Festspielsommer, Musik und Glas - Neues aus Ostbayern

Die Proben für den Ostbayerischen Festspielsommer laufen, die Kostüme werden angepasst und auch das Wetter wird uns bis dahin doch sommerlich-schöne Theaterabende bescheren. Wir informieren Sie neben den ostbayerischen Festspielen über viele spannende Urlaubsideen und weitere kulturelle Themen, wie die Meistersinger-Akademie in Neumarkt oder die Renato Santarossa-Ausstellung im Glasmuseum Frauenau.




Thurn und Taxis Schlossfestspiele 2013 mit Promi-Faktor

Sir Elton John gibt sich die Ehre – am 21. Juli 2013 ist der Superstar zu Gast bei Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in Regensburg. Sein Konzert bildet den furiosen Abschluss der diesjährigen Thurn und Taxis Schlossfestspiele, deren Programm mit mehr Höhepunkten denn je gespickt ist und die dank ihrer außergewöhnlichen Atmosphäre und wunderschönen Kulisse erneut Magnet für Zehntausende von Besuchern sein werden.

Mit Udo Jürgens steht am 20. Juli 2013 ein weiterer Superstar im fürstlichen Schloss auf der Bühne. Seit fünf Jahrzehnten steht der Sänger, Musiker, Komponist und Entertainer für beispiellosen Erfolg im deutschsprachigen Raum. Das Regensburger Publikum wird der Kultkünstler nicht nur mit seinen legendären Oldies, sondern auch mit aktuellen Songs bezaubern.

Noch vor ihm meldet sich allerdings Guiseppe Verdi zu Wort: Mit seiner schönsten und beliebtesten Oper „La Traviata“ gehen die Schlossfestspiele am 12. und 13. Juli in die erste Runde. Opernarien von Mozart bis Wagner und Weber bis Verdi präsentiert am 14. Juli Deutschlands neuer Star-Tenor Klaus Florian Vogt. In eine magisch-musikalische Welt aus Träumen und Farben entführen tags darauf, am 15. Juli, Ludovico Einaudi und sein Ensemble, bekannt u. a. durch seine Filmmusik zu „Ziemlich beste Freunde“.

Die große Classic-Night am 16. Juli gestaltet das Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, eines der führenden Orchester Italiens. Beste Unterhaltung aus Großbritannien ist am 17. Juli mit „The Ukulele Orchestra of Great Britain“ garantiert. Die Ukulele-Spieler interpretieren die Klassiker des Rock’n’Roll, Punk, Jazz und der klassischen Musik mit ihren „Bonsai-Gitarren“ völlig neu, Tschaikowsky und Schubert gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Kate Bush oder Nirvana.

Mit dem kultigsten aller Kultmusicals, der „Rocky Horror Show“, gastiert schließlich am 18. Juli die Oper Leipzig - „Für Frauen ist das kein Problem“ wissen Max Raabe und sein Palastorchester, die am 19. Juli ihr neues Programm im Schlossinnenhof vorstellen.

Weitere Informationen: Odeon Concerte, Schenkendorfstraße 9, 93049 Regensburg, Tel. 0941/296000, Fax 0941/2960019, info@odeon-concerte.de, www.thurnundtaxis-schlossfestspiele.de.


Historisches Festspiel mit 300 Akteuren: „Trenck der Pandur“

Zum 64. Mal reitet Franziskus Freiherr von der Trenck mit seinen wilden Panduren in diesem Sommer über die Freilichtbühne der Stadt Waldmünchen im Landkreis Cham. Wilde Reiterszenen im Schein lodernder Lagerfeuer versprechen einen atemberaubenden Theaterabend. Über 300 Laienschauspieler entführen das Publikum ins Jahr 1742 und lassen mit faszinierenden Bildern und Szenen die schicksalhaften Ereignisse zur Zeit des Österreichischen Erbfolgekriegs lebendig werden.

Nachdem er bereits zahlreiche bayerische Städte erobert und geplündert hatte, fiel Trenck mit seinen Panduren damals in Waldmünchen ein. Letztlich war es die Liebe zur bezaubernden Katharina Schwab, die ihn die alte Grenzstadt am Pass nach Böhmen verschonen ließ.

Die Zuschauer verfolgen das dramatische Geschehen auf einer überdachten und dreiseitig verglasten Tribüne. Premiere hat „Trenck der Pandur“ am 13. Juli 2013, bis zum 16. August stehen sieben weitere Aufführungen auf dem Spielplan.

Informationen: Tourismusbüro Waldmünchen, Marktplatz 16, 93449 Waldmünchen, Tel. 09972/30725, Fax 09972/30740, tourist@waldmuenchen.de, www.waldmuenchen.de.


Das älteste Festspiel Deutschlands: Der Drachenstich in Furth im Wald

Seit mehr als 500 Jahren wird im Furth im Wald jeden Sommer der Drache gestochen – und obwohl das Feuer speiende Ungeheuer an jedem einzelnen Festspieltag der Lanze des tapferen Ritters Udo zum Opfer fällt, wälzt es sich am Folgetag erneut auf die Stadt zu. Den Besuchern gefällt’s, denn der „Further Drachenstich“ ist das älteste Volksschauspiel Deutschlands, und der 2010 neu in Dienst gestellte Drache „Tradinno“ der größte vierbeinige Schreitroboter der Welt. Konstruiert von Hollywoods Effekt-Spezialisten und führenden Mechatronik- und Metallbaufirmen, bringt es das High-Tech-Monster auf eine Flügelspannweite von zwölf Metern und ein Gewicht von elf Tonnen. Neben ihm stehen beim „Drachenstich“ rund 250 Laienschauspieler im Rampenlicht, allen voran der furchtlose Ritter Udo und die junge Schlossherrin von Furth, die allein dem Untier Einhalt gebieten können.

Doch das mystische Festspiel – dieses Jahr aufgeführt vom 8. bis 19. August - ist nur ein Teil des Drachenstichs. Zum Festprogramm gehören auch das historische Kinderfest am 17. und 18. August, bei dem die kleinen Besucher auf dem Schlossplatz Drachenstich spielen, das große Mittelalterlager „Cave Gladium“ vom 15. bis 18. August sowie ein Volksfest mit Vergnügungspark, Biergarten- und Festhallenbetrieb. Anziehungspunkt für Tausende von Zuschauern ist außerdem der historische Festzug am 11. August, bei dem 1 400 Mitwirkende in Original-Kostümen und über 250 Pferde durch die Stadt ziehen.

Informationen: Tourist-Information Furth im Wald, Schlossplatz 1, 93437 Furth im Wald, Tel. 09973/509-80, Fax 09973/509-85, tourist@furth.de, www.furth.de.


Historisches Freilichtspiel „Vom Hussenkrieg“ in Neunburg vorm Wald

Brandpfeile zischen übers Schlachtfeld. Ritter auf Pferden preschen hautnah an den Zuschauern vorbei und gehen mit Schwertern und Spießen aufeinander los. Laut klagende Frauen, fanatische Mönche und am Ende eine grandiose Schlacht, die zeigt, dass der Krieg keine Sieger kennt: Mit „Vom Hussenkrieg“ kommt im oberpfälzischen Neunburg vorm Wald seit über 30 Jahren kein leichtes Sommertheater, sondern ein beinhartes Anti-Kriegs-Stück auf die Bühne. Auch in diesem Sommer versetzen über 100 Laiendarsteller die Zuschauer im Burghof des Pfalzgrafenschlosses ins 15. Jahrhundert zurück. Grundlage der Handlung ist die Schlacht von Hiltersried im Jahre 1433 – die einzige größere Schlacht, in der die kriegerischen Hussiten geschlagen wurden. Premiere für das packende Freilichtspiel ist am 6. Juli, weitere Spieltermine sind der 13., 20. und 27. Juli sowie der 2., 9. und 10. August. Zum Festspiel bietet der neu renovierte Gasthof Sporrer ein Arrangement mit zwei Übernachtungen, Frühstücksbuffet, 3-Gang-Abendmenü, Karten fürs Festspiel und Hussitenwanderung auf Anfrage für 97 Euro pro Person.

Informationen: Touristinformation Neunburg vorm Wald, Schrannenplatz 3, 92431 Neunburg vorm Wald, Tel. 09672/9208-421, Fax 09672/9208-466, werner.dietrich@neunburg.de, www.neunburgvormwald.de.


Festspiele Europäische Wochen Passau 2013

Klassik und Folklore, Volksgut und Zigeunerjazz, Balkan-Brass und Ethno-Pop: Eine Fülle von musikalischen Strömungen trifft im Donauraum aufeinander. Die Europäischen Wochen Passau laden dazu ein, diese unterschiedlichen Donau-Welten zu entdecken. „Zwischen den HORizonten“ ist der Titel des diesjährigen 61. Festivals, das vom 28. Juni bis zum 28. Juli 2013 an rund 30 Spielorten in und um Passau stattfindet. Auf spannende Newcomer darf man sich dabei ebenso freuen wie auf internationale Stars wie die bulgarische Mezzosopranistin Vesselina Kasarova, der Ausnahmemusiker Mischa Maisky, Sabine Meyer, die Großmeisterin der Klarinette, und die Weltklassegeigerin Midori. Erneut konnte Intendant Peter Baumgardt außerdem Klaus Maria Brandauer verpflichten, nach seiner begeisternden Sommernachtstraum-Lesung im Vorjahr präsentiert er dieses Jahr eine dramatische Musiklesung zur Peer Gynt Suite von Edvard Grieg.

Ebenfalls dabei: die Münchner Philharmoniker und die Regensburger Domspatzen sowie die bayerischen Shooting-Stars Karin Rabhansl und Claudia Koreck, die ein Open-Air-Konzert auf dem Campus der Deggendorfer Hochschule geben wird. Eröffnet werden die Festspiele wieder mit einem kostenlosen Konzert auf dem Passauer Residenzplatz.

Informationen: Kartenzentrale der Festspiele Europäische Wochen Passau, Dr.-Hans-Kapfinger-Straße 30, 94032 Passau, Tel. 0851/490831-0, Fax 0851/490831-20, kartenzentrale@ew-passau.de, www.ew-passau.de.


Festspiel „Der Guttensteiner“ auf der Schwarzenburg bei Rötz

Auf einer der schönsten Naturbühnen Deutschlands wird auch in diesem Sommer ein Stück Geschichte lebendig: Heinrich von Guttenstein, Spross einer weit verzweigten böhmischen Adelsfamilie, kehrt auf die Schwarzenburg zurück und mit ihm die Zeit des endenden Mittelalters, der Raubritter und aufstrebenden Städte. Am Originalschauplatz, auf dem 706 Meter hohen Schwarzwihrberg, erlebt das Festspielpublikum in der Zeit vom 19. Juli bis zum 10. August, wie der Edle Heinrich zusammen mit seinem Bruder Dietrich Raubzüge gegen die Freie Reichsstadt Nürnberg unternimmt und sich an ihren Untertanen schadlos hält.

Insbesondere die aufmüpfigen Bürger von Rötz erregen seinen Unmut. Rund 100 Mitwirkende veranschaulichen in turbulenten Jagd- und Reiterszenen, wie der ritterliche Herrschaftsanspruch vor 500 Jahren dem Einfluss und Reichtum der Reichsstädte sowie dem erstarkenden Bürgertum weichen musste. Gezeigt wurde „Der Guttensteiner“ am 20. und 27. Juli, 2., 3., 9. und 10. August 2013. Für den Aufstieg zur Burg sollten Besucher circa eine halbe Stunde veranschlagen.

Kartenbestellungen und Informationen: Tourismusbüro Rötz, Böhmerstraße 18, 92444 Rötz, Tel. 09976/941160, Fax 09976/902075, tourist@roetz.de, www.roetz.de.


Ostbayerisches Volkstheater bei den Waldfestspielen Bad Kötzting

Tolldreist prellte er reiche Bauern und Kaufleute und führte die Gendarmen jahrelang an der Nase herum: Johann Bückler, berüchtigt als „Schinderhannes“, war vor gut 200 Jahren Anführer einer legendären Räuberbande. Sein abenteuerliches Leben und seine verwegenen Taten wurden vielfach beschrieben und besungen, das 1927 von Carl Zuckmayer verfasste Stück „Schinderhannes“ zum Klassiker der Weltliteratur. Die Festspielgemeinschaft Kötzting und ihr Regisseur Johannes Reitmeier haben das Schauspiel in die bayerische Mundart übertragen und bringen es bei den diesjährigen Waldfestspielen in Bad Kötzting auf die Bühne. Am Samstag, 27. Juli 2013, wird die turbulente und gleichermaßen anrührende wie komische Geschichte auf dem Ludwigsberg bei Bad Kötzting uraufgeführt. Weitere Vorstellungen finden am 28. und 30. Juli, 2., 3., 4., 6., 9. und 10. August jeweils um 20.30 Uhr statt. Die Festspielgemeinschaft Kötzting ist eine Laientheatergruppe mit über 200 Mitgliedern. Mit professionell inszenierten Freilichtaufführungen auf der Waldbühne hat sich das Ensemble in der Theaterszene einen Namen gemacht. Seit 1998 haben fast 150 000 Zuschauer die in bayerischem Dialekt aufgeführten Klassiker gesehen, angefangen vom „Bairischen Jedermann“ nach Hugo von Hofmannsthal bis hin zu „Das Haus der Bernarda“ im letzten Jahr.

Informationen: Tourist-Information, Herrenstraße 10, 93444 Bad Kötzting, Tel. 09941/602-150, Fax 09941/602-155, tourist@bad-koetzting.de, www.bad-koetzting.de.


Komödie „Das Gold von Bayern“ bei den Burghofspielen Falkenstein

Bayernkönig Ludwig der Löwe ist stinksauer: Seinem Land droht der Staatsbankrott. Und schuld ist eine Frau - die attraktive Schauspielerin Adele Spitzeder, auf der Bühne nicht gerade erfolgreich, im Bankgeschäft dafür umso mehr. Die gewiefte Spekulantin hat ein Schneeballsystem in Gang gesetzt, das auch die Stabilität des Staates bedroht, da sogar die höfischen Finanzbeamten in die Affäre verwickelt und Kunden der „Bankeuse“ sind. Nach dem Erfolg des Vorjahres nehmen sich die Burghofspiele Falkenstein der aktuell-brisanten Thematik erneut an und bringen vom 29. Juni bis zum 27. Juli 2013 in der zweiten Saison die bayerische Komödie „Das Gold von Bayern“ aus der Feder von Reinhard Raffalt im romantischen Innenhof der Burg auf die Bühne. Die Politsatire hat historischen Hintergrund: Der Bankrott der „Mutter des Anlagebetrugs“ und ihrer „Dachauer Volksbank“ im Jahr 1872 gehörte zu den größten Finanzskandalen des 19. Jahrhunderts. Raffalts Komödie parodiert vor allem die Leichtgläubigkeit und Blindheit der geldgierigen Bürger und die Unfähigkeit der überforderten staatlichen Autoritäten. Zu den Festspielen bietet die Marktgemeinde eine viertägige Pauschale ab 209 Euro an. Neben drei Übernachtungen mit Frühstück enthält sie ein Abendessen auf Burg Falkenstein, eine Schlossparkführung mit anschließender Burgführung, ein E-Bike für einen halben Tag, den Besuch des Festspiels „Das Gold von Bayern“ sowie des Festspiels „Jeder verrot Jeden“ auf der Burg Neuhaus in Schorndorf.

Informationen: Tourismusbüro Falkenstein, Marktplatz 1, 93167 Falkenstein, Tel. 09462/9422-20, Fax 09462/9422-29, tourist@markt-falkenstein.de, www.markt-falkenstein.eu.


August von Kotzebues „Die Kleinstädter“ bei den Burgspielen Parsberg

Doktor, Professor oder von und zu: Ein Titel hat besonderen Stellenwert. Die 31. Burgspiele Parsberg nehmen die Freude an Titeln und die Unterwürfigkeit ihren Trägern gegenüber in einem satirischen Lustspiel aufs Korn. „Die deutschen Kleinstädter“ gilt als das Sprechbühnen-Meisterwerk des Autors August von Kotzebue, das Burgspiel-Ensemble präsentiert es vom 5. bis 27. Juli 2013 an zehn Abenden jeweils um 20.30 Uhr in einer Inszenierung von Manfred Janikulla. Spielort ist die Burg Parsberg, Wahrzeichen und Blickfang der Stadt im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. Darüber hinaus sind zwei zusätzliche Veranstaltungen auf der Burg geplant: Unter der Überschrift „Mach ma halt a Revolution“ liest Eginhard König aus Regensburg am Mittwoch, 10. Juli, aus dem Werk von Oskar Maria Graf und am Samstag, 13. Juli, findet die Sommerserenade im Burghof statt.

Informationen: Tourist-Info Parsberg, Alte Seerstraße 2, 92331 Parsberg, Tel. 09492/94180, Fax 09492/9418-30, tourismus@parsberg.de, www.parsberg.de.


Vom Genussradler zum Gipfelstürmer im Naturpark Oberer Bayerischer Wald

Egal, ob man auf zwei Rädern hoch hinaus oder mit der Familie eine gemütliche Tour unternehmen will: Das Paradies für Radler liegt im Naturpark Oberer Bayerischer Wald, zwischen den Städten Waldmünchen und Furth im Wald. 1 200 Kilometer Radwege führen durch eine der schönsten Landschaften Bayerns. Und während Genussradler auf den Uferwegen von Regen, Chamb und Schwarzach mühelos dahinrollen, bietet die Mountainbike-Region Furth im Wald - Hohenbogenwinkel und das Waldmünchener Urlaubsland Gipfelstürmern 15 traumhafte Strecken mit 750 Kilometern Länge. Spannende Touren, beschrieben in einem neuen Mountainbike-Führer, erschließen das bayerisch-böhmische Grenzgebirge und bieten unterwegs herrliche Ausblicke nach Tschechien und ins Voralpenland. Bequemer bergauf geht’s mit dem E-Bike, das in den Tourist-Informationen und vielen Hotels ausgeliehen werden kann. Dort hält man außerdem zahlreiche Komplettpakete bereit, auch geführte oder individuelle Radtouren, Mieträder, Unterkünfte oder Lunchpakete werden gerne organisiert.

Den Prospekt 2013 „Radeln und Biken im Naturpark Oberer Bayerischer Wald“, eine Radwanderkarte im Maßstab 1:75 000 und den neuen Mountainbike-Führer gibt es bei der Tourist-Info, Landratsamt Cham, Rachelstraße 6, 93413 Cham, Tel. 09971/78-430, Fax 09971/78-433, touristik@lra.landkreis-cham.de, www.bayerischer-wald.org.


Festspielreisen in den Naturpark Oberer Bayerischer Wald

Nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell geizt der Naturpark Oberer Bayerischer Wald nicht an Reizen. Denn die Bayerwaldler sind ein spielfreudiges Volk. Sieben Festspiele zählt man allein im Landkreis Cham, angefangen vom ältesten Volksschauspiel Deutschlands, dem „Further Drachenstich“, über Historienspiele wie „Trenck der Pandur“ in Waldmünchen oder „Der Guttensteiner“ in Rötz bis hin zu den „Klassikern auf Bairisch“ in Bad Kötzting. Im Rahmen von Festspielreisen können Theaterfreunde während eines Aufenthalts zwei Aufführungen erleben, die Pauschalen gibt es wahlweise mit drei oder sieben Übernachtungen, buchbar sind sie ab 199 Euro pro Person.

Der Prospekt „Starke Vorstellungen – Festspielreisen in den Naturpark Oberer Bayerischer Wald“ ist kostenlos erhältlich bei der Tourist-Info, Landratsamt Cham, Rachelstraße 6, 93413 Cham, Tel. 09971/78-430, Fax 09971/78-433, touristik@lra.landkreis-cham.de,www.bayerischer-wald.org.


750 Jahre Marktrechte Untergriesbach: Festwoche mit Spectaculum

750 Jahre ist es her, dass den Märkten Untergriesbach und Obernzell im Landkreis Passau die Marktrechte vom Passauer Fürstbischof Otto von Lohnsdorf bestätigt wurden. Das Festjahr 2013 begeht Untergriesbach mit zahlreichen Veranstaltungen. Höhepunkt ist die Jubiläumswoche vom 11. bis 15. Juli. Neben einer farbenprächtigen Bergmannsparade dürfen sich Besucher auf einen Mittelaltermarkt, ein historisches Spectaculum mit Gauklern, Hofnarren und Spielleuten sowie die bayerisch-österreichische Ritterhochzeit zwischen Elisabeth von Waxenberg und Wernher von Griesbach freuen. Über lange Zeit wurde die Gegend vom Graphitabbau geprägt. Deshalb veranstalten die Knappen aus Kropfmühl – sie feiern 2013 ebenfalls einen runden Geburtstag – gemeinsam mit dem Markt Untergriesbach die Heimattage 2013 und präsentieren während der Jubiläumswoche vom 12. bis 15. Juli ein umfangreiches Rahmenprogramm auf dem Untergriesbacher Volksfestplatz. Erstmals sind sie am Sonntag, 14. Juli, Ausrichter des traditionsreichen Bayerischen Bergmannstreffens. An der Bergparade durch den Markt um 13.30 Uhr beteiligen sich rund 50 Knappenvereine, -kapellen und Spielmannszüge aus Bayern, Österreich und Tschechien. Über 1 000 Knappen werden erwartet, im Festzelt unterhalten verschiedene Blasmusikkapellen.

Informationen: Tourist-Information Untergriesbach, Marktplatz 24, 94107 Untergriesbach, Tel. 08593/9009-21, Fax 08593/9009-30, tourist@untergriesbach.de, www.marktrechte.de.


Mit der Wanderbahn durchs romantische Regental

Mit der Wanderbahn im Regental erschließt sich Urlaubs- und Ausflugsgästen im Bayerischen Wald eine der schönsten Bahnstrecken Deutschlands. Vom historischen Zug aus genießen die Fahrgäste auf rund 25 Kilometern zwischen Viechtach und Gotteszell die unberührten Naturschönheiten des wildromantischen Tals des Schwarzen Regen. Als besondere Zugabe bietet die Hausbrennerei Penninger in allen Zügen Richtung Gotteszell eine Kostprobe einheimischer Bärwurz- und Schnapsspezialitäten. Der heutige Wanderbahn im Regental e. V. entstand 1991, nachdem die Regentalbahn ihren Betrieb eingestellt hatte. Mit dem Ziel, die reizvolle Strecke für den Ausflugsverkehr zu erhalten, engagieren sich die Mitglieder ausschließlich ehrenamtlich. Inzwischen werden jährlich mehrere tausend Fahrgäste befördert. Karten für die Wanderbahn im Regental gibt es im Zug, im Verkehrsamt Viechtach, im Kristallmuseum Viechtach und am Campingplatzkiosk in der Schnitzmühle.

Informationen: Wanderbahn im Regental e.V., Postfach 1329, 82181 Gröbenzell, Tel. 0170/2425013 (17 – 20 Uhr), Fax 089/79312430, info@wanderbahn.de, www.wanderbahn.de.


Abenteuerurlaub im Ilztal im Passauer Land

Die größten Abenteuer birgt die Natur. Der Ferienhof Schmauß in Tittling im Bayerischen Wald führt seine Gäste deshalb gerne aus dem Haus und zu den schönsten Plätzen im romantischen Ilztal und Dreiburgenland. Kristallklare Bäche und Seen, ursprüngliche Bergwälder, duftende Blumenwiesen, bizarre Felsen und atemberaubende Ausblicke prägen die Landschaft. Und wer es genau wissen will, schließt sich einer geführten Wanderung von Susanne Schmauß an, die nicht nur Ilztal-, Natur- und Landschaftsführerin, sondern auch Kräuterpädagogin ist.

Zeit fürs Familienabenteuer ist im Herbst 2013. Von September bis Weihnachten lädt der Ferienhof Schmauß zu einer spannenden Ferienwoche ein, sieben Übernachtungen für vier Personen in der Vier-Sterne-Ferienwohnung kosten 439 Euro, für jedes weitere Kind zahlt man 49 Euro. Höhepunkte des Aufenthalts sind eine Familien-Erlebniswanderung „Auf den Spuren des Bibers“, eine nächtliche Fackelwanderung zur Burgruine sowie ein stimmungsvoller Abend am Lagerfeuer. Inklusive sind auch eine Wanderkarte, ein Saunabesuch sowie der Brötchenservice.

Informationen: Ferienhof Schmauß, Böhmreut 2, 94104 Tittling, Tel. 08504/5152, Fax 08504/5153, info@ferienhof-schmauss.de, www.ferienhof-schmauss.de.


Auf dem Luchspfad zwischen Bayerisch Eisenstein und Lindberg

Nach Bär und Wolf ist der Luchs der drittgrößte Beutegreifer und das größte katzenartige Raubtier Europas. Auf dem Kontinent sind natürliche Luchsvorkommen selten geworden sind, im Nationalpark Bayerischer Wald gibt es heute aber wieder freilebende Luchse. Während man dem scheuen Waldbewohner in freier Wildbahn nur selten begegnet, hat man im Haus zur Wildnis mit Tierfreigelände in Ludwigsthal bei Lindberg gute Chancen, ihn zu beobachten.
Wer mehr über den Luchs wissen will, wandert auf dem neu angelegten „Luchspfad“ der Gemeinden Bayerisch Eisenstein und Lindberg. Der 30 Kilometer lange Rundwanderweg führt in die Nationalparkwälder, über den Hochberg zum Schwellhäusl, weiter durch den Urwald Hans-Wazlik-Hain, vorbei am Zwieslerwaldhaus und über den Böhmweg ins Nationalparkzentrum Falkenstein mit dem „Haus zur Wildnis“. Entlang des Luchsgeheges geht es weiter über Glaserhäuser bis zum Rathaus Lindberg. Unterwegs werden an sechs Stationen alle Fragen rund um den Luchs anschaulich beantwortet.

Informationen: Tourist-Info Bayerisch Eisenstein, Schulbergstraße 1, 94252 Bayerisch Eisenstein, Tel. 09925/9403-16, Fax 09925/478, info@bayerisch-eisenstein.de, www.bayerisch-eisenstein.de.


St.-Jodok-Ritt in Tännesberg: Historische Pferdewallfahrt mit Festzug

Eine der größten Pferdewallfahrten Bayerns findet jedes Jahr in Tännesberg in der Oberpfalz statt. Termin ist immer der vierte Sonntag im Juli, heuer ist dies der 28. Juli. Entstanden ist die alte Tradition Ende des 18. Jahrhunderts, als eine schreckliche Viehseuche im Marktflecken Tännesberg wütete. In kurzer Zeit fielen ihr 200 Stück Hornvieh zum Opfer. Der Zeugmacher Leonhard Paritus brachte damals die erste Kuh durch, aus Dankbarkeit setzte er an seinem Acker ein Marterl zu Ehren des heiligen Wendelin. Später pilgerten die Bürger und Bauern dann alljährlich in feierlicher Prozession zur Jodokkirche, benannt nach dem heiligen Jodok, dem Schutzheiligen gegen Pest und Seuchen. Mit der Zeit schlief dieser Brauch ein. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er wieder aufgenommen. Heute findet das kirchliche Ereignis in Verbindung mit einem historischen Markttreiben, heuer vom 27. und 28. Juli 2013, statt.

Informationen: Markt Tännesberg, Pfreimder Straße 1, 92723 Tännesberg, Tel. 09655/9200-0, Fax 09655/9200-45, markt@taennesberg.de, www.taennesberg.de.


Sautrog-Rennen im Oberpfälzer Seenland

Sautrog-Rennen sind eine typisch bayerische Sommergaudi. Dabei werden die hölzernen Sautröge zu Wasser gelassen und mit je zwei Paddlern ins Rennen geschickt. Am Eixendorfer See im Oberpfälzer Seenland findet der feucht-fröhliche Spaß am 6. Juli 2013 statt. Teilnehmen kann jeder, der mindestens acht Jahre alt ist und keine Angst hat, nass zu werden. Jede „Besatzung“ hat eine vorgegebene Strecke zu bewältigen, die vier besten Teams kommen ins Halbfinale und werden prämiert. Der etwa 110 Hektar große Eixendorfer See bei Neunburg vorm Wald liegt im Osten des Oberpfälzer Seenlandes und war schon immer ein Dorado für Freunde des Wassersports, Angler und Camper. Auch zu Fuß kann man den malerischen Stausee der Schwarzach entdecken: Direkt an seinem Ufer entlang führt ein malerischer Rundwanderweg.

Informationen: Tourist-Information Neunburg vorm Wald, Schrannenplatz 3, 92431 Neunburg vorm Wald, Tel. 09672/9208421, Fax 09672/9208466, werner.dietrich@neunburg.de, www.neunburg.de.


Motorradsaison in der Hallertau: Neue Karte mit 1 200 Kilometern Motorradspaß

Viele Kurven und sanfte Hügel – für motorisierte Biker ein Traum. Das Hopfenland Hallertau hat beides in Hülle und Fülle und macht jetzt mit einer eigenen Motorradkarte von sich reden.
Diese umfasst sechs Tourenvorschläge. Jede Tour ist als Rundkurs angelegt und kann von einem beliebigen Punkt auf der Strecke gestartet werden. Die längste Ausfahrt ist die „Große Hallertau Rundfahrt“ mit 370 Kilometern. Insgesamt eröffnen sich den Bikern 1 200 Kilometer Fahrspaß vom Feinsten.

Zur gelungenen Motorradtour gehören auch gemütliche Lokale und Biergärten sowie diverse Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Zahlreiche Zusatzinformationen geben konkrete Planungshilfen für Motorradausfahrten bzw. mehrtägige Aufenthalte in der Hallertau. Wichtig für die Nutzer: Die Karte ist wetterfest, abwischbar und einfach in der Handhabung.

Erhältlich ist sie über das deutschlandweite Vertriebsnetz des PUBLICPRESS Verlags oder über die Touristische Arbeitsgemeinschaft Hopfenland Hallertau - Tourismusverband im Landkreis Kelheim, Donaupark 13, 93309 Kelheim, Tel. 09441/207-330, Fax 09441/207-339, info@hopfenland-hallertau.de, www.hopfenland-hallertau.de.


Wandern mit Ausblick auf dem Birgland-Rundwanderweg

Eine fast unberührte Natur mit wenig Verkehr, über 100 Kilometer markierte Wanderwege, 42 kleine Ortschaften und nur etwa 28 Einwohner pro Quadratkilometer: Die Gemeinde Birgland im Landkreis Amberg-Sulzbach ist ein Mekka für Erholungssuchende und Naturfreunde. Ein besonderes Erlebnis verspricht der 38 Kilometer lange Birgland-Rundwanderweg. Auf der Strecke liegen alte Burgen und vielfältige Zeugnisse einer Jahrtausende alten Siedlungskultur. Vom Bärenfelsen und der Ruine Lichtenegg aus genießt man einen herrlichen Ausblick bis in den Böhmerwald. In den urigen Wirtshäusern am Wegesrand serviert man den Gästen noch die unverfälschte Oberpfälzer Küche. Gut bewirtet werden Wanderer auch im Gasthof-Café Anni in der kleinen Ortschaft Schwend. Für die hausgemachten Kuchen und Torten kommen die Gäste sogar von außerhalb des Landkreises. Kaffee und Kuchen zur Begrüßung ist auch Bestandteil einer dreitägigen Wanderpauschale mit zwei Übernachtungen und Halbpension zum Preis von 71 Euro pro Person.

Informationen: Gasthof-Café Anni, Betzenberger Straße 5, 92262 Schwend/Birgland, Tel. 09666/335, Fax 09666/1232, info@gasthof-anni.de, www.gasthof-anni.de.


Bad Griesbach mal anders: Ballonfahrten und Internationales Ballontreffen

Bad Griesbach – da denkt man an Thermalbaden und Kuraufenthalte, Golfspielen oder Nordic Walking. Doch den bekannten Kurort im Bayerischen Golf- und Thermenland kann man auch anders sehen, nämlich aus der Vogelperspektive: Mit dem Heißluftballon fahren Gäste lautlos über die malerische Rottaler Hügellandschaft. Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zu den Alpen. Fahrscheine für das himmlische Erlebnis gibt es beim „Ballonhafen Bad Griesbach“ ab 180 Euro pro Person, in Gruppen auch günstiger. Abgehoben wird im Kurpark von Bad Griesbach, bei Buchungen ab acht Personen kann der Start auch verlegt werden. Krönender Abschluss jeder Fahrt ist die Ballonfahrertaufe, bei der jedem „Luftfahrer“ ein adeliger Name verliehen wird.

Luftiger Höhepunkt ist auch in diesem Jahr das Internationale Ballontreffen vom 23. bis 25. August 2013. Erwartet werden rund 20 Heißluftballone aus ganz Europa, die vom Kurpark aus zur großen Ausfahrt abheben. Teil der Veranstaltung sind außerdem ein eindrucksvolles Nachtglühen, ein musikalisches Feuerwerk und ein bayerischer Festbetrieb auf der Kurwiese.

Informationen: Kurverwaltung Bad Griesbach, Stadtplatz 1, 94086 Bad Grisbach im Rottal, Tel. 08532/792-40, Fax 08532/7614, info@badgriesbach.de, www.badgriesbach.de.


Outdoor-Cooking im Hotel Maximilian in Bad Griesbach

Das Fünf-Sterne-Hotel Maximilian in Bad Griesbach ist für seine exklusive Gourmet-Küche bekannt. Für alle, die auch daheim nicht auf kulinarische Köstlichkeiten verzichten möchten, bietet das Maximilian passend zur Jahreszeit Outdoor-Cooking-Kurse an. Unter Anleitung von Küchenchef Nico König bereiten die Hobbyköche im idyllischen Kräutergarten des Hotels jeweils ein perfektes Vier-Gang-Menü zu und erfahren dabei, dass die Grillküche viel mehr hergibt als nur Nackensteaks und Schweinswürstl. Der Küchenchef hat sich dazu ein paar außergewöhnliche Outdoor-Cooking-Rezepte einfallen lassen. Am 3. August, 5. Oktober und 15. November 2013 schnipseln, marinieren und brutzeln die Teilnehmer den ganzen Nachmittag über. Am festlich gedeckten Tisch – natürlich auch im Freien – wird anschließend gemeinsam diniert. Der Kochkurs mit Vier-Gang-Menü und allen Getränken kostet 109 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldung: Quellness- und Golfhotel Maximilian, Kurallee 1, 94086 Bad Griesbach, Tel. 08532/795-0 oder 0800/2004220, Fax 08532/795-151, maximilian@hartl.de, www.hartl.de.


Einmalig in Deutschland: Saunieren im historischen Ambiente in Bad Füssing

Eine Saunalandschaft wie diese gibt es in Deutschland kein zweites Mal: Im urigen Ambiente eines über 200 Jahre alten Bauernhofs mit über 3 000 Quadratmeter Freigelände, Thermalwasserbrunnen und Abkühlbecken mit Wasserfall genießen Besucher des Saunahofs Bad Füssing gesunde Entspannung vom Feinsten. Während im Hintergrund modernste Sauna-Technik die Gäste ins Schwitzen bringt, überrascht der historisch anmutende Saunakomplex im Stil eines klassischen Vierseithofs das Auge. Dieser setzt sich zusammen aus alten Rottaler Bauernhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, welche abgetragen und für den Saunahof im Herzen von Bad Füssing wieder aufgebaut wurden. Die historischen Gebäude sind umgeben von einer Freifläche mit Liegewiese, Thermalwasserbrunnen, Abkühlbecken mit Wasserfall und Thermal-Erlebnisbecken. Wer möchte, gelangt über einen direkten Zugang zur Therme 1, deren Becken mit Bad Füssings legendärem Thermalwasser gespeist werden. Im Saunahof selbst stehen Gästen vielfältige Sauna-Erlebnisse zur Auswahl, darunter eine Hexensauna, eine Zirbelstube, ein Salzkammerl oder ein Römisches Dampfbad. Eisbrunnen, eine urige Heubodensauna oder die duftende Kräutersauna machen es einem leicht, den Alltag hinter sich zu lassen, und wen der Hunger packt, wird im Sauna-Wirtshaus von Bäuerinnen bekocht. So attraktiv wie die Anlage sind auch die Preise: Ein Rundum-Wohlfühltag mit unbegrenztem Aufenthalt in der Therme 1 und im Saunahof kostet 22 Euro und ist somit deutlich günstiger als vergleichbare Angebote aus Deutschland und Österreich. Weitere Informationen zu Bad Füssing, mit 2,6 Mio.

Übernachtungen Europas übernachtungsstärkstes Heilbad, erteilt der Kur- & GästeService Bad Füssing, Rathausstr. 8, 94072 Bad Füssing, Tel. 08531/975580, Fax 08531/21367, tourismus@badfuessing.de, www.bad-fuessing.de


Internationale Meistersinger-Akademie in Neumarkt i.d.OPf.

Erneut bietet Neumarkt in diesem Sommer den vielversprechendsten Sängerinnen und Sänger der Welt ein Podium: Zum dritten Mal ist die Stadt Gastgeberin der Internationalen Meistersinger-Akademie (IMA). Sechs Wochen lang, vom 10. Juli bis zum 17. August, werden 16 herausragende Gesangstalente, die in einem Auswahlverfahren in New York, London und Nürnberg ermittelt wurden, von einem renommierten Dozententeam in den Bereichen Oper, Oratorium und Lied/Melodie geschult. Bewohner und Gäste von Neumarkt kommen in diesem Zeitraum in den Genuss eines attraktiven Konzertprogramms. Den Auftakt macht am 18. Juli eine große Orchester-Gala, bei der die jungen Meister-Sänger gemeinsam mit dem Münchner Rundfunkorchester konzertieren. Am 26. Juli folgt ein Liederabend mit Werken von Franz Schubert und Hugo Wolf. Ein Highlight der diesjährigen IMA ist das erstmals veranstaltete Open-Air-Konzert am 8. August unter dem Motto „Gershwin Dreams“ im ehemaligen Landesgartenschau-Park. Ihren letzten öffentlichen Auftritt in Neumarkt haben die aufstrebenden Künstler dann am 17. August bei der festlichen Abschlussgala im Historischen Reitstadel. Mit Opern- und Operettenarien ziehen die jungen Absolventen an diesem Abend nochmals alle musikalischen Register.

Informationen und Karten: Tourist-Information Neumarkt, Rathausplatz 1, 92318 Neumarkt i.d.OPf., Tel. 09181/255-125, Fax 09181/255-198, tourist-info@neumarkt.de, www.neumarkt.de,.


Unheilig und Joe Cocker: bluetone – das Festival an der Donau

Al Jarreau, B.B. King, Diana Ross und Nigel Kennedy, Carlos Santana, Seal oder Juanes waren schon da. Heuer haben sich mit Woodstock-Veteran Joe Cocker und der deutschen Kultband „Unheilig“ weitere Stars in Straubing angekündigt: Das Festival bluetone oder „Jazz an der Donau“, wie es bis 2011 hieß, zieht jedes Jahr Tausende von Musikfreunden in die Gäubodenstadt. Die gebotene Bandbreite reicht von Jazz und Soul über Pop und Rock bis hin zum Kabarett. Neben den beiden Top-Acts Joe Cocker am 21. Juli und „Unheilig“ am 19. Juli sorgen 2013 Weltstar George Benson, das Quintett „LaBrassBanda“ und Jazz-Formationen wie Butterscotch oder das James Taylor Quartett für den musikalischen Ausnahmezustand. Novum ist ein Kabarettabend, den Michael Mittermeier und Django Asül gestalten.

Informationen: Amt für Tourismus, Theresienplatz 2, 94315 Straubing, Tel. 09421/944-307, Fax 09421/944-103, tourismus@straubing.de, www.bluetone.de.


Wohlfühl-Wochenende in Weiden in der Oberpfalz

Die Städtereise mit dem Wellnessurlaub verbinden kann man wunderbar in der liebenswerten Max-Reger-Stadt Weiden in der Oberpfalz: Für kulturinteressierte Entdecker gibt es hier Museen wie das Internationale Keramikmuseum, die schön renovierten Altstadthäuser und das Alte Rathaus mit dem Glockenspiel. Wer gerne shoppen geht, freut sich auf Adressen wie die Porzellanfabriken Seltmann oder den Werksverkauf von Nachtmann Bleikristall. Und auf Badefreunde wartet die Weidener Thermenwelt mit großzügigem Wellnessbereich und Erlebnis-Freibad. Das 3-Sterne-Klassik-Hotel am Tor in der historischen Altstadt bündelt all diese Weidener Kostbarkeiten in einem Wohlfühl-Wochenende. Die Pauschale zum Preis von 149 Euro pro Person in der Junior-Suite bzw. 199 Euro in einem Komfort-Einzelzimmer beinhaltet u. a. zwei Übernachtungen von Freitag bis Sonntag mit Halbpension, den Eintritt in Sauna- und Thermenwelt sowie eine Leihbadetasche mit Bademantel, -schuhen, -tüchern und Kosmetikartikeln.

Kontakt und Buchungen: Klassik Hotel am Tor, Schlörplatz 1a, 92637 Weiden i. d. OPf, Tel. 0961/47470, Fax 0961/4747200, mail@klassikhotel.de, www.klassikhotel.de.


Wunderbar vielfältig: Deggendorf, die liebenswerte Donaustadt

Wer sich in Deggendorf niederlässt, hat die Qual der Wahl: entweder drunten an der Donau zu leben oder 800 Meter höher, oben am Berg. Das Stadtgebiet erstreckt sich vom Flussufer bis in die Ausläufer des Bayerischen Waldes. Ebenso vielfältig wie die Topographie ist das, was die liebenswerte Donaustadt – auch als „Tor zum Bayerischen Wald“ bekannt – ihren Gästen zu bieten hat: Ein mittelalterlicher Stadtplatz mit Fußgängerzone, gemütliche Straßencafés und attraktive Einkaufsmöglichkeiten, ein Kulturviertel mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und mehr, eine Donau-Uferpromenade mit einer Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe, ausladende Grünflächen und Parks, in denen man wunderbar flanieren kann, das Erlebnisbad elypso mit italienischer Sauna-Lounge, und vieles mehr. Radler nähern sich der Stadt auf dem Donauradweg oder der Via Danubia, Wanderer auf dem Europäischen Pilgerweg, der Via Nova. Ebenfalls noch zu Deggendorf gehören der 18-Loch-Golfplatz auf der Rusel und das ebenfalls dort befindliche Skilanglaufzentrum. Spätestens 2014 wird Deggendorf dann auch die Blumen- und Gartenfreunde magisch anziehen. Denn von April bis Oktober ist die Stadt Schauplatz der Bayerischen Landesgartenschau.

Informationen: Tourist-Information Deggendorf, Oberer Stadtplatz 1, 94469 Deggendorf, Tel. 0991/2960-535, Fax 0991/2960-539, tourismus@deggendorf.de, www.deggendorf.de.


Wandern auf dem Gläsernen Steig

In sechs Etappen führt der Gläserne Steig Wanderer 99 Kilometer lang durch die naturnahe Kulturlandschaft und die ausgedehnten Bergwälder des Bayerischen Waldes. Bei der Wanderung durch den Lamer Winkel, über das Arbergebirge ins Tal des Regenflusses nach Bayerisch Eisenstein und Zwiesel und weiter entlang des Nationalparks Bayerischer Wald bis nach Grafenau begegnen einem immer wieder die Zeitzeugen der 700 Jahre alten Glastradition, seien es Orte, deren Namen auf ehemalige Glashütten oder –schleifen hinweisen, Besuchereinrichtungen wie das Glasmuseum in Frauenau oder bis heute produzierende Glashütten, die zu einer Betriebsbesichtigung oder zu einem Bummel durch die Verkaufsräume einladen. Weitere regionale Schätze offenbaren sich Besuchern im Mineralien-Museum in Lam oder der ehemaligen Quarzabbaustätte am Hennenkobel. Wer den Gläsernen Steig völlig unbelastet entdecken möchte, kann über die Tourist-Information Bayerisch Eisenstein eine Wanderpauschale mit Gepäcktransport buchen.

Informationen: Tourist-Information Bayerisch Eisenstein, Schulbergstraße 1, 94252 Bayerisch Eisenstein,Tel. 09925/9403-16, Fax 09925/478, info@bayerisch-eisenstein.de, www.bayerisch-eisenstein.de.


Ausstellung: Renato Santarossa im Glasmuseum Frauenau

Er kombiniert Glas mit Licht und führt den Betrachter an die Grenze zwischen Glaskunst und industrielle Produktion: Renato Santarossa. Der 1943 im italienischen Bozen geborene Künstler präsentiert anlässlich seines 70. Geburtstag eine große Werkschau im Glasmuseum Frauenau. Seine Installation „Utopoli – Ein gläsernes Environment“ ist ein raumfüllendes Gesamtkunstwerk aus Glas, Metall und Herbstlaub, das an religiöse Rituale aus fernen Kulturkreisen erinnert und Sakrales mit Utopischem und Fiktivem verbindet. Im Mittelpunkt steht eine große gläserne Arche, um sie herum gruppieren sich Glasstelen, die mit streng grafischen Elementen und Schriften verziert sind. Die Stelen als gläserne Wächter drücken geistige Kräfte wie Philosophie, Mathematik und Geometrie aus. Zentrales Element der Szene ist eine Stele der Königin, die das Bestattungs-Zeremoniell des 1. Kaisers von China ins Gedächtnis ruft, in der Intention des Künstlers allerdings zum Sinnbild einer vergangenen und zugleich künftigen Kultur wird. Santarossas Ausstellung ist bis zum 10. November 2013 zu sehen.

Informationen: Glasmuseum Frauenau, Am Museumspark 1, 94258 Frauenau, Tel. 09926/9410-12, Fax 09926/9410-28, info@glasmuseum-frauenau.de, www.glasmuseum-frauenau.de.


Veranstaltungskalender – Unterhaltung leicht gemacht – Juli 2013

28.6 - 21.7. Landshuter Hochzeit 1475, www.landshuter-hochzeit.de, Tel. 0871/922050

10. - 21.7. Eulenspiegel-Zeltfestival - Kabarett/Musik am Dreiflüsse-Eck, Passau, www.eulenspiegel-concerts.de, Tel. 089/344975

11. - 14.7. Bayerisches Jazzweekend in der Altstadt, Regensburg, www.regensburg.de, Tel. 0941/5074410

12. - 15.7. Mainburger Hopfenfest mit US-Car-Treffen und Fierantenmarkt, Mainburg,w ww.mainburg.de, Tel. 08751/70423

12. - 21.7. Thurn und Taxis Schlossfestspiele, Regensburg, www.odeon-concerte.de, Tel. 0941/296000

13. - 27.7. Lichtenegg Premiere „Die Geierwally“, Lichtenegg bei Rimbach, www.reitmeiers-waldbuehne.de, Tel. 09941/8931

13.7. Geisterwanderung zu Nittenau, Nittenau, www.nittenau.de, Tel. 09436/902732

13./14.7. Mittelalterspectaculum mit Lagerleben, Gauklern, Falkenschau Waidhaus, www.heimatfest-waidhaus.de, Tel. 09652/82200

13. – 21.7. Zwieseler Grenzlandfest, Zwiesel, www.grenzlandfest-zwiesel.de, Tel. 09922/840573

14.7. Familiensonntag im Museumsdorf Bayerischer Wald, Tittling, www.museumsdorf.com, Tel. 08504/8482

Mitte Juli Hexentanz und Feeenzauber auf Schloss Pürkelgut, Regensburg, www.hexentanz-feenzauber.de, Tel. 0941/2802180

19. - 27.7. Burgfestspiele Neunußberg, Viechtach, www.viechtach.de, Tel. 09942/1661

19. - 27.7. Hist. Freilichtspiel „Lieber bairisch sterben … Aidenbach 1706“, Aidenbach, www.freilichtspiel.de, Tel. 08543/96030

20.7. Pandurenfest, Spiegelau, www.spiegelau.de, Tel. 08553/960018

20.7. Bayer.-Böhmisches Säumerfest, Grainet, www.saeumer.de, Tel. 08585/96000

20./21.7. 150 Jahre Befreiungshalle - Ballett und Wildnis, Kelheim, www.kelheim.de, Tel. 09441/701234

27./28.7. Kinder-Kelten-Helden-Fest, Landau a.d. Isar, www.landau-isar.de, Tel. 09951/941115

28.7. Seefest mit Brillantfeuerwerk, Schönsee, www.schoenseer-land.de, Tel. 09674/317

28.7. 3. Osterhofener Kocherlball – Tanzvergnügen am Morgen, Osterhofen, www.osterhofen.de, Tel. 09932/403115

28.7. Glosafest mit Floh- und Schnäppchenmarkt, Riedlhütte, www.sankt-oswald-riedlhuette.de,
Tel. 08553/6083


Unser Tipp: Tempel-Museum Etsdorf

Die aktuelle Ausstellung „Neue „Alte Griechen“ zeigt Fotografien von Thomas Glatz bis 29.09.2013 im Tempel Museum Etsdorf. Das Tempel-Museum im Landkreis Amberg-Sulzbach wurde 2010 auf Initiative des Künstlers Wilhelm Koch in der ehemaligen Schule in Etsdorf gegründet. Es zeigt in der ständigen Sammlung Themen aus der griechischen Geschichte. Jährlich gibt es eine große Sonderausstellung, ein Kinderferienprogramm und alle zwei Jahre den Tempel Marathon.

Information: www.tempel-museum.de.



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