In Südtirol beginnt die Törggele-Zeit



Schluss mit den Beschwerden über den bescheidenen Sommer in Deutschland. Und Zeit für Vorfreude auf den Herbst! Am 1. Oktober beginnt in Südtirol offiziell die Törggele-Zeit. Zu diesem beliebten Brauch zieht es Freunde und Familien auf Wanderungen in die herbstlich-bunte Landschaft, mitten zwischen Kastanienhaine und Weinberge. Unterwegs wird in traditionellen Höfen eingekehrt, um Wein und „Keschtn“ (Kastanien) zu probieren.

Die Törggele-Zeit ist wohl die bekannteste und genussreichste Jahreszeit im Südtiroler Kalender der Köstlichkeiten. Unter Törggelen verstehen die Einheimischen eine Kombination aus Sport (Wandern) und Genuss (Wein und Kastanien) verbunden mit der prächtigen, herbstlichen Farbenlandschaft zwischen Kastanienhainen, Weinbergen und Mischwäldern. Diese „Kombi-Sportart“ hat ihre Wurzeln in den Ursprüngen des Törggelen als Bergbauern von Hof zu Hof wanderten um, als Tausch für die Sommerhaltung der Kuhherden auf deren Almen, Wein und Produkte zu verkosten.

Lang blieb dieser gesellige Brauch nicht unentdeckt und so kamen auch „Stadtler“, also Leute aus der Stadt, auf deren Sonntagswanderungen bei den Höfen vorbei, um den „Siaßn“ (Most), „Nuin“ (neuen Wein) oder „Altn“ (alter Wein) zu verkosten. Dazu gab’s auch immer die Bauernleibgerichte (Schlachtplatten mit Kraut und Knödel) sowie gebratene „Keschtn“ (Kastanien). Den reichhaltigen Bauernschmaus gab es aber auch dann, wenn die Ernte- und Weinlesezeit vorbei war und sich die Bauersleute bei ihren Helfern mit dem Besten aus Küche und Keller bedankten. Da wurde so richtig aufgetischt und logischerweise auch fest gefeiert.

Die Südtiroler Tradition hat ihren Ursprung im Eisacktal und in der Umgebung von Meran und Bozen: Früher wurden die Bergbauern zur Verkostung der Hofprodukte und des neuen sowie alten Weines eingeladen – als Dank für die Haltung der Kuhherden über den Sommer – und zogen so von Hof zu Hof. „Törggelen am Ursprung“ kann man dieses Jahr in 24 ausgewählten Buschenschänken erleben.

Mit einem Fest beginnt deshalb auch jedes Jahr das richtige, authentische „Törggelen am Ursprung“: Am 1. Oktober 2016 ist es wieder soweit. Tradition und Ursprünglichkeit wird in den 24 ausgewählten Buschenschänken groß geschrieben. Diese Törggele-Höfe befinden sich alle in den Gebieten, wo diese Tradition ihren Ursprung hat: im Eisacktal (12 Höfe) und in der Umgebung von Bozen (9 Höfe) und Meran (3 Höfe).

Betriebe im Eisacktal

Strasserhof in Vahrn  mit Weinverkostung,Griesserhof in Vahrn mit  Weinverkostung, Gummererhof in Brixen mit Hofführung,Villscheiderhof in Brixen mit Weinverkostung, Huberhof in Brixen mit Sirup- und Marmeladenverkostung, Gostnerhof in Barbian lädt seine Gäste zum gemeinsamen Brotbacken ein, Unteraichnerhof in Barbian zeigt die Freilandhaltung der Schweine, Winklerhof in Villanders mit Hofführung,Oberpartegger in Villanders lädt zur Führung durch seinen Speck-und Weinkeller ein, Pschnickerhof in Villanders lädt zur Schnapsverkostung ein, Larm-Hof in Villanders lädt zur Führung im Kastanienhain ein, Johannser in Villanders lädt zur Führung "Die Milch und der Wein" ein


Betriebe in Bozen und Umgebung

Ebnicherhof am Ritten/Oberbozen lädt zur Führung durch Hof und Kastanienhain ein, Ebner am Ritten/Atzwang lädt zur Trauben- und Weinverkostung ein, Steidlerhof in Bozen lädt zur Führung „Von der Traube zum Wein“ ein, Föhrnerhof in Bozen lädt zur Marmeladeverkostung im alten Keller ein, Wassererhof in Völs lädt zur Weinverkostung ein, Fronthof in Völs/Aicha lädt zur Besichtigung des Speckkellers sowie Hofführung ein, Luggin-Steffelehof in Kaltern lädt zur Sußer-Verkostung (Traubenmost) und Schnapsführung ein, Planitzer in Montan lädt zur Hofführung ein, Oberlegar in Terlan lädt zur Führung im Kastanienhain ein


Betriebe in Meran und Umgebung

Rauthof in Meran lädt zur Sußer-Verkostung (Traubenmost) ein, Schnalshuberhof in Algund lädt zur Hofführung ein, Nalserbacherkeller in Nals lädt zur Imkereiführung ein


An den Eingängen der Höfe die traditionellen Buschen aufgehängt, ein Gebinde aus Zweigen (z.B. Latsche, Tanne, Wacholder, Eiben, Hagebutten usw.), es werden hofeigene Produkte verarbeitet und verkocht (Speck, Käse, Schweinefleisch, Würste, Brot, Kastanien) und der eigene Wein verkostet. Am Eröffnungstag lädt jeder der Buschenschänke den Besuchern zu einem besonderen Erlebnis ein: Wein- und Schnapsverkostung, Führung durch Hof, Keller und Kastanienhain, Marmeladenverkostung, Brotbacken, Stallbesichtigung u.v.m.

Mehr Info unter http://www.roterhahn.it/de/urlaub-auf-dem-bauernhof/toerggelen-am-ursprung/


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Die Eisacktaler Kastanienwochen

(30.10.15) Kastaniensuppe, Kastanienkrapfen oder Nudeln aus Kastanienmehl – in der Zeit vom 23. Oktober bis zum 8. November hat das Eisacktal mit seinen prächtigen Kastanienbäumen landschaftlich und kulinarisch einiges zu bieten.

Anlässlich der Kastaniensaison finden 2015 bereits zum 14. Mal die Eisacktaler Kastanienwochen im herbstlichen Eisacktal statt. 16 Gastbetriebe nehmen daran teil. „Kulinarische Genussrunden“ durch das Eisacktal erweitern in diesem Jahr erstmals die Angebote der „Eisacktaler Kastanienwochen“.


(Zum Vergrößern auf Bild klicken)

Auf verschiedenen Routen können alle Wanderlustigen und Genuss-Suchenden in den teilnehmenden Betrieben einkehren und ihre Gaumen mit unterschiedlichsten Gerichten, rund um die Eisacktaler Edelkastanie, verwöhnen lassen. Ein Genussbegleiter wird die Interessierten begleiten. Von Kloster Neustift bis nach Bozen gibt es zahlreiche schöne Wanderwege sowie zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten entlang des Weges.

Auf diese Weise wandert man zwischen den Einzelnen Gängen eines „Kastanien-Menüs“ von Betrieb zu Betrieb. Der Vorteil: Während das Auge die Herbstlandschaft genießt, wächst der Appetit auf den nächsten Höhepunkt und man lernt ganz nach der Uridee des Törgelen immer neue Gastfreundschaft entlang des Weges kennen.

Zudem gibt es für alle Natur- und Kulturbegeisterten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Geführte Wanderungen durch Kastanienhaine, zahlreiche Konzerte, Märkte oder Herbstfeste – beispielsweise der „Keschtnigl“, bei dem in Feldthurns vom 17. Oktober bis 8. November bei den verschiedensten Darbietungen die Kastanie im Vordergrund steht.

Weitere Informationen unter www.eisacktal.com/de/aktiv/essen-und-trinken/eisacktaler-kastanienwochen/ und www.eisacktal.com/de/aktiv/essen-und-trinken/genuss/kastanie/

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Winterfrische mit Palmen

07.10.2015 - Meran ist seit gut 100 Jahren eine der ersten und nach wie vor beliebtesten alpinen „Sommerfrischen“ gestresster Städter. Und im Winter? Da lockt das Südtiroler Kurstädtchen mit drängelfreiem Shoppingvergnügen, ebensolchem Skispaß und Winterwellness vom Feinsten. 



Mit seinen 300 Sonnentagen hat Meran eine Dauerkarte im himmlischen Solarium. Die bevorzugte Lage – auf nur 320 Metern Seehöhe gelegen, aber rundherum von Zwei- und sogar Dreitausendern umgeben – schafft ein mediterranes Sommer-, aber auch ein einmaliges Winterwellnessklima. Wenn sich Meran von der Gastgeberrolle als Sommerfrischler-Hauptstadt erholt, ist für viele die schönste Jahreszeit, um tiefenentspannt und drängelfrei durch die Laubengasse mit ihren über 200 Geschäften und Gasthäusern zu schlendern.

Vormittags drei Stunden über feinste Pisten fahren, nachmittags unter Palmen die „Marende“ (den typisch Südtiroler Nachmittagsimbiss aus Schüttelbrot, Speck, Kaminwurzen, Essiggurken und Rotwein) genießen und danach shoppen wie Gott in Südtirol – das kann nur in Meran (und seinem Hausberg „Meran 2000“) klappen. Das Hotel Therme Meran ist mittendrin: Es liegt an der wohl schönsten Piazza der Stadt, direkt am Fluss Passer, genau gegenüber des altehrwürdigen Kurhauses und keine drei Gehminuten von der berühmten Laubengasse entfernt.

Was für ein Luxus, beides zu haben: das mediterrane Klima Merans mit seinen 300 Sonnentagen, das sogar Palmen gedeihen lässt - und keine 20 Minuten entfernt die ganze Pracht des Winters mit allen Sportmöglichkeiten auf 2000 Metern Höhe direkt vor den Toren dieser quirligen Stadt. Was für ein Genuss, nach der Ski-Tour im sonnigen Meran 2000 in den Pools der Therme Meran zu entspannen, deren Besuch für Hotelgäste im Übernachtungspreis eingeschlossen ist.

Und was für eine Freude, nur den Schritt durchs Hotelportal ins Freie zu machen und gleich mittendrin in der Stadt zu sein - auf der schönsten Piazza Merans, drei Gehminuten von der berühmten Laubengasse, mittendrin im Shopping-Viertel, mittendrin auch in stylischen Lounges, Restaurants und Bars als Alternative zum üblichen Après-Ski auf der Piste. Das Hotel Therme Meran als Designhotel ist dabei der persönliche Dreh- und Angelpunkt, Stadt und Berge bieten das Rahmenprogramm - falls man überhaupt heraus will aus der von Star-Architekt Matteo Thun gestalteten Wohlfühloase.

Monte & Mare bzw. Berg & Therme – dieses Konzept lässt sich in Meran ganz leicht verwirklichen, zum Beispiel mit dem Lifestyle Angebot unter www.hoteltermemerano.it/de

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Knödel & Spaghetti, Schüttelbrot & Grissini

16.09.2015 - Hier herrscht lebendiges Treiben mit mediterranem Flair, dort verweilt man mit Muße im Alltag. Hier hört man temperamentvolles Italienisch, dort klares Hochdeutsch und weiter hinten – je nach Höhenlage und Himmelsrichtung – ganz unterschiedliche Dialekte. Die Lebensart der Südtiroler ist geprägt von den Einflüssen aus Nord und Süd. Ursprünglichkeit und Tradition bilden den Kontrast zum Modernen und vereinen sich in der Kultur des Landes.



Die nördlichste Provinz Italiens ist mit 7.400 km² Heimat für über 500.000 Menschen. Sie erzählen individuelle Geschichten und laden zu persönlichen Erfahrungen ein. Aufgewachsen mit zwei Sprachen leben Sie auf dem Land und in der Stadt sowohl die deutsche als auch die italienische Kultur. In Bozen überwiegt mit 70 Prozent das Italienische, in Brixen hingegen mit gleichem Anteil das Deutsche – und in Meran sind beide Sprachgruppen gleich stark vertreten.

18.000 Südtiroler sprechen sogar noch Ladinisch, eine über 2.000 Jahre alte rätoromanische Sprache, die vor allem in den Dolomitenregionen Alta Badia und Grödnertal gesprochen wird. Hinzu kommen über 40 unterschiedliche Dialekte, die sogar für Kurznachrichten auf dem Handy oder private E-Mails verwendet werden. Allen gemein ist die enge Verbundenheit zu ihrer Region und ein gewisser Stolz auf ihre Lebensart: Vom Studenten der Freien Universität Bozen, der ersten dreisprachigen Universität in Europa, bis zum Wirt eines der meist familiengeführten 4.800 Hotels.



Traditionen, Bräuche und Rituale werden in Südtirol seit jeher von Generation zu Generation vererbt und so gefestigt, dass daraus oft auch Neues und Spannendes entsteht. Aus der 400 Jahre alten Grödner Schnitzkunst schafft die Vereinigung UNIKA den Sprung ins Zeitgenössische, die Kunst der Federkielstickerei von Trachtengürteln ist Inspiration für das Modelabel Luis Trenker und aus der Kunst der Lodenverarbeitung schafft die Firma Mössmer heute sogar hochwertige Stoffe für die US-amerikanische First Lady Michelle Obama.

Aber auch in der bäuerlichen Welt gilt es, das Alte zu bewahren und mit Modernem zu verbinden. So hilft der Südtiroler Bauernbund bedürftigen Bergbauernhöfen mit dem Projekt „Freiwillige Arbeitseinsätze“. Auf 1.500 bis 2.000 Metern Höhe gelegen werden die Höfe unter schwersten Bedingungen bewirtschaftet. Ihre Hänge sind zum Teil so steil, dass Mähdrescher und Traktoren die menschliche Arbeitskraft nicht ersetzen können. Bäuerlicher Alltag wird so zu einem alternativen und vor allem nachhaltigen Urlaubserlebnis für den Großstädter. Rund 70 Prozent der freiwilligen Helfer kommen aus dem deutschsprachigen Ausland und die meisten von ihnen übrigens immer wieder.

Über 800 Burgen, Schlösser, Ruinen und Ansitze gibt es in Südtirol zu entdecken. Das Schloss Tirol bei Meran war sogar der Namensgeber für das ganze Land Tirol. Hinzu kommen zahlreiche Museen und Ausstellungen in ganz Südtirol. Die berühmte Mumie „Ötzi“ und ihre neue Rekonstruktion sind im Archäologiemuseum Bozen zu finden. Das Museion, das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, wurde von dem gleichen deutschen Architektenteam konzipiert, das auch das Bundeskanzleramt in Berlin gestaltete.

In Meran verknüpft der Verein Kunst Meran die Südtiroler mit der internationalen zeitgenössischen Kunstwelt. Und Franz Messner setzt sich mit seinen Installationen „Kugel“ – einer stählernen Riesenkugel über den Weinbergen Bozens – und dem „Knottnkino“, dem größten „Natur-Kino“ Südtirols, in einem anspruchsvollen Dialog mit der Natur auseinander.

Auch die Musik fehlt in Südtirol nicht. 200 Musikkapellen – das sind fast doppelt so viele wie Gemeinden (116) – sind Zeichen dafür, dass Musik Teil der Alltagskultur ist, und selbstverständlich wechselt das Repertoire von zeitgenössisch zu traditionell. Die Gustav Mahler Musikwochen in Toblach, das Südtirol Jazzfestival oder die Konzertreihe Swing on Snow auf der Seiser Alm machen seit Jahren Südtirol „hörbar“. Auf der Transart, einem Festival für zeitgenössische Kultur, vereinen sich schließlich Musik und Kunst und schlagen eine Brücke zwischen Aufbruch und Beharrlichkeit.

Orientierung in Südtirols Kulturvielfalt bieten die Kulturführer Culturonda Südtirol, Culturonda Wein und Culturonda Dolomythos. Als Faltkarte und in einer App zeigen sie Wanderrouten und geben Ausflugstipps oder weiterführende Informationen. Ausgewählte Routen sind jetzt als Halb- oder Ganztagestouren buchbar.

Immer wieder wird Südtirol als die italienische Provinz mit der höchsten Lebensqualität bewertet. Das liegt auch an ihrer kulinarischen Komponente. Esskultur ist in Südtirol auch immer Alltagskultur: 72 Prozent der Südtiroler essen mittags zu Hause. Knödel und Spaghetti, Schüttelbrot und Grissini kommen schon immer auf den Südtiroler Tisch und sorgen für spannende Kombinationen und Abwechslung.

Die mediterrane und alpine Küche näher kennenlernen kann der Urlauber im Meraner Land bei den Veranstaltungen und Kochkursen der „Foodie Factory“: Eine Genusswerkstatt an außergewöhnlichen Orten – zum Mitmachen oder einfach nur Genießen.

Auch Südtirols Sterneküche geht kreativ mit Kontrasten um: Regional verwurzelt und mit experimentierfreudigem Weitblick hat sich das kleine Land zum gastronomischen Riesen entwickelt. Gemessen an der Bevölkerungsdichte verfügt Südtirol unter allen Provinzen Italiens über die höchste Anzahl an kulinarischen Auszeichnungen.

Stolze 22 Michelin-Sterne für 19 Restaurants sind Zeichen hoher Genusskompetenz. Drei davon erhalten mit zwei Sternen die zweithöchste kulinarische Wertung des Guide Michelin: Die Trenkerstube von Küchenchef Gerhard Wieser im Hotel Castel, das Restaurant Jasmin von Martin Obermarzoner im Hotel Bischofhof und das St. Hubertus von Norbert Niederkofler im Hotel Rosa Alpina. Letzterer ist seit Jahren eine feste Größe im Kreis der Kochelite: Der Gault Millau Südtirol ehrt Niederkofler seit Jahren mit vier Hauben und vergab für 2015 in Südtirol insgesamt 125 Hauben an 80 Restaurants, darunter 12 Aufsteiger und 4 Neueinsteiger. Alle Betriebe des Gault Millau Südtirol sind ebenfalls in der Österreichischen gelistet.

Für die Qualität vieler Südtiroler Produkte bürgt das Qualitätszeichen „Qualität Südtirol“, das neben Apfel, Speck und Wein auch Produkte wie Milch, Brot oder Honig auszeichnet. So werden hier im größten zusammenhängenden Apfelanbaugebiet Europas rund 10 Prozent der europäischen Äpfel geerntet und die Milch fast ausschließlich auf den 4.800 Bergbauernhöfen produziert.

Auch als Weinland ist Südtirol inzwischen international anerkannt. Die italienischen Weißweine mit den höchsten Auszeichnungen wachsen in Südtirol, obwohl die Rebfläche weniger als 1 Prozent der gesamten Rebfläche Italiens ausmacht. Ihre Spritzigkeit verdanken die Weine den heißen Tagen und kühlen Nächten im Land. Von den 20 angebauten Rebsorten sind Vernatsch, Lagrein und Gewürztraminer sogar in Südtirol entstanden. Ein Fest für die Sinne war vom 29. bis 31. Mai 2015 das Genussfestival Südtirol in der Bozner Altstadt.

Neben landwirtschaftlichen Erzeugnissen zählen auch Veranstaltungen, Gebäude oder Industrieerzeugnisse aus Südtirol zu den neuen Qualitätsprodukten. Mit hohem Qualitätsanspruch wird in Südtirol gefeiert: Das internationale Merano Wine Festival zählt zu den großen Highlights für Weinliebhaber und beim Chef’s Cup Südtirol in Alta Badia gibt sich die internationale Kochelite ein Winterstelldichein.

Die Zertifizierung „KlimaHaus“ zeugt von der engen Verbundenheit der Südtiroler mit der Natur und von ihrem hohen Umweltbewusstsein. Seit 2011 müssen alle neu gebauten Häuser dem Klimahausstandard A entsprechen. So gebaute Häuser brauchen weniger als fünf Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr – ein deutscher Haushalt verbraucht im Schnitt ca. 15 Liter pro Quadratmeter und Jahr. Zudem bezieht Südtirol bereits 56 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energien, bis 2020 sollen es 3/4 des Energieverbrauchs sein.

Geschichten aus Südtirol unter www.wasunsbewegt.com


Interessante Links zu diesen Themen 

Lebensraum
App für Südtiroler Dialekte www.raiffeisen.net/Hard-und-Software.436.0.html?&L=1; Freie Universität Bozen: www.unibz.it; Südtiroler Bauernbund: www.sbb.it; Verein Freiwillige Arbeitseinsätze: www.bergbauernhilfe.it

Traditionsraum
UNIKA: www.unika.org; Federkielstickerei: www.federkielstickerei.com; Luis Trenker: www.luistrenker.com; Mössmer: www.moessmer.it

Kunstraum
Franz Magazin (Kunst- und Literaturszene): www.franzmagazine.com; Ganes: www.ganes-music.com; Max von Milland: www.maxvonmilland.com; Herbert Pixner: www.herbert-pixner.com; Schloss Tirol: www.schlosstirol.it ; Archäologiemuseum: www.iceman.it; Museion: www.museion.it ; Kunst Meran: www.kunstmeranoarte.org; Franz Messner: www.franz-messner.it ; Gustav Mahler Musikwochen: www.gustav-mahler.it; Südtirol Jazzfestival: www.suedtiroljazzfestival.com; Swing on Snow: www.seiseralm.it/de/kultur/swing-on-snow.html; Transart: www.transart.it; Culturonda®: www.suedtirol.info/culturonda; Culturonda® App: www.suedtirol.info/culturondaapp_de

Genussraum
Foodie Factory: www.foodiefactory.it; Restaurant Trenkerstube www.hotel-castel.com; Restaurant St. Hubertus, Hotel Rosa Alpina www.rosalpina.it; Restaurant Jasmin, Hotel Bischofhof www.bischofhof.it
Norbert Niederkofler: www.n-n.it ; Kulinarik in Südtirol: www.suedtirol.info/kulinarik, International Merano Wine Festival: www.meranowinefestival.com; Chef’s Cup Südtirol: www.chefscup.it; Genussfestival Südtirol: www.genussfestival.it; Apfel: www.suedtirolerapfel.com; Speck: www.speck.it; Wein: www.suedtirolwein.com; www.suedtirol.info/Wissenswertes/Suedtiroler-Spezialitaeten/Wein.html ;
KlimaHaus: www.klimahaus.it

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Dolce Vita, Capuccino & Ferien fürs Ich

 

12.03.2015 - Ankommen und durchatmen! Ob alleine, mit dem Partner oder als Familie – getreu dem Motto „das Ich macht Ferien“ bietet Südtirol nun jedem Gast ein individuell zugeschnittenes Angebot zur Entspannung: Für die Monate Mai und Juni werden auf www.suedtirol.info/balance Orte, Unterkünfte und Veranstaltungen gebündelt, die das Thema Balance aufgreifen. „Südtirol Balance“ ist das neue Angebot von Südtirol Marketing und vier Ferienregionen des Landes.

Dabei konzentriert sich jede Region auf das, was sie am besten kann: In den Bergen des Eisacktals kommen Gäste in Bewegung, im Meraner Land ist Zeit für Entspannung, Südtirols Süden steht für kulinarischen Genuss und der Vinschgau bringt dem Gast die Geschichte und Kultur Südtirols näher.


Zeit für Bewegung im Eisacktal
Das Eisacktal bietet aktiven Gästen die Möglichkeit, abzuschalten und dabei in Bewegung zu bleiben. Beim Wandern in der Höhe wird der Kopf frei und die Gedanken leichter. Wer die Herausforderung sucht, meldet sich zum Schnupperkletterkurs in den Villnösser Dolomiten an. Oder kann beim Kneippen den Schritt ins kalte Wasser wagen. Auf einer gemütlichen Wanderung geht es dem Sonnenaufgang entgegen.

Zeit für Entspannung im Meraner Land
Während im Tal die Pflanzen knospen, glitzert der Schnee noch auf den Bergspitzen. Erst einmal tief Luft holen! Denn Meran hat eine lange Tradition als Kurort: Beim Partschinser Wasserfall spürt der Besucher die erfrischenden Wassertropfen im Gesicht oder erfährt bei den Veranstaltungen des Festivals Merano Vitae mehr über die gesundheitsfördernde Wirkung von Wasser. Hobbygärtner finden Inspirationen für das eigene Beet auf dem (Un)Kräutermarkt in Schenna und tauchen in die Welt der Heilkräuter ein.


Zeit für Genuss in Südtirols Süden
Erntefrischer Terlaner Spargel, Altreier Bauernkaffee, Kräuterexkursionen und Tageswanderungen mit Weinverkostungen, sogenannte Weinsafaris – die Region rund um Bozen bietet im wahrsten Sinne des Wortes etwas für jeden Geschmack. Das Highlight für Hobbyköche ist ein Kochkurs mit Sternekoch Herbert Hintner, der in seiner Küche regionale und saisonale Produkte verwendet.

Ein Fest für die Sinne ist vom 29. bis 31. Mai 2015 das Genussfestival Südtirol in der Bozner Altstadt. Hier können Besucher den Gastronomen und Sterneköchen über die Schulter schauen. Im Mittelpunkt steht die Vielfalt der regionalen Produkte, die das Qualitätszeichen Südtirol tragen: Der Geschmack von Apfel und Südtiroler Speck ist bereits über die Grenzen von Südtirol hinaus bekannt. Aber der Besucher erfährt auch Wissenswertes über die anderen insgesamt zwölf Qualitätsprodukte wie Beeren, Honig oder Bier.


Zeit für Erfahrung im Vinschgau
Der Vinschgau ist geprägt von kultureller Vielfalt und historischen Zeugnissen – der ideale Ort also für neue, einzigartige Erfahrungen, die den Urlauber tiefer in die Alltagskultur eintauchen lassen. In der Stille des hoch gelegenen Klosters Marienberg können Besucher in sich hineinhorchen.


Nach einer gemeinsamen Wanderung mit Extrembergsteiger Reinhold Messner hoch zu Schloß Juval und einem 4-Gänge-Menü zeigt Messner in seinem hier ansässigen Messner Mountain Museum Kunstsammlungen zum „Mythos Berg“. Und in den geschichtsträchtigen Mauern von Schloss Goldrain lernt der Urlauber, wie das hier typische Brot, das „Vinschger Paarl“ gebacken wird.

Info zu den Balance-Angeboten unter www.suedtirol.info/balance

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19.12.2014 - Kontrastreich ist das Lebensgefühl an der Alpensüdseite mit Weinreben, Apfelgärten, Latschenkiefern und schroffen Felsen. Auch die Dolomiten, die schönste Freilichtbühne der Alpen, tragen zum Südtiroler Lifestyle bei. Warum nicht einfach mal aus dem Zug aussteigen, dem Schicksal vertrauen und sich auf Neues einlassen? 

Bild oben: Dreharbeiten vor der Geisler Gruppe mit Dieter Hallervorden, Fahri Yardim und Emma Schweiger

Südtirol vereint alpine Bodenständigkeit mit mediterraner Lebensart, das Dolomiten UNESCO-Welterbe sowie kulturelle Vielfalt und verleiht seinen Traditionen nicht selten ein modernes Design. Zu Mittag herzhafte Knödel und abends ein raffiniertes Pastagericht. Jeden Tag eine Piste zum Frühstück, nachts einen fruchtigen Aperitif unter Palmen. Im Urlaub auf Deutsch bestellen und am Nebentisch dem klangvollen italienischen Singsang lauschen.

Weitere info unter www.suedtirol.info und auf www.wasunsbewegt.com , wo in Filmen, Bildern, Reportagen und Interviews von Menschen, Orten und Lebensmustern in Südtirol erzählt wird.


Auf den Spuren von „Honig im Kopf“ – Ein Road Trip durch Südtirol

In Til Schweigers neuem Film „Honig im Kopf“ reist Tilda, gespielt von Schweigers Tochter Emma, mit ihrem an Alzheimer erkrankten Großvater Amandus von Hamburg nach Italien. Am Bozner Bahnhof steigt Amandus, gespielt von Dieter Hallervorden, versehentlich aus dem Zug: der Anfang eines kleinen Abenteuers.

„Seit meiner Kindheit bin ich ein großer Fan von Südtirol. Hier habe ich oft meine Ferien verbracht – und jetzt die perfekten Drehorte für den Film gefunden“, schwärmt Regisseur und Schauspieler Til Schweiger. Wer sich auf die Spuren der Drehorte macht, trifft in Südtirol wie die Hauptdarsteller des Films auf eine mediterran geprägte Natur, eine liebevoll gepflegte Alltagskultur und ein ideales Reiseland für Familien.

Der Film läuft ab dem 25. Dezember 2014 in den deutschen Kinos.


Teaser „Honig im Kopf“




Der Sonne entgegen

Die Reise beginnt in Bozen, Südtirols Landeshauptstadt. Hier trifft die deutsch/österreichische auf die italienische Kultur und verschmilzt zum typischen Südtiroler Lebensstil: traditionelle Stuben und moderne Modegeschäfte, italienisches Dolce Vita und alpines Brauchtum. Städtisches Flair erwartet den Besucher beim morgendlichen Cappuccino auf dem Waltherplatz oder einem Bummel durch die Boutiquen unter den mittelalterlichen Laubengängen. Spannendes Design bietet das Museion, das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst – vor dessen Tür eine futuristische Brücke in den italienischen Teil Bozens führt.



Bozen ist mit knapp 100.000 Bewohnern nicht nur die größte Stadt der Region, sondern auch die Heimat von Ötzi: Die älteste Mumie der Welt liegt hier im Archäologiemuseum im Zentrum der Altstadt. Der Weg führt Tilda und ihren Großvater auch zum Franziskanerkloster. Es ist eine von mehr als 200 Burgen, Schlössern und Ruinen in Südtirols Süden – der mediterransten Region des Landes. Idyllische Weindörfer und gepflegte Rebhänge prägen die Landschaft. Das milde Klima macht den Kalterer See zum wärmsten Badesee der Alpen. Verlockend, wenn man auf der Durchreise ins Schwitzen kommt!

www.bolzano-bozen.it , www.suedtirols-sueden.info





Am Fuß der bleichen Berge

Als Beifahrer einer Nonne durchqueren die beiden Protagonisten auf ihrer Reise auch das Dolomitental Villnöss. Das rund 24 Kilometer lange Tal gehört zur Ferienregion Eisacktal. Unverkennbar: die Geislergruppe mit ihren markanten Felstürmen und Bergspitzen. Entlang romantischer Wanderwege im Villnöss finden Erholungssuchende weite Wiesen, traditionsreiche Dörfer, verträumte Weiler und unberührte Almen. Tilda und Amandus verschlägt es beispielsweise in das kleine Örtchen St. Magdalena.

Der Blick über das barocke Ranuikirchlein auf die Geislerspitzen ist einer der schönsten Fernblicke der Dolomiten. Einen Kontrast schafft das Naturparkhaus – die zentrale Informationsstelle für den Naturpark Puez-Geisler: ein kubusförmiges Gebäude aus papyrusfarbenem Beton, das von den Architekten Stefan Burger und Birgit Rudacs aus München entworfen wurde und nach den Standards eines Klimahauses gebaut ist.

www.villnoess.com, www.eisacktal.com




Zu Gast in Toblach

Echte Fans von Til Schweiger sollten es nicht versäumen, den Toblacher See im Höhlensteintal zu besuchen. Dieser Naturbadesee ist nicht nur einer der Drehorte des Films „Honig im Kopf“. In Toblach hat Til Schweiger (der im Film den Sohn von Amandus und Tildas Vater spielt) in seiner Kindheit auch so manche Ferien verbracht. Auf 1.259 Metern Meereshöhe befindet sich der Toblacher See am Rande des Naturparks Fanes-Sennes-Prags: ein völlig intakter und relativ ungestörter Lebensraum für Wasser- und seltene Zugvögel.

Wer mehr erfahren möchte, erlangt im Naturparkhaus im Grand Hotel Toblach Einblicke in die Natur- und Kulturlandschaften. Genießer finden im Restaurant Tilia die Sterneküche vom Chefkoch Chris Oberhammer oder erfahren in der Schaukäserei Neues und Amüsantes zur Käseproduktion.

www.hochpustertal.info/de/toblach




Die Magie des Dreigestirns

Überall in Südtirol trifft das ungleiche Paar im Film auf Menschen, die sie ein Stück des Weges mitnehmen. Und so gelangen Tilda und Amandus auch in das Hochpustertal, der östlichsten Region Südtirols. Mitten im Dolomiten UNESCO-Welterbe steht hier mächtig und rau eine der bekanntesten Felsformationen im Alpenraum, die Drei Zinnen. Wer hier Land und Leute kennenlernen und verstehen will, muss sich bewegen: Gipfelmärsche und Höhenwanderwege verleihen einen Überblick; Spaziergänge und Streifzüge geben Zeit und Atem für Gedanken.




Die Besteigung der Bergobelisken ist eher erfahrenen Alpinisten vorbehalten. Weniger trainierte Wanderer sehen das Panorama wie im Kinofilm bei einer einfacheren Bergwanderung: Sie führt von Sexten aus zur Dreizinnenhütte und zum Sextner Stein. Um die Magie der Berggruppe ganz aus der Nähe betrachten zu können, bietet sich für Ältere oder Familien alternativ die Passstraße über Misurina bis zur Auronzohütte an. Oder man blickt durch das kostenlose Fernrohr im Höhlensteintal.

www.hochpustertal.info



Mit der Familie in Südtirol unterwegs

Die Familie ist der Mittelpunkt des Films „Honig im Kopf“ – und Südtirol ideales Reiseziel für jede Generation. Die richtige Unterkunft für den Familienurlaub bieten die Familienhotels oder, ganz authentisch und fast ein wenig urig, Urlaub auf dem Bauernhof.

www.familienhotels.com, www.roterhahn.it


Wer auf seinem Road Trip anstatt mit dem Auto lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, nutzt am besten die „Mobilcard“: Mit dieser kann an einem, drei oder sieben aufeinanderfolgenden Tagen das gesamte Angebot des Südtiroler Nahverkehrs genutzt werden. Die „museumobil Card“ erweitert dieses Angebot um den kostenlosen Eintritt in über 80 Museen und Sammlungen in der ganzen Region.

www.mobilcard.info


+++ Update +++


Die Gefühlswelten Südtirols

Fast jeder, der in München oder Umgebung lebt, ist schon mal auf Skiern den Kronplatz hinunter gerauscht, hat Speck auf der Berghütte oder Capuccino am Waltherplatz genossen und die Sommerfrische auf dem Ritten erlebt. Aber wie würde man Südtirol als Gefühl umschreiben? Was für ein (Lebens-)Gefühl vermittelt die Region?

In Südtirol gibt es Orte und Dinge, die besondere Gefühle hervorrufen. Sie lassen dem Zusammenspiel von Sinneseindrücken den Reisenden verstehen, was den Sog dieses Landes ausmacht.

Ein St. Magdalener an einem späten sonnigen Herbsttag beim Glangerhof in der Nähe von Brixen macht beim ersten Mal vielleicht schüchtern, weil das Granatrot beim gestandenen Weinkenner
Verwirrung stiftet, zögernd, weil erfrischend kühl serviert und strahlend, weil kein Wein so gut zum Törggelen passt.

www.suedtirol.info/toerggelen


Ein Einzelzimmer im Kloster Marienberg im obersten Vinschgau: entspannt, weil hier alles ruht, erstaunt, wie angeregt zeitgenössische Architektur des ehemaligen Klosterschülers Werner Tscholl mit antiken Formen harmoniert und etwas verlegen über die plötzliche Stille. Die Aussicht auf die bunten Wiesenflecken kleiner Milchbauern im Tal der Äpfel stimmt heiter.

www.marienberg.it


Bei einem Spaziergang durch die Freiheitsstraße in Bozen fühlt man sich beschwingt, weil hier die Stadt am italienischsten ist und der Blick auf die Dolomiten grandios. Man wird ekstatisch beim besten „gelatiere“ Italiens in der Eisdiele Avalon, weil er Regionales mit der weiten Welt kombiniert. Sehr italienisch kommt man sich in der Pizzeria Antico Abramo vor; der ehemalige Pizza-Weltmeister lässt auf der Pizza alles Überflüssige weg. Dass gleich hinter der Straße mit dem Kloster Muri Gries das Dorf beginnt, überrascht.

www.suedtirol.info/Erlebe-Suedtirol/Culturondareg.html


Auf dem Weingut Pfitscher überträgt sich der selbstverständliche nachhaltige Umgang mit Ressourcen auf den Besucher. In der ersten Klimahauskellerei Italiens harmonieren moderne Architektur und der kompromisslose Anspruch an Weinqualität gut. Die Kraft des Kleinen ist hier besonders stark zu spüren.

www.pfitscher.it


Der Auener Hof ist ein gastronomischer Sonderfall – Sternemenüs auf 1.662 Metern Höhe sind eben selten. Abgeschieden fühlt man sich bei Ankunft, aufgehoben beim Eintritt und enthusiastisch nach dem Essen, das mit Aromen spielt, nach Traditionen sucht und mit Weitblick glänzt. Verwirrung stiften Latschenkiefer als Material für Betten und Inhalt für Risotti oder Eis – überzeugend ist das Ergebnis bei beiden.

www.auenerhof.it


Beengt und befreit zugleich ist das Gefühl am Klettersteig zum Paternkofel. Fünf Stunden Zeit auch für eine Geschichtsreise: Der zu durchquerende Tunnel und unzählige Stollen stammen aus der Zeit der Gebirgskriege. Der Dolomitenblick auf dem Gipfel lässt nur das Gefühl von Erhabenheit zu.

www.hochpustertal.info/suedtirol/toblach/sommer/klettern-abenteuerpark/klettersteige.html


Am Col Raiser oberhalb Gröden steht man frei und andächtig vor dem Panorama der Dolomiten. Überraschend sind allenfalls die unverständliche Sprache und der schnelle Wechsel ins Deutsche und Italienische in der nahen Sofie Hütte. Aufgehoben fühlt man sich aber trotzdem gleich.

www.colraiser.com


Mutig sind Architektur und Haltung beim Urlaub auf dem Bauernhof St. Quirinus in Kaltern. Alles ist anders und doch vertraut eingebettet in die Weinhänge oberhalb des Kalterer Sees. Alt und Neu verbinden sich.

www.st-quirinus.it


Auf dem Rittner Horn wird es weit, Südtirol liegt zu Füßen und nirgendwo sonst hat man einen besseren 360° Blick. Überraschend ist der Dolomitenblick durch das Dolomitoskop von Franz Messner, weil man die Gipfel im Blick und den Stein schon in der Hand hat.

www.ritten.com/de/aktiv/wandern/panoramaweg/