Donau, Pilgern, Festspielsommer - Neues aus Ostbayern

Pilgern und Wallfahrten gehört zur Tradition Bayerns. Wir stellen Ihnen daher ein paar - neue und alte - Pilgerwege und Wallfahrtsziele Ostbayerns vor. Daneben spielen in diesem Pressedienst die Donau, besondere Sommer-Urlaubsziele und der "Ostbayerische Festspielsommer" eine herausragende Rolle. Geniessen Sie in dieser warmen Jahreszeit jeden einzelnen Sonnenstrahl bei Ihrer Cabriotour in die bayerischen Regierungsbezirke Oberpfalz und Niederbayern.



Neues Freizeitmagazin für die bayerische Donau

Intakte Naturlandschaften am frei fließenden Strom, Attraktionen wie der Donaudurchbruch oder die Walhalla, pulsierende Städte mit großer Geschichte und oft italienischem Charme, beeindruckende Baudenkmäler und prächtige Klöster: all das ist die bayerische Donau. Hinzu kommt ein nahezu grenzenloses Angebot an Freizeitattraktionen - vom Kletterwald bis zum Nepal-Himalaya-Tempel. Über die Epochen hinweg haben Kelten, Römer, Karl der Große, die Wittelsbacher und die Habsburger entlang des zweitlängsten Flusses Europas Spuren hinterlassen, die bis heute erlebbar sind. Doch auch im stillen Verweilen kann man entlang der Donau staunen, entspannen und genießen, in einem der idyllischen Biergärten etwa, in Bad Abbach am Donaustrand oder beim Wandern auf dem Donausteig, der seit zwei Jahren die Schönheit der bayerisch-oberösterreichischen Donaulandschaften. Als kleiner Leitfaden für alle Donaureisenden empfiehlt sich das neue Freizeitmagazin „Erlebnis Donau“.

Kostenlos bestellbar beim Tourismusverband Ostbayern e.V., Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg, Tel. 0941/58539-0, info@ostbayern-tourismus.de, www.ostbayern-tourismus.de


Mit Schiff und Rad unterwegs auf der Donau-Abens-Rundtour

Wildromantische Landschaft und stimmungsvolle Städte, klösterliches Leben und bayerische Bierseligkeit, römische Geschichte und die Geschichte vom Biererleben Radfahrer bei der Donau-Abens-Rundtour im Bayerischen Golf- und Thermenland. Die rund 40 Kilometer lange Strecke birgt ein reichhaltige Abwechslung und obendrein die Möglichkeit, das eine oder andere Wegstück mit einem anderen Verkehrsmittel zurückzulegen. Gleich zu Beginn in Kelheim hat man die Wahl, die Etappe zum Kloster Weltenburg auf dem Radweg oder mit einer Schifffahrt durch den Donaudurchbruch zurückzulegen.

Im Kloster Weltenburg verweilen die Radfahrer dann nicht nur wegen des idyllischen Klosterbiergartens, sondern auch wegen der beeindruckenden Asamkirche und der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Der Donauradweg geleitet die Rundtouristen weiter nach Bad Gögging. Wer sich für römische Geschichte interessiert, sollte einen Abstecher ins Römische Museum oder Römerkastell Abusina einplanen, bevor die Rundtour weiter nach Abensberg führt. Schon von weitem grüßt die Radfahrer hier der Kuchlbauer-Turm, erbaut nach Entwürfen des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Wer noch nicht müde ist, kehrt auf dem Kelheim-Abensberg-Radweg über Saal an der Donau nach Kelheim zurück. Bequemer geht es mit der Linie 3 des Freizeitbusses, die bis 3. Oktober jeden Samstag, Sonn- und Feiertag verkehrt.

Tourist-Information Kelheim, Ludwigsplatz 1, 93309 Kelheim, Tel. 09441/701-234, tourismus@kelheim.de, www.kelheim.de


Pilgern auf der Via Nova: Etappe Bogenberg – Straubing – Mallersdorf

Wieder wurde der Pilgerweg Via Nova um ein weiteres Teilstück erweitert. Der „Neue Weg“ führt aus Ostbayern nach St. Wolfgang in Österreich. Starten kann man nun in Mauth im Bayerischen Wald oder Mallersdorf im Bayerischen Golf- und Thermenland. Neuestes Teilstück ist der Weg von Bogen nach Mallersdorf. Vom Bogenberg mit seiner Wallfahrtskirche verläuft die Pilgerroute über die Herzogstadt Straubing ins Labertal nach Mallersdorf-Pfaffenberg, seit 1869 Heimat der Schwesterngemeinschaft der Armen Franziskanerinnen der Heiligen Familie. Das Kloster mit seinen Einrichtungen und Betrieben kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Eine Reihe von religiösen und spirituellen Stätten liegt auf dem Weg. Nähert man sich auf dem Donauradweg der Stadt Straubing, stößt man im nördlichen Stadtteil Sossau auf eine Marienwallfahrtskirche aus dem 12. Jahrhundert, zu der die wohl älteste Wallfahrt im Bistum Regensburg führt.

Auf der „Bschlacht“ und auf einem jahrhundertealten Pilgerweg führt die Via Nova durch eine idyllische Allee, vorbei am Herzogschloss an der Donau, ins historische Stadtzentrum mit dem gotischen Stadtturm. Dort findet man auch die Karmelitenkirche, eine weitere bedeutende Wallfahrtskirche. Neben dem spätgotischen Gnadenbild der „Muttergottes von den Nesseln“ beherbergt die Kirche eines der monumentalsten und qualitätsvollsten Altarensembles des Spätbarocks in Süddeutschland.

Amt für Tourismus Straubing, Theresienplatz 2, 94315 Straubing, Tel. 09421/944307, tourismus@straubing.de, www.straubing.de, www.pilgerweg-vianova.eu


Auf alten Wallfahrtspfaden durch die Hallertau

Die Hallertau ist ein Schatzkästchen für Wallfahrer. Bekannt ist die Kirchweih in Hellring. Die Wallfahrer kommen am zweiten Wochenende im Oktober und werden in den Wohnstuben der ansässigen Familien mit üppigen Gänsegerichten bewirtet. Doch auch in der Wallfahrts- und Pfarrkirche Mariä Opferung auf dem Laaberberg, in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Niederleierndorf oder in der Kirche der Benediktinerabtei Mariä Himmelfahrt in Rohr sind Pilger gern gesehene Gäste. Stille Einkehr in diesen und vielen anderen Kirchen kann man während einer Fahrradtour auf dem Laabertaler Wallfahrtsweg halten. Die 45 Kilometer lange Rundroute verläuft in der reizvollen, hügeligen Landschaft der nördlichen Hallertau.

Ein ausführliches Faltblatt mit Karte ist beim Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V., Tel. 09441/207-330, info@tourismus-landkreis-kelheim.de, www.tourismus-landkreis-kelheim.de erhältlich.




Radeln auf dem Jakobsweg im Naturpark Oberer Bayerischer Wald

Auf dem ostbayerischen Jakobsweg können die Stätten religiöser Verehrung auch mit dem Rad angesteuert werden. Er beginnt direkt am tschechischen Grenzübergang Eschlkam/Vseruby und verläuft 273 Kilometer weit quer durch den Bayerischen Wald über Regensburg, den Donaudurchbruch beim Kloster Weltenburg ins Altmühltal und weiter über Eichstätt bis nach Donauwörth. Eigens für die Radpilger wurde auf dem Teilstück bis Regensburg eine Wegvariante ausgeschildert, die sich zwar an den Radwanderwegen der Region orientiert, dabei aber auch Wallfahrtskirchen wie die Jakobskirchen in Eschlkam und Cham, Klöster wie das in Walderbach oder Reichenbach und andere kulturell und historisch bedeutsame Sehenswürdigkeiten berührt. Wie der Jakobsweg für Fußpilger folgt auch der für Radler der stilisierten gelben Muschel auf blauem Grund.

Tourist-Information Eschlkam, Tel. 09948/940815, josef-altmann@markt-eschlkam.de, www.eschlkam.de, www.jakobus-gesellschaften.de


Pilgern auf den Spuren des Hl. Wolfgang im Bayerischen Wald

Die Einheimischen nennen ihn liebevoll „Schäfchenweg“. Dabei sind auf dem Pilgerweg St. Wolfgang, der im Bayerischen Wald von Viechtach bis Böbrach verläuft, keine Schafherden unterwegs. Verantwortlich für den Spitznamen der 18 Kilometer langen Pilgerroute ist vielmehr dessen Namensgeber, der Heilige Wolfgang, der als Schutzheiliger der Bauern und Hirten auf Bildern häufig mit Schafen dargestellt wird. Wer seinen Spuren folgt, huldigt aber nicht nur der Tierliebe des verehrten Heiligen, sondern auch seinen Verdiensten um Frieden und Völkerverständigung. So hatte Bischof Wolfgang seinerzeit die umstrittene Gründung des Bistums Prag friedfertig gefördert.

Ganz in seinem Sinne plant der Verein „Pilgerweg St. Wolfgang“ in der Region rund um den Großen Arber nun einen grenzüberschreitenden Anschluss des Pilgerweges, der durch die Tschechei bis in die Goldene Stadt Prag führt. Im Bayerischen Wald selbst ist der St. Wolfgangs-Weg indes schon bestens ausgeschildert. Von Viechtach aus folgt man dem gelben „W“ auf blauem Grund über Großenau nach Gstadt. Durch Wäldchen, über Hügel und Täler, vorbei an romantischen Höfen und einem Ententeich gelangt der Pilger zum Gutsgasthof in Frath. Nach einer ordentlichen Stärkung geht es weiter zum Wolfganghof, an den Fuß des beschaulichen Kreuzweges am Wolfgangsriegel und hinauf zur Wolfgangskapelle.

Eine handgezeichnete Wanderkarte liegt aus in der Tourist-Information Viechtach, Stadtplatz 1, 94234 Viechtach, Tel. 09942/1661, tourist-info@viechtach.de, www.viechtach.de und Tourist-Information Böbrach, Rathausplatz 1, 94255 Böbrach, Tel. 09923/8010088, tourist-info@boebrach.de, www.boebrach.de


Burgensommer im Oberpfälzer Wald: Festspiele, Führungen und Events

35 Burgen zählt der Oberpfälzer Wald: von der bedeutenden und sehr gut erhaltenen Burg Leuchtenberg über Burgruinen wie die von Flossenbürg, die auf einem 732 Meter hohen Granitfelsen thront, bis hin zur rekonstruierten Turmhügelburg im Geschichtspark Bärnau-Tachov. Nicht von ungefähr wird die Region deshalb als das „Land der 1 000 Burgen“ bezeichnet. Sehenswert sind die Wohnsitze von Adelsgeschlechtern wie denen der Leuchtenberger oder Wittelsbacher aber nicht nur aus kulturhistorischer Sicht.

Im Sommer werden die alten Gemäuer von historischen Festspielen, mittelalterlichen Märkten und anderen farbenfrohen Veranstaltungen mit Leben erfüllt. Das größte Freilichttheater Ostbayerns etwa stellen jedes Jahr von Mai bis August die Burgfestspiele Leuchtenberg dar, daneben bespielt das Landestheater Oberpfalz auch das Schloss Friedrichsburg. Weithin bekannt ist das Freilichtspiel „Vom Hussenkrieg“, das jährlich im August im Burghof zu Neunburg vom Wald aufgeführt wird. Mit historisch-schaurigen Schloss-Erlebnisführungen lockt dagegen Schloss Burgtreswitz, und die Feinschmecker unter den Burggästen sind im Vier-Sterne-Superior-Hotel Burg Wernberg mit dem Gourmetrestaurant „Kastell“ richtig, wo Sternekoch Thomas Kellermann Kochschüler in die hohe Schule feinster Kulinarik einführt. Daneben gehören Burgfeste, Tage des offenen Burgtores, Konzerte und Theateraufführungen zum abwechslungsreichen Burgensommer im Oberpfälzer Wald.

Eine Übersicht über alle Burgen, Burgruinen und Burgställe vermittelt die Broschüre „Burgensommer im Oberpfälzer Wald“, die kostenlos erhältlich ist beim Tourismuszentrum Landkreis Tirschenreuth, Tel. 09631/88223, tourismus@tirschenreuth.dewww.oberpfaelzerwald.de

Modernes Luxusprodukt: Jaguar XK Cabrio Modell 2007 mit V8 Motor und Stoffverdeck


Bayrisch-Chinesischer Sommer in Dietfurt a.d.Altmühl

Seinen Beinamen „Bayrisch-China“ verdient Dietfurt a. d. Altmühl nicht nur während des berühmten Chinesenfaschings. Auch beim Bayrisch-Chinesischen Sommer weht ein Hauch von Asien durch die Sieben-Täler-Stadt. Dieses Jahr kann man den Charme der zwei Welten am Wochenende vom 30. Juni bis 1. Juli 2012 genießen. Geboten sind viel Musik, ein Altstadtlauf durch Dietfurt und eine Bayrisch-Chinesischen Flaniermeile, auf der Kultur, Show und Tanz geboten sind sowie bayrische und chinesische Schmankerl serviert werden. Viel Spaß erwartet einen auch am Sonntag beim Bayrisch-Chinesischen Triathlon mit Rikschafahren, Drachenrodeo und Sautrogrennen.

Tourist-Information Dietfurt, Hauptstraße 26, 92345 Dietfurt a.d.Altmühl, Tel. 08464/6400-19, www.dietfurt.de


Festspielsommer im Naturpark Oberer Bayerischer Wald

„Dem Bayern ist das Leben ein täglich sich erneuerndes Fest“, hat der Schriftsteller Hermann Bahr schon vor 100 Jahren erkannt und damit nicht nur den Hang der Bajuwaren zum geselligen Feiern, sondern vor allem ihr Talent fürs Theaterspielen gemeint. Zu den festspielfreudigsten Regionen Deutschlands zählt der Landkreis Cham im Bayerischen Wald. Auch diesen Sommer laufen die Akteure, meist Laiendarsteller, zu Höchstform auf und demonstrieren auf den Freilichtbühnen ihre Spielfreude und Wandlungsfähigkeit. Erneut reicht das Repertoire vom Historienspiel übers bayerische Bauerntheater und den Klassiker in bairischer Mundart bis hin zu Deutschlands ältestem Volksschauspiel, dem Further Drachenstich.

Dabei geht es kräftig zur Sache im Kampf zwischen dem feuerspeienden High-Tech-Drachen und dem furchtlosen Ritter Udo. Auf der Schwarzenburg bei Rötz lebt im Juli und August beim Freilichtspiel „Der Guttensteiner“ das Mittelalter wieder auf. Spannendes Freilichttheater erwartet die Zuschauer auch bei „Trenck, der Pandur“ im Schlosshof von Waldmünchen, wo im Juli und August wilde Horden galoppierender Panduren einrücken. Auf der Schwarzenburg begeistert „König Drosselbart“ derweil vor allem die kleinen Zuschauer, zauberhaftes Theater für Kinder und Junggebliebene bietet auch die Waldbühne Furth im Wald.

Viel zu lachen hat indes, wer die Burg Falkenstein ansteuert: Die dortigen Burghofspiele bringen heuer die bayerische Komödie „Das Gold von Bayern“ auf die Bühne. Und auch die Lichtenegger Burgfestspiele bei Rimbach setzen auf Bodenständiges, auf der Burgruine Lichtenegg wird der „Keryhof“, ein Bauerntheater nach Motiven von Karl May, aufgeführt.

Die Broschüre „Festspielsommer im Landkreis Cham“ ist kostenlos erhältlich beim Landratsamt Cham, Tel. 09971/78-430, touristik@lra.landkreis-cham.de, www.bayerischer-wald.org

Drachenstich in Furth in Wald


Sommer im Park: Kultur und Natur zum Nulltarif in Neumark

Livemusik von Dixieland über Schlager bis zur Klassik, Theater für Kleine und Große, Pantomime, Zauberei und Clownerie: Von Mai bis Juli 2012 wird Neumarkt in der Oberpfalz wieder zur grünen Bühne für die Veranstaltungsreihe „Sommer im Park“. Meist sonntags, aber auch an anderen Wochentagen, erwartet Besucher im traumhaften Landschaftspark vor den Toren der Stadt ein kunterbuntes Veranstaltungsprogramm zum Nulltarif. Während die Kultur-Events für Erwachsene als Matinéen stattfinden, läuft das Kinderprogramm immer am Nachmittag. Eröffnet wird die diesjährige Reihe am 1. Mai vom Symphonischen Blasorchester Parsberg und dem Theaterstück „Kikerikiste“ von Paul Maar. Den Abschluss bildet die temperamentvolle Show mit „Som Brasileiro“ am 29. Juli.

Neumarkt i.d.Opf., Rathausplatz 1, 92318 Neumarkt, Tel. 09181/255-125, tourismus@neumarkt.de, www.neumarkt.de


Familiensommer in Ostbayern – Spaß, Spannung und viel Natur

Familienurlaub in Ostbayern ist bunt wie der Sommer. Im Bayerischen Wald ist es die wilde Waldnatur, die zu tierischen und anderen Abenteuern einlädt, im Oberpfälzer Wald sind es 1 000 Teiche und unzählige Burgen und Schlösser, die kindlichen Erlebnishunger befriedigen, und im Bayerischen Golf- und Thermenland kann man nicht nur in den großen Thermen, sondern auch in zahlreichen Freizeitbädern nach Herzenslust abtauchen und sich treiben lassen. Der Bayerische Jura mit seinen Flusstälern und Felsriffen, Wäldern, Wiesen und Höhlen lädt Familien zu gemütlichen Radltouren und Wanderungen ein, und in den ostbayerischen Städten findet jeder gleichermaßen, was er sucht, sei es nun ein Einkaufsbummel, ein Museumsbesuch oder einfach nur das Eisessen auf dem Stadtplatz.

Daneben gibt es unzählige Gelegenheiten und Orte, um gemeinsam Spaß zu haben und genauso viele Gastgeber, die sich ganz auf die Bedürfnisse von Eltern mit Kindern eingestellt haben. Eine besondere Rolle spielen dabei die ostbayerischen Baby- und Kinderbauernhöfe, wo viele Tiere auf Streicheleinheiten warten und es auch sonst für kleine Gäste jede Menge zu erleben gibt. Bei der Suche nach Ideen und Gastgebern für den Familiensommer in Ostbayern hilft das aktuelle Familienjournal.

Es ist kostenlos erhältlich beim Tourismusverband Ostbayern, Tel. 0941/58539-0, info@ostbayern-tourismus.de, www.ostbayern-tourismus.de

Freiheit, Sommer, Sonne - eine Cabriotour nach Ostbayern lasst den Sommer tief einatmen.


Sommerliche Thermentage in Bad Abbach und Bad Gögging

Ein Thermenbesuch, bei dem man Meeresluft schnuppern, Berge besteigen, den alten Römern begegnen und obendrein bayerische Gemütlichkeit genießen kann? Das klingt ungewöhnlich und ist doch machbar in den Donaubädern Bad Abbach und Bad Gögging. Die Limes-Therme in Bad Gögging und die Kaiser-Therme Bad Abbach verfügen über eine Salzgrotte, in deren salzhaltiger Luft man in nur 45 Minuten einen Erholungseffekt erzielt wie in drei Tagen an der See. Noch mehr Fitness tankt, wer im Höhentrainingsstudio der Limes-Therme in luftige Höhen vordringt. Mit dem Fahrrad oder Stepper können Höhenlagen zwischen 2 500 und 6 000 Meter simuliert werden. Doch auch draußen haben Thermengäste im Sommer alle Möglichkeiten, sich aktiv zu erholen, sei es beim Wandern und Radeln im Altmühl- und Donautal oder beim Golfspielen auf den 9-Loch-Anlagen in Bad Gögging und Bad Abbach.

Info über Pauschalen und Übernachtungsangebote gibt es beim Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V., Donaupark 13, 93309 Kelheim, Tel. 09441/207-330, info@tourismus-landkreis-kelheim.de, www.tourismus-landkreis-kelheim.de


Sommertheater auf der Waldbühne Furth im Wald

Im Wald bei Furth im Wald sind im Sommer die Akteure der Spielgemeinschaft Waldbühne los. Von Ende Juni bis Anfang August verzaubern sie ihr Publikum mit märchenhaften Inszenierungen auf der Waldbühne. Bearbeitet von Spielleiter Max Schmatz, stehen dabei Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf und das Grimm’sche Märchen Schneewittchen auf dem Spielplan. Der erste Vorhang hebt sich am Abend des 23. Juni 2012, die letzte Aufführung ist am 8. August. Dazwischen gibt es am 1. Juli ein großes Kinderfest mit einem Familiengottesdienst am Vormittag und buntem Mitmachprogramm ab Mittag. Kasperltheater und Kletterwand, Ponys und Kutschenfahrten, ein Ritterlager und lustige Spiele machen den Kleinen Laune.

Karten gibt es bei der Geschäftsstelle der Waldbühne Furth im Wald, Tel. 09973/804460, kartenvorverkauf@waldbuehne-furth.de, www.waldbuehne-furth.de

Auf Du und du mit der Natur wie hier an der Donau in Regensburg


50 Jahre Hotel Mariandl – und ein neues Album vom „Singenden Wirt“

Vor 50 Jahren hat Vater Siegfried den alten Kuhstall in ein Ausflugscafé mit Livemusik und Tanz umgewandelt, bald darauf eine Pension mit sechs Zimmern eröffnet und damit die „Sommerfrische“ im Bayerischen Wald eingeführt. Heute verfügt das „Hotel Mariandl“ über fast 200 Betten in Haupthaus und zwei Gästehäuser sowie einen modernen Wellnessbereich, beherbergt regelmäßig die Stars der Volksmusik und Schlagerszene und ist eines der beliebtesten Drei-Sterne-Häuser Deutschlands. Unverändert geblieben ist die Liebe zur Musik, die die Gastwirte auszeichnet: War schon Vater Siegfried als der “Singende Wirt“ über die Grenzen der Region hinaus bekannt, hat es sein Sohn Stefan bereits mehrfach ins Fernsehen geschafft. Bei „Achims Hitparade“ wurde er zum „Musikantenkönig“ gekürt und vor kurzem landete er in der Schlager Rallye mit seinem neuen Lied „Willkommen in meinem Wunderland“, zugleich Titelsong der in Kürze erscheinenden siebten CD des Sängers, auf Platz eins. Mit viel Stimmung und Stars will das „Mariandl“ dieses Jahr seinen 50. Geburtstag begehen.

Am 9. Mai lädt der „Singende Wirt“ zu einem Party-Galaabend voller Überraschungen und mit vielen bekannten Gesichtern ein. Am 17. Mai findet dann die Eröffnungswanderung auf dem „Eschpernzeller Bierweg“ statt, am 22. Mai unternimmt Stefan Dietl mit seinen Gästen eine Schiffsreise auf der Donau zur 3. Mariandl- Weintaufe in die Wachau, und am 5. Juli steht das Jubiläums-Sommernachtsfest mit den Geschwistern Hoffmann, weiteren musikalischen Gästen, Showprogramm und Schlemmer-Buffet auf dem Programm.

Hotel Mariandl, Azoplatz 3, 94353 Elisabethszell, Tel. 09963/1057, info@singenderwirt.de, www.singenderwirt.de

Der schnelle Engländer eignet sich bestens für einen entspannten Cruising-Ausflug nach Ostbayern


Urlaub auf der Bräualm in Bayerisch Eisenstein

Wer im Landhaus Arberkristall in Bayerisch Eisenstein eine Ferienwohnung bucht, hat nicht nur eine wunderbare Aussicht auf den Großen Arber und die Böhmerwaldberge, sondern auch die Aussicht auf gemütliche Stunden in uriger Atmosphäre. Denn zum Landhaus gehört die im Stil alter Almhütten erbaute Bräualm, in der man hausgemachte bayerische Spezialitäten und frisch gezapfte Biere aus der eigenen Hausbrauerei genießen kann. Im Außenbereich laden ein kleiner Wirtsgarten sowie ein Biergarten am hauseigenen Kinderspielplatz zum Verweilen ein. Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen, bieten auch die Wellness-Einrichtungen im Landhaus mit finnischer Sauna, Whirlwanne, Kräuterdampfbad und Ruheliegen.

Leseratten können in der Bücherecke oder auf den Bänken am Goldfischteich schmökern oder sich auf die Terrasse oder den Balkon ihrer komfortabel eingerichteten Ferienwohnung zurückziehen. Vielfältige Betätigungsfelder findet aber auch, wer voller Unternehmungslust ist. Zum Ortszentrum von Bayerisch Eisenstein mit Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten ist es nicht weit. Rundherum locken unzählige Ausflugsziele und die wilde Waldnatur des Nationalparks Bayerischer Wald. Eine Sieben-Tages-Pauschale zum Preis von 379 Euro pro Person bietet das Landhaus Arberkristall in der Zeit vom 1. Mai bis 6. November 2012 an.

Landhaus Arberkristall, Bayerwaldstraße 35, 94252 Bayerisch Eisenstein, Tel. 09925/903750,  info@arberkristall.de, www.arberkristall.de


Freundinnen-Tage im Hotel St. Florian in Frauenau

Umgeben von unberührten Wäldern, geheimnisvollen Hochmooren und Schachten ist das Wellnesshotel St. Florian im Glasmacherort Frauenau der rechte Platz zum Träumen und Genießen. Das gilt auch für das Innenleben des Hotels: Das Hallenbad und eine großzügig angelegte Saunalandschaft, wohltuende Wellnessmassagen und Beauty-Behandlungen verwöhnen Körper und Seele. Die freie Nutzung des Spa ist Teil der „Freundinnen-Tage“, eines Pauschalangebots mit zwei Übernachtungen inklusive Frühstücksbuffet und St. Florian Verwöhnpension mit kulinarischen Raffinessen. Darüber hinaus dürfen sich die weiblichen Gäste auf einen Rosen Kir Royal zur Begrüßung, eine zellaktive Gesichtsbehandlung, eine warme Ölbehandlung und ein wohltuendes Peeling fürs Dampfbad freuen. Und selbst der Abreisetag ist völlig entspannt, denn zur Mittagszeit wird den Freundinnen ein kleiner Snack serviert und das Spa steht ihnen bis 20 Uhr offen. Die Pauschale kann ab 211 Euro gebucht werden.

Hotel St. Florian, Familie Koller, Althüttenstraße 22, 94258 Frauenau, Tel. 09926/9520, info@st-florian.de, www.st-florian.de


Der edle Sportwagen macht jede Ausfahrt zu einem Kurzurlaub der Seele


Auf zur Schatzsuche: Geocaching im Naturpark Oberer Bayerischer Wald

Früher war die Suche nach einem Schatz eine exklusive Angelegenheit. Heute kann jeder einen Schatz heben, jedenfalls im Naturpark Oberer Bayerischer Wald, wo sich an markanten Orten viele geheime Lager befinden. Die notwendigen Daten dafür gibt es im Internet unter www.geocaching.com oder www.opencaching.de. Ein ergiebiges Schatzland ist auch die Gegend um Stamsried. Hier nämlich haben die freundlichen Waldwichtel der Gemeinde Dutzende von Verstecken angelegt und zwar ausdrücklich mit dem Hintergedanken, dass diese auch gefunden werden.

Als besonderen Service können sich die Gästen aussuchen, welche Art von Schatz sie gerne finden würden. Fünf Touren stehen zur Auswahl, zwei davon sind beispielsweise auf Familien ausgelegt, eine weitere spricht besonders Quiz-Fans an. Ausgestattet mit einem GPS-Gerät oder modernen Handy werden die Schatzjäger dann ins Gelände geschickt. Wer selbst nicht über die nötige Ausstattung verfügt, kann sich in der Tourist-Info Stamsried ein GPS-Gerät ausleihen und wird anhand von Testcaches in die elektronische Schatzsuche eingewiesen. Dass man fündig wird, steht fest, aber auch, dass man dabei keinen großen Reibach macht. Denn gemäß Geocaching-Ehrencodex ist jeder Schatzsucher verpflichtet, den entdeckten Gegenstand, falls er ihn entnimmt, durch einen anderen zu ersetzen und so sicherzustellen, dass auch sein Nachfolger noch Grund zur Freude hat.

Tourist-Info Stamsried, Schlossstraße 10, 93491 Stamsried, Tel. 09466/9401-21, tourist@stamsried.de, www.stamsried.de


Golf und Natur: Resort „Die Wutzschleife“ in Rötz

Bei der Eröffnung vor 15 Jahren hat Starkoch Alfons Schuhbeck statt des kleinen weißen Balls echte Knödel eingelocht. Auch sonst setzt das Resort „Die Wutzschleife“ bei seiner naturnah konzipierten Golfanlage auf ungewöhnliche Konzepte. Als eine der ersten Plätze bot die Wutzschleife beispielsweise Mitgliedschaften ohne Aufnahmegebühr oder Gästemitgliedschaften an. Zum 15-jährigen Bestehen locken wieder besondere Aktionen, etwa im Mai, wenn die Wutzschleife an drei Tagen zum Dirndl-Golfen einlädt: Gäste in Dirndl oder Lederhose spielen greenfee-frei. Auch im Romantikhotel dreht sich alles um Golf, sei es nun bei der Hot-Golfball-Massage im 1 200 Quadratmeter großen Wellnessbereich, beim „Golfpokal“-Eisbecher auf der Sonnenterrasse oder beim Après-Golf nach dem Spiel. Zum Jubiläum hat die Wutzschleife ein Arrangement mit sieben Übernachtungen, Begrüßungsgeschenk, zweieinhalbstündigem Gesundheitsprogramm, Rücken- oder Bein-Massage und weiteren Extras zum Preis von 599 Euro pro Person geschnürt.

Resort Die Wutzschleife, 92444 Rötz, Tel. 09976/180, info@wutzschleife.com, www.wutzschleife.com


Rosen- und Gartenfestival in Marktredwitz

Die Rose als Königin aller Blumen steht im Mittelpunkt des Rosen- und Gartenfestivals, zu dem die Stadt Marktredwitz am 9. und 10. Juni einlädt. Auf 60 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden im Auenpark unter anderem 400 Rosensorten präsentiert, außerdem informieren Fachleute über Züchtung, Pflege und Schnitt sowie die Geschichte der Rose. Neben den Trends in Sachen Blühpflanzen erfahren die Besucher auch, was es im Rest des Gartens Neues und Schönes gibt. Über 70 Aussteller aus der Region sind mit Gartenmöbeln und Gestaltungselementen für Terrasse und Balkon, Sonnensegeln, Gartenhäusern aus Holz, Gartengeräten und sonstigen Accessoires vor Ort.

Ein sommerblumen-buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik und allerlei kulinarische Genüsse lassen das in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindende Rosen- und Gartenfestival zu einem Fest für die ganze Familie werden. Der Eintritt für beide Tage kostet vier Euro, Kinder sind frei.

Tourist-Information Marktredwitz, Tel. 09231/501-128, touristinfo@marktredwitz.de, www.marktredwitz.de


E-Bike-Radeln im Dreiländereck Bayern – Böhmen –Sachsen

Wer im deutsch-tschechischen Grenzgebiet radelt, braucht nicht zu befürchten, dass ihm die Energie ausgeht: Während des Sommers, von Mai bis Oktober, stehen den Pedaleuren Fahrräder mit Elektro-Zusatzantrieb, sprich E-Bikes, zum Ausleihen zur Verfügung. Damit sind die ohnehin wenigen Steigungen des grenzüberschreitenden Wallenstein-Radwanderweges zwischen Marktredwitz und dem tschechischen Eger sowie weiter zur oberpfälzischen Klosterstadt Waldsassen mit der Wallfahrtskirche „Kappl“ auch für ungeübte Radler kein unüberwindbares Hindernis mehr. Neben dem garantierten Rückenwind gehört zum E-Bike auch ein Navigationsgerät, auf dem sowohl die Wallenstein-Route als auch andere Strecken, die etwa zum berühmten Felsenlabyrinth der Luisenburg oder auf die Gipfel des Fichtelgebirges führen, gespeichert sind. Lust aufs mühelose Radvergnügen macht die Stadt Marktredwitz mit einer Pauschale inklusive Leihrad. Zwei Übernachtungen im Drei-Sterne-Hotel kosten 129 Euro pro Person, vier Übernachtungen in der Ferienwohnung 159 Euro.

Tourist-Information Marktredwitz, Tel. 09231/501-128, touristinfo@marktredwitz.de, www.marktredwitz.de


Der Jaguar XK ist zwar sehr eng, bietet aber Platz für eine Vierer-Gruppe mit zwei Erwachsen vorne und zwei Kindern hinten.


Sonnwendfeier im Altmühltal

Die kürzeste Nacht und der längste Tag des Jahres ist seit vielen Jahrhunderten ein Grund zu feiern. Gemäß uraltem Brauch werden in der Nacht der Sonnenwende am 21. Juni, aber auch in den Nächten davor oder danach große Feuer entzündet, die so genannten Sonnwend- oder Johannifeuer, um die die Menschen ausgelassen tanzen. Spektakulär begangen wird dieser Brauch am 16. Juni 2012 im Landkreis Kelheim. Statt auf dem Dorfplatz oder der grünen Wiese brennt das Feuer an diesem Abend in der Luft – als prächtiges Feuerwerk. Und statt um das Feuer tanzen die Festgäste unterm Feuerwerk an Bord eines Schiffes der Weißen Flotte.

Von Kelheim und Riedenburg laufen die festlich beleuchteten Passagierschiffe an diesem Samstag ins Altmühltal in Richtung Essing aus, von wo aus sie gemeinsam nach Riedenburg weiterfahren. Unterwegs wird die Gesellschaft mit einem Drei-Gänge-Menü bewirtet und mit Livemusik unterhalten. Höhepunkt des Abends ist das imposante Feuerwerk in Riedenburg, wo auch die Besucher an Land kulinarisch und musikalisch verwöhnt werden. Wer den Mittsommer noch länger genießen möchte, dehnt seinen Aufenthalt in der Region auf ein Wochenende aus und nutzt es, um Sehenswürdigkeiten, wie die Befreiungshalle in Kelheim, das Kloster Weltenburg oder die Rosenburg mit dem Falkenhof zu besichtigen.

Tourismusverband im Landkreis Kelheim, Tel. 09441/207-330, www.tourismus-landkreis-kelheim.de. Reservierungen für die Schifffahrt am 16. Juni bei der Personenschifffahrt im Donau- und Altmühltal, Rennweg 32, 93309 Kelheim, Tel. 09441/5858, info@schiffahrt-kelheim.de, www.schiffahrt-kelheim.de


Erlebniswelt Velburg: Neuer Hochseilgarten lockt mit Spaß und Action

Den Wald aus einer völlig anderen Perspektive erleben können seit kurzem die Besucher der Velburger Erlebniswelt: Direkt an der König-Otto-Tropfsteinhöhle, die mit ihrer Formenvielfalt als eine der schönsten Schauhöhlen Deutschlands gilt, lädt jetzt ein Wald-Hochseilgarten mit sechs Parcours und einem Kleinkinderparcour dazu ein, spielerisch in luftiger Höhe neue Herausforderungen zu suchen. Nach höchsten Sicherheitsstandards angeseilt und von erfahrenen Trainern angeleitet gilt es, in ein bis zwölf Meter Höhe verschiedene Hindernisse zu überwinden und Übungen zu bewältigen. Der Schwierigkeitsgrad richtet sich nach Anspruch und Alter – für die Kleinen ab drei Jahren ist das Erlebnis entsprechend kindgerecht gestaltet. Nach dem Kletterspaß kann man sich im großen Biergarten oder in der Gaststätte erfrischen. Der Hochseilgarten ist bis Ende Oktober jeweils von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Für einen Erwachsenen und zwei Kinder kosten drei Stunden 48 Euro.

Erlebniswelt Velburg, St. Colomann, 92355 Velburg, Tel. 09182/446,info@erlebniswelt-velburg.de, www.erlebniswelt-velburg.de


Ritter, Recken, edle Frauen – Burg Prunn und das Nibelungenlied

Das Nibelungenlied galt lange als das Nationalepos der Deutschen. Eine wertvolle Handschrift des mittelalterlichen Heldenepos wurde im frühen 14. Jahrhundert auf Burg Prunn im Altmühltal gefunden. Dieser so genannte Prunner Codex wird heute für gewöhnlich in der Bayerischen Staatsbibliothek in München verwahrt. Vom 31. Mai bis zum 30. September ist er jedoch am Fundort gemeinsam mit vielen Exponaten und neu präsentierten Wandmalereien, die die Geschichte und das Leben der Burgherren dokumentieren, zu sehen. Themen wie Jagd, Kleidung, Recht, Turniere und Festlichkeiten werden anschaulich dargestellt und für die Besucher im wahrsten Sinn des Wortes begreifbar. Auf unterhaltsame Weise, unter anderem im Schauspiel „Die Nibelungen“, das ab 1. Juni 2012 immer samstags und sonntags um 14.30 Uhr aufgeführt wird, erfahren sie, was die Prunner Burgherren mit dem Nibelungenlied zu tun hatten und wie man sich den Umgang mit dem Heldenlied im höfischen Leben vorstellen muss.

Unabhängig von der Ausstellung offenbart der 45-minütige geführte Rundgang durch die Burg einen authentischen Eindruck von der Bau- und Wohnkultur des Mittelalters. Burg Prunn gehört zu den glanzvollsten Kulturschätzen des Altmühltals, im Rahmen der Ausstellung wird der wuchtige romanische Bergfried zum ersten Mal für Besucher geöffnet. Themenführungen gibt es an jedem ersten Sonntag im Monat um 10 Uhr, an jedem dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr finden Familienführungen statt (Anmeldung erforderlich unter Tel. 09442/3323). Ein spezielles Ferienprogramm für sechs- bis zehnjährige Kinder ist vom 7. bis 10. August geplant.

Burg Prunn, 93339 Riedenburg, Tel. 09442/3323, befreiungshalle.kelheim@bsv.bayern.de, www.burg-prunn.de


Wandern mit Ritter Wonnebold auf den Regensburger Burgensteigen

Der Ritter Wonnebold ist zwar kein Ritter mit Schwert und Rüstung, aber einer, der wahre Ritterlichkeit an den Tag legt: Freundlich und allzeit dienstbereit weist er Wanderern auf den „Regensburger Burgensteigen“ den Weg und geleitet sie als Symbol von Burg zu Burg. Die fünf Routen sind zwischen 30 und 50 Kilometer lang und führen durch das Tal der Schwarzen Laber, das Naab- und Regental, von Donaustauf nach Altenthann und von Brennberg nach Wörth. Entlang der Burgensteige sorgen Informationstafeln für Überblick und vermitteln interessantes Hintergrundwissen. Der individuellen Tourenplanung dienen zwei Wanderkarten oder das Internet unter www.burgensteige.de. Darüber hinaus bietet die Volkshochschule im Landkreis Regensburg eine Vielzahl an Burgenführungen an.

Eine Broschüre sowie die Wanderkarten sind kostenlos erhältlich beim Landratsamt Regensburg, 93059 Regensburg, Tel. 0941/4009-495, tourismus@landratsamt-regensburg.de


Neue Angebotsbroschüre für das Bayerische Golf- und Thermenland

Radfahren im Rottal, Kraft tanken in der Therme, auf einem der vielen Golfplätze die Natur genießen oder die Kulturschätze der Region heben: Das Bayerische Golf- und Thermenland im Dreieck der Städte Regensburg, Passau und Landshut verheißt Urlaub für Körper und Geist. Als Heimat der fünf renommierten Heilbäder Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Abbach und Bad Gögging zeichnet sich die Ferienregion nicht nur für ihren Erholungswert, sondern auch ihre Vielseitigkeit und den Vierklang von Gesundheit, Golf, Radfahren und Kultur aus. So können Golfer auf 20 schönen Plätzen aus dem Vollen schöpfen, Radfahrer und Wanderer erkunden die Landschaft entlang der Flusstäler von Donau, Inn, Isar, Rott und Vils. Vielerorts und in den Hotels kann man sich Elektrofahrräder ausleihen, die jede Tour zur Genusstour machen. Eine Auswahl an Urlaubsangeboten und Hotels beschreibt die neue Angebotsbroschüre für das Bayerische Golf- und Thermenland, die kostenlos erhältlich.

Tourismusverband Ostbayern e.V., 93059 Regensburg, Tel. 0941/58539-0, Fax 0941/58539-39, info@ostbayern-tourismus.de, www.ostbayern-tourismus.de


60. Festspiele Europäische Wochen Passau

Zu einer Reise „An die schöne blaue Donau“ laden in diesem Jahr die 60. Festspiele Europäische Wochen Passau nach Niederbayern, Oberösterreich und Tschechien ein. Zum Jubiläum und erstmals unter künstlerischer Leitung von Intendant Peter Baumgardt, erwarten die Festspielbesucher vom 29. Juni bis zum 29. Juli 2012 wieder großartige Ensembles, prominente Orchester und Künstler aus der Donauregion. In Kirchen, Klöstern, Schlössern und an anderen stimmungsvollen Schauplätzen in und im weiten Umkreis von Passau hört und sieht das Publikum neben vielem Altbekanntem Unerwartetes, Unerhörtes, Zeitgenössisches und zu Entdeckendes. Nicht fehlen darf dabei die wohl berühmteste Donau-Komposition, der Donauwalzer von Johann Strauß. Weitere Höhepunkte markieren die Wiener Symphoniker, die als Orchestra in Residence sieben exklusiv gestaltete Konzertprogramme in unterschiedlichen Besetzungen vorstellen, das Bruckner Orchester Linz, das im Passauer Dom Bruckners 7. Symphonie zu Gehör bringt, oder der Auftritt von Nina Hagen, die mit ihrer Band ein Gospelprogramm darbietet.

Vor 60 Jahren, 1952, wurden die Europäischen Wochen von amerikanischen Kulturoffizieren in Zusammenarbeit mit der Stadt Passau gegründet. Sie waren sie im Nachkriegsdeutschland das erste Festival, das sich dem Europagedanken verschrieben hat und dem es auch während des Kalten Krieges immer wieder gelang, Künstlern Mittel- und Osteuropas eine Plattform im Westen zu bieten. Bis heute sind die Europäischen Wochen, neben den Musikfestspielen Saar, das einzige Festival Europas, das in drei europäischen Staaten stattfindet. Dazu passt der Slogan „Welten treffen, Menschen entdecken“, der künftig die Festspiele prägen wird.

Informationen und Karten bei der Kartenzentrale der Festspiele Europäische Wochen Passau, Dr.-Hans-Kapfinger-Straße 30, 94032 Passau, Tel. 0851/490831-0, kartenzentrale@ew-passau.de, www.ew-passau.de


Ironman in Regensburg

Über 2 200 Athleten aus mehr als 50 Nationen und rund 120 000 Zuschauer werden am 17. Juni 2012 zum Ironman in der Weltkulturerbestadt Regensburg erwartet. Die Sportveranstaltung ist Teil der Ironman-Weltserie der World Triathlon Corporation. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich für einen Startplatz bei der Weltmeisterschaft der Langdistanz beim Ironman Hawai zu qualifizieren. Das Rennen startet mit einem Schwimmwettbewerb über 3,86 Kilometer im Guggenberger See bei Neutraubling, die folgende anspruchsvolle Radstrecke (180,2 Kilometer) führt über einen Zwei-Runden-Kurs vorbei an der Walhalla durch den Landkreis Regensburg. Das Ziel nach dem abschließenden Marathonlauf (42,195 Kilometer) liegt in der Regensburger Altstadt.

Informationen und Anmeldungen sind nur online unter www.ironman-regensburg.de möglich.


30 Jahre Landshuter Hofmusiktage

Vom 29. Juni bis 15. Juli 2012 feiern die Landshuter Hofmusiktage ihr 30-jähriges Bestehen. Seit 1982 widmet sich das Festival der Entdeckung Alter Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barock und versteht es, Tradition und Innovation auf eine faszinierende Weise zu verbinden. Zahlreiche bedeutende Solisten und Ensembles, die heute zum Teil weltbekannte Stars sind, traten schon in Landshut auf. Auch vor Ort wirken viele hervorragende Musiker im Bereich der Alten Musik, und die Stadt bietet mit ihrer authentisch erhaltenen Architektur den geeigneten Rahmen. Die 16. Landshuter Hofmusiktage widmen sich der niederländischen Musik, zu der Landshut eine spezielle Beziehung hat: Einer der bedeutendsten niederländischen Komponisten Europas, der Münchner Hofkapellmeister Orlando di Lasso, war mit einer Landshuterin verheiratet und häufig auf der Burg Trausnitz zu Gast.

Mit ihrem Motto „Nederland“ haben sich die Hofmusiktage zudem der Wiederentdeckung eines bedeutenden Musiklandes verschrieben. Denn im 15. und 16. Jahrhundert entwickelten die Niederländer eine mehrstimmige Kunstmusik, die in ganz Europa übernommen wurde und bis heute universelle Bedeutung besitzt. Dieses Jahr bringen Stars der Alten Musik und neu entdeckte junge Ensembles nie gehörte Werke in historischen Räumen zu Gehör. Hochkarätig besetzte Workshops und Meisterkurse verführen zum Selbstmusizieren. Über den Kreis der Alte-Musik-Freunde hinaus bieten Open-Air-Veranstaltungen im Innenhof der Residenz, Commedia dell’Arte, die Pagan-Folk Band FAUN, Kunstausstellungen, eine Lesung mit der niederländischen Schriftstellerin Margriet de Moor und Stadtführungen Ohren- und andere Sinnesfreuden.

Verkehrsverein Landshut e.V., Altstadt 315, 84028 Landshut, Tel. 0871/92205-0, Fax 0871/89275, tourismus@landshut.de, www.landshut.de


175 Jahre Landshuter Hofgarten

Einer der landschaftlich interessantesten Gärten Bayerns feiert 175. Geburtstag und lädt dazu viele Gäste ein: Von Mai bis Juli steht der Landshuter Hofgarten bei der Burg Trausnitz im Mittelpunkt von 38 Veranstaltungen. Höhepunkte der Jubiläumswochen sind ein großes Familienfest am 26. Mai und ein Familienpicknick am 24. Juni 2012. Außerdem informiert eine Freiluftausstellung über die Geschichte des großen Hofgartens, der über Jahrhunderte den Wittelsbachern gehörte und heute unter Denkmalschutz steht. Den Reiz des 32 Hektar umfassenden Biotops, das sich durch hügeligen Laubwald, steile Wiesen und romantische Schluchten auszeichnet und zudem über einen kleinen Tiergarten, exotische Bäume und viele Skulpturen verfügt, können Besucher bei Führungen und besonderen Angeboten für Kinder und Senioren entdecken.

Stadt Landshut, Kulturbeauftragte Uta Spies, Altstadt 315, 84028 Landshut, Tel. 0871/88-1616,  uta.spies@landshut.de, www.landshut.de


Veranstaltungskalender Juni 2012

Mai bis August Burgfestspiele Leuchtenberg Leuchtenberg-Vohenstrauß www.landestheater-oberpfalz.de, Tel. 09656/93100

1. – 3.6.; 6. – 9.6. Hist. Festspiel Leopoldsreut Leopoldsreut www.kulamu-foerderverein.de, Tel. 08556/19433

2./3.6. Mostfest und Töpfermarkt Lalling www.lallingerwinkel.de, Tel. 09904/307

2. – 4.6. Trachtlerkirchweih mit Trachten-wallfahrt Breitens-tein/Königstein www.markt-koenigstein.de, Tel. 09665/1611

3.6. UNESCO-Welterbetag Regensburg www.welterbe-regensburg.de, Tel. 0941/5074614

3./4.6. Kinder-Ritterfest Ortenburg www.ortenburger-ritter-spiele.de, Tel. 08542/919814

7.6. 2. Fledermausfest Rinchnach www.rinchnach.de, Tel. 09921/5878

7.6. Markt der Kostbarkeiten Flintsbach/Winzer www.ziegel-kalkmuseum.de, Tel. 09901/93570

7. – 10.6. Ortenburger Ritterspiele Ortenburg www.ortenburger-ritter-spiele.de, Tel. 08542/919814

7. - 10.6. Stadtjubiläum – „1 000 Jahre Wiedererhebung zur Stadt“ Vohenstrauß www.vohenstrauss.de, Tel. 09651/92220

7. -16.6. Freilichtspiel „Doktor Eisenbarth“ Oberviechtach www.oberviechtach.de, Tel. 09671/30716

14. – 18.6. Plattlinger Volksfest Plattling www.plattling.de, Tel. 09931/890130

15. – 17.6. Mittelalterfest „Hexentanz und Feenzauber“ Regensburg www. regensburg.de, Tel. 0941/2802180

16./17.6. Altstadtfest Amberg www.amberg.de, Tel. 09621/10870

21. – 30.6. 2. Festspiel „Jedermann“ Windberg www.windberg.de, Tel. 09422/809230

21.6. – 1.7. 2. Dingfest Dingolfing www.dingolfing.de, Tel. 08731/501123

22. – 25.6. 63. St. Guntherfest Rinchnach www.rinchnach.de, Tel. 09921/5878

24.6. Glasstraßenfest Frauenau www.frauenau.de, Tel. 09926/94100

29.6. Große Lichterprozession Arnbruck www.arnbruck.de, Tel. 09945/941016

29.6. – 1.7. Ilzer Haferlfest - Folklorefest Passau www.kalender.passau.de, Tel. 0851/396566

29.6. – 1.7. Glorywood Zwiesel www.zwiesel-tourismus.de, Tel. 09922/840523

30.6. Große Beachparty im Festzelt Obermotzing www.sv-motzing.de, Tel. 09421/2962

30.6. – 8.7. Mariahilfbergfest Amberg www.amberg.de, Tel. 09621/10870


Unser Tipp: Familienerlebnistag auf dem Hopfen- und Bierlehrpfad bei Mainburg

Am Sonntag, 3.Juni 2012, findet entlang des „Hopfen- und Bierlehrpfades“ zwischen Mainburg und Schloss Ratzenhofen der große Familienerlebnistag statt. Ab 9 Uhr starten die Teilnehmer am Griesplatz in Mainburg zur großen Entdeckungs- und Erlebnistour. Und zu entdecken gibt es viel: Im Hallertauer Heimat- und Hopfenmuseum in Mainburg wird nicht nur die Geschichte der Region in Wort und Bild dargestellt, sondern auch die harte Arbeit der Hopfenpflanzer erklärt. Bei einer Führung durch Schloss Ratzenhofen kann man sich vom Schlossherrn persönlich in eine vergangene Zeit zurückführen lassen. Und nach einer gemütlichen Rast im Biergarten geht’s weiter zur schönen St. Anton Kapelle, die etwas abseits gelegen in einem stillen Wäldchen auf ihre Gäste wartet. Die Teilnahmegebühr beträgt 2 Euro, Kinder bis zwölf Jahren frei.

Nähere Informationen erteilt der Tourismusverein Hopfenland Hallertau e.V. unter Tel. 08754/910020.

 

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