraben, dem der legendäre Klang im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel zu verdanken ist, dürfen sich Interessierte begeben. Höhepunkt des Besuchs ist es, einmal auf der Bayreuther Festspielbühne zu stehen. Schließlich gehört die High-Tech-Bühne mit ihrem 45 Meter hohen Bühnenhaus zu den größten Opernbühnen der Welt.

Infos: Tourist Information Bayreuth, Telefon 0921/88588, www.bayreuth-tourismus.de


Kreuzgangspiele widmen sich dem Thema Freiheit

Feuchtwangen (FR/1.144 Zeichen). Auf den Freiluftbühnen im beeindruckenden Kreuzgang an der Stiftskirche und im verträumten Nixel-Garten an der Stadtmauer laden die Kreuzgangspiele Feuchtwangen ab dem 25. Mai wieder zu zahlreichen sommerlichen Aufführungen ein. Für die 66. Spielzeit hat Intendant Johannes Kaetzler ein attraktives Programm auf die Beine gestellt, das sich dem Thema „Freiheit“ verschrieben hat. Alle Stücke untersuchen auf unterschiedliche Weise, was Freiheit bedeuten kann und sollte. Im Musical „Cabaret“ (Premiere am 11. Juni), das im Berlin der ausgehenden Zwanziger Jahre spielt, sehnen sich die Sängerin Sally Bowles und der Schriftsteller Cliff Bradshaw nach einem glücklichen Leben zu zweit, doch es kommt anders. Friedrich Schillers letztes Drama „Wilhelm Tell“, das am 18. Juni Premiere feiert, ist ein grandioses Schauspiel über Macht und Machtmissbrauch, über Demokratie und die nie verlöschende Sehnsucht der Menschen nach Freiheit. Das diesjährige Kinderstück, das Musical „Heidi“ nach dem berühmten Buch von Johanna Spyri (ab 25. Mai), dreht sich schließlich um ein bedrohtes freies Kinderleben in den Schweizer Bergen

www.kreuzgangspiele.de


Frühlings-Wochenende im romantischen Rothenburg

Auf ein frühlingshaftes Wochenende in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber lädt die Rothenburger Frühlings-Stadtmosphäre am 26. und 27. April ein. An diesen beiden Tagen versprechen Live-Musik, die Line-Dance Formation „Applejack“, Vorführungen verschiedener Rothenburger Vereine, eine Trachten-Modenschau sowie allerlei spaßige Aktivitäten für Kinder ein vergnügliches Wochenende für die ganze Familie. Autofans können auf dem Rothenburger Schrannenplatz während der „Autosphäre“ die neuesten Modelle bewundern, auf der Ge(h)WERBEschau im Rathausgewölbe präsentieren sich Rothenburger Firmen, und der Grüne Markt hinter dem Rathaus beherbergt an beiden Tagen einen kleinen Kunsthandwerkermarkt. Das österreichische Straßentheater „Irrwisch“ wird am gesamten Wochenende für schräge, freche und witzige Einlagen sorgen.

Programmflyer: Rothenburg Tourismus Service, Telefon 09861/404-800 www.tourismus.rothenburg.de


Das umfangreiche Werk des Malers Adalbert Hock 

Im Rahmen der 15. Aschaffenburger Kulturtage stellt die Kunsthalle Jesuitenkirche vom 18. Mai bis 7. September das umfangreiche Werk des Malers Adalbert Hock (1866 - 1949) in der Retrospektive „LebensRäume“ vor. Sie bezieht erstmals auch sein unbekanntes, gleichwohl sehr qualitätvolles Frühwerk der Jahre zwischen etwa 1890 und 1910 ein. In diesem Zeitraum orientierte sich Hock in seinen Gemälden am Stil der Münchener Malerschule, aber auch an der Salonmalerei des ausgehenden Jahrhunderts. Nach dem Akademie-Studium in München kehrte Hock in seinen Geburtsort Aschaffenburg zurück, wo er ein begehrter Auftragsmaler des Bürgertums wurde. Er blieb bis zu seinem Tod sowohl biographisch als auch künstlerisch eng mit seiner Heimatstadt verbunden. Davon zeugen die zahlreichen, in Privat- und Museumsbesitz noch erhaltenen Ansichten seiner Heimatstadt und ihrer Umgebung. Aus Anlass der Kulturtage zum 400-jährigen Schlossjubiläum ist in die Präsentation auch eine Auswahl an Werken eingebunden, die das majestätische Schloss Johannisburg thematisieren

www.museen-aschaffenburg.de


Der Frühling kommt mit Pauken und Trompeten

Mit dem traditionellen Osterkonzert auf dem Weinmarkt am 20. April (Beginn: 11.15 Uhr) beginnt für die Dinkelsbühler Knabenkapelle wieder die Saison der Freiluftauftritte (bei schlechtem Wetter im Schrannen-Festsaal). Nach der Winterpause präsentiert sich das musikalische Aushängeschild mit einem neuen Programm und besonders niedlichen Frühlingsboten: Traditionsgemäß werden im Rahmen des Konzerts die „Osterhäschen“ dem Publikum vorgestellt. Dabei handelt es sich um die jüngsten Mitglieder der Kapelle, die nach der Grundausbildung zum ersten Mal öffentlich auftreten – ein Ehrentag für die jungen Musiker genauso wie für ihre Familien. Die Dinkelsbühler Knabenkapelle ließ mit viel beachteten Auftritten im In- und Ausland aufhorchen. Die Buben ernten als Botschafter ihrer Heimatstadt stets begeisterten Applaus und viel Sympathie für ihr natürliches Auftreten. Dazu kommt die hohe musikalische Qualität der Kapelle, die in vielen Stilrichtungen zu Hause ist. Das Repertoire spannt einen Bogen von traditionellen Märschen über Evergreens und Schlager bis zu Rock- und Popmusik.

Infos: Touristik Service Dinkelsbühl, Telefon 09851/902440, www.dinkelsbuehl.de


Festival für grafische Literatur und Comic-Kunst

Der Internationale Comic-Salon Erlangen feiert vom 19. bis 22. Juni sein 30-jähriges Bestehen. Gegründet 1984, hat sich die Biennale längst zum größten und wichtigsten Festival für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum entwickelt und großen Anteil daran, dass der Comic auch in Deutschland als Kunstform anerkannt ist. Auf rund 15.000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche verbindet der Internationale Comic-Salon Erlangen in seinem Programm Kunst und Kommerz, Mainstream und Avantgarde, spiegelt die Vielfalt des Genres wider, zeigt Trends auf und ist Seismograph der Comic-Branche. Mittelpunkt ist die Comic-Messe mit rund 150 Ausstellern. Verlage, Agenturen, Handel und Hochschulen aus dem In- und Ausland präsentieren ihr Programm, zahlreiche Neuerscheinungen werden erstmals vorgestellt, weit über 300 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt zeichnen und signieren ihre Bücher

www.comic-salon.de


Kulturtage im Juliusspital

Konzerte, Theater, Kunst und eine „Musikalische Weinprobe“ präsentiert das Würzburger Weingut Juliusspital bei den 27. Kulturtagen vom 24. Mai bis 8. Juni. Am 25. Mai lädt das Juliusspital zum Jazzfrühschoppen mit dem Jens Wimmer Trio zu Jazz, Boogie und Swing ein. Am Abend gibt es World Music beim Open Air-Konzert mit Gitanes blondes im Park. Die vier Musiker entführen in die Welt der Gypsy- und Klezmermusik. Tango, Latin Jazz und einen Hauch Klassik präsentieren Las Sombras mit ihrem Programm Casino Tango Noir (1. und 2. Juni) in der Zehntscheune des Juliusspitals. Am 29. Mai wird es klassisch mit Werken von Beethoven, Schubert, Chopin und Liszt, präsentiert von dem renommierten Pianisten Florian Glemser im Gartenpavillon. Höhepunkt der Kulturtage ist die „Musikalische Weinprobe“ (5. Juni) in der Zehntscheune. Katalin Horvath singt Chansons von Edith Piaf, Andrej Mouline begleitet sie auf dem Akkordeon. Dazwischen werden acht ausgewählte Weine und ein Aperitif gereicht, Überraschungen inklusive. Theater macht Brigitte Obermeier vom Theater Sommerhaus in Sommerhausen in ihrer One-woman-Show „Verliebt, verlobt, verschwunden“ in der Zehntscheune (27. Mai). Umrahmt wird die Veranstaltungsreihe von der Kunstausstellung „Farbenlust“ von Ulrike Scheb im Gartenpavillon

www.juliusspital.de/weingut


„Jedermann“ bei den Clingenburg-Festspielen 

„Jedermann“ schallt es eindringlich aus dem Gemäuer der altehrwürdigen Clingenburg. Es ist Gott, der den Tod schickt, Jedermann vor das göttliche Gericht zu zitieren. Die Clingenburg hoch über Klingenberg am Main bietet eine herrliche Kulisse für den Klassiker und schafft eine einmalige Atmosphäre für diesen Stoff. Nach Vorbild eines mittelalterlichen Mysterienspiels schrieb Hugo von Hofmannsthal das Schauspiel, das durch die jährliche Festspielaufführung in Salzburg berühmt wurde. Nicht nur Personen, sondern auch Personifikationen von abstrakten Vorstellungen wie zum Beispiel der Mammon treten auf. „Jedermann - Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ feiert Premiere am 24. Juli. Alle Premierenbesucher sind zu einem kleinen Sektumtrunk eingeladen. Bis 3. August sind zehn Aufführungen geplant

www.clingenburg-festspiele.de
 

Auf den Schwingen des Barock

Die Verwüstungen des Dreißigjährigen Kriegs in der fürstbischöflichen Residenzstadt Eichstätt müssen schrecklich gewesen sein. Doch jedes Ende ist ein Anfang: Eichstätt stieg wie Phoenix aus der Asche – als Barockstadt, deren Leichtigkeit bis heute die Stadt prägt. Untrennbar damit verbunden ist der Hofbaumeister Jakob Engel, dessen Tod sich dieses Jahr zum 300. Mal jährt. Eichstätt gedenkt ihm mit einem „himmlischen Jubiläum” rund um sein bauliches Erbe – darunter die Fürstbischöfliche Residenz, Domherrnhöfe und ganze Straßenzüge. Sie sind die Kulisse für Eichstätts „barocken Veranstaltungsreigen“ vom „Musikfest Eichstätt – Alte Musik neu entdecken” (9. bis 11. Mai) über Konzerte im Spiegelsaal der Residenz bis zu Schauspielführungen sowie szenischen Lesungen oder Händels Barockoper „Acis and Galatea“ (18. Oktober). Auf eigene Faust entdeckt man Engels Bauten mit dem Flyer „Himmlischer Barock – Baumeister Jakob Engel”

www.eichstaett.de


Meisterhafter Kulturgenuss mitten im Grünen

Bad Staffelstein (FR/1.190 Zeichen). „Meisterhafte Stücke des Fränkischen Theatersommers“ zeigt das Brückentheater Bad Staffelstein in der neuen Spielzeit. Als wohl einziges Theater auf einer Brücke wurde die Sommerbühne auf einer überdachten Holzbrücke im idyllischen Kurpark vor fünf Jahren eröffnet und bietet neben der besonderen „Location“ ein durchaus anspruchsvolles Programm der Landesbühne Oberfranken. Ein Mix aus (musikalischen) Komödien, Kabarett, Musiktheater und Literaturabenden erwartet die Gäste mitten im Grünen. Zum Auftakt am 1. Mai wird die Liebeskomödie „Verliebt, verlobt, verschwunden“ gezeigt. Eine Woche später steht mit „Miriam – Ganz in Schwarz“ ein Theaterstück zwischen schwarzem Humor und Tiefsinn auf dem Spielplan. Es folgt am 22. Mai die heiter-satirische Kammeroper „Der Barbier von Sevilla tanzt auf Figaros Hochzeit“, und am 29. Mai gibt es bei „(K)ein Märchen aus uralten Zeiten“ Märchen zu erleben, wie man sie nie gehört hat. Der Juni bringt weitere Highlights mit Georg Kreislers musikalischer Komödie „Du sollst nicht lieben“ (5. Juni) und einer musikalischen Autobiographie Billie Holidays (19. Juni). Bis September sind weitere acht Aufführungen zu erleben

www.bad-staffelstein.de


Theaterfestival der fränkischen Mundart

Am 17./18. Mai gehen die 22. Gesamtfränkischen Mundarttheatertage in der Mehrzweckhalle der DJK in Kersbach bei Forchheim über die Bühne. Eingeladen sind Amateurtheatergruppen aus den drei fränkischen Bezirken sowie Autorinnen und Autoren, die in Mundart schreiben und spielen. Am Samstag präsentieren nach der offiziellen Eröffnung die Theatergruppen ihre jeweiligen Kurzstücke. Mit ihrem einzigartigen Fußtheaterstück „Der Fußmord und andere Liebesdramen“ sorgt Anne Klinge um 20 Uhr für Abwechslung zu den Inszenierungen der anderen Theatergruppen. Am Sonntag kommen ab 11.30 Uhr in einer Matinee die Autorinnen und Autoren der Mundart zu Wort, unter ihnen Reinhold Schmitt und Walter Tausendpfund, Helmut Haberkamm und Herrmann Hehn. Am Nachmittag werden die Theateraufführungen fortgesetzt. Insgesamt haben sich bisher acht Theatergruppen aus Franken angemeldet, darunter „Der Schauhaufen“ aus Kulmbach, „Der Theatervogel“ aus Bamberg, die „Walberla Bühne“ aus Kirchehrenbach, die „Bletsch'n Bühna“ aus Unterleinleiter, das „Forchheimer Brettla“, „Trampel und Schnößl“ aus Weisendorf und die Gruppe „Schau mer X“ aus Rothenburg o.d. T., in der Amateurschauspieler gemeinsam mit Menschen mit geistiger Behinderung auf der Bühne stehen. Natürlich ist auch die Theatergruppe der DJK Kersbach als Gastgeber mit von der Partie

www.forchheimer-kulturservice.de


Wo der Müller ein Fass aufmacht

Im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen in der Rhön stehen dieses Jahr zwei Großereignisse im Mittelpunkt: die offizielle Eröffnung des Deutschen Mühlentags am Pfingstmontag (9. Juni) und die Fertigstellung der Büttnerei (Fassbinderei), die als neues Museumsgebäude dem Publikum präsentiert wird. Als Verbindung zwischen den beiden Ereignissen und handwerklichen Themenfeldern lautet das Jahresmotto 2014 „Wo der Müller ein Fass aufmacht“. Eine ganze Reihe von themenbezogenen Veranstaltungen findet im Jahreslauf statt, darunter die regelmäßigen Themenführungen „Es klappert…“

www.freilandmuseum-fladungen.de


In Radwegkirchen inne halten

Die Ferienlandschaft Liebliches Taubertal von Rothenburg ob der Tauber bis Freudenberg am Main ist eine ideale Raddestination. Der Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim am Main wurde bereits vor fünf Jahren mit fünf Sternen ausgezeichnet. Zudem ist dieser Landstrich christlich geprägt, was zahlreiche Kirchen, Kapellen, Klöster, Bildstöcke und Heiligenfiguren dokumentieren. Jetzt hat die Evangelische Landeskirche Baden in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Liebliches Taubertal das Projekt „Radwegkirchen“ entwickelt. Das Angebot orientiert sich am Radwegklassiker. Dem Radweg wurden nahegelegene Kirchen zugeordnet, wobei sowohl Gotteshäuser des evangelischen als auch des katholischen Glaubens einbezogen wurden. In den Radwegkirchen können die Gäste inne halten, es liegen Gästebücher aus, um Gedanken zu formulieren und festzuhalten. Ebenso werden Hinweise auf Radservicestationen und zu Radwegen gegeben. In einigen der Häuser erhalten die Fahrradfahrer auch Erfrischungsgetränke

www.liebliches-taubertal.de


Ein Jugendtraum wird wahr

Den Jugendtraum vom Dampflokführer können sich Erwachsene im idyllischen Luftkurort Wirsberg am Fuße des Frankenwaldes erfüllen. In einem viertägigen Kurs vom 15. bis 18. Juli im Deutschen Dampflokomotivmuseum am Bahnhof Neuenmarkt/Wirsberg wird Eisenbahnnostalgie wieder lebendig und die Teilnehmer werden von sachkundigen Referenten des Museums in die Geheimnisse einer Dampflokomotive und in die Geschichte der Dampflokfahrten eingeweiht. Verständlich und ausführlich wird alles Wissenswerte über Funktion und Technik der Dampflokomotive vermittelt. Eine Museumsführung ergänzt die theoretischen Ausführungen an den rund 30 ausgestellten Dampfrössern. Höhepunkt ist das Aufrüsten, Einheizen und anschließende selbstständige Führen einer Schmalspur-Dampflok durch das Museumsgelände und die Übergabe des Hobby-Lokführer-Diploms. Im Pauschalangebot ab 290 Euro sind neben den Übernachtungen mit Frühstück die Kursgebühren und Materialkosten enthalten

www.wirsberg.de


Der Deutsche Orden im Fränkischen Seenland

Der Deutsche Orden war einst ein bedeutender Machtfaktor in Europa. Die „Ballei Franken“ war die mächtigste Provinz im Deutschen Orden, der Hauptsitz Ellingen im heutigen Fränkischen Seenland. Dieser ruhmreichen Vergangenheit gedenkt man dieses Jahr im Fränkischen Seenland mit einem Themenjahr. In den Westflügel des Deutschordensschlosses Ellingen, von 1216 bis 1789 Residenz des Landkomturs der Ballei Franken des Deutschen Ordens, laden im Themenjahr zwei Ausstellungen ein: „Die Geschichte des deutschen Ordens in Franken und im Preußenland“ (bis 30. Juni) und die Gemäldeausstellung „Auf den Spuren des Deutschen Ordens in Deutschland und Europa“ (1. Juli bis 31. Dezember). Dem Deutschen Orden verdankt auch Wolframs-Eschenbach seine schönsten Sehenswürdigkeiten. Im Alten Rathaus ist das „Museum Wolfram von Eschenbach“ untergebracht, das bis 30. September die Sonderausstellung „Der Deutsche Orden in Eschenbach“ zeigt. Auch bei zwei Konzerten nähert man sich den Spuren des Deutschen Ordens in Ellingen: Das Jahreskonzert der Deutschordenskapelle (3. Mai) findet im Innenhof des Deutschordensschlosses statt. In die Schlosskirche lädt das Schlosskonzert des Ellinger Musiksommers (13. Juli). Ein Höhepunkt im Deutschordensjahr wird die Oldtimerrallye am 12. Juli mit Start und Ziel in Wolframs-Eschenbach und Mittagspause in Ellingen

www.fraenkisches-seenland.de/2014


Trachten locken ins Bamberger Land

Am Muttertags-Wochenende (10./11. Mai) öffnet im Bauernmuseum Bamberger Land in Frensdorf der 18. Oberfränkische Trachtenmarkt seine Türen. Die Besucher erwartet an den Ständen eine große Auswahl an Stoffen, Kurzwaren und Schnittmustern für die eigene Tracht. Die Vorführung alter Handwerkstechniken wie Perlenstickerei oder Filzen ist Ideenquell für Hobbyschneider/innen. Neben den traditionellen Handarbeiten stehen Accessoires wie Hüte, Schmuck und Taschen zum Kauf. Volksmusik-Liebhaber werden fündig in Sachen Musikinstrumente sowie Liedgut und Notenblätter mit authentischen Weisen, zudem gibt es eine große Auswahl an kulinarischen Spezialitäten der Region

www.bauernmuseum-frensdorf.de


Unterwegs zu Quellen, Mühlen und Wassermännern

Die Mittelfrankenbahn der DB Regio lädt Wanderer wieder zu erlebnisreichen Streifzügen durch märchenhafte Felslandschaften, faszinierende Täler und schattige Wälder im Großraum Nürnberg ein. Ausgehend von verschiedenen Bahnhöfen am Streckennetz der Mittelfrankenbahn begleitet eine Naturführerin Wanderer mit fabelhaften Geschichten rund um die Gegend und interessanten Informationen zu Flora und Fauna. Sechs abwechslungsreiche Touren stehen auf dem Programm. Die Reihe startet am 26. April mit der Tour „Von der Pegnitz zur Steinernen Stadt“: Diese spannende Wanderung ab Bahnhof Neuhaus (Pegnitz) erschließt den Teilnehmern die faszinierende Welt des Naturparks Fränkische Schweiz – mit sprudelnden Quellen, malerischen Trockentälern, seltenen Pflanzen und versteckten Höhlen. Bei der Wanderung „Von Mühlen und Wassermännern“ ist Wasser das herausragende Thema: Das liebliche Aurachtal mit seinen Mühlen prägt diese Sommerwanderung, die zur Ruine Schauerberg führt. Die Wahrscheinlichkeit, hier einer Quell-Nixe oder einem Wassermann zu begegnen, ist besonders groß. DB Regio Franken lädt alle Wanderer, die mit einem gültigen Bahn-Ticket wie dem Bayern-Ticket anreisen, zu den Touren ein. Andernfalls kostet jede Tour neun Euro für Einzelreisende und 15 Euro für Familien

www.bahn.de/regio-franken


„Altmühltaler Lamm“ erleben

Von Gourmets und Landschaftsschützern gleichermaßen geschätzt: Im Naturpark Altmühl erhält man durch das Projekt „Altmühltaler Lamm“ die Tradition der Hüteschäferei lebendig. Dadurch schützt man die landschaftstypischen Wacholderheiden vor dem Verbuschen und gewinnt eine wohlschmeckende Spezialität für die Regionalküche. Wenn im Frühling die Herden ihr Winterquartier verlassen und auf die Sommerweiden ziehen, ist das ein Grund zu feiern, ein ganzes Wochenende lang: beim „Altmühltaler Lamm“-Auftrieb in Mörnsheim vom 17. bis 18. Mai – mit fast tausend Lämmern und Schafen, Schäfer- und Handwerkermarkt, Kinderaktionen und natürlich feinen Schmankerln vom Lamm.

Infos: Markt Mörnsheim, Telefon 09145/83150 (www.moernsheim.de; www.altmuehltaler-lamm.de).


Auf und nieder, immer wieder beim Kult-Marathon

Ein Tag, 42 Kilometer, 450 Wanderwütige und 2.500 Höhenmeter rauf und runter – am 10. Mai lockt der Frankenwald Wandermarathon zum dritten Mal Aktive durch die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft. Über ein Dutzend Erlebnisstationen wie die „Frankenwald-Weiber“, exotische Vertreter aus den Hochanden oder eine Wanderer-Fanmeile unterhalten die Teilnehmer aus ganz Europa – für die Rundumverpflegung von früh bis spät ist ebenfalls gesorgt. Die Strecke führt in diesem Jahr durch das Obere Rodachtal, die Flößer- und Klöppelregion mit Start in Nordhalben, über Wallenfels und Steinwiesen. Ausgestattet mit dem Roadbook starten Wanderer nach einem kräftigen Frühstücksbuffet gemeinsam am Samstagmorgen um 7 Uhr. Je nach Tempo sind sie zehn bis vierzehn Stunden unterwegs und umrunden unter anderem Bayerns größte Trinkwassertalsperre, die Ködeltalsperre. Passend zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls kommen auch die Teilnehmer in der Nähe des „Dreiherrensteins“ an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze ohne Passierschein nicht weiter. Zwischendurch laden lustige, überraschende und anschauliche Stopps zum Verweilen und sorgen für Motivation. Damit kein Teilnehmer „auf der Strecke“ bleibt, gibt es mehrere Shuttle-Punkte, um von dort zur nächsten Station weiter oder zum Zielort zu fahren

(www.frankenwald-tourismus.de).


14. Biker-Event in Kulmbach

Am 26./27. April geht es auf zur Motorradsternfahrt nach Kulmbach, die „heimliche Hauptstadt der Biker“. Das größte Motorradtreffen Süddeutschlands wird zum vierzehnten Mal von der Polizei, dem Bayerischen Innenministerium und der Kulmbacher Brauerei auf die Beine gestellt. Auf dem Festgelände der Kulmbacher Brauerei versprechen Stunts, Motorradakrobatik, Biergarten und ein Kinderland viel Abwechslung. Für Gänsehaut-Feeling sorgen neben dem Motorradkorso durch die Innenstadt bekannte Motorrad-Freestyler mit ihren spektakulären Sprüngen. Am Sonntagmorgen starten die Motorradfahrer aus allen Himmelsrichtungen Bayerns, um sternförmig nach Kulmbach einzufahren. Gegen Mittag wird der Konvoi in der Innenstadt erwartet

www.kulmbach.de; www.motorradsternfahrt.de


Clever sparen mit der Erlebnis-Card

Die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz hilft dabei, die Urlaubskassen ihrer Gäste zu schonen, und bietet die Erlebnis-Card 2014 an. Damit erhalten Reisende diverse Vergünstigungen auf Eintrittspreise zu Burgen, Höhlen, Museen und Co. Mit der E-Card sparen Übernachtungsgäste zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth Eintrittsgelder oder Benutzungsgebühren in Höhe von mindestens zehn Prozent des Normalpreises. Ausgewählte Einrichtungen gewähren sogar einen noch höheren Rabatt oder vergeben anstatt der Erwachsenen- die Familien- oder Kinderkarte. Ermäßigung gibt es zum Beispiel bei den schönsten Burgen der Fränkischen Schweiz, den drei Schauhöhlen Sophien-, Teufels- und Binghöhle, zahlreichen Museen, Freizeit- und Wildparks, bei der Fahrt mit der Museumsdampfbahn oder Stadtführungen. Auch Freizeitangebote wie Angeln, Bootstouren, Minigolf, Golf oder Hallen- und Freibad-Eintritte gibt es mit der E-Card zu günstigeren Preisen. Ebenfalls bieten die Fahrrad-Verleihstationen Räder günstiger an

www.fraenkische-schweiz.com


Deutschlands erster Natur-Heilwassersee öffnet wieder

Die neue Badesaison beginnt in Deutschlands erstem Natur-Heilwassersee der FrankenTherme in Bad Königshofen. Pünktlich zu Ostern können die Gäste das bis auf 30 Grad erwärmte naturbelassene Mineralheilwasser der Regiusquelle wieder genießen. Die Wirkung des Naturheilwassers auf die Haut ist unstrittig, selbst Menschen mit Hautproblemen wie Neurodermitis erfahren Linderung. Traditionell werden die beiden Heilquellen „Urbani“ und „Regius“ der FrankenTherme bereits seit Jahrzehnten bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Rheumatischen Formenkreises eingesetzt. In Verbindung mit der kostenlosen Wassergymnastik gibt es kein besseres, „nebenwirkungsfreies“ Heilmittel – im See kommt außerdem die Wirkung auf die Haut hinzu. Eine natürliche Aufbereitung vom Wasser in Schwimmteichen gibt es schon mehrfach, aber bei einem Heilwasser mit seiner originalen Zusammensetzung aller Mineralien ist dies hierzulande immer noch einmalig. Das Heilwasser wird gereinigt über Bio- und Pflanzenfilter und kommt ohne Chemie aus

(www.frankentherme.de).


Rückenwind für pure Radlerlust – Auf Qualitätswegen und Thementouren in Franken

Fünf-Sterne-Touren „MainRadweg“ und „Liebliches Taubertal – der Klassiker“ / Flussgenuß auf dem „Tauber Altmühl Radweg“ / Routen für Genießer und Geschichtsfans / Qualitätsroute Radfernweg „Romantische Straße“ / Singletrails und Funparks für Mountainbiker / Service von der Planung bis zum Ziel

Sonne, frisches Grün und milde Luft: Mit den ersten warmen Frühlingstagen beginnt die Radelsaison in Franken. Entspannt am Flussufer, sportlich durch die Mittelgebirge oder erlebnisreich von einem Städtehöhepunkt zum nächsten – auf vielfältigen Routen sind die Radler jetzt wieder in den 15 abwechslungsreichen fränkischen Urlaubslandschaften unterwegs. Auf die Qualität der Strecken ist Verlass: Der „MainRadweg“ und der Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ sind mit fünf Sternen die deutschen Top-Routen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), insgesamt sieben fränkische Radwanderwege sind als Qualitätswege ausgezeichnet. Dazu kommen regionale Themenrouten, gemütliche Familientouren, Mountainbike-Strecken – und immer wieder neue Entdeckungen.


Unterwegs auf den besten Radwegen Deutschlands

Für die Bewertung der Radwege überprüft der ADFC zehn Kriterien; nur zwei Strecken in Deutschland sind in allen Bereichen top und wurden mit der Höchstnote von fünf Sternen ausgezeichnet: Rund 600 Streckenkilometer Fahrvergnügen bietet der „MainRadweg“, die erste Fünf-Sterne-Strecke Deutschlands. Von den Quellen bis zur Mündung führt der Weg am Ufer der „fränkischen Lebensader“ entlang – auf einer eigenen, gut ausgebauten Trasse, fast durchgängig steigungsfrei und mit vielen Gelegenheiten für gemütliche Pausen auf traditionellen Bierkellern, in urigen Winzerdörfern und zauberhaften Fachwerkstädtchen. Vielfältige Naturlandschaften, aber auch eindrucksvolle Städte wie Bayreuth oder Kulmbach, Bamberg, Schweinfurt, Würzburg und Aschaffenburg liegen auf der Strecke. Dass die Qualitätsroute viele Fans unter den deutschen Radlern hat, zeigt jedes Jahr auch die Radreiseanalyse des ADFC: Aktuell belegt der „MainRadweg“ Platz zwei unter den beliebtesten Strecken Deutschlands

(www.mainradweg.com).


Zu Recht als „Der Klassiker“ bekannt ist der ebenfalls mit fünf Sternen prämierte Radweg „Liebliches Taubertal“. In Wertheim am Main, zu Füßen der eindrucksvollen Burg Wertheim, startet die Tour tauberaufwärts und führt über Kloster Bronnbach nach Tauberbischofsheim. Zwischen Fluss und Weinbergen verläuft die Strecke vorbei an traditionellen Weingütern. Orte wie das Heilbad Bad Mergentheim oder Weikersheim mit seinem Renaissanceschloss laden zum Halt ein, bevor es vorbei an alten Mühlen durch das immer enger werdende Tal auf die Mittelalterstadt Rothenburg ob der Tauber zu geht

(www.liebliches-taubertal.de).


Am blauen Band von Frankens Flüssen

Für Flussgenießer muss in Rothenburg ob der Tauber nicht Schluss sein: Auf dem „Tauber Altmühl Radweg“ setzen sie ihre Tour durch das Tourismusgebiet Romantisches Franken fort. Im Naturpark Frankenhöhe gilt es zunächst ein paar Steigungen zu bewältigen – ansonsten verläuft die Strecke fast durchgängig eben und ermöglicht entspannten Radelspaß auch für Familien. Bald ist am Hornauer Weiher die Quelle der Altmühl erreicht, später weist die auf einem Bergkegel weithin sichtbare Burg Colmberg den Weg. In Ornbau ziehen die historischen Stadtmauern den Blick auf sich, bevor das Glitzern weiter Wasserflächen den Radlern verkündet, dass sie nun das Fränkische Seenland erreicht haben. Entspannt fahren sie am Ufer des Altmühlsees entlang, Naturfreunde statten der artenreichen Vogelinsel einen Besuch ab. In Gunzenhausen begegnet man den ersten römischen Spuren: Die Stadt liegt direkt auf dem Limes, der antiken Grenze des Imperium Romanum und heutigen UNESCO-Weltkulturerbes.

Zwischen Wiesen und Feldern geht es dem Naturpark Altmühltal entgegen. Über die Thermenstadt Treuchtlingen verläuft die Tour vorbei an steil aufragenden Kalkfelsen auf der Trasse des beliebten „Altmühltal-Radwegs“ der Barockstadt Eichstätt entgegen. Auf der Weiterfahrt begegnen die Radler immer wieder den Spuren der mächtigen Eichstätter Fürstbischöfe, der Römer und sogar der geheimnisvollen Kelten: Das letzte Wegstück entlang des Main-Donau-Kanals zwischen Dietfurt und Kelheim führt durch den Archäologiepark Altmühltal mit 18 spannenden Stationen, die die Vor- und Frühgeschichte lebendig werden lassen. In Kelheim geht man samt Fahrrad an Bord eines Schiffes und erkundet den Donaudurchbruch mit seinen fast senkrecht aufragenden Felswänden – ein krönender Abschluss für eine erlebnisreiche Tour

(www.tauber-altmuehl-radweg.de).


Kaiserlich radeln

Dass Frankens Flüsse echte Wegweiser zum Radelgenuss sind, erlebt man nicht nur an Main, Tauber oder Altmühl. Von der Kaiserburg zum Kaiserdom führt die Tour auf dem „RegnitzRadweg“: Nürnberg und Bamberg sind die Eckpunkte der Strecke durch das Flusstal der Regnitz. Die Radler haben die Wahl zwischen der 85 Kilometer langen Talroute und der 75 Kilometer langen Kanalroute, die am Ufer des Main-Donau-Kanals verläuft. Beide lassen sich auch zu einer erlebnisreichen Rundtour verbinden

(www.regnitzradweg.de).


Vier ADFC-Sterne trägt die Strecke des „RegnitzRadwegs“, ebenso wie der „Aischtalradweg“, der in Rothenburg ob der Tauber startet. Insgesamt 117 Kilometer durch den Naturpark Frankenhöhe und die Landschaftsidylle des Aischgrunds liegen hier vor den Radlern. Zum Zwischenstopp lädt Bad Windsheim mit seiner Therme und dem Fränkischen Freilandmuseum ein. Die nächste Einkehrmöglichkeit ist entlang der Strecke niemals weit, schließlich führt die Tour aus den fränkischen Weinanbaugebieten mitten ins „Bierland“ des Aischgrunds mit seinen schattigen Bierkellern unter alten Bäumen. Ziel ist die UNESCO-Welterbestadt Bamberg

(www.aischtalradweg.eu)


Auf Bädertour in der Rhön

Die Rhön steht für naturbelassene Mittelgebirgslandschaften und gesunde Badetradition. Beides lässt sich wunderbar auf den abwechslungsreichen Radwanderwegen der Gegend „erfahren“. Bei der Tour „Vom Main zur Rhön“ sind die Radler überwiegend in den steigungsarmen Flusstälern unterwegs und haben gleich fünf Heilbäder als Zwischenstopp zur Auswahl: das mondäne Bad Kissingen, Bad Bocklet, Bad Neustadt, Bad Königshofen und Bad Brückenau. Außerdem liegt mit Hammelburg die älteste Weinstadt Frankens auf der vom ADFC mit vier Sternen zertifizierten Strecke

(www.vom-main-zur-rhoen.de).


Wer es sportlicher mag, gelangt auf einer weiteren Vier-Sterne-Tour, dem „Rhönradweg“, ebenfalls nach Hammelburg. Dieser Weg führt von Bad Salzungen im Norden nach Hammelburg im Süden mitten durch das Biosphärenreservat Rhön. Ein knackiger Anstieg bringt die Radler zu Beginn der 180 Kilometer langen Strecke ins Naturschutzgebiet „Lange Rhön“. Die Belohnung für die Anstrengung sind wunderbare Aussichten. Hochflächen, Moore und alte Ortschaften begleiten anschließend die Tour

(www.rhoen.de).


Sterneroute an der Romantischen Straße

Seit 2013 ist Franken zudem um eine weitere ADFC-Sterneroute reicher: Der Radfernweg „D9 Romantische Straße“ darf sich mit drei Qualitätssternen schmücken. Die „Romantische Straße“ gehört zu den beliebtesten Ferienstraßen Deutschlands – aber viele wissen gar nicht, dass man diese Traumstrecke auch mit dem Fahrrad erkunden kann. Auf rund 170 Kilometern verläuft die Strecke fernab der Autoroute durch Franken, vom Fränkischen Weinland über das Liebliche Taubertal bis ins Romantische Franken. Die Tour beginnt in Würzburg – mit der UNESCO-Welterbestätte Residenz, der Alten Mainbrücke und den traditionellen Weingütern ein herrlicher Ausgangspunkt. Weiter geht es über die Mittelalterstadt Rothenburg ob der Tauber und über Feuchtwangen in die ehemalige Reichsstadt Dinkelsbühl. Von hier aus führt der Radfernweg über die Grenzen Frankens hinaus durch Schwaben weiter auf die Alpen zu

(www.frankentourismus.de/qualitaetsradwege)


Nach der Radtour schmeckt’s noch besser

Die ganze Vielfalt Frankens breitet sich vor den Radlern auch auf abwechslungsreichen Themenrouten aus. Lust auf Genuss machen Routen wie die „Brauereien- und Bierkellertour“. Bei dieser Rundtour um Bamberg liegen mehr als 80 Privatbrauereien und Bierkeller auf der Strecke – schließlich hat die Region die weltweit größte Brauereiendichte. Und da man von vielen Orten entlang der Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Rückweg antreten kann, steht dem Genuss nichts im Wege

(www.oberfranken.de).


Ein Tipp für Weingenießer ist der „Abt-Degen-Weintal-Radweg“: Diese 71 Kilometer lange Runde startet in Eltmann und führt in zwei Schleifen durch die Weinberge zu beiden Seiten des Mains. Zeil am Main, Haßfurt und Königsberg gehören unter anderem zu den Stationen (www.abt-degen-weintal.de). Bier- und Weingenuss lassen sich aber auch ganz wunderbar verbinden, etwa auf dem „2FrankenRadweg“, der von der Weinstadt Würzburg in die Biermetropole Bamberg führt. Kulturelle Höhepunkte wie das Zisterzienserkloster Ebrach stehen den kulinarischen Highlights entlang des Wegs in nichts nach

(www.region-main-steigerwald.de).


Römer, Ritter und industrielle Revolution

Kultur zelebriert man in Franken schon immer vom Feinsten, und besonders spannend sind die antiken Spuren der Römer. Ein eindrucksvolles Zeugnis ihrer Zeit ist der Limes, die ehemalige Grenze zum freien Germanien, der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Ihm folgen Radler auf dem „Limes-Radweg“ vom Fränkischen Seenland aus über Gunzenhausen und Weißenburg i. Bay. durch den Naturpark Altmühltal bis nach Kelheim. Kastelle, Museen und Thermen laden zu Zwischenstopps ein

(www.limesstrasse.de).


In eine andere Zeit entführen die mächtigen Burgen und prachtvollen Schlösser, die vielerorts auf den Anhöhen thronen. Ihnen begegnen Radler auf dem „Burgenstraßen-Radweg“. Diese Fernroute von Mannheim nach Prag verläuft über Rothenburg ob der Tauber, die Rokoko-Stadt Ansbach und die Goldschlägerstadt Schwabach nach Nürnberg. Über Forchheim geht die Tour nach Bamberg und weiter gen Norden. Das Obere Maintal-Coburger Land mit der Veste-Stadt Coburg zieht vorbei, Mitwitz mit seinem Wasserschloss, Kronach und Kulmbach im Frankenwald sind weitere Stationen. Die Festspielstadt Bayreuth ist ein Höhepunkt, bevor die Radler in die Naturlandschaft des Fichtelgebirges eintauchen

(www.burgenstrasse.de).


Ein ganz anderes, neueres Kapitel der Geschichte beleuchtet der „Radweg Industriegeschichte“ im Nürnberger Land entlang der Pegnitz und der Schnaittach zu historischen und modernen Gewerbestandorten. Eine Station ist zum Beispiel das Industriemuseum in Lauf a.d. Pegnitz. Durch verschiedene Routen, die insgesamt rund 80 Kilometer umfassen, lässt sich die Tour flexibel zusammenstellen

(www.frankenalb.de).


Mountainbike-Hochgefühl im Mittelgebirge

Sportliche Radler und Mountainbiker zieht es in die fränkischen Mittelgebirge. Hier finden sie nicht nur vielfältige, speziell angelegte Trails, sondern auch faszinierende Naturlandschaften. So führt sie der Weg durch die bizarren Felslabyrinthe des Fichtelgebirges, auf die offenen Hochflächen der Rhön und in die tiefen Wälder des Spessart-Mainlands. Parcours wie die „Bike Fun Trails am Döbraberg“ im Frankenwald oder der „Bike Funpark am Ochsenkopf“ im Fichtelgebirge bieten Spaß und Übungsmöglichkeiten für die Biker. Im „Bikewald Spessart“ wartet ein 875 Kilometer langes Streckennetz auf Naturliebhaber. Gut biken lässt es sich auch in der Fränkischen Schweiz zwischen Flusstälern und schroff aufragenden Felsen. Die schönsten Trails und Abfahrten des Gebiets lernen Gäste auch auf geführten Mountainbiketouren kennen

(www.frankentourismus.de/mountainbiken).


Radler, die es lieber gemütlich angehen lassen und große Anstrengungen vermeiden wollen, entdecken das Radelparadies Franken mit E-Bikes: Rund um die Fahrräder mit Hilfsmotor ist ein dichtes Servicenetz entstanden, das Verleih- ebenso wie Reparatur- und Akkuwechselstationen einschließt. Auch viele Gastgeber stellen bereits E-Bikes für ihre Gäste bereit

(www.frankentourismus.de/e-bike).


Begeisterung auf zwei Rädern

Die Franken sind ein geselliges Volk, und auch beim Radeln tun sie sich gern mit Gleichgesinnten zusammen. Deshalb laden von Frühling bis Herbst zahlreiche Aktionstage zum Mitradeln ein. Ein Klassiker ist dabei die Familien-Veranstaltung „Erlanger Rädli“, die jedes Jahr am 1. Mai stattfindet. Quer durch Erlangen gibt es entlang verschiedener Routen an zahlreichen Stationen einiges zu entdecken – vom Quiz übers Kinderschminken bis zur Tombola und Probefahrten in einer Seifenkiste. Sport und Spaß verbindet auch die Radltour des Bayerischen Rundfunks, für die sich jeden Sommer mehr als 1.000 Teilnehmer in den Sattel schwingen. Bereits zum 25. Mal ziehen die Radler vom 2. bis 9. August 2014 durch Bayern und machen natürlich auch in Franken Station. Radsportfans zieht es vom 2. bis 3. August 2014 nach Stockheim bei Kronach zum Frankenwald-Radmarathon. Eine Radsportmesse, viel Musik und ein Kinderprogramm sowie verschiedene Strecken für jeden Leistungsanspruch warten auf die Besucher. In Nürnberg sind dann am 1. Juni 2014 die Profis beim Radrennen „Rund um die Nürnberger Altstadt“ zu Gast.

(www.frankentourismus.de/veranstaltungen).


Service für entspannten Radurlaub

Auf ein herzliches Willkommen können sich Radler in Franken ohnehin verlassen: Fast 400 fahrradfreundliche Gastbetriebe, die das „Bett+Bike“-Siegel des ADFC tragen, stehen zur Verfügung. Sie bieten Radwanderern die Möglichkeit, ein Zimmer nur für eine Nacht zu buchen, verfügen über Fahrrad-Abstellplätze und versorgen die Gäste auch mit Kartenmaterial und einem kräftigen Frühstück. Bei manchen Anbietern gehört der Gepäcktransport mit zum Service

(www.frankentourismus.de/fahrradfreundliche-gastgeber).


Die Anreise gestaltet sich ebenfalls unkompliziert. Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) bietet den Radlern nicht nur Mehrzweckabteile, in denen die Fahrräder verstaut werden können, sondern auch günstige Tickets. Vom 1. Mai bis 1. November 2014 sind in Franken zusätzlich drei VGN-Freizeitbus-Linien mit Fahrradanhänger unterwegs: der „Brombachsee-Express“ (Linie 605), der „Steigerwald-Express“ (Linie 990) und der „Kanal-Altmühl-Express“ (Linie 510). Mit der neuen „Tour de Franconie“, einer große Frankenrundfahrt in einzelnen Etappen, hat der VGN zudem einen ganz besonderen Tipp im Angebot

(www.vgn.de).


Entlang des „MainRadwegs“ werden die Räder teilweise kostenlos befördert: Der „Rad-Wander-Express Frankenland“ der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) ist vom 5. April bis 19. Oktober 2014 samstags, sonntags und an vielen Feiertagen zwischen Aschaffenburg, Lohr a. Main, Gemünden a. Main, Schweinfurt, Haßfurt und Bamberg unterwegs (www.beg.bahnland-bayern.de). Zudem sorgt die Deutsche Bahn mit günstigen Tickets für eine komfortable An- und Abreise im bayerischen und hessischen Teil des „MainRadwegs“ (www.bahn.de). Im Lieblichen Taubertal ist der Fahrradtransport zwischen Wertheim und Crailsheim ebenfalls inklusive: Hier verkehren die Taubertäler Radwanderzüge. Außerdem stehen für Radler die Fahrradbuslinien von Frankenwald-mobil und Fichtelgebirge-mobil vom 1. Mai bis 3. Oktober 2014 an Wochenenden und Feiertagen zur Verfügung. Im Naturpark Altmühltal verkehren die Freizeitbusse mit Fahrradanhänger im Naturpark Altmühltal den Sommer über teilweise sogar werktags.


Tourenplanung leichtgemacht

FrankenTourismus unterstützt die Radurlauber zusätzlich mit praktischem Service: Infomaterial zum Radeln in Franken, Servicehefte zum „MainRadweg“, „Tauber Altmühl Radweg“ und „RegnitzRadweg“ sowie Webseiten mit Karten, Gastgebern und aktuellen Tipps gehören zum Angebot. Unterwegs weisen Apps schnell den Weg zum nächsten Gasthaus oder zur nächsten E-Bike-Ladestation.


FrankenTourismus, Postfach 440453, 90209 Nürnberg, info@frankentourismus.de, www.frankentourismus.de/radfahren



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Bootstour, Jazztime & Fünf-Seidla-Steig: Neues aus Franken mit Veranstaltungen im April

März 2014: Nun nimmt der Frühling Fahrt auf, und Frankens Ferienlandschaften haben zum Saisonauftakt und zum bevorstehenden Osterfest vielfältige Feste und Märkte vorbreitet und attraktive Pakete geschnürt. Die milde Luft und die erwachende Natur verlocken jetzt zu erlebnisreichen Ausflügen und Reisen. Nichts wie raus in den Frühling!

Schon bald ist es auch warm genug für eine Bootstour auf dem Main durch traumhafte Naturlandschaften. Der Tourismusverband Franken hat jetzt eine Broschüre zum Wasserwandern auf der „fränkischen Lebensader“ aufgelegt, eine beschauliche Urlaubsform mit jeder Menge Gelegenheit zum Entdecken und Genießen.

Aber auch mit dem Wohnmobil oder dem Motorrad lässt sich Franken auf ganz individuelle Weise erleben. Gut ausgestattete Caravan- und Wohnmobilstellplätze in herrlicher Lage und motorradfreundliche Gastgeber garantieren für erstklassigen Reisekomfort. Die schönsten Touren und besten Tipps haben wir in unserem Feature „Franken, wo es am schönsten ist“ für Sie zusammengestellt


Zentrum mönchischer Schreib- und Braukunst

In der Geschichtsreihe „Erlesene Jahrhunderte“ von „AGIL – Büro für angewandte Archäologie“ rückt am 20. März der Michelsberg mit seiner prächtigen Klosteranlage in den Fokus einer Veranstaltung. Das Benediktinerkloster St. Michael, 1015 auf Anraten von Bambergs Gründer Kaiser Heinrich II. gegründet, dominiert mit seinem mächtigen Gebäude den Michelsberg. Dort verfasste Abt Frutolf von Michaelsberg eine vielbeachtete Fastenpredigt und die berühmte „cronaca“, die umfassendste Chronographie des frühen Mittelalters. Das Geschichtsfestival präsentiert auf dem Michaelsberg eine Einführung in das 12. Jahrhundert sowie einen Rundgang über die geschichtsträchtige Klosteranlage. Danach kann man im Theater am Michaelsberg eine kabarettistische Fastenpredigt live erleben, und getreu dem Grundsatz „Flüssiges bricht Fasten nicht!“ lockt anschließend ein Fassanstich in der Brauerei Ambräusianum. An das Motto „Fasten, aber nicht dursten“ hielten sich schon die Mönche des Mittelalters, wenn sie für die Fastenzeit ein stärkeres, nahrhafteres Bier brauten. Das prägte Bamberg maßgeblich: Schließlich waren es die Mönche, die das Brauwesen voranbrachten. So wird auch heute noch in Bamberg – dank der Fasten- und Starkbiere der Bamberger Brauereien – bis Ostern gefastet, aber sicherlich nicht gedurstet

www.bamberg.info


DB-Museum erweitert Dauerausstellung

Im Nürnberger DB-Museum gelangen die Besucher beim Streifzug durch die Geschichte der Eisenbahn in Deutschland künftig bis in die Gegenwart und darüber hinaus: Auf rund 250 Quadratmetern zeichnet ab April eine neue Abteilung der Dauerausstellung die jüngsten 25 Jahre nach – mit der Zusammenführung von Bundes- und Reichsbahn in West- und Ostdeutschland und der Reform, die aus dem Staatsbetrieb ein privatwirtschaftliches Unternehmen gemacht hat. Schaustücke, Inszenierungen und Projektionen veranschaulichen wesentliche Etappen und den Ausbau zum Mobilitätskonzern. Eine Multimedia-Show lässt erahnen, wohin die Reise geht. In den Sommermonaten bietet das Museum wieder Dampfzugfahrten von Nürnberg nach Fürth mit dem historischen „Adler“-Nachbau an

www.dbmuseum.de


Glasobjekte im Wettbewerb

Zum vierten Mal wird in diesem Jahr der Coburger Glaspreis ausgelobt. Der bedeutendste europäische Wettbewerb der internationalen Kunst aus Glas zeigt in einer Gesamtschau aktuelle Strömungen und Tendenzen der modernen Kunst. Vom 13. April bis 14. September werden in den Kunstsammlungen der Veste Coburg Werke von über 150 Künstlern aus 26 Nationen gezeigt, die von einer internationalen Jury ausgewählt werden. Zu sehen sind traditionell geblasene und geschmolzene Arbeiten aus Glas, Glasbilder, Skulpturen und Wandobjekte, aber auch Neonarbeiten, Installationen und konzeptionelle Kunstwerke. In den letzten Jahren hat sich der Wandel vom Gefäß aus Glas hin zu Skulptur und Installation beschleunigt. Parallel zur großen Ausstellung auf der Veste Coburg werden im Europäischen Museum für modernes Glas im Schlosspark Rosenau in Rödental bei Coburg weitere 50 Glasobjekte präsentiert, die in einem offenen Wettbewerb für die Ausstellung ausgewählt wurden

www.kunstsammlungen-coburg.de


Vielfältige Klangbilder begeistern Jazz-Liebhaber

Bei der „Jazztime Ansbach“ gibt es am 21. März im Grünen Saal der Orangerie wieder einen „jazzigen“ Leckerbissen. Perlen aus dem Golden Age of Jazz präsentieren die „Chicago Rhythm Aces“ in einer Hommage an die Hot Jazz-Gruppen der 1920er Jahre, als Jazz noch die künstlerisch hochrangige Populärmusik einer ganzen Generation war. Auf zahllosen Bühnen in den Ballungszentren der USA erklang diese heiße Musik, nach der von etwa 1924 bis 1929 die ganze Welt verrückt war und Cakewalk, Charleston, Shimmie und vor allem Foxtrott tanzte. Besonders in Chicago und New York waren in den Vergnügungsvierteln unzählige Bands vom Solopianisten bis zum großen Revueorchester nahezu Tag- und Nacht beschäftigt, ihr Publikum mit Songs, Blues und Stomps zufrieden zu stellen. Die Vollblutmusiker der Formation „Chicago Rhythm Aces“ haben sogar Big Band-Stücke von Duke Ellington wie „Black and Tan Fantasy“ im Repertoire, und die vielfältigen Klangbilder aus Blues und Stomp, Sweetsongs und Swing-Klassikern begeistern bestimmt auch die Ansbacher Jazz-Liebhaber.

Karten: Amt für Kultur und Touristik, Telefon 0981/51243, www.ansbach.de


Spitzenwerke des Empire in Europa

Vor 200 Jahren ging die Zeit des Großherzogtums Würzburg (1806-1814) unter dem Habsburger Großherzog Ferdinand III. von Toskana zu Ende, Würzburg kam zum Königreich Bayern. Anlässlich des Jubiläums zeigt die Bayerische Schlösserverwaltung vom 12. April bis 31. Dezember in der Würzburger Residenz die Ausstellung „So wohnte der Großherzog. Die vergessenen Empiremöbel der Residenz Würzburg“. Von französischen Truppen während der Koalitionskriege aus der Toskana verdrängt, wurde Ferdinand III. von Toskana im Frieden von Preßburg 1805 das säkularisierte Hochstift Würzburg zugesprochen, das er von 1806 bis 1814 regierte. Für seine Familie und sich ließ er in seinem neuen Zuhause drei Raumfolgen im Stil des Empire – dem damals letzten Schrei der Mode – ausstatten. Nach der Absetzung Napoleons fiel Würzburg 1814 ans Königreich Bayern, Ferdinand III. übernahm wieder seine Herrschaft in der Toskana. Kronprinz Ludwig (I.) von Bayern ließ die unvollendeten Toskana-Appartements weiter ausstatten. 1945 brannten die Toskanaräume aus. Eine Vielzahl an Möbeln hat jedoch, teilweise stark beschädigt, den Krieg überstanden, einige wurden nun restauriert und führen die alte Pracht wieder vor Augen. Sie gehören zu den Spitzenwerken des Empire in Europa. Zu sehen ist auch ein für Ferdinands Kinder angefertigtes Karussell. Mit Hilfe von Großfotos der Originalräume werden für die Ausstellung Raumbühnen inszeniert, die eine Vorstellung der Wohnsituation im 19. Jahrhundert geben

www.residenz-wuerzburg.de; www.schloesser.bayern.de


Weltgrößte Spitzweg-Sammlung

„Carl Spitzweg (1808-1885) – Die weltweit größte Sammlung seiner Werke“ wird vom 13. April bis 30. November im Schweinfurter Museum Georg Schäfer gezeigt. Die Ausstellung umkreist den Gesamtbestand des Werkes von Carl Spitzweg im Museum Georg Schäfer. Es gibt die einmalige Gelegenheit, über 200 Werke in einer Schau zu sehen. Der Titel drückt die Dimension aus, die dem Museum Georg Schäfer einen konkurrenzlosen Schwerpunkt verleiht. Als Intermezzo wird im leergeräumten Spitzweg-Saal Genremalerei zu Moral, Erziehung, Brauchtum und volkstümlichem Leben vorgestellt

www.museumgeorgschaefer.de


Rausch der Töne

Dreidimensionale Klangerlebnisse rund um den frühbarocken Nürnberger Meister Johann Staden eröffnen die 63. Internationale Orgelwoche Nürnberg vom 23. Mai bis 1. Juni in der Nürnberger Lorenzkirche. Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Rausch“ durch das Programm des Festivals für geistliche Musik. Es umfasst rund 40 Konzerte mit preisgekrönten Künstlern wie dem Berliner Pianisten Martin Helmchen und namhaften Ensembles wie den „Tallis Scholars“ aus Cambridge oder dem Windsbacher Knabenchor. Zu den Formaten gehören Orgelimprovisationen zum Stummfilm „Der Glöckner von Notre Dame“, die ION-Nacht im Historischen Rathaussaal und in vier weiteren stimmungsvollen Spielstätten, ein Renaissance-Fest für Familien, ein 17-stündiges Gregorianik-Projekt entlang der benediktinischen Stundengebete und ein Mitsingkonzert für Frauen

www.ion-musica-sacra.de


Faszinierende Geschichte von sieben Jahrtausenden

Nach dreimonatiger Umbauzeit erstrahlt die Archäologische Abteilung des Stadtmuseums Bad Staffelstein in neuem Glanz. Stand bisher der Staffelberg mit seinen Fundkomplex im Vordergrund der Sammlung, gibt die neu gestaltete Dauerausstellung ab 29. März einen lehrreichen Überblick über die regionale und überregionale Geschichte von sieben Jahrtausenden. Besucher können sich auf einer überdimensionalen Zeitleiste orientieren, um die wertvollen archäologischen Funde aus dem Bad Staffelsteiner Land und ihre Entstehungszeit leichter einordnen zu können. Neu zu sehen sind urnen- und bronzezeitliche Funde, die erste Spuren der Besiedelung vermitteln. Der Hohle Stein, Kultstätte in prähistorischer Zeit, verzaubert den Besucher an Ort und Stelle und gewährt Einblick in die Geschehnisse der nun nacherlebbaren Vorzeit. Drei Gräberfelder zeigen die unterschiedlichen Bräuche während der Urnenfelder- und Bronzezeit, die durch Exponate aus der Archäologischen Staatssammlung anschaulich gemacht werden. Einzigartig ist der Fundkomplex des „Thüringer Grabs“, das in das frühe 6. Jahrhundert datiert wird und somit eine lückenlose Besiedlung des Maintals dokumentiert

www.bad-staffelstein.de/tourismus/kultur/museum



Geschichten aus früheren Jahrhunderten

Die Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH veranstaltet in der neuen Reisesaison wieder zahlreiche Stadt- und Erlebnisführungen. Über 150 Termine und Erlebnisführungen enthält die neue Broschüre „Stadt- und Erlebnisführungen 2014“. Die unterhaltsamen Stadtführungen in historischen Kostümen und mit Geschichten aus früheren Jahrhunderten erfreuen sich großer Beliebtheit. Spaß und Unterhaltung ist bei der Führung „Holde Bayreuther Weiblichkeit“ garantiert. Bei dem Programm „Bürgerliche Widrigkeiten quer durch die Jahrhunderte“ entdecken die Teilnehmer die Tücken des bürgerlichen Lebens in den Epochen der Stadtgeschichte, dargeboten von Akteuren des Brandenburger Kulturstadls. Zu den Höhepunkten dieser Führung gehören die Geschichten des „Lügenbarons“ und der Marktweiber. Beim „Leben mit und unter den Markgrafen“ tauchen die Teilnehmer ein ins Hofgeflüster in der Umgebung des Markgrafenpaares. Außerdem gibt es Nachtwächterführungen, Stadtrundgänge auf den Spuren von Richard Wagner und der Markgräfin Wilhelmine, Genussführungen und Vieles mehr.

Broschüre: Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH, Telefon 0921/88588, www.bayreuth-tourismus.de


Kulturgut „Lied“ einem breiten Publikum näher bringen

Vom 22. bis 25. Mai feiert „Dein Lied“, das 1. Internationale Festival des Liedes, in der Evangelischen Tagungsstätte Wildbad in Rothenburg ob der Tauber Premiere. Die Veranstaltung, die sich ganz dem Thema Lied, Kunst- und Volkslied widmet, spricht Amateure sowie Profis gemeinsam an und hat unter anderem zum Ziel, das immaterielle Kulturgut Lied einem breiten Publikum näher zu bringen. Die Aktivitäten reichen vom Singen mit kleinen Kindern bis hin zu Workshops für Sangeslustige. In diesen Workshops haben die Teilnehmer die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung ihre Lieblingslieder zu perfektionieren, musikalisch auszufeilen und an ihrer Interpretation zu arbeiten. Tipps erhalten sie von professionellen Sängern. Im Großen Galakonzert am 23. Mai begegnen sich Topsänger aus europäischen Ländern, unter anderem der königliche Hofsänger Karl-Magnus Fredriksson aus Schweden und die spanische Sopranistin Patricia Caicedo

www.wildbad.de; www.tourismus.rothenburg.de


Die ältesten Fährten der Saurier

Bis 30. September zeigt das Urwelt-Museum Oberfranken in Bayreuth seine neue Ausstellung „Auf den Spuren fränkischer Saurier“. Das Haus hat sich einen Namen gemacht, was die Erforschung der Dinosaurier betrifft, die vor Millionen von Jahren im heutigen Gebiet Frankens lebten. Die ehemalige Tongrube Mistelgau gilt dabei als eine wichtige Fundstätte. So fanden Mitarbeiter des Urwelt-Museums erst im vergangenen Jahr gut erhaltene Reste eines über acht Meter langen Fischsauriers. In der Ausstellung sind zahlreiche neue Objekte sowie bisher nicht gezeigte Abdrücke der Fährten von Dinosauriern zu sehen. Besonders interessant sind die Spuren der Saurier, die schon im Oberen Buntsandstein auftreten und die sich im Keuper zu echten Dinosauriern entwickeln. Die ältesten Fährten gehören zu frühen Archosauriern, den Vorfahren aller Dinosaurier, aber auch unserer Krokodile und Vögel. Anhand der Fährten lässt sich die Entwicklung von den Sauriern zu den Dinosauriern nachvollziehen

www.urwelt-museum.de


Faule Fische und größenwahnsinnige Affen

Das Deutsche Hirtenmuseum Hersbruck lädt mit seiner Sonderausstellung „Fabeltiere“ vom 21. März bis 25. Mai zu einer Zeitreise in die europäische Kulturgeschichte ein. Wer beim Begriff „Fabeltiere“ zunächst an Drachen oder Einhörner denkt, wird überrascht sein: Die Ausstellung zeigt antike Tierdarstellungen aus den Beständen der Antikensammlung der Friedrich Alexander-Universität Erlangen und setzt diese in Beziehung zum literarischen Fabelschatz von Äsop über Martin Luther bis zu Jean de La Fontaine – Fabeltiere also. Die vielfältigen archäologischen Fundstücke – Gefäße in der Form von Affen oder Kamelen, kunstvoll bemalte Fischteller und Trinkschalen sowie tönerne Opfergaben in Tierform – lassen erahnen, welch große Bedeutung den Tieren im Leben der alten Griechen und Römer zukam. Diese Wurzeln ziehen sich bis in die Gegenwart, besonders dann, wenn Tiere, mit menschlichen Wesenszügen ausgestattet, die Hauptfiguren von Erzählungen werden. In den Geschichten Äsops begegnet man faulen Fischen, hinterhältigen Fröschen und größenwahnsinnigen Affen

www.hersbruck.de


Mit dem Verkehrsverbund neue Freizeit-Ziele entdecken

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) präsentiert seinen Fahrgästen wieder ein ganzes Paket neuer Tipps für Wanderer und Radler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Region erkunden wollen. Insgesamt bietet der VGN eine Auswahl von mehr als 180 Wanderungen, rund 50 Radtouren sowie über 30 Städtetouren. Ein neues Ziel im Verbundgebiet ist der Markt Kinding. Den München-Nürnberg-Express kann man mit einem VGN-Fahrschein zwischen Nürnberg und dem Regionalbahnhof Kinding nutzen. Nur 27 Minuten Fahrtzeit liegen so zwischen Nürnberg und dem Naturpark Altmühltal. Ein abwechslungsreicher Tagesauflug führt zunächst nach Neumarkt und von dort mit dem Bus am alten Ludwigskanal und später dem Main-Donau-Kanal entlang bis Beilngries. Nach einem Stadtrundgang beginnt dort die 17 Kilometer lange Wanderung. Sie folgt dem Altmühltal Panoramaweg und bietet wunderbare Blicke von den Talhängen ins Altmühltal. Auf dem Weg liegen Schloss Hirschberg, das Freizeitzentrum Kratzmühle, die ehemaligen Burgställe bei Emmendorf sowie das Kindinger Hügelgräberfeld. In diesem Jahr widmen sich die Ausflugstipps aber auch den Wanderzielen vor den Toren der Stadt Nürnberg. So führen zwei lohnende Wanderungen in die Städte Nürnberg und Fürth, zum einen „Auf Wallensteins Spuren“ und zum anderen „Von Roßtal aus in den Rednitz-grund“.

Alle Freizeitprospekte und Tourenvorschläge kann man unter www.vgn.de/freizeit bestellen oder herunterladen.


Brunnen im Frühlings- und Osterschmuck

Coburg rüstet sich für die Osterfeiertage – einer der Höhepunkte ist die traditionelle „Coburger Brunnenstraße“. Die zahlreichen Coburger Stadtbrunnen präsentieren sich dann im besonderen Frühlings- und Osterschmuck. Schon Wochen vorher basteln Schulen und Kindergärten mit Unterstützung zahlreicher Brunnenpaten und der Stadtgärtnereien Schmuck für die Coburger Brunnenstraße. Die Brunnen verwandeln sich Jahr für Jahr in wahre Meisterwerke. Los geht es am 6. April, an diesem Tag findet auch der verkaufsoffene Sonntag mit Automeile statt. Am 11. und 19. April lädt der Ostermarkt zum Bummel durch die Innenstadt ein

www.coburg.de/innenstadt


Wunderschöne Bootstour auf dem Main

Egal, ob man sportlich vorankommen oder sich genüsslich treiben lassen will: Eine Bootstour auf dem Main ist ein besonderes Erlebnis. Der Tourismusverband Franken hat jetzt eine Broschüre zum Wasserwandern auf dem Main mit dem Titel „Freie Fahrt für Kanu & Kajak“ herausgeben, die alle Infos über die Traumtour auf der „fränkischen Lebensader“ übersichtlich zusammenfasst und die einzelnen Abschnitte ausführlich beschreibt. Diese werden jeweils durch detaillierte Karten ergänzt. Die Bootswanderstrecke auf dem Main beginnt in Hochstadt a. Main im Oberen Maintal-Coburger Land. Über den Steigerwald, die Haßberge und das Fränkische Weinland bis ins Spessart-Mainland bei Stockstadt a. Main nahe Aschaffenburg entdecken die Wasserwanderer vielfältige fränkische Landschaften. Schilder mit dem Zeichen der „Gelben Welle“ entlang der rund 360 Kilometer langen Strecke zeigen die Ein- und Ausstiegsstellen an und informieren auch über Einkehrmöglichkeiten und Infrastruktur.

Alle Infos und eine interaktive Karte gibt es auch auf der neuen Homepage www.main-wasserwandern.de. Dort kann natürlich auch die gedruckte Broschüre bestellt oder in der digitalen Version geblättert werden.


Fünf Seidla Bier und viel Musik

Zum „Musikalischen Saison-Auftakt“ lädt der „Fünf-Seidla-Steig“, der Brauereiwanderweg in der südlichen Fränkischen Schweiz, am 12. April. Die vergnügliche Wandertour führt, wie ihr Name schon vermuten lässt, auf landschaftlich reizvollen Wegen und Pfaden zu den Privatbrauereien in den Gemeinden Gräfenberg und Weißenohe. Ab 10 Uhr laden das Wirtshaus der Klosterbrauerei Weißenohe, der Biergarten zum Bergschlösschen der Brauerei Friedmann, die Thuisbrunner Elchbräu, die Brauerei Hofmann, das Bräustüberl der Brauerei Friedmann und der Lindenbräu zum geselligen Umtrunk ein und eröffnen die Biergartensaison mit Live-Musik und fränkischen Schmankerln. Wer tatsächlich in jedem der Wirtshäuser ein „Seidla“ trinken will, nutzt ab Nürnberg den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) und zwischen den einzelnen Brauereigaststätten den eigens eingesetzten kostenlosen Sonderbus

www.graefenberg.de


Osterbrunnenschmücken in der Fränkischen Schweiz

In der Fränkischen Schweiz zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth hat das Osterbrunnenschmücken eine lange Tradition. In rund 200 Orten der Fränkischen Schweiz sind ab der Karwoche bis etwa zwei Wochen nach Ostern Brunnen mit Tausenden buntbemalter Eierschalen, Blumen, Kränzen und Girlanden geschmückt. In den letzten Jahren interessierten sich immer mehr Gäste für diesen über hundertjährigen Brauch. Der Ursprung des Brauchtums liegt vor allem in der Bedeutung des Wassers als lebensspendendes Element für die wasserarme Hochebene der Fränkischen Alb. Geschmückt werden die Brunnen mit Girlanden, Fichtenzweigen und bemalten und verzierten Eiern, auch einzelne oder zu Büscheln gebundene Papierbänder, die „Pensala“, dürfen ebenso wenig fehlen wie echter Blumenschmuck. Der Osterbrunnen in Bieberbach bei Egloffstein ist eine besondere Attraktion: Als „größter Osterbrunnen der Welt“ mit exakt 11.108 handbemalten Eierschalen steht er sogar im Guinnessbuch der Rekorde. Aber auch der Osterbrunnen in Heiligenstadt ist einen Besuch wert. Am Osterwochenende verwandelt sich der dortige Marktplatz in einen Festplatz mit Musik und Tanz. Forchheim bietet ebenfalls ein umfangreiches Programm rund um das Thema Ostern an, unter anderem mit der Passionskrippenausstellung „...und die Welt ward erlöst“ und einem bunten Ostereiermarkt

www.fraenkische-schweiz.com


Radelspaß im Werntal

Ein Geheimtipp für Naturliebhaber ist der „Wern-Radweg“. Auf 78 Kilometern führt er ab der Mündung der Wern in den Main bei Gemünden/Wernfeld bis zur Quelle im Pfersdorf im Oberen Werntal. Von der Quelle bis zur Mündung lässt sich der „Wern-Radweg“ beim Aktions-Sonntag „Radelspaß im Werntal“ am 27. April zum zehnten Mal erleben, wobei die Orte an der Strecke das Jubiläumsmotto „Wasser“ unterhaltsam aufgreifen. Dazu gibt es Radlerandachten mit Radlersegen, besondere Führungen und Aktionen, vielfältige Kinderprogramme und kulinarische Köstlichkeiten in Scheunen, Hofläden und auf den Marktplätzen. Auch eine Flaschenpost geht von der Wern-Quelle bis zur Mündung auf die Reise

www.schweinfurt360.de; www.main-spessart.de


Auf poetischen Spuren

Von Schweinfurt, der Geburtsstadt des Dichters und Gelehrten Friedrich Rückert (1788-1866) durch die Mittelgebirgslandschaft der Haßberge bis nach Neuses bei Coburg führt der Friedrich Rückert-Wanderweg. Er ist nicht nur eine Wanderstrecke von rund 143 Kilometern, sondern folgt dem „Lebensweg“ des Poeten und ist daher auf seine Art einmalig. Eine neue 64-seitige, bebilderte Broschüre zum Wanderweg enthält Streckenkarten im Maßstab 1:50.000, Hintergrundinfos zum Leben Rückerts und Beschreibungen der Stationen des Wanderweges. Es empfiehlt sich, sich vor dem Aufbruch mit dem Leben und Wirken des Poeten vertraut zu machen, beispielsweise auf der Homepage der Rückert-Gesellschaft www.rueckert-gesellschaft.de.

Infos/Broschüren-Download und Bestellung: www.hassberge-tourismus.de.


Georgiritt ist gelebtes Brauchtum

Wenn sich rund um den Namenstag des Heiligen Georg ein Tross mit Reitern und Weggefährten in Gunzendorf bei Bamberg in Bewegung setzt, um den Senftenberg zu erklimmen, dann ist dies ein erlebenswertes Schauspiel. Der Georgiritt ist eine Pferdewallfahrt zu Ehren des Heiligen Georg, der seit jeher als Patron der Pferde, Reiter und Bauern verehrt wird. Er startet am 21. April um 9.30 Uhr an der Ortskirche St. Nikolaus und führt über eine kleine Straße hinauf zum Senftenberg mit seiner barocken Kapelle St. Georg. Im Dreißigjährigen Krieg besuchten viele Reiter die Kapelle, indem sie am Georgentag durch die Türe hineinritten, beteten und durch eine andere Tür wieder hinausritten. Nach einem Niedergang im 19. Jahrhundert erfuhr der Georgiritt nach dem Zweiten Weltkrieg eine Wiederbelebung - nun nicht mehr im Rahmen einer Wallfahrt, sondern als Prozession zu Ehren des Heiligen Georg, bei der Ross und Reiter sowie alle nicht berittenen Teilnehmer den kirchlichen Segen erhalten. Danach zieht die Prozession nach Gunzendorf in die örtlichen Wirtschaften oder verbleibt gleich auf dem Senftenberger Bierkeller. Den dazu gehörigen „Georgenmarkt“ verlegte man in Folge der Aussetzung der Wallfahrt vor langer Zeit nach Buttenheim. Dort findet er auch dieses Jahr als Sonntagsmarkt am 27. April statt

www.bamberg.info


Kurioser Osterkult im Frankenwald

Statt in kleinen Nestern zu liegen, sind im Frankenwald die Ostereier auf abschüssiger Rennstrecke unterwegs, hängen an bunt verzierten Osterbrunnen oder sind verteilt im gesamten Kurpark zu finden. Am Karsamstag startet der fränkische Osterkult mit der langjährigen Tradition des sogenannten „Eierwalchens“. Dabei kullern die Ostereier um die Wette den Hang hinunter und begeistern jedes Jahr Einheimische und Urlauber gleichermaßen. Mit seiner über hundertjährigen Geschichte ist das Eierwalchen einer der ältesten Osterbräuche Deutschlands. Bei einer Osterwanderung durch den Naturpark Frankenwald entdecken Aktive viele mit farbenfrohen Eiern, Blumen und Kränzen geschmückte Brunnen und Plätze in den kleinen Ortschaften, wie etwa in Steinbach an der Haide. Am Sonntagnachmittag vergnügen sich Jung und Alt bei der großen Suche nach den 8.000 versteckten Ostereiern im Kurpark Bad Steben

www.frankenwald-tourismus.de


Buntes Oster-Allerlei im Spitalhof

Zum Termin zwei Wochen vor Ostern hat sich in Dinkelsbühl ein Ostermarkt etabliert. In der historischen Spitalanlage treffen die Besucher am Wochenende 5./6. April auf ein großes, buntes Oster-Allerlei. Im Spitalhof werden an über 50 Ständen Osterschmuck und Kunsthandwerk, Gestecke, Frühlingsblumen, Keramik, Bücher, Gartenobjekte und Figuren aus Stein, Holzarbeiten, Mineralien, Edelsteinschmuck und Vieles mehr feilgeboten. Orte des österlichen Markttreibens sind zudem das Kunstgewölbe und der Konzertsaal. Mit von der Partie sind auch die Direktvermarkter aus der Umgebung mit ihren Produkten. Gesundes und Wohlschmeckendes aus der Region gehört mittlerweile fest zum Programm der Dinkelsbühler Märkte. So werden heimische Lebensmittel in bester Qualität ebenso angeboten wie deftiges Bauernbrot. Hausgemachte Küchle, frischer Käse vom Schmalzmüller oder Wein können gleich an Ort und Stelle probiert werden. Eine weitere Attraktion des Ostermarktes sind stets die „alten Meister“: traditionelles Handwerk in einer Atmosphäre, wie sie nur eine historische Stadt wie Dinkelsbühl bieten kann

www.dinkelsbuehl.de


Bürgerspital Weingut startet in Weinfestsaison

In der Kelterhalle des Bürgerspital Weinguts wird am 28. und 29. März gefeiert: Das erste Weinfest der Saison verspricht unkompliziertes Weintrinken, ausgiebige Gespräche und kulinarische Leckerbissen in einem kultigen Gebäude mitten in Würzburg. Am 28. März ruft das Weingut ab 17 Uhr zum After-Work-Schoppen auf. Für alle „Alltags-Gestressten“ gibt es ein besonderes Special: „Locker vom Hocker“-Masseur Frank Schmitt geht von Tisch zu Tisch und kümmert sich um die verspannten Nacken der Gäste, außerdem gibt es Live-Musik mit dem Duo Lecker. Beim Weinfest am Samstag können in einem speziellen Verkostungsbereich einige Weine des neuen Jahrgangs probiert werden. Der Eintritt zu diesem Verkostungsbereich beträgt 15 Euro. In der Kelterhalle sorgt das Power-Duo „Melly & Clyde“ mit Chart-Hits für Unterhaltung. An beiden Tagen bietet das Weingut eine große Auswahl vom Gutswein bis zum Großen Gewächs an. Kulinarisch ist für Jeden etwas dabei - vom Ochsen am Spieß über Nudeln „mediterran“ bis zum süßen Pfannkuchen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei

www.buergerspital-weingut.de


Wein Kunst Rotation“ feiert Premiere

Vier Weine und vier Kunsterlebnisse an vier Stationen - das sind die Eckdaten für eine neue weinkulturelle Veranstaltung mit Benefiz-Zweck im Herzen der Volkacher Altstadt. Unter dem Motto „Wein Kunst Rotation 2014“ geht es dabei am 29. März im wahrsten Sinne des Wortes rund. Prominente Unterstützung gibt es zum Auftakt von Rundfunk- und Fernsehmoderator Tilmann Schöberl. Der bekennende Frankenwein-Liebhaber wird im Weingut Max Müller I ein Kunsterlebnis mit dem Titel „Weinlese & Tilmann Schöberl“ sein. Weitere Themen sind „Kunst & Wein“ in der Kunstschmiede Hey, „Schokolade & Wein“ im Hotel Turmdieb mit Weindozentin Martha Gehring und „Gitarre & Wein“ mit Barbara Hölzer im Weinkeller des Romantik Hotels Zur Schwane. An allen vier Stationen stellt ein Volkacher Winzer seinen Wein vor und bietet diesen zur Verkostung an. Das Finale für alle Teilnehmer wartet ab 20 Uhr im historischen Schelfenhaus mit einem fränkischen Brotzeit-Buffet.

Infos und Karten (38 Euro): Tourist Information Volkacher Mainschleife, Telefon 09381/40112, www.volkach.de


Badegeflüster in den Römerthermen

Zu einer unterhaltsamen Erlebnisführung lädt die Stadt Weißenburg in Bayern am 6. und 21. April durch die Römischen Thermen ein. Bei den Rundgängen mit einer „römischen Thermenwärterin“ unter dem Titel „BadeGeflüster“ wird das archäologische Denkmal zur lebendigen Kulisse. Kaum zu glauben, was da alles zu erfahren ist, denn eine Bedienstete kennt ihre Gäste und deren Geheimnisse, ihre verborgenen Leiden und heimlichen Gelüste. Beim Schwitzen und Baden, bei der Massage oder der Gymnastik, beim geselligen Beisammensein bei Speis und Trank löst sich die Zunge, und so bleibt der Badesklavin nichts verborgen. Aber selbstverständlich weiß sie nicht nur über ihre Gäste Bescheid, sondern kennt auch ihre Arbeitsstätte, das Gebäude mit seinen Funktionen und weiß, wie viel Mühe es kostet, den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten. Die Führungen beginnen jeweils um 14 Uhr, kosten für Erwachsene sieben Euro und dauern etwa eine Stunde.

Infos: Amt für Kultur und Touristik der Stadt Weißenburg in Bayern, Telefon 09141/907-186, www.weissenburg.de


Das „Liebliche Taubertal“ an Ostern erleben

Das Liebliche Taubertal zeigt sich im Frühjahr von seiner schönsten Seite. Wenn die Sonnenstrahlen die Natur wieder zu neuem Leben erwecken und Blumen blühen, zieht die Ferienlandschaft an Tauber und Main zahlreiche Besucher in ihren Bann. Zur Osterzeit gibt es im Taubertal viel zu erleben - von Frühlings- und Ostermärkten über Konzerte und Ausstellungen bis hin zu Ostereierschießen und -tänzen. Oster-Arrangements bieten für jeden etwas. Das „granfamose Osterei“ des Familienhotels Granfamissimo in Bad Mergentheim, ein Osterwochenende im Flair Hotel Weinstube Lochner in Markelsheim, „Osterhäschen suchen und streicheln“ auf dem Ferienhof Waldmann in Creglingen, „ritterliche Osterangebote“ im Goldenen Fass Freudenberg oder im Landhotel Drei Lilien in Werbach, „Becksteiner Ostertage“ im Becksteiner Rebenhof oder eine Osterbrunnenfahrt nach Tauberbischofsheim sind unter den zahlreichen Angeboten. Alle Oster-Arrangements und Veranstaltungen sind im Prospekt „Ostern 2014“ zusammengefasst

www.liebliches-taubertal.de


Frühlingserwachen im Altmühltal

Zur schönsten Wanderzeit lädt Eichstätt zu seinen Wanderwochen ein. „Frühlingserwachen im Altmühltal“ sind sie betitelt, und genau das versprechen die abwechslungsreichen Touren während der Aktionswochen vom 19. April bis 11. Mai. Begleitet werden die Wanderer von ausgebildeten Naturpark- und Gästeführern, die unterwegs über die Geschichte, Natur und Kultur des Altmühltals erzählen. Pro Woche stehen immer samstags, sonntags und montags drei Touren zwischen 9 und 18,5 Kilometern zur Auswahl: Sie führen „Entlang des Altmühltal-Panoramawegs“, geleiten die Wanderer „Über den Dächern der Bischofsstadt“, auf dem „Eichstätter Fossilienpfad“ oder „Über den Frauenberg nach Wasserzell“. Mit auf dem Programm stehen zudem Pilgerwanderungen auf dem „Wallfahrerweg“ und dem „Ostbayerischen Jakobsweg“. In Zusammenarbeit mit fünf Eichstätter Wanderwirten bietet die Tourist Information Eichstätt das Pauschalangebot „Wander mal im Altmühltal“ an. Bei Buchung während der Wanderwochen beinhaltet das Pauschalangebot die kostenlose Teilnahme an einer geführten Wanderung

www.eichstaett.de/wanderwochen


Kulturfrühling in Werneck

Der Wernecker Kulturfrühling lädt auch im elften Jahr zu einer abwechslungsreichen Mischung aus Musik und Tanz, Vorträgen und Lesungen sowie Kunst und Kabarett ins Schweinfurter Land ein. Die unterschiedlichsten Veranstaltungsräume quer durch die Gemeindeteile des Marktes Werneck bilden die Kulisse der Akteure. Den Startschuss setzt in diesem Jahr eine besondere Veranstaltung mit dem Titel „Kirchenräume - Kirchenträume“. Am 21. März stehen dabei die Kirchen und stillen Räume in Werneck im Fokus und laden zu Stille, Kunst, Musik, Tanz und Gebet ein. Die offizielle Eröffnung findet am 22. März ab 19 Uhr im Casino II von Schloss Werneck statt. Hans Driesel nimmt die Gäste mit auf einen heiter-besinnlichen Spaziergang durch die Liebesliteratur. Am 28. März steht die Gruppe Cherubim auf der Bühne und zeigt das Kabarett-Programm „Schon bedient!?“.

Alle Termine und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.werneck.de.


Franken, wo es am schönsten ist – Mit Motorrad und Wohnmobil Franken individuell entdecken

Glitzernde Seen, idyllische Flusstäler, urwüchsige Gebirgslandschaften, faszinierende Stadtpersönlichkeiten und Wellnessoasen mit Tradition – Franken-Besucher haben so viele Möglichkeiten, dass die Wahl manchmal ganz schön schwer fällt. Umso besser, wenn man sich gar nicht entscheiden muss: Bei Touren mit dem Wohnmobil oder mit dem Motorrad lassen sich die 15 vielfältigen Urlaubslandschaften ganz nach Lust und Laune erkunden. Gut ausgestattete Wohnmobilstellplätze in herrlicher Lage und motorradfreundliche Gastgeber mit vielen Tourentipps garantieren für erstklassigen Reisekomfort. Und bei den zahlreichen idyllischen Orten, Naturschönheiten, Burgen, Schlössern und Gastwirtschaften entlang der Strecke wird ohnehin der Weg zum Ziel.


Erlebnis- und Wellness-Reisen mit dem Wohnmobil

Mehr als 110 Camping- und Wohnmobilstellplätze verzeichnet die FrankenTourismus-Webseite. Beschreibungen informieren über Ausstattung, Platzgröße, Öffnungszeiten, Anzahl der Stellplätze, Lage und Freizeitangebote. Mit verschiedenen Suchfunktionen findet man gezielt seinen Traumplatz: Und man merkt schnell – wer in Franken mit dem Wohnmobil unterwegs ist, hat die große Auswahl: sei es der ruhige Platz inmitten der Natur, der zentrumsnahe Stellplatz in der Großstadt oder in nächster Nähe von Thermen und Bädern genauso wie ein Zuhause auf Zeit am Ufer des Mains oder an den Seen des Fränkischen Seenlands.


Der Main als Wegweiser

Der Main gilt als Lebensader Frankens, herrliche Naturlandschaften reihen sich ebenso an seinem Ufer wie geschichtsträchtige Städte und gemütliche kleine Orte – ein idealer Wegweiser zum Reisegenuss. In Lichtenfels finden Wohnmobilisten einen Platz direkt am Ufer des Stromes. Der Ort ist als „Korbstadt“ weithin bekannt, noch heute begegnet man hier kunstvollem und alltagstauglichem Flechtwerk in den verschiedensten Formen. Am vielfältigsten sind die Einkaufsgelegenheiten am 20. und 21. September 2014, wenn die Stadt zum alljährlichen Korbmarkt einlädt. Lichtenfels ist außerdem das Tor zu einer einzigartigen Landschaft: dem „Gottesgarten am Obermain“. Die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen, Kloster Banz und der sagenumwobene Staffelberg – so viele Entdeckungen warten hier, dass man auf den Zwischenstopp in Bad Staffelstein auf keinen Fall verzichten möchte. Dort liegt der Campingplatz direkt am Kurpark der „Obermain Therme“, wo Bayerns wärmste Thermalsole vollkommene Entspannung verspricht.

Mainabwärts wartet bereits der nächste Höhepunkt der Tour: die UNESCO-Welterbestadt Bamberg mit ihren mittelalterlichen Gassen, eindrucksvollen Bauten und ihrer genussvollen Biertradition. Zwischen Sand am Main und Zeil am Main wechseln die Reisenden von der Urlaubsregion Steigerwald in den Naturpark Haßberge, eine ländliche Bilderbuchlandschaft mit Feldern, Wiesen und zahlreichen Burgen und Schlössern. Ab Schweinfurt – lohnenswert ist dort ein Besuch des Museums Georg Schäfer und der Kunsthalle – folgt man dem Main Richtung Süden. Jetzt geht es mitten ins Herz des Fränkischen Weinlands: Sonnige Weinberge säumen den Weg, Winzerdörfer und historische Weinorte wie Volkach, Nordheim am Main, Sommerach und Dettelbach verführen zum Halt. Auch die Campingplätze liegen hier idyllisch am Mainufer und laden dazu ein, länger zu bleiben. So bleibt auch genügend Zeit, um die oft schon allein wegen ihrer Architektur außergewöhnlichen Weingüter und Vinotheken zu besuchen und mit Muße die hervorragenden Frankenweine zu verkosten. Gut, dass im Wohnmobil genügend Platz ist, um die Weine, die hier dem Gaumen schmeicheln, nach einem Einkauf direkt beim Winzer auch unbeschadet nach Hause zu bringen.

Folgt man weiter dem Main, ändert sich langsam die Landschaft und die Weinberge werden von den Wäldern des Spessart-Mainlands abgelöst. Herrlich gelegene Wohnmobilstellplätze bilden die ideale Basis für Touren durch den einstigen Räuberwald, der mit seinen prachtvollen Laubbäumen bis heute nichts von seinem Zauber verloren hat. Und auch mit einem Städtehöhepunkt wartet das Spessart-Mainland auf: Aschaffenburg. „Bayerisches Nizza“ nannte es König Ludwig I., der im Aschaffenburger Schlosspark mit dem „Pompejanum“, dem detailgetreuen Nachbau einer römischen Villa, seiner Liebe zur Antike Ausdruck verlieh. Es harmoniert herrlich mit Schloss Johannisburg, das sich in leuchtend rotem Sandstein über dem Main erhebt und das 2014 mit vielen Veranstaltungen seinen 400. Geburtstag feiert.


Kulinarische Tour

Diese Tour ist ideal für Wohnmobilisten, die eine Landschaft gerne auf die kulinarische Art kennenlernen. Deshalb beginnt sie auch mitten im Aischgrund, der glitzernden Teichlandschaft inmitten des Steigerwalds. Der Aischgrund ist berühmt für seine Karpfen, die zwischen September und April in klassischen und auch überraschenden Varianten serviert werden. Deshalb ist diese Tour besonders geeignet für alle, die auch außerhalb der Sommersaison unterwegs sind. Ihren Start hat sie in Neustadt an der Aisch, wo man dem Karpfen sogar ein Museum gewidmet hat. Bevor man weiterfährt, sollte man sich aber auch mit der Biervielfalt des Aischgrunds bekannt machen: In kleinen Privatbrauereien und Brauereigasthöfen gibt es regionale Spezialitäten zu probieren.

Vom Steigerwald aus fährt man weiter in Richtung Südwesten ins Romantische Franken und macht Station in Rothenburg ob der Tauber mit seinem mittelalterlichen Zauber – natürlich nicht, ohne einen der süßen „Rothenburger Schneeballen” probiert zu haben. Hier ist man auch mitten im Naturpark Frankenhöhe, auf dessen Hängen die Herden des „Frankenhöhe Lamms“ weiden und dessen zartes Fleisch die Speisekarten der Region bereichert.

Von hier aus führt der Weg östlich nach Nürnberg. Altes Handwerk und moderne Geschäfte, mittelalterliche Gassen und belebte Einkaufsstraßen liegen hier nur einen Schritt auseinander. Ein Muss sind die berühmten Nürnberger Rostbratwürste – und zur Winterzeit natürlich die Nürnberger Lebkuchen. Wer durch die Altstadt schlendert, findet hier noch Konditoren, die die kleinen Köstlichkeiten per Hand und mit großem Bewusstsein für die Tradition herstellen.

Vor den östlichen Toren Nürnbergs beginnt mit dem Nürnberger Land eine naturnahe und idyllische Urlaubsregion. Durch Rückersdorf und Lauf a.d. Pegnitz mit seiner mittelalterlich geprägten Altstadt und dem Industriemuseum geht es nach Hersbruck, mitten ins Hirtenland der Hersbrucker Schweiz. Hier lässt es sich beim Wandern, Radeln oder bei Bootstouren wunderbar aktiv werden. Das macht Appetit auf eine weitere fränkische Köstlichkeit, ohne die keine kulinarische Tour enden sollte: ein typisch fränkisches Schäuferle, das gerne im Nürnberger Land aufgetischt wird. Diese mit Knochen zubereitete Schweineschulter zeichnet sich durch besonders zartes und fettarmes Fleisch aus und wird traditionell mit Klößen und Salat serviert.


Immer den Römern nach

Bis in die Antike und zu vergnüglichem Badespaß führt eine weitere Tour. Ausgangspunkt ist dabei das Fränkische Seenland mit dem Altmühlsee, Rothsee oder Brombachsee – Wohnmobilurlauber können dort ihr „Zuhause“ direkt am Seeufer parken. Badestrände und Wassersportmöglichkeiten liegen so gleich vor der Haustür. Aber auch kulturell gesehen befindet man sich in einer spannenden Gegend. Gunzenhausen am Altmühlsee ist die einzige Stadt Bayerns, die direkt auf dem Limes liegt. Die ehemalige Grenze des römischen Imperiums wurde inzwischen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt; Ausgrabungsstätten, Rekonstruktionen, Museen und Erlebniswege laden ein, sie zu entdecken.

Entlang der „Deutschen Limesstraße“ ist die römische Vergangenheit an allen Ecken spürbar - an rekonstruierten Kastellen, römischen Thermenanlagen, im Limeseum Ruffenhofen oder im Bayerischen Limes-Informationszentrum in Weißenburg i. Bay. Dem Limesverlauf folgend, geht es in den Naturpark Altmühltal mit seinen Wacholderheiden und zerklüfteten Felsformationen an den Talhängen. Mit ihren zahlreichen idyllisch gelegenen Campingplätzen ist die Gegend ideal für Wohnmobilurlauber. Das Kastell Vetoniana bei Pfünz und das Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg sind weitere Stationen, bevor man der antiken Grenze über Altmannstein an die Donau folgt. Hier lag in Eining ein weiteres Kastell, bevor der Fluss als „nasser Limes“ die Grenzfunktion übernahm. Im nahen Kelheim lässt man die Tour anschließend gern mit einer Bootsfahrt zwischen den fast senkrechten Felswänden des Donaudurchbruchs ausklingen.


Grenzenloser Fahrspaß für Motorradfahrer

Auch Motorradfahrer brechen in Franken auf zu ganz besonderen Natur- und Kulturerlebnissen: Der Startpunkt dieser Tour durch den fränkischen Norden liegt in Coburg im Oberen Maintal-Coburger Land. Adelssitze wie die Veste Coburg, Schloss Ahorn oder Schloss Rosenau zeugen von der Macht der Herzogfamilie von Sachsen-Coburg, die dieses Land vom 15. bis ins 19. Jahrhundert beherrschte. Die Fahrt geht nach Norden bis zu den ersten Ausläufern des Thüringer Waldes, wo kurvenreiche Bergstraßen das Bikerherz höher schlagen lassen. Mitwitz mit seinem Wasserschloss liegt bereits im Frankenwald und lädt die Reisenden auf einen Abstecher ein. Hier beginnt ein ganz besonderer Naturraum: Das „Grüne Band“ markiert die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen Bayern und Thüringen. Über Jahrzehnte blieb die Natur hier vom Menschen ungestört – es lohnt sich, zwischendurch abzusteigen und die urwüchsige Landschaft zu Fuß zu erkunden. In Mödlareuth, das wegen des Grenzverlaufs mitten durch den Ort als „Little Berlin“ bekannt wurde, wartet zudem das Deutsch-Deutsche Museum auf Besucher. Dazwischen heißt es Gas geben auf der Frankenwald-Hochstraße, einer Traumroute für Motorradfahrer. Auf bis zu 600 Metern Höhe wechseln sich hier Serpentinen, Steigungen und Panoramablicke ab.

Von Mödlareuth geht es in Richtung Südosten; schnell ist das Fichtelgebirge überschritten. Die Porzellanstraße führt die Biker nach Selb, Hohenberg an der Eger und Arzberg. Noch heute ist die Gegend Sitz berühmter Porzellanhersteller. Und schon wartet das nächste Highlight: Die „Fichtelgebirgsstraße“, die das Fichtelgebirge durchzieht. Nach den Berg- und Talfahrten lädt Kulmbach im Frankenwald, bekannt als heimliche Hauptstadt des Bieres, zu einem entspannenden Halt. Danach nimmt man mit dem Kleinziegenfelder Tal eine Traumstrecke unter die Räder: Schmal und kurvenreich windet sich die Straße durch das enge Tal mit seinen steilen Kalksteinfelsen. Die ehemalige Rennstrecke am Würgauer Berg führt mitten ins Herz der Fränkischen Schweiz. Hoch aufragende Felsen und faszinierende Schauhöhlen prägen diese Gegend.

Fachwerkromantik und wilde Wälder

Ausgangspunkt einer echten Genießertour durch den Naturpark Haßberge ist Haßfurt mit seiner berühmten Ritterkapelle: In sanften Kurven führt hier die „Straße der Fachwerkromantik“ mitten in eine fränkische Bilderbuchlandschaft. Als erster Halt begeistert Königsberg i. Bay.: Aufwendiges Fachwerk schmückt die liebevoll instand gesetzten Fassaden, eine Serpentinenauffahrt führt zur Burgruine auf dem Schlossberg mit herrlicher Aussicht. In schmuckem Fachwerkkleid präsentiert sich auch Hofheim i. UFr., wo mit der Bettenburg das Wahrzeichen der Haßberge zu finden ist. Unterwegs nach Stadtlauringen empfiehlt sich ein Abstecher zum Aussichtspunkt Schwedenschanze, dann geht die Tour weiter in die Kurstadt Bad Königshofen.

Durch die Auenlandschaft des Tals der Fränkischen Saale und die Kurorte Bad Bocklet und Bad Neustadt kurven die Biker der Rhön entgegen. In Ostheim v. d. Rhön bewundert man die berühmte Kirchenburg, in Fladungen durchstreifen Geschichtsfans das Fränkische Freilandmuseum, dann erklimmt die Strecke die Höhen des Mittelgebirges. Auf über 700 Meter geht es hinauf, herrliche Steigungen und Kurven machen die Hochrhönstraße zum Erlebnis. Hinunter durch das romantische Tal der Sinn gelangen die Biker nach Bad Brückenau mit seinen prachtvollen Kurbauten, wo schon Ludwig I. von Bayern mit seiner Geliebten Lola Montez die Sommerfrische verbrachte. Burg Schwarzenfels bei Sinntal markiert den Übergang in den Spessart. Das sagenumwobene Räuberland mit seinen prachtvollen Eichen- und Buchenwäldern bietet Traumstrecken für Motorradfahrer – allen voran die „Spessart-Höhenstraße“ zwischen Steinau a. d. Straße und Sailauf. Weitere bekannte Kurorte liegen mit Bad Soden-Salmünster und Bad Orb an der Strecke. Aus den einsamen Wäldern geht es schließlich wieder hinunter ins Maintal, wo Aschaffenburg mit seinem südlichen Flair einen fulminanten Schlusspunkt für die Tour setzt.


Auf Künstlerspuren

Die Weinstadt Würzburg begeistert Kunstfans mit ihren Bauten – die barocke Residenz des Architekten Balthasar Neumann gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Vor diesem Wahrzeichen begegnet man am Frankonia-Brunnen einem weiteren berühmten Würzburger Künstler: Hier ist der Bildhauer und Bildschnitzer Tilman Riemenschneider als Figur verewigt. An der Schwelle zwischen Gotik und Renaissance schuf er im 15. und 16. Jahrhundert ausdrucksvolle Skulpturen. In Würzburg sind die Meisterwerke dieser großen Künstler zahlreich. Aber auch, wer das Umland erkundet, begegnet immer wieder ihren Spuren – und genießt nebenbei Fahrspaß auf idyllischen Landstraßen. Neumanns Spur folgt man zunächst nach Tauberbischofsheim ins Liebliche Taubertal, wo zwei Landkirchen seine Handschrift tragen. Danach geht es immer am Fluss entlang durch den Weinort Lauda in die Kurstadt Bad Mergentheim. Eine Gelegenheit, um sich ein bisschen die Beine zu vertreten bietet der Kurpark. Tauberrettersheim präsentiert schließlich eine Besonderheit: Hier überquert man auf der einzigen erhaltenen Brücke Neumanns die Tauber.

Am Flussufer entlang schlängelt die Straße sich weiter nach Creglingen, wo die Reisenden Tilman Riemenschneider wieder begegnen. Der Riemenschneideraltar in der Herrgottskirche gilt als eines seiner Hauptwerke. In Creglingen hat man die Wahl: Wer dem immer enger werdenden Taubertal folgt, gelangt in das romantische Rothenburg ob der Tauber, ein Highlight für jede Tour. Kunstsinnige führt der Weg nach Aub und Ochsenfurt, wo weitere Riemenschneiderwerke auf Entdeckung warten. Zwischen Main und Weinbergen verläuft die Straße über Eibelstadt anschließend zurück zum Ausgangspunkt in Würzburg.


Service und Tipps für Motorradfahrer

Um die Vielfalt der fränkischen Landschaften für Biker noch besser erfahrbar zu machen, hat der Tourismusverband Franken attraktive Routen ausgewählt und in der Broschüre „Motorradtouren in Franken“ zusammengestellt. Darin präsentieren sich nicht nur die 15 Feriengebiete Frankens als Top-Tourengebiete mit besonderen Routen für Motorradfahrer, auch vier überregionale Touren werden vorgestellt. Alle ausführlich beschriebenen Tourentipps findet man samt den dazugehörigen GPS-Daten auch im Internet – sowie zusätzlich buchbare Angebote für Motorradfahrer und alle Gastgeber in Franken, die als motorradfreundliche Betriebe zertifiziert wurden und sich besonders auf die Bedürfnisse von Motorradfahrern eingestellt haben. Ideal für unterwegs ist die kostenlose App „Motorrad-Touren“ in Franken, die alle Inhalte der Webseite sowie umfangreiches Kartenmaterial bereithält

www.frankentourismus.de/motorrad-touren



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Update Februar 2014

Schloss Johannisburg, 1.000 Jahre Kaiserkrönung & Barockjubiläum

Frankens kulturelle Höhepunkte des Jahres 2014 bilden einen eleganten Reigen aus gelebter Geschichte und Schätzen von Weltrang, die bei zahlreichen hochkarätigen Jubiläen und Sonderveranstaltungen in den Mittelpunkt rücken. „400 Jahre Schloss Johannisburg“ in Aschaffenburg, „1.000 Jahre Kaiserkrönung Heinrich II.“ in Bamberg, „200 Jahre Porzellan der bayerischen Fabriken“ und das Barockjubiläum in Eichstätt sind nur einige von vielen Glanzpunkten dieses ganz besonderen Kulturjahres in Franken.

Fränkische Schweiz, Burg Egloffstein

Grund zum Feiern haben unter anderem auch die Burgenstraße, die 60 Jahre jung wird, und die Reichsstadt-Festtage in Rothenburg ob der Tauber mit ihrem 40-jährigen Jubiläum. So bekommt das Frankenland also in diesem Jahr Gelegenheit, seine kulturellen Schätze von Weltrang – darunter auch die einzigartigen UNESCO-Welterbestätten – in den Focus zu stellen. Wussten Sie übrigens, dass vier von insgesamt sieben bayerischen UNESCO-Welterbestätten in Franken zu finden sind?

Lesen Sie über Frankens glanzvolle Baudenkmäler, über gelebte Geschichte und über kulturelle Höhepunkte, die eine Franken-Reise in diesem Jahr nahezu unverzichtbar machen. Sind Sie dabei?


Großer Reichtum an glanzvollen Veranstaltungen

Rund 2.500 Veranstaltungen in den 15 fränkischen Ferienlandschaften weist die aktuelle Broschüre „Veranstaltungstipps 2014 – Freu´ Dich auf Franken“ auf. So vielfältig und hochkarätig wie das Reiseland im Norden Bayerns sind auch seine Glanzpunkte im Jahresverlauf: Historienfeste und Festspiele, Kunstausstellungen und Konzerte bereichern den Veranstaltungskalender ebenso wie Bier- und Weinfeste, Kirchweihen und kulinarische Aktionswochen. Als „Sahnehäubchen“ wartet das Jahr 2014 zusätzlich mit besonderen Höhepunkten auf, die eine Franken-Reise nahezu unverzichtbar machen. „400 Jahre Schloss Johannisburg“ feiert Aschaffenburg, unter anderem mit der großen Sonderausstellung „Wunderkind mit Hammer und Meißel. Der Bildhauer Hans Juncker (1582 – 1624) und der Aschaffenburger Schlossbau“, die sich von 10. Mai bis 7. September dem Prachtbau der Renaissance widmet. „200 Jahre Porzellan der bayerischen Fabriken“ ist ebenfalls ein großes Thema: Die Gründung der Porzellanfabrik Carolus Magnus Hutschenreuther in Hohenberg jährt sich zum 200. Mal. Das Porzellanikon in Selb und Hohenberg an der Eger zeigt von Juli bis November eine Sonderausstellung über die Bedeutung bayerischen Porzellans für den nationalen und internationalen Handel. In Bamberg begeht man das Jubiläum „1.000 Jahre Kaiserkrönung Heinrich II.“ mit hochrangigen Veranstaltungen - der Herrscher ist tausend Jahre nach seiner Krönung in Bamberg unvergessen. Groß gefeiert werden unter anderem auch das Jubiläum „40 Jahre Reichsstadt-Festtage“ in Rothenburg ob der Tauber, das Barockjubiläum in Eichstätt und der 300. Geburtstag des berühmten Komponisten Christoph Willibald Gluck in Nürnberg und Berching. Was Musikereignisse von Rang anbelangt, spielt Franken ohnehin eine herausgehobene Rolle. Zum 19. Mal vereint der „Musikzauber Franken“ Konzerte und Festivals mit hoher musikalischer Qualität in originär fränkischem Rahmen unter einem Markendach. In der neuen Broschüre finden Musikliebhaber Frankens schönste Events zum Zuhören und Genießen. Ein Quell der Inspiration mit lesenswerten Geschichten und wertvollen Tipps zum Reiseland Franken ist auch das neue, 148 Seiten umfassende Urlaubsmagazin 2014

www.frankentourismus.de).


Zu Gast beim Großherzog

Vor 200 Jahren ging die Zeit des Großherzogtums Würzburg (1806 - 1814) unter dem Habsburger Großherzog Ferdinand III. von Toskana zu Ende, Würzburg kam zum Königreich Bayern. Die Bayerische Schlösserverwaltung nimmt dieses Jubiläum zum Anlass für eine besondere Ausstellung (11. April bis 31. Dezember): „So wohnte der Großherzog – Die vergessenen Empiremöbel der Residenz“. Die Würzburger Möbelensembles der Toskana-Zeit gehören zu den Spitzenwerken des Empire in Europa. 1945 brannten die Toskanaräume komplett aus, einzig der Toskanasaal konnte rekonstruiert werden und dient heute als Hör- und Veranstaltungssaal der Universität. Eine große Zahl von Möbeln hat jedoch – in teilweise stark beschädigtem Zustand – den Krieg überstanden. Einige der wichtigsten Möbelensembles führen jetzt, frisch restauriert, die ursprüngliche Pracht wieder vor Augen. Mit Hilfe von Großfotos der Originalräume werden für die Ausstellung Raumbühnen inszeniert, die eine Vorstellung von der Wohnsituation unter Großherzog Ferdinand und später dem bayerischen Kronprinzen Ludwig I. geben. Durch die Inszenierung wird eine seit 1945 fast vergessene Epoche der Würzburger Residenz wieder zum Leben erweckt.

www.residenz-wuerzburg.de


Jubiläumsprogramm „400 Jahre Schloss Johannisburg“ Aschaffenburg

Die Stadt Aschaffenburg veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösserverwaltung zum 400. Jubiläum des Weihetermins der Schlosskirche von Schloss Johannisburg ein umfangreiches Kulturprogramm. Neben jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen in Schloss und Schlosshof wie beispielsweise den Carillon- und Schlosskonzerten, der Museumsnacht und dem Kunsthandwerkermarkt werden viele Kulturereignisse eigens für das Jubiläumsjahr realisiert. Schlösserverwaltung und Stadt erinnern anlässlich des Jubiläums an den begnadeten Bildhauer Hans Juncker, der mit seinen Werken das Erscheinungsbild von Schloss und Schlosskirche maßgeblich prägte. Die Sonderausstellung im Schloss Johannisburg „Wunderkind mit Hammer und Meißel. Der Bildhauer Hans Juncker (1582 – 1624) und der Aschaffenburger Schlossbau“ öffnet am 10. Mai ihre Tore

www.schlossjubilaeum-aschaffenburg.de; www.info-aschaffenburg.de


Erinnerung an das Schicksalsjahr 1914

Im Zeichen der Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren stehen große Teile des Nürnberger Kulturprogramms im neuen Jahr. Weil das furchtbare Geschehen auf den Schlachtfeldern und die deutsche Niederlage auch eine entscheidende Wurzel für das spätere Aufkommen des Nationalsozialismus darstellen, drängt sich für den Rückblick das ehemalige Reichsparteitagsgelände mit dem Dokumentationszentrum geradezu auf - mit einer Inszenierung ab 28. Juni, einer Vortragsreihe und Führungen. Dazu kommen Filmreihen und Ausstellungen wie im Stadtarchiv, wo bewegende Zeugnisse die Folgen des Kriegsgeschehens an der „Heimatfront“ veranschaulichen. Auch das Bardentreffen, in diesem Jahr vom 1. bis 3. August, setzt einen programmatischen Akzent: Zum Auftakt, dem Jahrestag der Kriegserklärung an Frankreich, sollen Interpreten aus verschiedenen Kriegsgebieten mit aktuellen Songs mahnen, Konflikte gewaltlos zu überwinden und Frieden zu bewahren

www.museen.nuernberg.de


Zweitägiges Jean Paul-Geburtstagsfest

Mit einem großen Jean Paul-Wochenende am 22. und 23. März geht Bayreuth ins Jahr eins nach dem Jubiläumsjahr anlässlich des 250. Geburtstags des Dichters Jean Paul. So wird es Führungen auf dem Jean Paul-Weg vom Wohnhaus des Dichters in der Friedrichstraße zum Jean Paul-Museum geben, auch zum kleinsten Literaturmuseum der Welt in Jean Pauls Schreibdomizil Rollwenzelei vor den Toren der Stadt werden geführte Spaziergänge und Pferdekutschfahrten angeboten. Lebendiger denn je wird „Jean Paul“ die Besucher ebenso unterhalten wie die Bad Stebener Biedermeiergruppe mit Tänzen aus dem frühen 19. Jahrhundert und einem Drehorgelspieler. An sechs Lesestationen in der Innenstadt, unter anderem bei Steingraeber, im Neuen Schloss und im Jean Paul-Museum, gibt es an beiden Tagen Lesungen mit kurzweiligen Jean Paul-Texten. Ein Aphorismenweg verbindet am Sonntag das Jean Paul-Museum mit dem Neuen Schloss. Museum und Rollwenzelei sind an beiden Tagen bei freiem Eintritt geöffnet. Passend zum Geburtstagsfest wird ein „Jean Paul-Wochenende“ als Pauschale angeboten

www.bayreuth-tourismus.de


Musik in Weißenburgs alten Mauern

Die ehemalige Reichsstadt Weißenburg hat musikalisch viel zu bieten: Hier wird ganzjährig die Reihe „Musica Biriciana - Musik in alten Mauern“ präsentiert. Diese von der Stadt Weißenburg unterstützte Konzertreihe der Volkshochschule Weißenburg und Umgebung e.V., die – neben den Festspielen im Bergwaldtheater – auch 2014 wieder in den „Musikzauber Franken“ aufgenommen wurde, bietet über das Jahr verteilt klassische Orchester- und Kammerkonzerte, Jazz- und Weltmusikkonzerte. Jetzt ist der Programm-Flyer 2014 erschienen. Auf dem Programm stehen neben der Fortsetzung des Zyklus mit Beethovens Klaviersonaten (gespielt von Paul Sturm) auch Konzerte mit Künstlern des „Podiums Junger Solisten“, „Musik aus 1001 Nacht“, das Paulus-Oratorium von Mendelssohn Bartholdy, Werke „From Gershwin to Hartl“ mit dem University of Central Oklahoma Chamber Orchestra, die traditionelle Weißenburger Serenade am Martin-Luther-Platz, Jazz mit dem Thomas Fink Trio und Bayerische Weltmusik mit Luz Amoi. Das Klassik-Open Air mit den Nürnberger Symphonikern im Bergwaldtheater steht unter dem Motto „Samba, Tango und Bolero“

www.vhs-weissenburg.de; www.weissenburg.info


Die Welt als Netz

Einen spannenden Bogen vom alten Ägypten bis in die Cyberwelt des 21. Jahrhunderts spannt das Nürnberger Museum für Kommunikation. Weit über die herkömmliche Veranschaulichung von Geschichte und Herkunft hinaus präsentiert es sich immer stärker als ein Ort lebendigen Austauschs über die eigene Gegenwart. So rückt es jetzt die „Netzwelten“ in den Blick, in denen sich die meisten Menschen fast täglich bewegen. Gegenwart und Zukunft sind vom Zusammenspiel von realer und digitaler Welt bestimmt, im Web 2.0 sind alle gleichzeitig Nutzer und Gestalter. Mit der grundlegenden Überarbeitung dieses Teils der Dauerausstellung gibt das Haus Impulse zur eigenständigen und kritischen Nutzung der Medien und zur Überprüfung des Kommunikationsverhaltens. Auch damit gehört das Museum für Kommunikation zu den Anwärtern auf die Auszeichnung „Museum des Jahres 2014“

www.mfk-nuernberg.de


Kaiser Heinrich II. und Bamberg im Jahr 2014

Am 14. Februar jährte sich die Kaiserkrönung von Heinrich II. zum 1000. Mal. Diesem historischen Ereignis widmet Bamberg in diesem Jahr Veranstaltungen und Angebote, die zeigen, wie das Schaffen von Bambergs Stadtgründer bis heute nachwirkt. Der museumspädagogische Verein AGIL startet sein Projekt „Erlesene Jahrhunderte“, das ab Februar jeden Monat eines von zehn Jahrhunderten aus der Bamberger Geschichte einen Tag lang intensiv beleuchtet (www.agil-bamberg.de). Denkt man an Heinrich II. und Bamberg, stößt man schnell auf die „Keimzelle Bambergs“, den Domberg. Dabei fallen einem vermutlich zuerst der Kaiserdom mit dem Kaisergrab von Tilman Riemenschneider und das Diözesanmuseum mit dem Domschatz ein. Auch die benachbarte Staatsbibliothek Bamberg beherbergt Kulturgüter von Weltrang, darunter Handschriften, die weitgehend auf den Bistumsgründer Heinrich II. zurückgehen. Sehenswerte Schauen im Historischen Museum und in der Neuen Residenz berichten von Bambergs Entwicklung und Kunstverständnis in der Zeit nach Heinrich II. Besucher finden auf dem Domberg fünf Highlights in nächster Nähe vor. Unter der Dachmarke „Domberg – Museen um den Bamberger Dom“ sind erlebbare Angebote verfügbar, darunter die „Dombergführung“, die das Leben Kaiser Heinrichs II. beleuchtet. Im April wird erstmals das „Dombergticket“ aufgelegt, das zum Sonderpreis von zehn Euro den Eintritt in die drei Museen ermöglicht.

Info: Bamberg Tourismus & Kongress Service, Telefon 0951/2976200, www.bamberg.info


Eine Nacht für die Kunst

Firmen, Organisationen und Einrichtungen aus Selb präsentieren bei der 14. Selber Kunstnacht am 8. März - über das ganze Stadtgebiet verteilt - Kunst, Kultur und kulinarische Genüsse. Jetzt konnten die Organisatoren den bekannten italienischen Designer und Architekten Marcello Morandini für die Schirmherrschaft gewinnen, der über seine Zusammenarbeit mit Rosenthal sichtbare Spuren im Selber Stadtbild hinterlassen hat. An 18 Stationen gibt es Außergewöhnliches und Spannendes zu entdecken. Erstmals dabei sind das Selber Krankenhaus, Schloss Erkersreuth, die Stadtkirche und die Stadt Selb

www.kunstnacht-selb.de


Die zwei Seiten von des Herzogs Persönlichkeit

Die Kunstsammlungen der Veste Coburg widmen eine große Sonderausstellung vom 29. März bis 2. November dem Potentaten Herzog Johann Casimir. Der Renaissancefürst, der in diesem Jahr 450 Jahre alt geworden wäre, hat große Spuren in Coburg hinterlassen, aber auch die dunkle Seite seiner Persönlichkeit darf nicht aus dem Blick geraten. So blühten in seiner Epoche die Hexenverfolgungen derart, dass selbst Teile der Geistlichkeit opponierten. Andererseits hat er in seiner 50-jährigen Regierungszeit das Herzogtum Coburg in besonderer Weise geprägt. Er förderte Kunst und Wissenschaft, das Schützenwesen und die Wehrhaftigkeit und verankerte die Reformation in seinem Staatswesen. Seine Bauwerke prägen das historische Coburger Stadtbild. Die Schau in den Kunstsammlungen zeigt Objekte aus der Dauerausstellung, aber auch sonst in den Depots verborgene Exponate. Sie geben Auskunft über Leben und Wirken des wettinischen Adligen von Kindesbeinen an bis zur Bahre, vom Fingerring seiner ersten und später verbannten Ehegattin Anna bis zu den beiden Hochzeitskutschen, vom jugendlichen Porträt des Prinzen bis hin zur einzigartigen Hornstube. Bei Sonderführungen schlüpfen Gästeführer und Schauspieler in die Rolle Johann Casimirs und seiner zweiten Ehefrau

www.kunstsammlungen-coburg.de


400 Jahre „Mundus Iovialis“

Der Ansbacher Hofastronom und Hofmathematiker Simon Marius (1573 – 1624) aus Gunzenhausen entdeckte zeitgleich mit Galileo Galilei die vier großen Jupitermonde, widmete seine Ergebnisse aber erst 1614 in seiner bekannten Publikation „Mundus Iovialis“ der Öffentlichkeit, woraufhin ihn sein italienischer Konkurrent des Plagiats bezichtigte. Zum 400. Jubiläum von „Mundus Iovialis“ werden in Ansbach seine wissenschaftlichen Leistungen beleuchtet, um ihm seinen Platz in der Geschichte der Astronomie zuzugestehen. Bis 29. Juli können Interessierte an einer Festveranstaltung zu Ehren Marius‘, einem Fachvortrag von Pierre Leich und an den Stadtführungen „Auf den Spuren von Simon Marius“ teilnehmen sowie diverse Ausstellungen besuchen.

www.ansbach.de


21. Poetry Slam mit hochkarätigem Line-Up

Ein hochkarätiges Line-Up aus der deutschsprachigen Poetry Slam-Szene erwartet die Zuschauer am 1. März beim 21. Schweinfurter Poetry Slam in der Disharmonie. Unter den bekannten Namen sind beispielsweise die Poeten Marilisa Herchet (Dresden), Jonathan Baumgärtner (Nürnberg) oder Aida (Erfurt). Zweimal beeindruckte bereits die Berliner Schauspielerin Marie-Theres Schwinn das Schweinfurter Publikum. Zusammen versprechen diese Bühnenpoeten bereits eine Wortschlacht der Extraklasse. Doch nicht genug: Zudem reisen die wortakrobatische Pauline Füg an, die unter anderem 2011 den Kulturpreis Bayern gewann, Jule Weber (Nürnberg, deutschsprachige U20 Meisterin 2012) und der lang ersehnte Dalibor (Frankfurt). Größte Überraschung: mit Jan Philipp Zymny (Wuppertal) ist auch der aktuelle deutsche Poetry Slam-Champion in Schweinfurt zu Gast

www.schweinfurt360.de


Magische Stunden unter dem Erzählbaum

Mit schönen, teils auch schaurigen alten Sagen und anrührenden Legenden unter dem Motto „Heilige und Franken“ rund um die berühmte Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen und den Staffelberg fasziniert der charismatische Geschichtenerzähler Christian Erik Berkenkamp seine Zuhörer. Ab 6. April trifft man den in ganz Franken bekannten „Magier der Sprache“ an vielen Sonntagen bis in den Herbst hinein jeweils um 16 Uhr unter dem „Erzählbaum“ hinter der Adelgundiskapelle auf dem Staffelberg. Die Gäste dieser außergewöhnlichen Zusammenkünfte lauschen mitreißenden Geschichten über die vierzehn Nothelfer, über bekannte und unbekannte, heilige und weniger heilige Franken und lagern dabei ungezwungen und entspannt auf selbst mitgebrachten Sitzkissen im Schatten des Baumes. Die Events dauern etwa eine Stunde, weitere Sagen-Nachmittage finden am 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli, 3. August, 7. September und 5. Oktober statt. Der Eintritt ist frei, aber natürlich freut sich der Erzählkünstler über freiwillige Spenden.

Infos: Kur und Tourismus Service Bad Staffelstein, Telefon 09573/33120, www.bad-staffelstein.de


Künstler und ihre „Stoffe“ aller Art

Unter dem Titel „Kunst.Stoffe“ hat die Ausstellungsreihe „7 aus dem Verein“ das diesjährige künstlerische Programm des Kulmbacher Kunstvereins mit einer facettenreichen Präsentation von sieben aktiven Künstlern eröffnet, die sich auf unterschiedliche Weise mit „Stoffen“ aller Art beschäftigen. Der Verein hat bei der Auswahl großen Wert auf die Vielseitigkeit von Materialien und Technik gelegt. Die beiden kontrastreichen Galerieräume im Historischen Badhaus im Oberhacken und in den Galerieräumen in der Oberen Stadt bieten einen perfekten Rahmen für die Stoff- und Teppichdesigns von Jovanka Gack (Kulmbach), die Skulpturen aus transparentem farbigem Acrylglas von Harun Kloppe (Mainz), Patchworkarbeiten und Quilts von Theresa Morsch (Berlin), dreidimensionale Filzarbeiten von Irene Reinhardt (Coburg), Konrad Ruffs (Lonnerstadt) „königliche“ Terrakotten, kalligraphische Papierarbeiten von Claudia Schwarz (Kulmbach) sowie Öl-Schichtenmalerei von Hanna Woodring (Bayreuth). Die Ausstellung im Historischen Badhaus und in der Galerie des Kunstvereins in der Oberen Stadt dauert bis zum 23. März

www.kunstverein-kulmbach.de


Kluger Denker beim Frühlingskonzert

Das große Frühlingskonzert am 6. April in Bad Neustadt wird zugleich das letzte Konzert in der „alten“ Stadthalle von Bad Neustadt sein. Zu Gast ist das Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau mit Dirigent Johannes Moesus und Solist Kolja Lessing. Seit seiner Gründung 1979 hat sich das Orchester mit innovativen Projekten ein spezifisches Profil erworben. Es besteht aus hervorragenden Berufsmusikern des mitteleuropäischen Raumes, die sich immer wieder zu neuen Projekten als Orchester und in Kammermusikensembles zusammen finden. Die Pflege regionaler musikalischer Traditionen steht dabei unkonventionellen Aufführungen zeitgenössischer Musik und aufregenden Projekten in musikalischen Grenzbereichen gegenüber. Die Besucher erwartet mit dem Programm – „Ein kluger Denker“ eine Reihe ausgewählter Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Frank Bridge und Dag Wirén

www.tourismus-nes.de


Sehnsucht nach der großen weiten Welt

Die Sonderausstellung „Rund um die Welt – Tourismusplakate aus der Sammlung des Deutschen Historischen Museums“ vom 30. März bis 29. Juni im Knauf-Museum Iphofen nimmt die Besucher mit auf eine Reise zu den Metropolen Europas, zu den Mittelmeerländern, in den Vorderen Orient, nach Afrika und Asien, nach Australien und nach Nord- und Südamerika. Die ausgewählten Plakate aus der umfangreichen Sammlung des Deutschen Historischen Museums belegen die Bedeutung touristischer Werbung für die Gesellschaft des 20. Jahrhunderts in Zeiten der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus, in den Jahren des westdeutschen Wirtschaftswunders und dem Aufbau des Sozialismus in der DDR. Plakate von Grafikern wie Ottomar Anton, Ludwig Hohlwein, Herbert Leupin oder Jupp Wiertz werben für Schifffahrtslinien, Fluggesellschaften und Eisenbahnen sowie für Reiseziele in nah und fern. Die Bildsprache der Plakate lässt auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen und Veränderungen im Konsumverhalten schließen. Reiseutensilien, Kartenmaterial, Reiseführer und Fotos von Kreuzfahrtschiffen und Fluggesellschaften, aber auch Fahrzeuge von privaten Leihgebern ergänzen die Präsentation und vermitteln Eindrücke aus der Welt des Reisens und vom Leben an Bord

www.knauf-museum.de


Friday Night Fever im Jazzclub

Der Grund dafür, warum die Einwohner der historischen Stadt Dinkelsbühl noch so vital sind, ist ganz einfach: Man bewegt sich dort so oft wie möglich zur Musik, beispielsweise jeden Freitagabend im Jazzkeller in der Schranne. Von September bis Mai präsentiert der Jazzclub Dinkelsbühl mit klassischem Jazz, Latin und Fusion, Rock, Pop und Soul die ganze Bandbreite jener Musikrichtung, die vor langer Zeit von New Orleans aus die Welt erobert hat. Das gilt auch für Dinkelsbühl, wo vor 13 Jahren Jazzbegeisterte neben dem jährlichen Jazz-Fest – damals „Franken swingt“ – einen lockeren Treff schaffen wollten. Getragen wird das Ganze von einem Verein, der Eintritt ist frei. So auch am 28. Februar, wenn mit Friedemann Emmert, Marco Piludu und Freunden, Dinkelsbühler Eigengewächse der ersten Stunde auf der Bühne stehen

www.jazz.dkbmusic.de


Winterausklang mit Schlittenhunden und Schneemann

Wie jedes Jahr treffen sich Musher aus Deutschland in der Erlebnisregion Ochsenkopf zum traditionellen Schlittenhunderennen. Das „Fichtelgebirgs Adventure“ findet am Wochenende 15./16. März statt. Aufgrund des späten Termins geht es diesmal nicht um Titel und Siegerpokale, vielmehr wird es eine Erlebnisveranstaltung für jung und alt. Unter der Leitung des Wintersportvereins Oberwarmensteinach werden dieses Jahr kürzere Rennen fürs Training und zum Spaß ausgetragen – auch für Anfänger und zum Schnuppern. Start ist an beiden Tagen um 10 Uhr. Je nach Schneelage führen die Distanzen über bis zu 20 Kilometer. Bis zu fünf Kilometer lang sind die Strecken für Besucher, die ihre eigenen Zughunde mitbringen und diesen naturgewaltigen Sport kennen lernen wollen. Hundebesitzer können sich dazu vor Ort einen Schlitten leihen. Für Zuschauer sind die zahlreichen gut trainierten Hunde sowie verschiedenste Gespanngrößen ein besonderes Erlebnis. Wer das Schlittenhunderennen besucht, kann mit etwas Glück die Bekanntschaft mit „Jakob“ machen, auf jeden Fall aber zwei Wochen vorher am Faschingswochenende. Jedes Jahr bauen die Bischofsgrüner Schneemannbauer ihren Schneeriesen. Bis zu zwölf Meter hoch kann der Schneemann werden – vorausgesetzt, Frau Holle schüttelt ihre Betten nochmals kräftig aus. „Jakob“ thront mitten auf dem Marktplatz in Bischofsgrün und ist das Highlight am Rosenmontag

www.erlebnis-ochsenkopf.de


Wandern zu Tälern, Wäldern und Mühlen

Vom 5. bis 13. April gibt es in und um Rothenburg ob der Tauber wieder die „Rothenburger Frühjahrswanderwoche“. Die attraktiven kostenlosen Wanderungen, das zwanglose Zusammentreffen von Wanderfreunden aus nah und fern, ein reicher Kulturkalender und nicht zuletzt die fränkische Gastlichkeit fügen sich zu einem abwechslungsreichen Programm zusammen. Wieder mit im Programm: eine fachkundliche Wanderung auf dem Rothenburger Mühlenweg, eine Waldwanderung mit dem Förster sowie eine Führung durch die Rothenburger Weinberganlage. Kneipp-Anhänger kommen ebenso auf ihre Kosten wie Nordic Walking-Fans

www.tourismus.rothenburg.de


Manche mögen’s heiß

Die US-amerikanische Entertainerin Gayle Tufts gastiert auf Einladung von „Frauen helfen Frauen“ mit ihrer neuen Soloshow „Some like it Heiß!” am 15. März im Großen Kursaal von Bad Mergentheim. Die Initiative „Frauen helfen Frauen“ feiert mit dieser Ausnahme-Veranstaltung das zwanzigjährige Bestehen des Fördervereins für das Frauen- und Kinderschutzhaus im Main-Tauber-Kreis. Gayle Tufts’ neue One-Woman-Show mit Pianist Marian Lux unter der Regie von Melissa King ist ein alle Sprach- und Genregrenzen sprengendes Feuerwerk. Die liebenswerteste Botschafterin des Broadways erzählt das abenteuerliche Leben einer Entertainerin: zwei Jahre jünger als Madonna, lustvoll, laut und very hot. Gayle Tufts präsentiert Lieder und Texte über das Erwachsensein und das Jungbleiben von Frauen. Humor mischt sich mit bittersüßen Reflektionen über die Rückkehr der Pubertät und die endlose Suche nach menschlicher Wärme und gepaart mit einer grandiosen Singstimme. Karten: Kurverwaltung Bad Mergentheim, Telefon 07931/965-225

www.bad-mergentheim.de


Zu den Wurzeln des Blues und des Bluesrock

Zur 23. Ausgabe der Rother Bluestage vom 29. März bis 6. April reist der Großteil der Künstler aus den Staaten und dem Vereinigten Königreich an. Mit einem Programm, das sich auf die Wurzeln des Blues im Heimatland USA und den Bluesrock in Großbritannien konzentriert, lädt die Kulturfabrik Roth diesmal zu 14 Konzerten von 15 Bands an fünf Spielorten ein. Standesgemäß ist die Eröffnung am 29. März: Mit den British Blues All Stars feiert eine brandneue Formation aus den britischen Bluesrockgrößen Dave Kelly (The Blues Band), Gary Fletcher (The Blues Band), Pick Withers (Dire Straits), Zoot Money (Eric Burdon) und Bernie Marsden (Jon Lord, Whitesnake) ihre Welt-Premiere. Zu den Headliner-Konzerten zählen unter anderem Auftritte der Kulturrocker Uriah Heep (6. April) und des Bronx-Bluesers Popa Chubby (3. April), Mick Ralphs von Bad Company- und Mott the Hoople-Gitarrist (5. April) sowie Edo Zanki mit Band (3. April).

Info und Karten: Kulturfabrik Roth, Telefon 09171/848-714, www.bluestage.de; www.eventim.de


Neuer Qualitätswanderweg „Romantisches Wildbachtal“

Der Wanderweg „Romantisches Wildbachtal“ hat jüngst die Auszeichnung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes erhalten und ist damit der 15. Wanderweg in Franken mit dem begehrten Prädikat (dazu kommen noch zwei zertifizierte Premiumwege des Deutschen Wanderinstituts). Auf rund 20,5 Kilometern führt der Qualitätswanderweg durch die Landschaft der Ferienregion Liebliches Taubertal. Ausgangspunkt der romantischen Wanderung ist die Ortsmitte in Boxtal. Ab dort geht es durch Streuobstwiesen bis zum Waldrand mit herrlicher Aussicht auf Boxtal sowie das Main- und Wildbachtal. Der Weg führt weiter zu den Hohen Steinen, anschließend durch einen wunderschönen Hochwald zum Dreimärker. Am Fichtenfeld kann die Aussicht bis in den Spessart genossen werden. Anschließend geht es vorbei an stillgelegten Steinbrüchen und dem Hoi-Hopp-Stein nach Rauenberg, wo in der Kirche wertvolle Glasmalereien bestaunt werden können. Durch einen Hochwald und Streuobstwiesen führt die Wanderung nach Wessental und anschließend, vorbei am Dühmig-Gedenkstein und einem kleinen See, zum Ausgangspunkt zurück. Der Abstieg erfolgt auf naturnahen Wegen sowie einem Hohlweg

www.liebliches-taubertal.de


Karibik-Feeling im Frankenwald

Papayas, Mangos und Bananen wachsen seit kurzem auch im Frankenwald. Das Tropenhaus „Klein Eden“, beheizt mit der Abwärme eines Glasindustriebetriebs, ist ein Projekt mit Modellcharakter und ab Anfang April auch für interessierte Besucher und Gruppen geöffnet. Auch Tilapias (eine Barsch-Art aus Asien) in Bio-Qualität werden dort gezüchtet. Genutzt werden können die Produkte von heimischen Gastronomen, die damit ihre Speisekarten bereichern, ohne durch Luftverschmutzung und lange Transportwege die Umwelt zu belasten. Ziel von „Klein-Eden“ ist es, intelligente ökologische Kreisläufe und nachhaltiges Wirtschaften für Erwachsene, Jugendliche und Kinder erlebbar zu machen. Auch die Erforschung des optimalen Anbaus tropischer Nutzpflanzen unter Glas ist dort ein Thema

www.tropenhaus-am-rennsteig.de


Effeltricher Fosalecken vertreiben den Winter

Den wohl schönsten Frühlingsbrauch der Fränkischen Schweiz führt der Effeltricher Burschenverein „Zufriedenheit“ am Faschingssonntag (2. März) vor: den Brauch des „Winter-Austreibens“. Die „Effeltricher Fosalecken“, junge Männer in Effeltricher Tracht und hohen Hüten, jagen Strohbären vor sich her und vertreiben sie nach Baiersdorf, wo sie „verbrannt“ werden. Ab 13.30 Uhr treiben die Strohbären ihr Unwesen im Dorf und erschrecken die Leute. Etwa ein Dutzend oder mehr „Treiber“, die Effeltricher Fosalecken, jagen die in Stroh eingebundenen, plumpen Gestalten zu den Klängen der Blasmusik mit Peitschen vor sich her. Nach etwa einer Stunde kommt die ganze Truppe vor der mittelalterlichen Wehrkirche an. Dort fallen die Strohbären zu Boden, und die Fosalecken tanzen mit ihren Mädchen um die Bären herum. Anschließend geht es mit dem Viehtransporter nach Baiersdorf, wo Teil zwei des Brauches stattfindet. Gegen 14.30 Uhr beginnt der Umzug durch die Hauptstraße, Judengasse und die Pfarrgasse zum Linsengraben. Der Musikverein Effeltrich spielt dazu und die „Fosalecken“ tanzen zum Schluss mit den Trachtenmädchen um ein loderndes Feuer, in dem schließlich das Stroh der Bären verbrannt wird. So wird der Winter vom sieghaften Frühling „vertrieben“

www.effeltrich.de


Frische Frühlings- und Fastenküche

Endlich werden die Tage wieder länger – und die kulinarischen Schmankerln leichter. Nach der schweren Winterküche schlagen die Küchenchefs im Naturpark Altmühltal gern den leichten Weg zum Genuss ein. Die Gastronomen in Beilngries holen vom 15. März bis zum 13. April den „Kulinarischen Frühling“ auf den Teller und setzen dabei ganz auf die Spezialitäten der Region: Lamm, Kräuter und fangfrischen Fisch. In Berching entführt die „Citta-Slow - leichte Frühlingsküche“ (15. bis 30. März) Genießer in den sonnigen Süden. Mit leckeren und gesunden Eintöpfen und wärmenden Suppen tun die Wirte der Initiative „Eichstätt kocht... zur Fastenzeit“ (5. März bis 19. April) ihren Gästen etwas Gutes. Infos: Informationszentrum Naturpark Altmühltal, Telefon 08421/9876-0

www.naturpark-altmuehltal.de/veranstaltungen


Ein Hoch auf den Kaiser

Wie die Chinesen hätten sich die Dietfurter Bürger hinter ihren Mauern verbarrikadiert und ihn nicht in die Stadt gelassen, beschwerte sich ein Steuereintreiber des Eichstätter Bischofs im 17. Jahrhundert bei seinem Dienstherrn. Mit dieser Legende erklären die Dietfurter ihren Spitznamen „Chinesen“, der den Anstoß für einen ungewöhnlichen Faschingsbrauch gab: In Dietfurt a.d. Altmühl feiert man „Chinesenfasching“. Höhepunkt des Faschingstreibens unter der Regentschaft von Kaiser Ko-Houang-Di ist der „Unsinnige Donnerstag“ (27. Februar): Schon um 2 Uhr nachts verkünden die Herolde des Kaisers in den Straßen den Anbruch des Festes. Um „13.61“ Uhr setzt sich dann unter dem Jubel der Zuschauer der riesige Maskenzug in Bewegung: Bis zu 50 Wagen und Fußgruppen sowie mehrere Musikkapellen nehmen Jahr für Jahr daran teil. Nach dem Umzug und der feierlichen Proklamation des Kaisers wird in allen Gaststätten und Diskotheken bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert.

Infos: Tourist Information Dietfurt a.d. Altmühl, Telefon 08464/6400-19, www.dietfurt.de


Gesundheitsregion Bayreuth jetzt mit Pauschalen

Ab sofort kann über die Gesundheitsregion Bayreuth eine Reihe neu geschaffener Pauschalangebote gebucht werden: Auf der Website www.gesundheitsregion-bayreuth.de sind unter anderem Angebote wie „Auszeit in Bayreuth im Winter – Entschleunigen nach der Logi-Methode“ oder der „Cardio-Check für Manager mit Bayreuther Kulturprogramm“ zu finden. Beim Angebot „Markgräfin Wilhelmine und Wellness“ entdecken Gesundheitstouristen im Frühjahr und Sommer Bayreuth mit dem E-Bike Bayreuth und lassen sich mit einem Wellness-Paket in der Lohengrin Therme verwöhnen. Diese und weitere zwölf Gesundheitspauschalen sind aktuell auf der Website abrufbar. Die zertifizierte Gesundheitsregion mit Stadt und Landkreis Bayreuth zählt zu den wichtigsten Gesundheitsstandorten im Norden Bayerns. Kliniken und ambulante Einrichtungen bieten hochdifferenzierte medizinische Maximalversorgung. Dazu kommen mehrere Thermen und Bäder, Einrichtungen im Bereich Wellness und umfangreiche Naherholungsangebote.


Kulturelle Höhepunkte im Urlaubsland Franken

Franken ist ein Urlaubsland, in dem die Kultur ein wunderschönes Zuhause hat. Hier werden Konzerte in prachtvollen Schlössern zelebriert und zum Musikgenuss in blühende Prunkgärten eingeladen. Hier zeigen Museen einzigartige Kunstschätze, hier reichen sich mittelalterliches Erbe, die Eleganz des Barock und die Klarheit der Moderne die Hände. Mit fröhlichen Jubiläen wird gefeiert und lebendig gehalten, was die Region über die Jahrhunderte geprägt hat. Was man in Franken entdeckt, ist Kultur von Weltrang: Von den sieben UNESCO-Welterbestätten in Bayern findet man alleine vier in Franken.


Wunderbares Welterbe

Einzigartig, authentisch und von universellem Wert: Das sind die Kriterien, die jede UNESCO-Welterbestätte auszeichnen. Begibt man sich auf die Reise zum UNESCO-Welterbe in Franken, dann ist dies eine Reise zu römischen Soldaten an den Obergermanisch-Raetischen Limes, zum mittelalterlichen Altstadtensemble in Bamberg oder zu barocken Prachtbauten wie der Würzburger Residenz und dem Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth.

Das UNESCO-Welterbe mit der längsten Geschichte ist zugleich das längste Bodendenkmal Europas: Es ist der Obergermanisch-Römische Limes – auf 158 Kilometern führt diese einstige Grenze des Römischen Imperiums durch fränkisches Gebiet. Der Limes markierte die Linie, an der die hoch entwickelte Kultur der römischen Antike dem kulturellen Entwicklungsland des „barbarischen“ Germaniens begegnete. An seinem Verlauf durch das Spessart-Mainland, das Fränkische Weinland, das Romantische Franken, das Fränkische Seenland und den Naturpark Altmühltal findet man aber bei Weitem nicht nur Reste der befestigten Mauer: Den Limes und sein Hinterland säumen mächtige Kastelle, Wachttürme, Landvillen und Thermen. Viele von ihnen wurden aufwendig freigelegt oder rekonstruiert, auch zahlreiche Museen und Infostellen wie das Pompejanum in Aschaffenburg, das Limeseum in Ruffenhofen, das Bayerische Limes-Informationszentrum in Weißenburg i. Bay. oder das Römer und Bajuwaren Museum auf Burg Kipfenberg bieten dem Militär- und Alltagsleben der Römer ein spannendes Forum

www.frankentourismus.de/bayerischer-limes


Ein großer Zeitsprung führt zum nächsten UNESCO-Welterbe in Franken und damit direkt nach Bamberg. Die Altstadt wurde in die Welterbeliste aufgenommen: Auf einzigartige Weise zeigt sie, wie sich eine mitteleuropäische Stadt aus einer mittelalterlichen Grundstruktur heraus entwickeln konnte. Was sich so technisch anhört, ist in Bamberg in jeder Gasse und auf jedem Platz spürbar: Die Bergstadt mit dem Kaiserdom, dem Kloster St. Michael und dem Stefansberg mit seinen Bierkellern, die Inselstadt mit dem Alten Rathaus über der Regnitz oder den mittelalterlichen Fischerhäusern sowie die Gärtnerstadt mit ihren typischen Gärtnerhäusern bilden ein einzigartiges Ensemble – und die vielen Bamberger Veranstaltungen und Führungen füllen das Welterbe auf herrliche Art mit Leben

www.bamberg.info


Barocke Eleganz und ein „Schloss über allen Schlössern“

Für seine Besucher „herausgeputzt“ wird das nächste fränkische UNESCO-Welterbe: Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth wird derzeit und auch noch in den kommenden Jahren aufwendig saniert und restauriert. Wilhelmine, Bayreuths kunstsinnige und für die Entwicklung der Stadt äußerst wichtige Markgräfin, hatte es 1746 bis 1750 vom damals europaweit führenden Theaterarchitekten Giuseppe Galli Bibiena errichten lassen. Es ist ein Prachtbau, der zu seiner Zeit in Größe und Prachtfülle nur mit Häusern in Wien, Dresden, Paris oder Venedig vergleichbar war. Es lohnt sich, diesem bedeutenden und besterhaltenen Beispiel barocker Theaterkultur auch schon vor der Wiedereröffnung einen Besuch abzustatten. Im weiterhin geöffneten Foyerbau des Opernhauses vermittelt ein provisorisches Welterbezentrum die Bauweise und Architektur des Opernhauses. Ein besonderer Höhepunkt ist zudem die Besichtigung der Fürstenloge. Dort kann man von der Stelle, wo einst das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine den Hofopern beiwohnte, einen Blick auf eine der Bühne vorgespannte Leinwand werfen, auf dem ein Panoramabild die grandiose Innenansicht des Opernhauses ohne störende Einbauten zeigt

www.bayreuth-tourismus.de, www.sanierung-opernhaus-bayreuth.de


Eine weitere barocke Pracht von Weltrang ist die Fürstbischöfliche Residenz in Würzburg, die ebenfalls die Auszeichnung UNESCO-Welterbe trägt. Ihren Beinamen „Schloss über allen Schlössern“ trägt es zu Recht: Die Residenz ist eines der bedeutendsten Schlösser Europas und das Hauptwerk des süddeutschen Barocks. Das einzigartige Treppenhaus unter einer freitragenden Decke, geniale Stuckarbeiten, das größte zusammenhängende Fresko der Welt und der Staatliche Hofkeller im „Untergrund“ des Schlosses sind einige der Besonderheiten, die den Ruhm der Würzburger Residenz begründen. Umso schöner, dass dieser barocke Schatz als prachtvoller Veranstaltungsort zum Kulturleben Würzburgs unbedingt dazugehört: etwa bei der Residenzgala mit Diner (30. Mai 2014), beim Mozartfest (23. Mai bis 29. Juni 2014), bei der Italienischen Nacht (11. bis 12. Juli 2014), bei der Würzburger Residenznacht (4. Oktober 2014) oder bei den Bachtagen (21. bis 30. November 2014;

www.wuerzburg.de


Die „rote Schönheit“ feiert Geburtstag

Stilvoll gefeiert wird in Franken aber nicht nur im UNESCO-Welterbe, sondern auch in und mit vielen weiteren einzigartigen Kulturschätzen. So ist es etwa in Aschaffenburg, wo Schloss Johannisburg über dem Mainufer thront. 2014 ist es genau 400 Jahre her, dass Baumeister Georg Ridinger und Bildhauer Hans Juncker eines der schönsten Renaissance-Bauwerke in Deutschland schufen. Von seiner Erbauung an trotzte das Schloss aus rötlich leuchtendem Sandstein allen Kriegen – doch dann wurde es im Zweiten Weltkrieg bis auf seine Grundmauern zerstört. Ihre Stadt ohne Schloss? Für die Aschaffenburger undenkbar, und so ließen sie ihren Prachtbau wieder auferstehen. Kein Wunder also, das die Stadt mitfeiert, wenn das Schloss 2014 zum runden Geburtstag einlädt

www.schlossjubilaeum-aschaffenburg.de


„1614 – 2014“ hat die Bayerische Schlösserverwaltung das Jubiläumsjahr in Aschaffenburg überschrieben. Das Motto basiert auf dem 17. Februar 1614: dem Tag, als Kurfürst Johann Schweikard von Kronberg sein neues Schloss über dem Main bezog. Viele Jahre später, als es bereits König Ludwig I. sein eigen nannte, wurde das Schloss noch prachtvoller: Der Antike-Begeisterung des Königs ist es zu verdanken, dass man im Park des Schlosses nicht nur zwischen Feigenbäumen und Zitronen wandelt, sondern dort auch den detailgetreuen Nachbau eines römischen Hauses findet: das „Pompejanum“

www.schloesser.bayern.de


Gefeiert wird in Aschaffenburg von Februar bis November 2014. Einer der Höhepunkte ist die Ausstellung „Wunderkind mit Hammer und Meißel. Der Bildhauer Hans Juncker (1582 – 1624) und der Aschaffenburger Schlossbau“ (10. Mai bis 7. September 2014). Sie ist nicht nur deshalb sehenswert, weil das Schlossmuseum die umfangreichste Sammlung von Werken des „Wunderkinds“ und seines Kreises besitzt: In der Ausstellung sind auch Werke zu sehen, die während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurden und nach erfolgreicher Restaurierung nun das erste Mal wieder öffentlich präsentiert werden. Nicht zu vergessen die größten „Exponate“ der Ausstellung: die Schlosskirche mit ihrem kostbaren Alabaster-Hochaltar und die Stiftskirche St. Peter und Alexander mit ihrer prachtvollen Kanzel. Während der Ausstellung ist das Schloss aber ebenso in der Hand quicklebendiger Künstler und der städtischen Steinmetzschule. Im Schlosshof vermitteln sie den Besuchern das Thema „Steinskulptur“ auf praktische Weise vom Entwurf bis zur Ausführung.

Der Schlosshof ist außerdem Schauplatz der „Aschaffenburger Kulturtage“ vom 7. bis 12. Juli 2014: eine herrliche Kulisse für Schlosskonzerte, für „Till Eulenspiegel“, eine Comedy-Show und eine Operngala. Im Zeichen des Schlossjubiläums stehen zudem die „Schönbusch-Serenaden“ am 29. Mai, 21. Juni und 13. September 2014 im herrlichen Landschaftspark Schönbusch, die „Aschaffenburger Bachtage“ mit Konzerten im Ridingersaal und in der Schlosskapelle (26. Juli bis 3. August 2014), verschiedene Ausstellungen, die „Luminale“, Volksfest und Stadtfest. Einmalig sind zudem die Carillonkonzerte (2. und 3. August 2014). Das Aschaffenburger Carillon – ein riesiges Glockenspiel, das als Instrument gespielt wird – besteht aus 48 Glocken und hat seinen Platz in 62 Metern Höhe im Ostturm des Schlosses

www.info-aschaffenburg.de, www.museen-aschaffenburg.de


Grenzenlose Burgenpracht

Gleich über 90 Burgen, Schlösser und Burgruinen feiern mit beim nächsten Jubiläum: Die „Burgenstraße“ wird 60 Jahre alt – und ist damit eine der ältesten Ferienstraßen Deutschlands. Ihre Gründung im Jahr 1954 fiel zwar in eine Zeit, in der „Fremdenverkehr“ sicherlich nicht das vordringlichste Thema der Deutschen war. Doch die tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit, die die alten Mauern ausstrahlen, war gerade in dieser Zeit vorhanden. Das führte schnell zur Bekanntheit der neuen touristischen Route, die damals von Mannheim über Heidelberg und Heilbronn in die fränkischen Städte Rothenburg ob der Tauber, Ansbach und Nürnberg führte.

Mit der Grenzöffnung zu Beginn der 1990er Jahre wurde die „Burgenstraße“ verlängert und international: Von Nürnberg aus verläuft sie weiter durch die Fränkische Schweiz und über Coburg, Kulmbach und Bayreuth bis nach Prag. Den praktischen Routenplaner dazu findet man auf der Webseite der „Burgenstraße“ – genauso wie die Wegeführung des Radwegs „Burgenstraße“ und das Jubiläumsrätsel „60 Jahre – 60 Preise“. Besonders günstig wird die Burgentour zum Jubiläum mit einem eigenen Bonusheft, mit dem entlang der Route zahlreiche Ermäßigungen etwa beim Burgeintritt oder bei Übernachtungen gewährt werden

www.burgenstrasse.de


Engelsgleiches Barockjubiläum

Es sind ja oft gerade die Burgen, Schlösser und Residenzen, die den fränkischen Städten ihr unverwechselbares Gesicht verleihen. Besonders gilt das für Eichstätt, das der Baulust seiner Fürstbischöfe sein herrlich-leichtes, elegantes Stadtbild verdankt. Diese Eleganz wurzelt eigentlich in einer Tragödie: Im Dreißigjährigen Krieg wurde Eichstätt so gut wie dem Erdboden gleichgemacht – kein Stein stand mehr auf dem anderen. Nachdem die ersten Häuser wieder bewohnbar gemacht worden waren, erkannten die Eichstätter Fürstbischöfe in der Katastrophe eine einmalige Chance. Sie ließen Baumeister aus Graubünden an ihren Hof kommen, um die Residenzstadt in neuem Glanz auferstehen zu lassen. Der erste von ihnen war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Jakob Engel, ihm folgten Gabriel die Gabrieli und Mauritio Pedetti.

Mit der Auswahl dieser Künstler bewiesen die Fürstbischöfe ein äußerst glückliches Händchen: Unter ihrer Ägide entstanden zum Beispiel die fürstbischöfliche Stadtresidenz mit ihrem prachtvollen Spiegelsaal und dem in Weiß strahlenden, außergewöhnlichen Treppenhaus, Domherrenhöfe von strahlender Leichtigkeit, die barocke Westfassade des Doms, die Sommerresidenz mit dem verspielten Hofgarten und natürlich das Ensemble des Residenzplatzes: ein architektonisches Gesamtkunstwerk von Weltrang.

2014 jährt sich der Todestag von Jakob Engel zum 300. Mal: Für Eichstätt eine wunderbare Gelegenheit, um sein barockes Erbe zu zelebrieren. Ausstellungen, Führungen und Konzerte erwecken inmitten der Bauwerke der drei Graubündener Baumeister das barocke Lebensgefühl zum Leben. Dazu gehört die Bläserserenade am 18. Mai 2014 im Kloster Rebdorf genauso wie eine Woche vorher das „Musikfest Eichstätt“ vom 9. bis 11. Mai 2014. Unter dem Motto „Alte Musik neu entdecken“ erklingen dabei in historischen Räumen wie dem Spiegelsaal der Residenz und in der Sommerresidenz barocke Klänge: dargeboten von hochkarätigen Musikern.

Auch die Eichstätter Kulturtage vom 11. bis 13. Juli 2014 haben sich dieses Jahr einen herrlichen barocken Rahmen ausgesucht: Sie haben den Hofgarten als zentralen Veranstaltungsort, und man darf sich freuen auf Kunst und Musik zwischen barocken Hecken und unter dem Blätterdach seltener Bäume. Einen weiteren musikalischen Höhepunkt setzt die Barockoper „Acis und Galatea“ von Georg Friedrich Händel am 18. Oktober 2014. Und wer ganz in Ruhe die barocke Pracht der Altmühlstadt erleben will, der schließt sich der Führung „Eichstätter Barock: Die Leichtigkeit des Scheins“ an (21. April und 3. Oktober 2014, für Gruppen jederzeit buchbar): Sie versetzt die Besucher zurück in die lebenslustige Zeit des Barock und inspiriert mit dem einmaligen Ambiente barocker Bauten, Plätze und Kunstwerke

www.eichstaett.de


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Update 12.2013

2014 ist die Kunst- und Kulturregion im Norden Bayerns so richtig in Feierlaune: 300 Jahre Christoph Willibald Gluck in Nürnberg und Berching, 400 Jahre Schloss Johannisburg in Aschaffenburg und 200 Jahre „weißes Gold“ im Fichtelgebirge sind nur einige von vielen Events, die einen Franken-Besuch ganz besonders lohnen. Die schönsten Reiseanlässe stellen wir Ihnen vor und hoffen, Sie inspirieren zu können.


Im Jubiläumsjahr nach Aschaffenburg

Aschaffenburgs dominanteste Sehenswürdigkeit, das Schloss Johannisburg, wird 400 Jahre alt. Anstelle der alten, zerstörten Burg wurde mit dem Einzug des Mainzer Erzbischofs Johann Schweikard von Kronberg 1614 das Schloss neu errichtet, Baumeister Georg Ridinger und Bildhauer Hans Juncker erschufen eines der schönsten Renaissance-Bauwerke Deutschlands.

Über 300 Jahre trotzte das Schloss sämtlichen Kriegen, bis es im Zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört wurde. Doch die Aschaffenburger ließen den Prachtbau nach dem Krieg wiederauferstehen – seit 1964 können auch die Schätze im Inneren des Schlosses wieder besichtigt werden. Verschiedenste Veranstaltungen finden von Februar bis November zum Jubiläum statt. Besonders hervorzuheben ist die große Sonderausstellung „Wunderkind mit Hammer und Meißel. Der Bildhauer Hans Juncker (1582 – 1624) und der Aschaffenburger Schlossbau“ vom 10. Mai bis 7. September 2014.

Das Schlossmuseum besitzt die umfangreichste Sammlung von Werken Hans Junckers und seines Kreises. In der Ausstellung werden nach erfolgreicher Restaurierung bedeutende Werke, die während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurden, erstmals wieder öffentlich präsentiert.

Größtes „Exponat“ ist die Schlosskirche mit dem aus kostbarem Alabaster bestehenden Hochaltar, ein weiteres Hauptwerk Junckers ist die Kanzel in der Stiftskirche St. Peter und Alexander. Im Schlosshof wird das Thema „Steinskulptur“ vom Entwurf bis zur Ausführung praktisch vermittelt. Carillonkonzerte, Schlosskonzerte, die Schönbusch-Serenaden, Konzerte in der Stiftskirche, Kulturtage und viele weitere Events machen das Jubiläum vielfältig

www.info-aschaffenburg.de


Bamberg „dreht ab“

Die Bamberger Kurzfilmtage, eines der erfolgreichsten Bayerischen Filmfestivals, bieten ihrem Publikum vom 20. bis 26. Januar eine enorme Bandbreite an Filmen. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Beiträge für den Regionalfilmpreis „Bamberg dreht ab!“, die bei den Zuschauern inzwischen Kultstatus erlangt haben. Bei den weiteren Genres liegen Kurzspielfilm, Animations-/Experimentalfilm und Kinderfilm weit vorne

www.bambergerkurzfilmtage.de


Dampf im Druck

Ein kleines Panorama der Pionier- und Blütezeit der Eisenbahn im 19. Jahrhundert entfaltet bis 2. Februar eine Sonderausstellung im DB-Museum Nürnberg. Stahlstiche und kolorierte Zeichnungen geben Ansichten von urtümlichen Lokomotiven und eleganten Zügen, Brücken und Bahnhöfen, aber auch kuriosen Begebenheiten, Festen und erschütternden Unglücksfällen wieder.

Die aufschlussreichen Zeitdokumente hat ein Ingenieur in jahrzehntelanger, privater Sammeltätigkeit zusammengetragen und dem Nürnberger Bahnmuseum vermacht, das ihn zeitlebens tief beeindruckt hat. Besonders reizvoll sind Vergleiche mit Fotografien aus der Pionierzeit des Bahnwesens. Hatten schon die handwerklich-künstlerischen Abbildungen dem Publikum diese neue Welt nahegebracht und verständlich gemacht, sollte sich das in Zeitungen und Zeitschriften mit den Fotos in Massenauflagen noch steigern

www.dbmuseum.de


Mit viel Musik ins neue Jahr

Zwei besondere Höhepunkte erwarten Frankens Musikfreunde im Coburger Kongresshaus Rosengarten. Am 6. Januar findet das traditionelle Neujahrskonzert mit dem Alt-Wiener Strauss-Ensemle unter der Leitung von Ralph Kulling statt. Dabei stehen besonders die Werke des Wahl-Coburgers Johann Strauss Sohn, dem berühmten Walzerkönig, im Mittelpunkt.

Dem Alt-Wiener Strauss-Ensemble ist es gelungen, einige verloren gegangene Arrangements von Johann Strauss zu rekonstruieren. Viele Stücke erklingen also wieder im originalen Sound ihrer Entstehungszeit. Als Gast tritt die isländische Sopranistin Gudrun Ingimars auf.

Im Neujahrskonzert bringt das Orchester auch Werke von Eduard Strauss, Richard Wagner und Franz Lehar zur Aufführung. Am 23. Januar lädt die Gesellschaft der Musikfreunde Coburg ins Kongresshaus Rosengarten zu einem Kammerkonzert im Rahmen der Reihe „Podium junger Künstler“ mit Werken von Schumann, Brahms und Mendelssohn Bartoldy ein. Interpreten sind Annelien van Wauwe (Klarinette), Simone Drescher (Violoncello) und Olga Gollej (Klavier).

Karten: Geschäftsstellen der Tageszeitungen Neue Presse, Telefon 09561/850170 und Coburger Tageblatt, Telefon 09561/888125.


Jugend im Focus der Gegenwartskunst

Mit Skulpturen, Installationen, Fotografien, Malerei und Videoarbeiten von knapp 20 international agierenden und bekannten Künstlern beleuchtet die Kunsthalle Nürnberg bis 19. Januar schlaglichtartig Jugendzeit und Jugendwahn.

Den Titel „Forever Young“ hat sie augenzwinkernd auf sich selbst gemünzt: Mit Momentaufnahmen von Ausgelassenheit, Angst und Einsamkeit feiert die Einrichtung den 100. Geburtstag ihres Hauses und unterstreicht den Anspruch, stets dem Puls der Gegenwartskunst nachzuspüren.

Die Künstler reflektieren den Mythos der Jugend und gestalten kollektive Erfahrungen wie auch Aspekte der Jugendkultur. Sie schildern die gelegentlich durchaus quälende Übergangsphase in die Erwachsenenwelt und schaffen mit Motiven, die das Alter und Älterwerden zum Thema machen, eindrucksvolle Kontraste

www.kunsthalle-nuernberg.de


Musikalische Highlights im Winter

Bad Mergentheim hat für das Winterhalbjahr große Musikereignisse im Programm. Am 25. Januar spielt das „Würzburg Pops Orchestra“ Film- und Musical-Melodien, Welthits im Bigband-Sound und moderne Pop-Arrangements. Beim Konzert des Akademischen Orchesters der Uni Würzburg am 5. Februar gibt es ein abwechslungsreiches symphonisches Programm. Als Hauptwerk steht das 2. Klavierkonzert g-Moll, op. 22 von Saint-Saёns auf dem Programm

www.bad-mergentheim.de


Ein kostbarer Weihnachts-Schatz

Die Stiftskirche zu Kloster Banz wartet zur Weihnachtszeit und bis in den Januar hinein mit einer Besonderheit auf: Kostbare Jesuskinder, die in prächtigen Schreinen zu sehen sind und Gläubige und Kunstliebhaber von weither in ihren Bann ziehen.

Begonnen wurde die Banzer Sammlung vor über 40 Jahren, als die (nicht mehr existierende) Wachszieherei Poppenberger in Bamberg ihre ersten gefatschten „Kinder“ ausstellte. Hans Werner Alt, Pfarrer in Banz, bekam zu seiner Primiz das erste historische Jesuskind in Schönbrunn/Dachau geschenkt, später das böhmische barocke Kladrauer Kind.

Heute zeigt eine eindrucksvolle Sammlung wunderbarer Jesuskinder von der Gotik bis ins 19. Jahrhundert, wie die Menschwerdung Gottes alle Generationen berührt hat. Inzwischen ist die kostbare Sammlung von Pfarrer Alt auf über 50 wächserne Jesuskinder aus Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko angewachsen, rund die Hälfte davon ziert in der Stiftskirche zur Weihnachtszeit die Altäre.

Sämtliche Figuren sind mit Kerzen illuminiert, dazu erklingt meditative weihnachtliche Musik. Damit vor allem Kinder die Jesuskinder gut sehen können, ist das Kirchengitter (jeweils nachmittags) an bestimmten Tagen in der Weihnachtszeit geöffnet: am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, am 29. Dezember, an Silvester und Neujahr sowie am 5., 6. und 12. Januar.

Infos: Kath. Pfarramt Altenbanz/Banz, Telefon 09573/5992, www.bad-staffelstein.de.


Trompetenglanz in der Pauls-Kirche

Am 29. Dezember um 17 Uhr gastiert, wie schon in den vergangenen Jahren, das Nördlinger Bachtrompeten-Ensemble in der Dinkelsbühler Pauls-Kirche. Die seit vielen Jahren aufeinander eingespielten Berufsmusiker haben sich besonders der barocken Kirchenmusik mit der kleinen „Piccolo-Trompete“ verschrieben.

Zu hören sind Werke von J. S. Bach, G. F. Händel und F. Mendelssohn-Bartholdy. Es musizieren Paul Lechner, Armin Schneider und Rainer Hauf (jeweils Trompete) sowie Klaus Ortler (Orgel) und Tom Lier (Pauken).

Eintrittskarten zu Preisen von acht und sechs Euro gibt es im Kartenvorverkauf beim Touristik Service Dinkelsbühl, Telefon 09851/902 440, www.dinkelsbuehl.de


Der Fall und die Rettung des Menschen

Das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt zeigt bis 2. März eine Ausstellung unter dem Titel „Himmlische Botschaften! Der Fall des Menschen, seine Verfehlung und Rettung“. Die Sonderschau erschließt christliches Bildprogramm in Gemälden und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts aus dem Bestand des Museums Georg Schäfer.

Sie umfasst Botschaften des Neuen Testaments von Christi Geburt über die Verkündigung bis zur Auferstehung. Klassische Bildthemen wie der Stern von Bethlehem, die drei Weisen aus dem Morgenland, Anbetung der Hirten und die Krönung Mariens werden auf entsprechende Überlieferungen der Bibel zurückgeführt.

Auch die christliche Botschaft der Nächstenliebe kommt in verschiedenen Darstellungen zum Ausdruck. Nachdem im Entree Ernst Barlachs expressive Holzskulptur „Sterndeuter I“ die göttliche Botschaft erbittet, gibt es nachfolgend Motivschätze des Museums Georg Schäfer zu den göttlichen Botschaftern, den Engeln. Ebenso zu sehen sind Werke über die Verfehlungen des Menschen: die Bosheit des Menschen, Habgier, Selbstüberschätzung und Ungehorsam

www.museumgeorgschaefer.de


Gedenken an einen Widerstandskämpfer

2014 jährt sich zum 70. Mal der Todestag des Gewerkschafters, Politikers und antifaschistischen Widerstandskämpfers Wilhelm Leuschner, der am 15. Juni 1890 in Bayreuth geboren wurde. Sein Geburtshaus in „Moritzhöfen 25“ ist seit 2003 Gedenkstätte zur Erinnerung an sein Wirken und zugleich historischer Lernort für nachwachsende Generationen.

Die Ausstellung in der Gedenkstätte zeigt den Lebensweg und die Bedeutung des Weimarer Politikers und Widerstandskämpfers. Darin sind die wichtigsten Stationen seines Lebens auf Bildtafeln und Exponaten zu sehen. Seine Lebensstationen beziehen sich auf den Geburtsort Bayreuth, wo er Kindheit, Jugend und Ausbildung verbrachte, sowie Darmstadt und Berlin, die Orte seines politischen Wirkens.

Wilhelm Leuschner bekämpfte die Nationalsozialisten aktiv in gewerkschaftsnahen Widerstandsgruppen. In der Folge des gescheiterten Attentats auf Hitler 1944 wurde Wilhelm Leuschner verhaftet und wenig später hingerichtet

www.wilhelm-leuschner-stiftung.de


Würzburger Veranstaltungshighlights 2014

Der Würzburger Veranstaltungskalender listet für 2014 eine Reihe attraktiver Kultur-Events auf, für die der Kartenvorverkauf zu Sonderkonditionen bereits begonnen hat. Schon jetzt gibt es zum Frühbucherpreis Dauerkarten für das 26. Africa Festival, das vom 29. Mai bis 1. Juni auf den Talavera Mainwiesen stattfindet. Die Dauerkarten kosten im Vorverkauf bis Ende Januar 108,50 Euro.

Das Würzburger Mozartfest erstrahlt in neuem Glanz mit neuer Intendantin, neuem Erscheinungsbild und außergewöhnlichen Konzerten. Im Rahmen einer Weihnachtsaktion (bis 23. Dezember) sind Karten für einige ausgewählte Veranstaltungen bereits vor dem offiziellen Vorverkauf verfügbar, so für die Jupiter-Nacht am 29. Juni, die Mozart-Nacht am 21. Juni, die Knights New York am 27. Mai oder das Mozartfest Spezial mit Saxofourte am 30. Mai.

Eintrittskarten für Konzerte und Musicals sowie Silvesterkonzerte sind ebenfalls im Angebot. Für Unentschlossene gibt es die Möglichkeit, Gutscheine für ein Ticket nach Wahl zu erwerben

www.wuerzburg.de/tickets.


Bester deutscher Weinproduzent kommt aus Franken

Bei der größten offiziell anerkannten Weinbewertung der Welt, der „AWC Vienna 2013“ am 3. November im imperialen Rahmen des Wiener Rathauses, konnte sich DIVINO Nordheim Thüngersheim gleich zweimal auf internationaler Ebene durchsetzen und glänzende Prämierungsergebnisse erzielen.

Noch nie stellten sich so viele Weine dem internationalen Vergleich. In der Kategorie Trockenbeerenauslese konnte sich DIVINO mit dem Nordheimer Vögelein Müller-Thurgau TBA (2010) den ersten Platz sichern. Darüber hinaus erhielt DIVINO Nordheim Thüngersheim in der Gesamtbewertung „AWC Vienna Special Awards – Best national producer of the year 2013“ die Auszeichnung „Best German producer of the year 2013“.

Die AWC Vienna setzt höchste Standards, um den weltweit steigenden Anforderungen an die Weinqualität gerecht zu werden. 12.299 Weine von 1.847 Produzenten aus 39 Nationen aller Kontinente stellten sich 2013 dieser Herausforderung – das ist neuer Rekord

www.divino-nordheim.de.


Rauschendes Fest feiert Jubiläum

Mit einem hochkarätigen Ballprogramm, musikalischen Darbietungen der Spitzenklasse und Highlights aus Varieté und Artistik begeht der Ball der Stadt Bayreuth am 11. Januar sein 50-jähriges Jubiläum. Der Vorverkauf für das gesellschaftliche Ereignis der Ballsaison läuft auf Hochtouren. Moderatorin des Abends ist Dr. Christine Theiss, in Bayreuth aufgewachsen und seit vielen Jahren Profi-Weltmeisterin im Vollkontakt-Kickboxen.

Zu den Varieté-Highlights gehören „Flying Jensen“, der mit seiner einzigartigen Laser-Akrobatik-Show bereits bei „Holiday on Ice“ begeisterte, „Schorsch Bross“ mit seiner Hochrad-Comedy oder „Nos Ipsi“, die die Ballgäste als lebende Sonnenblumen oder mit faszinierender Adagio-Akrobatik begeistern.

Mit der Matthias Witt-Band stehen im Großen Haus sieben Musiker und zwei Sängerinnen auf der Bühne, die dem Publikum unverwechselbaren Sound, internationale Rhythmen und Melodien von rauschender Ball- bis hin zu Disco- und Partymusik bieten. Im Balkonsaal überzeugt Tough Talk durch modern interpretiertes Tanzvergnügen.

Das bekannte Fischer-Duo und das Rotmain-Trio sorgen ebenfalls für gute Unterhaltung. Die Stargäste der vergangenen 50 Jahre schließlich bringt Musik-Comedian Chris Böttcher auf humorvolle Weise auf die Bühne.

Infos/Tickets: Theaterkasse Bayreuth, Telefon 0921/69001 , www.ballderstadt.de


Romanze an Valentin in Rothenburg

Die „Romanze an Valentin“ vom 13. bis 16. Februar wendet sich an Romantikerseelen, die gemeinsam dem Zauber des Tauberstädtchens Rothenburg ob der Tauber nachspüren wollen. Das Programm reicht vom Kochkurs für Verliebte mit Sternekoch Christian Mittermeier über kuschelige Fahrten im Zweispänner bis zur romantischen Stadtführung.

Des Weiteren stehen ein Tanzkurs unter dem Motto „Heiße Rhythmen“, Farb- und Stilberatung, ein Partnermassagekurs, Zumba und eine Sektprobe auf dem Programm. Es gibt Tipps für Tischdekorationen, und die Eheringe erstrahlen nach dem Aufpolieren als Symbol der Liebe in neuem Glanz. Acht Hotels bieten im Rahmen der „Romanze an Valentin“ spezielle Arrangements zum Thema Liebe und Romantik

www.tourismus.rothenburg.de


85 Jahre Zauberklänge über der Stadt

Unter dem Motto „Zauberklänge über der Stadt“ feiert das Bergwaldtheater Weißenburg im neuen Jahr seinen 85. Geburtstag. Ihr einzigartiges Flair hat die Freilichtbühne, die Teil der Veranstaltungsreihe „Musikzauber Franken“ ist, nie verloren.

Für die Jubiläumssaison vom 31. Mai bis 2. August wurden namhafte Künstler engagiert, der Kartenvorverkauf hat begonnen. Die Saison beginnt mit dem „Heimspiel-Festival“. Die Musikpädagogik der FAU Erlangen-Nürnberg wagt sich an Andrew Lloyd Webbers Erfolgsmusical „Cats“ (6./7. Juni), und die Hochschule für Musik Nürnberg gastiert mit der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ (4. Juli).

„Viva Voce“ laden am 10. Juli zu einer „Stimmflut“ ein und bringen „Rock4“ und „Robeat“ mit. Passend zur Fußball-WM spielen die Nürnberger Symphoniker am 12. Juli „Samba, Tango und Bolero“.

Haindling gastiert am 14. Juli zum ersten Mal im Bergwaldtheater, gefolgt von der „Nacht der Lieder“ am 17. Juli mit dem Duo Schmidbauer/Kälberer und Gaststar Claudia Koreck. Nicht fehlen darf der Klassiker „Der Brandner Kaspar“ (26. Juli) in seiner auf das Bergwaldtheater zugeschnittenen Inszenierung.

Den Abschluss bildet Norbert Neugirg mit der Altneihauser Feierwehrkapell’n, auch an Kinder wurde mit „Schneewittchen“ und „Momo“ gedacht

www.bergwaldtheater.de


Besinnliches für Anspruchsvolle

Die Zeit „zwischen den Jahren“ genießen Musikliebhaber in Eichstätt und Treuchtlingen auf besinnliche Art. Ganz im Geist der Weihnacht stehen zwei Konzertabende: Am 26. Dezember lauscht man beim Weihnachtskonzert in der Lambertuskirche in Treuchtlingen Magnificat-Vertonungen von Bach, Arfken und Böddekker.

Am 27. Dezember präsentiert in Eichstätt Schauspieler Siegfried Rauch die „Bergweihnacht“, ein besinnliches Weihnachtskonzert mit den schönsten Weihnachtsgeschichten. Begleitet wird Rauch von der Familienmusik Servi, den Tegernseer Alphornbläsern und der Harfenspielerin Anne Kox-Schindelin.

„Festliche Musik zum Jahreswechsel“ heißt es am 31. Dezember in der Eichstätter Schutzengelkirche mit Bläsern und Orgel. Zum Treuchtlinger Neujahrskonzert am 1. Januar kommt Ferenc Babari mit seinem Salonorchester ins Altmühltal

www.naturpark-altmuehltal.de


Sterne leuchten über Würzburg

Das erst im September eröffnete Feinschmeckerrestaurant KUNO 1408 im Best Western Premier Hotel Rebstock ist jetzt offiziell ein Sternerestaurant. Der renommierte Koch Benedikt Faust leitet als Küchenchef das Restaurant des Vier-Sterne-Traditionshotels Rebstock.

Auf der Speisekarte finden sich traditionell fränkische Gerichte aus regionalen Produkten wieder, die komplett „dekonstruiert“ und völlig neu interpretiert werden. Bereits seit April 2013 haben Benedikt und Sabrina Faust, die sich persönlich um die Gäste im KUNO 1408 kümmert, ihr 15-köpfiges Team auf die Eröffnung des Restaurants Anfang September vorbereitet.

Ebenso wurde das Restaurant REISERS am Stein mit einem begehrten Michelin-Stern ausgezeichnet, der das einzigartige Konzept von Bernhard Reiser bestätigt. Mit dem Restaurant im Weingut am Stein Ludwig Knoll hat er einen neuen Weg eingeschlagen hat.

Er holte sich im Frühjahr zwei weitere Profis an Bord, die sich ebenfalls mit dem Michelin-Stern schmücken durften: Michael Hüsken vom „Luce d’Oro“, Schloss Elmau und Caroline Baum, die 2011 als jüngste Sterneköchin Deutschlands im „Amesa“ Anwärterin auf einen zweiten Stern wurde

www.restaurant-kuno.de; www.der-reiser.de


Kräfte sammeln für das neue Jahr

In der letzten der zwölf „Raunächte“ werden im Frankenwald traditionell Kräfte für das neue Jahr gesammelt – beim „Stärk‘ Antrinken“. Den Nächten zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar hat man früher besondere Bedeutung zugemessen.

Am Abend des 5. Januar geht man im Frankenwald zum Stärk‘ Antrinken, um sich gegen mögliche Widrigkeiten des neuen Jahres zu wappnen. Dazu trinkt man sich im Kreis der Familie und Freunden Kraft und Gesundheit – die Stärk‘ – an.

Gefeiert wird in Gaststätten, und Brauereien, die den Brauch mit einem speziellen Starkbier unterstützen. Das Mönchshof Bräuhaus (Kulmbach) braut dafür in der Museumsbrauerei den hellen Museumsbock mit einer Stammwürze von 16 Prozent und einen Alkoholgehalt von 7,5 Prozent. Bei fränkischen Spezialitäten aus der Bräuhaus-Küche und Live-Musik wird das Stärk‘ Antrinken zum besonderen Genuss

www.bayerisches-brauereimuseum.de


Party mit Deutschlands größtem Natur-Schneemann

Der „coole“ Jakob aus dem Fichtelgebirge kehrt zurück: Auch dieses Jahr feiern die Bischofsgrüner am Rosenmontag ihr traditionelles Schneemannfest mit Deutschlands größtem Natur-Schneemann.

Zum 29. Mal bringen die Freiwilligen rund 30 Tonnen Schnee mit Bagger, Schaufeln und den bloßen Händen in Form. Interessierte verfolgen den Schneemannbau am 28. Februar vor Ort oder live über die Marktplatz-Webcam.

Der Rekord aus dem Jahr 2006 liegt bei einer Höhe von 12,80 Metern und einem Umfang von 32 Metern. Neben Jakob locken ein abwechslungsreiches Familien-Unterhaltungsprogramm und die Party am Abend in den Wintersportort.

Den offiziellen Auftakt bildet das Anschießen der Bischofsgrüner Böllerschützen um 19 Uhr. Musikalisch von der Fichtelgebirgskapelle Ebnath begleitet, marschiert der traditionelle Fackel-Festumzug dann zu Jakob auf den Marktplatz. Hier sorgen humorvolle Showeinlagen bei der Open-Air-Party für ausgelassene Stimmung bis tief in die Nacht.

Das Hotel Kaiseralm bietet über die Faschingstage ein spezielles Schneemann-Arrangement mit vier Übernachtungen vom 28. Februar bis 4. März inklusive Frühstücksbuffet, mehreren Menüs, Begrüßungsgeschenk und Cocktail ab 532 Euro an

www.tz-fichtelgebirge.de


Mit dem ICE nach Bamberg - jetzt noch mehr Halte

Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember halten deutlich mehr ICE-Züge in Bamberg als bisher. Der Jahresfahrplan 2014 sieht im Fernverkehr täglich sieben zusätzliche Fernverkehrshalte der ICE-Linie Berlin-München vor.

Sie verteilen sich über einen Zeitraum von 9 Uhr morgens bis 7 Uhr abends und sind daher für Reisende eine hervorragende Ergänzung der bereits bestehenden Stopps. Wer sich im Vorfeld seine BambergCard bei der Tourist Information besorgt hat, kann von der Bahn direkt in die Stadtbusse umsteigen und hat für nur 12 Euro neben der Stadtführung, sieben Museumseintritten und diversen Bonusleistungen drei Tage freie Fahrt. So bleibt er auch ohne Auto in der Welterbe-Stadt und den umliegenden Gemeinden mobil.

Infos: Bamberg Tourismus & Kongress Service, Telefon 0951/2976200, www.bamberg.info


Schatzkästchen für reiselustige Familien

Großstädte haben Familien mit Kindern viel zu bieten, in Nürnberg sollen sie sich auch als Touristen besonders willkommen und gut aufgehoben fühlen. Anlässe zu einem Abstecher gibt es im neuen Jahr reichlich: Der Tiergarten, Deutschlands schönster Landschaftszoo, feiert sein 75-jähriges Bestehen, Playmobil mit seinem attraktiven Spieleland ein paar Kilometer vor den Toren der Stadt fasziniert Klein und Groß seit 40 Jahren, und unvergesslich ist ein Abstecher ins „Kinderbahnland“ des DB-Museums.

Vor allem aber zieht die mittelalterliche Kulisse mit der imposanten Burg Gäste wie Einheimische immer wieder in ihren Bann. Dazu locken vielfältige, speziell auf junge Besucher zugeschnittene Museumsangebote, eine reichhaltige Kindertheater-Szene und bequem erreichbare Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung.

Und in der Vorweihnachtszeit krönt ein Abstecher zur Kinderweihnacht mit vielen kreativen Mitmachangeboten jeden Besuch auf dem weltberühmten Christkindlesmarkt. Um den Nürnberg-Trip erschwinglich zu halten, legt die Congress- und Tourismuszentrale im Jahresverlauf spezielle Familien-Pauschalen für Übernachtungen in Quartieren auf, die über für diese Zielgruppe besonders geeignete Zimmer verfügen

www.tourismus.nuernberg.de


Prächtige Pferde und Gespanne

Der traditionsreiche Niederstettener Rossmarkt lockte am 16. Januar zum 168. Mal Pferde- und Kutschenfreunde ins Liebliche Taubertal. Gestriegelte Pferde aller Rassen vom Mini-Pony bis zum stattlichen Kaltblutpferd geben sich ein Stelldichein. Pferdehalter und -halterinnen können ohne Voranmeldung ihre Vierbeiner von der Richterkommission bewerten lassen.

Mit Preisgeld und Stallplaketten sowie Preisschleifen und Ehrenpreisen werden die züchterischen Leistungen belohnt. Rund 200 Pferde aller Rassen, ein pferdesportliches Schauprogramm, Kutschen- und Gespann-Prämierung, ein großer Krämermarkt in der Langen Gasse und zahlreiche Sonderschauen in der Innenstadt machen den Besuch zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Ein Höhepunkt ist wie jedes Jahr der prächtige Umzug, bei dem die edlen Rösser und stattlichen Gespanne durch die Straßen ziehen

www.liebliches-taubertal.de


Hell leuchten die Lichter in der Dunkelheit

Zum Jahreswechsel verzaubert die Fränkische Schweiz mit zahlreichen Lichterfesten, die seit Jahren tausende Gäste anlocken. Die Lichterprozessionen sind eine echte regionale Besonderheit, denn sie werden nur dort abgehalten.

Ein kleiner Ort im Tal, umgeben von etwa 150 Meter hohen Felswänden, wird mit unzähligen kleinen Holzfeuern bestückt. Sie werden entzündet, wenn die kirchliche Prozession zum Ende der „Ewigen Anbetung“ durch den Ort beginnt – in der Regel nach Einbruch der Dunkelheit. Die Straßenlichter gehen aus, Glockengeläut ertönt, eine Blaskapelle stimmt uralte Melodien an, und die Menschen singen katholische Lieder.

Die vier bekanntesten Lichterfeste mit Prozessionen finden am 20. Dezember in Oberailsfeld, an Silvester in Nankendorf, am 3. Januar in Obertrubach und am 6. Januar in Pottenstein statt. Die Fränkische Schweiz liegt im Städtedreieck „Bamberg – Bayreuth – Nürnberg“. Mehr als 700 idyllisch gelegene, kleine Dörfer mit schmucken Fachwerkhäusern und blühenden Wiesen vermitteln das Gefühl, im „Schlupfwinkel Deutschen Gemütes“ zu sein

www.fraenkische-schweiz.com


Fütterung von Wolf und Luchs

Gerade im Winter lohnt sich ein Besuch im Wildpark Schloss Tambach im Coburger Land. In der kalten Jahreszeit entfaltet die Parklandschaft ihren besonderen, romantischen Reiz. Die Tiere sind wegen des abgeworfenen Laubes besonders gut zu sehen.

Von 26. bis 29. Dezember und außerdem jeweils am Neujahrstag, am 5. und 6. Januar lädt der Wildpark um 13.30 Uhr zur öffentlichen Fütterung von Wolf und Luchs ein. Anschließend können sich die Besucher selber am lodernden Lagerfeuer mit Lebkuchen, Glühwein und heißer Suppe stärken.

Am „Öberschten“ wie der Dreikönigstag im Coburger Land heißt, gibt es jeweils zur Dämmerung um 16 Uhr einen Fackelzug für Kinder durch den winterlich dunklen Wildpark. Der Wildpark Schloss Tambach befindet sich direkt an der Bundesstraße B 303 zwischen Schweinfurt und Coburg und ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet

www.wildpark-tambach.de


„Gepfefferte“ Tradition zum Jahreswechsel

Wer im Frankenwald zum Jahreswechsel einem „Pfefferer“ mit seiner „Pfeffergertn“ begegnet, dem winkt im neuen Jahr Glück im Überfluss. Was so kulinarisch anmutet, entpuppt sich als einer der ältesten Bräuche des Frankenwaldes, bei dem mit der Pfeffergertn frisch geschnittene Tannen-, Weiden- oder Haselnusszweige zum Einsatz kommen.

Gepfeffert, also symbolisch geschlagen, werden bevorzugt damit die Damen, wenn in einigen Frankenwaldorten zum Jahreswechsel die Pfefferer von Haus zu Haus ziehen, um Glück zu wünschen und das Böse zu vertreiben. Bereits seit dem 18. Jahrhundert wird im Frankenwald die Rute für das Gute geschwungen. Schon damals war man davon überzeugt, dass sich beim Pfeffern Kraft, Gesundheit, Glück und Fruchtbarkeit auf den Gepfefferten übertragen.

Gleichzeitig soll alles Schlechte mit einem ordentlichen Rutenschwung verbannt werden. Heute pfeffern hauptsächlich junge Burschen, die sich ihrer Heimat und den Traditionen verbunden fühlen. Allerdings hat der nachweihnachtliche Brauch noch einen anderen Grund. Sobald die gute Tat vollbracht ist, wagen die Damen des Hauses ein Tänzchen mit dem Pfefferer, der anschließend seinen Pfefferlohn erhält. Früher gab es einen Pfefferschnaps oder einen Pfefferkuchen. Heute reicht man auch gerne eine fränkische Brotzeit und ein paar Geldstücke

www.frankenwald-tourismus.de


„Wenn die Natur ganz still ist...“

Zu beschaulichen Winterwanderungen durch die stille Natur lädt der Naturpark Altmühltal rund um den Jahreswechsel ein. Mit einer romantischen „Fackelwanderung zum Weihnachtszauber am Hirtenhaus“ lockt die Veranstaltung „Altmühl-Jura wandert in Kinding“ am 28. Dezember Wanderlustige.

Beleuchtet vom Schein der Fackeln in der Dunkelheit erlebt man die Umgebung einmal ganz anders (www.kinding.de). Tageslicht ist dagegen bei der geführten Wanderung auf dem „Höhlenkundlichen Wanderweg“ bei Dietfurt wichtig: Höhlenforscher Dieter Gebelein von der Karstgruppe Mühlbach e.V leitet am 12. Januar interessierte Wanderer auf dem eigens konzipierten Wanderweg in Dietfurt-Mühlbach

www.dietfurt.de/veranstaltungen


Keine Chance für Couch-Potatoes

Bewegungsmuffel haben keine Ausrede: Am 19. Januar lädt die ThermeNatur zu ihrem Fitnesstag „Fit im Winter“. Von 11 bis 15 Uhr gibt es zu den normalen Thermen-Eintrittspreisen die Gelegenheit, die unterschiedlichsten Fitness-Programme und Angebote auszuprobieren, um fit durch den Rest-Winter zu kommen.

Das Kursprogramm ist abwechslungsreich, im Wasser und zu Lande locken kostenlose Fitness-Einheiten wie Aqua Body, Aqua Power, Aqua Nordic Walking und Aqua Zumba, dazu „normales“ Zumba und eine wohltuende Rückengymnastik. Darüber hinaus dürfen sich die Besucher auch im Schnuppertauchen versuchen.

Wer es dann später etwas ruhiger mag, kann eine tiefenentspannende Klangschalenmeditation oder eine verwöhnende Partnermassage genießen. Ein weiteres Plus des Fitnesstags ist die individuelle Beratung durch verschiedene Gesundheitspartner der ThermeNatur wie Apotheken und Krankenkassen.

„Ehemalige“ Couch-Potatoes, die nach den vielfältigen Schnupperkursen (Einschreibung im Innenbereich der ThermeNatur vor der Bademeisterkabine) dann doch Lust auf mehr Bewegung bekommen haben, können sich auch direkt für die neuen Frühjahrs-(Aqua) Fitness-Kurse der ThermeNatur einschreiben, so lange Plätze frei sind

www.therme-natur.de


Silvester in Badehose und Bikini

Unter dem Motto „Pack die Badehose ein“ steigt in der Therme Bad Steben eine besondere Silvesterveranstaltung. Dort lässt sich der Jahresbeginn bei Livemusik, Tanzvergnügen, einem Schlemmerbuffet und einem großen Thermenfeuerwerk erleben, das man vom Sole-Außenbecken oder vom Sauna-Garden aus in bequemer Badebekleidung genießen kann.

Im Eintritt (Vorverkauf 64 Euro, Abendkasse 69 Euro) sind ein Begrüßungssekt, die Nutzung der Wasserwelten und des Saunalandes, das Schlemmerbuffet sowie ein Mitternachts-Imbiss enthalten. Den Silvester-Abend versüßen außerdem eine Eis- und Cocktailbar, das Wasser-Kino in der der Vital-Halle und eine Neujahrs-Tombola. Musikalisch sorgen „Rocco und Slauko“, DJ Wob Robber und das Klassik-Ensemble „Bagatelli“ für beste Unterhaltung

www.bad-steben.de


Die Höhepunkte 2014 im Urlaubsland Franken

Weltstar mit fränkischen Wurzeln: 300 Jahre Christoph Willibald Gluck

In Italien und Wien wurde er zum gefeierten Star, in Paris machte er sich einen Namen als Reformator der Oper, geboren wurde er aber in einem kleinen Ort bei Berching im Naturpark Altmühltal: Christoph Willibald Gluck.

Dem talentierten Förstersohn gelang im 18. Jahrhundert ein beispielloser Aufstieg aus einfachen Verhältnissen zum „Ritter Gluck“, der am Wiener Kaiserhof ein- und ausging. Doch statt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, widmete er sich voller Tatendrang der Reform der Oper und machte die Bühne als erster Komponist zum Schauplatz menschlicher Leidenschaften.

2014 jährt sich der Geburtstag des großen Komponisten zum 300. Mal – ein Anlass der gebührend gefeiert wird. Nürnberg lädt vom 14. bis 27. Juli 2014 zu den „Internationalen Gluck-Opern-Festspielen” ein. Es warten Opern, Konzerte, Ballett und ein wissenschaftliches Symposium auf Musikliebhaber aus aller Welt.

Berching ehrt seinen berühmten Sohn mit einem Jahr voller „Glucksmomente“. Höhepunkt ist dabei ein Barockfest nach dem Vorbild einer Festlichkeit aus Glucks Zeit in Wien (25. bis 27. Juli 2014). Von den gepuderten Perücken bis zu Tanz, Theater und Feuerwerk lassen sich die Gäste in die Zeit des temperamentvollen Komponisten zurückversetzen.

Zu einer Zeitreise wird hier außerdem die „Landpartie“ am 30. und 31. August 2014. „Zeitzeugen“ begleiten dabei die Gäste zu den Lebensstationen Glucks und auch der kulinarische Genuss, dem der Komponist angeblich sehr zugetan war, kommt nicht zu kurz

www.gluckstadt-berching.de, www.gluck-gesellschaft.org


Renaissancebau feiert Geburtstag

Aschaffenburg feiert 2014 sein berühmtestes Wahrzeichen: Schloss Johannisburg wurde vor 400 Jahren als Prachtbau der Renaissance errichtet, im Zweiten Weltkrieg zerstört und aus den Trümmern wieder aufgebaut.

Baumeister Georg Ridinger und Bildhauer Hans Juncker gaben dem Schloss, das sie für den Mainzer Erzbischof Johann Schweikard von Kronberg erbauten, sein eindrucksvolles Gesicht und schufen eines der schönsten Renaissance-Bauwerke in Deutschland. Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist die Sonderausstellung „Wunderkind mit Hammer und Meißel.

Der Bildhauer Hans Juncker (1582 – 1624) und der Aschaffenburger Schlossbau“, die vom 10. Mai bis 7. September 2014 im Schloss zu sehen ist. Zum ersten Mal werden hier Werke präsentiert, die im Krieg zerstört und seither mit großem Aufwand restauriert wurden. Auf Musikliebhaber warten im Jubiläumsjahr stimmungsvolle Höhepunkte:

Bei den „Aschaffenburger Kulturtagen“ (3. bis 13. Juli 2014) wird der Schlosshof zur Bühne, die „Aschaffenburger Bachtage“ (26. Juli bis 3. August 2014) laden zu Konzerten im Ridingersaal und in der Schlosskapelle ein, am 2. und 3. August 2014 erklingt das Carillon im Ostturm des Schlosses. Weitere Ausstellungen, Feste und Feuerwerk runden das Jubiläumsprogramm ab

www.info-aschaffenburg.de


„Weißes Gold“ aus dem Fichtelgebirge

Wie sich Kunstfertigkeit mit Innovation und Nützlichkeit verbinden lässt, erfährt man seit 200 Jahren im Fichtelgebirge. Hier dreht sich alles um das „weiße Gold“: Im Jahr 1814 öffnete die Porzellanfabrik Carolus Magnus Hutschenreuther in Hohenberg an der Eger ihre Tore und legte den Grundstein für eine beeindruckende Erfolgsgeschichte.

Heute ist Hutschenreuthers ehemalige Fabrikantenvilla einer der Ausstellungsorte des Museums Porzellanikon, zusammen mit der ehemaligen Rosenthal-Fabrik in Selb. Von der Herstellung über den Einsatz im technischen Bereich bis hin zu Objekten aus verschiedenen Epochen beleuchten die Museen die abwechslungsreiche Geschichte des Porzellans in Franken.

Zusätzlich lädt 2014 die Ausstellung „Porzellan für die Welt – 200 Jahre Porzellan der bayerischen Fabriken“ (18. Juli bis 30. November 2014) zu einem Streifzug durch die Jahrhunderte ein: „Türkenbecher“, aus denen man im 19. Jahrhundert das exotische Getränk Kaffee schlürfte, begegnen den Besuchern ebenso wie Barttassen für die Herren der wilhelminischen Ära, feinste Toilettengarnituren für die Damen der Gesellschaft, skandalöse Josephine-Baker-Figuren oder das Service aus dem Luftschiff Graf Zeppelin

www.porzellanikon.org


Andy Warhol in der Schwimmhalle – Glasdesign auf der Veste Coburg

In der Nachkriegszeit setzten die Porzellanhersteller neue Design-Maßstäbe, zum Beispiel mit asymmetrischen Vasen aus Küps. Fans moderner Kunst sind 2014 außerdem in Schweinfurt an der richtigen Adresse: Bis zum 30. März präsentiert die Kunsthalle Schweinfurt die Privatsammlung Gunter Sachs.

Der fränkische Unternehmenserbe und Playboy war zeitlebens ein begeisterter Kunstsammler und trug im Lauf der Jahrzehnte eine ebenso persönliche wie eindrucksvolle Kollektion zusammen: Werke von Warhol, Magritte und Dalí gibt es im ehemaligen Ernst-Sachs-Bad unter anderem zu bestaunen

www.kunsthalle-schweinfurt.de


Ein ganz besonderer Werkstoff steht in Coburg im Mittelpunkt: 2014 wird wieder der „Coburger Glaspreis“ vergeben. Nach der Preisverleihung sind die Werke der Künstler vom 13. April bis zum 14. September 2014 im Europäischen Museum für Modernes Glas in Rödental sowie in der Veste Coburg zu sehen

www.kunstsammlungen-coburg.de


Welterbestätten werden zur stimmungsvollen Veranstaltungskulisse

Während sich das Urlaubsland Franken 2014 einerseits von seiner modernen und innovativen Seite zeigt, blickt man vielerorts auch auf die Vergangenheit zurück. Schließlich hat sie in Franken unvergleichliche Schätze hinterlassen, die immer einen Besuch wert sind.

Nicht umsonst sind von den sieben bayerischen UNESCO-Weltkulturerbestätten ganze vier in Franken zu finden: Durch das Spessart-Mainland, das Fränkische Weinland, das Romantische Franken, das Fränkische Seenland und den Naturpark Altmühltal zieht sich der römische Limes, begleitet von Rekonstruktionen, archäologischen Städten und faszinierenden Museen

www.frankentourismus.de/bayerischer-limes


Als Ensemble wurde die historische Altstadt Bambergs in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Über den barocken und historischen Gassen thront als Wahrzeichen der Dom, dessen Geschichte über 1.000 Jahre zurückreicht. Die Kaiserkrönung seines Stifters Heinrich II. jährt sich 2014 ebenfalls zum tausendsten Mal; in den Museen am Domberg kommt man dem heiligen Herrscher und seiner Frau Königin Kunigunde auf die Spur

www.domberg-bamberg.de


Oft werden die Welterbestätten in Franken zum eindrucksvollen Rahmen für Kulturerlebnisse – so zum Beispiel in Bayreuth das Markgräfliche Opernhaus (derzeit wegen Sanierung nur teilweise zugänglich,

www.bayreuth-tourismus.de


In Würzburg adelte die UNESCO die barocke Residenz mit der Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes. Der eindrucksvolle Bau ist das Meisterwerk Balthasar Neumanns, im Inneren ziehen die kunstvollen Fresken Tiepolos den Blick auf sich. In diesem Ambiente verbinden sich Klangkunst und vollendete Architektur zu unvergesslichen Erlebnissen: Die Residenz bildet den Rahmen für Musikveranstaltungen wie das Mozartfest (23. Mai bis 29. Juni 2014).

www.mozartfest.de


Franken feiert

Nicht nur die Welterbestätten begeistern mit prächtigen Bauten: Eine weitere Hochburg des Barock ist die Bischofsstadt Eichstätt. Hier wird 2014 sogar Barockjubiläum gefeiert; Anlass sind der 300. Todestag von Jakob Engel und der 250. Todestag von Giovanni Domenico Barbieri. Beide trugen im Auftrag der Fürstbischöfe dazu bei, den Straßen und Plätzen ihr barockes Gesicht zu geben, das Besucher noch heute bewundern. Mit Ausstellungen, Führungen und Konzerten erwacht ihre Zeit zu neuem Leben

www.eichstaett.de

Noch weiter zurück in die Vergangenheit lassen sich Gäste in Rothenburg ob der Tauber versetzen. Seit inzwischen 40 Jahren lädt die Stadt mit ihren verwinkelten, mittelalterlich geprägten Gassen und Fachwerkhäuschen an einem Wochenende Anfang September zum Rundgang durch die Historie ein: Bei den Reichsstadt-Festtagen begegnet man Raubrittern und Handwerkern aus dem Mittelalter, wandert durch ein Heerlager aus dem Dreißigjährigen Krieg oder macht Bekanntschaft mit einem aufständischen Bauernhaufen (5. bis 7. September 2014)

www.tourismus.rothenburg.de


Wie Perlen auf der Schnur reihen sich die historischen Sehenswürdigkeiten entlang der Burgenstraße auf: Die Ferienroute, die von Mannheim über Heidelberg und Heilbronn nach Franken in die Städte Rothenburg ob der Tauber, Ansbach und Nürnberg, dann weiter durch die Fränkische Schweiz und über Coburg, Kronach, Kulmbach und Bayreuth in Richtung Böhmen führt, feiert 2014 den 60. Geburtstag – mit Sonderangeboten, ermäßigten Burgeintritten und Übernachtungsrabatten

www.burgenstrasse.de


Die Gemeinde Tröstau im Fichtelgebirge hat 2014 ebenfalls Grund zum Feiern: 700 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung stehen das ganze Jahr über Feste, Konzerte und Ausstellungen auf dem Programm

www.troestau.de


Auf eine lange Geschichte blicken auch viele der fränkischen Parks und Gärten zurück – gleichzeitig zeigen sich diese grünen Oasen jedes Jahr in frischem, blühendem Gewand. Hofgärten, Schloss- und Landschaftsparks, botanische Gärten oder private Schätze, die ihre Tore für Gartenfreunde öffnen, warten auf Entdeckung. Üppig und weitläufig präsentieren sich die Kurparks in den traditionsreichen Heilbädern des „Gesundheitsparks Franken“. Oft werden sie auch zur grünen Bühne für Veranstaltungen. Ein märchenhafter Höhepunkt steht 2014 in Bad Mergentheim auf dem Programm: Die „Illumina” verwandelt den Kurpark in ein faszinierendes Lichtermeer und verleiht den uralten Bäumen eine Stimme (11. bis 21. September 2014)

www.bad-mergentheim.de/de/kultur


Mörderjagd für Leseratten

Das Urlaubsland Franken präsentiert sich 2014 als mörderisches Pflaster: Zum ersten Mal sind mit Nürnberg und Fürth zwei fränkische Städte Gastgeber der „Criminale”, des größten Festivals deutschsprachiger Krimiliteratur. Vom 21. bis 25. Mai 2014 herrschen Mord und Totschlag in den beiden Pegnitzstädten – natürlich nur auf dem Papier. Lesungen im Gerichtssaal, im Gefängnis und in düsteren Kellern sorgen für Gänsehaut. Auch beim Rahmenprogramm aus Ausstellungen, Theater und Führungen ist Nervenkitzel garantiert

www.die-criminale.de


Wer gar nicht genug bekommt von der Mörderjagd, merkt sich schon mal den 19. bis 21. September 2014 vor. Dann lädt die Stadt Weißenburg i. Bay. zum „2. Fränkischen Krimifestival” mit Krimidinner, einer spannenden Stadtführung, Musik und natürlich zahlreichen Lesungen mit fränkischen Autoren und Gästen

www.fraenkisches-krimifestival.de


Franken für Familien

Dass Franken nicht nur ein Land der Künstler, sondern auch der Denker und Forscher ist, illustriert ein weiteres Jubiläum 2014: Vor 400 Jahren publizierte der Ansbacher Hofastronom Simon Marius sein Werk „Mundus Iovialis“. Fast zeitgleich mit Galileo Galilei und ohne von den Ergebnissen des berühmten Zeitgenossen zu wissen, entdeckte der Gunzenhausener die Jupitermonde. Ausstellungen, Vorträge und Führungen laden das ganze Jahr über dazu ein, einen Blick auf die Sterne zu werfen

www.simon-marius.net


Und weil sich früh übt, was ein echter Forscher werden will, bietet Franken vor allem dem Nachwuchs viele Möglichkeiten, Entdeckergeist auszuleben und wissenschaftlichen Fragen spielerisch auf den Grund zu gehen.

In Nürnberg zeigt zum Beispiel das „Erfahrungsfeld der Sinne” von Mai bis September, dass Entdecken Spaß macht. Außerdem machen unter anderem das Kindermuseum und spezielle Stadtführungen den Besuch in Nürnberg spannend. Da trifft es sich gut, dass die Stadt Familien 2014 besonders herzlich willkommen heißt – mit praktischen Pauschalen und günstigen Angeboten

www.tourismus.nuernberg.de


Aktivurlaubern stehen in Franken erlebnisreiche Routen offen.

Auf Radler warten vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) ausgezeichnete Sternerouten: Der Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ und der „MainRadweg“ erhielten jeweils die höchste Auszeichnung von fünf Sternen. Vier Sterne tragen der „Röhnradweg“, der „RegnitzRadweg“ und der „Aischtalradweg“.

Ein dichtes Netz an Service- und Verleihstationen für E-Bike-Fahrer sorgt außerdem dafür, dass Radler schon in vielen Gebieten des Urlaubslands Franken ganz entspannt unterwegs sind (

www.frankentourismus.de/radfahren.


Ganze 16 zertifizierte Strecken laden dazu ein, die Wanderstiefel zu schnüren und loszumarschieren. Neu unter den fränkischen Qualitätswegen ist die „Spalter Hügelland-Tour“, die von der Hopfenmetropole Spalt aus durch die Natur des Fränkischen Seenlands führt

www.frankentourismus.de/zertifizierte-wanderwege


Übrigens lässt sich die Wandertour in Franken nicht nur wie in Spalt mit Biergenuss, sondern auch mit herausragenden Weinerlebnissen verbinden. Die schönsten Wege für Weinliebhaber findet man jetzt auf der neuen Webseite von „Franken – Wein.Schöner.Land!“. Besucher entdecken hier außerdem zertifizierte Weingüter, Unterkünfte auf dem Winzerhof, Gasthäuser und Restaurants – einfach alles rund um den anspruchsvollen Weingenuss in Franken

www.franken-weinland.de


Alle Höhepunkte 2014 im neuen Urlaubsmagazin

Auch für Bierliebhaber und Feinschmecker hat der Tourismusverband Franken die schönsten Anlaufstellen herausgesucht. Hilfreiche Tipps – auch zu kulturellen Höhepunkten und Touren – finden Frankenbesucher in den aktuellen Themenzeitungen und Serviceheften. Unterwegs weisen kostenlose Apps den Weg.

Richtig Lust auf den nächsten Ausflug ins Reiseland Franken macht außerdem das Urlaubsmagazin „Freu’ dich auf Franken“, das im Januar erscheint. Auf über 140 Seiten präsentiert es alle Höhepunkte des Jahres sowie viele Informationen, Reportagen und Interviews. Erhältlich ist das kostenlose Magazin über den Tourismusverband Franken.

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